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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 31.03.20 20:08
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 25372
neuester Beitrag: 31.03.20 20:08 von: Chartlord Leser gesamt: 4912682
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bewertet mit 41 Sternen

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24.09.19 12:45
1

1155 Postings, 1783 Tage phre22Neues Update von uns für euch

25.09.19 09:03

7035 Postings, 3267 Tage ChartlordKein Wunder

Die Investition der Chinesen kommt nicht von ungefähr. Es sind tatsächliche Umstände, die die Chinesen "von Oben" zwingen genau an der Stelle einzugreifen, wo es bislang nicht nötig war. Allen voran der Smog in weiten Landstrichen Chinas, der besonders wieder in den Wintermonaten dafür sorgen wird, dass Fahrverbote angeordnet werden müssen. Dem will die chinesiche Regierung durch Förderung der Elektromobilität entgegen wirken.  Da werden die Streetscooter zum zentralen Faktor, der auch während der Fahrverbote liefern darf, und so die Handelstätigkeit aufrecht erhält. Der zweite Faktor wird zwangsläufig erst noch so richtig auf China zu kommen und dauerhaft wirken. Es sind die weltweiten Postgebühren, die über den Weltpostverein gegenseitig zu erstatten sind.

Hier werden die Chinesen von den Amis weit kräftiger zur Kasse gebeten als bisher.
Das können die Chinesen nur dadurch kompensieren indem sie selbst viel höhere Preise für die eigenen Lieferdienste im Inland verlangen, das wiederum wird massiv auf die Kostenseite drücken, die mittel- und langfristig nur elektrisch unter Kontrolle zu bekommen ist, insbesondere wenn den Spritfressern Fahrverbote also Leistungsausfälle im Winter drohen.

Dieser Problematik ist die gesamte Logistik in China unterworfen. Da wird eine wirtschaftlich günstige Umstellung auf Elektromobilität immer wichtiger. Alleine ein Großanbieter im Onlinehandel wie AliBaba ist auf eine funktionierende Logistik angewiesen, die zu den bisherigen Konditionen nicht länger zu gewährleisten ist. Insbesondere der Faktor einer fehlenden, landesweiten Post, die wie die deutsche Post umfangreiche Leistungen anbietet, wirkt viel stärker, je mehr die vorgenannten Faktoren wirken. Es sind enorm viele kleine regionale Lieferdienste, die nicht in der Lage sein werden ausreichend schnell auf Elektromobilität umzustellen. Systematisch ist das Vorgehen der Chinesen bei den landesweiten Lieferketten die Vorgabe, die entsprechend bei der Umstellung auf Lieferelektrizität auch angewendet werden soll. Hier sollen möglichst viele kleine Unternehmen unter einem Dach zusammengeführt werden, die dann von der zentralen Organisation profitieren.
Dass bei den Lieferketten die deutsche Post in China als Anbieter herausgekauft worden ist, und nur noch als betreuendes Unternehmen tätig ist, wird sich wegen der bei Streetscooter verbleibenden Patentrechte nicht wiederholen. Daher auch die Gründung eines neuen Unternehmens, das in den Händen der Chery Group und Streetscooter verbleibt.

Die Prognose aus dem folgenden Beitag spricht für sich :

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ooter-nach-china-7964988

Danach muss man als Postanleger davon ausgehen, dass die Entwicklung bei Streetscooter die Ziele der Post für eine Strategie 2025 viel stärker antreiben wird als bisher gedacht. Und das wird solange bleiben, wie es keine Konkurrenz für Streetscooter bei der Leichtbauweise der Works gibt. Und langfristig muss man davon ausgehen, dass es Streetscooter eher und schneller gelingen wird ihre Leichtbauweise auch in LKW-Modellreihen mit großer Reichweite zu übertragen als es der Konkurrenz gelingen wird eigene Patente zur Leichtbauweise zu entwickeln; denn nur damit kann die Konkurrenz überhaupt Modelle in Leichtbauweise produzieren.

Hier wird man als Postanleger langsam aber sicher dazu übergehen müssen die Marktführerschaft von Streetscooter als Nischenhersteller zum Weltmarktführer für alle Kleintransporter und ggf. auch für Lastwagen in Leichtbauweise einzupreisen. Man darf nicht vergessen, dass Streetscooter mit den steigenden Umsätzen auch die Weiterentwicklung vorantreiben wird. Bestehend auf den eigenen vorhandenen Patenten steigert das die technologische Marktführerschaft weiter.

