"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 30.11.20 18:40
eröffnet am: 23.02.17 10:54 von: Olivenpresse Anzahl Beiträge: 293387
neuester Beitrag: 30.11.20 18:40 von: pfeifenlümme. Leser gesamt: 22293772
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02.12.08 19:00
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5866 Postings, 4765 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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293361 Postings ausgeblendet.

30.11.20 16:52

20386 Postings, 2555 Tage GalearisWarum foit as Gold so im Fiat Preis ?

30.11.20 17:06
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8516 Postings, 3610 Tage farfarawayMerkel 4 ever

Löw 4 ever

nun auch covid 4 ever.

Träum ich?  

30.11.20 17:19
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2161 Postings, 480 Tage KK2019Galearis

Weil Gold beliebig produziert werden kann, während die Politik fein auf die Geldmenge aufpasst.



 

30.11.20 17:21
1

2161 Postings, 480 Tage KK2019Ich nutze

niedrige Preise um mein Weihnachtsgeld zu vergolden ;)  

30.11.20 17:30

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerDer Steuer-Knaller

MONEYINSIDE

Der Steuer-Knaller

Steuern auf Immobilien. Steuern auf Gewinne mit Aktien und Anleihen. Eine ganz andere Stadtplanung, damit mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht. Ein Zuschuss für Berufseinsteiger in den ersten Berufsjahren, vielleicht fünf bis zehn Prozent ihres Gehalts, als Ausgleich für teure Ausbildungskosten. Wer um Himmels willen fordert denn so etwas? Wird hier eine Art neues ?Kommunistisches Manifest? abgedruckt?

Nun, das alles fordert die Deutsche Bank. Genauer, Jim Reid, Global Head of Funda-mental Credit Strategy and Thematic Research der Bank, und sein Co-Autor Luke Templeman. Die Forderungen stehen in einer Aufsatzsammlung, in der es darum geht, wie die Welt nach der Pandemie erneuert werden kann. Genau geht es in dem Beitrag um den Frust der jungen Generation. Sicher sehr von amerikanischen und britischen Erfahrungen geprägt, provokant, aber bitterernst gemeint. Einen Blick wert, weil so vieles über den Atlantik und den Ärmelkanal zu uns schwappt, im Guten wie im Schlechten.

Die Befunde: Die jungen Amerikaner sind stärker von der Demokratie enttäuscht als jede Generation vor ihnen. Corona hat das noch verschlimmert, denn junge Arbeitneh-mer haben eher in Branchen wie der Pflege gearbeitet, wo die Arbeit härter wurde. Wer in der Rezession seinen Abschluss gemacht hat, hat überdies keine Aussicht auf einen Job und wird, wenn der Einstieg gelingt, oft lebenslang weniger verdienen als beim Ein-stieg in besseren Konjunkturzeiten. Das traf die Jungen auch nach der Finanzkrise ? die beiden größten Schocks der letzten 100 Jahre passierten binnen zwölf Jahren.

Diesen Erfahrungen und Realitäten stellen die Deutschbanker die Babyboomer ge-genüber. Die hätten hart gearbeitet, um sich etwas aufzubauen, aber auch viel Glück gehabt. Zum Beispiel oft Vermögen erworben, das dank der sinkenden und heute ul-traniedrigen Zinsen immer wertvoller wurde, etwa Immobilien und Aktien. Immer neue Geldspritzen der Notenbanken treiben den Prozess immer weiter an. Die junge Generation? Kann sich oft keine Immobilie mehr leisten, so viele junge Amis und Briten wie noch nie wohnen mit 30 Jahren und darüber noch bei ihren Eltern, zumal der Zuzug in die Städte wuchs und ein Regulierungsdickicht Neubauten oft erschwert. Man könn-te argumentieren, so die Autoren, dass die Älteren, die Assets besitzen, eine Art ?un-fairen Vorteil? gegenüber der jüngeren Generation hätten. Schieres Glück des richtigen Timings, dass der Nullzins ihr Betongold und ihre Aktien nach oben treibt. Nebenbei mussten die Jungen noch viel mehr Geld und Zeit in ihre Ausbildung ste-cken als früher; das hat in den USA mit den immensen Studienschulden sicher eine andere Dimension als in Deutschland.

