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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 13.10.19 20:46
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 25957
neuester Beitrag: 13.10.19 20:46 von: Nokiafan Leser gesamt: 2357918
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07.09.17 11:26
27

8552 Postings, 1175 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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25931 Postings ausgeblendet.

11.10.19 18:58

8552 Postings, 1175 Tage SchöneZukunftLeerverkäufe

Da es offensichtlich manche nicht gelesen oder verstanden haben noch mal eine Kurzfassung.

  1. Bulle A hat Aktien bei Broker B hinterlegt
  2. Leerverkäufer C leiht sich die Aktie bei Broker B gegen eine Gebühr und nach Hinterlegung einer Sicherheit.
  3. Bulle D kauft die Aktien von C und legt sie in sein Depot

Ergebnis: A und D haben beide die Aktien gekauft und in ihrem Depot. Weder A noch D wissen etwas von dem Geschäft zwischen dem Broker und dem Leerverkäufer. Es gibt faktisch mehr Aktien in den Depots als ausgegeben wurden.

Das Recht die Aktien zu verleihen nehmen sich in den USA die meisten Broker in ihren Geschäftsbedingungen heraus. Sollte A seine Aktien verkaufen wollen, dann kann er das und merkt nichts davon dass sie verliehen sind. Dafür muss der Broker sorgen. Ggf. indem der den Leerverkäufer in die Pflicht nimmt.

Sollten die Aktien stärker steigen als durch die Sichheiten abgedeckt, dann muss der Leerverkäufer glatt ziehen, sprich die Aktien besorgen. Dieser Vorgang kann potentiell einen Short Squeeze auslösen, zumal wenn so enorm viele Aktien leer verkauft sind wie bei Tesla.

Sollte es in der Zeit zu einer Dividendenausschüttung oder anderen Kapitalmaßnahmen kommen muss der Broker dafür sorgen, dass A und D die vollen Anspruche gelten machen können, dazu nimmt er ggf. den Leerverkäufer in die Pflicht.



 

11.10.19 18:58
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6295 Postings, 1494 Tage ubsb55Flaschengeist

" Leasing von Skoda oder Sixt?   "

Von Skoda. Hab mich auch schon mal vormerken lassen für den Vision. Der sieht rattenscharf aus. Früher hätte es mich gestört, das der nur 180 Km/H läuft, aber man wird älter und ruhiger. Immerhin hat er ordentlich Dampf + Allrad und ca. 500 km Reichweite soll er haben. Das ist für mich OK. Vielleicht gibt es ja bis zum Verkauf noch ein Up Date.

https://www.autobild.de/artikel/...est-reichweite-preis-15025631.html  

11.10.19 19:37

1288 Postings, 482 Tage FlaschengeistJa genau....

...im Depot vielleicht und das auch nur virtuell, aber nicht auf dem Markt so wie du es geschrieben hast

"Es gibt faktisch mehr Aktien in den Depots als ausgegeben wurden."

"Umgekehrt gibt es jetzt 36 Millionen Aktien zu viel auf dem Markt die die Leerverkäufer dem Markt irgendwann wieder entziehen müssen. Über einen netten Short Squeeze würde ich mich immer noch freuen. Meine Verkaufsorders stehen für den Fall ja schon lange bereit."

Es gibt diese Aktien nicht zu viel auf dem Markt! Und informiere dich mal, wann und wie ein "Short Squeeze" überhaupt zustande kommt!  

11.10.19 19:42

1288 Postings, 482 Tage Flaschengeist@ubsb55....

...den Vision finde ich auch "rattenscharf"...........der hat was.
 

11.10.19 23:39

1053 Postings, 574 Tage StreuenFlaschengeist

Die Aktie wurde zweimal verkauft und befindet sich in zwei Depots. Zwei Anleger haben für sie bezahlt und besitzen sie jetzt.

