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K+S wird unterschätzt

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neuester Beitrag: 26.01.20 13:02
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 40636
neuester Beitrag: 26.01.20 13:02 von: Xliba Leser gesamt: 5682956
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28.01.14 12:31
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89 Postings, 3499 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
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40610 Postings ausgeblendet.

25.01.20 15:53

780 Postings, 2334 Tage KoP2014Doc

Ok verstanden 5 Euro ist der Liquiditationswert , ich dachte du hättest den tatsächlichen Unternehmenswert unter Normalbedingung berechnet
KS setzt Bethune mit 5 Mrd an und die Qualitätsprobleme, sprich das Verklumpen, sei behoben.

Ich habe die Aktiva bis auf den Goodwill nicht verändert und berechnet wie hoch sind die tatsächlichen Schulden und um wieviel müssen sie runter, und wie macht man das möglichst schonend.
Man hätte vor 2 Jahren den Börsengang von Morten Salt platzieren müssen, dann stände KS heute noch über 20 und keiner würde die Verschuldung so "  

25.01.20 16:05
2

3500 Postings, 2333 Tage Doc2KoP

Sehe ich genauso. Man hätte das Americas Geschäft komplett bündeln und separat listen müssen. Salzgeschäft und Bethune.

Damit hätte hier in D auch nur noch begrenzt die Möglichkeit bestanden, die Werke zu subventionieren. Da werden teils völlig verrückte Summen für Pipelines ausgegeben, um den Umweltschützern zu gefallen.

Ich bin zu 100% für Umweltschutz, aber wenn das so kostspielig umgesetzt werden soll, wie sich der Staat das wünscht, muss er auch seinen Beitrag leisten.
Eine Firma kann nicht auf seine Aktionäre zugehen und sagen, bitte investiert Geld und verzichtet auf Rendite und nehmt hohe Verluste in Kauf, weil wir den Umweltschutz sichern müssen. So funktioniert das nirgends auf der Welt. Niemand hat was zu verschenken. Auch die Umweltaktivisten nicht.  

25.01.20 16:34
1

780 Postings, 2334 Tage KoP2014Doc

Also bei der Bewertung von KS ist das ah und oh , die Bewertung von Bethune
Denn das Mortongeschäft ist wohl 2 Mrd wert, auch die BoA setzt 2 Mrd an.
Wenn Du nun für Gesamtamerika 3,7 Mrd ansetzt bleibt für Bethune nur noch 1,7 Mrd und in der Tat dann bist Du bei 5 Euro je Aktie
Das halte ich für zu niedrig, 3,4 Mrd sollte Bethune schon bringen
Dann bist Du bei 10 Euro.
Das halte ich für ein realistisches Kursziel
Egal da auch Bethune vom Kalipreis abhängt ist jedes Kursziel Kaffeesatz lesen  

25.01.20 16:38
1

3500 Postings, 2333 Tage Doc2Ja, die Rechnung steht

und fällt mit Bethune. Da bin ich zu 100% bei dir. Daher hat es mich auch verwundert, warum nicht transparent dargestellt wird, welche Probleme in Bethune vorliegen.

K+S redete mal von einem NPV von 25 Euro für Bethune. Das wären 4,7 Mrd. Euro.
Einen Beleg dafür habe ich bis heute nicht gesehen.  

25.01.20 16:39
1

780 Postings, 2334 Tage KoP2014Doc

Umweltschutz läuft bei uns komplett aus dem Ruder.
Aber was erwartest Du von einem Land in dem 70% glauben Sozialismus ist besser als Kapitalismus
Obwohl das Experiment DDR nicht funktioniert hat
Egal ich würde den Kasslern wünschen das sie die Kurve noch kriegen.
Es ist ein gutes Unternehmen mit guten bodenständigen Mitarbeitern.  

25.01.20 17:52
2

2256 Postings, 4442 Tage DerLaie@ KoP2014

" (...) Soweit ich weiß will KS die Schulden bis Ende 2020 halbieren (...)"

