Die derzeitige Holdingstruktur von SIHNV lässt für die Klagen von TILP und VEB nur die 20 % Pepkor HL als Entschädigungszahlung zu. Da führt kein Weg dran vorbei.
Warum?
Die Struktur der Newcos bildet eine Brandmauer zum Schutz der Gläubiger und aus meiner Sicht auch für uns.
Für SEAG Einheiten versammeln sich unterhalb Newco 2B nach Newco 3 sämtliche Werte zur Besicherung der gegenwärtigen New SEAG Facilities, incl. der bis Ende 2021 aufkapitalisierbaren PIK´s und für zusätzliche New Monies.
Bis zum CH 11 war SUSHI neben SIHL und SFHG eine direkte Beteiligung der SIHNV, mit dem CH 11 wanderte die SUSHI hinter die Brandmauer der Newco 3 und ist jetzt eine direkte 50 % Beteiligung der Newco 9.
Direkte Beteiligungen der SIHNV blieben jetzt nur noch die SFHG, deren Verbindlichkeiten und Assets hinter dem Schutzwall Newcos 1/2A verschwanden und die südafrikanische Sparte der SIHL, deren Tochtergesellschaft SIHPL auch im Dienst der Besicherung und Rückzahlung der 21/22-er Bonds in Höhe von 1,6 Mrd € steht.
Nun bleibt als werthaltiges offenes Asset nur noch Pepkor HL.
Dieses ist u.a. Bestandteil der Wiese Klage.
Mit Abgabe von 20 % wäre wahrscheinlich auch Wiese einverstanden oder weshalb sperrt er sich nicht gegen einen Verkauf dieser Anteile, wie es die Ex Tekkie Town Besitzer in ihrem Fall taten?
Somit sehe ich die Wiese Klage direkt oder indirekt als ein Schutz vor den anderen Klagen.
Diese ganze vertikale Konstruktion der Newcos lässt eigentlich nur einen Vergleich durch Verkauf von 20 % Pepkor HL zu, ich sehe keine weiteren Assets für mögliche Entschädigungen!
Hier hat die GWG und LWG bewusst oder unbewusst sehr effektiv zusammengearbeitet.
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