Das ist nicht nur virtuell so sondern ganz real. Kann man alles hier nachlesen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Short_(finance)

Natürlich wird nicht nur die Aktie von Lieschen Müller weiter verkauft sondern auch institutionelle Anleger verleihen ihre Aktien an Leerverkäufer, in dem Fall weiß der ursprüngliche Besitzer also davon. Aber auch da wurde die selbe Aktie zweimal gekaut und es gibt zweimal einen Anspruch auf sie.

Das du darauf so aggressiv und abwertend reagierst ist unverständlich.  

11.10.19 23:40

1053 Postings, 574 Tage Streuengekaut ist gut :-)

Kann sich jeder selbst ausmalen welcher Buchstabe fehlt ...  

12.10.19 03:22
1

27389 Postings, 2784 Tage Otternase@Streuen Ganz klar, ein 'L' nach dem 'k'

Man sollte m.E. grundsätzlich unterscheiden zwischen gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen.

Ungedeckt: ich verkaufe, was ich nicht besitze - und muss spätestens zum Zeitpunkt der Fälligkeit diese am Markt besorgen
Gedeckt: ich verkaufe zwar was ich nicht besitze, habe mir aber zur Absicherung einen Anspruch auf den Eigentumsübertrag der entsprechenden Zahl an Aktien gesichert, diese also von jemandem 'geliehen' - und muss zum Zeitpunkt der Fälligkeit diese dem Verleiher zurückgeben.

In beiden Fällen wird verkauft, was man nicht besitzt, im Fall 'gedeckt' hat man sein Risiko zumindest verringert, weil man sich mit Anspruch auf Eigentumsübertrag abgesichert hat. In beiden Fällen liegen die leerverkauften Aktien im Depot des Käufers. Durch das Regelwerk ist sichergestellt, dass diese nach erfolgtem Kauf innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen ins Depot übertragen werden.

Das Spiel funktioniert also nur deswegen, weil der Zeitpunkt der Aktienübertragung nicht mit dem Zeitpunkt des Leerverkaufs identisch ist. Im einfachen Fall bleiben einem Leerverkäufer 2-3 Tage (Kassageschäft), bis er liefern muss, oder es wird ein Termingeschäft gemacht, und der Zeitpunkt der Lieferung wird beliebig in die Zukunft gesetzt, und muss entsprechend dann glattgestellt werden.

Siehe im Wikipedia Artikel den Abschnitt: "Verfahren
Ein Leerverkauf kann als Kassageschäft oder als Termingeschäft ausgestaltet sein."

Also: nein, die Aktie kann nicht zweimal gekauft/verkauft werden, und es gibt zu keinem Zeitpunkt zeitgleich zwei Besitzer, die diese im Depot haben. Und es wird auch keine Aktie neu geschaffen, die man später dem Markt wieder entziehen müsste. Das würde mich sehr wundern, denn wenn das der Fall wäre, dann würde das jegliche Dividendenzahlungen ad absurdum führen, man könnte diese dann unendlich oft leerverkaufen und entsprechend viele Dividendenberechtigte erzeugen.

Aktien können zu einem bestimmten Zeitpunkt nur in einem einzigen Depot liegen.

Der Sinn dieses Spiels ist ja, dass man durch den Leerverkauf einen größeren Verkaufsdruck aufbaut, so dass man dann die Aktien günstiger zurückkaufen kann. Und innerhalb des Zeitraums bis zum Übertrag der Aktien ins Depot des Käufers bzw. bis zum Zeitpunkt an dem die Position glattgestellt werden muss, diese wieder am Markt einkauft.

Deswegen bin ich kein Freund von Derivaten, denn auf die entsprechende Anzahl von x Aktien können n*x Termingeschäfte generiert werden - das Volumen der Derivate kann das der echten Werte enorm übersteigen. Und das passiert entsprechend auch.

Der größte Posten sind entsprechend die Derivate - und wenn man den Zocker-Charakter ('Wettscheine') im Hinterkopf behält, kann einem Angst und Bange werden.