Aber damit sind 318 € auch nur eine Durchgangsmarke. (Wieviel ist eine Post wert, die 2 000 000 LKW´s in Leichtbauweise herstellt ?) hähä !

Alles Gute

Der Chartlord
 

25.09.19 19:20
1

7035 Postings, 3267 Tage ChartlordWie gerade angedeutet

Der Weltpostverein hat sich geeinigt.
Die USA dürfen ihre Gebühren gegenüber den Chinesen viel stärker anheben als bislang üblich.
Dadurch wird die chinesische Post für ihren Inlandbetrieb bei den Paketen (und nur um Pakete geht es insgesamt - nicht um Briefe) massiv belastet. Das wird sich schon bald auf den inländischen Paketdienst in China auswirken und die Nachfrage nach wirtschaftlichen Betriebsmitteln ankurbeln. Der jetzige Bedarf liegt bei ungefährt 900 000 Kleintransportern bis Ende 2025. Also mehr als genug für die Post, besonders wenn Warktwachstum und Umstellung auf Elektromobilität nicht in dieser Zahl enthalten sind.

I C H  S E H E  D I E  P O S T  N A C H  2 0 2 0  J Ä H R L I C H  J E  E I N E  W E I T E R E  F A B R I K  F Ü R  M E H R  A L S  1 0 0 0 0 0  
K L E I N T R A N S P O R T E R N  E R R I C H T E N. A B  2 0 2 6  H Ä T T E  D I E  P O S T  E I N E  K A P A Z I T Ä T V O N  Ü B E R
5 0 0 0 0 0  K L E I N T R A N S P O R T E R N  J Ä H R L I C H.

Alles Gute

Der Chartlord

(Die Chinesen beginnen 2021 mit der Produktion, dann käme Nordamerika 2022 an die Reihe usw.)
P.S. Wenn die Zeit jedoch drängt, kommt alles noch viel schneller.  

26.09.19 10:23
5

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Chartlord und die Works

Aha, jetzt eröffnet die Post ab 2020 also jährlich eine Fabrik für neue Streetscooter. 500.000 (!) Stück jährlich....Wow!

Ich glaube Chartlord ist vernarrt in Works. Vermutlich zählt er im Traum nur noch gelbe Transporter 21..22..23..24...


Fakt ist dass die Post derzeit 10.000 Stück auf der Straße hat, externe Kunden haben nicht mehr al ca. 2.000 Stück gekauft. Die beiden Fabriken in Aachen und Düren haben Kapazitäten für 20.000 Stück p.a. sind aber gar nicht ausgelastet.


@CL, Du hast einen Works-Wahn.


Grüße!
 

26.09.19 10:28
4

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020*Welthandel*

Hier spielt die Musik für unsere Aktie, beim weltweitern Handel und nicht beim Verkauf von "Works".

https://www.dpdhl.com/de/presse/...eter-welthandel-am-scheideweg.html

Grüße!  

26.09.19 16:06
5

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Neue Strategie

Die neue Strategie geht nicht bis 2025 wie Chartlord behauptet, sondern sie geht um die 3 Jahre nach 2020 und wird am 1.10. in Frankfurt zum Kapitalmarkttag verkündet.
Im Fokus steht die Profitabilität zu steigern und die Qualität zu sichern.

Sind wir mal gespannt....

Grüße!  

26.09.19 17:29
2

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Neue Strategie II.

Und damit die neue Strategie auch weltweit bekannt wird hier die Termine der Strategie-Roadschow:

2.10. London
3.10. Chicago
4.10. San Francisco
7.10. Los Angeles
9.10. Madrid
etc. etc.

Ich denke man könnte sich das am besten in San Francisco anhören, was meinst Du, Chartlord?


Grüße!
 

28.09.19 05:00

7035 Postings, 3267 Tage ChartlordSuper Forum

Obwohl Streetscooter seine Verkaufs- und Produktionszahlen nicht veröffentlicht hat, gibt es hier jemanden im Forum, der anscheinend diese Zahlen kennt. Ich bin entsetzt, dass das nur 2000 verkaufte Works an Dritte sein sollen. Oder hat da jemand einfach nur Zahlen erfunden, die ihm passen ? Sicher nicht, denn hier im Forum werden ja auch die Zulassungszahlen der deutschen Zulasssungsstellen als Nachweis für die produzierten und verkauften Works genommen.