Zu alledem kommt noch, dass die Jungen die Erfahrung machen, dass ihre Kohorte keine Wahlen gewinnen kann gegen die älteren Teile der Bevölkerung. Mit den jüngeren Briten (bis 44 Jahre) hätte es keinen Brexit gegeben und mit den jüngeren Amerikanern (bis 49) keinen Präsidenten Trump.

Aber genau das wird sich ändern. Ende dieses Jahrzehnts werden im Schnitt der sieben westlichen großen Industriestaaten die Generation Z, die Millennials und jüngere Kohorten über beinahe so viele Stimmen verfügen wie die älteren Generationen. Der Ärger der Jungen, fürchten Reid und Templeman, birgt das Risiko, dass ein Populist ihn einfängt und den Kapitalismus auf den Kopf stellt ? das wäre ein Desaster für jedermann. Daher das Plädoyer der Deutschbanker für eine Umverteilung ? zum Beispiel mit den oben schon genannten Steuern. Die Babyboomer, so schreiben sie, wollten sich doch in einer Wirtschaft zur Ruhe setzen, die ihre Pensionen, ihr Wohlbefinden und das Gesundheitswesen unterstützt. Die vielen Älteren hingen vom Goodwill der Jungen ab, von den Früchten von deren Ausbildung, ihrem Willen, wieder größere Familien zu gründen. ?Der-zeit gibt es diesen Goodwill nicht.? Ohne eine frühe, freiwillige Umverteilung, glauben Reid und Templeman, werden die Jüngeren, wenn sie die Macht erobern, eben selbst massiv umverteilen und die Fundamente der Marktwirtschaft erschüttern.

Als Babyboomer kann man nur wünschen, dass diese Prognose zwar Aufsehen erregt, aber nie eintrifft.

Ihr Frank Mertgen, stellv. Chefredakteur FOCUS-MONEY   49/2020  

30.11.20 17:39

15644 Postings, 5844 Tage pfeifenlümmelzu #362

Eine Grippe brauchte nicht die Intensivbetten zur Behandlung der Schwerkranken.
Passau ist der neue Renner ( fast 580 auf 100 000 ) , ob es an den vielen Tests liegt?
Wohl nicht.
Mal gespannt, ob Laschet noch etwas über seine neuen Konzepte sagen wird.
Hotels über Weihnachten offen, Schulen und Kitas bislang auch offen.
Freie Fahrt für freies Virus.
 

30.11.20 17:41
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1188 Postings, 62 Tage GoldHamerReid und Templeman

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Templeman

7,69 Euro pro Tag in Deutschland Deutsche-Bank-Ökonom schlägt Steuer aufs Homeoffice vor
Während die Politik über die Entlastung von Millionen Beschäftigten im Homeoffice berät, schlägt die Deutsche Bank die Gegenrichtung ein: Ein Konzeptpapier schlägt eine neue Steuer vor, um volkswirtschaftliche Kosten gerecht zu teilen.

12.11.2020, 15.14 Uhr

Beliebtheitspunkte wird Luke Templeman bei den zig Millionen Beschäftigten im Homeoffice nicht sammeln. Aber der Ökonom, der als Makrostratege für die Deutsche Bank in London arbeitet, folgt dem Anspruch, kühl zu rechnen.
Das Ergebnis: Wer von zu Hause arbeitet, soll dafür eine Steuer zahlen ? in Deutschland 7,69 Euro pro Tag. Das schlägt Templeman in einem umfangreichen Konzeptpapier vor, das die Deutsche Bank am Mittwoch auf Englisch (aber mit dem deutschen Titel "Konzept") veröffentlicht hat. Nach dem Wahlsieg Joe Bidens (77) in den USA und der positiven Impfstoffnachricht wollen die Strategen vordenken, wie die Nach-Corona-Welt am besten aufzubauen sei: mit Hilfe für die Jugend, einem Recht auf Internet, Investitionen in Wasserstoff ? und eben auch einer Homeoffice-Steuer.

