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K+S wird unterschätzt

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neuester Beitrag: 10.07.20 23:08
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 46079
neuester Beitrag: 10.07.20 23:08 von: And123 Leser gesamt: 6461663
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28.01.14 12:31
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93 Postings, 3666 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
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46053 Postings ausgeblendet.

09.07.20 16:47

243 Postings, 5042 Tage ThomasZuernDer Laie hat geschildert, dass das Fremdkapital

bei 6,1 Milliarden ? läge.  Die Benennung dieses hohen Betrages ist unfair, da jeder Produktionsbetrieb
"Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen " sowie "Erhaltene Anzahlungen" hat.  Die Aufnahme dieser Verbindlichkeiten ist notwendig, um die Förderung von Kali und Salzen zu vollziehen.  Von dem obigen Betrag müssen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die gewährten Lieferantenkredite abgezogen werden.  Dann ist das Fremdkapital deutlich geringer.  

09.07.20 18:42

2539 Postings, 4609 Tage DerLaie@ ThoamsZuern

Dann schauen Sie sich doch einmal diese Kennzahlen an:

 
Angehängte Grafik:
screenshot_(999).png (verkleinert auf 88%) vergrößern
screenshot_(999).png

09.07.20 21:43
1

3395 Postings, 1368 Tage And123Genial

"Der Wert des Unternehme­ns solle gesteigert­ werden. Der derzeitige­ Aktienkurs­ von etwa 22 Euro spiegele ihn nicht annähernd wider. Lohr, bislang Finanzchef­ bei K+S, hat den glücklosen­ Norbert Steiner als CEO bei K+S abgelöst."­

?Den Nachweis, dass K+S mehr wert sei als 41 Euro pro Aktie, ist das K+S Management­ schuldig geblieben.­ K+S Chef Norbert Steiner musste deshalb seinen Job an Lohr übergeben."

https://m.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...ma-a-1147740.html  

10.07.20 02:30

2539 Postings, 4609 Tage DerLaie@ ThomasZuern

"... Der Laie hat geschildert, dass das Fremdkapital bei 6,1 Milliarden ? läge.  Die Benennung dieses hohen Betrages ist unfair, da jeder Produktionsbetrieb"Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen " sowie "Erhaltene Anzahlungen" hat.  Die Aufnahme dieser Verbindlichkeiten ist notwendig, um die Förderung von Kali und Salzen zu vollziehen.  Von dem obigen Betrag müssen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die gewährten Lieferantenkredite abgezogen werden.  Dann ist das Fremdkapital deutlich geringer..."

Vielen Dank für Ihre Anregungen. Ich habe mir erlaubt die von Ihnen genannten Relationen einmal darzustellen, da ich davon ausgehe, dass nicht allen Mitlesern diese Relationen transparent sind.

1.) Da wäre zunächst festzustellen, dass der Umsatz im Referenzzeitraum um 18,5% eingebrochen ist, während die Forderungen aus L & L um 23,7 % reduziert wurden.
Ich würde daraus schließen, dass das Forderungs-Management angehalten wurde, ausstehende Forderungen aus L & L zügig zu vereinnahmen, um möglichst schnell Cash zu erhalten. Ich glaube mich zu erinnern, dass man dafür den Ausdruck 'Forderungsmanagement' benutzt.
Die Tatsache, dass die Verbindlichkeiten aus L & L um 52,8 % reduziert wurden, sieht für mich danach aus, dass die 'Buchhaltung' bemüht ist, einerseits möglichst viel Cash zu vereinnahmen und andererseits die Verbindlichkeiten aus L & L deutlich zu reduzieren.
Was glauben Sie ThomasZuern, ist das nicht Ausdruck einer angespannten Liquidität?

2.) Ihrem Ansatz entsprechend habe ich das FK um die Position Forderungen aus L & L reduziert und habe - übrigens nicht zu meiner Verwunderung - festgestellt, dass das FK um satte 172 % gestiegen ist.

Zu behaupten, das FK sei dadurch deutlich geringer, halte ich allerdings für nicht haltbar; allerdings ist Pkt. 1) vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Ebenso wie die Tatsache, das K+S nun dringend das US Geschäft versilbern will oder sollte ich schreiben muss?
Aber dies ist nur meine Sichtweise und ich bin ja nur 'DerLaie' in diesem Forum.

