finanzen.net

TUI 2007: Erholung oder Zerschlagung?

Seite 1 von 313
neuester Beitrag: 06.04.20 13:03
eröffnet am: 23.11.06 19:09 von: fuzzi08 Anzahl Beiträge: 7819
neuester Beitrag: 06.04.20 13:03 von: fuzzi08 Leser gesamt: 1018410
davon Heute: 1392
bewertet mit 41 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
311 | 312 | 313 | 313   

23.11.06 19:09
41

11253 Postings, 5927 Tage fuzzi08TUI 2007: Erholung oder Zerschlagung?

Vorab einige Worte pro domo:
Mein alter TUI-Thread (Titel: TUI) funktioniert nicht mehr. Auf Schreibversuche
erfolgt der Hinweis (in Rot), daß ich in einem "verbotenen Forum" schreibe - was immer das auch heißen mag. Anfragen an ARIVA wurden bis jetzt nicht beantwor-
tet. Wozu sich lange rumärgern - schneller kommt man mit einem neuen Thread
zum Ziel. Schade um den alten Thread, der für viele eine Hilfestellung geboten, zuletzt durch notorische Stänkerer aber doch arg gelitten hat.
Also: auf ein Neues.
Ich begrüße alle, die sich im alten Thread konstruktiv am Dialog beteiligt haben,
oder beteiligen wollen - auch wenn sie konträre Meinungen vertreten.

Wie der Titel schon andeutet, geht es um die Perspektiven des Unternehmens im kommenden Jahr, 2007. Da dürfte nämlich entscheiden, wohin im wahrsten Sinne
die Reise geht: kommt die Erholung - wofür es jetzt schon Anzeichen gibt; oder
kommt eine Zerschlagung, wofür vieles spricht?

Zur Aktie: der Kurs schmiert wieder ab. Einerseits durch die laufenden Abstufun-
gen, andererseits wegen der speziellen Situation zum Jahresende, wo schlechte
Performer eher wieder gegeben werden, da sie kein Fondsmanager zum Ultimo im
Portefeuille haben will. Und last but not least ist da der heißgelaufene Dax, der
vielen zur Vorsicht rät; da versuchen viele Marktteilnehmer, durch Stockpicking
Risikominimierung zu betreiben.

Wie auch immer: Fundamentales spielt in solchen Fällen keine bzw. nur eine unter-
geordnete Rolle. Ich habe mir deshalb eine Deadline gesetzt, die ich aktuell an das Tief, das vor 5 Handelstagen erreicht wurde, angepaßt habe: 5,90 EURO.
 
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
311 | 312 | 313 | 313   
7793 Postings ausgeblendet.

04.04.20 17:52
1

191 Postings, 359 Tage AnderbrueggeDas wird ein Horrorjahr

für die Kreuzfahrtbranche. Wer ist denn die Klientel für Kreuzfahrten, doch wohl diejenigen, die auch gleichzeitig zur Risikogruppe gehören. Wenn nicht in Kürze ein Medikament zur Behandlung von Covid-19 gefunden wird, dann fährt in diesem Jahr kein Kreuzfahrtschiff mehr. Genauso ist es mit den Pauschalreisen. Die Allermeisten, werden diesjahr ihren Urlaub zu Hause verbringen. Das wird ein absolutes Horrorjahr für die Touristikbranche, da helfen auch keine Sonderangebote    

04.04.20 20:04

31826 Postings, 6276 Tage Börsenfan@andemFischauge

gut für die Natur, schlecht für die Wirtschaft.
-----------
Defragmentierung unterm Aluhelm, 47% von 100% abgeschlossen...

05.04.20 00:26

14 Postings, 3064 Tage DerGeneralSicherlich...

wird das ein verdammt schlechtes Jahr. Aber sobald die Zukunft für den Markt wieder relevanter wird als die Gegenwart, wird es sich wahrscheinlich auszahlen bei der TUI mit im Boot zu sitzen. Vorausgesetzt es geht nicht vorher unter. Das ist dann halt der Risikofaktor der aktuell mit im Kurs steckt.  

