Zitat. Tony Ford: Würde es nach den Grünen gehen, würde es viele der heutigen ElektroSUVs nicht geben, würde es viele Autos nicht geben, weil man stattdessen den Radverkehr, sowie die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich stärker in den Vordergrund stellen würde.
Wenn es ums Auto geht, bin ich ein Urgrüner, ich habe nicht einmal den Brief und mich dazu entschieden, als der Klimawandel noch nicht das grosse Thema war, fahre aber gerne mal mit. Der Klimawandel beängstigt mich auch sehr und er ist sehr real in den Alpen, die Grünen haben kein Monopol darauf. Ich habe nie den Sinn darin gesehen sein Körpergewicht mit 2-Tonnen-Gefährten von A nach B zu bewegen und bin daher ein fleissiger Benutzer der ÖV, wohne nicht in einer Stadt und war lange ein Exot. In der ÖV begegnet man der realen Welt, das ist nicht immer angenehm, während man im Auto in einer Blase sitzt und das färbt ab auf die Mentalität mAn, denn die ÖV bedingen Geduld, Akzeptanz und Toleranz,.. Verspätungen, Ausfälle, vollgestopfte Züge, Busse und Trams und Begegnungen mit Leuten, denen man nicht unbedingt begegnen will.
Doch bei jedem Projekt hier, welches alternative Energien im grösseren Ausmass gewinnen will, z.B. Solarparks in den Hochalpen und an Felswänden oder neuen Wasserkraftwerken oder Aufstockung von bestehenden Staumauern, sind es die Grünen, welche das an vorderster Front bekämpfen. Natürlich sind das Eingriffe in die Natur, aber man kann nicht immer alles haben.
In der Schweiz gibt es nun eine Grünliberale-Partei, die sich u.a. abgespalten hat von den Grünen. Diese Ideologisierung und Idealisierung, meist von Leuten in den Städten, ist einfach oft weltfremd und nicht lösungsorientiert. Doch hier sind die Grünen nicht in der Regierung, der Traum von einem Bundesratssitz ist bei den letzten Wahlen vorläufig geplatzt, weil sie wohl vielen auf den Wecker gehen mit dem lehrerhaften Getue bei fast allen Themen, auch wenn sie oft keine Ahnung haben, von was überhaupt tatsächlich die Rede ist, sie haben immer schon die Antwort auf alles, deshalb sind sie bei der Bergbevölkerung nicht sehr populär, denn das Zusammenleben, auch mit der Natur, ist nicht das Gleiche wie in einer urbanen Umgebung. |