Da irren Sie aber gewaltig! K+S will nicht seine Schulden bis 2020 halbieren, sondern den Verschuldungsgrad gegenüber dem 30.06.2017 halbieren.

Die Nettofinanzverbindlichkeit betrug 3.745.000 Mio. per 30.06.2017. Das EBITDA 312 Mio. Nun könnte man rechnen: 3.745.000 Mio / 312 Mio = Verschuldungsgrad = 12. Das stimmt aber leider nicht, weil K+S mit dem LTM (letzten zwölf Monaten) rechnet. Ein Blick in den Abschluss zu 30.06.2017 zeigt weist einen Verschuldungsgrad von 8,1 aus.

Diese Kennziffer müsste also auf rd. 4 sinken.

Aber vorsichtig. Der Kick liegt im EBITDA. Obwohl sich die absoluten Schulden von 3.745.000 Mio bis zum 31.12.2018 auf 4.141.000 Mio erhöht haben, beträgt der Verschuldungsgrad "nur" noch 7,3; was allein am EBITDA liegt. (vgl. Geschäftsbericht 2018, S. 244)

Eine Halbierung der Nettoverschulden bis zum 31.12.2020 würde einer Tilgung in Höhe von 2,2 Mrd. bedeuten.

Ein bissel Verwirrend hierzu die Aussagen zum Verschuldungsgrad im HJ Bericht 2019:

" (...) Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA) konnte seit dem 31. Dezember 2018 vom 5,3-fachen auf das 4,4-fache zum 30. Juni 2019 weiter deutlich reduziert werden. Somit befinden wir uns auf einem guten Weg, den Verschuldungsgrad gegenüber dem 1. Halbjahr 2017 (5,6-fach) wie beabsichtigt bis Ende 2020 zu halbieren. (...).

Warum verwirrend?

In GB 2018 lesen wir auf Seite 244: Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) = 7,3
Wir lesen im GB 2018 nicht Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA) = 5,3


Weiter wird im HJ Bericht 2019 geschrieben:
" (...) Somit befinden wir uns auf einem guten Weg, den Verschuldungsgrad gegenüber dem 1. Halbjahr 2017 (5,6-fach) wie beabsichtigt bis Ende 2020 zu halbieren. (...)."

Die Kennziffer 5,6 verwirrt erneut, da auf der Pressekonferenz zum zum 31.12.2017, mithin also 15. März 2018 auf Seite 11 noch von 8,1 als Referenzgröße gesprochen wurde und eben nicht 5,6 wir vor einem halben Jahr. Hat da jemand den Überblick verloren?!

" (...) Im Rahmen unserer Strategie 2030 haben wir uns als Ziel gesetzt, den Verschuldungsgrad – also das Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA – bis 2020 zu halbieren. Als Ausgangspunkt gilt der Verschuldungsgrad zum Ende des ersten Halb-jahres 2017, der damals bei dem 8,1-fachen des EBITDA lag (...)"
Quelle: https://www.kpluss.com/de-de/.pdf/2018/bpk-rede-lohr.pdf


 
Angehängte Grafik:
screenshot_(783).png (verkleinert auf 60%) vergrößern
screenshot_(783).png

25.01.20 18:46

20 Postings, 1991 Tage h4nsk4nnshmm...

Also den aktuellen Kurs von K+S kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Klar sind die Kalipreise aktuell sehr niedrig, aber die Zahlen 9M/2019 waren nicht so schlecht. Zinsniveau ist auch super niedrig. Geld kriegt man eigentlich fast geschenkt (bloß K+S nicht). Die Zahlen könnte man aber auf jeden Fall wesentlich besser präsentieren (bspw. die letzten Präsentationen: Sales/GuV FY18 vs. 9M/19 - So ein Vergleich ist (wenn überhaupt) nur bei einer Bilanz sinnvoll). Dazu sollte ein CFO/Head of Accounting auch in der Lage sein. So schwierig ist das auch nicht...

