Beschäftigung, die ihm zu Ansehen gereichen könnte, so kann man annehmen!
War ja schon geschockt, wie sehr hier viele die Taten, die Morden, auch die hinterlistigen "versehen" an Libanesen und Palästinenser rechtfertigen konnten, dass aber dann gerade diese dann auch jetzt auf einmal, die Befürworter einen Art und Weise sind, einen solchen Täter, mit für einen Christen , einen aufrechten Menschen unwürdigem handeln, strafen zu wollen, überrascht mich noch mehr!
Es geht nicht um die Schuld, die Saddam auf sich geladen hat. Er ist mit sicherheit an Morden und Folterungen Schuld, mag sein, dass man sich um die Anzahl streiten kann, oder auch ob es nun tatsächlich so grausam und sinnlos war, oder eben weniger. Aber eine Täter der Unbeschreibliches Unrecht getan hat, ist er mit Sicherheit.
Und Mitleid werden wohl die Wenigsten mit ihm empfinden - ich jedenfalls nicht.
Doch darum geht es nicht, wenn man sich für die Tötung ausspricht, gar noch geradezu lüsternt sagt "Rübe ab und fertig"!
Es gibt immer wieder Mesnchen deren Rohheit, deren Zwiespältigkeit nicht jeder versteht.
Nur, wer sich als Christ gibt, als katholischer Christ, wer Lebenserfahrung hat, eine Familie hat, auch etwas erreicht hat im Leben, und eben nicht lebensfremd ist, der kann, nach meiner Überzeugung, einfach nicht, und das auch noch voller Selbstverständlichkeit und selbstgefälligem ruhigen Gewissen, die zwangsweise Tötung eines Menschen fordern!
Ist denn die Vernichtung eines Menschen, der grosses Unrecht begangen hat, im christlichen Sinne, im menschlichen Sinne, gerechtfertigt? Oder ein "bisschen" weniger schlimm?
Genauso wenig kann es kein Recht für eine Aussage geben- "ich bin gegen Todesstrafe, aber wenn einer an die Kinder geht.........." Man, ist doch keine Frage, es gibt Taten die sind noch verabscheungswürdiger als andere. Und viele empfinden mit Recht grosse Wut wenn Kinder misshandelt werden. Doch das macht einen Mord an einem Menschen, staatlicherseits verordnet nicht mehr berechtigt!
Und auch wieder komisch, den einen, der ja nun als Täter und als Feind der grosen westlichen Anführer dargestellt wird, der soll weg, wohl voller Belustigung exekutiert werden! Fühlt man sich dann selber als Sieger, als Held?
Doch diejenigen, welche noch vor wenigen Wochen, und diese noch völlig ungesühnt, Frauen, Männer, Kinder, ja sogar Babys, absichtlich, getötet und gequält haben, unter den Augen der ganzen Welt, sollen nicht mal, nur eine verbale Ächtung ihrer Gewalt- und Mordtaten erfahren?
Ist es vielleicht so, dass manche Menschen alles richtig finden, was von "oben" befohlen wird? Sagt bush, das ist ein guter Mord, dann darf das sein? Ein niedermetzeln praktsich mit dem Segen der Amis - dann ist das in Ordnung? Und wo waren denn die Amis, als Saddam diese schlimmen Taten begangen hat? Waren die da nicht zu der zeit eher befreundet?
Es geht hier überhaupt nicht um Recht und Unrecht - es geht um Macht und um Kohle und um kriegführen wollen.
Und dann gibt es diese überchristlcihen Schlaumeier und die wollen uns auch noch verkaufen, als wenn es eine christliche Haltung geben kann, die einen unterschied macht, zu einer Tötung!
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