Allgemeine Überlegungen jenseits von Charts.
Wie ihr wisst, fühle ich mich auf der kurzen Seite wohler als auf der langen. Da ich (jenseites von Aktien = langfristig) CFDs trade, kann das Depot wegen des großen Hebels mal schnell die Grätsche machen. Deswegen halte ich overnight, speziell aber übers Wochenende ungerne Longs fest (Mein Broker bietet keine garantierten Stops an - also steht man blank da, wenn große Bewegungen kommen)
Die Diskussionen, ob politische Börse kurze Beine haben oder News irrelevant sind, wurden ja hinlänglich geführt und ich will diese nicht neu entfachen. Mittel- und langfristig spielt das für die Longies ("natürliche" Richtungen der Indizes!!) deshalb auch wirklich keine große Rolle. Wenn man also Zeit genug hat, um Monate oder Jahre später Gewinne zu realisieren - kein Thema.
ABER aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage (Rohstoffe, Öl etc suggerieren eine Weltwirtschaft, die alles andere als stabil scheint. Die Notenbanken sind die Antreiber der Börsen!) und der Bedrohung durch den Terrorismus kann die als vielerorten sicher erscheinende Rallye beim Dax ganz schnell ausfallen. Sollte uns auch nur ein größerer Zwischenfall irgendwo im Land treffen, dann werden wir wahrscheinlich - zumindest kurzfristig - mehrere Hundert Punkte fallende Kurse sehen. Ich hoffe, dass das nicht passieren wird, aber ich werde Longs die nächsten Monate nur dann traden, wenn ich aktiv dabei sein kann. Sobald ich offline bin, werden Longs eng abgesichert. |