Mich wundert auch, dass sich kein Hedgefonds einkauft und Druck aufs Management ausübt... Den Cashflow kann man doch relativ schnell erhöhen:
1) Kostendisziplin (nur notwendige Neubesetzungen (d.h. allgemeiner Personalabbau), teure Werke zurückfahren/schließen, Lieferanten drücken, Aufsichtsrat zeitnah verkleinern usw.
2) Investitionsdisziplin

2015 wollte PCS noch 41 EUR pro Aktie zahlen... unfassbar...  

25.01.20 18:50
1

105 Postings, 3020 Tage Zappalot2015 wollte PCS noch 41 EUR pro Aktie zahlen... un

noch unfassbarer ist das sie das Angebot abgelehnt haben  

25.01.20 18:55

4273 Postings, 3968 Tage Diskussionskulturdie 2 mrd fürs salz

sind eine nebelkerzte, solange du überhaupt nicht weißt, was dieses geschäft abwirft.

es gab ja mal den netten key performance indicator EBIT 1: 250 mio. angestrebt für 2020 (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/...YEglFhNn0wL-ap2).

seit der neuordnung der geschäftsbereiche 2019: keine ahnung, was daraus geworden ist (im übrigen: kann man sich in einer vergleichbaren situation bei einem anderen unternehmen nicht so recht vorstellen)

ich gehe mal davon aus, dass das ziel verfehlt wurde.

theoretisch ist zwar auch denkbar, dass es geschafft oder sogar übererfüllt wurde und man sich nur nicht so leicht in die karten gucken lassen will von potentiellen filetierern (nach dem motto: wenn wir das mit fakten untermauern, dass unser salz mehr als die MK wert ist, dann werden wir sofort feindlich geschluckt) ... aber da die beste verteidigungsstrategie gegen eine unerwünschte übernahme ein hoher aktienkurs ist, befürchte ich eher, dass man die publikation eines ebit 1 der salzabteilung (sowieso eine nur begrenzt aussagefähige Ziffer, wenngleich besser als gar nix oder nur umsatz) zurückgezogen hat, um das unternehmen und das management nicht noch weiter unter druck zu setzen.

womit ich dann auch mit der spekulation auf satte verkaufserlöse erstmal eher vorsichtig wäre .

 

25.01.20 19:26

303 Postings, 90 Tage Michael_1980Gedanken

Die Frage bleibt f?r mich offen, Was bleibt von K+S nach dem abverkauf von Tafelsilber?  

25.01.20 20:08

780 Postings, 2334 Tage KoP2014Der Laie

Stimmt ich habe mich nicht präzise ausgedrückt.
Um aber das Ziel zu erreichen muss durch Verkauf eine Mrd generiert werden.
Denn das EBIDA wächst nicht schnell genug
 

25.01.20 20:18

231 Postings, 1123 Tage Wünsch31Gedanken?

Genau, wenn man die Filetstücke in einer erzeugten Notsituation billig verramscht hat bleibt ???
Merke: Man kann sich auch zu Tode sanieren!  

25.01.20 21:49

4273 Postings, 3968 Tage Diskussionskulturja, aber

das fälligkeitsprofil ist schon eine hausnummer  

25.01.20 21:55

4273 Postings, 3968 Tage Diskussionskulturgeschäft mit auftausalz

in d und usa derzeit?  

25.01.20 22:14

3099 Postings, 811 Tage MarketTraderdieses "angebot" gab es nie!!

"https://www.ariva.de/forum/...schaetzt-494807?page=1624#jumppos40619"

man hat sich lediglich auf einer veranstaltung  ueber diese moeglichkeit ausgetauscht. reines stammtischgespraech. weder ein schriftliches noch ein verbindliches angebot wurde abgegeben.  

