Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 04.04.25 11:14
eröffnet am: 05.11.12 08:09 von: permanent Anzahl Beiträge: 197904
neuester Beitrag: 04.04.25 11:14 von: Canis Aureu. Leser gesamt: 38664071
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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 7803 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
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03.04.25 11:36
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13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusDie USA beginnen heute 3. Weltkrieg

Weil den USA das Wasser bis zum Halse steht (Verschuldung und Bürgerkrieg) versuchen die Republikaner um Trump das sinkende Schiff mit Zöllen auf Kosten der übrigen Welz zu retten.

Das wird funktionieren und so wird es zu einer Wiederholung der 1930er Jahre mit dem Ziel eines großen Weltkrieges kommen:

"Nicht nur er ist überrascht, auch die meisten Ökonomen und Wirtschaftsvertreter. Und sie sind größtenteils pessimistisch. Am drastischsten drückt es Carsten Brzeski aus, Chefvolkswirt der ING: „Die 1930er-Jahre sind zurück“, sagt er. 1930 hatte der damalige US-Präsident Hoover im Zuge des Smoot-Hawley-Tariff-Acts die Einfuhrzölle auf viele Produkte erhöht, was letztlich der Auftakt für einen Handelskrieg war und die Große Depression der damaligen Zeit noch verschärfte.

Derzeit ist die konjunkturelle Ausgangslage eine deutlich bessere, die meisten Volkswirtschaften wachsen. Dennoch dürften die Folgen gravierend sein. „Wir gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA und bei ihren Handelspartnern nach der Einführung von Zöllen abschwächen wird“, sagt Eiko Sievert von der Ratingagentur Scope.

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, bezeichnete die neuen US-Zölle als einen schweren Schock für den Welthandel. „Wenn diese Zölle in dieser Form bestehen bleiben, dann ist das eine Zäsur für die Weltwirtschaft, wie wir sie kennen. Dann sind wir in einem anderen Welthandelsregime. Das tut richtig weh, auch den Amerikanern“, sagte Schularick dem „Handelsblatt“. Das Risiko, dass die USA in eine Rezession gehen könnten, sei mit Trumps „Zölle-Rundumschlag“ um einiges wahrscheinlicher geworden. Nach den Berechnungen seines Instituts werde es einen Inflationsschub von mehreren Prozent in den USA geben.  ..."

Schwere Folgen: „Die 1930er-Jahre sind zurück“ – Wirtschaft und Ökonomen malen düsteres Bild nach Trumps Zollschock - WELT
Der US-Präsident hat drastische Zollerhöhungen für fast alle Länder der Welt angekündigt. Ökonomen und Verbände in Deutschland sehen heftige Folgen für Unternehmen und Arbeitsplätze. Entscheidend wird jedoch sein, wie China jetzt reagiert – auch für die deutsche Wirtschaft.
 

03.04.25 11:42
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13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusKontrolle des deutschen Goldes in den USA nötig

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz hatte bereits in der Vergangenheit gefordert, die deutschen Goldreserven im Ausland regelmäßig zu kontrollieren oder zurückzuholen. Der "Bild"-Zeitung sagte Wanderwitz kürzlich: "Natürlich stellt sich die Frage jetzt neu."

Ähnlich äußerte sich der langjährige EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) in der "Bild": "Ich fordere die regelmäßige Kontrolle der deutschen Goldreserven. Dazu müssen offizielle Vertreter der Bundesbank die Barren persönlich durchzählen und ihre Ergebnisse dokumentieren."

"Holt unser Gold nach Hause!"

Michael Jäger vom Europäischen Steuerzahlerbund fordert sogar, das deutsche Gold aus den USA sofort zurückzuholen. Er sagte der "Bild": "Gerade in einer Zeit, in der in Berlin und in Brüssel über immense Neuverschuldung diskutiert wird, brauchen wir im Notfall sofortigen Zugriff auf alle Goldreserven."