"Die haben wir schon seit Jahren gebraucht, Covid macht es nur offensichtlich", erklärt Templeman in dem dreiseitigen Kapitel über die Steuer. Diese Position liegt konträr zur allgemeinen Debatte. Die deutsche Politik etwa bewegt sich ? getrieben von den Wünschen der Wähler ? eher in Richtung eines Steuerrabatts fürs Homeoffice und streitet über die Frage, ob es einen Rechtsanspruch auf den Arbeitsplatz zu Hause geben solle.
Der Banker begründet seinen Ansatz mit den Kosten für Infrastruktur, die auf die bisherige Arbeitswelt ausgelegt sei. Man benötige sie auch weiterhin für die zu physischer Präsenz am Arbeitsplatz gezwungenen Beschäftigten. Sie lasse sich durch die fehlende Nachfrage der zuhause Bleibenden aber nicht mehr finanzieren. "Unser Wirtschaftssystem ist einfach nicht dafür gemacht, mit Leuten fertig zu werden, die sich von der persönlichen Gesellschaft abkapseln können", so Templeman. Im Klartext: Busse, U-Bahnen, Lunch-Versorgung in den Innenstädten ? all das muss es weiterhin geben. Nur lohnt es nicht mehr, wenn auch in Zukunft große Teile der Arbeitnehmerschaft im Homeoffice hocken.
https://www.manager-magazin.de/politik/...3fae-4cc5-a44f-c9f30bff8733

Das kommt wie mit den Negativzinsen, die Steuerjäger Hunde wollen so hohe Steuern durchsetzen dass Sie am Tage X  vom Einkommen 100% an den Staat abliefern müssen, sollte das nicht ausreichen, müssen Sie alles Hab & Gut Verkaufen um alle Einnahmen an den Staat abliefern. Wehret den Anfängen der totalen Enteignung!  

30.11.20 17:42

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerNegativzinsen & 100% Einkommensteuer

Das kommt wie mit den Negativzinsen, die Steuerjäger Hunde wollen so hohe Steuern durchsetzen dass Sie am Tage X  vom Einkommen 100% an den Staat abliefern müssen, sollte das nicht ausreichen, müssen Sie alles Hab & Gut Verkaufen um alle Einnahmen an den Staat abliefern. Wehret den Anfängen der totalen Enteignung!  

30.11.20 17:42
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1211 Postings, 302 Tage ScheinwerfererLautlos Abheben

und weg zum Universum. Schön wäre es. Da wird nun nix mehr draus, außer hinauf zu schauen. Goldhamer zu Antriebstechniken. <?  

30.11.20 17:43
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253 Postings, 183 Tage waswiewoEine Grippe brauchte nicht die Intensivbetten zur

Behandlung der Schwerkranken.

pfeifenlümmel, eine Grippe (keine Erkältung) braucht sehr wohl Intensivbetten. Die Symptome sind die selben wie bei Corona. Wer eine richtige Grippe hat, hat oft auch eine Lungenentzündung und sehr hohes Fieber.  

30.11.20 17:45
1

24533 Postings, 3650 Tage charly503die hatte doch noch gar kein Gegengift,

"101-Jährige übersteht dritte Coronavirus-Infektion."
Gibt halt zu denken was dann erst passiert!  