Man vergleiche in dieser Grafik das Volumen von 'Stock Market' und 'Derivatives' - der schwarze Bereich ganz unten:

http://money.visualcapitalist.com/...-markets-one-visualization-2017/

Mit der realen Wirtschaft hat das, abgesehen davon, dass die Börsen zum Wettbüro werden, nix mehr zu tun. Ein größerer Vorfall, und das ganze Ding implodiert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf
___
"Leerverkauf (auch: Blankoverkauf, englisch short sale) ist im Bank- und Finanzwesen ein Verkauf von Basiswerten (insbesondere Devisen, Wertpapiere oder Commodities), die sich zum Zeitpunkt des Eingehens der Verkaufsvereinbarung nicht im Eigentum des Verkäufers befinden, sowie ein Verkauf, bei dem der Verkäufer zum Zeitpunkt des Eingehens der Verkaufsvereinbarung die Basiswerte geliehen hat, um sie bei der Abwicklung zu liefern."

Siehe auch den Abschnitt: "Gedeckte und ungedeckte Leerverkäufe
Im Zusammenhang mit Wertpapierleerverkäufen existiert die Praxis des Naked Short Selling (im Deutschen mit ?nackter? oder ?ungedeckter? Leerverkauf wiedergegeben). Die Begriffsbildung ist uneinheitlich. Gemeinsam ist allen, dass der Leerverkäufer sich zum Zeitpunkt des Verkaufs noch kein Eigentum am leer verkauften Wertpapier verschafft hat.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fasst in ihren Allgemeinverfügungen, zuletzt vom 18. Mai 2010, den Begriff enger und versteht seit September 2008 unter ungedeckten Leerverkäufen jene, bei denen sich der Verkäufer weder Eigentum verschafft noch einen Anspruch auf einen Eigentumsübertrag hat.

Ähnlich ist die Begriffsbildung der SEC in den Vereinigten Staaten, für die ein Naked Short Sale vorliegt, wenn der Verkäufer nicht rechtzeitig für Eindeckung sorgt und so Gefahr läuft, in Lieferverzug zu kommen."  

12.10.19 08:01

262 Postings, 1819 Tage mkid555...das ist doch trivial..

..die Aktie gibt es real genau EIN EINZIGES Mal. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien gem. Bilanz korreliert Null mit der Anzahl der shortverkauften Aktien. NULL.

Der Rest ist virtuell, wegen mir mehrfach, aber eben nur virtuell. Denn die entsprechende Aktie wird nur einmal ausgegeben. Mag ja in einem Depot vermerkt sein, ist praktisch aber ausgeliehen, wurde verkauft und ist dann in einem zweiten Depot vermerkt und NUR dort REAL!

Egal wie dem auch sei. Bei steigenden Kursen (die wir zur Zeit tendenziell leicht sehen), hat der Shortie das Problem, daß er die Aktie ja zurückgeben muss (die er nicht hat), also Aktien kaufen muss, und damit am Markt Nachfrage erzeugt !!!!

Das ist der interessante Teil, das es also ausgerechnet die Shorties sind, die sich die ausgeliehende Aktie ZURÜCKKAUFEN müssen und damit am Preisgeschehen aktiv teilnehmen. Oder anders, sie machen die Kurse ganz besonders volatil...

Funktioniert natürlich nur dann, wenn der Trend für die Bullen gut ist. Die Aquisitionen von TESLA kommen zur Zeit gut, die Produktionsrate mit 97.000 war so lala, entscheidend wird der 23. Oktober sein: ich würde mal sagen, TESLA muss die Burnrate deutlich reduzieren, es sei denn sie können gleichzeitig in China ausliefern, oder sagen wir mal bald. Das könnte es kompensieren.

Aber ganz unabhängig davon, der grundsätzliche Trend bei TESLA stimmt, der technologische Vorsprung bleibt erhalten, m.E. hilft es TESLA ungemein, wenn der allgemeine Trend zur E-Mobilität anhält. Porsche und VW sind GUT für TESLA, Konkurrenz belebt das Geschäft nicht andersrum.

