Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 31.08.25 00:34
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 78638
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27.01.19 17:06
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12559 Postings, 4539 Tage WernerGg@SZ: HW3, #17822

"Neue Patente für HW 3 - Kurstreiber der Zukunft?"

Interessanter Artikel in electrek. Jetzt also HW3. Sollte nicht im Sommer eine neue Hardware kommen? Was tatsächlich kommt, sind immer nur neue sagenhafte Ankündigungen und marginale Verbesserungen am L2-EAP (FSD ist ja endlich vom Verkauf eingestellt).

Ich meine, dass der gesamte momentane AI-Ansatz mit Machine Learning in neuronalen Netzen untauglich ist für derart komplexe Dinge wie autonomes Fahren. Man kann natürlich die HW immer weiter aufblasen, um das Netz schneller abzuarbeiten - was die anderen (Nvidia, Waymo, Intel) mit Sicherheit nicht anders als Tesla versuchen. Das ändert aber nichts daran, dass wir keine Ahnung haben, wie wir "Intelligenz" in Computern modellieren könnten.

Ich mache jede Wette, dass Tesla den als unmittelbar bevorstehenden Summon-Mode, wo sich das Auto selbst einen Platz auf einem Supermarktparkplatz suchen und auf Zuruf wieder zum Fahrer kommen soll, in absehbarer Zeit (Jahre?) nicht liefern wird. Dieses Problem ist nämlich x-mal komplexer als einen Highway "autonom" zu befahren.

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BTW electrek. Dieser Artikel ist zwar sachlich ok soweit er über Patente berichtet. Aber ich staune immer, wie du gläubig an den Lippen von der One-Man-Show electrek, sprich Fred Lambert hängst. Das ist ein einzelner Tesla-Fan, der es durch permanente Jubelarien geschafft hat, einen guten Draht zu Tesla zu bekommen und so vielleicht ein paar Info-Krümel mehr als der Rest der Welt von Tesla bekommt.  

27.01.19 17:31

11820 Postings, 7900 Tage fuzzi08der Druck der Schulden

Tesla muss, um sich dem Diktat der Schulden zu entwinden,  Druck von drei Seiten begegnen: man muss die Preise senken, gleichzeitig die Profite steigern und Schulden zurückzahlen.

Wie soll das gehen?

Dieses Jahr werden viele der Millionen-Anleihen fällig. Anleihen aus den Zeiten, als Tesla atemberaubende Verluste anhäufte. Kredite in einer Gesamthöhe von elf Milliarden Dollar wurden aufgenommen.

Am 1. März steht die Rückzahlung eines Darlehens von 900 Millionen Dollar an. Sollte der Aktienpreis unter 359,87 Dollar liegen, muss großteils Cash transferiert werden. Am Freitag lag er bei 297,-$.
Das sieht nicht gut aus...  

27.01.19 18:38
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12559 Postings, 4539 Tage WernerGg@ON: Lungenärzte, NO2, Risiken, Fahrverbote

Ich staune, dass du so wenig auf den beiden vielleicht verdächtigen Mitautoren Kohl und Klingner des Köhler-Textes rumhackst.


Ich habe die Nachricht (die übrigens von Lobby-Control kommt, was SPON erstaunlicherweise nicht erwähnt) bereits am Freitag Mittag im Radio gehört und war befremdet darüber. Ich habe zwar per se nichts gegen Motoren-Experten, die sich zu Schadstoffen äußern, sondern nehme an, dass sie was davon verstehen. Man hätte das aber natürlich von Anfang an offenlegen müssen.

Inhaltlich ändert das aber nichts. Köhler sagt, dass die rein statistische Methode ungeeignet ist, einen Ursache-Wirkung zwischen NO2 und Lungenkrankheiten, gar tödlichen, zu beweisen. Und noch viel weniger, um damit Grenzwerte und Fahrverbote zu begründen. Was beides eine Binsenweisheit ist.