30.11.20 17:46

15644 Postings, 5844 Tage pfeifenlümmelOP-Kittel und Masken

Der Modehersteller aus Mönchengladbach hat dem Land nach früheren Angaben des Gesundheitsministeriums mehrere Millionen OP-Kittel und Masken geliefert. Jüngst bestellte das zuständige Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) weitere 1,25 Millionen Alltagsmasken für die Polizei bei van Laack.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-4e1c-a6ce-af15f2e06404  

30.11.20 17:57

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerHomeoffice-Steuer

Solange das Homeoffice von den Regierungen vorgeschrieben ist, sieht Templeman keine Grundlage für eine Homeoffice-Steuer. Aber auch nach der Pandemie sei mit einem Abkapseln vieler Büroarbeiter zu rechnen. Das lasse sich aus Umfragen ablesen, laut denen die meisten das Homeoffice fortsetzen würden ? zumeist an zwei oder drei Tagen pro Woche. Je länger man sich an die neue Arbeitswelt gewöhne, umso stärker werde sie als Zukunftsperspektive gesehen. In Deutschland seien zwei Drittel des Arbeitsmarkts während der Pandemie in die eigenen vier Wände verlegt worden.


Individuell hätten die meisten einen ökonomischen Vorteil aus dem Homeoffice. Man spare Geld für Fahrten zur Arbeit, Reisen, Restaurants, teure Bürokleidung oder auch Kneipenbesuche nach Feierabend; dazu kommen immaterielle Vorteile der Heimarbeit wie höhere Flexibilität. Die oft genannten Nachteile des Homeoffice wie zusätzlicher Stress oder eine schlechtere Arbeitsplatzausstattung seien hingegen verkraftbar. Unterm Strich errechnet Templeman für Homeoffice-Nutzer im Durchschnitt einen Gewinn in Höhe von 5 Prozent ihres Einkommens ? genug für eine zusätzliche Steuer, ohne schlechter gestellt zu werden.

Das Plus der Heimarbeiter gehe nämlich zulasten der "Masse von Menschen, die von Kräften außerhalb ihres Einflusses verdrängt wird". Angestellte eines klassischen Mittagspausen-Cafés etwa würden gar nicht mehr gebraucht, viele andere Servicekräfte auch nicht. Und Industriearbeiter oder Pflegekräfte, die zum Pendeln gezwungen bleiben, müssen künftig mit ihren Beiträgen den öffentlichen Nahverkehr aufrechterhalten ? unmöglich.

Vorschlag für Deutschland: 7,69 Euro Homeofficesteuer pro Tag

https://www.manager-magazin.de/politik/...3fae-4cc5-a44f-c9f30bff8733

Die Deutsche Bank AG will neue Steuern durchdrücken mit der Hoffnung verbunden, sie können die Steuern in ihre Kasse der Deutsche Bank AG umleiten! Der Staat ist großzügig, er stopft alles Geld den Banken in den Rachen. In Wirklichkeit gleichen die Banken dem Kuckuck...

Die Kuckuckweibchen bevorzugen einzelne Wirtsvogelarten und legen Eier, die denen dieser Arten weitgehend entsprechen. Das wenige Stunden alte Kuckucksjunge entfernt die Eier und Jungvögel der Wirtseltern und wächst allein im Nest heran.  https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck  

30.11.20 17:58

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerDeutsche Bank AG will neue Steuern durchdrücken

Die Deutsche Bank AG will neue Steuern durchdrücken mit der Hoffnung verbunden, sie können die Steuern in ihre Kasse der Deutsche Bank AG umleiten! Der Staat ist großzügig, er stopft alles Geld den Banken in den Rachen. In Wirklichkeit gleichen die Banken dem Kuckuck...

Die Kuckuckweibchen bevorzugen einzelne Wirtsvogelarten und legen Eier, die denen dieser Arten weitgehend entsprechen. Das wenige Stunden alte Kuckucksjunge entfernt die Eier und Jungvögel der Wirtseltern und wächst allein im Nest heran.  de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck  

30.11.20 18:02

15644 Postings, 5844 Tage pfeifenlümmelzu #369

Der gute Deutsche-Bank-Ökonom hat noch vergessen, dass der Home-Office-Malocher nicht mal ein Auto mehr braucht, auch nicht eine Elektrokarre.
Außerdem könnte er beim Arbeiten mit seinen Füßen noch einen Dynamo antreiben und Strom erzeugen.
 