Mir macht mehr Sorge, daß die extrem populistische Regierung dieses Landes alles mögliche beschliesst ohne rechnen zu können, denn ohne AKWs oder andere EE-grundlastfähige Konzepte (die es gibt, aber nicht umgesetzt werden), wird das in diesem Land nichts mit billigerem Strom und in Konsequenz scheitert sowohl die Energiewende also auch die E-Mobilität. Was da in Berlin abläuft ist so unglaublich und wird durch die Diskalkulie-Journalisten auch noch befeuert.  

 

12.10.19 12:36

1053 Postings, 574 Tage StreuenLeerverkäufe

Offensichtlich hat sich niemand die Mühe wenigstens den Wikipedia-Link zu lesen. Es geht hier um eine amerikanische Aktie und es gelten amerikanische Spielregeln.

https://en.wikipedia.org/wiki/...(finance)#Shorting_stock_in_the_U.S.

Die Aktien wurde zweimal von Käufern an gekauft und beide haben die selbe Aktie in ihrem Depot liegen. Und beide wissen nichts von irgendwelchen Leerverkäufen oder davon dass sie beide die selbe Aktie in ihrem Depot haben. Und nicht nur für drei Tage.  

12.10.19 12:40

1053 Postings, 574 Tage Streuenmkid555

"Bilanz korreliert Null mit der Anzahl der shortverkauften Aktien. NULL."

Natürlich, das behauptet ja auch niemand. Die Anzahl der Dividenden- und Stimmberechtigten Aktien verändert sich nicht. Das Unternehmen bekommt von der ganzen Prozedur nichts mit.

Sollte es in dieser Zeit zu Dividendenauszahlungen kommen oder zu irgend welchen Kapitalmaßnahmen ist der Broker dafür verantwortlich dass alle die eine Aktie gekauft haben auch Dividenden bekommen. Dafür müsste der Leerverkäufer dann aufkommen. Die Besitzer der doppelten Aktie bekommen davon nichts mit. Steht auch alles im Link.

Und beim Stimmrecht wird es ganz interessant. Es gab schon fälle da wurden mehr gültige Stimmen eingereicht als Aktien ausgegeben wurden. Steht auch alles im Link.  

12.10.19 12:47

1288 Postings, 482 Tage Flaschengeist@Otter

DANKE, für deinen Beitrag den jetzt SZ und der Streuen verstanden haben sollten.

Also wer glaubt, es gäbe Aktien sozusagen mehrmals am Markt, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben.

Zu Tesla, ja, es wird interessant werden was die Zahlen am 23.10. so alles verraten.

@Streuen, deine Postings sind meinerseits ausgeblendet, somit bringt es nichts mich anzuschreiben, denn eine Debatte/Diskussion mit dir möchte ich einfach nicht. Danke.  

12.10.19 12:54

1053 Postings, 574 Tage StreuenLeerverkauf für Dummies

Es gibt eine Aktie die hat der erste Käufer in seinem Depot.

Der Leerverkäufer hat keine Aktie, leiht aber eine vom Eigentümer oder eben vom Broker und Verkauft sie. Damit hat er minus eine Aktie.

Der zweite Käufer hat die Aktie gekauft und hat damit eine Aktie in seinem Depot.

Es gibt also 1 - 1 + 1 = 1 Aktie.

Das ist 5. Klasse Mathematik, überfordert hier also niemanden, richtig?

Wenn man den Kursverlauf von Tesla bewerten will sollte man das verstanden haben. Denn bei Tesla ist das kein kleiner Effekt sonder ein sehr massiver bei bis zu 43 Millionen leerverkaufter Aktien. Bei einem Kurs von 420 Dollar wären das zusätzliche 18 Milliarden Dollar die hätten aufgebracht werden müssen. Das ist ein enormer Widerstand nach oben.
https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/tsla/short-interest

Sollte der Widerstand allerdings durchbrochen werden, dann kann es eben zu einem Short Squeeze kommen. Dann würde das Kartenhaus in sich zusammen fallen und die Verluste wären gigantisch. Gigantisch aber halt nur für normale Anleger. Big Oil kann das Risiko locker eingehen. Jeder Tag den sie damit bremsen bringt denen ja Milliarden.
 

