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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 16.07.20 12:12
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 24972
neuester Beitrag: 16.07.20 12:12 von: matze91 Leser gesamt: 4711754
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26.07.13 11:40
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13410 Postings, 5440 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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24946 Postings ausgeblendet.

13.07.20 14:26
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229 Postings, 2536 Tage robin saneLangfrist-Investor? Schlüssel verloren?

Hallo, da dem Thread wohl über den Sommer etwas Stimmung und Leben eingehaucht wird und ich mich bei "Schlüssel weg" und "Keller zugemauert" an die schöne und aufregende Forenzeit in 2014/2015/16 erinnere, melde ich mich auch mal wieder.

Wen es nicht interessiert oder wer befürchtet, es handle sich um Werbung für andere Aktien oder Eigenlob, bitte diesen Post überlesen/ignorieren. Es wird mein einziger Post sein.

Sicher kann ich mit meinem Einstiegskurs Scansoft und andere nicht schlagen aber mit 13,60 € EK für die erste Position bin ich sicher nicht zu spät dran gewesen ;-) Zu jener Zeit wurde Hypoport hier noch sehr kontrovers diskutiert. Die erste Position hätte in der Rückschau ruhig größer sein dürfen.

Ich bin generell ein großer Befürworter von Buy-and-Hold aber auch der Diversifizierung und Gewinnsicherung.
Da ich sehr akribisch in der Nachbearbeitung und Bewertung meiner Trades bin, schlägt mir bei Hypoport die schonungslose Wahrheit ins Gesicht. Hypoport ist verbunden mit meinen schlimmsten persönlichen "Mistrades".

1) 2015 Erste Gewinnmitnahme 10% bei 36.- €
2) 2017 Gewinnmitnahme 10% und Umschichtung in Corestate...
(bitte keine Kommentare hierzu, die Kosten für den Psychotherapeuten kommen sogar noch dazu)
3) 2017 Gewinnmitnahme 10% und Umschichtung in IVU (kein Fehler)
4) 2020 Halbierung der Position im März bei 220.- € (Angst, fachlich falsch, technisch dilettantisch)

Ihr seht, Schlüssel wegwerfen oder Depot zumauern ist manchmal gar nicht verkehrt.

Es ist wirklich verrückt, dass die drei oben genannten Fehler mich mehr beschäftigen als komplett verpasste Chancen. Beispiel: Ich habe mich Ende 2012 durch einen Zufall mal mit Tesla beschäftigt und mich gegen ein Invest entschieden. Es lässt mich tatsächlich kalt bzw. manchmal schmunzeln.

Was bleibt ist Freude...
für noch immer 36% der Ursprungsmenge an Hypoport und diese nun in einem schicken, separaten Depot zu alten Apple legen zu können,
so frühzeitig auf ein so tolles Unternehmen aufmerksam gemacht worden zu sein.

Danke Scansoft und Angela, die mich damals aus dem GFT Thread hier aufmerksam gemacht haben.

Ich leg mich wieder hin.  

13.07.20 15:21
8

435 Postings, 3713 Tage stevensenMein 1.Post

somit gehoerte ich zu den Hypoportaktionaeren, die seit, Jahren investiert sind, denThread intensiv lesen; aber noch nie ein Post geschrieben (bis heute) haben.
Meine 1. Pos. hatte ich zu 10E und eine 2Pos. zu 16E gekauft. Ich werde dann mein naechstes Post (dann Megapost) beim Kurs von 1000E, verfassen. Das ist ein Versprechen.

Da ich gerade dabei bin, moechte ich mich bei allen Usern,die an diesem tollen Thread mitgearbeitet haben, bedanken.  Stellvertretend nenne ich hier insbesondere -Scansoft, Netfox, AngelaF, Cosha usw.)

Liebe Gruesse an Alle  

13.07.20 16:04

2196 Postings, 7528 Tage Netfox@stevenson

Top- alles richtig gemacht! Du kannst dich aber gerne öfter hier im Board beteiligen, nicht erst nach 10000% Kursgewinnwink

 