26.01.20 04:28
1

354 Postings, 1108 Tage Clintosthutzu Beiträge der Basher/HF/Banken

Kauft doch putscheine falls nicht Hartz4.  so viel Gesülze hier. Béthune wird als Ruine dargestellt bei der nichts funktioniert. Bausubstanz, management, Qualität. Und so weiter. Fakt ist und das sind meine letzten Informationen, dass die Probleme behoben wurden und dafür auch ein Produktionsstopp in Kauf genommen wurde. das wird meiner Meinung nach auch der Grund gewesen sein, das war doch eine Produktions Drosselung in 2019 unangenehmes mit Nützlichen verbunden hat. dann kommen so geistreichen Hinweise, dass man schon vor zwei Jahren das US Salzgeschäft hätte verkaufen sollen! Vollkommener Unsinn, es gab da gar kein Anlass dazu. aber im Nachhinein ist man jetzt Schweinchen schlau. das Spielchen kann dich jetzt noch 100 Sätze weitermachen! jeder sollte sich doch fragen, Warum vor einem Jahr das Unternehmen noch doppelt so viel an der Börse wert gewesen ist und obwohl die Faktenlage in vielen fundamentalen fragen sich für k-plus-s verbessert hat, und einzig und allein der Kaliumchlorid Preis in den Keller gefallen ist, Hedgefonds mitbestimmte Banken zum Halali geblasen haben! da stellt sich doch dann die Frage, ob sie es schaffen das Unternehmen tatsächlich zu zerstören und dann mit Leichenfledderei Unternehmensteile mit einem Bruchteil aufkaufen zu können. Das ist hier doch das Ziel. das Ende eines solchen Angriffs ist meist dann nahe, wenn utopische Preise ausgerufen werden! Und 4,2 Euro von der Bank of America sind ein Hohn. für Unternehmen hat die Börse den Vorteil recht schnell an liquide Mittel heranzukommen. das ist für riesen Unternehmen auch ohne Börse gehen kann, zeigt eines der größten Unternehmen in Deutschland. Bosch! aktuell wünschen sich bestimmt einige Vorstände von K + S, nicht börsennotierte zu sein. keine Pflicht Quartalsergebnisse, keine Heuschrecken Angriffe und falsche Bewertungen mittels eines Kurses, das in 2018 noch 26 im Hoch stand und 2020 mit 4,2 angesetzt wird und von aufgeschreckten Hühnern zum Panikverkäufe führt. vollkommen gaga was da abgeht. vor einigen Jahren hat mal George Soros im übertragenen Sinne hinter der Deutschen Bank ein Feuer gelegt und vor der Bank ganz laut Feuer, Feuer geschrien! da hatte er eine Milliarde Euro gegen die Deutsche Bank gewettet und solche Machenschaften sind bei Leerverkäufen bei denen es um Milliarden Summen geht einfach an der Tagesordnung. bei Ladendiebstahl wird mit aller Härte des Gesetzes ebenso wie es Schwarzfahren im Bus oder Bahn Bereich geahndet. miese Machenschaften in der Finanzindustrie wird von der Politik wie Regen im Sommerurlaub hingenommen. London ist ein Banken Moloch. superreich und ebenso wie New York von diese Industrie abhängig. es wird im angloamerikanischen Heuschrecken nicht gelingen dieses Unternehmen gegen die Wand zu fahren. da müssten die schon Einfluss auf den Kaliumchlorid Preis nehmen und diesen zwölf Monate oder länger auf ein Niveau drücken, das zu großen Verlusten führt. diesen Markt zu manipulieren wäre aber sehr viel schwieriger, als einen Kurs für einen bestimmten Zeitraum in gewünschte Richtung zu treiben. von 9 Monaten stand die Aktion noch bin ca 18 Euro und keiner kann ausschließen, das in 11 Monaten, also Ende des Jahres die Aktie sich nicht verdoppelt. ich kann mich hier jedenfalls nicht daran erinnern das im März letzten Jahres nachdem Q1 zahlen irgendjemand 9 ? oder tiefer in die Tasten geschlagen hat. war vollkommen abwegig. für Dezember selbstverständlich auch völlig abwegig  