Du verlangst von ihm lächerlicherweise, dass er das Gegenteil beweisen müsse, was er natürlich nicht kann und auch nicht versucht. Wie auch? Man weiß es nicht. Das ist eine alberne Taktik: Irgendwer, z. B. die WHO, behauptet, Schinkenwurst sei krebserregend. Wer das bezweifelt, wird aufgefordert, die Unschädlichkeit zu beweisen. Was für ein Quatsch!


Und komm nicht dauernd mit einer angeblichen Analogie des NO2-Themas zum Rauchen oder zu Asbest: Dort hat man wegen einer zunächst nur statistischen Korrelation viele Jahre lang geforscht und gestritten, um eine echte Ursache-Wirkung zu beweisen. Was jedermann inzwischen als bewiesen glauben muss.



Was übrigens bzgl. Passivrauchens m.E. nicht der Fall ist. Da werden auch ungeheure Totenzahlen genannt, die im Wesentlichen Ideologie und Lustfeindlichkeit sind. Du fühlst dich ja sogar im Freien auf deinem Balkon gefährdet, wenigstens belästigt, wenn ein paar Stockwerke tiefer im Freien geraucht wird. Und plädierst deshalb für ein generelles Rauchverbot. Dich interessiert nicht im Geringsten, dass Drogenkonsum ein elementarer Bestandteil der menschlichen Natur ist. Und somit ein Verbot sowieso nicht durchsetzbar wäre, sondern fatale Folgen hätte. Siehe die US-Prohibition im vorigen Jahrhundert.

Vor ein paar Tagen hast du dich sinngemäß zu der Aussage verklettert: "wo man ein Risiko erkennt, muss man es beseitigen". Das ist m. E. vollkommener Blödsinn. Wir alle leben ständig mit Risiken und nehmen ihre Folgen für uns selbst und andere billigend in Kauf. Anders kann man gar nicht leben. Wir haben gar nichts gegen Risiken, sondern wägen permanent Kosten gegen Nutzen (beides in einem allgemeinen Sinn) ab.


Du übrigens auch, soweit ich mich erinnern kann. Fährst du nicht Fahrrad, Ski und sogar Motorrad? Und zu allem Überfluss auch noch einen Benzin-Stinker als Auto. Was dich vom großen Teil der Menschheit unterscheidet ist nur, dass du selbstverständlich deine persönliche Kosten/Nutzen-Abwägung für richtig hältst (Bäcker) und alle anderen für falsch (Brötchen).


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Wie auch immer. Jedenfalls bin ich froh, dass Scheuer die Köhler-Argumente zum Anlass nimmt, das Thema in der EU prüfen zu lassen. Insbesondere die Grenzwerte, Messtationen und die daraus resultierenden Fahrverbote.


Ich überlege, gegen das exzessive Fahrverbot in Stuttgart zu klagen. Alleine schon deswegen, weil es sich nicht nur auf den bei Inversionswetterlage kritischen Innenstadtkessel bezieht, sondern praktisch auf die gesamte Gemarkung Stuttgart, die sogenannte Umweltzone. Ich wohne in einer unmittelbaren Nachbar-Doppelstadt K-M, und zwar in M. K-M hat zwar keine Fahrverbote, aber es gibt keinen Weg von M nach K, der nicht durch die Stuttgarter Umweltzone führt. Somit wird K zur Insel obwohl es keinerlei NO2- oder Feinstaubproblem hat. Ich kaufe in K ein und habe dort vor allem meinen Hausarzt, den ich regelmäßig aufsuchen muss. Beides ist nicht mehr legal möglich.

 

27.01.19 19:19
2

12559 Postings, 4539 Tage WernerGgBAB Tempolimit

Ich halte ein generelles Tempolimit auf Autobahnen so wie eine große Anzahl der inzwischen üblichen willkürlichen 120, 130 km/h Limits für überflüssig und schädlich. Dahinter steht das kindliche Argument "Jeder Tote ist ein Toter zu viel", was unhaltbar ist. Siehe meinen vorigen Beitrag bzgl. Kosten/Nutzen-Abwägung.

