TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

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neuester Beitrag: 16.06.21 16:47
eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 1816
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3006 Postings, 4943 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
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1790 Postings ausgeblendet.

15.06.21 09:23

739 Postings, 159 Tage Galvangaaar@Sonnenschein

Noch nichts Neues von der IMO bzw. dem MEPC Meeting.
Zumindest ist bisher nichts durchgesickert.
Donnerstag ist der letzte Tag, also sollten spätestens Freitag die Beschlüsse vorliegen und publik gemacht werden.

Hier kann man sich auch für ein Webinar zu dem Thema registrieren (von DNV GL) und sich zusammengefasst anhören, was dort beschlossen wurde:
https://www.dnv.com/events/...o2-emissions-regulations-adopted-202476
 

15.06.21 09:39

2241 Postings, 3917 Tage sonnenschein2010Danke Galvangaaar!

15.06.21 10:07

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarWerden die Entscheidungen

des MEPC enttäuschen und der Umwelt nicht gerecht? Auf dem ersten Blick sieht es so aus, zumindest aus Sicht der USA. Leider sind bisher keine Details der beschlossenen Ziele bekannt.

https://splash247.com/...c-struggles-to-find-environmental-consensus/

Kongress entstaubt Gesetzentwurf für umweltfreundliche Schifffahrt, während MEPC um einen Umweltkonsens ringt

Nachdem das Maritime Environment Protection Committee (MEPC) der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) in dieser Woche nur minimale zusätzliche grüne Ziele für die Schifffahrt beschlossen hat, bereiten sich die Politiker im Kongress in Washington DC erneut darauf vor, die Emissionsproblematik selbst in die Hand zu nehmen.

Der Vorsitzende des Ausschusses für natürliche Ressourcen im Repräsentantenhaus, Raúl Grijalva, ein Demokrat aus Arizona, hat gestern erneut den Ocean-Based Climate Solutions Act (OBCSA) eingebracht, der darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Führungsrolle der USA in der internationalen Meerespolitik wiederherzustellen.

Die USA haben unter Joe Biden deutlich gemacht, dass sie eine Beschleunigung des Weges der Schifffahrt zur Dekarbonisierung unterstützen wollen.

John Kerry, Joe Bidens Klimabeauftragter, hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) aufgefordert, die Branche bis 2050 in Richtung Nullemissionen zu führen - eine komplette Kehrtwende gegenüber der Haltung der vorherigen Regierung in Washington gegenüber der Schifffahrt und der internationalen Gesetzgebung.

In einer Rede auf einer Konferenz, die von der Ocean Conservancy im April veranstaltet wurde, sagte Kerry: "Ich möchte ankündigen, dass die Vereinigten Staaten zur Unterstützung der globalen Bemühungen, uns in Reichweite von 1,5 Grad Celsius zu halten, und zur Unterstützung der globalen Bemühungen, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, sich verpflichten, mit den Ländern in der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zusammenzuarbeiten, um das Ziel zu übernehmen, bis 2050 Null-Emissionen aus der internationalen Schifffahrt zu erreichen."

Die USA sind auch einer der Hauptunterstützer der neuen Zero-Emission-Shipping-Mission, die Anfang dieses Monats angekündigt wurde und die sicherstellen soll, dass bis 2030 Hunderte von emissionsfreien Schiffen in Betrieb sind.

Die USA sind dafür bekannt, dass sie ihre eigene Agenda bei der internationalen Schifffahrtsgesetzgebung durchsetzen. Nach der Exxon-Valdez-Ölpest im Jahr 1989 befanden sich die US-Politiker in einer Situation, in der die Öffentlichkeit schnelles und gezieltes Handeln forderte.

Daraufhin wurde dem Tankersektor eine einseitige Regelung aufgezwungen, nämlich der Oil Pollution Act von 1990 (OPA90).

Etwas mehr als zehn Jahre später, als Reaktion auf die Al-Qaida-Anschläge von 2001, verabschiedeten die USA den Maritime Transportation Security Act von 2002 (MTSA). Wie jede andere branchenspezifische Regulierungsbehörde wurde auch die IMO damit beauftragt, ein globales Regulierungssystem zu entwickeln, um den maritimen Sektor vor terroristischen Manipulationen zu schützen. Damals wurde davon ausgegangen, dass die USA ihren eigenen MTSA einfach einseitig anwenden würden, wenn die IMO den globalen Code zur Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS) nicht zustande bringen würde. Daher trat der ISPS-Code schneller in Kraft als die meisten IMO-Vorschriften, nur etwas mehr als zwei Jahre, nachdem die entsprechenden Arbeiten eingeleitet worden waren.
 

