Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 06.04.25 20:36
eröffnet am: 05.11.12 08:09 von: permanent Anzahl Beiträge: 197979
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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 7805 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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05.04.25 21:18
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72881 Postings, 6147 Tage Fillorkill'die explodierende Verschuldung'

Alle in der Wirklichkeit massgeblichen Kausalketten hieb & stichfest dargestellt. Ein sehr gutes Post, Tony, dem ich nichts mehr hinzufügen kann (#953)
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it's the culture, stupid

05.04.25 21:33
6

72881 Postings, 6147 Tage FillorkillCome Join Us

'Ex-Außenminister Gabriel regt an, Kanada in die EU aufzunehmen'

Da hat es einer schon im Urin. Die verbleibenden Demokratien werden einen gemeinsamen, nach innen autarken und waffenstarrenden Block bilden müssen, wenn sie in der aufziehenden multipolaren Barbarei überleben wollen. Die Imperialistenknechte wie Ungarn oder die Slowakei müssen natürlich vorher gehen, während Kanada, Australien, Kalifornien usw an Bord gehen. EU muss man das dann aber nicht mehr nennen.

https://youtu.be/WwK9nU6gVQQ?si=wgPejGFMe6lxVUg-

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06.04.25 09:15
6

72881 Postings, 6147 Tage FillorkillDumb kauft 'günstig' nach

Die Stimmung passt nicht oder noch nicht ansatzweise zum Crashszenario. Greed übersteigt bislang Fear was eine Umkehrformation ausschliesst. Crash ist ja erst dann, wenn zittrige Hände fluchtartig den Börsensaal verlassen und starke Hände am Seitenausgang trotzdem noch abwartend stillhalten.  Die Sentimentaufnahme deutet im CRV die Chance eine minimalen Erholung gegenüber dem Risiko weiterer, im saldo wesentlich dramatischerer Verluste an. Eine Erholung bietet demnach die Chance, nochmal günstig an Short-Instrumente zu gelangen.  
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06.04.25 10:07
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30785 Postings, 8736 Tage Tony Forddazu passt ...

auch der rekordverdächtige Zukauf von Privatanlegern ( Kleinanlegern ) am Donnerstag, welche prompt mit einem weiteren drastischen Abverkauf am Freitag beantwortet wurde. Zudem haben wir auf dem Tages- & Wochentief geschlossen, was eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung des Abwärtstrends signalisiert.

D.h. inst. Investoren müssen in diese Rekordzukäufe privater Investoren hinein ihre Pos. abgestoßen haben, womit der Kleinanleger einmal mehr die Gewinne der Profis zahlen wird.

Es erinnert mich an den Verlauf der Internetblase 2000, in der in der Endphase größere Rücksetzer ebenfalls durch Privatanleger zum Zukauf genutzt wurden, während die Profis ihre Pos. reduzierten.

Deshalb sehe ich das auch so, dass wir den Boden noch nicht bzw. allenfalls kurzzeitig, erreicht haben und wir weitere Abverkäufe sehen werden.

Erst wenn der Privatanleger/Kleinanleger das Handtuch wirft, wird der Boden erreicht sein.

Ich vermute, dass wir in der kommenden Woche eine kleine Bounce sehen könnten, welche aber zeitnah wieder abverkauft werden wird und sich weitere Verkaufswellen anschließen werden. Ich denke bis 4500-4700 Punkte im S&P500 dürfte es noch nach unten laufen. D.h. nochmal knapp 10% abwärts.
Dort verläuft in etwa der langjährige Aufwärtstrend, welcher seit 2009 besteht, sowie der 50er gleitende Durchschnitt im Monatschart. Der Trendindikator droht erstmals seit 2016 wieder in den negativen Bereich zu driften.

Insgesamt hätten wir mit Erreichen der 4500-4700 Punkte lediglich das Niveau von Anfang 2024 erreicht, was zeigt, dass ein solches Niveau keinesfalls übertrieben wäre, zumal wir Anfang 2024 in einem Umfeld sinkender Energiepreise, sinkender Inflation, besserer Perspektiven standen, während wie Heute vor steigenden Kosten, steigender Inflation und sich verschlechternden Perspektiven stehen, dessen Endpunkt zeitlich wie ergebnistechnisch nicht absehbar ist.