05.04.20 08:19

1313 Postings, 149 Tage Aktiensammler12Damals

war der Kurs bei 3,40 obwohl TUI nicht direkt betroffen war.
Dieses mal ist TUI voll betroffen, von daher glaube ich an tiefere Kurse. Evtl steige ich dann ein. Falls sie wider erwarten doch steigen sollten, habe ich eben Pech gehabt...  

05.04.20 09:43

894 Postings, 1607 Tage Trader1728@brokersteve

Die Geschichte mit Avigan ist schon etwas älter und eine nette Geschichte, die einige hoffen läßt. Mehr aber nicht.
Erstens ist das ein Grippemittel! Zweitens meldet China keine glaubhaften Zahlen von Infizierten mehr. Und drittens meldet Japan seit Tagen steigende Infektionszahlen. Soviel zu einem Mittel das in Japan groß eingesetzt wird.
Zudem kommt noch, dass sich das Virus nicht nur durch Tröpfchen, sondern auch durch Luft länger überträgt und jetzt sogar das Gehirn befallen kann.
Ich sage nur, wir können uns noch auf was gefasst machen.  

05.04.20 09:50

1313 Postings, 149 Tage Aktiensammler12Und in China

steigen die Zahlen scheinbar auch wieder...  

05.04.20 09:56

11 Postings, 3 Tage MysterylTUI

TUI hat eh kein zukunftsfähiges Geschäftsmodell - Expedia und Booking.com werden TUI und co in den nächsten Jahren vom Markt verdrängen. Es gibt einfach keine Gründe mehr für Pauschalreisen bzw. sind diese durch OTAs genauso erhältlich. Maximal noch Nischenanbieter mit Spezial angeboten für Touren durch Afrika oder so werden zukünftig noch eine Daseinsberechtigung haben. TC hat schon mal gezeigt wo es mit den anderen Großen die nächsten Jahre hingeht wenn diese nicht bald neue Geschäftsmodelle entwickeln  

05.04.20 09:56

1067 Postings, 325 Tage SEEE21Ist doch auch keine wirkliche Überaschung.

Hierzulande wird ja auch diskutiert die Durchseuchung in Wellen zuzulassen, weil man nicht weiß wann es Medikamente oder einen Impfstoff gibt. Das öffentliche Leben ein Jahr auf diesem Niveau des Lockdown zu halten ist wohl am Ende nicht durchzuhalten.  

05.04.20 10:08

2314 Postings, 1617 Tage Vaioz,....

@Seee21 Richtig. Nur ist der Lockdown nicht ein Jahr durchzuhalten sondern nicht mal mehr 1-2 Monate. Es braucht dringend die Wiederöffnung der Geschäfter und Restaurants. Ich gehe davon aus, dass die Beschränkungen Ende April deswegen nach und nach aufgehoben werden. Nicht weil es sinnvoll ist, sondern alternativlos.
Vielleicht kommt dafür noch eine Zeit lang eine Mundschutzpflicht.
Der schwedische Weg ist eben nicht der aller schlechteste, auch wenn er NOCH stark kritisiert wird...  

05.04.20 11:01

4242 Postings, 4981 Tage brokersteveSchwarzmalerei....natürlich stiegen die neuinfekti

Ihnen, das hat nichts Mitbürger Wirksamkeit von Medikamenten Zungen.
Das ist Unsinn.

Entscheiden ist, dass es behandelbar ist und damit die Krankenhäuser behandeln können und es somit auch zu höheren Infektionsherden kommen kann und darf,und damit die Durchseuchung schneller von statten läuft.