Der ehemalige CSU-Kommunalpolitiker fordert daher, das deutsche Gold in den USA zu kontrollieren und auch die Goldbarren in New York "physikalisch zu prüfen". Am liebsten würde er aber die gesamten deutschen Goldreserven aus den USA nach Deutschland oder Europa holen. "Unsere Forderung: Holt unser Gold nach Hause!", sagte er dem ZDF.

Gold in den USA: Sorgen um deutsche Reserven wegen Trump | STERN.de
Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Ein Teil davon liegt in den USA. Doch jetzt gibt es Sorgen um das dortige Gold.
 

03.04.25 12:16
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72851 Postings, 6145 Tage Fillorkill'Die 1930er-Jahre sind zurück'

Damals ist man in die Depression hineingeschlafwandelt. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Das Maga-Volk hat die Schnauze voll von einem Leben in materieller Saturiertheit, einer boomenden Konjunktur, relativ niedrigen Inflations- und Kreditraten usw. Das was man fürchtet ist der soziale Aufstieg und nicht etwa das Gegenteil. Also hat man erfahrene 'libertäre' Abbruch-Unternehmer damit beauftragt, das sorgenfreie Leben insbesondere für die weisse Mittelklasse konsequent zu beenden und dabei - ganz wichtig - auch ihre Altersversorgung gleich mitzuschreddern. Musk selbst macht ja gerade vor wie das geht. Ein echter Patriot ist für den Kampf geboren und dieser macht eben nur Sinn,  wenn die Umgebungsvariablen entsprechend herausfordernd ausfallen. Und da kann man sagen 'läuft'.  
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03.04.25 12:36
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13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusRussland wird von Trump verschont

Russland fehlt auf der Zölle-Liste. Zur Erklärung führte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt der US-Nachrichtenseite „Axios“ gegenüber an, dass Russland nicht berücksichtigt wurde, weil US-Sanktionen bereits „jeden bedeutenden Handel ausschließen“.

Der Handel zwischen Russland und den USA schrumpfte nach Daten des United States Census Bureaus im Vergleich zu der Zeit vor dem Angriffskrieg auf die Ukraine tatsächlich stark zusammen – von rund 36 Milliarden US-Dollar an Ein- und Ausfuhren von Waren im Jahr 2021 auf rund 3,5 Milliarden Dollar im Jahr 2024. Neben den bestehenden US-Sanktionen gegen Russland drohte Trump vor Kurzem auch damit, die Käufer russischen Öls mit Strafzöllen zu belegen.

Dabei liegt Russland in der Handelsbilanz der USA bei Warenimporten aber immer noch vor der Ukraine. Der US-Statistikbehörde nach kamen im Jahr 2024 Waren im Wert von rund drei Milliarden Dollar aus Russland in die USA – im Vergleich zu einem Wert von etwa 1,2 Milliarden Dollar aus der Ukraine.

Für die Ukraine sollen laut Trumps Zoll-Liste Strafzölle von 10 Prozent fällig werden. Die großen Handelspartner der USA, Kanada und Mexiko, sind ebenfalls nicht auf der Liste zu finden. Leavitt bestätigte gegenüber „Axios“, dass dies daran liege, dass Trump bereits pauschale Zölle in Höhe von 25 Prozent auf beide Länder eingeführt hatte. Kurz nach ihrem Inkrafttreten gewährte er einen einmonatigen Aufschub für bestimmte Produkte.

https://www.welt.de/politik/ausland/...nder-will-Trump-bestrafen.html
 

03.04.25 12:47
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13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusHoffnung auf 'Verhandlungen' mit Trump

wie sie die EU-Führung und Wirtschfatsverbände äussern, sind aber nicht angebracht. Trump hat gar kein Interesse an einem 'Deal' mit Europa.

