warum die Linke verschwunden ist

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neuester Beitrag: 07.05.12 11:00
eröffnet am: 06.05.12 20:06 von: Dr.Bob Anzahl Beiträge: 86
neuester Beitrag: 07.05.12 11:00 von: Tony Ford Leser gesamt: 2116
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bewertet mit 9 Sternen

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06.05.12 20:06
9

9685 Postings, 3221 Tage Dr.Bobwarum die Linke verschwunden ist

eine Hypothese von mir:

die Linke hat Reichtum für alle versprochen. Doch überall wo sie mitregieren - ist das Gegenteil passiert.
Die Wähler sind enttäuscht.

Nun gibt es die Piraten Partei -
die meisten Hartz 4 Empfänger hoffen nun auf das bedingungslose Grundeinkommen und sehen sich schon im Luxus leben
(ohne was arbeiten zu müssen)

Doch auch diese Fantasterei wird zerplatzen wie eine Seifenblase  
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60 Postings ausgeblendet.

06.05.12 22:51

25086 Postings, 3437 Tage Lumberjack77der dysi ist so ein linker schwätzer

06.05.12 22:52
1

25086 Postings, 3437 Tage Lumberjack77gysi - so ein heuchler

der lindner hats ihm gerade mal gesagt  

06.05.12 22:54

25086 Postings, 3437 Tage Lumberjack77der lindner ist der einzige der einen plan hat.

mit dem an der spitze gehts aufwäerts  

06.05.12 22:59

27350 Postings, 4028 Tage potzblitzzzWas war das denn???

06.05.12 23:01

25086 Postings, 3437 Tage Lumberjack77da hat der jauch aber wieder

symphatien sammeln können.

"holt den mann wieder rein" - haben die gorillas wohl ein bissel überreagiert  

06.05.12 23:03
1

100527 Postings, 7560 Tage Katjuscha#60 da hast du nicht genau geesen, potzblitzz

Das das Bandbreitenmodell Arbeit schafft, ist klar. Darum gings mir ja nicht. Aber es zementiert die heutige Sicht auf den Begriff Arbeit bzw. die Definition von Arbeit. Genau diese Sicht muss aber verändert werden, wenn man die weltanschaulichen Unterschiede überwinden will, und das geht nur mit dem BGE.

Ein Ansatz dazu findest du unter folgendem Link, aber das ist nur ein Ausschnitt

http://www.die-ultravioletten.de/...bedingungslose-grundeinkommen-bge  

06.05.12 23:09

27350 Postings, 4028 Tage potzblitzzzVerstehe ich nicht, Katjuscha

Wir haben auch jetzt schon sinnstiftende Arbeitsplätze in Deutschland.
Warum "zementiert" das Bandbreitenmodell den Begriff der Arbeit?

Durch das Bandbreitenmodell entstünden passive Arbeitsplätze, die für eine Umverteilung von oben nach unten sorgen könnten, während Arbeit weiterhin fair bezahlt werden muss.

Damit würde der Kaufkraftverlust der Bevölkerung durch die Rationalisierung aufgrund des technologischen Fortschritts endlich kompensiert werden.  

06.05.12 23:09
1

100527 Postings, 7560 Tage Katjuschaums mal etwas plakativ zu sagen

Wir müssen irgendwann dahn kommen, dass in solchen Threads wie diesem hier, eben nicht mehr von Faulenzern und Transferleistungen zwischen Arbeitnehmern im klassischen Sinn geredet wird. Neiddiskussionen müssen überflüssig werden. Das ist natürlich ein sehr langfristiger Prozess, zumal ich ja im Kapitalismus eh nicht das menschliche Bedürfnis ändern kann und will, besser oder erfolgreicher sein zu wollen als der Andere. Aber das schließt nicht aus, nicht mehr neidisch auf den heutigen Begriff der Transferleistung zu blicken. Und das hängt im wesentlichen davon ab, wie man in 30-40 Jahren den Begriff Arbeit versteht.  

06.05.12 23:10

27350 Postings, 4028 Tage potzblitzzzUnd wieso habe ich nicht genau gelesen in #60?

Welche Aussage stimmt denn an #60 nicht?  

06.05.12 23:12

100527 Postings, 7560 Tage Katjuschapotzblitzz, du siehst mir das zu kurzfristig und

innerhalb des bestehenden Systems.

Ich hab doch nie behauptet, dass es diese von dir erwähnten Vorteile des Bandbreitensystems nicht geben würde. Es geht mir nur in psychologischer Sicht und damit langfristog in gesellschaftspolitischer Hinsicht nicht weit genug. Das Grunddenken des Menschen verändert sich durch das Brandbreitenmodell nicht.


Ich geh jetzt mal pennen. War ein langer Tag.  

06.05.12 23:14

27350 Postings, 4028 Tage potzblitzzzBitte schau Dir das nochmal in Ruhe an

Ich denke, hier herrscht ein Missverständnis vor.