12.10.19 13:52

1053 Postings, 574 Tage StreuenBig Oil hat damit

die Entwicklung locker um ein halbes Jahr verzögert, wenn man mal davon ausgeht, dass die zumindest hinter einem Teil der Leerverkäufer stecken.

Damit hätten sie sich einen Umsatz von ca. 4 Billionen Dollar ( 1 Billion sind 1.000 Milliarden, nur weil manche mit amerikanischen Billionen durcheinander kommen ) gesichert. Dafür kann man schon mal ein paar Dollar aus der Portokasse locker machen.  

12.10.19 14:57
1

27389 Postings, 2784 Tage Otternase@Streuen #25941 ist nicht richtig

Sonst würdest Du mit jedem Leerverkauf neue Aktien generieren - das kann aber nur das Unternehmen selber. Wie gesagt: wäre dem so, würde kein Unternehmen sich wagen Dividenden auszuschütten, denn Dritte könnten nach Belieben die Zahl erhöhen.

Tatsächlich kommt stets nur ein Verkauf beim Leerverkauf zustande, und die Altien wechseln definitiv den Besitzer. Die liegen dann im Depot.

Und der Leerverkäufer muss die Aktien innerhalb von 2-3 Tagen liefern, sonst muss er mit seinem Vermögen haften, und verschwindet vom Markt.

Lies meine Erklärung erneut, das ist recht deutlich.  

12.10.19 15:01
1

27389 Postings, 2784 Tage OtternasePS: Na ja ...

... aber wem überweist das Unternehmen dann die Dividende?

Per Definition ist der Dividendenberechtigt, der sie zum Zeitpunkt X im Depot hat. Hätten zwei oder mehr diese Aktie wegen Leerverkäufen im Depot, müssten doppelt und mehrfach Dividenden ausgeschüttet werden.

"Die Anzahl der Dividenden- und Stimmberechtigten Aktien verändert sich nicht. Das Unternehmen bekommt von der ganzen Prozedur nichts mit."

Die Unternehmen schütten an diejenigen Aktionäre Dividenden aus, denen die Depotbanken melden, dass sich Aktien im Depot befinden. Gäbe es diese in zwei Depots, würden beide Banken das melden - und zwei Aktionäre würden Dividenden kassieren.

Und wenn hundert Leerverkäufe je Aktie stattfänden, würden 100 Berechtigte existieren.

Das ist der Widerspruch in Deinen Ausführungen.
 

12.10.19 15:08
1

27389 Postings, 2784 Tage OtternaseUnd da es um US Aktien geht ...

... steht in Deinem Link, dass ungedeckte Leerverkäufe grundsätzlich illegal sind, ausser sie sind explizit in Sonderfällen erlaubt:

"Naked shorting has been made illegal except where allowed under limited circumstances by market makers. It is detected by the Depository Trust & Clearing Corporation (in the US) as a "failure to deliver" or simply "fail." While many fails are settled in a short time, some have been allowed to linger in the system.

In the US, arranging to borrow a security before a short sale is called a locate. In 2005, to prevent widespread failure to deliver securities, the U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) put in place Regulation SHO, intended to prevent speculators from selling some stocks short before doing a locate. Requirements that are more stringent were put in place in September 2008, ostensibly to prevent the practice from exacerbating market declines. The rules were made permanent in 2009."

Es gibt also nur gedeckte Leerverkäufe, in denen vorher (!) geklärt wude, von wem man sie geliehen hat (a locate).  

