TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

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neuester Beitrag: 08.12.21 13:27
eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 3338
neuester Beitrag: 08.12.21 13:27 von: Galvangaaar Leser gesamt: 628201
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11.12.20 08:43
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3099 Postings, 5118 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
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3312 Postings ausgeblendet.

02.12.21 10:36
1

37 Postings, 323 Tage Ana21vollelektrisches Containerschiff "Birkeland"

02.12.21 18:50

80 Postings, 124 Tage WenzgehtSagt keiner

Mehr was?ich verstehs  

02.12.21 19:06

91 Postings, 242 Tage Mikee3112@Wenzgeht

ja, der Kursverlauf macht einen sehr mürbe.
Der Chemgas Deal ist nun komplett wieder abverkauft worden.
Nun warten alle auf neue News, zum Beispiel ein FF Verkauf, was ich
derzeit leider in Frage stelle, dass dieses Jahr noch was verkauft wird obwohl
Tore 10-11 FF Verkäufe eigentlich noch für dieses Jahr geplant hatte.
Glück auf für alle TECO2030 Anleger und wünsche alle gute Nerven.  

02.12.21 19:15

77 Postings, 116 Tage AktienbulleGibt halt aktuell kaum was neues

Und der Kursverlauf sorgt auch nicht für gute Stimmung.
Darum wartet jeder ab und hofft auf News bzw. bessere Zeiten  

02.12.21 19:29

3 Postings, 220 Tage Waverider02Unsicherheit ,

durch das "nicht mehr genannt werden sollte" ( Co.... a) und andere Problemzonen und der alljährliche selbstproduzierte "Weihnachtsstress" drücken auf den Geldbeutel.
Vor Mitte/Ende Januar wird sich daran auch nichts ändern.
Nur gut für die, deren Geldbörse nicht aus "Zwiebelleder" ist  ;-)    

02.12.21 20:21
1

77 Postings, 116 Tage AktienbulleEigentlich unfassbar,

dass sich der Kurs nun genau dort befindet, wo er vor den Chemgas News war.
Solch ein Vertrag mit einem so hohen Auftragsvolumen sollte den aktuellen Unternehmenswert doch eigentlich problemlos verdoppeln. Leider sind die News nun komplett verpufft und der Markt wartet nur auf Aufträge.

Wie dem auch sei, bald ist 2022 und dort startet die Produktion der BZ. Auch wenn es erst gegen Ende des Jahres so weit sein wird.
2022 sollten sicherlich einige der BZ-Aufträge fix beauftragt sein und sich am Umsatz bemerkbar machen.

Abwarten und Tee trinken :)  

02.12.21 20:40
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136 Postings, 169 Tage JackBenHätte ebenfalls nie gedacht, ...

dass der Chemgas-Deal komplett(!) verpufft. Wahnsinn. Wir fliegen so tief unter dem Radar, ich habe manchmal das Gefühl absolut niemand bekommt dies mit.
Solche News hätten andere Firmen (bereinigt auf deren Wert) förmlich explodieren lassen, anschließend fundamental gestützt... hier ist nichts davon zu bemerken, gar nichts.

Irgendwann muss der Deckel einfach fliegen ;).  

02.12.21 21:13
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77 Postings, 116 Tage AktienbulleBörse ist zum Glück keine Einbahnstraße

Der Unternehmenswert wird sich irgendwann auch noch anpassen. Man weiß nicht wann, aber es wird definitiv so sein. Deshalb ist die Börse halt ein Geduldsspiel.

Man muss aber auch ganz ehrlich sagen:
Ganz objektiv betrachtet und aus dem Blickwinkel eines normalen Kleininvestors, der Teco nicht komplett durchleuchtet hat und die Partner/Verträge/Technik nicht auswendig kennt.
- Wenn man sich dann nur die Zahlen, Mitarbeiterzahl, vielleicht auch dem lässigen Erscheinungsbild (übertrieben bunte Brille bei der Fabriköffnung) von Tore Enger anschaut, wirkt Teco nicht grob unterbewertet.

Erst beim zweiten Blick erkennt man was für eine Perle Teco ist und was für ein Potential in dieser Firma/Aktie steckt.
Die wenigsten sind so gut informiert wie viele von uns. Darum wundert es mich nicht, dass Teco nicht bekannter ist.  