Sollten die 4500 Punkte nachhaltig fallen, dann wäre der langjährige Aufwärtstrend gebrochen, der Trendindikator definitiv im negativen Bereich, dann hätten wir den langjährigen Bullenmarkt beendet und würden in einen übergeordneten Bärenmarkt eintretten, welcher sich über Jahre hinziehen könnte, wie einst der Bärenmarkt nach der Internetblase im Jahre 2000.

Um es zu verdeutlichen, habe ich eine Chartgrafik erstellt und angefügt.  
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06.04.25 10:10
1

72881 Postings, 6147 Tage Fillorkill'die eigenen Schwächen gnadenlos offenlegt'

'Trump ist ein gefährlicher Idiot, aber ähnlich wie das Corona Virus, ist er ein Ereignis, dass die eigenen Schwächen gnadenlos offenlegt, da gilt es anzusetzen, statt sich über die vermeintlichen Schwächen und Fehler Anderer zu mokieren'

Das ist die Botschaft, die Libertäre ihrem ehemaligen Hoffnungsträger noch abgewinnen, nachdem der sich und sein Maga-Volk nun tatsächlich in eine nur noch religiös interpretierbare Dystopie verabschiedet hat. In der Wirklichkeit verhält es sich allerdings genau umgekehrt als oben beschreiben. Das Trumpregime ist ein Ereignis, dass die ungelösten Widersprüche der amerikanischen Weise Kapitalismus zu machen gnadenlos offenlegt. Es beschreibt deren finale Zuspitzung, der man nur noch barbarisch, sprich durch Komplett-Abriss, beizukommen können glaubt.

In der Gegenstrategie käme es nun darauf an, sich eben diesen Schuh nicht auch noch selbst anzuziehen, sondern auf die eigenen Stärken - die praktisch verfügbaren und die theoretisch erreichbaren - zu fokussieren.  Mit den dystopischen Maga-USA als abschreckendes Beispiel vor Augen sollte es gelingen, den Kapitalismus so zu reformieren und zu transformieren, dass dessen Widersprüche in einer zivilen Verlaufsform gehalten werden können. Den Staat in seiner Funktion als allgemeinen Garanten wie als antizyklischen Agenten privater Märkte wieder anzuerkennen ist dafür Grundbedingung. Da gilt es anzusetzen !
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it's the culture, stupid

06.04.25 10:28

516 Postings, 518 Tage xiviKanada in die EU

Das ist mAn eine seltsame Ansicht. Die einen muss man rausschmeissen und dann andere nach eigenem Gutdünken für gut genug halten. (Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen?)
Kanada in die EU aufnehmen? Weshalb nicht auch Ägypten, Algerien usw.? Die wären sogar etwas näher, geografisch.
Dann waffenstarrend? Für den 3. Weltkrieg gegen die USA, Russland, Türkei, China usw...?

Doch bei einer Wirtschaftskrise würden sich in einigen Ländern der EU Ansichten zu zB. Flüchtlingspolitik und anderen Themen allgemein verschieben und ev. nationalistischer ausgerichtete Parteien begünstigen, da diese das schon immer in ihrem Programm hatten und allgemein sich auch kritisch gegenüber der gegenwärtigen Politik der EU positionierten, ist anzunehmen. Dann muss man die auch ausschliessen? Weil sie zu wenig demokratisch sind, bzw. keine Brandmauern errichten oder Parteien verbieten, welche sich kritisch zur Politik der EU äussern?

Die EU müsste mAn mit dem leben was sie gegenwärtig ist, nicht was sie alles sein könnte in Zukunft. Ein Paradies der Demokratie und Gerechtigkeit, ständig expandierend aber auch implodierend.

Die gegenwärtige Situation wird jedoch sicher die Verhandlungen der Schweiz über die neuen Rahmenabkommen mit der EU stark begünstigen, man wird sich wohl einigen in absehbarer Zeit, ist anzunehmen.




 

06.04.25 10:46
2

30785 Postings, 8736 Tage Tony Fordnoch ein interessanter Chart ...

Seitdem Trump wieder im Amt ist, kennt der Dollarchart nur eine Richtung, nämlich Schwäche.
Das war u.a. auch schon mit dem Amtsantritt in seiner ersten Amtszeit der Fall, bei dem der Dollar im ersten Jahr seiner Amtszeit eine deutliche Schwäche zeigte.