Nachfolgendes Zahlen habe ich den GB-ten 2010 und 2019 entnommen:


 
Angehängte Grafik:
screenshot_(1000).png
screenshot_(1000).png

10.07.20 02:33

2539 Postings, 4609 Tage DerLaieP.S.

Über die Uhrzeit dieses Beitrags nicht wundern, die Zeitverschiebung hat es ermöglicht gemacht.  

10.07.20 08:27
1

429 Postings, 455 Tage Anderbrueggeoh man Thomas,

was für eine Steilvorlage für den Laien :-)
Dann gebe ich ihm gleich noch mal eine, so ein Laie will ja beschäftigt werden. Bin mal auf seinen Aufsatz gespannt.


Mit seinem Vergleich des FK von 2010 und 2019 unterschlägt er natürlich, das sich K+S zwischenzeitlich mit Bethune einen Wert von geschätzten 5 MRd Euro erschaffen hat, was die Erhöhung des FK natürlich relativiert  

10.07.20 12:00

243 Postings, 5042 Tage ThomasZuernSeit dem Jahr 2010 hat sich das Eigenkapital

von 2.652 Millionen ? um 1.844 Millionen ? auf 4.496 Millionen ? erhöht.  Der Kauf von Bethune
hat auch das Anlagevermögen entsprechend vermehrt.  Trotz bereits vollzogener Wertberichtigungen
und ausgewiesener Rückstellungen beträgt die Eigenkapital-Quote am 31.12.2019  immerhin
42,4 %.  Es gibt eine Vielzahl von Unternehmen im Dax und M-Dax, die eine wesentlich schlechtere
EK-Quote haben. Welche Eigenkapitalquoten haben die Automobilunternehmen VW, BMW und
Daimler? Welche EK-Quote hat Hochtief?  

10.07.20 12:23

3395 Postings, 1368 Tage And123Oha

https://www.finanznachrichten.de/...-salzeinleitung-durch-k-s-016.htm


Niedersachsen gegen höhere Salzeinleitung durch K+S  

10.07.20 13:18
1

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Underderbruegge

"Mit seinem Vergleich des FK von 2010 und 2019 unterschlägt er natürlich, das sich K+S zwischenzeitlich mit Bethune einen Wert von geschätzten 5 MRd Euro erschaffen hat, was die Erhöhung des FK natürlich relativiert"

5 Mrd? Welche Währung?

Ich helfe dir mal, da du es mit Zahlen nicht so zu haben scheinst. Es wurden 4 Mrd. kanadische Dollar investiert. Nochmal kanadische Dollar und hey, nochmal kanadische Dollar. Schon mal was von einem Wechselkurs gehört? 4 Mrd. kanadische Dollar sind 2.6 Mrd. Euro.
Du claimst gerade folgendes: K+S nimmt 2.6 Mrd. Euro auf, baut damit ein Kaliwerk, welches dann 5 Mrd. wert ist. Extrem lukratives Geschäftsmodell würde ich mal sagen. Oder eine verdammt dumpfe Rechnung.

Und genau solche dumpfen Rechnungen sind das Problem vieler Investoren hier. Sie können nicht mal ansatzweise mit Zahlen umgehen, gedenken aber Profi zu sein. Die Firma ist unter Berücksichtigung der Schuldenlast und des Abflusses der Erlöse aus dem Salzgeschäft in die internen Kanäle genau 0 Euro wert. Exakt 0 Euro. Genau aus dem Grund shorten nach wie vor viele Hedgefonds diese Firma. Sie verbrennt nur Geld und stirbt auf raten. Das Management machte damals nichts dagegegen und heute auch nicht. Ganz im Gegenteil, man pumpt den Staat und damit alle an diesen Wahnsinn noch länger zu fördern. So siehts hier aus und so wird das Kapitel enden.  