Und wie sich auch die Dinge entwickeln, so werden auch neue Strategiefenster hier im Forum erfunden. Da wird gegen die Verlautbarung zur Roadshow von einer neuen Strategie 2023 (also drei Jahre) geschrieben, und das obwohl ausdrücklich mit der Roadshow nur die beiden Jahre nach 2020 besprochen werden sollen. Wie gewöhnlich sind das genau die beiden Jahre, die ich für die Errichtung der nächsten beiden Fabriken angeführt habe, aber das wird ja als "Works-Wahn" abgestempelt. Aber macht nichts, denn lieber kommt dieser Wahn, als dass wirklich keiner die Autos kaufen will.

Allerdings ist es merkwürdig, dass die Roadshow so USA lastig ist. Und das abseits der Wall Street. In den benannten Städten der USA ist die Post bislang nur sehr gering präsent. Da wird doch nicht schon unterschwellig Werbung für die angekündigte Expansion der Streescooter nach Nordamerika Werbung gemacht ? Wahrscheinlich nicht, denn nimmt man die Zahlen, die hier im Forum veröffentlicht werden, so werden mit der Fabrik in China keine 5000 Stück hergestellt und eine Fabrik in den USA würde bei einer Kapazität von 100 000 Stück nicht einmal 200 Stück herstellen. Das liegt sicherlich an Donald Trump, der sich persönlich vor die Förderbänder stellt und die Produktion verhindert.

Ich habe mal den Bedarf der Post anhand der Zahlen von 2018 hochgerechnet, so ergibt sich für Deutschland nur für das Wachstum - also ohne Umstellung - ein zusätzlicher Bedarf von 400 bis 500 Autos in 2019. Für die nachfolgenden Jahre steigt dieser Wert nur langsam. Anders ist das in Asien, wo die Post schon jetzt entsprechend 800 bis 1000 neue Autos in 2019 benötigt. Dort steigt dieser Wert jedoch schnell und steil an. Man denke alleine nur an Vietnam, wo die Post flächendeckend wie in Deutschland liefert. Malaysia, Philippinen und Indonesien hinken noch etwas hinterher, werden aber genau so wachsen. Offen ist dabei noch Indien, wo die Post noch nicht so weit entwickelt ist. Dafür würde jedoch die Kapazität der Fabrik in China alleine nicht ausreichen, dafür sind China und Indien zusammen zu groß.

Da die letzte Aussage vom Vorstand von Streetscooter die Absicht beinhaltete die Expansion in Richtung Nordamerika voranzutreiben, und diese Bemühung schon weit fortgeschritten sein soll, könnte es sein, dass der Vorstand der Post auf dieser Roadshow den Abschluß eines entsprechenden Cooperationsvertrages für Nordamerika und die Erweiterung der Geschäftstätigkeit der Post und Streetsooters präsentiert.
Irgendwie ist mir in meinem Work-Wahn aufgefallen, dass es merkwürdig ruhig um TESLA geworden ist. Und ganz ruhig ist es dabei um die Megafabrik für Batterien von TESLA geworden, die "rein zufällig" die benötigten Stückzahlen für mehrere Fabriken der Post zur Verfügung stellen würde, insbesondere wenn man schon daraufhingewiesen hat, dass es beabsichtigt ist die geplante Fabrik in Nordamerika an der Westküste zu erreichten. Aber huch ! Da ist ja auch TESLA und die Batteriefabrik ! Alles sicher nur Zufall !

"All what I see or seem, is but a Work within a dream !"    (Der Chartlord)

Alles Gute

Der Chartlord
 

28.09.19 15:48
1

510 Postings, 510 Tage CapricornoChartlord

Eine Bestätigung deiner Befürchtung über fremd verkaufte Works findest du hier: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-auch-eine-buerde-1.4602565 Darin heißt es: " Die Post hat vor Kurzem ihren zehntausendsten Eigenbau in Betrieb genommen. Bundesweit waren zuletzt knapp 12 000 Stück zugelassen, da die Firma auch an Handwerker oder Stadtwerke verkauft. Ein britischer Milchlieferdienst hat ebenfalls 200 Streetscooter gekauft"
Daraus ergeben sich ebenfalls die von Dir befürchteten 2000 Zulassungen an Fremde in der BRD.
(+ Fahrzeuge, die ins Ausland gingen )  

29.09.19 12:42
1

7035 Postings, 3267 Tage ChartlordOmG wie lächerlich 3

Seid ihr nicht ganz dicht ?