SPON brachte letzten Donnerstag stolz einen Artikel (leider Paywall):

"Was Deutschland von Schweden lernen kann
In Deutschland werden auch 2019 Tausende Menschen im Straßenverkehr sterben. Andere Länder machen vor, wie die Zahl der Verkehrstoten dramatisch gesenkt werden kann. Von Marco Evers"

Darin wird Schweden als leuchtendes Beispiel genommen, was man tun müsse, um die für mich erstaunliche geringe Zahl von 181 Toten (von insgesamt 409) durch "Geschwindigkeitsunfälle" auf deutschen Autobahnen (Stand 2017) zu verringern.

Der Autor plädiert für ein "streng kontrolliertes, durchgängiges Autobahn-Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde, so wie in den Niederlanden, Österreich, Frankreich oder Italien. Noch besser wäre ein Limit von 120 Stundenkilometern wie in der Schweiz, Portugal, Spanien und großen Teilen der USA".

Freundlicherweise sagt der Autor auch: "Wahr ist: Die Autobahnen sind immer noch die sichersten Straßen in Deutschland. Innerorts kamen im Jahr 2017 976 Menschen um im Verkehr, vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer. Noch größer war der Blutzoll auf den Bundesstraßen: 1795 Menschen verloren auf ihnen 2017 ihr Leben. Die häufigste Unfallursache lautete: zu hohe Geschwindigkeit."

Dann aber: "Deutschland leistet sich rund 3300 Verkehrstote pro Jahr. Historisch gesehen, ist diese Zahl erfreulich klein, 1970 starben allein auf den Straßen der alten Bundesrepublik noch fast 20.000 Menschen. Dennoch liegt die Zahl der deutschen Verkehrstoten auch im Jahr 2019 weit über dem, was hinnehmbar ist*). Wie viele Tote wären für ein funktionierendes Mobilitätssystem akzeptabel? 1997 hat sich das schwedische Parlament dieser Frage gestellt. Die Abgeordneten kamen zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Null.
Schweden hat "Vision Zero" zum Grundsatz seiner Verkehrspolitik erklärt. Dahinter steht eine umfassende Strategie zur Risikominimierung, die den gesamten Verkehr so gründlich umkrempeln soll, dass tödliche Unfälle schlicht nicht mehr passieren können.
"

Wie machen die das?

"So hat der Fahrradverkehr in Schweden oft eigene Fahrspuren, Konflikte mit Autos sind dann von vornherein ausgeschlossen. Kreuzungen werden konsequent ersetzt durch Kreisel. Das führt zwar zu mehr Blechschäden, aber zu weniger Frontalzusammenstößen mit schweren oder tödlichen Verletzungen.
Wo Autos frontal ineinander prallen können, zum Beispiel auf der Landstraße ohne Mittelplanke, gilt ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern. Dies ist so gewählt, weil ein Frontalcrash bei dieser Geschwindigkeit sehr häufig und bei Tempo 100 sehr selten überlebt wird. Auf den Autobahnen liegt das Limit meist bei 110 oder 120 – und das weltweit dichteste Netz an Geschwindigkeitskameras verbunden mit drakonischen Strafen sorgt dafür, dass diese Beschränkungen im Alltag auch eingehalten werden.
"

Und welchen Nutzen haben sie mit diesen immensen Kosten erreicht?

"Schweden hat in der Verkehrssicherheit sehr viel erreicht. 1997 waren noch etwa 550 Asphalttote zu beklagen, im letzten Jahr "nur" rund 300. Die Straßen des Landes gelten als mit die sichersten der Welt. Pro 100.000 Einwohner sterben dort etwa 2,8 Menschen den Verkehrstod – gegenüber 4,3 in Deutschland."

In 20 Jahren also mit irrem Aufwand (Straßenbau, Überwachung, drakonische Strafen) ganze 250 Tote/Jahr eingespart (und durch Verletzte ersetzt?).

Ich kann das nicht toll, sondern nur bescheuert finden.