 

05.04.20 12:42

894 Postings, 1607 Tage Trader1728Es

bringt gar nichts die Restaurants usw. wieder zu öffnen. Die meisten Menschen werden die Lokale und Geschäfte weiterhin meiden. Viele haben ihren Job verloren oder werden diesen noch verlieren. Die werden das Geld schön zusammenhalten. Ich und viele die ich kenne, würden sich vorerst nicht wegen einem Essen, wegen Urlaub oder um zu shoppen der Gefahr aussetzen. Ich weiß, dass vielen die Wirtschaft und das hier verlorene Geld wichtiger ist als Menschenleben, aber es ist Blödsinn zu sagen, dass das Ganze bald vorbei ist. Ich persönlich habe mein Invest Shirt abgeschrieben. Reisen wird dieses Jahr nicht wirklich möglich sein. Ich hoffe auch, dass sich so schnell nichts ändert und unsere Reise im Mai nicht stattfindet. Mein und das Leben ist mir wichtiger als die Wirtschaft.  

05.04.20 13:10

2314 Postings, 1617 Tage Vaioz,....

@Trader1728 "bringt gar nichts die Restaurants usw. wieder zu öffnen. Die meisten Menschen werden die Lokale und Geschäfte weiterhin meiden."
Wie viele sind "die meisten"? Man sieht in China schön wie schnell sich die Lage erholen kann, auch wenn gewisse Regularien wie Mindesttischabstand noch gelten. Von welchen "die meisten" sprichst du also. Bezogen auf welche Quelle?

"Viele haben ihren Job verloren oder werden diesen noch verlieren. Die werden das Geld schön zusammenhalten."
Wie viele sind "viele"?
In den Großunternehmen gibt es aktuell hauptsächlich Kurzarbeit. Den Arbeitnehmern geht hierbei kaum Geld flöten, da meines Wissens im Metall und Chemietarif der Nettolohn sowieso wieder auf nahe 90% aufgestockt wird. Um hierbei auf starke Auswirkungen zu schließen ist zu früh. Vor allem weil innerhalb der Kurzarbeitszeit auch ein Kündigungsverbot besteht. Wie viele tatsächlich ihren Job verlieren steht aktuell noch in den Sternen. Die aktuellen Zahlen sind eher mäßig und nicht "viele", zumindest in Deutschland. Vor allen weiteren Schätzungen steht noch ein "könnte" "vielleicht" usw.


"Ich und viele die ich kenne, würden sich vorerst nicht wegen einem Essen, wegen Urlaub oder um zu shoppen der Gefahr aussetzen. "
Du und deine "viele"... Wenn ich dir nun sage, dass ich "viele" kenne, die genau gegenteilig eingestellt sind, bringt uns das was?

"Ich weiß, dass vielen die Wirtschaft und das hier verlorene Geld wichtiger ist als Menschenleben, aber es ist Blödsinn zu sagen, dass das Ganze bald vorbei ist."
Ich behaupte nicht, dass es bald vorbei ist, aber dass wirtschaftlicher Schaden bald in gesellschaftlichen Verwerfungen mutieren wird. Spätestens dann werden Lockerungen kommen müssen. Egal was dann die Infektionszahlen sagen.

"Ich hoffe auch, dass sich so schnell nichts ändert und unsere Reise im Mai nicht stattfindet. Mein und das Leben ist mir wichtiger als die Wirtschaft."
So einfach ist es eben nicht. Es geht nicht nur um "dein Leben". Niemand ist allein und der potentielle wirtschaftliche Schaden, wird dich immer, wenn auch indirekt, betreffen. Deine Statements zeigen gut, wie die aktuelle Angst bereits verbreitet ist. Statt tatsächlichen Fakten und Zahlen auf den Grund zu gehen, wird von "vielen" Bekannten geredet und auf "viele" Verallgemeinerungen zurückgegriffen. Bewahre bitte eine objektivere Einschätzung der Sache, Angst und subjektiver Einfluss von außen sind keine gute Ratgeber...  

05.04.20 15:14

1948 Postings, 843 Tage Claudimalmitte april wird langsam gelockert....

es ist zwingend notwendig damit die wirdschaft nicht kolabiert.für tui bringt dies aber gar nix .das reisegeschäft wird noch lange ruhen.in den Schwellenländern geht's grade erst mal los.afrika ist hilflos.es wird noch böse werden mit tui.die 10 euro sind für lange zeit geschichte.es muss erst ein Wirkstoff her und der Virus besiegt werden.  