Was seid ihr nur für miese Stimmungsmacher !

Wenn ihr nur auf deutsche Zeitungszahlen reitet, ist es klar, dass ihr 400 Stück in Wien, je 300 Stück in Brüssel und Amsterdam genau so wenig zählt, wie alle anderen, die ihr nicht zählen wollt !

Aber die und noch mehr sind alle verkauft worden, nur nicht in der deutsche Presse veröffentlicht (und auch nicht in Deutschland zugelassen).

Beschränktheit eignet sich nicht als Stimmungsmache !

Der Chartlord  

29.09.19 13:36
3

510 Postings, 510 Tage CapricornoLächerlich...

...ist nur dein Post, Chartlord. Weder habe ich dich angegriffen noch deinen Beitrag in Abrede gestellt!
Wer emontionsfrei richtig lesen kann, ist klar im Vorteil !!!  

29.09.19 14:54
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1076 Postings, 2748 Tage Timo1990Emotionen

"Wer emontionsfrei richtig lesen kann, ist klar im Vorteil !!!"

So ist es schon immer mit Chartlord. Darum eignet er sich auch nicht für seriöse Analysen. Nach seinen Prognosen aus den Jahren 2013/14/15 würden wir schon weit über 60 € stehen. Und auch der Postbus und der Ölpreisverfall haben den Kurs der Post nicht vervielfacht. Charlord unterliegt dem Bestätigungsfehler. Von kritischem Empirismus ist keine Spur zu erkennen. Einen Lerneffekt gibt es auch nicht. Das sieht man z. B. daran, dass er immer wieder mit falschen Annahmen aus dem Raum der Bilanzierung arbeitet und daher wieder und wieder falsche Schlüsse zieht. Er sollte einfach einen MSCI World ETF kaufen und seine Energie anders einsetzen. Dann wäre die Rendite in den letzten Jahren auch höher gewesen.

Übrigens kann auch bezüglich der Works ein Blick auf die konsolidierten Zahlen helfen. Ich sehe keinen sprunghaften Anstieg der Umsätze/Gewinngrößen. Entweder ist der Effekt gering oder das restliche Business erodiert, wovon ich nicht ausgehe.

PS: ich bin seit 2011 long bei der Deutschen Post und habe seitdem nicht eine Aktie verkauft.  

29.09.19 22:40
3

278 Postings, 313 Tage TrimmerStrategie 2021 u. folgende

Offensichtlich verspricht sich die Börse von der anstehenden roadshow keine wesentlich neuen Erkenntnisse, sonst sähe die Kursentwicklung anders auch.

Gegen den Workswahn anzuschreiben, habe ich aufgegeben. Am Ende zählen die Tatsachen und nicht die Träume und Aggressivität der Argumentation.

Ich habe eher das Gefühl, daß Merkel mit ihrer Chinareise und dem Deal der Post mit ihrem Streetscooter-Abenteuer den Ar*** gerettet hat. Die Post wäre derzeit weltweit das erste Unternehmen, das mit Elektrofahrzeugen Geld verdienen kann. Wie das aber mit einer Einzelfertigung funktionieren kann, erzähle mal einem mit Ahnung von sowas.


Ich erinnere nur an das kostspielige Vorstandshobby namens SimsMe. Sie können es einfach nicht.

Was sie können ist Logistik und das sogar sehr gut.

 

30.09.19 09:00
5

161 Postings, 4193 Tage Dollarhexe@Timo1990

Hallo Timo1990. Gut gesprochen. Es gibt wirklich Foren die Spaß machen.  Schön ist es dann wenn es sachlich und fundiert abgeht.
Leider ist das mit Chartlord nicht einfach. Ab und an hat er ja gute Ansätze aber die Sichtweise ist schon etwas eingeschränkt.
Schade ist auch das er selbst Leute beschimpft die mehr Ahnung und tiefer in der Materie drin sind.  Auch bringen 10 Postings in der Woche nicht mehr Wahrheit und Klarheit. Zumal Chartlord auch merken sollte das dieses Geschreibsel den Kurs auch nicht steigen lässt. Es ist und bleibt ein Dividendenwert. Und darüber bin ich sehr glücklich.