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​*) Wer bestimmt, was "hinnehmbar ist"? Der Autor? Was wäre denn hinnehmbar: 1000, 100, 10, 1 Tote? In Schweden offenbar nichts von alledem, sondern Null.

 

27.01.19 19:56
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1362 Postings, 8885 Tage fraglesAbgas-Grenzwerte Dieselfahrverbote

Da heute Abend wieder mal im öffentlich-rechtlichen bei Anne Will Stimmungmache gegen Grenzwerte mit dem mittlerweile berühmten Hr. Köhler gemacht wird, hier eine alternative Betrachtung des Themas. Der Mann hat meine vollste Zustimmung

 

27.01.19 20:03

1221 Postings, 5214 Tage ManikoStimmt, ON ....



.... wir Bayern lieben unsere Atomkraftwerke so sehr, dass wir alle bis aus zwei abgeschaltet haben. Und die verbleibenden zwei hätten wir auch schon abgeschalten, wenn die Nord-Südtrasse fertig wäre. Ist sie aber nicht. Aber nehmen wir mal an, wir schalten die heute trotzdem ab und verzichten auf den Import von Atom- und Kohlestrom, dann müssten wir täglich 6-8 Stunden ohne Strom auskommen. Wie, glaubst du, wirkt sich das auf die Nachfrage von BEVs aus.....

... das Dreckszeugs aus den Atomkraftwerken wollen wir hier nicht lagern. Kein anderes Bundesland wollte es. Die hatten nur die besseren Ausreden....  Ausserdem gibts/gabs nicht nur in Bayern Atomkraftwerke.

... es gibt mehr als Tourismus in Bayern. Aber es gibt auch mehr als den Hafen in Hamburg.... Da jetzt weiter zu diskutieren führt in eine Sackgasse.

... auch andere ausserhalb Bayern schätzen ihre Umwelt und saubere Luft. Das respektiere ich gerne. Und gerade deshalb möchte ich das die Energiewende gelingt und wir letztendlich Individualverkehr ohne Schadstoffe erreichen.

Das wird meiner Meinung nach nur möglich sein, wenn die gesamte Bevölkerung eingebunden ist und die Wende finanziell mit trägt. Dafür fehlt bisher jeder Nachweis. Dabei würde der Nachweis wie Energie billiger, schadstofffrei und in der notwendigen Menge bereitgestellt werden kann für eine deutliche Beschleunigung der Energiewende sorgen.
 

28.01.19 00:42

27774 Postings, 4932 Tage Otternase@WernerGg Dein ganzer 'Kommentar' ...

... lässt sich mit zwei Sätzen beschreiben:

Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Und: So argumentiert jemand, bei dem Glaube die Realität ersetzt.

Du hast so viel Unsinn zu einem Konstrukt verknotet, mit dem Du Dir Deinen Glauben zurechtbiegst, dass sogar mir es zu mühsam ist das zurechtzubiegen.

Und was Dein Textversändnis betrifft ...

"Du verlangst von ihm lächerlicherweise, dass er das Gegenteil beweisen müsse, was er natürlich nicht kann und auch nicht versucht. Wie auch? Man weiß es nicht."

... so ist das noch immer Mangelhaft: der gute Mann behauptet, was sein könnte - und das ist dann seine persönliche Realität - nur hat die wenig mit der echten Realität zu tun. Die Wissenschaft  ist bereits viel weiter, nur kapiert er das nicht, weil das nicht in sein Weltbild passt.

In diesem Punkt seid ihr euch sehr ähnlich - ihr besitzt beide ein hohes Maß an Realitätsverweigerung.

Wie gesagt: Es steht Dir frei Dein Leben zu riskieren. Das Leben anderer zu gefährden, und dann zu tun, als sei Widerspruch gegen Dein Handeln eine Einschränkung Deiner 'Freiheit', das ist gewissenlos.

Egoismus pur.  

28.01.19 05:19
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27774 Postings, 4932 Tage OtternasePS: @WernerGg Und exakt genauso wurde ...