05.04.20 16:00

894 Postings, 1607 Tage Trader1728@vaioz

Wo sind denn deine Fakten. Meine Fakten sind auf mich und meine Familie, Freunde usw bezogen. Ich erhebe keine Statistik. Dafür sind andere verantwortlich.

Der wirtschaftliche Schaden wird nich größer, wenn mann alles lockert und sich immer mehr Leistungsträger anstecken und möglicherweise sterben. Dann können die Firmen den Betrieb auch nicht aufrechterhalten und dann haben wir evtl. einen noch schlimmeren Fachkräftemangel. Aber was weiß ich schon und meine vielen. Kommt alle gut durch die Krise.  

05.04.20 17:03
1

11253 Postings, 5927 Tage fuzzi08mysteryl - wieder so ein sinnloses Geblubber

"TUI hat eh kein zukunftsfähiges Geschäftsmodell - Expedia und Booking.com werden TUI und co in den nächsten Jahren vom Markt verdrängen"

Du behauptest etwas, bleibst aber jeden Beweis schuldig. Setzen, sechs.

Den Beweis könntest Du auch gar nicht erbringen, denn:

Expedia ist ein Online-Portal und kein Reiseveranstalter wie TUI. Insoweit absolut gar keine Konkurrenz. Ohnehin wird TUI in Zukunft verstärkt auf Online-Aktivitäten setzen. Davon abgesehen: wer wird denn hierzulande (Deutschland und Europa) auf ein US-Amerikanisches Online-Portal setzen? Im Zweifelsfall (Haftungsfall) interessiert es die einen feuchten Kehricht, wie europäische Kunden Schadensersatz fordern. Versuch mal, die in den USA zu verklagen, no way.

Aber davon abgesehen: die große Stärke von TUI ist es ja, dass sie eigene Flugzeuge, Schiffe, Hotels und Resorts besitzen, die ihnen niemand wegschnappen kann und deren Qualität sie selbst beeinflussen können. Über die Unterschiede beim Umsatz reden wir lieber nicht.

Dein Hinweis auf Booking.com verrät Dein Unwissen, denn dieses Portal ist eine Metasuchmaschine für Preisvergleiche, aber kein Reiseanbieter.
Die Muttergesellschaft Booking-Holdings ist zwar Reiseveranstalter, hat aber auch nur rd. 12,7 Mrd. USD Umsatz (=11,76 Euro). TUI ist größer und hat rd. 19 Mrd. Euro Umsatz. Und ihre Kenntnisse im europäischen Reisemarkt dürften sich doch sehr in grenzen halten, weil ihnen einfach die Connections fehlen.

Dreh's wie Du willst: gegen TUI kann in unserer Region keiner anstinken.  

05.04.20 17:18

1250 Postings, 4531 Tage willyulliHab meinen Eltern und Schwiegereltern

Expedia und Booking.com empfohlen.....die sind begeistert ......
So ein Schwachsinn, Fuzzi auf sowas sollte man wirklich nicht detailliert antworten.
Hast meiner Sicht wie so vieles nicht für ernst zu nehmen.
Mal schauen was die neue Woche bringt.  