Man sollte der Realität  ins Auge blicken und das bedeutet die USA als faschistoiden Feindstaat einzuordnen und die Konsequenzen daraus zu ziehen:

-  Keine Investitionen mehr in den USA
- Boykott von US-Produkten, besonders der Waffenindustrie
- Übernahme der US-Besatzungsgebiete, vor allem Ramstein  

03.04.25 13:10
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23537 Postings, 6835 Tage Malko07Es gibt keinen Grund zur Panik.

Der Welthandel wird wahrscheinlich zwar etwas schrumpfen aber nicht so schrecklich wie momentan die Börsen reagieren. Es wird zu vielen Handelsverträgen auf zweiseitigkeit kommen und für viele Firmen könnte die Zeit zu Ende gehen primär dort zu produzieren wo man am wenigstens für Umweltschäden und Löhne zahlen muss. Und die USA konnten nicht so weiter machen. Kaum mehr selbst produzieren und heftig auf Schuldenbasis konsumieren - geht irgendwann mal fürchterlich schief. Es könnte also auch positive Entwicklungen geben. Mit den Dreißiger hat das alles überhaupt nichts zu tun. Der globale Handel wird nur mehr Regulierungen unterworfen werden und es wird eben nicht mehr alles gehen, so wie in vielen anderen Bereichen schon länger ist. Aber wir sind ja in einem Börsenforum. Also es dämmern Kaufkurse. Aufpassen!

Zum Hass gegen die USA aufzurufen ist kurzsichtig. Eher ist ein entspanntes Handeln wie die Schweiz es tut ist zu empfehlen.

Wirtschaftliches Wachstum muss nachhaltig sein und nicht wie wir es seit Jahrzehnten praktizieren. Eine Umkehr tut Not.  

03.04.25 13:54
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72851 Postings, 6145 Tage Fillorkill'Hoffnung auf 'Verhandlungen' mit Trump'

Die Hoffnung, Trump von der volkswirtschaftlichen Schädlichkeit seiner neoprotektionistischen Politik überzeugen zu können, grenzt an Realitätsleugnung. Denn auf den Appell 'schadet allen' antwortet ein Maga-Enthusiast 'eben, eben'. Wer Realist bleiben will, so wie Merz und Söder, der entkoppelt sich vom Maga-Universum solange es noch geht. Denn dafür, dass der böse Zauber eine begrenze Halbwertszeit haben wird, gibt esnicht das geringste Indiz. Die von den Magas ersehnte reinigende Apokalypse wird in den US bislang anstandslos durchgewunken, die Demokraten sind, wenn man Bernie Sanders und AOC abzieht, entweder paralysiert oder, wahrscheinlicher, 'complicit'.  
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03.04.25 14:13
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordProblem und Problemlösung ...

Es ist richtig, dass die USA ein solch hohes Handelsdefizit nicht dauerhaft aufrechterhalten können, deshalb auch eine Veränderung notwendig ist. Das denke ich bezweifelt man auch an der Börse nicht.
Die Kritik richtet sich auch nicht daran, dass die USA versuchen Produktionskapazitäten wieder ins eigene Land zu holen. Es ist u.a. auch nicht Neu, dass die USA die Produktion wieder ins eigene Land holt. Auch Biden hat eine protektionistische Wirtschaftpolitik verfolgt mit mit dem Inflation Act große Subventionsprogramme aufgelegt, mit dem Ziel, die Produktion wieder in die USA zu holen.
Auch unter Biden wurden Bspw. Solarzellen aus China mit Strafzöllen belegt, mit der Folge, dass die Solarindustrie in den USA florierte, während z.B. die Solarindustrie in Europa und Dtl. unter dem Druck der chinesischen Exportflut leidet.

Das was Trump aber nun versucht bzw. tut, ist der bekanntliche Schuss weit übers Ziel hinaus.

