Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 25.10.20 23:12
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 25550
neuester Beitrag: 25.10.20 23:12 von: Jumer Leser gesamt: 4880008
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26.07.13 11:40
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13761 Postings, 5542 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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25524 Postings ausgeblendet.

23.10.20 14:17

2672 Postings, 4134 Tage ExcessCashSowas sollte halt von Slabke kommen!

23.10.20 14:17
4

3291 Postings, 1168 Tage CoshaEs ist doch eigentlich ganz einfach

einzelne Branchen aus dem Bereich Veranstaltungen und auch Gastronomie bspw. werden hart getroffen, andere nicht oder sind Gewinner wie das in jeder Krise der fall ist.
Für mich steht fest, dass es keinen zweiten Lockdown geben wird, auch hierzulande nicht, weil man sich das gesamtgesellschaftlich schlichtweg nicht leisten kann.
Es kommt jetzt einfach darauf an das die Leute die eigentlich einfachen Regeln des Abstand haltens, der Vermeidung unnötiger Kontakte und des konsequenten Tragens der MundNasen Schutzmaske beherzigen.

Was Immobilien betrifft werden einzelne Leute ihre Pläne auf Eis legen,wenn Unsicherheit bzgl. des Arbeitsplatzes besteht, andere wiederum werden gerade wegen der Corona-Erfahrungen diese Pläne forcieren.
Man wird auch im Nachhinein bewerten können, inwieweit Corona den Wunsch nach Umzug in den ländlichen Bereich, raus aus der Stadt befördert haben wird. Ich nehme das z.B. verstärkt wahr.
Die Nachfrage nach Wohnraum und der Wunsch nach einer eigenen Immobilie ist ungebrochen.

Hypoport zählt für mich unabhängig davon klar und eindeutig zu den Krisengewinnern, denn es bleibt dabei: Das Thema Digitalisierung hat enorm an Bedeutung gewonnen, das Geschäft von Hypoport wird weiter an Dynamik gewinnen.  

23.10.20 14:27

580 Postings, 897 Tage Der_SchakalDanke Cosha.

Upps.... falsche Anrede. Danke, Dr. Cosha! :) :) :)

Bin schon wieder richtig gut drauf! :)

 

23.10.20 14:36
3

1430 Postings, 3861 Tage Thebat-FanBauunternehmer


Ich persönlich glaube nicht, dass die Bauunternehmer die Kreditvergabe als alarmierend betrachten. Es sind meiner Erfahrung nach eher die deutlich verzögerten Bearbeitungszeiten für Bauanträge u.ä., die sich ab Mitte 2021 stark dämpfend auswirken werden.

Unser Rathaus/Bauamt hat schon vor einer Woche vorauseilend die Türen geschlossen, wobei die auch in den Monaten vorher nicht gerade fleißig die aufgelaufenen Anträge abgearbeitet haben. Kann man ja nicht erwarten, dass die sich kaputt machen, das Geld (100% trotz Freistellung) kommt ja so oder so.

Baumann und Clausen haben Konkurrenz bekommen...
 

23.10.20 14:48
1

580 Postings, 897 Tage Der_SchakalCC

Wenn Sir Mike die Sachlage richtig gedeutet hat und der Effekt tatsächlich einfach nur auf das Abrücken von einmaligen Lizenzeinnahmen zurückzuführen ist,  würde es mich jedenfalls schwer wundern, wenn der jetzige Kurs-Durchsacker spätestens im November nicht ganz, ganz schnell wieder abgefrühstückt werden sollte. Ende des Jahres stehen wir wieder weit über 500?, da bin ich mir sicher.  

23.10.20 15:06
4

9086 Postings, 5407 Tage Hardstylister2Wer durch die Meldung verunsichert wurde

sollte sich einfach selbst den Gefallen tun und am Wochenende eine Dreiviertelstunde Zeit in das Hören des Q2-Calls investieren und aufmerksam auf das Thema Umstellung auf das Transaktionsmodell achten, RS hat es da ja schon erklärt. Daher sah er es wohl auch nicht als nötig an das nochmal extra hervorzuheben.