15.06.21 10:50

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarUnd da haben wir den Salat

Das MEPC hat dementsprechend versagt und verhandelt nur noch über mittelfristige Maßnahmen. Sehr enttäuschend eine Verbesserung von 2% pro Jahr von 2023-2026 vorzugeben, dies wird schon ohne Probleme durch "Kleinigkeiten" erreicht. Zum Beispiel soll Tecos EPOS ja schon 3% liefern.
Viel schlimmer ist, dass die CO2 Emissionen bis 2030 laut NGO weiter steigen sollen und nicht weniger werden...
Falsche Richtung - nun können wohl nur noch massive Restriktionen durch einzelne Länder helfen.

https://splash247.com/...is-an-option-mepcs-deep-divisions-laid-bare/

Scheitern ist eine Option: Die tiefe Spaltung des MEPC offenbart

"Scheitern ist keine Option", warnte Kitack Lim zu Beginn des 76. Treffens des lebenswichtigen virtuellen Gipfels des Meeresumweltschutzausschusses (MEPC). Der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) äußerte seine Befürchtung, dass regionale Vorschriften in Kraft treten könnten, wenn nicht in dieser Woche bedeutende grüne Maßnahmen unterzeichnet würden. Seine Worte blieben ungehört, da gestern ein Paket verwässerter Maßnahmen vereinbart wurde, was viele Länder an einem Tag verärgerte, an dem Politiker im US-Kongress darüber diskutierten, grüne Maßnahmen für die Schifffahrt in ihre eigenen Hände zu nehmen.

Eine knappe Mehrheit der Länder in der UN-Schifffahrtsbehörde stimmte am Montag für ein Paket kurzfristiger politischer Maßnahmen, die nach Ansicht verschiedener Nichtregierungsorganisationen (NGOs) dazu führen werden, dass die derzeitigen CO2-Emissionen der Schifffahrt von 1 Mrd. Tonnen pro Jahr bis 2030 um bis zu 16% weiter steigen werden.

Die Delegierten des MEPC einigten sich auf eine Vereinbarung, nach der Schiffe ihre Kohlenstoffintensität zwischen 2023 und 2026 um 2 % pro Jahr verbessern sollen. Allerdings gibt es keinen Mechanismus zur Durchsetzung der Regeln. Viele westliche Mitgliedsstaaten, darunter die USA, die Europäische Union und Großbritannien, kritisierten den geringen Ehrgeiz des gestrigen Kompromisses.

Nachdem man sich auf das kurzfristige Maßnahmenpaket geeinigt hat, werden mittelfristige Maßnahmen wie der Vorschlag der Marshall-Inseln, einen globalen Kohlenstoffpreis von 100 Dollar pro Tonne zu erheben, für den Rest des Gipfels, der am Donnerstag zu Ende geht, diskutiert.

Neben den USA, die ihre eigenen Vorschriften für eine umweltfreundliche Schifffahrt entwickeln wollen, ist auch die Europäische Union auf dem besten Weg, die Branche in ihr Emissionshandelssystem einzubeziehen, was sowohl China als auch die USA in den kommenden Monaten in Erwägung ziehen könnten.  

15.06.21 11:23

45552 Postings, 6559 Tage joker67Weiß man denn, wer die größten Verweigerer

einer akzeptablen Lösung sind?

Wenn die großen Wirtschaftsnationen nunmehr politischen Druck ausüben müssen, weil die Wählerschaft dies mit Argwohn beobachtet, dann stellt sich die Frage, wer nichts zu verlieren hat?!

Hängt das auch mit der Ausflaggung zusammen? Es gibt ja unzählige Schiffe die unter den Flaggen von Antigua und Barbuda, Zypern, Liberia oder Malta fahren.

In diesen Ländern dürfte der politische Druck von innen ziemlich überschaubar bleiben.

-----------
"Gegen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf."
(Theodor Fontane)

15.06.21 11:27

2241 Postings, 3917 Tage sonnenschein2010sehr schwach

und absolut daneben, bis 2030 mehr auszutstoßen, wenn es eigentlich um Reduktion gehen sollte.