Auch damals waren es Zölle, welche zu einer Schwäche führten. Doch ruderte Trump in der ersten Amtszeit wieder zurück, womit sich der Dollar und die Aktienmärkte wieder besser entwickelten.

Nun läuft es wieder so, nur das es diesmal unwahrscheinlich erscheint, dass er seinen Kurs wieder deutlich in Richtung Pragmatismus anpassen wird.

Der langfristige EUR/USD-Chart zeigt, dass allein die Dollarstärke den US-Aktien jährlich eine Outperformance von mehr als 2% einbrachte. D.h. aus Sicht eines europäischen Anlegers hat allein der Währungsvorteil eine jährliche Performance von 2% eingebracht. Wenn man die damaligen Zeiten der Niedrigstzinsen bedenkt, sind 2% Performance "for nothing" ziemlich gut.

Auch das hat natürlich zur Stärke der US-Märkte geführt bzw. den Kapitalzufluss in Richtung USA zusätzlich motiviert.

Bricht der Kurs nun aus dieser langjährigen Abwärtsbewegung und Dollarstärke nach Oben aus, dann könnte es eine weitere Umschichtung aus US-Aktien in z.B. europäische Aktien fördern und die Attaktivität der US-Aktienmärkte senken.
Genau das passierte historisch gesehen mit dem letzten Ausbruch aus einem langjährigen Abwärtstrend im Jahre 2003. Die Folgejahre der Dollarschwäche führten zu einer deutlichen Outperformance des DAX/MDAX usw. gegenüber des S&P500.

D.h. wenn der EURUSD nach Oben ausbricht, werden sich die Umschichtungen weiter beschleunigen.
Ich bin deshalb mittlerweile großteils in europäische sowie deutsche Aktien investiert und habe meinen USD-Anteil deutlich reduziert.  
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eurusd_20250406.jpg

06.04.25 10:55
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72881 Postings, 6147 Tage FillorkillVergiss die EU

Sie, ihre angeblichen oder wirklichen Schwächen und Mängel sind Schnee von gestern. Sie weiss es nur noch nicht. Die US waren nicht nur der Garant des Westens und Blaupause für die 'Vereinigten Staaten von Europa', sondern auch der Machtantagonist an dem man sich immer mass. Mit dem Abdriften der US in die evangelikale Dystopie hat die EU ihren zentralen Bezugsrahmen eingebüsst. Selbst wenn das Trumpregime doch noch zeitnah rückabgewickelt werden würde, wird sich daran nichts mehr ändern. Denn allein das es möglich war ändert alles.
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it's the culture, stupid

06.04.25 10:59
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30785 Postings, 8736 Tage Tony Fordam deutschen Wesen soll die Welt genesen ...

ein Spruch, der deine ideologische Seite in dieser Sache zeigt, in der die EU als undemokatisch und böswillig degradiert wird, während du auf der anderen Seite ziemlich viel Verständnis für autokratisch regierte Länder zeigst, die deiner Ideologie nach, quasi einen Verteidigungskrieg gegen die expandierende EU führen müssen.

So naiv kann man doch eigentlich nicht sein um zu glauben, dass Autokratien, die ringsum um Europa und der EU aufrüsten und die Rester ihrer Demokratien abschaffen, einen Bogen um Europa machen würden. So extrem naiv kann man doch nicht sein um zu glauben, dass unser Verständnis von Demokratie und Freiheit nicht mit Waffengewalt verteidigt werden müsste.

In die EU gehören Länder, die auch für ein Grundverständnis von Demokratie und Freiheit stehen.

Länder wie Ungarn stehen eben nicht dafür, Ungarn ist nur noch Teil der EU, um Milliarden an Subventionsgelder abschöpfen zu können. Gäbe es diese Milliarden an Subventionen nicht, wäre Ungarn schon längst aus der EU ausgetreten.

Länder wie Kanada oder Australien wären sehr viel besser geeignet, weil deren Grundverständnis an Freiheit und Demokratie deutlich besser als die Ungarns ist.  

06.04.25 11:26
1

516 Postings, 518 Tage xiviEU

Ich vergesse die EU sicher nicht. Die ist hier auch gerade sehr aktuell.

Gerade diese gegenwärtige Krise und Herausforderung kann die EU auf lange Sicht eben auch definieren und gestalten, auch stärken, emanzipieren von der Blaupause, die nie wirklich passte zu Europa. Vielleicht war das ein grundsätzlicher Fehler der EU, diese systematische Orientierung an den USA? Eine zentralisierte Macht.

