Sachsen ist das letzte Bundesland, in dem die FDP in der Regierung sitzt – und auch hier verheißen die Umfragen nichts Gutes. Spitzenkandidat Zastrow setzt nun auf maximale Abgrenzung zur Bundespartei.
Mit der Bundes-FDP ist Zastrow dermaßen fertig, dass er, gefragt nach dem Verhältnis, gerade noch ein „nett, nüchtern“ über die Lippen bringt. Dass die FDP bei der Euro-Rettung lieber mit Merkel gekuschelt habe, als sich mal mit ihr anzulegen, macht ihn heute noch fassungslos.
„Damit haben wir die AfD selbst groß gemacht.“ Statt zu einer „kritisch-konstruktiven Position“ zu finden, hätten seine Parteifreunde davon geredet, „nur einen Schuss“ gegen die Regierung im Lauf zu haben, also nur bei einem Thema pro Legislatur richtig Kontra geben zu können. „Ja wenn sie ihn doch mal abgefeuert hätten!“, ruft Zastrow. „Am Wahlabend haben sie sich den Lauf dann selbst an die Schläfe gehalten.“ Freilich, gibt er dann doch zu, hätte auch er lauter sein müssen, schließlich war er in der Zeit stellvertretender Bundesvorsitzender.
sleepless13
: Die CSU ist der gleiche Müll und Abklatsch
wie alle anderen. Die mimen nur die großen Patrioten wenn Konkurrenz auftaucht. Dafür muss dann auch schon mal der ausrangierte Gauweiler oder Stoiber herhalten. Das zieht schon lange nicht mehr.:-))