13.07.20 17:00
19

759 Postings, 7339 Tage königDann oute ich mich einfach auch mal ;-)

Ich habe am 24.07.2013 (genau zwei Tage vor Threaderöffnung) eine erste eigene Position mit 1.250 Stück zum Kurs von 8,31 Euro gekauft, sowie weitere Positionen für andere Depots.
Grund: Ich hatte rein zufällig, die in diesem Moment veröffentlichten  Quartalszahlen gelesen.
Die lasen sich aus meiner Sicht sehr positiv. Die Käufe erfolgten dabei rein unter dem Aspekt Tradingpositionen.
Die MK war erkennbar günstig und der Trendkanal des Kursmusters lief auf Sicht mehrfach von 8 bis 12 und zurück. In den Wochen danach, schaute ich mir HP schleichend etwas eingehender an. Bei Ariva war ich damals zwar schon länger angemeldet, betrieb zu der Zeit dann aber leider ausschließlich Eigenrecherche, so dass ich Scansofts super starke Threaderöffnung erst Monate später entdeckte.
Da ich 2009 meinen Hausbau (ausgelöst durch die angekündigte finanzielle Repression)  über Dr. Klein finanziert hatte, war ein sehr positiver Einblick meinerseits zumindest in diesem Segment bereits vorhanden. Als dann im Oktober 2013  der Kurs tatsächlich Richtung 12 lief, trudelten die nächsten Quartalszahlen über den Ticker. Die lasen sich derart noch mal besser, dass ich statt zu verkaufen, voll auf zukaufen umschaltete. Ich kaufte nun 50% (!) teuerer.
Mein Kopf sagte " Mann bist du doof"  Mein Bauch "Hör nicht auf ihn"
Im Laufe der Jahre bin ich dann zum schleichenden Dauerkäufer mutiert und habe Hypoport in mehr als  60 Depots reingelegt.
Zuletzt 20 Stück zu 394;- Ganz entscheidend waren für mich die jährlichen Besuche auf den HVs (!) sowie immer wieder Ronalds wunderbar informative CCs.
Ich freue mich auf die kommenden Jahrzehnte, wünsche dem ganzen Hypoportteam beste Gesundheit und verneige mich vor Ronalds gelebter Bodenständigkeit!!!!

   

13.07.20 17:44
2

687 Postings, 1813 Tage Risikoklasse448

Mit Tageshöchstkurs und all time high aus dem Markt: Das werte ich einmal als ein ausgesprochen positives Zeichen.  

13.07.20 17:52
3

1984 Postings, 1729 Tage unratgeberGeile Schlußauktion

~9500 Stück à 448. Wow! ATH, aber das kennen wir ja schon :-)  

13.07.20 19:33
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3758 Postings, 4063 Tage AngelaF.@könig - 60 Depots

Sollte sich beim Anlaufen der 500er Marke abermals der anonyme Investor bei mir melden und es zu einer Matchingaktion "Aktie(o)n 500" kommen ... wäre es natürlich eine super Sache, wenn du an die 60 Depotinhaber (die ja alle auf fetten Hypoportgewinnen sitzen dürften) eine Rundmail versendest, und sie darauf aufmerksam machst, dass es da eine prima Möglichkeit gibt, ein schönes Zeichen der Dankbarkeit zu setzen.

Allein der Gedanke, solltest du es schaffen, jeden der Depotbesitzer davon zu überzeugen, dass Angesichts eines Kurses von 500 und einer "Aktie(o)n 500", eine Spende von 500 Euro eine "richtig runde und weiterführende Sache" ist ... kann einem schon ein bisschen schwindelig werden.  :)
(Sollte es zur o.g. Matchingaktion kommen, wäre ich abermals mit 5k  dabei.)  

13.07.20 21:51
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4 Postings, 1815 Tage Professor ThomasGlücklicher Hypo-Anleger ohne Forumsbeitrag

Auch ich gehöre zur o.g. Fraktion, die das Glück haben auf dieser Reise dabei sein zu dürfen. Als erfahrungsloser Anleger mit Standardaktien, wie z.B. Nestle, BASF, Bayer begonnen, kam ich 2014 relativ schnell zu Dürr und Drillisch, die ich leider zu früh mit gutem Gewinn verkaufte.

Über GFT, Scansoft und Angela kam dann der Draht zu Hypo. Zielsetzung damals 100 Euro. Mit einer eigentlich viel zu großen Position von 2500 Stück zu rund 26 Euro eingestiegen und bis heute, wenn auch mit halbierten Stückzahlen, immer noch dabei. Ich kann mein Glück heute kaum fassen und bin den vielen Schreibern hier im Forum unendlich dankbar!

Dazu kommen die vielen Aktientipps, auf die man so ohne weiteres gar nicht kommen würde (SNP, IVU).

Habe die vielen Tipps hier, auch im Depot der Mama und bei den Kindern (Geld der Uroma, die eigentlich bei der Sparkasse anlegen wollte) umgesetzt.

Also nochmals vielen Dank für die zahlreichen substanziellen Beiträgen.  

