euch das derzeitige Geschehen immer nur unter dem Aspekt der kurzfristigen Aktienkursentwicklung betrachten.
Wenn Katar mit 25+1 % bei Porsche einsteigt, so bringt man damit zum Ausdruck, mitbestimmen zu wollen und dies nicht als reine Finanzanlage zu betrachten. Man sollte überlegen was das dann für die Zukunft heißen wird.
Katar soll auch zum Ausdruck bebracht haben, an weiteren Anteilen interessiert zu sein. Dies ist für mich ein Angebot an Mitglieder des jetzt wohl zerfallenden Porsche/Piech-Familien-Clans, ggf. Aktien von verkaufswilligen Familienmitgliedern ebenfalls zu übernehmen. Wenn die Piechs dann davon Gebrauch machen sollten, so käme Katar vielleicht soagr auf 50+x % an der Porsch SE.
Herrn Wiedeking könnte es freuen, dann bräuchte er sich nicht mehr durch Familieninteressen hinder zu lassen un hätte frei Bahn.
Es wäre zumindest das Ende einer großen Familiengeschichte. Katar würde sich zum Schnäppchenpreis auch indirekt beim techologisch führerenden und zweit profitibalesten Massenhersteller von Automobilen weltweit einkaufen.
Der "Ritter" Porsche, der loszog Volkswagen angebilch vor bösen Finanzinvestoren zu schützen, wird selbst zum Opfer und zieht VW mit da rein. Besser wäre es gewesen, Porsche wäre Porsche geblieben und hätte die Finger von VW gelassen.
Garnicht auszudenken, welche Möglichkeiten sich ergeben können, wenn die derzeit stabilen Verhältnisse in Katar mal kippen oder der Nachfolger kein Interesse mehr am Porsche/VW-Invest haben sollte und dies z.B. an Toyota oder chinesische oder indische Investoren weiter versilbert.
Ich hisse auch bal die Trauerflagge.
Gruß FredoTorpedo |