26.01.20 09:16
8

387 Postings, 3716 Tage XlibaLösung für das Schuldenproblem

Die Lösung für das Schuldenproblem liegt doch auf der Hand und wurde bereits von K+S am 10.12.2019 der Öffentlichkeit mitgeteilt:

1.
Man wird die operative Einheit Americas an die Börse bringen und 49 % der Aktien verkaufen. Dazu wurde bereits Mark Roberts abkommandiert, der voraussichtlich auch der CEO der neuen AG wird. Im Übrigen ist Mark Roberts ein fähiger Mann, der seine Qualitäten in der Vergangenheit bewiesen hat. Ich glaube nur, dass er in Europa und in der Konzernzentrale nicht glücklich ist und sein Potential nicht entfalten kann. Zudem wurde der Vorstand im Vorgriff auf diese Maßnahme bereits durch Frau Fernandez Grund erweitert.

Dies spült 1,0 Mrd. EUR in die Kasse.

2.
Man wird 25 % von Bethune verkaufen, wahrscheinlich an Nutrien, die schon in der Vergangenheit starkes Interessen an der Mine gezeigt haben. Der Preis wird sein, dass man sich zumindest für das Amerika Geschäft Canpotex anschließen muss. Ob der Vertrag mit Koch Fertilizer weiter geführt werden kann, bleibt Verhandlungssache. Nutrien bekommt durch den Deal einen Zugang zu einer der modernsten und kostengünstigsten Mine, die dann ihre Kinderkrankheiten abgeschlossen haben dürfte und mit dem Beginn des Secondary Minings schnell in die Profitablilität wächst.

Dies spült weiter 1,0 Mrd. EUR in die Kasse.

3.

Mit den 2,0 Mrd. EUR kann K+S seine Verschuldung halbieren. Die Wegfallenden Gewinne aus der Operativen Einheit Americas können durch niedrigere Zinsausgaben gut kompensiert werden. Die wegfallenden Erlöse von Bethune wird man über die höhere Profitablilität der Mine durch das Secondary Mining ausgleichen können. Der Vorteil von K+S ist, dass man schnell wieder in den "Investment-Grade" aufrückt ohne an Profitablität zu verlieren.

4.
Damit kann man sich auf das eigentliche Problem von K+S konzentrieren - die deutschen Minen. Hier wird man hoffentlich die derzeit hohe Verschuldung und den niedrigen Aktienkurs nutzen, um bei der Politik deutlich zu machen, dass der Standort ohne langfristige Lösung der Entsorgungsproblematik keine Zukunft hat. Und ich kenne die Politik, sie wird einlenken. Und ich wünsche mir das auch für die Beschäftigten, die sicher eine gute Arbeit leisten.

Bleiben noch die teuren Produktionskosten und die zurückgehende Ausbeute bei den Minen. Hier wäre natürlich ein höherer Kali-Preis willkommen. Aber jeder Schweinezyklus findet sein Ende, so auch die niedrigen Preise, zumal die anderen Anbieter vermutlich auch mit rückläufigen Minenerträgen zu kämpfen haben. Die anderen Gründe wie die steigende Weltbevölkerung und der dadurch bedingte höhere Einsatz von Düngemitteln kennt ihr ja. Und schließlich will man ja auch BHP aus dem Markt raushalten, die 2021 ihre Anlagenentscheidung treffen...
Mittelfristig werden alle einen Preis von mind. 350,00 Dollar haben wollen.

Alles in allem bin ich zuversichtlich, dass wir dieses Jahr nach Verkündigung der Maßnahmen wieder bei 10 bis 15,00 EUR liegen werden. Sollte der Kali Preis anziehen, sind auch wieder Kurse über 20,00 € möglich.