 

23.10.20 15:34

2831 Postings, 2573 Tage Benz1Der Schakal

Also ich bin weiterhin zuversichtlich, auch wegen der Corona, die Investitionen im Baugewerbe gehen weiter. So viel wie jetzt gebaut wird, das war noch nie. Trotzdem fehlen noch viele Wohnungen. Und die Investoren haben auch Geld. Im Jahre 2021 geht es weiter mit Betongold.  

23.10.20 15:51
1

1430 Postings, 3861 Tage Thebat-FanHmm


Sorry, aber ohne Baugenehmigungen wird nichts gebaut. Und zumindest bei uns tut sich bei den Ämtern seit einigen Monaten sehr sehr wenig.

Wenn alle so mit Corona umgehen würden wie die Leute in den Ämtern, dann hätten wir in 2020 locker -15% Wirtschaftswachstum.
 

23.10.20 16:15

2831 Postings, 2573 Tage Benz1Ja kommt drauf an, wo man

wohnt. Bei uns werden und wurden sehr viele Baugenehmigungen erteilt. Ich denke die Baubehörden sind nicht mehr so streng wie früher.  

23.10.20 16:37
3

719 Postings, 2615 Tage Homer_Simpsonneubau

mich würde interessieren, welchen prozentualen Anteil der klassische Bau beim Transaktionsvolumen im Vergleich zum Kauf darstellt. Diesen würde ich vom Gefühl mit max 20 % beziffern. Von daher haben auch Verschiebungen auf der Neubauseite auf Hypoport wenig Auswirkungen.
 

23.10.20 16:42
2

719 Postings, 2615 Tage Homer_Simpsondes weiteren

müssten man bei dem 20 %igen Teil noch mal unterscheiden, was wirklich der konventionelle Bau in Eigenregie (Einzelvergabe über Architekt) oder Kauf vom Bauträger nach Fertigstellung ist. Weil letzteres wieder als "Kauf" vom Endkunden zu verzeichnen ist. Und das Risiko der Finanzierung sehe ich bei einem Bauträger als deutlich geringer. Ebenso das Risiko geeignete Handwerker zu finden (gewachsene Beziehungen, eigene Subler, eingespielte Lieferketten). Von daher würde ich sogar die 20 % von eben nochmal auf 10 % reduzieren.  

23.10.20 16:47
3

719 Postings, 2615 Tage Homer_SimpsonLöschung


Moderation
Moderator: mho
Zeitpunkt: 24.10.20 09:36
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - Regelverstoß - Quellenangabe fehlt

 

 

23.10.20 16:54

580 Postings, 897 Tage Der_Schakal@Homer

Interessante Frage, die mich auch interesieren würde. Ich bin von berufswegen  her vielleicht ein wenig verblendet, da in unserer Region viel neu gebaut wird und ich fast ausschließlich nur mit  Neubaukunden zu tun habe  (intern auch gerne "Ersttäter" genannt.) Aktuell haben wir jedenfalls über 50 Neubauten mehr als im Vorjahr erschlossen. Im letzten Jahr waren es insgesamt um die 850 Neubauten.  Wen vielleicht  zu "Relationszwecken" weitere Zahlen bzgl. angeschlossener Haushalte, versorgter Fläche u.ä. interessieren:

https://wtl-wasser.de/wtl/wir-ueber-uns-in-zahlen

Ich zieh mich wieder zurück.
 

25.10.20 09:17

197 Postings, 1277 Tage aberbittemitsahneHypoport 2.0

Hallo zusammen,
neue Woche bin mal gespannt auf Montag,kann ja nur noch besser werden.....

Hoffe die Konsolidierung ist vorbei,was meint Ihr ?  

25.10.20 10:28
1

1430 Postings, 3861 Tage Thebat-FanHmm

Ich warte eher täglich darauf, dass die Börse mal Corona wahrnimmt. Erinnert mich an den März.  