06.12.21 08:56
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1105 Postings, 334 Tage GalvangaaarHoffen wir der GAP steigt noch

und Teco kriegts gebacken ein paar Scrubber zu verteilen.
Wirtschaftlich rechnet es sich zumindest...

https://splash247.com/...e-gap-closes-in-on-200-per-ton-in-singapore/

Treibstoffpreise in Singapur nähern sich der Marke von 200 Dollar pro Tonne

Der Preisunterschied zwischen schwefelreichem und schwefelarmem Heizöl hat sich in Singapur, dem größten Bunkerzentrum der Welt, auf knapp 200 $ pro Tonne vergrößert - ein Delta, das es seit der Einführung der globalen Schwefelobergrenze im Januar 2020 nicht mehr gab.

Während der Preisunterschied zwischen den beiden vorherrschenden Kraftstoffen in den ersten 22 Monaten der Schwefelobergrenzen-Ära im Durchschnitt bei etwa 110 $ pro Tonne lag, ist er in Asien im letzten Monat sprunghaft angestiegen, was den Schiffseignern, die sich für Investitionen in Scrubber entschieden haben, einen gewissen finanziellen Vorteil verschaffte.

In Singapur liegt die Preisdifferenz jetzt bei 198 $ pro Tonne Kraftstoff, da die Angebotsknappheit in der Republik die Preise in die Höhe treibt.

"Die hohe Preisspanne in Asien ist darauf zurückzuführen, dass die Energieversorgungsunternehmen weiterhin schwefelarmes Schweröl gegenüber schwerem Heizöl als Ersatz für Erdgas bevorzugen", erklärten die Analysten von Lorentzen & Stemoco letzten Monat.

An den meisten anderen Bunkerstandorten hat sich die Preisdifferenz nicht so stark bemerkbar gemacht; die von Ship & Bunker ermittelte globale Preisdifferenz liegt bei 126 $ pro Tonne.

Der Preisunterschied für schwefelarmen Kraftstoff zwischen Singapur und Zhoushan, einem chinesischen Bunkerungskonkurrenten, ist ebenfalls so hoch wie nie zuvor.

 

06.12.21 10:08

80 Postings, 124 Tage WenzgehtKaum noch zu ertragen

Wie von mir schon prophezeit?Test der 0,5?
Heute gehts in Oslo mit kleinen Stückzahlen nach unten, keiner will kaufen  

06.12.21 12:32
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80 Postings, 124 Tage WenzgehtWenn das Jammern

Immer so helfen würde wie gerade im Moment?
Dann mach ich das jetzt mehrmals am Tag  

06.12.21 13:27
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180 Postings, 601 Tage MCTropperich helfe dir mal

- scheiß Wert
- bekommen nichts auf die Reihe
- überhaupt nicht fundiert das ganze
- was habe ich mir da bloß eingebrockt
- hätte ich man in Wert XY investiert, boh, wat sind die mittlerweile gestiegen
- stattdessen hier fett im Minus
- wann kommen endlich die FF, die Tore "VERSPROCHEN" hat

mal gucken, ob es hilft :):):):):)  

06.12.21 13:41

80 Postings, 124 Tage WenzgehtSehr gut..

Auf die Truppe ist hier Verlass?wenn das nicht hilft  

07.12.21 09:15
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3099 Postings, 5118 Tage JustachanceDer Chemgas Deal

alleine sollte langen um Teco 2030 auf 1 Euro und mehr zu hieven, die ganzen anderen Verbindungen Chart, Implenia, Everfuel für 2 Euro und mehr, habe das Gefühl demnächst wird der Markt diese eklatante Unterbewertung wahrnehmen, siehe ITM Dez 2019, war das gleiche Spiel von 50 Cent auf 2 Euro  

07.12.21 15:40

80 Postings, 124 Tage WenzgehtSchon mal nicht gejammert

Und es geht wieder nach unten

Der Chemgas Deal war zu viel des Lobes heute in der Früh  

07.12.21 15:50

77 Postings, 116 Tage AktienbulleTeco ist Müll

Teco ist Müll?

