Bärenhunger
: @eintracht67 #42449 "Boostern nach 4 Wochen!"
Habe mir mal erlaubt von der Zeile beim Zitat zwei Ausrufezeichen zu entfernen, da Interpunktionszeichen keine Rudeltiere sind.
Es wird im Post weiterhin der Eindruck erweckt, dass grundsätzlich nach 4 Wochen zu boostern ist (es wurde ja auf den Schutz hingewiesen).
Wer den Artikel liest wird feststellen, dass boostern in NRW schon nach 4 Wochen "möglich" ist.
Auffrischungsimpfung bei Personen mit schwer eingeschränktem Immunsystem und einer erwartbar stark verminderten Immunantwort bereits vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis als Optimierung verabreicht werden könne.
Im Aerztebblatt.de wurde das Ansinnen aus NRW so bewertet:
„Aus immunologischer Sicht sind vier Wochen Abstand zu der dritten Impfung zu früh“, mahnte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), Christine Falk. Das Immunsystem sei dann noch mit der „Reifung“ beschäftigt.
WDH: Versichertendaten zeigen geringere Impfwirksamkeit bei Omikron dpa-AFX · 14.12.2021 · 15:12 Uhr (Am Ende des 1. Absatzes wurde die fehlende Datenbasis nachgetragen)
JOHANNESBURG (dpa-AFX) - Eine vorläufige Auswertung der südafrikanischen Krankenversicherungsgruppe Discovery weist auf einen merklich verminderten Impfschutz bei der Corona-Variante Omikron hin. Der Schutz vor Ansteckung sinke auf 33 Prozent, verglichen mit 80 Prozent bei der zuvor kursierenden Delta-Variante, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Ausgewertet wurden Fälle nach doppelter Impfung mit dem Präparat von Biontech /Pfizer.
Dank der Booster-Impfungen galt Israel als Corona-Vorbild: Die Infektionszahlen gingen nach unten. Aber jetzt steigen die Zahlen erneut. Das Land rechnet mit einer fünften Welle.
Prof. Timo Ulrichs Es werden viele Fragen beantwortet: z.B. "Können Totimpfstoffe an neue Mutationen angepasst werden?" Omikron ist im Video vom 3.12.2021 natürlich schon enthalten.
@Mods: Einschätzung des Prof. ist kursrelevant im Zeit-Vergleich zu den Impfstoffanpassungen an neue Mutationen (hier auch Omikron).
Deutschland hat im ersten Quartal des neuen Jahres zu wenig Impfstoff. Dieses Eingeständnis nach einer Impfstoffinventur von Gesundheitsminister Karl Lauterbach sorgt für Unverständnis und Fassungslosigkeit. In den tagesthemen hatte er gesagt: "Wir haben zu wenig Impfstoff. Das hat viele überrascht - mich auch." https://www.tagesschau.de/inland/...renz-lauterbach-boostern-105.html
Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, geht von einem wirtschafltich gutem Jahr 2021 aus. Allerdings gebe es da das eine oder andere Risikoszenario... Ulrich...
Könnte interessant werden, da China größtenteils mit Sinovac geimpft wurde und eine Anpassung des Impfstoffs bei der verwendeten Technologie seine Zeit dauern wird.
Es zeichnet sich ab, dass keiner der bereits zugelassenen Impfstoffe mit nur zwei Dosen wirklich gut gegen Omikron schützt / möglicherweise der Impfstoff angepasst werden muss. Insofern kann man Valneva und Novavax sehr entspannt sehen, da die vermutlich ebenso maximal mit Booster schützen dürften. Oder noch schlimmer, bereits bei der Zulassung gar nicht mehr gegen die möglicherweise dann dominierende Variante schützen.