05.04.20 17:33

11 Postings, 3 Tage MysterylTui2

Danke für die ausführliche Antwort zu meinem Beitrag. Ich mach es mal kurz: Trivago ist eine Hotel- Metasuchmaschine, und Kayak im Verband der Pricelinegruppe das US Gegenstück - Booking.com ist eine Online-Travel Agency (kurz OTA), auf der man sämtliche Pauschal Bausteine buchen kann wie bei TUI, Dertour und co. Sämtliche Wholesaler haben es seit zwanzig Jahren verpasst rechtzeitig und umfassend auf die Onlinedistribution zu springen aus Furcht es sich mit den Reisebüros zu verscherzen. Der Unterschied zwischen Metasuchmaschine ala Trivago und Booking.com: auf Trivago bekommen sie von allen Webseiten den „besten“ verfügbaren Preis angezeigt, während Booking.com nur seine eigenen Preise und gelisteten Vertragspartner anzeigt. Ein bedeutender Unterschied. Übrigens hatte TC auch eigene Flugzeuge, Hotels etc. und ist trotzdem heute pleite. Eine Zukunft die mir bei TUI auch nicht mehr zu weit entfernt scheint wenn sich da nicht grundlegend etwas ändert, vor allem da die Eigenhotelmarken teilweise wirklich besch**ssen laufen (Siehe Ibero Hotels). Lange Rede kurzer Sinn: ich würde vorschlagen mal Seiten wie Expedia oder Booking.com zu besuchen und sich einen tatsächlichen Eindruck über das Leistungsangebot zu machen und mich ansonsten aus solchen touristischen Aktien zurückzuziehen, da Ihr Wissen mir äußert begrenzt scheint, ebenso begrenzt wie die Chance dass TUI noch die verlorenen Marktanteile aufholen könnte die sich Expedia und Booking.com bereits weltweit gesichert haben.

Nur meine Meinung.  

05.04.20 17:48

465 Postings, 978 Tage larrywilcox...

Wer das hier noch positiv sieht dem ist nicht mehr zu helfen. 95% der börsennotierten Unternehmen werden noch saftig crashen. Bald bricht der US Häusermarkt zusammen . US Bürger sind reihenweise pleite. Konsum wird massiv einbrechen. Und das alles leider weltweit! Wer fährt denkt denn da noch an große Reisen? Die Börsen folgen sklavisch den US Börsen in den Keller!  

05.04.20 18:13
1

2314 Postings, 1617 Tage Vaioz,,........

@Mysteryl Du scheinst hier eine Grundsatzdiskussion führen zu wollen, unterschlägst dabei, dass TUI längst sein eigenes Buchungsportal hat und Booking, Expedia usw. sind von den Reiseanbietern massiv abhängig sind. Ohne Reiseanbieter, keine Buchungs/Vergleichsportale. Die Reiseanbieter profitieren sogar von den Vergleichsportalen. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, bietet genau deshalb TUI auch das TUI Plus Paket an um sich von anderen im Vergleich abzusetzen. Die letzten Jahre zeigen auch, dass das funktioniert. Nochmal zur Erinnerung der Januar war ein Rekordmonat.
Und wer TUI mit TC vergleicht, hat ohnehin den Schuss nicht gehört... Dazu muss man wirklich nicht mehr viel sagen. TUI hat genau ein Problem und das ist die Pandemie. TC hatte viele Probleme.  

05.04.20 19:23

11 Postings, 3 Tage MysterylTui3 Final

Ich möchte eurer Investment nicht „bashen“, es sind nur meine Zweifel an der zukunftsfähigkeit des Geschäftmodells. Ich wünsche euch, dass eure Investition aufgeht - ich wäre da jedenfalls nicht unbesorgt. Wir schreiben hier einfach nochmal in 5 Jahren und ich hoffe ich habe unrecht :) ich würde nichtmal bei 1€ bei TUI einsteigen.

Also bleibt gesund und dennoch, glaube ich, würde es nicht schaden wenn der ein oder andere TUI Aktionär hier sich mehr mit den Entwicklungen im Tourismusvertrieb auseinandersetzen ;-) (PS: da einer der größten Mitbewerber gerade pleite gegangen ist wäre aufgrund von Umverteilung wohl das ganze 2020 ein Rekordjahr gewesen - was aber auch ziemlich offensichtlich erklärlich ist)  

05.04.20 19:42
1

11253 Postings, 5927 Tage fuzzi08mysteryl - Entwicklungen

" glaube ich, würde es nicht schaden wenn der ein oder andere TUI Aktionär hier sich mehr mit den Entwicklungen im Tourismusvertrieb auseinandersetzen"

Das gilt insbesondere für Dich. Denn hättest Du Dich gründlich genug auseinandergesetzt, würdest Du keinen solchen Unsinn scheiben.