30.11.20 18:05

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerDer Steuer-Knaller

Aber genau das wird sich ändern. Ende dieses Jahrzehnts werden im Schnitt der sieben westlichen großen Industriestaaten die Generation Z, die Millennials und jüngere Kohorten über beinahe so viele Stimmen verfügen wie die älteren Generationen. Der Ärger der Jungen, fürchten Reid und Templeman, birgt das Risiko, dass ein Populist ihn einfängt und den Kapitalismus auf den Kopf stellt ? das wäre ein Desaster für jedermann. Daher das Plädoyer der Deutschbanker für eine Umverteilung ? zum Beispiel mit den oben schon genannten Steuern. Die Babyboomer, so schreiben sie, wollten sich doch in einer Wirtschaft zur Ruhe setzen, die ihre Pensionen, ihr Wohlbefinden und das Gesundheitswesen unterstützt. Die vielen Älteren hingen vom Goodwill der Jungen ab, von den Früchten von deren Ausbildung, ihrem Willen, wieder größere Familien zu gründen. ?Der-zeit gibt es diesen Goodwill nicht.? Ohne eine frühe, freiwillige Umverteilung, glauben Reid und Templeman, werden die Jüngeren, wenn sie die Macht erobern, eben selbst massiv umverteilen und die Fundamente der Marktwirtschaft erschüttern.

Als Babyboomer kann man nur wünschen, dass diese Prognose zwar Aufsehen erregt, aber nie eintrifft.

Ihr Frank Mertgen, stellv. Chefredakteur FOCUS-MONEY   49/2020  

30.11.20 18:05

15644 Postings, 5844 Tage pfeifenlümmelIntensivbetten

Trotzdem bleibt die Lage kritisch. Denn in sieben Berliner Krankenhäusern wie im Auguste-Viktoria-Klinikum oder in den DRK Kliniken Westend stehen für bestimmte medizinische Versorgungen keine Intensivbetten mehr zur Verfügung ? also auch dicht für Corona-Erkrankte!

Das zeigt das sogenannte Divi-Intensivregister, in dem Kliniken bundesweit tagesaktuell Betten-Engpässe melden können. Demnach sind in Berlin von 1260 Intensivbetten nur noch 152 frei!
https://www.bz-berlin.de/berlin/...-stopp-in-sieben-berliner-kliniken  

30.11.20 18:10

253 Postings, 183 Tage waswiewopfeifenlümmel

die Intensivbetten werden nur minimal von Corona Kranken belegt. Auf der Intensivstation liefen u.a. Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt, Sepsis usw. Kranke  

30.11.20 18:16
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1188 Postings, 62 Tage GoldHamer7,69 Euro Homeofficesteuer pro Tag



Diesen Unterschied soll die Templeman-Steuer ausgleichen. Zahlen sollten sie die Unternehmen. Nur wenn deren Angestellte künftig freiwillig und trotz eines vorhandenen Büroarbeitsplatzes im Homeoffice bleiben, müssten sie selbst zahlen. Von den Einnahmen könnte der Staat das ärmste Achtel der Bevölkerung per Lohnzuschuss unterstützen.

Und konkret gerechnet hat der Deutsche-Bank-Ökonom auch. Er bietet Modellrechnungen für die USA, Großbritannien und Deutschland an. Im deutschen Fall würde er das durchschnittliche Homeoffice-Einkommen von 40.000 Euro mit 7,69 Euro pro Tag besteuern lassen. Der Staat könnte so 15,4 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen und Niedriglöhne um 1538 Euro pro Kopf aufstocken.

https://www.manager-magazin.de/politik/...3fae-4cc5-a44f-c9f30bff8733

Deutsche Bank AG will Steuern erhöhen mit fadenscheinigen Begründung, damit der Staat die Niedriglöhne aufstockt. Wenn der Staat was aufstockt, dann nur die niedrigen Diäten der Abgeordneten, den denen ist der Niedriglohn so was von egal und interessiert von denen wirklich kein Abgeordneten. Bei denen lautet die Regel: ein jeder ist sich selbst der Nächste - wichtig fette Diäten und ein broziges Fahrzeug, Dienstwagen mit Chauffeur, auf Steuerzahlers kosten zu benutzen.  