Ach ja umgesetzt wird das Ganze dann bis Ende 2021 um die fälligen Schulden in den Jahren 2021 und 2022 bedienen zu können.

Wer also jetzt seine Aktien zu dem momentanen Preis verramscht, ist m. E. nach selber Schuld.


 

26.01.20 09:26
1

387 Postings, 3716 Tage XlibaÜbrigens

Im Übrigen kann der Vorstand wie von so vielen gefordert in dieser Situation auch keine Aktien von K+S erwerben. Nach Bekanntgabe der Maßnahmen zum Abbau der Verschuldung würde ja jeder schreien, dass hier eine Marktmanipulation vorliegt.

Zum ausbleibenden Winter:

Ein bischen gestreut wird in Deuschland immer, da die Straße auch ohne Schnee glatt sein können (siehe Schulbusunfall vor einigen Tagen). Zudem schneit es in Norwegen und Schweden kräftig und nach den Präsentationen von K+S ist man dort ja auch präsent. In Amerika dürfte der Winter einigermaßen im Plan sein.

Alles in allem wird es aber dieses Jahr ein unterdurchschnittliches Geschäft mit Auftausalz werden.  

26.01.20 10:35

2589 Postings, 1201 Tage And123Kurse 2018

2018 stand der Aktienkurs noch doppelt so hoch weil:

- An eine dauerhafte spürbare Erholung der Kalipreise geglaubt wurde
-  K+S die Ziele wie zB Verschuldung und pos. FCF und Lösung Bethune weiterhin als erreichbar kommunizierte
- Usw...
- Usw...

Da war die Situation halt eine andere.

was ist seit 2018 passiert?
- Sind die Schulden spürbar reduziert?
- Ist der EBIT spürbar gesteigert?
- Ist Bethune gelöst?
- Steigt der Kalipreis?
- ....

Neubewertung der Situation 2020
- Bethune noch nicht gelöst sonst wäre da ein fetter grüner Haken und eine Pressemitteilung
- Schulden nicht verringert
- EBIT nicht gesteigert
- Kalipreis fällt von 290$ auf 260$ (so wird vermutet)
- BHP kommt nächstes Jahr vllt in den Markt


... amüsant.... ich schaue gerne auf 41? in der Vergangenheit und die die mich dafür genervt haben schauen jetzt auf vergangene Kurse ;-)  

26.01.20 10:45
1

387 Postings, 3716 Tage Xlibaja

Ja und der Markt hat K+S dafür gewaltig abgestraft und der Vorstand erhält von mir zur HVS keine Entlastung.

Aber genug ist eben genug. Bei dem aktuellen Kurs ist für 2020 schon ein negatives Ergebnis eingespreist.  

26.01.20 11:14

263 Postings, 154 Tage mannheim1Vieleicht

Melden die ja bald Insolvenz an  

26.01.20 11:23
3

6 Postings, 53 Tage Dämlackinteressante Thesen #40628

Bei einem 25%-Verkauf von Bethune bleibt die Ungewissheit über die von Fachleuten hier beschriebene Kristallisationsproblematik. Es wird spannend sein, zu sehen, ob ein Erlösverlust an den Käufer in dieser Größenordnung tatsächlich mittelfristig durch die durchschnittliche Kostensenkung infolge des secondary minings kompensiert werden kann. Vor dem Hintergrund der vermutlich leicht missratenen Abstimmung von plant design auf Lagerstättengegebenheiten verbleiben Restzweifel.
Kinderkrankheiten sind nach bald drei Jahren Betrieb eigentlich mittlerweile auch der falsche Begriff. Zudem finde ich grundsätzlich in diesem Gedankenspiel schwierig, was bei einem (Teil-)Verkauf des "Vermächtnisses" der Unternehmung eigentlich vom Unternehmen selbst bleibt. Aber das ist zugegebenermaßen eher ein Storytelling-Thema für Public Communications.

