ABIT: +13% auf 55 Euro. Ich Depp habe zu 50 vorhin verkauft... Unverbesserlich! :( o.T.

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neuester Beitrag: 25.04.21 00:02
eröffnet am: 13.06.00 10:30 von: Dauberus Anzahl Beiträge: 29
neuester Beitrag: 25.04.21 00:02 von: Monikafcbka Leser gesamt: 10094
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

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14.06.00 12:47

900 Postings, 8212 Tage DauberusOkay okay, so gesehen war der Verkauf doch gut! :) Denke die können durchaus bis auf

30 fallen...

Dauberus  

14.06.00 12:50

900 Postings, 8212 Tage DauberusSorry, Begründung: Mit so schlechten Zahlen habe ich nicht gerechnet... o.T.

14.06.00 15:00

1995 Postings, 8179 Tage IZStrong sell Abit ein zweites baanbrechndes management

Abit: ..."und das Management gehört in den Knast!"

Manche Unternehmen brauchen Jahre, um sämtlichen Kredit zu verspielen. Bei
anderen braucht es nur ein paar Monate.

Zur Zeit liefert die in Meerbusch ansässige Abit AG ein wirklich trauriges
Beispiel, wie man Anlegergelder und Vertrauen verspielt. Mit im Spiel:
Börsenstar Bernd Förtsch, der die Aktie auf heftigste gepuscht hatte. Kursziel
300 Euro, hieß es auf einer 190er Nummer, weiß der Branchendienst Prior in
seinem heutigen Newsletter.

Dabei gab es schon Wolken am Horizont, denn das Software-Unternehmen, das
die Deutsche Börse dem Internet-Index zugeordnet hatte, musste bereits im
letzten Jahr seinen Börsengang verschieben.

In Gesprächen mit dem Unternehmen hatten sich Insider schon gewundert, dass
die Bank ein Unternehmen mit einer klaren Neuausrichtung auf einen ganz
neuen Markt so puschte.

Auch für die DG Bank eine peinliche Pikanterie. Sie hatte in einer immerhin
52-seitigen Studie (komplett bei den Neuemissionen bei wallstreet:online zu
finden) das Unternehmen anscheinend gut durchleuchtet und den potenziellen
Anlegern einen Bruttogewinn von über 6 Mio. DM in Aussicht gestellt.

Noch schlimmer ist die Kommunikation des Unternehmens: Spätestens ab dem
20. März hat das Unternehmen seine Anleger aus heutiger Sicht getäuscht.
...historie

Im ersten Halbjahr, so die Meldung, hat das Unternehmen bereits einen Umsatz
von 16,1 Mio. DM erzielt ... ein Quartal später beträgt der kumulierte Umsatz nur
noch 13,1 Mio. DM! ...historie

Dies liegt an der Bilanzierung nach dem IAS-Standard, bei dem einer kreativen
Buchführung Tür und Tor geöffnet ist.

Auch merkwürdig, dass man so lange mit den Zahlen gewartet hat: Diese
datieren von 30. April, denn das Geschäftsjahr des Unternehmens endet am 31.
Juni. Wäre es nicht möglich gewesen, diese Umsatz- und Gewinnwarnung früher
abzugeben? Statt dessen eine Pressemitteilung, in der man die Katastrophe nicht
sofort erkennen konnte. ...historie. Noch am 8. Juni tönte Vorstand Volker
Neuwirth: ?DieABIT AC wird das derzeitige Leistungsspektrum unter ABIT
e.Pos alsWeb-Portal für die ganzheitliche Forderungsbearbeitung im Internetfür
Großgläubiger akzentuieren."

Jetzt ist er seit Tagen nicht zu sprechen: ?Er ist in einer Sitzung?, ist die wenig
glaubwürdige Antwort auf Fragen, die man besser schnell beantwortet, denn der
Inhaber einer IR-Agentur, die nicht genannt werden will, sieht die Folgen dieses
Kommunikationsverhaltens so: ?Unternehmen, die so agieren, verschwinden
über kurz oder lang vom Markt!?

Jörg Großkurth, Betreuer vom Designated Sponsor Kölner Stadtsparkasse, sieht
den Grund für den Einbruch der Umsätze in der anscheinend zu starken
Fokussierung auf das neue E-Commerce Produkt e-Inkasso. e-Inkasso ist eine
Lösung, die das Forderungsmanagement per Internet auch für mittlere
Unternehmen ermöglichen soll. ?Ich denke, dass in dieses Quartal alles Negative
hineingepackt wurde,? wünscht sich der Analyst, denn er hatte noch keine
Gelegenheit mit dem Unternehmen zu sprechen.

?Ich hatte mich damals davon überzeugen lassen, weil das Unternehmen schon
viele Kunden gewonnen haben wollte?, so Egbert Prior im Gespräch mit
wallstreet:online. Das Unternehmen selbst sprach von etwa 6.000 Installationen.
?Nur hatten Sie vergessen zu sagen, dass die Lösungen kostenlos verteilt wurden.
Als dann Geld verlangt werden sollte, ging das Konzept wohl nicht mehr auf,? so
Egbert Prior: ?Ich habe mich hinters Licht führen lassen!? Heute sieht er das
Papier unterhalb des Ausgabekurses von 27 Euro.

Mit der gleichen Argumentation wird wohl Bernd Förtsch aufwarten, wenn er
aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist. Allerdings gehen Gerüchte um, er habe
sich vorab von größeren Posten getrennt. Auch auf Nachfrage war beim
anscheinend mitbetoffenen DAC-Kontrast-Universal Fonds nichts Definitives
zu erfahren.

Der Kurs des Papier sinkt um 25,23 Prozent auf 41,50 Euro.

   

14.06.00 15:06

491 Postings, 8202 Tage salingerDiese Aktie ist für die nächsten 12 Monate TOT - Hände weg !!

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Oskar

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