10.07.20 13:24

768 Postings, 239 Tage Barracuda7ThomasZuern

Was bringt dir bitte deine Eigenkapitalquote? Erklär mal? Sie basiert auf den Investitionen der Vergangenheit. Was hat das mit der Ertragskraft dieser Assets zu tun? Das einzige was hier interessiert ist der Cashflow und der ist hier nur durch Einmaleffekte und Spielereien positiv. Nachhaltig aber deutlich negativ und durch die Veräusserung von Americas wird er noch negativer. Damit verbrennt das Investment Geld, nachhaltig! Da kann noch so viel Eigenkapital stehen, du musst erstmal jemanden finden, der dir dieses Geld bezahlt. Das Management denkt doch heute noch, dass die Firma 25-30? wert ist. Der Finanzmarkt setzt nichtmal 25% an. Jetzt kann man sich mal um Gründe bemühen.

Aber halt die Gründe will ja keiner hören. Es ist viel einfacher zu behaupten die Hedgefonds und Spekulanten wären Schuld und ohne diese ist die Firma mindestens 4-5 mal soviel wert. Gut, wer die Story glauben will, kann sie sich an die Wand tackern. Geld verlieren wird er jedenfalls allemal.  

10.07.20 13:26
1

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Underderbruegge

"Du claimst gerade folgendes: K+S nimmt 2.6 Mrd. Euro auf, baut damit ein Kaliwerk, welches dann 5 Mrd. wert ist. Extrem lukratives Geschäftsmodell würde ich mal sagen. Oder eine verdammt dumpfe Rechnung."

Und weisst du was, ich habe genau das mal die IR gefragt. Weisst du was gekommen ist? Nichts konkretes, fadenscheinige Begründungen und das Angebot auf ein Telefongespräch. Weisst du was ich gemacht habe? Dankend abgelehnt und die Firma leerverkauft.  

10.07.20 13:53

46 Postings, 1448 Tage Falkone3And123

Alle sind gegen höhere Salzeinleitungen. Hat sich K+S dazu schon einmal geäußert, wie man das Problem lösen kann und will? Oder bleibt letztlich nur die Schließung der deutschen Standorte? Können die sogenannten Spezialitäten auch in Bethune gewonnen werden?  

10.07.20 14:09

504 Postings, 3117 Tage VerkaufeNIXD wird zum Agrarstaat :(

10.07.20 14:26
1

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Wow

alle meine Beiträge zensiert. Nun soll mir mal jemand darlegen, was davon gegen Regeln verstoßen hat. Hier gehts nur noch um die Zensur von Kritikern, vergleichbar mit einer Bananenrepublik.  

10.07.20 14:27
1

768 Postings, 239 Tage Barracuda7#46063

"Mit seinem Vergleich des FK von 2010 und 2019 unterschlägt er natürlich, das sich K+S zwischenzeitlich mit Bethune einen Wert von geschätzten 5 MRd Euro erschaffen hat, was die Erhöhung des FK natürlich relativiert"

5 Mrd? Welche Währung?

Ich helfe dir mal, da du es mit Zahlen nicht so zu haben scheinst. Es wurden 4 Mrd. kanadische Dollar investiert. Nochmal kanadische Dollar und hey, nochmal kanadische Dollar. Schon mal was von einem Wechselkurs gehört? 4 Mrd. kanadische Dollar sind 2.6 Mrd. Euro.
Du beschreibst es wie folgt: K+S nimmt 2.6 Mrd. Euro auf, baut damit ein Kaliwerk, welches dann 5 Mrd. wert ist. Extrem lukratives Geschäftsmodell würde ich mal sagen. Oder eine verdammt dumpfe Rechnung.

Die Firma ist unter Berücksichtigung der Schuldenlast und des Abflusses der Erlöse aus dem Salzgeschäft in die internen Kanäle genau 0 Euro wert. Exakt 0 Euro. Genau aus dem Grund shorten nach wie vor viele Hedgefonds diese Firma. Sie verbrennt nur Geld und stirbt auf raten. Das Management machte damals nichts dagegegen und heute auch nicht. Ganz im Gegenteil, man pumpt den Staat und damit alle an diesen Wahnsinn noch länger zu fördern. So siehts hier aus und so wird das Kapitel enden.  

10.07.20 14:28
1

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Kein Verstoß! Unnötige Zensur. Diesen Beitrag

zu verbieten ist ein Witz!