Das Bandbreitenmodell ist in den Auswirkungen radikaler als das BGE.

Gute Nacht.  

06.05.12 23:16
1

100527 Postings, 7560 Tage Katjuscha#70 och Mensch, Jetzt bitte kein Streit !

Du hast in #60 geschrieben, ich hätte behauptet, das Bandbreitenmodell verhindert Arbeit. Hast du wortwörtlich so geschrieben bzw in eine Frage gekleidet.

Zitat: "Warum meinst Du, dass das Bandbreitenmodell Arbeit verhindert?"

Dabei bezogst du dich auf mein Posting #57 in dem ich geschrieben hatte, Zitat: "Ich halte das Bandbreitenmodell mit seinen Arbeitsplatzprämien im Hinblick auf den Begriff Arbeit für nichts Neues. .... Aber es verhindert eine andere Sicht auf die Arbeit."

Das ist ein himmelweiter Unterschied, wenn ich von der Sicht auf die Arbeit rede und der Frage, ob man Arbeitsplätze schafft oder verhindert.  

06.05.12 23:19
2

100527 Postings, 7560 Tage Katjuschanein potzblitzz, da liegt kein Missverständnis vor

Das Bandbreitenmodell ist in seinen finanziellen bzw. wirtschaftspolitischen Auswirkungen radikaler. Das hab ich nie bestritten.
Mir geht es um einen psychologischen, langfristg gesellschaftspolitischen Ansatz, der das Denken des Menschen im Hinblick auf die Definition von Arbeit verändert. Das kann das Bandbreitenmodell nicht leisten. Das heißt nicht, dass das eine besser oder schlechter wäre. Versuch das bitte nicht immer als Konkurrenzdebatte zu empfinden. Es ist schlichtweg ein anderer Ansatz.  

06.05.12 23:24

27350 Postings, 4028 Tage potzblitzzzIch hab "andere Sicht" überlesen

Deswegen habe ich verstanden, Du meintest, sie verhindere Arbeit, würde also zu weniger Arbeitsplätzen führen. Das Gegenteil wird jedoch vermutet, so dass ich das nicht nachvollziehen konnte.

Hat sich ja jetzt geklärt.  

07.05.12 00:29
1

3097 Postings, 3873 Tage BafoKatjuscha,

niemand, der einen gewissen Vermögensbetrag sein Eigen nennt wird das Geld auf irgendeinem Sparbuch horten.
Da wäre Er doch blöd! Bei drei Prozent offizieller und über sechs Prozent realer Inflation, mit der der Staat seine Bürger jedes Jahr entspart wären das in zehn Jahren rund 60% !!! Wertverlust.
Das Geld wird schon allein aus diesem Grund wieder in den Wirtschaftskreislauf fließen, ein Großteil wird investiert und ein weitaus geringerer Teil sicher auch verkonsumiert.

Umverteilung ist und bleibt Diebstahl! Es ist die Enteignung von privat erwirtschaftetem Vermögen - hin zu Leuten, die es nicht verdient haben!

Ein kleines, einfaches Beispiel:
Stell Dir vor, Du bist noch jung und hast noch drei Geschwister. Damit Du dir ein bisschen was leisten kannst, beginnst Du, täglich Zeitungen mehrere Stunden auszutragen und verdienst im Monat 100 Euro. Anschließend jobbst Du noch irgendwo für zusätzliche 100 Euro.
Von Deinen drei Geschwistern sammelt eines gelegentlich Pfandflaschen für ein 20 Euro, eines gibt Nachhilfestunden für 50 Euro. Eines macht nichts und guckt lieber in die Glotze.
Am Ende des Monats sammelt eure Mutter das gesamte Geld ein und teilt es genau durch Vier. Ist das gerecht???
Sicherlich fändest Du das nicht gerecht, aber genau das ist Umverteilung.
Denk mal drüber nach.  

07.05.12 09:52
3

11942 Postings, 5044 Tage rightwingwarum?

spart euch doch diese abwägungen - das ist eine heuchlerische scheisspartei, ganz in der unseeligen tradition der zweitgrössten schlächter des 20. jhds (sarah wagenknecht: "wir sind nicht geschichtslos"). sie profitiert vom verständlichen wunsch der menschen nach einem "paradies auf erden" - interessanterweise entstanden überall dort, wo sie am werk waren eher höllische zustände und das allerletzte pack, die unhaltbarsten intrigantesten personen wurden in die vordersten ränge gespült.
wie so viele unbrauchbare, unhaltbare ideen und ideologien wird dieser murks hoffentlich bald entgültig in den kompost der weltgeschichtegeschichte entsorgt und in hundert jahren belächelt werden, wie fürst vladt.  

07.05.12 10:00

100527 Postings, 7560 Tage KatjuschaBaFo, nicht ich hab das mit dem Horten

geschrieben. Das war ja deine Idee. Ich hab nur drauf geantwortet, dass das ja unsinnig wäre.