Jetzt bleibt nur die Hoffnung:

"Neben den USA, die ihre eigenen Vorschriften für eine umweltfreundliche Schifffahrt entwickeln wollen, ist auch die Europäische Union auf dem besten Weg, die Branche in ihr Emissionshandelssystem einzubeziehen,
...was sowohl China als auch die USA in den kommenden Monaten in Erwägung ziehen könnten.  

15.06.21 11:36

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarWahrscheinlich waren

es die etwas schwächeren Staaten die gegen eine starke Regulierung gestimmt haben.
Gerade Norwegen, USA, Dänemark und einige weitere EU Länder wollen schärfere Regeln.
Die Ausflaggung spielt in dem Fall keine Rolle, da ja jedes Land Restriktionen für seine Hoheitsgebiete erlässt.
Sobald die USA strengere Regeln erlässt werden sich alle Schiffe anpassen müssen, die in deren Hoheitsgebiete fahren.
Schiffe die in die EU kommen werden sich dann wohl am Emissionszertifikatshandel beteiligen und andere Länder folgen.

In Norwegen ist es ja schon lange bekannt, dass ab 2026 nur noch emissionsfrei in Fjorde eingefahren werden darf.
Die MEPC liegt sich damit nur selbst ein Ei, weil sie so ihre Ziele nicht erreichen kann und viele einzelstaatliche Regelungen zulässt.
Am Ende des Tages werden sich dann die Reedereien an den striktesten Regeln orientieren, damit sie in alle Gewässer fahren können. Also bleibt nur die Frage: Wer wird nun die schärfsten Regeln aufstellen? Die USA?  

15.06.21 11:47

83 Postings, 240 Tage ziggy07Nicht ganz zum Thema

aber trotzdem interessant zu lesen.
Grüner Treibstoff für LKW Flugzeuge und Schiffe mit CO2 Abscheidung
https://splash247.com/...e/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter  

15.06.21 11:59

49 Postings, 47 Tage BastinvestingNicht unbedingt ein Nachteil für TECO, oder?

Ich bin absoluter Laie auf dem Gebiet. Aber sollten nicht unterschiedlichste Regeln in den einzelnen Staaten vielleicht sogar ein Vorteil für TECO 2030 und seine Produkte darstellen? Viele Produkte sind doch darauf ausgelegt, möglichst variabel und flexibel zu sein. Sie erfüllen doch jetzt schon verschiedenste Regularien und mit den Brennstoffzellen wird noch mehr möglich. Stichwort Emissionsarme Fahrten in Landnähe.

Dann werden die Schiffe halt mit TECO Produkten ausgerüstet und so funktionieren, dass sie in Norwegen wenig austoßen und z. B. in Marokko klassisch betrieben werden.

Natürlich bleibt das Klima so der große Verlierer. Ein einheitlich strenger Kurs aller Staaten ist langfristig unausweichlich und das einzige, das der Erde noch hilft. Aber für TECO 2030 ist das nicht weiter tragisch, oder?  

15.06.21 12:03

289 Postings, 1454 Tage Dagobert_0815MEPC

Die Erwartungshaltung war sehr positiv, nun wird man leider wieder einmal auf den Boden der Tatsachen geholt, wenn es um wirklich globale gute grüne Ziele geht.
Der Kurs reagiert sofort und rutscht tief ins Minus.
Ich werde mich jedenfalls nicht kurzfristig beirren lassen und bleibe in TECO weiter investiert.
Mit diesem Invest kann ich mich auch zukünftig absolut identifizieren.
Ich hoffe inständig, dass es demnächst auch positive Entscheidungen der Weltmächte bzgl. einer grünen Politik gibt, ansonsten müssen unsere Nachfahren das ganze heutige Dilemma ausbaden.
 

15.06.21 12:09

83 Postings, 240 Tage ziggy07Bastinvesting

Könntest recht haben, aber erst einmal sehen die meisten Investierten das anders, leider  

15.06.21 12:12

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarAuswirkung des MEPC

Die Hoffnung lag darin das, das MEPC eine klare Linie liefert und somit vielen Staaten eine Einmischung erspart.
Logischerweise kann Teco von regionalen strengeren Regeln profitieren, wenn dort viele Schiffe unterwegs sind - dies ist auch in den USA der Fall. Aber alle Schiffe, die wie in deinem Beispiel (Marokko) unterwegs sind und dessen Gewässer nicht verlassen werden sich nicht anpassen.
Gerade Kreuzfahrtschiffe werden im großen Stil betroffen sein.