13.07.20 22:41
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13410 Postings, 5440 Tage ScansoftLetztlich sollten alle nur

Ronald danken. Ich hätte an seiner Stelle 2013 Hypoport von der Börse genommen. Geld hatten sie ja eh nie nötig. Wenn jemand für Unternehmertum steht und Werte für alle Stakeholder schafft, dann RS mit seinem Team. Solche tollen Unternehmer gibt es leider viel zu selten in Deutschland.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

13.07.20 23:28
11

759 Postings, 7339 Tage könig@Scansoft

da hast du schon recht.



Allerdings ist deine altruistische Art, Informationen und Wissen unentgeltlich öffentlich zu machen auch à la bonne heure und ebenso selten anzufinden.

Kann man daher ruhig auch mal hervorheben.

Und deine Rechercheleistung zu Hypoport 2013 war wirklich unfassbar gut!
Selbst Ronald war offenbar völlig baff smile (Aussage auf einer der  HVs), nachdem er deine beiden Eröffnungsposts gelesen hatte 

 

14.07.20 00:14
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13410 Postings, 5440 Tage ScansoftAm Ende aller Tage

werden die Werte aber in den Unternehmen geschaffen und nicht in den Aktienboards. Es macht immer wieder Spass macht neue interessante Unternehmen zu entdecken, wobei man ganz selten so ein exzellentes findet wie Hypoport.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

14.07.20 11:05
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3116 Postings, 1066 Tage CoshaNachgereicht

Weil anderswo so ausgiebig über mögliche Corona Auswirkungen auf den Immobilienmarkt spekuliert wird, Zahlen und Einschätzungen der Value AG zum zweiten Quartal.

https://www.value.ag/value-data-insights-2-quartal-2020/  

14.07.20 18:10

1984 Postings, 1729 Tage unratgeberUi ui ui

dachte nicht, dass ich hier noch nachkaufe, aber diesen Zacken konnte ich mir nicht entgehen lassen. Danke Nachbörse :-)  

14.07.20 20:47
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28 Postings, 1827 Tage KingfisherBin auch noch dabei!

Einen abendlichen Gruß in die Runde. Ich bin seit 2015 in Hypoport investiert und habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder meine Position aufgestockt.  Auch ich möchte mich an dieser Stelle bei den fleißigen Boardteilnehmern bedanken, die nüchtern und verständlich in diesen letzten Jahren kommentiert,  informiert und recherchiert (!) haben.  Leider war es mir beruflich noch nie möglich, an einer HV teilzunehmen.
Aber die nachträglich zu lesenen Berichte stimmten mich immer positiv und gaben (geben) mir das Gefühl, heute als auch morgen in einem Unternehmen investiert zu sein, das wächst, in wichtigen Bereichen tätig ist und durch Roland Slabke einen ideenreichen Menschen an der Spitze hat, der den Hypoportkonzern ein "Gesicht" gibt.
Also, ich bleibe auch zukünftig an Bord, an sonnigen Tagen, in stürmischer See ( da wurde mir sogar auch manchmal schon übel), in Wellentälern  und immer begleitet mit einer lesenswerten Stammmannschaft ;).  Freuen wir uns auf weitere Leos, Splittingdiskussionen, HV-Berichte und Matchingaktionen!
Kingfisher
 

15.07.20 12:22

3116 Postings, 1066 Tage CoshaCorona als Katalysator

15.07.20 13:39

81 Postings, 3016 Tage GeldschwemmeTrotz Corona wird

mehr Geld für Immobilien ausgegeben. Datenanalyse ? Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) Juni 2020

https://www.drklein.de/darlehenssumme-steigt-trotz-corona.html  

15.07.20 14:17
1

191 Postings, 5296 Tage Boarder66Naja,

15.07.20 14:45

81 Postings, 3016 Tage GeldschwemmeDass die Kredite an

private Haushalte zurückgegangen sind, ist klar, der Link dazu wurde schon am 3.7. hier eingestellt. Beim Dr. Klein Trendindikator geht es aber nicht um die Gesamtkreditaufnahme.  

15.07.20 15:16

392 Postings, 679 Tage Hein_BlödSparkassenpleitewelle aufgrund Corona Krise?

Habt ihr vielleicht gelesen? im Fokus etc...
Hier eine Entwarnung

https://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2020/...afts-krise.htmle  

15.07.20 20:52
2

971 Postings, 1799 Tage matze91Sparkassenpleitewelle aufgrund Corona Krise?

@  Hein_Blöd

Der verlinkte Artikel (ttps://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2020/...afts-krise.htmle) ist nicht mehr zu lesen.