Vielleicht kauft er sich mal eine andere Aktie und beglückt ein anderes Forum.

Stay Long
Eure Dollarhexe  

30.09.19 10:38
3

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Logistik

Wie ich schon so oft geschrieben habe:

Die Zukunft unserer Aktie wird durch die Logistik bestimmt, nicht durch den Brief, nicht durch die Streetscooter etc.

Weltweite Logistik heißt der Treiber: Allen voran DHL Express, dann Luftfracht/Seefracht und DHL Supply Chain sowie natürlich DHL Paket, hier vor allem im Ausland.

Wenn diese Bereiche performen sind unsere Dividenden auf Dauer gesichert und noch ca. 5-8 Jahre ABGELTUNGSSTEUERFREI....!


Ich habe seit 2005 die Aktie Gelb immer nur eingesammelt und nicht eine verkauft. Und wenn ich später mal Glück habe wird das deutsche Steuerrecht irgendwann mal geändert und man kann Aktien (so wie früher) nach einer Haltedauer steuerfrei verkaufen.


Grüße!  

30.09.19 10:49

133 Postings, 2397 Tage AkatienguruDividenden auf Dauer gesichert und noch ca. 5-8 J.

Hi, DHLer.

Wie kommst auf die 5-8 Jahre?
Danke vorab für die Info.
Viele Grüße  

30.09.19 11:45
7

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Steuerfreie Dividenen

lt. Bilanzposition "Den Aktionären zustehendes EK" steht dort (ich glaube es waren ca. 13 Mrd.) im steuerfreien Einlagenkonto.

Je nachdem wie hoch die Dividende die nächsten Jahre sein wird  reicht es 5-8 Jahre.

Grüße!  

30.09.19 13:38

133 Postings, 2397 Tage Akatiengurusteuerfreies Einlagenkonto

Wobei es zu diesem Thema hier auch mal folgenden Hinweis gab:

"Wenn das Konto eines Tages leer sein sollte, kann man es doch wieder füllen? ....
Mit anderen Worten; ich glaube kaum, dass sich an dieser Reglung, die Dividende unversteuert
auszubezahlen, in nächster Zeit etwas ändert ...  sicher weiß ich es allerdings nicht!"  

30.09.19 16:17
1

506 Postings, 1540 Tage DHLer 2020Steuerfreies Einlagenkonto

Hi,

ich glaube nicht dass man dieses Konto wieder füllen kann. Das kam bei der Privatisierung der Post und dem damit verbundenen Börsengang als Einigung zwischen der Post AG und dem Finanzministerium zustande.

Außerdem kann ich mich erinnern dass vor 2 oder 3 Jahren diese Frage auf der Hauptversammlung gestellt wurde und die Antwort von Herrn Appel lautete ungefähr: "Wie lange das noch reicht kann ich nicht sagen, es hängt von der Dividendenhöhe ab".

Grüße!  

30.09.19 19:19
1

1084 Postings, 2837 Tage MindblogDHLER 2020

Zu der Diskussion um die Steuerfreiheit der ausbezahlten Dividenden möchte ich
anmerken, dass das den Aktionären der Deutschen Post AG zuzuordnende
Eigenkapital im Geschäftsjahr 2018 um fast 1 Mrd. gestiegen ist:
nämlich von 12637 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 13590 Mio. Euro im Jahr 2018.
Also die Summe des Eigenkapitals wird durch die Ausschüttungen nicht kleiner,
im Gegenteil, die Summe steigt stetig leicht an.
Ob dieses Eigenkapital nun gleichzusetzen ist mit dem steuerlichen Einlagenkonto,
aus dem steuerfrei ausgeschüttet wird, erscheint mir zweifelhaft.
Feststellen kann man, dass auf die nächsten Jahre es genügend Mittel geben wird
um ordentliche Dividenden auszuschütten ... aber wie lange das aber steuerfrei möglich sein wird,
entzieht sich meiner Recherche!  