Vielleicht hilfts ja heute doch noch grün zu schließen ;)  

07.12.21 16:05

80 Postings, 124 Tage WenzgehtAn so einem grünen Tag

Versinken wir im Future Funnel  

07.12.21 18:19

136 Postings, 169 Tage JackBen@Justachance

Genau dies ist auch mein Gefühl.

Bei der ITM-Geschichte bin ich nicht vertraut. Laut Chart hat die Aktie ja auch eine jahrelange Seitwärtsbewegung hinter sich, bevor es dann wirklich "losging". Was war damals der Grund dafür? Gab es plötzlich explizite, handfeste Dinge wie Verkäufe?

Dies fehlt Teco halt im Moment noch enorm, dazu fliegt Sie völlig unter dem Radar. Könnte mir, wann halt auch immer, einen sprunghaften und lebhaften Anstieg vorstellen - wenn der Knoten halt endlich platzt, hervorgerufen durch Verkäufe oder einen expliziten Push (von wem und wie auch immer) ;) .
 

07.12.21 18:41
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683 Postings, 903 Tage maxen90Jackben

an ITM hat sich damals Linde beteiligt. Danach ging die Post ab.  

07.12.21 18:46
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3099 Postings, 5118 Tage JustachanceExakt

aber das hat noch mal gute 2 Monate gedauert bis es los ging trotz Linde Deal, da wurden keine Umsätze generiert. Der Chemgas Deal alleine ist für mich in puncto dessen viel werthaltiger.

 

07.12.21 19:04

136 Postings, 169 Tage JackBenUi, danke für die fixe...

...Antwort an Euch Beide :) .

Ich fand bzw. finde den Chemgas-Deal auch grandios. Es muss an der Bekanntheit liegen, dass wir den Anstieg sogar schon kurzzeitig völlig abgegeben hatten.

Über die Zeit gleicht sich der Kurs immer den Wert immer an. Ich meine auch Aktienbulle hat dies schon so hier erwähnt.
Ich hoffe nur das uns Fortuna auch einmal hold ist, nicht das der nervöse Markt dann auch wieder etwas dagegen hat wenn es mal soweit ist ;) .
 

07.12.21 19:35
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1105 Postings, 334 Tage GalvangaaarUnd nicht zu vergessen

wer weiß was sich hinter dem letzten großen Investor verbirgt.
Eventuell bringt er auch einen positiven Geschäftszweck mit sich, von dem wir noch nichts wissen.
Teco muss einfach am Ball bleiben und sich bei vielen Projekten jetzt platzieren.

Dadurch das die Brennstoffzelle von Teco ja auch mit Methanol klar kommt, könnte dies sehr attraktiv werden. Gerade im Bereich Methanol scheint sich die große und schwere Schifffahrt wohlzufühlen.

Ich hoffe sehr, dass das Pilotprogramm mit Implenia erfolgreich ist und der ganze Konzern dann 2025 sagt: "Bitte alle unsere Bauplätze anpassen in den nächsten 5 Jahren" - dies wäre auch eine enorme Summe und unwahrscheinlich ist es nicht. Warum sollten sie es in anderen Ländern anders machen, wenn es in Norwegen erfolgreich klappt? :-)

Nächstes Jahr werden große Schritte gemacht.  

07.12.21 21:28

3099 Postings, 5118 Tage JustachanceGefällt mir heute hier!

Ich hol mir jetzt noch mal 5055 Tecos  

08.12.21 12:36

80 Postings, 124 Tage WenzgehtIch schreib

Heute nichts?.  

08.12.21 13:27

1105 Postings, 334 Tage GalvangaaarDas ETS ist ein Schritt in die richtige Richtung

https://splash247.com/...he-eus-cap-and-trade-mechanism-for-shipping/

Neuer Bericht fordert Änderungen am EU-Mechanismus für die Begrenzung und den Handel mit Schiffen

Eine neue Studie des britischen Beratungsunternehmens UMAS zur Bewertung der Wirksamkeit der möglichen Einbeziehung der Schifffahrt in das Emissionshandelssystem (ETS) der Europäischen Union kommt zu dem Schluss, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist, jedoch weitere Verbesserungen erforderlich sind, um die Emissionen des Sektors wirksam zu reduzieren.

Eine Optimierung des Erfassungsbereichs der Schifffahrtsemissionen und der Verwendung der Einnahmen könnte die Dekarbonisierung des Schifffahrtssektors unterstützen, heißt es in dem Bericht, der für den Environment Defense Fund Europe erstellt wurde.