Der einzige wesentliche Unterschied ist, dass es Zeit kostet und zusätzliche Arbeit für Reedereien. Die Frage ist auch, ob es eine globale Förderung gibt für den Umstieg oder ob die dann auch nur auf Länderebene stattfindet.
Jetzt wird jede Redeerei genau analysieren wo ihre Schiffe unterwegs sind und sich dann an die schärfsten Regeln anpassen, dies ist einfach ein unausgewogener Druck auf die Branche weil einige davon ja verschont bleiben können.

Es müssen ja auch Kompensationen entstehen - Investitionen müssen gestützt werden oder sich selbst auf eine längere Laufzeit tragen. Das MEPC hätte einen roten Faden bringen können und dazu einen finanzierten Topf aus CO2 Steuer für den Umstieg... vielleicht kommt der Topf ja noch.
Jetzt müssen wir wieder abwarten was nächsten Monat die EU bzgl. ETS sagt und was dann die USA bis dahin raus haut.  

15.06.21 12:32

3006 Postings, 4943 Tage JustachanceHierzu wäre

jetzt ein Statement von Teco hilfreich, ich denke dies wird auch zeitnah kommen.

Da sind wir Aktionäre nicht wirklich nicht in der Lage um die Situation mit Vor und Nachteilen der ganzen Materie dieses Meetings aussagekräftig zu beurteilen, denke manche Länder wissen selber nicht auf was sie sich durch solche Beschlüsse einlasen. Kurzfristig gedacht ist meistens teurer auf Dauer  

15.06.21 12:34

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarIch werde

Teco logischerweise auch treu bleiben, einfach weil sie sich ja trotz allem bemühen einen ordentlichen Beitrag zu leisten! Dazu ist deren Technologie aus meiner Sicht der Spitzenreiter in der Branche und wird sich dementsprechend beweisen.

Ich möchte aber auch noch mal auf einen älteren Beitrag verweisen und dort findet man nun ja schon die ersten Ansätze zwischen einzelnen Ländern. In diesem Jahr werden sich wohl viele Regeln ergeben, aber gerade dabei sollte Teco profitieren wenn sie eine kostengünstige Lösung wie den Future Funnel mit CCS haben, wodurch dann Schiffe in alle Hoheitsgebiete einfahren dürfen.

https://www.reuters.com/business/...-emissions-ship-fuels-2021-06-11/

Die USA schließen sich Norwegen und Dänemark an, um emissionsfreie Schiffstreibstoffe voranzutreiben

Die Vereinigten Staaten arbeiten mit Norwegen, Dänemark und anderen Ländern zusammen, um emissionsfreie Treibstoffoptionen für Schiffe zu entwickeln, als Teil eines Vorstoßes zur Dekarbonisierung der Industrie, so die beteiligten Beamten.

Da etwa 90 % des Welthandels auf dem Seeweg transportiert werden, ist die globale Schifffahrt für fast 3 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.

Im April sagte der US-Klimabeauftragte John Kerry, Washington werde sich den internationalen Bemühungen anschließen, bis 2050 in der globalen Schifffahrtsindustrie Null-Emissionen zu erreichen.

Das US-Energieministerium teilte der Nachrichtenagentur Reuters per E-Mail mit, dass es mit Dänemark und Norwegen zusammenarbeiten werde, um die Entwicklung von umweltfreundlichen Schifffahrts- und Energietechnologien zu beschleunigen.

"Bis 2030 wollen wir, dass Schiffe, die mit Well-to-Wake-Null-Emissions-Kraftstoffen - wie grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak, grünem Methanol und fortschrittlichen Biokraftstoffen - betrieben werden können, mindestens 5% der globalen Hochseeflotte, gemessen am Kraftstoffverbrauch, ausmachen", so das Ministerium.

Well-to-wake" bezieht sich auf die Messung der Emissionen von der Treibstoffproduktion bis zum Treibstoffverbrauch an Bord eines Schiffes. Es wird geschätzt, dass es mehr als 50.000 Schiffe in der globalen Flotte gibt.