30.09.19 19:30
2

1084 Postings, 2837 Tage MindblogErgänzung börsengeflüster

Zur Anwendung kommt diese Sonderbehandlung, wenn Dividenden nicht aus den aufgelaufenen Gewinnen der Unternehmen, sondern aus dem steuerlichen Einlagekonto gem. § 27 Abs. 1 KStG ausgekehrt werden, was sich wiederum aus geleisteten Einlagen speist. Dabei handelt es sich freilich nicht um ein spezielles Sonderkonto der Buchführungsabteilung, und ist dementsprechend in der Bilanz des Geschäftsberichts auch nicht ersichtlich. Populär bei heimischen Anlegern sind steuerfreie Dividenden vermutlich deshalb so sehr, weil der Steuerstundungseffekt von Vorteil ist, wenn der Pauschbetrag für das Steuerjahr bereits ausgeschöpft ist.  

30.09.19 23:32
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7035 Postings, 3267 Tage ChartlordOmG wie lächerlich 4

Für alle, die sich mit Steuern auskennen, ist dieses Forum mittlerweile als Lachnummer zu empfehlen.

Ihr seid ja nicht einmal in der Lage die anzuwendenden Gesetzestexte zu lesen und zu verstehen.

Nur zum mitschreiben :

Das steuerliche Einlagenkonto wird bei der Post gebildet und von der Post geführt.
Dorthin werden alle Beträge eingezahlt, die n a c h der Versteuerung durch die Firma (also nach dem EBIT der Post = "netto") zur Verwendung beschlossen (durch die HV) als nicht nochmals zu versteuernde Beträge an die Einlagengeber (z. B. Aktionäre) zurückgegeben (=als Rückgewähr von/für Gewinnanteilen z. B. Dividende) werden sollen. Die Modalitäten sind vom Fiskus gesetzlich festgelegt (z. B. steuerlicher Wohnsitz des Anteilseigners in Deutschland, Verwahrort der Anteilsscheine in Deutschland usw.) Also jedesmal wenn die Post eine Dividende beschliesst, wird auch gleichzeitig festgelegt, ob diese Dividende als steuerbefreite Rückgabe aus dem Einlagenkonto behandelt wird. Das ist weder zeitlich noch monetär beschränkt. Es ist nur an die vorhandene gesetzliche Möglichkeit gebunden.

Dieses Konto ist kein Fremdgeldkonto. Es besteht daher nur im übertragenen Sinn und dient weder der Haushaltsführung noch der Bilanzierung. Es soll damit lediglich ein definierter Betrag vor einer ungewollten Besteuerung geschützt werden, die im Falle einer Überlassung an Dritte bei den Dritten anfallen würde. Daher auch immer der Hinweis durch die Bank des Anlegers an den Kontoinhaber, dass der Betrag aus einem steuerlichen Einlagenkonto entstammt und nicht versteuert wird. Anleger im Ausland kommen daher nicht in diesen Genuß; bestes Beispiel der norwegische Staat mit seinen Rentenfonds. (Gröhl - Blackrock Deutschland hingegen schon!) Hinweis - nach der Auszahlung der jährlichen Dividende beträgt der Kontostand der Post in der Regel 0,00 € (außer das Geld kommt zurück, wenn zum Beispiel das Empfängerkonto erloschen ist) und wird bei der nächsten HV wieder aufgefüllt, wenn die Auszahlung einer entsprechend befreiten Dividende beschlossen wird.

Angewendet werden kann diese Vorgehensweise bei allen Firmen, die Fremdgelder im Handelsregister angemeldet haben. Also nicht bei Personengesellschaften. Ich habe unseren Klienten immer abgeraten davon Gebrauch zu machen, weil der Aufwand für Firmen im Privatbesitz etwas größer ist als ohne. Bei Firmen im (ganz oder teilweisen) Besitz der öffentlichen Hand, kann es sich als vorteilhaft erweisen davon Gebrauch zu machen.

Der Chartlord  

30.09.19 23:45

7035 Postings, 3267 Tage ChartlordOmG wie lächerlich 4 - Nachtrag

Mindblog hat den richtigen Ansatz.

Nur ist ihm nicht aufgefallen, dass der Betrag für die Dividende dem Eigenkapital auch hinzuzufügen ist, wenn er nicht ausgeschüttet wird. Da er aber ausgeschüttet wird, vergrößert sich also nicht das Eigenkapital um diesen Betrag. Man erkennt das eben daran, dass dieser Betrag versteuert sein muss !

Der Chartlord  

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