1. Biontech-Impfstoff weniger gegen Omikron-Variante wirksam Eine südafrikanische Studie der Krankenversicherung Discovery Health mit mehr als 211.000 positiven Tests, von denen 78.000 auf Omikron zurückzuführen waren, zeigt, dass zwei Dosen des Biontech-Impfstoffs das Risiko eines Krankenhausaufenthalts durch Omikron um 70 % senkt. Doch der vorherige hohe Infektionsschutz sank während der Untersuchung auf nur noch 33 %. Bei der Deltavariante lag er bei bis zu 80 % und verhinderte in 90 % der Fälle einen Krankenhausaufenthalt.
2. Novavax stellt weiteren Zulassungsantrag Novavax (WKN: A2PKMZ) beantragt unterdessen in immer mehr Ländern und Regionen die Notfallzulassung für seinen proteinbasierten Impfstoff. Zuletzt geschah dies in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Novavax reichte die Ergebnisse zweier Phase-III-Studien ein. An Prevent-19 nahmen 30.000 Menschen aus den USA und Mexiko teil. Hier wies NVX-CoV2373 einen 100-%-Schutz gegen mittelschwere und schwere Verläufe nach. Gegenüber zirkulierenden Varianten lag die Wirksamkeit bei 93,2 % und im Fall der bedrohlicheren Varianten bei 90,4 %.
In einer zweiten Großbritannien-Studie mit 15.000 Teilnehmern ergab sich eine Wirksamkeit gegenüber dem Ursprungsvirus von 96,4 %, 86,3 % Schutz gegenüber der Alpha-Variante und 89,7 % Gesamtwirksamkeit. In beiden Untersuchungen zeigte der Impfstoff ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.
„Das rasche Auftreten und die anhaltende Verbreitung von Varianten ist eine deutliche Erinnerung daran, dass im Kampf gegen Covid-19 niemand sicher ist, solange nicht alle sicher sind. Wir sind weiterhin entschlossen, unseren Impfstoff, der auf einer bewährten, gut erforschten Plattform basiert, an Länder auf der ganzen Welt zu liefern, da wir davon ausgehen, dass eine kontinuierliche Impfung langfristig notwendig sein wird, um die Pandemie zu beenden“, so Novavaxs CEO Stanley C. Erck.
Novavax hat bereits auf den Philippinen und in Indonesien eine Impfstoff-Notfallzulassung erhalten. Auch in Europa steht eine Zulassung sehr wahrscheinlich bald bevor.
In einer neuen Studie wurde herausgefunden, dass die Wirkung der Corona-Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca gegen die Omikron-Variante schwächer ausfällt als gegen die Delta-Variante.
Neue Studie Lauterbach in Sorge: Impfschutz vor Omikron sinkt bei Biontech drastisch In einer neuen Studie wurde herausgefunden, dass die Wirkung der Corona-Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca gegen die Omikron-Variante schwächer ausfällt als gegen die Delta-Variante.
vielleicht hilft ja Novavax und Valnevia....... wer weiß das schon ? Überraschungen und die entsprechenden Kursschwankungen wird es immer weiterhin geben..... Spannend in welche Richtung der Biontech Kurs geht ;-) wie die Schwerkraft ?
0815trader33
: mRNA Patentfreier Impfstoff soll bald kommen
Corona: Patentfreier Impfstoff soll bald aus Afrika kommen Präparat soll Moderna nachahmen - Anfang 2024 soll Mittel von Afrigen marktreif sein.
Im Labor des Biotechnologieunternehmens Afrigen Biologics and Vaccines im südafrikanischen Kapstadt arbeiten Forscher unter Hochdruck. Sie befinden sich in einer entscheidenden Phase bei der Entwicklung von Afrikas erstem eigenem Corona-Impfstoff. Dieser soll das hochwirksame mRNA-Präparat von Moderna nachahmen und damit die Abhängigkeit von der Pharmaindustrie mindern
und das ist gut... wenn schon die in der Goldgrube kein Herz für arme Menschen haben... und in Notzeiten wie diesen einfach mal in Lizenz produzieren lassen würden....