Ist aber eh nicht Gegenstand der Diskussion.  

07.05.12 10:02
2

2024 Postings, 3171 Tage 1-2-oder-3Ich hab die Lösung

Der Staat nimmt 1.000 Euro pro Bürger bei den Banken zu 3% Zinsen auf 30 Jahre auf.

Diese 1.000 Euro gibt er jeden Bürger.

Die Bürger zahlen dann 19% Mehrschweinchensteuer.

Fazit:
Bürger hat 1.000 Euro umsonst und der Staat hat 16% Mehreinnahmen.  

07.05.12 10:05
5

14399 Postings, 4652 Tage objekt tief# 77 oh, oh

das ist aber ein heftiges Statement.

Da kursiert zur Zeit ein ganz, ganz, ganz, ganz böses Video bei You Tube rum.

http://www.youtube.com/watch?v=yyhtIg6V4o0  

07.05.12 10:05

2024 Postings, 3171 Tage 1-2-oder-3Anscheinend ist die Lösung zu einfach oder

aber ihr begreift erst jetzt das ihr verarscht werdet.  

07.05.12 10:12

2024 Postings, 3171 Tage 1-2-oder-3@objeckttief Hammer Video und wirklich böse

07.05.12 10:16
4

14399 Postings, 4652 Tage objekt tief@ 1-2-oder-3, ja wirklich sehr böse

ein Bekannter, ein Linker (der ist soweit links, daß es nochmals links um die Ecke geht, also ein Winkel-Linker) aber soweit ein Netter, was man nicht von jedem Linken sagen kann, hat mir ganz erbost den Link von diesem Pamphlet geschickt.  

07.05.12 10:18

116 Postings, 3148 Tage diegosanchez3Warum die linke verschwunden ist

 Sie ist wieder da! Die Franzosen geben dem ganzen nochmal eine Chance.

 

07.05.12 10:21
4

14399 Postings, 4652 Tage objekt tief# 84 ja, mit Hollande kann Europa

nochmals ganz teuer werden.  

07.05.12 11:00

24619 Postings, 7142 Tage Tony FordBGE...

Dazu hatte ich auch einen eigenen Thread eröffnet, weil ich das BGE als existenziell wichtig für die gesellschaftliche Weiterentwicklung halte.
U.a. gab es ja ähnliche Diskussionen sicherlich auch bei Einführung der Sozialsysteme in Dtl, wie Rente, Gesundheit, usw.

http://www.ariva.de/forum/Das-bedingungslose-Grundeinkommen-439043

Zudem ist BGE nicht gleich BGE, es gibt neben dem 1000? - Götz Werner Modell (dem ich selbst auch nicht so sehr zugeneigt bin) auch andere vielleicht praxisnähere Modelle wie das Exner-Modell, was weiterhin auf eine Lohnsteuer aufbaut und die Mehrwertsteuer/Verbrauchssteuer im Rahmen hält und somit einen besseren Übergang ermöglicht.

http://die-violetten.de/images/stories/pdf/...ept_BGE_Exner_Aug09.pdf

Man muss ja bedenken, dass damit völliges Neuland beschritten wird und es wie man ja auch hier im Thread erkennt, nicht jeder Mensch so viel Fantasie und Mut mit bringt, welches sein "erlerntes" Bild über Bord werfen soll.


Des Weiteren bin ich dabei ein "vorfinanziertes" BGE auf Bitcoinbasis zu entwickeln, welches gar nicht so weit vom heutigen System entfernt ist, wenn man folgende Bedingungen ändert:
- kein Kreditgeld, keine Zinsen, Werte werden von Außen eingebracht
- Umverteilung des Geldes nach Bankenprinzip jedoch ohne Zinsen (d.h. Sparer bezahlt (temporär) das BGE des Konsumenten -> Theorie des Geldflusses!
- negativer Zins bzw. Wertverlust bei steigender Geldhortung
- BGE abhängig vom aktuellen Geldvermögen (wer viel hat und hortet, der profitiert weniger, wer wenig hat, profitiert mehr)
- BGE abhängig von der Einlage (Wer viel Geld als Einlage eingezahlt hat, bekommt zwar mehr BGE als der der wenig eingezahlt hat, der Unterschied ist jedoch mit zunehmender Höhe nur noch marginal) -> Leistungsprinzip wird erhalten, d.h. der der viel "geschaffen" hat genießt das Privileg des höheren BGE ohne dass es dabei entscheidende Klassenunterschiede gibt.

Um dies mal fiktiv zu verdeutlichen bekommt jemand bei Einlage von 100 Bitcoin = 25 Bitcoin und jemand mit 1000 Bitcoin eben keine 250 sondern z.B. 65 Bitcoin / Monat.

Da das Bitcoinsystem ein volltransparentes geschlossenes System ist, ist ein vorfinanziertes BGE auch durchsetzbar und zudem nicht manipulierbar.

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