... seit über 25 Jahren Schritt für Schritt seitens der Forschung zusammengetragen und verdichtet, warum Feinstaub, Lärm und Autoabgase schädlich sind, und wie sie auf Lunge, Herz und Gehirn ihre schädliche Wirkung entfalten.

Du hättest mal die Links, die ich extra für Dich reingestellt habe, lesen sollen, dann würdest Du so einen Schmarren nicht schreiben:

"Und komm nicht dauernd mit einer angeblichen Analogie des NO2-Themas zum Rauchen oder zu Asbest: Dort hat man wegen einer zunächst nur statistischen Korrelation viele Jahre lang geforscht und gestritten, um eine echte Ursache-Wirkung zu beweisen. Was jedermann inzwischen als bewiesen glauben muss."

Ich muss nicht damit 'kommen', die Analogie ist bestechend und sie ist angemessen. Und exakt die von Dir beschriebene 'statistische Korrelation nebst jahrelanger Forschung' ist bei Autoabgasen nachgewiesen. Das ist die von Dir verweigerte Analogie.

Du willst es als Betroffener nur nicht kapieren.weil umdenken unbequem ist, und weil es immer leicht ist Dinge zu tun, für die jemand anderer die Zeche zahlt.

Merke:  Es gibt aber kein Recht andere gesundheitlich schädigen zu dürfen. Egal, ob als Raucher, als Autofahrer mit alten Dieseln - oder ob man direkt jemanden verletzt, indem man ihm eins auf die Nase gibt. Alle drei sind auf ihre Art eine Körperverletzung.

Nur, dass eben Raucher und Diesel / Benziner Fahrer auch Kinder und Alte schädigen, aber kaum jemand Alten und Kindern direkte Gewalt antun würde.

PS: Viel Spaß beim klagen ... ;-)
 

28.01.19 05:27

27774 Postings, 4932 Tage OtternasePS: Und zum Thema Autobahn ...

... und 130 solltest Du auch daran denken, dass selbst sparsame Diesel bei Geschwindigkeiten oberhalb 130 sehr viel mehr Dreck in die Luft pusten. Kann Dir als Raucher egal sein, scheinst zurzeit eh auf dem Ego-Trip zu sein - oh weh, mein Diesel, ich darf ihn nich fahren, ich armer Wicht!

Wie wäre es denn, wenn Du auch mal an die Umwelt und die Mitbürger denken würdest?

Nach mir die Sintflut ist keine positive Denkweise.  

28.01.19 05:58
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27774 Postings, 4932 Tage OtternaseIrgendwie erbärmlich ...

... wie man bei Daimler versucht sich am Markt vorbei Vorteile zu verschaffen:

"Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich im Europäischen Rat für einen Kompromiss einsetzen, der auch die Perspektiven für unsere Standorte und die dort Beschäftigten angemessen berücksichtigt“, schreibt Buchner in dem Brief vom 17. Januar, der dem Handelsblatt vorliegt."

Filz 2.0

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...an-altmaier/23909870.html

 

28.01.19 06:05
2

27774 Postings, 4932 Tage OtternaseMan schaue auf den Daimler Aktienkurs ...

... und dann auf diesen Artikel:

"Dieter Zetsche wird nach seinem Abschied als Daimler-Chef jährlich mindestens 1,05 Millionen Euro Ruhegehalt bekommen. „Darüber hinaus können weitere Ansprüche entstehen“, sagte ein Daimler-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild am Sonntag“."

1 Mio Euro im Jahr - andere müssten bei so einem Kursabsacker ihren Hut nehmen, Zetsche wird dafür belohnt. Man könnte auf die Idee kommen, dass er für diesen Absacker belohnt wird. ;-)

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...ro-pro-jahr/23915094.html  

28.01.19 08:36
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1003 Postings, 2686 Tage e-wowfragles - Anne Will, gestern und BMW

Es ist nicht so eingetreten, wie Du vermutet hast. Das war ziemlich entlarvend für die 100 Tyen...