Der treibt vor allem die USA geradewegs in eine Rezession hinein. Mit den hohen Zöllen wird er schon bald eine gewaltige Pleitewelle in den USA anschieben. Z.B. produziert Nike den Großteil seiner Waren in Vietnam, Waren aus Vietnam werden seit Heute mit 46% Zöllen belegt.
D.h. im Klartext, dass der Nike-Sportschuh für 100$ nun 146$ kosten wird. Da braucht man nicht viel Fantasie um relativ schnell zu erkennen, dass bei einem Umsatzanteil von 42% in den USA, solche Zölle für Nike existenziell sehr bedrohlich werden.
Selbst wenn Nike nun anfängt Produktionskapazitäten in die USA zurückzuverlagern, so ist die Verlagerung nach Vietnam ja nicht grundlos erfolgt. D.h. die Folge wird sein, dass der Schuh von Nike in den USA nicht so günstig produziert werden kann, dass er wieder für 100$ verkauft werden kann.
D.h. vor allem im Bereich der Textilindustrie dürften sich US-Bürger warm anziehen, denn die Zeiten günstiger Bekleidung dürfte damit vorbei sein und sich die Preise für T-Shirts, Hosen, etc. Verdreifachen, weil die Kosten vor allem beim Personal, deutlich höher ausfallen. Auch die für den Bau neuer Fabriken notwendigen Investitionen werden das Ergebnis stark belasten.
Fraglich ist obendrein, ob die USA überhaupt über die nötigen Fachkräfte verfügen, welche diesen Job ausüben können und vor allem auch wollen. Würden wir in Dtl. wieder den Großteil der Textilindustrie nach Dtl. holen wollen, wer würde denn dort arbeiten wollen? Dazu müsste man erstmal wieder Fachkräfte ausbilden.

Klar dürfte damit auch sein, dass die Inflation in den USA deutlich ansteigen wird. Das wiederum bei gleichzeitig sich abschwächenden Ergebnissen, d.h. rückläufigem Wachstum, wahrscheinlich Rezession. All das bei weiterhin hohen Leitzins, da die Notenbank durch den hohen Inflationsdruck die Spielräume für Zinssenkungen genommen werden.

Was Trump hier gerade tut ist zu versuchen, das Rad, welches über Jahrzehnte weitergedreht wurde, binnen ein zwei Jahren komplett zurückzudrehen.

Meiner Meinung nach werden wir im S&P500 weitere 15% absacken und die gesamte Aufwärtsbewegung von 2024 rückabwickeln. Und ob dieses Niveau hält, wird sich erst noch zeigen müssen. Hält Trump an seinem Sparkurs und Zöllen fest, könnten wir auf die größte Wirtschaftskrise in den USA seit Jahrzehnten zulaufen, denn dann könnte die hohe Verschuldung tatsächlich zum Problem werden.  

03.04.25 14:18
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordHoffnung auf Verhandlung ...

das erinnert auch an die Verhandlungswunschträumerei im Ukrainekrieg mit Russland.

Verhandlungen sind stets gut und richtig, doch dürfen sie nicht der Realitätsleugnung dienen.

Irgendwann muss man einfach anerkennen, dass Option mehr sind und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen. Wenn man das nicht tut, dann wird man nach Jahren der Verhandlungsträumerei vor einem immer größeren Scheiterhaufen stehen.

Deshalb ist es absurd mit Trump verhandeln zu wollen. Wenn  Trump verhandeln will, dann soll Trump ein Angebot machen, so wie Russland ein Angebot an die Ukraine machen muss. Alles andere ist Wunschträumerei.  

03.04.25 14:36
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordAußenhandelsdefizit USA ...

im Februar auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Seitdem Trump im Amt ist, geht das Defizit steil nach oben.

Der Grund dürfte wohl sein, dass viele Händler vor den Zöllen ihre Lager aufgefüllt haben.

https://de.investing.com/economic-calendar/trade-balance-286  

03.04.25 15:42
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordDARUM sind Trumps Zölle ein Eigentor!


DARUM sind Trumps Zölle ein Eigentor!

