Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...

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neuester Beitrag: 26.08.25 12:28
eröffnet am: 18.04.12 19:02 von: sir_rolando Anzahl Beiträge: 58122
neuester Beitrag: 26.08.25 12:28 von: Joakim8 Leser gesamt: 15528485
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07.04.20 17:51

4588 Postings, 2674 Tage walter.euckeneinerseits andereseits

eineseits ist  das auch eine flottenverjüngung, alte spritfresserflugzeuge werden ausgeflottet. lufthansa macht sich fit für die zukunft.
andererseits muss für das personal eine lösung gefunden.


(wenn ich aber dann zur condor rüberschaue, dann seh ich dort aktuell schwarz und eigentlich keine zukunft. deren geschäftsmodell scheint in naher und mittlerer zukunft nicht rentabel zu sein.)  

07.04.20 17:51

1242 Postings, 8815 Tage TrendlinerJetzt hat

sich ausgestreikt bei German Wings! Mal sehen, ob die restlichen Mitarbeiter/innen im Konzern daraus lernen.  :-)  Ich habe kein Mitleid mit denen!    

07.04.20 17:56

8984 Postings, 7493 Tage 123456a@Trendliner

Ich gebe ehrlich zu, dass mir dieser Gedanke auch durch den Kopf gegangen ist.  

07.04.20 18:01

1242 Postings, 8815 Tage Trendliner@123456a

Da bin ich etwas beruhigt. Diese Dauerstreiks gingen mir gehörig auf den S... Sie haben auch mit dazu beigetragen, dass der Kurs schon vor Corona stets schwach war.  

07.04.20 18:05
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8984 Postings, 7493 Tage 123456a@Trendliner

Ich als langjähriger Lufthansa Aktionär bin Streiks durchaus gewohnt. Was hier allerdings die letzten Monate und Jahre abgelaufen ist, war des Guten einfach zu viel.
 

07.04.20 18:16

1242 Postings, 8815 Tage Trendliner@123456a

das kann man wohl sagen!  Ich bin erst knapp zwei Jahre dabei. Habe die Aktie paar Mal  mit kleinem Gewinn getradet, bin aber jetzt dick im Minus. Zusätzlich musste ich stets zittern, ob mein Flug nun geht, oder ob die Gewerkschaftsparasiten wieder zuschlagen.    

07.04.20 18:45

10541 Postings, 3907 Tage MM41stellenabbau ist immer

für die firma gut, schlecht aber für die mitarbeiter, weil sie ihr job verlieren. ich vermute,dass das coronavirus für andere dinge genutzt wird, wie Stellenabbau, etc. Ich denke, LH versucht sich selber ohne staatshilfen zu retten. Ob es möglich ist, hängt davo aus wie lange lockdown noch bleibt. Seit 11 jahren haben viele firmen sehr viele menschen beschäftigt, nicht weil sie Mitarbeiter bräuchten sondern weil der staat sich das eingekauft hat um BürgerInnen gute zahlen zu präsentieren. Jetzt haben viele firmen eine gute gelegenheit sich bei der staat billig zu verschulden und viele unproduktive arbeitsplätze abzubauen was wir gerade bei LH sehen  

07.04.20 18:53
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2149 Postings, 2938 Tage andi2322find ich super

die gewerkschaft hat letztes jahr ständig gestreikt rücksichtslos in der haupturlaubszeit ohne rücksicht ständig die lufthansa erpresst und somit uns aktionäre extrem geschädigt sehr gut das spor jetzt das echo verteilt hat die können ja jetzt zu ryanair gehen mal sehen was sie da verdienen die können sich dann bei der gewerkschaft bedanken :-)  

07.04.20 18:54
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12518 Postings, 4188 Tage Berliner_Trendliner

Ich habe das letzte Mal die KE mitgemacht, es ist nicht schön, aber auch nicht so schlimm, wie manche denken. Das allerwichtigste ist, dass man genug Cash hat und man mitmacht. Letztes Mal habe ich mir extra Bezugsrechte erworben als die billiger wurden und richtig nachgekauft. In nur paar Monaten war ich im Plus. Eine KE als Lösung fände ich viel viel besser statt den Staat als Aktionär am Hals zu haben.  

07.04.20 19:15

4588 Postings, 2674 Tage walter.euckenam liebsten die snb

wenn ich mir einen (vorübergehenden) neuen anker-aktionär wünschen dürfte, dann wärs die snb. also nicht direkt der staat, aber aber auch kein privater. und fachkenntnis ist auch vorhanden bei snb, das wird wohl keiner bestreiten.

mal sehen, vielleicht kommts tatsächlich so.  