25.10.20 11:18
2

7 Postings, 974 Tage 95ProzentTraderWeitere Entwicklung?

Ich habe mir die letzten Jahre mal im Chart angeschaut. Von vier Jahren führte der Oktober in drei Jahren zu deutlichen Konsolidierungen. 2019 gab es ab Oktober sogar einen deutlichen Schub nach oben.

2016 ging es von der Mitte des Trendkanals bis an den unteren Rand.

2017 ging es vom oberen Rand des Trendkanals auf einen Schlag in die Mitte des Kanals und ging dann länger seitwärts.

2018 ging es vom oberen Drittel zum unteren Rand.

2019 ging es vom unteren Viertel bis an den oberen Rand des Trendkanals.

Wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Jahre anschaue, dann scheint mir eine weitere Konsolidierung nicht unwahrscheinlich. Der Kurs war ja bereits über der oberen Begrenzung des Trendkanals, die Markterwartungen also schon recht hoch. Da reicht in dem allgemein von steigenden Unsicherheiten geprägten Markt eine Verlangsamung des Umsatzwachstums und ein deutlicher Rückgang der Marge, um einige Marktteilnehmer aus dem Wert rauszudrücken. Basierend auf dem Verlauf der letzten Jahre dauert das vermutlich bis zu den nächsten Zahlen, wo der Kurs dann charttechnisch wieder attraktiver erscheint und die Zahlen "überaschenderweise" zeigen, dass die Story doch noch nicht vorbei ist. Dann kommt das Interesse wieder und der Kurs steigt auf neue Höhen.

Ob es so kommt, ist bei Hypoport schwer vorherzusagen. Es kann nächste Woche einen krassen Rebound geben, es kann jetzt länger seitwärts laufen oder es kann auch noch mal deutlich weiter nach unten gehen. Meine Betrachtung soll nur den Aspekt der Saisonalität / Entwicklung der letzten Jahre zeigen. Aus diesem Aspekt heraus würde ich zunächst mal eher mit weiteren Abwärtsbewegungen rechnen.


 
Angehängte Grafik:
hypoport_saisonal.png (verkleinert auf 38%) vergrößern
hypoport_saisonal.png

25.10.20 11:52

197 Postings, 1277 Tage aberbittemitsahneHypoport 2.0

@ 95PROZENTTRADER

Danke, für deine Professionelle und gut
gemeinte Analyse......

Wenn ich mir die Tageslinien und denn Chart ansehe auf 5 oder 10 Jahre was auch die SMA 38 und SMA 200 angeht ist die 38 SMA klar durchbrochen......

Und die SMA 200 könnte noch unter 400,000 € gehen so um die 390,00 € .....

Mal sehen wo die Reise hingeht?.......  

25.10.20 13:06
1

9086 Postings, 5407 Tage Hardstylister2Der nächste Trigger dürfte

am 2.11. kommen mit den ausführlichen Zahlen und dem Call.  

25.10.20 13:46
1

2105 Postings, 1831 Tage unratgeberhardstylister

Hoffentlich wird auch explizit die Prognose 2020 bestätigt, weil ich denke, der Markt hat das letzte Woche als versteckte Gewinn / Umsatzwarnung verstanden.

Ich gehe aber davon aus, dass die Prognose nach wie vor Bestand hat, weil sonst hätte das klar und deutlich in der Ad-Hoc kommuniziert werden müssen.

Ferner gehört meiner Meinung nach der letzte Satz der Ad-Hoc und der Zusammenhang mit den gemeldeten Zahlen nochmal ordentlich erklärt. Der Satz war einfach zu knapp.  

25.10.20 13:51
1

580 Postings, 897 Tage Der_SchakalHmmmm... mein Gedanke gerade:

vielleicht wurde das auch ganz bewusst so knapp kommuniziert mit dem Ziel, bewertungstechnisch kontrolliert ein wenig Dampf aus dem Kessel zu lassen....  