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=JGUBmxzMhMw  

03.04.25 15:53

8294 Postings, 9199 Tage fwsDie Zölle und massiven Kahlschläge von Trump ...

... werden schon sehr bald (und teilweise schon passiert) seine eigenen Anhänger in Form von hoher Inflation beim Einkaufen und durch Arbeitslosigkeit treffen und zu einem Einbruch für seine MAGA-Bewegung führen. Trump's Versprechen des "Tag's der Befreiung" ist soviel wert, wie seine Wahlkampfankündigung, den Ukrainekrieg an einem Tag beenden zu können - also, absolut gar nichts!

Längerfristig könnte es aufgrund der Zerschlagung der US-Entwicklungshilfebehörde USAID wegen nicht fortgeführter Naturschutzprojekte weltweit zu mehr Pandemien kommen. Und diese werden dann vor den USA ebenfalls nicht halt machen.

Keine Mittel mehr für die weltweite Armutsbekämpfung und Bekämfung des Klimawandels könnten statt zu weniger, am Ende zu mehr Einwanderung in die USA führen. Die betroffenen Menschen werden illegale Wege der Einwanderung finden, um in den USA (und anderswo!) ein mutmaßlich besseres Leben führen zu können, wenn ihnen im eigenen Land die Lebensgrundlagen fehlen bzw. genommen werden.

"Analyse
Abrupter Stopp der Zahlungen

Trumps Kahlschlag bei Umwelt- und Entwicklungshilfe: Turbo für Artensterben und Pandemien?
Aktualisiert am 03.04.2025, 

Die Zerschlagung der US-Entwicklungshilfebehörde USAID durch US-Präsident Donald Trump stürzt den Kampf gegen die Naturzerstörung in einem entscheidenden Moment weltweit in eine Krise. Experten fürchten das Aussterben weiterer Arten und warnen vor einer wachsenden Pandemiegefahr. ...

... Weniger Naturschutz, höheres Pandemierisiko

Selbst das Risiko weiterer Pandemien sehen Schenck und andere Experten durch den Wegfall von Naturschutzmitteln als gestiegen an. In artenreichen Ökosystemen hätten Viren und Bakterien es schwerer, weil sie sich an viele verschiedene Immunsysteme anpassen müssten, lautet die Argumentation.

"Sinkt jedoch die Biodiversität, treffen Krankheitserreger in hoher Zahl auf weniger Arten – oft auf den Menschen und seine Nutztiere." Das wiederum ebne ihnen den Weg zu einer leichteren Anpassung und das verstärke das Risiko einer Übertragbarkeit – zuerst erst von Tier zu Mensch und dann von Mensch zu Mensch. Vor der Gefahr, dass die anhaltende Naturzerstörung das Risiko einer neuen Pandemie drastisch erhöhe, hatte hat auch der Weltbiodiversitätsrat IPBES eindringlich in einer Analyse gewarnt.

https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/...ben-pandemien-40831610

 

03.04.25 16:30
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1588 Postings, 1007 Tage BabcockKriecht die Schweiz zu Kreuze? Keine Gegenzölle!

03.04.25 16:51
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordNiedergang der Republikaner ...

ich denke mit den Maßnahmen, welche Trump beschließt, wird er die US-Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen und damit wird er die Republikaner meiner Meinung nach über längere Zeiten ins Abseits schießen. Denn die Republikaner werden damit den ultimativen Beweis erbringen, dass sie die USA in eine tiefe Krise gestürzt haben werden.

Allen voran werden vor allem das Klientel der Trump-Wähler besonders stark leiden.



 

03.04.25 17:01
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7119 Postings, 6935 Tage kukki#197892

Trump richtet die US-Wirtschaft zugrunde. Vermutlich ist man in der Schweiz der Ansicht, dass man ihn dabei nicht stören sollte.  