13.10.19 01:36

2630 Postings, 1750 Tage Feodor@Leerverkauf . . .


. . . im Grunde hast du ja vollkommen Recht, Maydorn gehört wirklich aus dem Verkehr gezogen!
Ich hoffe nur, dass keiner wirklich Wert auf seine Meinung legt, das gilt auch wirklich für jeden Thread bei Ariva! Man kann böse auf die Nase fallen, fast vorprogrammiert! Aber die Moderatoren lassen ihm scheinbar freien Lauf!
Nun zu Dir, mein lieber Leerverkauf!
Du scheinst aber auch nicht viel besser zu sein, allein schon deine Grammatik, wo da von dir kommt, ist erschreckend!
Abgesehen davon, tauchst du in irgendeinem Thread auf, besitzt überhaupt keine Aktien diesbezüglich und versuchst diese Aktien in Grund und Boden zu "reden'!
Ich habe nichts Persönliches gegen dich, verstehe aber diese Verhaltesweise überhaupt nicht!          
               WARUM?

Ich würde mich über eine Boardmal, bitte dieses Mal ohne Beleidigungen sehr freuen!
Versuche es doch mal mit netten Worten!

Herzliche Grüße, Feodor!

 

13.10.19 11:23

1053 Postings, 574 Tage StreuenOtternase

Was du schreibst ist nicht richtig, kann schon mal passieren, denn wer kennt sich schon gut mit amerikanischem Aktienrecht aus.

Natürlich erhöht sich die Anzahl der Aktien nicht und das Unternehmen muss nicht mehr Dividenden ausschütten. Was sich aber erhöht ist die Anzahl der gekauften Aktien die in den Depots der Anleger liegen.

Dafür hält der Leerverkäufer quasi negative Aktien. Wie gesagt, fünfte Klasse Mathematik:
1 - 1 + 1 = 1

Es handelt sich auch nicht um ungedeckte Leerverkäufe. Die Aktie muss es ja geben und der Leerverkäufer leiht sie sich für eine Gebühr beim Broker.

Das steht ja auch alles schon oben und im Artikel. Der Broker weiß ja dass die Aktien vom ersten Käufer verliehen sind und daher fordert er dafür vom Unternehmen keine Dividenden an. Für die muss dann der ausleihende aufkommen, also der Leerverkäufer. Das ist alles geregelt.

Schwieriger wird es mit den Stimmrechten, denn die kann der Leerverkäufer nicht ohne weiteres herbei zaubern.

Da ihr keine Links lest, wie wäre es damit:
"A similar issue comes up with the voting rights attached to the shorted shares. Unlike a dividend, voting rights cannot legally be synthesized and so the buyer of the shorted share, as the holder of record, controls the voting rights. The owner of a margin account from which the shares were lent agreed in advance to relinquish voting rights to shares during the period of any short sale.

As noted earlier, victims of naked shorting sometimes report that the number of votes cast is greater than the number of shares issued by the company.[31] "

https://en.wikipedia.org/wiki/...(finance)#Shorting_stock_in_the_U.S.

 

13.10.19 16:43

262 Postings, 1819 Tage mkid555....es bleibt trivial auch mit Voting Rights

Hier also nochmal für die ganz Schnellen:

#1 A verleiht die Aktie - auch wenn Sie in seinem Depot noch notiert bleibt - DORT IST SIE NICHT MEHR. Denn die Aktie ist verliehen und dafür gibt es Prämie.  Die "Notation" ist virutell und wird durch den Broker abgesichert.
#2 Der Shortie, leiht die Aktie von A, und verkauft Sie am Markt (an B)
#3 B - erhält die Aktie mit allen Rechten, auch Dividendenrechten UND Voting Rights.

D.h. nach dem Short-Verkauf ist die Aktie am Markt und zwar GENAU 1x bei B und dort mit allen Rechten platziert.

Im Falle der Dividende erleidet die virtuelle Aktie von A einen Wertverlust, den der Shortie ausgleichen muss (= Dividendenhöhe). Um diesen Wert verändert sich seine Shortposition.