25.10.20 19:01

5 Postings, 4 Tage JumerHypoport soll wieder steigen?

Ich hatte gedacht jemand erklärt mir die hohe Bewertung und wieso Hypoport diese verdient. Aber keiner geht darauf ein. Erinnert ein wenig an Betriebsblindheit und nur weil eine Aktie um 20% gefallen ist, heißt das doch noch lange nicht das sie jetzt unterbewertet ist oder Dampf abgelassen hat. Und ich habe nicht Hypoport mit Peloton verglichen sondern die Bewertung der beiden. Das ist ein Unterschied. Und wie schon gesagt Peloton wächst mit ca. 100% und ist international aufgestellt. Peloton erinnert mich eher an Apple oder Tesla.  

25.10.20 19:25
6

806 Postings, 7441 Tage königFragezeichen

Mein lieber Jumer,
du outest dich als begeisterter Pelotoninteressent.
Schön und gut, dagegen ist ja nichts zu sagen.
Ein Fragezeichen habe ich aber.
Du meldest dich hier frisch an, um hier munter Beiträge zu posten. Allerdings nicht in den Threads von Peloton, Apple oder Telsa, also den Unternehmen, die du toll findest.
Stattdessen schreibst du ausschließlich Beiträge zu Hypoport, um uns hier zu  verkünden, dass Hypoport kein adäquates Gewinnwachstum in Bezug auf das KGV ausweist.
Warum interessiert dich dann eigentlich diese Aktie?
Und warum schreibst du nicht im anderen Board, Libuda könnte beim Monologisieren sicher gut Gesellschaft

/ Unterstützung gebrauchen..
Oder bist du einer seiner zweit oder Drittaccounts :)))  

25.10.20 19:41
3

13761 Postings, 5542 Tage Scansoft@jumer

da muss ich könig beipflichten. Bin dankbar für jeden guten und begründeten Bear Case,weil man dann seine eigenen Prämissen hinterfragen muss. Was du aber machst ist plumpes Bashing. So etwas brauchen wir hier nicht. Also entweder Butter bei die Fische oder zukünftig im Nebenthread bei den Dünnbrettbohrern posten.
-----------
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

25.10.20 19:59
3

7 Postings, 101 Tage PinnebergInvestHypoport

Finde ich auch immer ein komisches Phänomen, dass einige Leute in Threads kommen und versuchen mit Stammtischparolen zu bashen.

Bear Case Szenarien sind immer wichtig, um seine eigenen Investment Hypothesen zu prüfen. Dies geht aber nur anhand von konkreten Fakten.

Über die Bewertung von Aktien lässt sich immer streiten und da gibt es keine goldenen KPIs. Sonst wäre jeder der es in Mathematik über die 9. Klasse geschafft hat auch automatisch Milliardär. Das ist bekanntlich nicht der Fall.

Es gibt Leute die sagen, dass Plattform Modelle unter EV/ Umsatz von 10 günstig sind, gibt aber auch Leute die sagen, dass KGV von über 40 auch für Fast Grower zu viel sei. Irgendwann bekommt jeder Recht, je nach Marktlage.

Was man auf keinen Fall machen sollte, ist, in einen seiner ersten Postings Äpfel mit Birnen zu vergleichen, in diesem Fall Peloton mit Hypoport.

 

25.10.20 23:12

5 Postings, 4 Tage JumerFragezeichen?

Wirklich schade. Besonders von dir Scansoft habe ich mehr erwartet. Ich habe hier ein völlig normale Frage gestellt und keine Antwort erhalten. Und jeder der nicht sofort schreit juhu Hypoport muss bei 1000? stehen, ist gleich libdua oder wie er heißt. Einen Bear Case brauche ich nicht da. Ich hab nur gefragt wie Ihr die hohe Bewertung bei Hypoport rechtfertigt. Zum letzten Mal ich habe nicht Peloton mit Hypoport verglichen. Sondern nur die Bewertung und das Wachstum gegenüber gestellt. Und Apple und Tesla waren bsp. für die Dominanz oder die Führerschaft eines Unternehmens in einem Markt. Ich habe nicht mal jemanden angegriffen oder beleidigt. Und das soll eine offene und faire Diskussion sein?  

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