Das EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) ist das Flaggschiff der EU, das seit 2005 in Betrieb ist, um die Reduzierung von Treibhausgasen in der EU zu fördern. Die europäischen Politiker sind nun dabei, die Schifffahrt in das System einzubeziehen, was bei regionalen und globalen Reedereiorganisationen auf Kritik gestoßen ist, während andere Teile der Welt - darunter China und die USA - ihre eigenen Pläne für ein ETS für die Schifffahrt verfolgen.

Der Vorschlag der EU, die Schifffahrt in das Emissionshandelssystem einzubeziehen, wird von den vier Verfassern des Berichts als positiver Schritt gewertet, um sicherzustellen, dass ein Teil der weltweiten Schifffahrtsindustrie in diesem Jahrzehnt einem Kohlenstoffpreis unterworfen wird - einem Schlüsselzeitraum für die Dekarbonisierung der Schifffahrt. Der Bericht kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf die weltweite Schifffahrt in der derzeit vorgeschlagenen Form nicht zu einer signifikanten Emissionsreduzierung beitragen oder Anreize für Investitionen in skalierbare emissionsfreie Kraftstoffe schaffen könnte.

Zusätzlich zur Kraftstoff- und Infrastrukturpolitik ist ein höherer Kohlenstoffpreis erforderlich, um Anreize für entscheidende Effizienzverbesserungen zu schaffen und gleichzeitig die Attraktivität neu entstehender kohlenstofffreier Kraftstoffe zu erhöhen. Die Studie ergab, dass die Kohlenstoffpreise im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems selbst bei dem in jüngster Zeit beobachteten Rekordniveau von 67,75 ?/Tonne CO2 nicht ausreichen würden, um die Lücke zwischen fossilen Schiffskraftstoffen und kohlenstofffreien Kraftstoffen zu schließen. Jüngste Analysen von UMAS für die Getting to Zero Coalition zeigen, dass ein durchschnittlicher Kohlenstoffpreis von knapp 200 US-Dollar/Tonne CO2 erforderlich ist, um den Schifffahrtssektor bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren.

In dem Bericht werden auch die potenziellen Vorteile einer Ausweitung des Emissionserfassungsbereichs des Systems hervorgehoben. Der derzeitige Vorschlag der EU zielt darauf ab, die Emissionen des Seeverkehrs aus Fahrten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und die Hälfte der Emissionen aus Fahrten in den und aus dem EWR aus dem Rest der Welt zu erfassen. Da Schiffe, die im internationalen Handel tätig sind, wie Massengutfrachter, Containerschiffe und Tanker, nur wenig Zeit im EWR verbringen, ist die internationale oder Extra-EWR-Erfassung wichtig für den Erfolg des Systems. Eine weitere Ausweitung des Geltungsbereichs des EHS von 50 % auf 100 % der Fahrten außerhalb des EWR könnte die im Rahmen des Systems erfassten Emissionen um 70 % erhöhen.

Selbst bei vollem Geltungsbereich bietet das EU-EHS möglicherweise keinen ausreichenden Preisanreiz, um Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen oder skalierbare emissionsfreie Kraftstoffe zu fördern. Dies liegt daran, dass die meisten EWR-bezogenen Emissionen von Schiffen stammen, die im Laufe des Jahres nur relativ kurze Zeit auf EWR-bezogenen Fahrten unterwegs sind. In Anbetracht dieses jährlichen Handelsmusters von Schiffen liegt der durchschnittliche "effektive Kohlenstoffpreis" (bei den 50 % und 100 % Extra-EWR-Fahrten) deutlich unter den historischen Schwankungen der Bunkertreibstoffpreise, wenn man den Durchschnitt über alle Schiffstypen bildet. Bei einem Szenario mit einem Preis von 103 USD/Tonne CO2 im Jahr 2030 sinkt der durchschnittliche effektive Gesamtpreis auf 22 USD/Tonne CO2 oder etwa 20 % des ETS-Preisniveaus, da der Großteil der EWR-bedingten Emissionen von Schiffen stammt, die nur relativ kurze Zeit im Jahr auf EWR-bedingten Fahrten unterwegs sind.