Ich behauptete ja schon mehrmals hier, die Schweiz ist eine europäische Blaupause für eine Zusammenwachsen Europas. Sie ist aus einem Staatenbund und auch Kriegsbündnis dann zu einem stabilen Bundesstaat geworden, mit ausgeprägtem Föderalismus, jeder Kanton hat seine eigne Verfassung und starke Kompetenzen und man hat vier Landessprachen und ist ein Vielvölkerstaat, schon immer gewesen und hat es geschafft sich auch mental zu vereinen zu einer Nation.

Die Blaupause damals war einst auch die Verfassung der USA, die ua. von Napoleon für diese damals chaotische Eidgenossenschaft vorgeschlagen wurde, aber in einem Bürgerkrieg mündete. Der wurde auf "Schweizerische" Art schnell beendet, es gab kaum 100 Tote und die Verlierer bekamen in vielen Punkten recht, so hat man eben keinen Präsidenten, keinen zentralisierten Staat und eine direkte Demokratie.

Die "wilde" und nicht wirklich demokratisch legitimierte Expansion müsste die EU mMn aus ihrem Programm streichen. Das bringt eben die Ordnung auch durcheinander, auch die interne mAn, ein Machtanspruch, der expandiert.


 

06.04.25 11:36
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30785 Postings, 8736 Tage Tony Fordzentralisierte Macht ...

In der EU gibt es keine zentralisierte Macht. Generell hält die EU kaum Macht Inne, jede Entscheidung die in der EU getroffen wird, muss letztendlich durch die nationalen Regierungen in nationales Recht überführt werden.

D.h. da ist keine EU-Regierung, welche vergleichbar mit den USA, Gesetze erlässt, welche für alle Bundesstaaten gelten. Wobei selbst in den USA die einzelnen Bundesstaaten relativ große Spielräume haben.

Wenn z.B. die EU beschließt, die Sommerzeit abzuschaffen, dann bedeutet das noch lange nicht, dass das Gesetz ist. Sondern müssen die einzelnen EU-Staaten diesen Beschluss in eigene nationale Gesetze überführen und dementsprechend demokratisch auf nationaler Ebene legitimiert.
Sind EU-Staaten dazu verpflichtet diese Beschlüsse umzusetzen? Jein. Zwar sind sie dazu verpflichtet, doch wenn sie es nicht tun, drohen im Regelfall keine größeren Konsequenzen.

Die von dir genannte Zentralisierung ist daher Quatsch und entspringt mal wieder deiner ideologisch schiefen Sichtweise.  

06.04.25 11:44
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30785 Postings, 8736 Tage Tony Forddie EU sollte meiner Meinung nach ...

ein Staatenbund derer sein, welche ein ähnliches Verständnis von Freiheit und Demokratie haben.
Ziel einer EU sehe ich darin, Standards zwischen diesen Staaten zu schaffen, zu erreichen, um damit Handelsbarrieren abzubauen, einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch zu erleichtern und von den Synergieeffekten zu profitieren.
Zudem mittels vereinter Kräfte eine Sicherheit nach Außen zu schaffen, ein Bollwerk gegen Autokratien, die in Demokratie und Freiheit eine Gefährdung ihrer eigenen Machtposition sehen.  

06.04.25 11:45
2

516 Postings, 518 Tage xiviselber Quatsch

Wenn es nach dir ginge, wäre alles so prächtig in dieser EU, ein wahres Paradies auf Erden und alles ist einfach perfekt daran, es gibt nichts zu verbessern, nichts nachzudenken nur nachplappern und daher auch nichts zu kritisieren. Es läuft ja auch alles perfekt, wäre da nur nicht die böse Welt ausserhalb und innerhalb der EU.

Ist das tatsächlich so? Oder ist eben das Ideologie?
 

06.04.25 11:55

516 Postings, 518 Tage xiviTony

Hier noch eine unbelegte Unterstellung:
während du auf der anderen Seite ziemlich viel Verständnis für autokratisch regierte Länder zeigst, die deiner Ideologie nach, quasi einen Verteidigungskrieg gegen die expandierende EU führen müssen.

