Wenn jemand wie Freiherr von Guttenberg auf 286 von 396 Seiten einfach abschreibt, kann nicht mehr justiziabel ernsthaft behauptet werden; " ich habe das nicht gemerkt, es nicht bewusst getan".
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747931,00.htmlAber einmal hat Guttenberg als ERSTER die Wahrheit gesagt, nämlich als er erstmals von "einem Krieg"
in Afghanistan sprach, nicht mehr von einem "Friedenseinsatz". Die damalige Regierung rot/grün hatte dagegen damals überproportional "geschummelt", weil sie unter dem fadenscheinigen Begriff "Friedenseinsatze" absegnete, obwohl in der deutschen Verfassung damals meines Wissens noch stand; "dass von deutschen Boden aus niemals mehr ein Angriffskrieg (eine Agression) ausgehen darf". Nach obgenanntem Bekenntnis von Guttenberg habe ich in der Verfassung nachgeschaut und diesen Passus nicht mehr aufgefunden. Die Verfassung - gemüss Hinweis - wurde 2010 abgeändert, allem Anschein nach gerade dieser
Passus "gestrichen", weil "dieser Kriegseinsatz" ohne die Streichung eben klar verfassungswidrig ist.
Weiss hier Jemand ob dieser "Streichung in der Verfassung 2010" im Detail mehr ?
Dies müsste im Bundestag gutgeheissen werden, wurde dies auch publiziert ?
Wann & wo ?
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Voelkerrecht/anzeige.htmlZitat von vincentius
"Mir fehlt noch die öffentliche Diskussion um den Doktorvater Prof. Häberle: selbst wenn er so umnachtet gewesen wäre, die Doktorarbeit nicht als Plagiat zu erkennen, wäre die Qualität der Arbeit (Stilbrüche, Politiksprech, vor allem kein ausgeführter Aufbau, überhaupt die Abwesenheit einer aufbereiteten Fragestellung) nie und nimmer ein summa cum laude gewesen.
Man muss dem Prof. Häberle aber zudem bzw. dennoch unterstellen, dass er einige Plagiatstellen erkannt haben muss (etwa FAZ-Artikel etc.).
Ich kann nicht verstehen, dass die bisherige Diskussion den Prof. Häberle völlig aussparte.
Sollte die Wissenschaft "an sich"(wissenschaftliche Vereinigungen, aber eben auch konkret die versch. Fakultäten und Institute) ein Interesse an Reinigung haben, so muss der Fall "Peter Häberle" auch intensiv diskutiert werden.
Auch sind Sanktionen für Prof. Häberle (bis hin zu strafrechtlichen) denkbar, müssen hier jedenfalls durchgespielt und erörtert werden
Es hat den Anschein, dass Prof. Häberle - im Lichte der wiss. Ethik und Richtlinien) genauso BETROGEN hat wie Dr. Guttenberg.
Häberle ist in der Tat ein Kuriosum. Der Mann hat tatsächlich einen tadellosen Ruf gehabt, der jetzt im emeritierten Status (!) komplett ruiniert wird. Sanktionieren können wird man ihn nicht, der Mann ist ja schon mitten in seinen Siebzigern, er lehrt sicher nicht mehr regulär und wird auch keine Prüfungen mehr abnehmen, der lebt von seiner Pension.
Man wird allerdings jetzt in Bayreuth wohl hellhörig sein, was noch aktuelle und kommende Doktoranden Häberles angeht. Unter Kollegen wird da schon viel verabredet worden sein."
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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.
Frei nach I Ging