Im Artikel aus dem Link steht:
"Forschende, die anonym bleiben wollten, sagten US-Medien gegenüber, NIH-Angestellte hätten ihnen empfohlen, jegliche Erwähnungen von mRNA aus ihren Bewerbungen für Forschungszuschüsse zu streichen. Dabei spielt die Technologie eine entscheidende Rolle bei vielen Entwicklungen in der medizinischen Forschung."
Das bestätigt meine Vermutung (siehe #637), dass das NIH auf Seiten der mRNA-Forscher steht. Diese sollen offenbar unbehindert (d. h. ohne Geldkürzungen) weiterforschen können. Und dafür ist es wichtig, dass RFK-Anhänger inkl. dessen Geistesbrüder im Weißen Haus die Förderanträge nicht auf das Reizwort mRNA "scannen" können. Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Forscher sind durchaus in der Lage, ihre Themen so darzustellen, dass Insider sehr wohl wissen, um was es geht, während Bildungsferne in der Regierung nichts mitbekommen.
Das NIH ist sich vermutlich auch viel stärker als das Trump-Umfeld bewusst, dass mRNA eine Schlüsseltechnologie ist, die Big Pharma in USA im Erfolgsfall (wie bei den Impfstoffen bereits geschehen) Milliardengewinne bescheren kann.
Fakt bleibt weiterhin: Die Konkurrenz in China schläft nicht, sondern ist (siehe Biotheus) sogar teilweise den US-Forschern voraus.
Außerdem kämen Geldkürzungen für öffentliche mRNA-Forschung an Universitäten und sonstigen staatlichen Stellen (NIH) letztlich Biontech zugute, weil Biontech die Forschung selber bezahlen kann und daher unabhängig von externen Diktaten ist.
Die Milliarde, die Biontech für die Übernahme von Biotheus (= weltweite Rechte an bispezifischen Antikörpern von Biotheus) investiert hat, war sicherlich bestens und mit Bedacht angelegt - zumal dazu bei Biontech klinische Studien laufen und die Insider anhand der Zwischenergebnisse höchstwahrscheinlich die Chancen auf Erfolg realistisch im Voraus einschätzen konnten (und die Übernahme daher empfahlen). |