03.04.25 17:17
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30759 Postings, 8734 Tage Tony FordCharttechnische Unterstützungen ...

sind allesamt in den US-Indizes gerissen. Und die Talfahrt wird kräftig weitergehen.

Bemerkenswert, dass vor allem die Mag7 Werte einen sehr hohen Anteil im Ausland haben, der bei 49% liegt, während der S&P500 im Mittel bei 28% liegt.
Auch der Nasdaq liegt mit über 40% auf einem hohen Niveau.

Die Mag7 Werte sind zudem relativ hoch in ihrer Bewertung, was zu einem gewaltigen Ausverkauf führen und die Indizes dank der hohen Gewichtung stark drücken könnte, quasi das Jahr 2024 in denen die Mag7 die Indizes noch maßgeblich getrieben haben, scheint nun umgekehrt zu werden.

Ich denke im S&P500 wird das nächste Ziel um die 4500 liegen, mittel- bis langfristig noch deutlich tiefer, evtl. 3400-3500 Punkte.
Und selbst das Niveau könnte noch zu hoch sein, wenn Trump nicht gegensteuert und nicht von seiner Wirtschaftspolitik abkehrt.  

04.04.25 08:26

511 Postings, 516 Tage xiviSchock

Die Schweiz bekam 31% Zölle aufgedrückt. Hat ua. damit zu tun, dass das Handelsbilanzdefizit der USA gegenüber der Schweiz grösser ist, als das gegenüber der EU. Doch konsumiert man ja auch hier  indirekt viele amerikanische Produkte, von Unterhaltung und Dienstleistungen bis zu technologischen Produkten made und China, aber das Geld fliesst dann grossteils in die USA.

Würde man nun Gegenzölle hier erheben, würde es erst einmal auch die geplanten und bereits anbezahlten Waffenkäufe (Patriots, Jets) auch für die Steuerzahler massiv verteuern,,,,um Milliarden.

Exportiert werden Medikamente, medizinische Geräte, Maschinen, Uhren usw. und ein wenig Käse und Schokolade. Die zeichnen sich alle nicht aus dadurch, dass sie billiger sind, sondern teurer, trotzdem haben sie sich dort durchgesetzt, weil es oft gar keine vergleichbare Konkurrenz, made in USA, gibt dafür.  

Ein Beispiel: Automatisierte Kaffeemaschine für Gastronomie, Hotel und Firmen, da konkurrieren Schweizer Hersteller in den USA vor allem mit Italienischen Herstellern. Diese Maschinen müssen vieles können, diverse verschiedene Getränke in kurzer Zeit herstellen können und ua. sich selber reinigen und hohe hygienische Standards erfüllen und vieles aushalten, gehen sie schnell kaputt, ist das auch sehr teuer, sie kosten oft einiges mehr als ein teures Auto, spielen das in der Regel aber in kurzer Zeit auch wieder ein. Da stecken Jahrzehnte lange Entwicklungen und Erfahrungen dahinter, so eine Produktion kann man nicht aus dem Hut zaubern.
Früher tranken die Amerikaner vor allem scheusslichen Filterkaffee und dahin soll es wohl zurück gehen. Viele Amerikaner sind auch neidisch auf Europa mit seinen vielen diversen Kulturen und Kultiviertheiten.    

04.04.25 08:54
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72851 Postings, 6145 Tage Fillorkill'Die Schweiz bekam 31% Zölle aufgedrückt'

Lesotho zahlt jetzt + 50%. Betonung liegt auf 'jetzt'. Denn das grosse Ziel, die Amerikaner in die Katharsis zu ziehen und dabei möglichst viel Ausland mitzunehmen, lässt sich effektiv am ehesten erreichen, wenn jeder und jedes Wirtschaftssubjekt im unklaren darüber gelassen wird, welche Zölle morgen früh noch gelten, welche Regeln dann zu beachten sind und ob die Behörden, die das umsetzen sollen, dann überhaupt noch existieren. Erst diese fundamentale Verunsicherung, die das Trump-Regime auf dem ganzen Globus verbreiten will, kann die Neigung zu konsumieren und zu investieren auf depressives Niveau drücken und nicht so sehr der Zoll an sich. Das erratische ist das Salz in der Suppe der Libertären, das den pädagogisch so wertvollen Kampf ums Sein wieder auf die Tagesordnung setzen kann.  
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it's the culture, stupid

