Sind mal wie erwartet richtig mies, obwohl der Modulabsatz in Q4 mit 635 MW nicht mal so schlecht war. In Q1 sollen es aber wieder 30% weniger sein.
Der hohe Nettoverlust in Q4 mit 267 Mio. $ kommt großteils aus Abschreibungen aufs Produktionsequipment zustande, denn da musste Yingli 184 Mio. $ abschreiben. So gesehen lag der bereinigte Q4-Verlust "nur" bei 83 Mio.$.
Yingli wird nicht mehr auf eigenen Füssen stehen können. Das sagt aber auch ganz klar die Marktkapitalisierung von knapp 50 Mio.$ aus bzw. das KUV von lächerlichen 0,04). Mit einer Bruttomrage von gerade mal 7%, die wird aber in Q1 noch tiefer liegen, und einer Zinsbeslastung von etwas über 100 Mio. $ im Jahr kann man auf keinen grünen Zweig kommen.
Noch wird Yingli in China geholfen, denn Yingli hat gerade mal 5,3% an Zinsen. So was wäre in der westlichen Welt undenkbar, dass ein solches Unternehmen überhaupt noch Geld von den Banken bekommt und und wenn dann sicher nicht für einen Zinssatz von 5,3%.
So gewarnt vor einer Insolvenz wegen Liquiditätsprobleme (nur noch 73 Mio. $ an freien Cash bei 1,3 Mrd. $ an kurzfristigen Finanzschulden) hat aber Yingli nach meinem Wissen noch nie:
As of December 31, 2016, the Company had a total deficit attributable to the Company of RMB15.4 billion (US$2.2 billion) and a deficit in working capital of RMB7.4 billion (US$1.1 billion), which raise substantial doubt about the Company's ability to continue as a going concern. The liquidity of the Company is primarily dependent on its ability to maintain adequate cash flows from operations, to renew or rollover its short-term borrowings and to obtain adequate external financings to support its working capital and meet its obligations and commitments when they become due. |