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Hier eine offizielle, den Punkt treffende Stellungnahme der internationalen Wissenschaft - und das sogar in der FAZ:

Internationale Forscher widersprechen deutschen Lungenärzten

https://www.faz.net/aktuell/wissen/...tsche-debatte-ein-16010656.html

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Batterien, Akkus

Und hier einer, der ES kapiert hat:

BMW-Betriebsratschef: “Wo sollen bitteschön die Batterien herkommen?”

...liegt laut Schoch am mangelnden Unternehmergeist der Führungskräfte von VW, Daimler und auch BMW. “Die chinesischen Manager sind offenbar besser als die deutschen Manager. Wer so zögerlich ist, ist kein Unternehmer, er ist Unterlasser”...

Das sich viele in der Autobranche weiter gegen Stromer wehren, ist Schoch zufolge auch eine Altersfrage. Die junge Generation habe “verstanden, dass die Elektromobilität die Zukunft ist”. Dies liege nicht zuletzt daran, dass man sich für Elektroautos aufgrund deren sportlichen, leisen und umweltfreundlichen Fahrweise leicht begeistern könne...

klare Worte, guter Mann...

https://ecomento.de/2019/01/28/...itteschoen-die-batterien-herkommen/

 

28.01.19 09:18
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14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunftLungenärzte, NO2, Risiken, Fahrvererbote - Köhler

Gestern Abend auch noch mal bei Anne Will. Prof. Köhler war auch da aber endlich auch mal jemand der ihm Kontra geben könnte und die Schwächen in seiner Argumentation aufgedeckt hat.

Noch mal kurz ein paar Punkte von mir zusammen gefasst (nicht nur von gestern):


  1. Natürlich gibt es nicht nur vergleichende epidemologische Studien die zeigen das Auto-Abgase schädlich sind. Ein Beispiel von hunderten: Eine Gruppe Probanden hat sich eine Weile an einer mit Verkehrsabgasen belasteten Stelle aufgehalten, eine andere in einem Bereich mit sauber Luft. Danach waren die Entzündungsmarker in den Abgasbelasteten Lungen deutlich erhöht. Für gesunde Menschen unkritisch, aber für Asthmakranke keineswegs.
  2. Das im Körper NOx sowieso vorkommt ist zwar eine tolle Erkenntnis von Köhler, sagt aber nichts über die Unschädlichkeit von Schadstoffen aus die von außen zugeführt werden. Und es geht ja keineswegs nur um NOx, das ist nur der Leitwert der gemessen wird. Kohlenwasserstoffe, CO und Feinstaub usw. kann man ursächlich nicht so leicht voneinander Trennen.


  3. Sein Vergleich mit Rauchern ist perfide. Schadstoffe wirken keineswegs immer linear mit der Dosierung. Auch die Dauer der Aussetzung ist wichtig. Und Raucher verlieren im Schnitt 7 Jahre ihres Lebens! Eine tolle Vergleichsgruppe.
  4. Im Innenraum kommen höhere Belastungen vor, oder für Arbeitsplätze. Was ein tolles Argument. Man macht die Fenster schließkich auf um gute Luft herein zu lassen, nicht umgekehrt.
  5. Die Meßstellen sind angeblich falsch platziert. Stimmt, man kann sie auch im Wald aufbauen und da ist alles viel besser. In den Autos sitzen auch serh viele Menschen, die sind sogar noch viel dichter dran als jede Meßstelle. Und es wird ja der Jahresmittelwert gemessen. Temporär treten sowieso noch viel höhere Werte auf.
  6. Früher war die Luft noch viel schlechter. Tolles Argument, ich bin froh darüber das es besser wird, aber besser ist noch lange ncht gut. Wer bitte schön behauptet allen ernstes, dass die Luft in den Innenstädten durchweg gut ist?
  7. Das Vorsorgeprinzip verlangt zwingend, dass man die deutlichen Anzeichen für eine gesundheitsschädliche Wirkung nicht ignoriert sondern das technisch und wirtschaftlich vertretbare tut um für eine Besserung zu sorgen.
 