Dafür, daß A die Aktie verleiht bekommt er eine Prämie (ggf. auch nur der Broker, der häufig identisch damit ist) und verzichtet eben auf die voting Rights.

Der ShortDeal wird ausgeglichen, wenn der Shortie eine am Markt verfügbare Aktie wieder dem Verleiher (A) zurückkauft, von wem die kommt spielt keine Rolle. Nur eben dass er die Verpflichtung dazu hat, diese zurückzukaufen.

Letzterer Punkt macht das Shortie-Dasein manchmal etwas kribbelig..... aber nicht immer zum Short-Squeeze.

Nicht vergessen, das Risiko der Shorties ist schon statistisch deutlich höher, als dass der Bullen, (also gemittelt über alle Marktperioden). Das Risiko ist ziemlich unlimitiert...

Meines Erachtens gibt es ja hier eine Reihe von Bloggern, die vollkommen uneinsichtig sind. Das ist ein Charakterprofil, mit dem man m.E. an der Börse NICHTS verloren hat, es sei denn Verluste machen Spaß.  Denn der Markt hat Recht, und der ist unvorhersehbar, bzw. für sehr viele unvorhersehbar.  Mann muss es so kommen wie es ist. Wer das nicht nachvollziehen will, sollte sich dringend mal die quantitativen Erfolgsrezepte von Ray Dalio reinziehen, der verfügt über unglaubliche smarte Konzepte rein emotional beladenene Rechthabereien (vor denen keiner gefeit ist....) bei seinen Aktienprognosen AUSZUSCHALTEN. Bei den Unbelehrbaren in diesem Forum (sagen wir mal 30 %), vermute ich, daß davon 100 % männlich sind, und deren Argumentation ist so "stabil" (- um es mal positiv auszudrücken), da frage ich mich immer, wie Sie die schon statistisch extrem wahrscheinlichen "Fehlentscheidungen" des eigenen Depots emotional verkraften .. Hihi.





 

13.10.19 17:06

262 Postings, 1819 Tage mkid555...noch was..

.. die Rechnung 1-1+1 = 1 ...ist natürlich Nonsens.

Sollte nach der vorherigen Email auch klar geworden sein.

 

13.10.19 17:24

8552 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@mkid555: ....es bleibt nicht trivial

Den Fall den du beschreibst gibt es, den anderen aber eben auch. Der entscheidende Unterschied ist, dass in diesem Fall der erste Besitzer der Aktie von dem gesamten Vorgang rein gar nichts mit bekommt. Er hat die Aktie gekauft und sie liegt weiter in seinem Depot und er hat weiter Anrecht auf Dividenden und Stimmrechte usw.

Also genau die Rechnung 1 - 1 + 1 = 1  und die ist somit keineswegs Nonsens. Die amerikanische Aktienwelt ist halt nicht so trivial wie es sich hier manche vorstellen.

Wir hatten das hier vor kurzem alles ausführlich mit Links im Forum. Nur weil ihr die Fakten nicht kennt und es euch nicht vorstellen könnt, heißt das noch lange nicht dass es nicht stimmt.

Dein Fall kommt vor allem bei institutionellen Anlegern vor und semiprofessionellen Tradern. Kleinaktionäre haben die Möglichkeiten normaler weise nicht.

Aber auch in deinem Fall wurde die Aktie zweimal zum vollen Preis gekauft. Für die negative Kursbeeinflussung sind beide Fälle insofern gleichwertig. Der erste Besitzer verkauft sie ja nicht sondern verleiht sie nur gegen eine Gebühr. Er bleibt der Eigentümer.

Wenn es eine Leerverkaufsquote von 30% gibt, dann mussten für 100 Aktien 130 Käufer gefunden werden die bereit waren den Preis zu zahlen. Wie schon gesagt, wer diese Fakten nicht versteht kann den Aktienkurs von Tesla auch nicht verstehen. Leerverkäufer haben einen massiven negativen Effekt auf den Kurs. Das sollte  man wissen und nicht unterschätzen.