04.04.25 09:33
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72851 Postings, 6145 Tage Fillorkill'Und die Talfahrt wird kräftig weitergehen'

Das Sentiment ist mit Stand gestern weiterhin im saldo bullisch. Das bedeutet im CRV: Wenig Luft nach oben und viel nach unten. Jetzt vermeintlich günstig nachzukaufen kann ich deshalb nicht empfehlen:  
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Angehängte Grafik:
obsgshort_(3).png (verkleinert auf 85%) vergrößern
obsgshort_(3).png

04.04.25 09:55
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13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusMehrheit will zurück zur Atomkraft!

Mehr als jeder Zweite wünscht sich nach einer aktuellen Umfrage einen Wiedereinstieg in die Atomkraft. Insgesamt 55 Prozent befürworteten das in einer Online-Befragung im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Insgesamt 1.007 Menschen nahmen zwischen dem 27. und dem 31. März an der nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Innofact repräsentativen Umfrage teil. Darin lehnten 36 Prozent eine erneute Nutzung der Atomkraft ab, 9 Prozent zeigten sich unentschieden. ...

https://www.rnd.de/politik/...zurueck-3OY2UX4ETZMEZMQYAYFTPEMYXQ.html  

04.04.25 10:11
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30759 Postings, 8734 Tage Tony Fordnot in my backyard ...

Solch Umfagen sind eigentlich sinnlos, weil sie nur die eine Seite der Medaille abfragen, die andere Seite der Medaille aber unberücksichtigt lassen.

Die Frage müsste dann nämlich eigentlich lauten

Ja ich befürworte Atomkraft sowie die Lagerung des Atommülls in meiner näheren Umgebung. Auch bin ich dazu bereit, höhere Steuern zu bezahlen, um die hohen Investitionskosten für den Bau neuer Kernkraftwerke bezahlen zu können.

Nein ich befürworte Atomkraft nicht und lehne die Lagerung des Atommülls in meiner näheren Umgebung ab.


Ob man dann noch die 55% erreichen würde, halte ich für sehr fraglich.
Ferner nützt die Debatte wenig, wenn ohnehin kein Unternehmen bereit ist, Atomkraftwerke betreiben zu wollen.  

04.04.25 10:50

13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusMein Rat: Atommüll wie die Schweitzer

direkt an der Grenze zur Schweiz verbuddeln! Offenbar ist unten ein geignetes Gebiet dafü...
Schweizer Atommülllager soll an Grenze zu Deutschland entstehen | tagesschau.de
Die Schweiz will ihr Endlager für Atommüll an der Grenze zu Deutschland bauen - obwohl der Standort zuvor als ungeeignet bezeichnet worden war. Die Pläne könnten noch durch eine Volksabstimmung gekippt werden. Von Matthias Zahn.
 

04.04.25 11:14

13355 Postings, 4420 Tage Canis AureusAusserdem: Windräder möchte auch keiner

vor seiner Haustür haben!

Mir ist ein Endlager irgendwo tief unter der Erde lieber als diese hässlichen und gefährlichen (Feuer, Einsturz, PFAS, etc.) Windmühlen, die das ganze Land verschandeln:
Gefährliche Stoffe in Batterien und Windrädern: Ist die Energiewende in Gefahr? | MDR.DE
Die EU diskutiert ein Verbot von PFAS-Chemikalien. Das Problem: Es gibt mehr als 10.000 Stoffe und sie kommen nahezu überall vor, auch in Technologien für die Energiewende.
 

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