Zum Schluss erinnere ich Dich noch an an Dein Versprechen
"Wir schreiben hier einfach nochmal in 5 Jahren"
Eine weise Entscheidung. Halt Dich dran.  

06.04.20 05:44

2314 Postings, 1617 Tage Vaioz,...

Macht doch keinen Sinn...
Einerseits von Rekordjahr sprechen und andererseits das Geschäftsmodell anzweifeln. Das wird mir zu viel...  

06.04.20 09:12
1

3089 Postings, 2468 Tage dlg.Manche...

...scheinen noch an den Tourismus zu glauben:

https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/...-von-FTI-Reisen.html  

06.04.20 10:56

1937 Postings, 852 Tage SeckedebojoInfo...

WIRTSCHAFT
Ägypter plant Übernahme von FTI-Reisen
Stand: 07:48 Uhr | Lesedauer: 3 Minuten
Gerhard Hegmann
Von Gerhard Hegmann
Wirtschaftsredakteur
Milliardär Sawiris möchte Mehrheit und Kontrolle
0

Die Reisebranche liegt aktuell auf der Intensivstation. Für Zehntausende Urlauber platzen wegen der Corona-Pandemie die Träume von Erholung und Reisen, während den Unternehmen die Einnahmen fehlen ? sie kämpfen um ihr Überleben. Zwar springt für die Rettung der Branche teilweise der Staat ein. Doch nach der Krise könnten die Eigentumsverhältnisse bei Schlüsselunternehmen andere sein als davor. So möchte nach WELT-Information der ägyptische Touristikunternehmer und Milliardär Samih Sawiris beim FTI-Reisekonzern die Mehrheit und alleinige Kontrolle an der Dachgesellschaft FTI Finanzholding übernehmen.

Das Vorhaben wurde bereits beim Bundeskartellamt angemeldet. Die Münchener FTI-Reisegruppe ist mit zuletzt 4,2 Milliarden Euro Umsatz und 12.000 Beschäftigten die Nummer drei in Europa, nach TUI und DER, und der einzige große inhabergeführte Touristikkonzern. Bislang hat der in Österreich aufgewachsene 60-jährige Dietmar Gunz die Mehrheit und damit das Sagen bei FTI. Die FTI-Gruppe geriet wie viele aus der Branche durch die Reisebeschränkungen in eine Notlage und musste jüngst 65.000 Urlauber zurückfliegen. Vorübergehend wurden alle Reisen gestoppt. Wie der Wettbewerber TUI, der einen Staatskredit über 1,8 Milliarden Euro bekommt, bat auch FTI den Staat um Hilfe. Jetzt wurde ein Finanzpaket in unbekannter Höhe geschnürt. An ihm beteiligen sich nach Unternehmensangaben der Bund, das Land Bayern und die Gesellschafter. So sei die Finanzierung für zwölf Monate gesichert, teilte FTI mit.

Beim Bundeskartellamt gibt es zugleich ein neues Aktenzeichen, das aufhorchen lässt. Demnach plant die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft SOSTNT die Mehrheitsübernahme und alleinige Kontrolle bei der FTI-Dachgesellschaft. Hinter SOSTNT steht der ägyptische Touristik- und Hotelunternehmer Sawiris. Er stieg schon vor sechs Jahren bei FTI ein und hält inzwischen gut 33 Prozent. 2014 beteiligte sich Sawiris auch an der Reisebürokette Raiffeisen Touristik Group.

Der 63-jährige Milliardär ist also bereits jetzt eine Schlüsselfigur im deutschen Touristikmarkt. Über seine in der Schweiz ansässige Dachgesellschaft Orascom Development Holding ist er in sieben Ländern engagiert, baut Hotels, Ferienressorts, Yachthäfen, in Ägypten, Montenegro und dem Oman sogar ganze Städte, Luxushotels in der Schweiz. Die Gruppe betreibt 33 Hotels mit über 7200 Zimmern und kontrolliert nach eigenen Angaben 101 Millionen Quadratmeter Land. Sawiris selbst pendelt zwischen den Welten des Nahen Ostens und Europa. Er ist koptischer Christ, besuchte in Kairo eine deutsche Schule, studierte in Berlin und spricht seitdem fließend Deutsch.