Da die Motive der Leerverkäufer nach meiner Meinung nichts mit den fundamentalen Daten von Tesla zu tun haben sehe ich darin einen der Hauptgründe für die derzeitige massive Unterbewertung.  

13.10.19 17:59

8552 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: Schade

Es ist schade dass du dir die Informationen noch nicht mal anschaust und stattdessen relativ aggressiv auf deinem Standpunkt bestehst. Auch wenn Otternase,  mkid555 und du der gleichen Meinung seid ist sie damit noch nicht automatisch richtig.

Da stelle ich mir die Frage warum du in diesem Thread aktiv bist. Also das ist eine richtige Frage. Was versprichst du dir von diesem Thread. Wenn ich das verstehen würde könnte ich vielleicht mehr darauf eingehen.  

13.10.19 18:53

262 Postings, 1819 Tage mkid555@SZ...

..ich denke die Irritationen rühren klar daher, daß Du in deinen ersten Beiträgen zu diesem Thema Aussagen gemacht hast, die in dieser klaren Verbalität nicht stimmen, bzw. in der üblichen branchengemässen Interpretation bei den Meisten Bloggern auf offensichtlichen und auch richtigen Widerspruch stossen:

"Mehr Aktien auf dem Markt", "Aktien müssen dem Markt wieder entzogen werden", "Aktie ist in 2 Depots" etc.. pp. Das ist eine Sprache, die typisch im Kontext von Kapitalerhöhungen durch Aktienausgabe, bzw. Aktieneinzug verwendet wird und eben direkte als Erhöhung bzw. Reduktion der Anzahl der Aktien interpretiert wird. Und genau das ist eben nicht, weshalb es DAZU hier mehrere sehr eindeutige und klare Antworten gab.

Unabhängig davon gibt es Sonderfälle, und auch andere Aussagen, auch in Deinen letzten Mails, die richtig sein sollten, aber nichts mit dem Bezug zu den ersten Antworten zu tun haben.

Wie dem auch sei, ist das hier eine gute Übung, einige der Mechanism im nicht unwesentlichen Short-Selling nochmals für sich selbst kristallklar zu verdeutlichen. Und in diesem Sinne macht auch aus meiner Sicht, diese Erbsenzählerei noch Sinn.

YM5C  

13.10.19 19:18

1053 Postings, 574 Tage StreuenErbsenzählerei

Sorry aber was du schreibst ist nicht richtig. Alles was SchöneZukunft geschrieben hat ist so korrekt.

40 Millionen Aktien zusätzlich auf dem Markt ist keine Erbsenzählerei. Das erinnert mich an die Peanuts von Kopper, wobei die damaligen Summen im Vergleich tatsächlich Peanuts waren.

Wie gesagt gibt es die zwei Fälle, a) der erste Käufer verleiht selber oder b) der erste Käufer weiß nichts davon und der Broker verleiht.

In beiden Fällen haben hinterher zwei statt einer die Aktien im Depot und haben zwei Käufer sie gekauft. Das ist ein kursrelevanter Fakt. Da hilft es nicht wenn man versucht sich heraus zu reden, es kommt nur auf die Fakten an und die sind klar. Leerverkäufer erhöhen die Anzahl der zum Kauf angebotenen Aktien an der Börse und das drückt die Preise.

Und noch mal, es geht um US-Recht an einer US-Börse für eine US-Aktie. Deutsche und europäische Regeln interessieren da niemanden.

https://en.wikipedia.org/wiki/...(finance)#Shorting_stock_in_the_U.S.

 

13.10.19 20:46
1

1128 Postings, 2374 Tage Nokiafanshort

Otternase und Flaschengeist haben natürlich Recht.
Theorien von einer virtuellen aber realen Verdoppelung der Aktienzahl durch Leerverkäufer sind lächerlich bzw. lustig.

Nicht vergessen sollten die Verschwörungstheoretiker, dass Grossaktionär Musk am Verleihen seiner Aktien über die Leihgebühren sicher mitverdient.
 

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