28.01.19 09:26
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27774 Postings, 4932 Tage OtternaseHier, WernerGg ...

... danir Du merkst wem Du aufgesessen bist - bei einem anderen Thema hätten es  wissenschaftliche Flat Earth Anhänger, medizinische Kettenraucher, neutrale Atomkraftwerkingenieure oder gar fundiert argumentierende Chemtrails Verfechter sein können.

Also Anhänger von Theorien, bei denen nicht der Kopf und das Wissen entscheidend sind, sondern Bauch, Gefühl und Glaube. Radioaktivität sehe und fühle ich nicht, kann es nicht geben. NOx und Feinstaubtote sehe ich nicht - kann es also nicht geben.

Diese Typen diskutieren immer gleich, ob der Lungenfacharzt, dem Du Glauben schenket, oder dieser hier:

"Es gibt keine Debatte über die Ursachen des Klimawandels"

Und? Erkennst Du den Satz wieder? Wenn man keine argumente hat, versucht man zu behaupten, es würde nicht darüber debattiert werden.

Typische Lobbyisten-Strategie - dieses Vorgehen gab es auch bei Tabak, FCKW, Asbest,  Contergan, und aktuell bei Glyphosat - ein widerliches Spiel auf Zeit ... es ist die 'Propaganda', die der Welt Kommentator beklagt, die er aber selber verbreitet.

Aus 2011 - ein Kommentar der Welt:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/...nur-geniale-Propaganda.html
 

28.01.19 09:27

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunftZahlen am Mittwoch, was wird erwartet?

Meine Erwartungen im Vergleich zu Q3:
- Umsatz etwa konstant bei 6,8 Milliarden
- Gewinn auf ähnlicher Höhe bzw. bei 200 Mio
- Positiver Free Cash Flow von 400 Mio
- Cash bestand entsprechend bei 3,4 Milliarden

Viel wichtiger ist aber wohl der Ausblick:
- wie steht es um die Model 3 Produktion (Stückzahlen und Kosten)
- wie sind die Pläne für Model S und X
- wann wird das Model Y vorgestellt und wo wird es gebaut
- wann kommt HW 3 und wie sieht ist der Stand mit den autonomen Systemen
- wie sieht es mit den Dachziegel aus
- wann und wo wird der Semi gebaut
- wie entwickelt sich das Speichergeschäft und die Produktions in der Gigafactory 1
- Details zu den Plänen in China  

28.01.19 09:32
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14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunftVerspargellung der Landschaft mit Windrädern

Was da alles an Unsinn geschrieben wir. Alle Argumente gegen Windräder sind doch stark übertrieben und stehen in keinem Vergleich zu anderen Energieträgern.

Wegen Windrädern werden doch nicht nennenswert Bäume geopfert. Man müsste zwar 2% der Fläche nutzen, aber auf dieser Fläche stehen ja nur die vergleichsweise winzigen Fundamente alle paar hundert Meter. Der Flächenverbrauch ist doch minimal.

Und wem der Anblick nicht gefällt der muss schon erklären wo sein Strom herkommen soll. "Aus dem Ausland" ist doch eine allzu billige Lösung ...  

28.01.19 09:36
1

14724 Postings, 3323 Tage SchöneZukunftKompromiss der Kohlekommission

wie zu erwarten war kam nur ein aufgeweichter Kompromiss heraus. Trotzdem ist das Ergebnis besser als ich befürchtet habe.

Endlich gibt es ein klares Ausstiegsszenario. Neben der Kernkraft wird jetzt auch die Kohle aufs Altenteil geschickt. Parallel muss das gleiche mit Verbrennern passieren.

Bleiben die erneuerbaren Energien und Gas.

Das nächste Ziel muss sein Erdgas bis 2040 komplett überflüssig zu machen. Wegen der Bedeutung bei der Heizung wird das deutlich schwieriger werden als die Kohle los zu werden.