Bitte belege sie doch mit einer Aussage von mir, nicht mir einer Suggestion oder Unterstellung.
Du willst einfach immer absolut recht haben und behalten, und zwar zu 100%.

Ich zeige kein Verständnis für den Überfall Putins. Aber fragte, ob dieses Europa überhaupt in der Lage ist, nun ohne die USA, den totalen Sieg über die russischen Truppen zu ermöglichen, alle Gebiete zurückzuerobern militärisch.
Diese Frage stört dich, weil du sie beantwortest mit deiner Meinung dazu, welche aber nicht die Wahrheit sein muss. Es ist nur eine Meinung die du selber viel zu ernst nimmst mAn.
Du wirst gar nichts entscheiden, damit musst du auch leben.  

06.04.25 13:48
1

30785 Postings, 8736 Tage Tony FordGeschwurbel ...

du zeigst kein Verständnis für das Vorgehen Russlands, doch Andererseits mutest du der Ukraine zu, die Folgen dieses Vorgehens ( für das du kein Verständnis hast ) tragen zu müssen und unterstellst Jenen, die die Ukraine im Kampf gegen dieses Unverständnis unterstützen, quasi Kriegstreiberei.

Eine ziemlich fragwürdige und naive Doppelmoral, die du da an den Tag legst, die die Ernsthaftigkeit deiner Haltung gegenüber Russlands in Frage stellt, wenn man es überhaupt Haltung nennen kann.
 

06.04.25 13:55
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30785 Postings, 8736 Tage Tony Fordweiterer Beleg deines ideologischen ...

Framings gegenüber der EU, denn ich habe mit keiner Silbe behauptet, dass die EU das Paradies auf Erden ist und es nicht auch viele Aspekte gäbe, die es zu verbessern gilt.

Man kommt aber eben nicht an den Fakten vorbei, dass die Demokratie und Freiheit global betrachtet, in der EU weit oben in der Rangliste steht und eben nicht Algerien oder Ägypten, sondern Kanada und Australien hoch im Kurs stehen. Und auch die Ukraine deutlich höher im Kurs steht als Ägypten oder Algerien und erst recht höher als Russland.
https://www.laenderdaten.de/indizes/demokratieindex.aspx

Deshalb kannst du dir dein "An Deutschland soll die Welt genesen" in deinen Allerwertesten stecken, denn genau dort gehört es hin.  

06.04.25 14:25
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30785 Postings, 8736 Tage Tony FordMusk schlägt Freihandelszone mit Europa vor

Trumps US-Zölle: Musk offen für Freihandelszone mit Europa - ZDFheute
Nach der Verhängung von US-Zöllen durch Präsident Donald Trump hat sich sein Berater Elon Musk offen für eine Freihandelszone mit Europa gezeigt.
Musk schlägt Freihandelszone mit Europa vor

Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/...one-europa-100.html


Es scheint als ob es Musk angesichts des rapiden Wertverfalls seiner Unternehmen, vor allem Tesla, so langsam zu dämmern, auf welchen Mist er sich da eingelassen hat.  

06.04.25 15:26
2

516 Postings, 518 Tage xiviTony

Ich gebe zu, ich habe keine Antworten auf die russische Aggression. Gerade jetzt zeigt sich ja auch keine Bereitschaft Seitens Russlands überhaupt verhandeln zu wollen. Die Angriffe auch auf zivile Ziele sind besonders schlimm und verwerflich.

Doch sollte man der Ukraine mAn nicht mehr versprechen, als man halten kann. Der Krieg kann auch noch sehr lange dauern, da Putin wohl die ganze Ukraine will, allerdings wenn das Pulver dann alles wortwörtlich verschossen ist, dann wird das keinen guten Ausgang für die Ukraine und die EU nehmen.

Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen, ist nicht von mir. Der Spruch ist älter, als die dann folgenden zwei Weltkriege, der Holocaust oder auch die russische Revolution, welche auch vom damaligen deutschen Reich mit gestaltet wurde durch das einschleusen Lenins und somit die Kommunisten die  bereits laufende Revolution gegen das Zarensystem übernehmen konnten und dann die UdSSR einrichten konnten usw.

Jetzt hat man ja auch keine Ahnung was ein allfälliger Sturz Putins bedeuten würde, man kann nur spekulieren, Russland ist jedoch eine Atommacht.