Zu einem möglichen Machtwechsel bei FTI ist vom Münchener Unternehmen selbst wenig zu hören. Wie es auf Anfrage heißt, ist ?zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Übernahme durch den Gesellschafter Sawiris vollzogen?. Sollte sich an den Beteiligungsverhältnissen etwas ändern, werde dies mitgeteilt, erklärte eine Sprecherin. Die Antwort deutet darauf hin, dass in den turbulenten Zeiten in der Branche vieles in Bewegung und schwer vorhersehbar ist. Zudem ist nicht bekannt, mit welchen Auflagen die aktuell vergebenen öffentlichen Kredithilfen an FTI verbunden sind. Offen ist auch, welche wirtschaftlichen Konsequenzen der Ägypter selbst in seinen Touristikaktivitäten zu verkraften hat.

Ausländische Beteiligungen an großen deutschen Reiseveranstaltern sind keine Besonderheit. So ist die russische Milliardärsfamilie Mordaschow über ihre Gesellschaft Unifirm mit knapp 25 Prozent Anteil größter Einzelaktionär der TUI und seit 13 Jahren an dem Konzern beteiligt. Die Familie Mordaschow ist in verschiedensten Geschäftsfeldern tätig, von Stahlherstellung bis zum Goldbergbau. Ob bei FTI der Ägypter Sawiris tatsächlich die Mehrheit übernimmt, bleibt abzuwarten. Der Münchener Konzern bereitet sich bereits auf das Ende der Coronavirus-Reisebeschränkungen vor und hofft auf einen Nachholeffekt. Die Auswahl und das Angebot würden bereits für den Herbst aufgestockt, teilt der Veranstalter mit.


Nur Meine Meinung:

Aktuell sind Aktien von Airlines , Reiseunternehmen und Touristenbranche REINES GEZOCKE  !!!!!

Da werden an ALLEN Fronten Staatshilfen erbeten ...und wohl genehmigt.....

Und wer reist nach der OFFIZIELLEN Beendigung der Pandemie sofort überall hin ?

Da werden die Preis und die Struktur völlig anders sein.

Die Leute werden ihre Kohle erst einmal bunkern....Job weg , Kurzarbeit...Alle Reserven aufgebraucht ...Kredite zusätzlich aufgenommen..Sanktionen des Staates.....
werden auch noch vorhanden sein.

Das wird nach Corona noch für Jahre ALLTAG sein.

Deswegen investiere ich lieber in Edelmetalle  + Rohstoffe.....

NMM

Grüße







 

06.04.20 13:03

11253 Postings, 5927 Tage fuzzi08Seckedebojo - es lebe die Glaskugel

"Das wird nach Corona noch für Jahre ALLTAG sein."

Das zu behaupten, ist überheblich, denn niemand kann das wissen.
Denk an die Zeiten nach dem 2. WK. Damals lechzten die Menschen nach Normalität, nach Konsum, nach Reisen. Da sich die Menschen nie ändern, werden sie auch nach der Pandemie sehr schnell wieder reisen, intensiver als je zuvor.

"Deswegen investiere ich lieber in Edelmetalle  + Rohstoffe"

Eine weise Entscheidung. Ich bin schon seit Jahren geheblet long in Gold investiert und habe meine Anlage vervielfacht. Dennoch: Edelmetalle sind eine Ergänzung und zur Aktie (zumindest derzeit) keine Alternative. Ich habe daher beides: Aktien -einschließlich TUI- und (Papier-) Gold. Dazu Immos und natürlich Cash.  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
311 | 312 | 313 | 313   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Scout24 AGA12DM8
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
Amazon906866
Apple Inc.865985
Shell (Royal Dutch Shell) (A)A0D94M
Airbus SE (ex EADS)938914
Allianz840400
NEL ASAA0B733
BayerBAY001
BASFBASF11