Das Ministerium fügte hinzu, es wolle, dass bis zum Ende des Jahrzehnts mindestens 200 Schiffe auf den wichtigsten Hochseeschifffahrtsrouten primär diese Kraftstoffe verwenden.

Dänemarks Wirtschaftsminister Simon Kollerup sagte separat, das gemeinsame Ziel der Initiative sei es, emissionsfreie Schiffe zur "natürlichen Wahl" für Schiffseigner zu machen, wenn diese ihre Flotte erneuern.

Schifffahrtsbeamte sagen, dass sich die Aufträge für neue Schiffe derzeit verlangsamen, teilweise aufgrund der Unsicherheit, in welche Technologie investiert werden soll.

Indien, Marokko, Großbritannien, Singapur, Frankreich, Ghana und Südkorea werden die Initiative unterstützen, einschließlich des Informationsaustauschs, so die Beamten.

Die Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen der Industrie bis 2050 um 50 % gegenüber dem Stand von 2008 zu reduzieren. Dieses Ziel erfordert die rasche Entwicklung von emissionsfreien oder -armen Kraftstoffen und neuen Schiffsdesigns.

Das gemeinnützige Global Maritime Forum und das Maersk Mc-Kinney Moller Center for Zero Carbon Shipping sind separat an dem Projekt beteiligt.  

15.06.21 12:41

49 Postings, 47 Tage BastinvestingUnd noch was Positives:

Und um es noch weiter positiv für TECO 2030 zu sehen:

Die Länder, die die Regeln ohnehin verschärfen wollten, werden dies nun schneller tun können, als es ursprünglich ? mit einem Kompromiss aller Mitgliedsstaaten im Rücken - geplant war. Da hätte man nämlich teilweise Rücksicht auf die Schwächeren genommen.

Da es jetzt keinen Kompromiss gibt, werden einige Länder (und dies sind vor allem die für TECO relevanten Staaten) ihr Ding durchziehen. Gerade auch, weil deren strengere Regeln dazu beitragen, die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen schneller zu erreichen.

Ich glaube, zumindest für TECO ist das alles nicht negativ. Das wird keiner von TECO so sagen können (man ist natürlich am großen Ganzen interessiert) und man sieht es dem Kurs aktuell auch nicht an. Ich bin aber überzeugt, dass durch die strengeren Regeln einzelner Staaten - und die werden kommen - Aufträge für das Unternehmen folgen werden.
 

15.06.21 14:44

2241 Postings, 3917 Tage sonnenschein2010schöner Reuters-Artikel

und ich denke auch,
das ist jetzt zwar leider kein globaler Startschuss und damit für alle klar,
was die Mindeststandards sind,
aber der Zug ist dennoch nicht aufzuhalten,
teilt sich halt in die frontrunner und die Nichts-Veränderer.
der Markt bleibt riesig, warten wir einfach auch die Aufträge für Teco ;-)  

15.06.21 16:07

62 Postings, 105 Tage Phoebe05TECO2030 Aufstockung

glaube daran und hab nochmals eine Aufstockung um 10k für 7,2 NOK hineingegeben,

ist mal eine kleine Absicherung, damit der Kurs nicht weiter fällt ;)  

15.06.21 17:10

2241 Postings, 3917 Tage sonnenschein2010schön wär's

mal abwarten, was die Instis zur Lage der Dinge sagen werden, wir werden sehen.
Für mich kommen weiter Zukäufe erst ab unter NOK 6,50 in Frage
und ich hoffe so ein Niveau wird nicht mehr erreicht ;-)  

15.06.21 19:38

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarHier ein

16.06.21 09:10

739 Postings, 159 Tage GalvangaaarAls Resümee zu gestern

Ich denke die Reaktion zum Ergebnis der MEPC war etwas überzogen, da uns noch nicht 100% der Ergebnisse bekannt sind und Aussagen von NGOs müssen nicht immer korrekt sein.
Ich warte die Zusammenfassung des MEPC ab, die wird wahrscheinlich nächste Woche vorliegen und da können dann endgültige Abschätzungen gemacht werden.

Bei einem Scrubber steht auch immer das Thema "Return on Investment" im Vordergrund.
Bei einem momentanen Fuelspread von 100$ ist es interessant und rechnet sich verhältnismäßig schnell, jedoch nicht so gut wie wenn er höher ist. Sollte es weltweit zu einer Erholung der Wirtschaft kommen, dann sehen wir Ende des Jahres einen höheren Fuelspread. Ich denke 150$ sind realistisch.