Mir fehlt in Summe einfach ein schlüssiges Bild für die mittelfristige Zukunft. Die Story, dass die steigende Weltbevölkerung effiziente Landwirtschaft und damit effizienten Düngemitteleinsatz benötigt, ist ja schön und gut. Was nützt dies aber K+S, wenn es bei zunehmend sinkendem Produktionsangebot infolge des sich unaufholsam reduzierenden Rohstoffangebots in den deutschen Lagerstätten, weniger Angebot an den Markt bringen kann. In den Risikoberichten wird verstärkt in den letzten Jahren darauf hingewiesen. Der Laden hat ja quasi keinen Materialaufwand, sondern sitzt historisch bedingt schlicht und allein auf Förderlizenzen. Das ist deren Kapital. Die können ja nicht einfach wie das Gros der Industrie andere Teile einkaufen und dann ein Produkt draus machen und an einen nachfragenden Markt abgeben.

Neben effizienterem Rohstoffeinsatz (z.B. in Spezialitäten) benötigen sie dringend Innovationen, wie sie ihr Bergbau-/Verfahrenstechnik-Know-How auf andere Felder gewinnbringend transferieren (Algen o.ä. scheinen bisher nicht der Bringer zu sein). Ich bin mir unsicher, ob es nicht bereits zu spät dazu ist.

Auf Paragraph 41 der hessischen Verfassung zu hoffen ist des Weiteren genau so falsch wie auf steigende Kalipreise. Hoffnung ist keine Strategie.

Allein Kostendisziplin verschafft kurzfristig Abhilfe. Ich befürchte für die Mitarbeiter in der Zentrale (Overhead/Strukturkosten) wird es unangenehm werden wie selten. Schon nach den Veräußerungen von Compo und Fertiva, dem Abstieg in den M-DAX, der Schließung des Werks Sigmundshalls, etc... müssen doch Aufgaben und Arbeit entfallen sein, die realistischerweise zu einer Verschlankung der Zentralfunktionen hätte führen müssen. Wenn nun die Americas auch noch teilveräußerst werden, besteht Einsparpotenzial im dreistelligen Stellenbereich. Andere Großunternehmen haben es oft genug und richtigerweise vorgemacht. Vielleicht ist eine neue Arbeitsdirektorin als Rückkehrerin hier ein Wink mit dem Zaunpfahl?! An einem Werk wurde dies jüngst ja bereits über Altersfluktuation angekündigt.

In den letzten Jahren wurden viel zu oft unliebsame Entscheidungen verschoben. Es wirkt auf Außenstehende sehr ununternehmerisch. Als wirtschaftsinteressierter Nicht-Aktionär sind die Entwicklungen bei diesem hochspannenden Unternehmen sehr aufschlussreich und verfolgenswert.  

26.01.20 11:25

39 Postings, 71 Tage DaktuelBesserung?

Die Frage wird sein -> Ist Besserung in Sicht?
Es gibt viele Anzeichen die dagegen sprechen. Mit dem Management wohl eher nicht. Wahrscheinlich wird man eine KE nach der anderen machen müssen und der Kurs wird zum Penny Stoke mutieren.
Da gibt es ja zig Beispiele dafür.  

26.01.20 12:17

2589 Postings, 1201 Tage And123Thyssen Vergleich

Wer drauf steht.... nochmal...

TK ist bei Ankündigung auf 14,4? gesprungen und das war?s. Danach ging?s runter. Und seitdem haben die das Level auch nicht mehr erreichen können.


K+S ist nach Ankündigung auf 11,4? gehüpft.... jetzt gehts runter... mal sehen  

26.01.20 13:02

387 Postings, 3716 Tage XlibaTyssenkrupp

Beide Unternehmen zu vergleichen, ist wie die Geschichte mit Äpfeln und Birnen. Es funktioniert nicht.

Außerdem schreibt Thyseenkrupp seit 2018 rote Zahlen.

 

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