 

06.04.25 16:51

30785 Postings, 8736 Tage Tony FordDoch sollte man der Ukraine mAn nicht mehr verspre

Zitat:
"Doch sollte man der Ukraine mAn nicht mehr versprechen, als man halten kann. Der Krieg kann auch noch sehr lange dauern, da Putin wohl die ganze Ukraine will, allerdings wenn das Pulver dann alles wortwörtlich verschossen ist, dann wird das keinen guten Ausgang für die Ukraine und die EU nehmen."

Das ist eher eine Frage, ob man der Ukraine ausreichend helfen will als helfen kann, denn allein die europäische Rüstungsindustrie könnte ein Vielfaches des Outputs produzieren als es Russland gerade tut. Dass das nicht passiert und man der Ukraine nicht entsprechend eine Übermacht gegenüber Russland verschaffen kann, ist allein der fehlende politische Wille.  D.h. wir wollen einfach nicht, dass die Ukraine sich gegen Russland erfolgreich zur Wehr setzen kann.
Wobei mein Eindruck ist, dass sich das spätestens mit Trump deutlich verändert hat und die Rüstungsproduktion in Europa schneller denn Je hochgefahren wird.

Des Weiteren möchte ich anfügen, dass wenn die Ukraine kapituliert oder sich auf faule Waffenstillstands- / Friedensverträge einlässt, es dann definitiv kein gutes Ende für die Ukraine und wahrscheinlich auch der EU nehmen wird. Denn bedenke, die Ukraine verfügt in Europa über das mit Abstand größte Heer sowie einer Reihe von Erfahrungen und KnowHow. Dieses Heer und KnowHow könnte gegen EU-Staaten eingesetzt werden, z.B. wenn Russland die Ukrainer zwangsrekrutiert und sich ihres KnowHows bedient.

Im Gegensatz dazu, wenn wir es schaffen, die Ukraine gegen Russland zu verteidigen, dann haben wir mit der Ukraine eine schlagkräftige und erfahrene Armee auf Seiten der EU.
Da die Ukraine historisch bedingt Erfahrungswerte im Rüstungsbereich mitbringt, zudem auch über die dafür notwendigen Ressourcen und Fachkräfte verfügt, könnte die Ukraine ein wichtiger Pfeiler europäischer Sicherheitspolitik werden. Denn machen wir uns nichts vor, sollte der Krieg tatsächlich eines Tages mal nach Dtl. kommen, dann würden wohl nur die Allerwenigsten ihr Leben dafür riskieren. Die Meisten würden eher auf ihre Freiheiten verzichten und sich mit einem russischen System arrangieren.  

06.04.25 20:36
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4346 Postings, 5985 Tage DreiklangPutin kann nicht mehr weitermachen

Doch sollte man der Ukraine mAn nicht mehr versprechen, als man halten kann. Der Krieg kann auch noch sehr lange dauern, da Putin wohl die ganze Ukraine will, allerdings wenn das Pulver dann alles wortwörtlich verschossen ist, dann wird das keinen guten Ausgang für die Ukraine und die EU nehmen.(xivi)

...nicht mehr lang jedenfalls. Jeder Kilometer Frontlinie kostet ca. 15.000 Soldaten. In der Ukraine kämpfen derzeit 620.000 Soldaten, die weitaus meisten Vertragssoldaten. An der Front ist aber nur die Hälfte, also ca. 300.000 Soldaten. Das ergibt insgesamt 20 km, die die Ukraine zurückweichen muss und dann ist nichts mehr übrig vom russ. Expeditionsheer. Sie können noch von der Etappe Leute nehmen, also die rückwärtige Struktur  (Nachschub, Versorgung) ausdünnen, vllt. noch etwas mehr Fortschritt an der Front erzielen.

Die großen russ. Depots an Altgerät sind zu 75% an die Front geschickt worden. Neues Gerät an die Front zu schicken, das hat Putin bislang vermieden.

Zwar hat die russ. Armee reichlich Reserven. Aber das ist die reguläre Armee, das sind nicht die neu eingeworbenen Soldaten. Wenn Putin diese Reserven  in die Ukraine schickt, wird er zwar Erfolge erzielen, aber er wird die Einheiten dabei verlieren.

Deshalb braucht Putin den Waffenstillstand. Er braucht ihn sogar mehr als die Ukraine. Aber das hat Trump noch nicht begriffen, sonst würde er anders verhandeln (lassen) .
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Alea iacta est

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