07.04.20 19:49

6687 Postings, 5453 Tage sonnenschein2010in der faz

war zu lesen, dass es um einstellige Mrd Beträge geht.
Die Höhe hängt ganz entscheidend davon ab ob LH Gutscheine für
abgesagte Flüge ausstellen darf, oder ob cash erstattet werden muss.
Das letzte Wort hat dazu die EU-Kommission.  

07.04.20 20:25
1

10541 Postings, 3907 Tage MM41auf aktuellem niveau

eine kapitalerhöhung macht kein sinn. Wenn aber shutdown noch ein paar wochen dauert, eine kapitalerhöhung wird es nicht nötig sein. Wenn dann über 10 € per share. Alles andere führt zu DeuBa-Szenario. Lufthansa ist systemrelevant und der Staat wird da nicht einsteigen obwohl sie das wollen. Es ist durchaus möglich, das ein Investoren bei LH einsteigt, weil LH gutes Geschäft hat und profitable wirtschaftet.

Bin zwar nicht investiert aber kann auch LH nicht bashen, weil es nicht zu bashen gibt. Personalabbau, Umstrukturierungen und das Geschäft neu strukturieren so das man sich von Verlustgeschäft trennt ist eine gute Strategie...

LH wird also überleben auch ohne Staat. Auf aktuellem preisniveau wird natürlich darüber spekuliert, weil der kurs zu niedrig ist, aber so bald der kurs ganz oben ist, wird darüber kein mensch mehr reden.

Werde morgen ernsthaft versuchen der kurs um 8 € zu erwischen und kaufen  

07.04.20 20:35

7561 Postings, 2563 Tage S3300MM41

Warum willst du kaufen ? Du erklärst uns doch dauernd das alles am Ende ist und kein einzige Unternehmen auf der Welt echte Gewinne macht.  

07.04.20 21:22
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12518 Postings, 4188 Tage Berliner_MM41

Warum sollte eine KE bei dem aktuellen Kurs keinen Sinn machen? Das letzte mal stand der Kurs auch bei ca. 9€, und es hat sehr gut geklappt. Ich würde behaupten, dass eine KE bei viel tieferen Kursen weniger Sinn machen würde, bzw. sie wegen einer größeren Verwässerung schmerzhafter für die Altinvestierten wäre.  

07.04.20 21:30

10541 Postings, 3907 Tage MM41Eine Kapitalerhöhung

wird meiner Ansicht nach bei 13 € stattfinden. Wenn Ausgangssperre noch max. 2 Woche dauert, dann rechne ich mit einem Kapitalerhöhung nicht, auch Staatshilfen müssen nicht her solange Eigenkapital nicht komplett weg ist. Es reicht eine große Unternehmensanleihe und es gibt mehr als genug Investoren, die das gerne mitmachen wollen. Darum will ich um 8 € rein. Wenn unter 8 € fällt noch besser. Morgen oder am Freitag so ein Einstiegsszenario ist für mich vorstellbar. Momentan ist Aktie zu teuer.  

07.04.20 22:31
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348 Postings, 3886 Tage postkutsche@MM41

Woher nimmst Du Deine Annahme, dass die Ausgangsbeschränkungen nur noch zwei Wochen dauern?
Und selbst wenn es Lockerungen geben sollte demnächst, wird es Einschränkungen noch über einen sehr langen Zeitraum geben. Wissenschaftler und Ökonomen gehen von mindestens 12 Monaten oder länger aus. So lange wird es auch mindestens keinen normalen Flugverkehr mehr geben, sondern nur nur im erheblichen reduzierten Maß im Vergleich vor Ausbruch der Pandemie. Das sagt ja sogar selbst der Vorstandsvorsitzender der Lufthans, Herr Carsten Spohr. Des Weiteren rechnet er auf Jahre mit verminderten Flugaktivitäten.

Das kann ich sogar aus meinem eigenen beruflichen Umfeld jetzt schon erkennen, dass mit großer Wahrscheinlichkeit auf Dauer ein nachhaltiger Wandel des beruflichen Reiseverkehrs erfolgen wird. Ich bin Financial Consultant in der IT Branche und bis dato regelmäßig wie meine Kollegen viel mit dem Flugzeug unterwegs gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation halten wir interne und auch externe Meetings zur Zeit per Videokonferenz ab. Das kommt bei allen Beteiligten derart gut an dass ich mir nicht vorstellen kann, dass wir wieder in das Verhalten von früher zurückkehren werden. Wir, die Consultants, ersparen uns ungeheuren Zeit- und Reisestress, die Kunden freuen sich dass die von ihnen zu bezahltenden Reisekosten wegfallen. Da wir oft und spontan zu Meetings geflogen sind, waren es oft sehr teure Flugtickets (innerdeutscher Flug für 400 € hin und zurück) welche nun zukünftig zu einem großen Teil wegfallen. Ich halte eine dauerhafte Reduktion um ca. 50% der Flüge in meinem Umfeld für keine Übertreibung.  