In seiner derzeitigen Form kann der niedrige Kohlenstoffpreis zu unzureichenden oder unbeabsichtigt schädlichen Ergebnissen führen. Der Preis könnte Anreize für den Kauf von Emissionszertifikaten auf dem ETS-Markt schaffen und möglicherweise zu einer gewissen Geschwindigkeitsreduzierung auf Reisen mit der EUA führen, was zwar zu Einnahmen und Treibstoffeinsparungen beitragen kann, aber nicht ausreicht, um signifikante Emissionsreduzierungen zu erzielen. Darüber hinaus könnten das niedrige Preisniveau und die Befreiung der Methanemissionen vom EU-Emissionshandelssystem Anreize für den Einsatz von mit Flüssiggas (LNG) betriebenen Schiffen schaffen, was zu ökologischen und politischen Kostenwirksamkeitsrisiken führen kann.

Eine Reform, die in Erwägung gezogen werden sollte, ist die Verwendung von sektorspezifischen Emissionsobergrenzen. Als Cap-and-Trade-System hat das EU-Emissionshandelssystem eine allgemeine Emissionsobergrenze, die für alle Sektoren des Systems zusammen gilt und nicht für einzelne Sektoren. Durch diese "harte Obergrenze" wird sichergestellt, dass die Emissionen in allen ETS-Sektoren in einem linearen Rhythmus sinken, der mit den Klimazielen der EU im Einklang steht. Die Einführung einer sektoralen Obergrenze für Schiffsemissionen könnte die sektorinterne Dekarbonisierung direkter unterstützen.

Dr. Sophie Parker, leitende Beraterin bei UMAS und Hauptautorin des Berichts, sagte: "Die hohen Vermeidungskosten des Schifffahrtssektors machen deutlich, dass ein Emissionshandelssystem erforderlich ist, das auf die Förderung von Vermeidungsmaßnahmen innerhalb des Sektors zugeschnitten ist. In Ermangelung eines globalen Kohlenstoffpreises könnte dies entweder durch ein Schifffahrts-EHS geschehen, das den Erwerb von Zertifikaten außerhalb des Sektors einschränkt, oder durch die Kopplung des EU-EHS-Vorschlags mit angebotsseitigen Maßnahmen wie Subventionen, die Anreize für die Einführung skalierbarer kohlenstofffreier Kraftstoffe bieten.

Eine letzte wichtige Gestaltungsmöglichkeit betrifft die Verwendung der ETS-Einnahmen. Einnahmen werden erzielt, wenn Schiffseigner Emissionsrechte von anderen Sektoren kaufen, für die Emissionsreduzierungen bei niedrigeren Kohlenstoffpreisen wirtschaftlich machbar sind, wie z. B. die Stromerzeugung. Derzeit leitet die EU die Einnahmen aus dem Emissionshandelssystem an einen Innovationsfonds für kohlenstoffarme Innovationsprojekte weiter. Dies bietet die Möglichkeit, einen angemessenen Betrag aus der Einbeziehung der Schifffahrt in das EU-Emissionshandelssystem für die Förderung von FuE und die frühzeitige Einführung von SZEF zu reservieren, was zu einem kosteneffizienteren Übergang führt. Andere Möglichkeiten der Mittelverwendung sollten auch die Beseitigung unverhältnismäßig negativer Auswirkungen auf Staaten und die Unterstützung eines fairen, integrativen und gerechten Übergangs umfassen.

"Die Einbeziehung der Schifffahrt in das EU-Emissionshandelssystem ist eine unverzichtbare Gelegenheit, die Klimaauswirkungen der Schifffahrt zu beseitigen. Wenn wir dieses System optimieren, um kosteneffiziente Anreize für kohlenstofffreie Kraftstoffe zu schaffen und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, könnte es einen Dominoeffekt in Richtung Dekarbonisierung auslösen", sagte Panos Spiliotis, Manager für internationales Klima beim Environmental Defense Fund Europe. "Die EU hat mit ihrer Entscheidung, die Schifffahrt in ihr Emissionshandelssystem einzubeziehen, eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernommen. Jetzt hat sie die Möglichkeit, ihre Ambitionen in Sachen Klima zu untermauern, indem sie dieses System so gestaltet, dass es optimale Auswirkungen hat".


 

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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