 

28.01.19 09:42

27774 Postings, 4932 Tage Otternase@WernerGg Zu Deiner Absicht ...


... zu klagen: schau Dir mal Artikel 2 unseres Grundgesetzes an. ;-)
 

28.01.19 10:00

27774 Postings, 4932 Tage Otternase@SchöneZukunft Die Sache mit den Windrädern ...


... ist eben so, dass die viele Bürger gut finden, aber sie sollen am besten am anderen Ende der Republik aufgebaut werden. Andere sollen leiden, man selber will seine 'Freiheit' nicht eingeschränkt sehen.

@WernerGg: Damit Du nicht rätseln musst ...

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html

Achte auf die Formulierungen: in Absatz 1 'soweit er nicht die Rechte anderer verletzt' und Absatz 2 'Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit'.

Das gilt auch für alte Menschen, für Kranke und für Kinder - und auch in Städten.

Viel Spaß beim klagen. ;-)  

28.01.19 10:02

5991 Postings, 3856 Tage EuglenoScheuer wird das schon richten


und die Grenzwerte beim EU Verkehrsministerrat zur Sprache bringen. Sprich die Grenzen sollen erstmal fallen.

Und

... (automatisch gekürzt) ...

https://www.tz.de/politik/...ach-interview-in-kritik-zr-11535323.html
Moderation
Zeitpunkt: 28.01.19 12:38
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussagen
Original-Link: https://www.tz.de/politik/...iew-in-kritik-zr-11535323.html

 

 

28.01.19 10:11

27774 Postings, 4932 Tage OtternasePS: @WernerGg Der Welt Kommentar ...


... könnte die Vorlage für den Köhler Aufruf sein. ;-)

Man lese und staune: "Auf einen kurzen Nenner gebracht, lautet der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen. Wenn aber die Fakten nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, haben sie in der politischen Entscheidungsfindung auch keinen Einfluss."

Köhler bietet alternative Fakten und klagt ein, dass diese nicht wahrgenommen werden - weil, ja warum eigentlich? Weil das eben keine Fakten sind? Oder weil er behauptet, sie würden 'einseitig' und tendenziell forschen? Von Blindtests und Doppelt Blindtests hat er nix gehört?

Auch witzig: "Zum Beispiel: 97 Prozent von wie vielen Wissenschaftlern? Und welche Wissenschaftler zählen dazu? Wer hat sie ausgewählt? Zweimal in den letzten beiden Jahren haben sich in Berlin die kritischen Wissenschaftler aus aller Welt getroffen, um ihre neuen Forschungen vorzustellen, die zu anderen Ergebnissen kommen als die IPCC- Macher und ihre Gläubigen."

97% werden weggewischt, aber wieviele 'Wissenschaftler' kritisch sind (prozentual, absolut, wirviele haben sich denn getroffen?) schreibt er nicht.

Er suggeriert damit, es könnten die fehlenden 3% sein - aber das ist zu 99% falsch. Denn es wird auch viele unter den 3% geben, die keine Kritiker sind, und eben noch unentschlossen sind.

Es ist der selbe Mechanismus, den auch Köhler anprangert - auch da haben von 3.800 angeschriebenen Lungenfachärzten lediglich 3% reagiert und sind seiner These gefolgt. Und eben zwei Lobby-nahe Nicht-Lungenfachärzte - faszinierenderweise Mitinitiatoren, und eben der Professor aus Stuttgart.

Der Kommentar könnte in der Tat eine Blaupause für Köhlers Aktion sein.
 

28.01.19 10:12

27774 Postings, 4932 Tage OtternaseHier noch mal der Welt Link ...

28.01.19 10:14

5991 Postings, 3856 Tage EuglenoLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 28.01.19 10:28
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Off-Topic

 

 

28.01.19 10:16
2

1003 Postings, 2686 Tage e-wowAnne Will, gestern

Prof. Dr. Wichmann hatte Köhler klar in seine Schranken verwiesen. Danach war der eigentlich fast nur noch im sich-selber-Schulterklopfen-Modus, sprich Selbstverteidigung.
https://daserste.ndr.de/annewill/...haeltnismaessig,annewill5882.html

 

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