Hier eine Beispielkalkulation, dabei liegt dann für vier von fünf Schiffstypen der ROI unter einem Jahr. Ich denke die finanzielle Ersparnis wird da eine riesige Rolle spielen - schließlich ist das Geld in der Schifffahrt immer knapp bemessen.
Dazu sollte klar sein, dass wenn die EU die Schifffahrt ins ETS integriert jedes Schiff dankbar um ein CCS sein wird, da ja weniger Emissionszertifikate gekauft werden müssen und so ein Haufen an Geld gespart wird.

Da ist und bleibt Teco Vorreiter und mit Chart Industries starkt aufgestellt.

 
Angehängte Grafik:
roi.png (verkleinert auf 81%) vergrößern
roi.png

16.06.21 09:55

2241 Postings, 3917 Tage sonnenschein2010gute Zusammenfassung @galg

und man sieht wie schnell sich das Invest in barer Münze auszahlt / die Kosten gedeckt sind.

Chart Industries:  Kann es sein, dass der Markt hier die Größenverhältnisse anschaut und man davon ausgeht das IP liegt für Carbon Capture bei Chart Ind. und vergisst, dass das im Future Funnel von Teco zum Einsatz kommen wird?

Das ist doch insgesamt eine Top-Kombination, aber der Markt ging eher  zurück als das ganze mit Vorschusslorbeeren zu bedenken ;-)  

16.06.21 11:39

450 Postings, 1898 Tage ByakahDie Frage ist

was könnte den Kurs jetzt stützen?
Ohne handfeste Aufträge wird es weiter bergab gehen, MEPC hat definitiv entäuscht bei den großen Hoffnungen die darauf gesetzt wurden.

Aktuell liegen derartige Aktien einfach nicht im Trend, mein ganzes Depot ist voll mit Aktien wie Teco, alle in ähnlicher Situation, prinzipiell keine schlechte Ausgangslage und Ausblick, aber seit einem halben Jahr gehts nur bergab. Selbst die Erholung der Tech/Growth Werte der letzten Wochen wurde kein bisschen mitgenommen  

16.06.21 11:47

739 Postings, 159 Tage Galvangaaar@Sonnenschein

Die Schiffsbesitzer sparen damit ja dauerhaft, da sie immer den günstigen Sprit tanken können und das ganze ohne Performanceeinbußen oder Ähnliches!
Tecos Plan ist es ja in 2022 einen Pilot für CCS an Bord zu haben, also sollten dieses Jahr noch weitere Ergebnisse zu Vorstudien/Entwicklung etc. kommen.

Bisher hat kein anderer Hersteller verkündet so schnell ein CCS für Schiffe an Bord zu liefern und gut zu integrieren. Also ich habe bisher keine Pilotankündigungen gesehen auf allen Branchenwebseiten, also ich denke da ist ein gutes Stück Vorsprung und dieser Vorsprung kann gold wert werden!  

16.06.21 12:20

739 Postings, 159 Tage Galvangaaar@Byakah

Wie gesagt: Die IMO Beschlüsse sind ja noch nicht komplett draußen und es gibt noch keine Zusammenfassung. Ich denke nächste Woche wissen wir genau, was da kommen wird - auch wenn die bisherige Presse eher negativ war.
Trotz allem bleibt das Ziel der CO2 Reduktion bestehen und mit einem System wie dem Future Funnel könnten viele Anforderungen auf einen Schlag erfüllt werden.

Wahrscheinlich können sie bei den mickrigen Zielen der IMO schon 2023 die CO2 Ziele von 2030 erfüllen, dank Tecos FF.
In der IMO Strategie heißt 40% weniger CO2 bis 2030 -> https://www.imo.org/en/MediaCentre/HotTopics/...sions-from-ships.aspx
Also irgendwo muss das dann herkommen.  

16.06.21 16:47

535 Postings, 229 Tage ma_koIch sehe die Sache ganz entspannt

Selbst wenn jetzt nicht die großen Vereinbarungen kommen ist dies eine Technologie welcher die Zukunft in der Schifffahrt gehört. Und sollte der Kurs nochmal Absacken ist dies eine gute Gelegenheit zum Nachkauf. Teco ist für mich ein Langzeitinvestment, in 2-3 Jahren sieht die Welt (Aktienkurs) ganz anders aus.  

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