"Was bringt dir bitte deine Eigenkapitalquote? Erklär mal? Sie basiert auf den Investitionen der Vergangenheit. Was hat das mit der Ertragskraft dieser Assets zu tun? Das einzige was hier interessiert ist der Cashflow und der ist hier nur durch Einmaleffekte und Spielereien positiv. Nachhaltig aber deutlich negativ und durch die Veräusserung von Americas wird er noch negativer. Damit verbrennt das Investment Geld, nachhaltig! Da kann noch so viel Eigenkapital stehen, du musst erstmal jemanden finden, der dir dieses Geld bezahlt. Das Management denkt doch heute noch, dass die Firma 25-30? wert ist. Der Finanzmarkt setzt nichtmal 25% an. Jetzt kann man sich mal um Gründe bemühen.

Aber halt die Gründe will ja keiner hören. Es ist viel einfacher zu behaupten die Hedgefonds und Spekulanten wären Schuld und ohne diese ist die Firma mindestens 4-5 mal soviel wert. Gut, wer die Story glauben will, kann sie sich an die Wand tackern. Geld verlieren wird er jedenfalls allemal. "  

10.07.20 14:29

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Ebenfalls nicht auszublenden ...

"Du claimst gerade folgendes: K+S nimmt 2.6 Mrd. Euro auf, baut damit ein Kaliwerk, welches dann 5 Mrd. wert ist. Extrem lukratives Geschäftsmodell würde ich mal sagen. Oder eine verdammt dumpfe Rechnung."

Und weisst du was, ich habe genau das mal die IR gefragt. Weisst du was gekommen ist? Nichts konkretes, fadenscheinige Begründungen und das Angebot auf ein Telefongespräch. Weisst du was ich gemacht habe? Dankend abgelehnt und die Firma leerverkauft.  

10.07.20 15:21

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Jedenfalls geben sich hier Leute

echt Mühe die negativen Stimmen auszublenden und fadenscheinige und falsche Argumente zu pushen. Sagt mir nur, dass ich mit meinem Short absolut richtig liege. Wenn das die letzte Bastion ist, brennt die Bude bereits lichterloh.  

10.07.20 18:04

2539 Postings, 4609 Tage DerLaie@ Anderbruegge

Es ist zuweilen sinnvoll, bevor man postings absetzt, sich zu vergewissern ob man den Zusammenhang verstanden hat.

1. Hat ThomasZuern den Ansatz vertreten, sofern man die Forderungen aus L & L in Abzug bringt, würde das FK deutlich geringer ausfallen. Dies ist wie hergeleitet nicht der Fall.

2. Als weitere Erkenntnis ist erkennbar, das K+S wohl ein verschärftes Forderungsmanagement betreibt, was angesichts der Verschuldungsproblematik nicht verwundert. Das SIE darauf nicht eingehen verwundert mich nicht.

3. Da ziehen SIE es lieber vor, mir zu unterstellen ich hätte verschwiegen, dass K+S neue Werte (Bethune) geschaffen hat und sich dafür hoch verschulden musste (was SIE übrigens unerwähnt lassen). Und eben auf diese Verschuldung bin ich explizit im Beitrag # 46.052 und implizit im obigen Beitrag eingegangen.

Insoweit ist Ihr posting obsolet.

4. Dies von Ihnen angesprochenen neue Werte schätzen Sie auf 5 Mrd Euro, wobei sie uns nicht erklären, wie Sie auf 5 Mrd Euro kommen. Grds. ist die Erstellung einer Anlage nicht automatisch ein Wert an sich. Ich darf u.a. an die „neuen Werte“ erinnern, die ThyssenKrupp in Brasilien geschaffen hat und die letztendlich mit dazu geführt haben, das TK heuer die Probleme hat. Ich wäre da sehr vorsichtig, von neuen Werten zu sprechen.
 

10.07.20 18:30

2539 Postings, 4609 Tage DerLaie@ ThomasZuern

" Seit dem Jahr 2010 hat sich das Eigenkapital von 2.652 Millionen € um 1.844 Millionen € auf 4.496 Millionen € erhöht..."