07.04.20 23:11
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4588 Postings, 2674 Tage walter.euckenschon recht, postkutsche

es wird wohl auf längere zeit weniger geflogen werden. aber...

aber die flugtickets werden gleichzeitig auch teurer. die kampf der billigtickets ist erst mal beendet. billigtickets wirds wahrscheinlich noch geben, doch werden sie die ausnahme sein und nicht mehr die regel.

drum hat lufthansa auch ihren billigableger germanwings jetzt beerdigt. die zeit der billigtickets ist erstmal vorbei. aus und vorbei. für lufthansa ist das keine schlechte entwicklung, für billgheimer wie condor, laudamotion, etc hingegen schon.
von den billigheimern werden mit ausnahme von ryanair, easyjet und vueling wohl nicht viele überleben.

flugtickets kosten in naher zukunft wieder einen nachaltigen betrag. und das ist völlig in ordnung.  

08.04.20 00:11

2149 Postings, 2938 Tage andi2322frechheit was die fordern

Berlin, 07. Apr (Reuters) - Der SPD-Wirtschaftsexperte Bernd Westphal verlangt angesichts der Corona-Krise einen Dividenden-Verzicht der deutschen Unternehmen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier müsse seinen Einfluss geltend machen, damit die Dividenden in den Unternehmen blieben und diese so stabilisierten, sagte Westphal am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Beschäftigten hätten durch Kurzarbeitergeld Lohneinbußen in erheblicher Höhe und der Staat organisiere mit Steuergeldern Rettungsprogramme für die Wirtschaft. "Jetzt sind die Anteilseigner und Aktienbesitzer gefordert, ihren Beitrag zur Krisenbewältigung zu leisten", forderte Westphal. Zur Bewältigung der Krise sei Solidarität und Geschlossenheit nötig.

wann zeigen die politiker solidarität und versteuern ihr total übertriebenes gehalt und kürzen ihre königlichen diäten ?  

08.04.20 00:22

5565 Postings, 2742 Tage Carmelitafinde ich durchaus in Ordnung

kann nicht sein dass man Kurzarbeitergeld einsackt und gleichzeitig Dividenden auszahlt, wär da allerdings auch von betroffen, bei Lufthansa sowieso aber auch bei vw wo ich bei 90 rein bin, da steht die dividende bisher noch  

08.04.20 07:15

2149 Postings, 2938 Tage andi2322find ich

nicht sie haben ja auch selbst einbezahlt ! aber die politiker zahlen keinen cent ein und fordern ständig was neues und da sind einige sachen dabei die unserer industrie extrem schädigen !! das dividenden geld ist von 2019 und versteuert ! sollen doch die spd heinis mal eine steuersenkung fordern das würde der wirtschaft gut tun aber da hörst kein wort  

08.04.20 08:04

10541 Postings, 3907 Tage MM41In ein paar Wochen

ist der Spuk vorbei. Nach der Corona-Krise wird meine Devise lauten: Leben und Leben lassen; ich bin mir sicher andere denken auch so. Man lebt nur einmal, darum ab in den Urlaub :).

Nach Ostern ist Anfang!  

08.04.20 08:07

10627 Postings, 7409 Tage pacorubioAndi2322

Das wurde bisher in keiner talkrunde ausdiskutiert
Jetzt sollte wirklich die Politiker mal handeln und verzichten am besten auch gleich den beamtenappart.......
Aber ne wir regeln das schon  

08.04.20 08:27
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1242 Postings, 8815 Tage TrendlinerJa,

finde ich Auch! Die (überwiegend unfähigen) Politker sollten mal mit gutem Beispiel vorangehen und Bescheidenheit üben.  Aber da wollen die nichts von wissen. Gleichzeitig muss man auch erwähnen, dass die meisten Vorstände der Unternehmen massiv überbezahlt sind und zusätzlich noch Boni in Millionenhöhe kassieren. Es ist einfach nur noch zum Kotzen!  

08.04.20 08:47
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12518 Postings, 4188 Tage Berliner_Trendliner

Unsere europäischen Vorstände (Executive Board Members) sind aber vom Gegenteil überzeugt, dass sie schlecht bezahlt sein, weil die nordamerikanischen Kollegen, wesentlich mehr verdienen.

Wenn diese Leute fair wären, würden sie zumindest dieses Jahr ganz auf ihre Boni verzichten. Ich bin gespannt, wer das bei den DAX Unternehmen machen wird.  

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