30.11.20 18:24

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerDank Co2 Steuer: Lebensmittel werden teurer

Lebensmittel verteuerten sich hingegen im Vergleich zum November 2019 um 1,4 Prozent. Auch die Preise für Dienstleistungen lagen 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/...9-4d96-a543-b8f250204a48

Ab 2021 werden Lebensmittel um 10% steigen, weil die Mehrwertsteuer wieder mit 7% zuschlägt.
Brot, 1/2kg, kostet im November, über 3,00 Euro.

https://www.google.com/...ostet+im+November%2C+%C3%BCber+3%2C00+Euro.
 

30.11.20 18:31
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1226 Postings, 1109 Tage tomtom88Der Winter wird kalt - sehr kalt... Novemberhilfen

... ein schlechter Witz, nicht nur dass man sie lediglich im November beantragen kann - ein paar Tage vor Monatsende, die meisten kleinen Firmen werden GAR NICHTS bekommen!

Geht schon bei der Berechnung los: man muss 80% Ausfall nachweisen, jeder der nur 75% weniger Einnahmen hat geht leer aus - schon wieder Volksver... am Bürger!

Keine Weihnachtsmärkte, keine Gastro -> keine Kunden für den Laden in der Innenstadt!

Wie es dann weiter geht:
Frisör Kette Klier hat Insolvenz angemeldet, schon klar wer drei Monate nicht zum Frisör kann geht im vierten Monat ja nicht dreimal hin; das wird erst der Anfang!

https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/...ht_id_12719696.html

Was die Deutsche Bank "anleiert" ist sehr logisch, man baut vor um in ein paar Jahren wieder Hilfen vom Staat in Anspruch nehmen zu können. Irgendwann werden die ganzen tollen Gewerbeimmobilien im Wert korrigiert werden; heisst natürlich auch der Wegfall von Sicherheiten für die Bank!

Home Office ist gut und schön, und wenn die Firmen das "Dings mit dem Internet Neuland" begriffen haben, werden halt statt 120 Mitarbeiter nur 30 "präsent" im Büro sitzen; was glaubt ihr denn warum der Heil so schnell wieder zurück gepfiffen worden ist???

Die "Hardcorependler mit täglich 100 Kilometer und mehr sind heilfroh, weniger Stress & Stau da spart man richtig Kohle, volkswirtschaftlich aber teuer:

- kein Kraftstoffverbrauch
- kein Fahrzeugverschleiss
- keine Snack oder Coffee to go..

Leerstände in den B-Lagen sieht man ja jetzt schon zur genüge - höchst spannend was alles so an einem "Killervirus" dran hängt; noch spannender wie die großen Versicherer mit der Lage am Immobilienmarkt klar kommen werden; da freuen wir uns schon auf ein paar gewaltige Fusionen...

Österreich schert ja schon mal aus - in der europäischen Harmoniezone...



 

30.11.20 18:33

1188 Postings, 62 Tage GoldHamerMerkel: droht dritte Welle

dritte Welle zieht durch und Merkel ist immer noch da!

https://www.n-tv.de/panorama/...ht-dritte-Welle--article21626512.html  

30.11.20 18:40

15644 Postings, 5844 Tage pfeifenlümmelTesla kassiert

Tesla kassiert in den USA seit 2010 fast zwei Milliarden Dollar durch den Verkauf von Emissionszertifikaten. Damit können andere Hersteller, die weniger Elektrokarren bauen, die geforderten CO² Bilanzen einhalten und Strafzahlungen mindern.
Auch in der EU bekommt Tesla Geld von anderen Autohrestellern zur Vermeidung von Strafzahlungen wegen der zu hohen CO2 -Werte. So erhält Tesla allein von Fiat Chrysler bis 2022 ca. 1,8 Milliarden Euro.
Logischerweise darf der Autokäufer im Endeffekt dafür bezahlen.

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zu #384:
Die höheren Preise für Lebensmittel sind auch die Folge von CO2 Steuern.  

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Oskar

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