Was wollen Sie uns damit sagen?
Eine Begründung, warum K+S aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage ist den Schuldenberg abzubauen, lässt sich daraus nicht ableiten!
(Quelle: https://www.onvista.de/news/...eterrennen-um-salzgeschaeft-337345089)

Das EK hat sich in den letzten 10 Jahren durch thesaurierte Gewinne erhöht. Das war einerseits aber auch nötigt, um entsprechende Kredite zu erhalten. Jene Kredite die nun nicht mehr aus eigener Kraft abgebaut werden können.

Im Zusammenhang mit den Gewinnen, habe ich bereits vor Jahren gepostet, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre die exorbitanten Oligopol-Gewinne in die strategische Sicherstellung des Deutschlandgeschäfts zu investieren, als sie Übergebühr auszuschütten.

Ferner darf man nicht davon ausgehen, dass das erhöhte EK Cash zur Verfügung steht. Das scheint nicht jedem klar zu sein. Von 4.500 Mio. Euro EK stehen gerade mal gut 300 Mio Euro als flüssige Mittel zur Verfügung. (Quelle: GB 2019)

Ich weiß also nicht inwieweit ein Verweis auf die Bestandsgröße in diesem Zusammenhang dienlich ist.

By the way, die Entwicklung der Jahresüberschüsse, auch ein trauriges Kapitel:



 
Angehängte Grafik:
screenshot_(1002).png
screenshot_(1002).png

10.07.20 18:37

2539 Postings, 4609 Tage DerLaie@ Barracuda7

" ...wenn man die Einträge heute liest, erscheint es noch unfassbarer, dass .... Kritik so lange abwehren konnte... Dies Gelang, weil sich ... auf eine aggressive Fangemeinde im Netz verlassen konnte. Diese fielen über Kritiker .... her, verwässerten deren Argumente, beschimpften und verspotteten sie...."

Quelle: Wiwo, Ausgabe 29 vom 10.07.2020, Seite 75  

10.07.20 20:40

768 Postings, 239 Tage Barracuda7derLaie

"Ferner darf man nicht davon ausgehen, dass das erhöhte EK Cash zur Verfügung steht. Das scheint nicht jedem klar zu sein. Von 4.500 Mio. Euro EK stehen gerade mal gut 300 Mio Euro als flüssige Mittel zur Verfügung. (Quelle: GB 2019)"

Naja, es hat ja auch seine Gründe warum nun die KfW angepumpt wird. Denen steht das Wasser bis zum Hals.

Da hier ja schon öfter der Einwand kam, es wären externe Gründe. Ja, zum Teil. Größtenteils sind es aber interne. Ein guter Manager schifft seine Firma frühzeitig aus so prekären Lagen. Hier wurde immer nur ausgesessen. Selbst heute sitzt man immer noch alles aus. Das Management kann gar nicht so naiv sein, nicht zu verstehen, dass diese Firma den Bach runtergeht. Auch denen ist das klar. Sie sitzen nun halt die Zeit ab und nehmen die paar Jahre das Gehalt mit. Gleiches gilt für Mitarbeiter. Menschlich absolut verständlich. Nur: Wer soll in sowas investieren und vor allem warum? Ich denke niemand hat Geld zu verschenken. Wenn man nun keine Aktionen einleitet, ist die Firma nicht mehr zu retten, da die Investoren nie mehr zurückkommen werden.  

10.07.20 20:50

768 Postings, 239 Tage Barracuda7Falkone

"Alle sind gegen höhere Salzeinleitungen. Hat sich K+S dazu schon einmal geäußert, wie man das Problem lösen kann und will? "

Ja, sie wollen die höheren Werte durchsetzen. Das wäre in etwa so, wie wenn Daimler fordert die Grenzwerte für NOX und CO2 auszusetzen. Wie man nur auf sowas verrücktes kommt. Als ob man dafür politisch jemanden gewinnen könnte. Allein die Untätigkeit über all die Jahre zeigt nochmal deutlich das Managementversagen.  

10.07.20 21:55

158 Postings, 72 Tage Gramuselna das war ja wohl

wieder ein 8-Stunden Tag für Oberlehrer "Laie"  

10.07.20 23:08

3395 Postings, 1368 Tage And123Lohr kauft keine Aktien

Denkt mal drüber nach


Er kauft Anleihen... nach dem Motto ?das Schlimmste kommt noch?  

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