Ich selber bin gestandener Genossenschaftler, aber ich glaube nicht, dass eine Pleitewelle bei den Sparkassen ansteht bzw. zu erwarten ist. Da gibt es ja auch noch eine Gewährsträgerhaftung (Städte, Gemeinden, Kreise...)! Klar werden die Vorsorgen für Kreditausfallsrisiken bei allen Banken deutlich/erheblich? erhöht werden müssen. Das sind und waren schon immer Begleiterscheinungen einer Wirtschaftskrise. Aber das bei den Sparkassen oder Genossenschaftsbanken im großen Stil Sparkassen/Volksbanken gefährdet sein werden, das halte ich für wenig wahrscheinlich.
Übrigens die beiden Institutsgruppen (Voba und Spark.) haben i.d.R. durch ihre breite Kreditstreuung (mittelst. Unternehmen, Freiberufler und Privatleute) und vorhandene interne Beschränkungen geringere Kreditrisken als Großbanken (vgl. Finanzkrise 2009/10). Im Übrigen denke ich, dass wir uns eher um die Bonität einzelner Länder in der Eurozone und deren Bankenstruktur sorgen machen müssen.
 

15.07.20 22:25
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614 Postings, 2018 Tage sirmikeBauboom am Ende?

Sowohl die Daten zum Neugeschäft als auch die vierteljährliche Kreditumfrage der EZB deuten auf einen Rückgang des Geschäfts in der Baufinanzierung hin.

Zu dem Finanz-Szene-Artikel bzw. der BuBa-Statistik habe ich ein paar Anmerkungen.

Bei Statistiken muss ja immer genau(er) hinsehen, um zu erkennen, was die wirklich aussagen. Es geht um die der Bundesbank gemeldeten Zahlen der Banken. Diese erklären, dass sie im zweiten Quartal eine rückläufige Anzahl (Stückzahl!) von Anfragen privater Leute bzgl. neuer Immo-Finanzierungen hatten. Klar, der Lockdown betraf auch Banken.

Weiter unten in dem Artikel ist dann die Grafik mit dem Rückgang in Volumen, da sieht das kaum dramatisch aus.

Nun muss man mal überlegen, dass Hypoport im ersten Quartal 5% Marktanteil hinzugewonnen hat und nun bei neue Immofinanzierungen auf knapp 25% Marktanteil in Deutschland kommt. Die "klassische" Methode ist ja, dass jemand sich bei drei, vier Banken meldet und nach Konditionen fragt (also die oben erwähnten "Anfragen"). Bei den Banken/Sparkassen, die über die EUROPACE-Plattform von Hypoport vermitteln/abschließen, hat der Kunde nur Kontakt mit einer Bank - und die sieht dann die ganzen Angebote der anderen, die über den B2B-Markt anbieten und bietet dem Kunden dann drei oder vier Angebote an.

Statt vier Kontakten und vier Angeboten also ein Kontakt und vier Angebote! In der BuBa-Statistik aber drei Anfragen weniger!

Muss man sich darüber Sorgen machen? Ich glaube nicht. Der starke Marktanteilszuwachs von Hypoport fand im ersten Quartal statt und da war Corona ja mal gerade 5 Wochen "aktiv". Es ist daher zu erwarten, dass der Zuwachs beim Marktanteil im zweiten Quartal nochmals deutlich zulegen dürfte.

Weitere Anmerkung: die Statistik bezieht sich ausschließlich auf Anfragen nach "neue" Immofinanzierungen. Über die Hypoport-B2B-Plattformen werden aber auch immer mehr Anschluss- und Umfinanzierungen abgewickelt. Und die Leute, deren Finanzierungen jetzt auslaufen, die haben keine Wahl, ob sie die Immobilie vielleicht später kaufen. Die müssen jetzt finanzieren; ansonsten rutscht der Immobilienkredit in den Bereich "variabel" verzinst und das kann u.U. deutlich teurer werden.

Und noch was... vor ein, zwei Monaten hatten Immoprofis gemeint, die Nachfrage nach privaten Immobilien würde dramatisch einbrechen. Um dann nach einigen Wochen wieder zurückzurudern. Zwar gibt es wirklich weniger Nachfrage, aber nicht unbedingt weniger Verkäufe/Käufe. Es fragen nun nicht mehr 20 Leute nach einer Immobilien, sondern nur noch 10. Ein Einbruch in der Nachfrage wäre aber erst bei deutlich weniger Leuten und ggf. Preisnachlässen zu verzeichnen. Und Preisrückgänge zeigen sich wohl bei den Luxusimmobilien, aber im sonstigen Bereich nicht.

Insofern schaue ich lieber auf die Hypoport-Zahlen als auf eine Bundesbank-Statistik. Und das nicht nur, weil Hypoport rasant Marktanteile hinzugewinnt.

Beispiel:
.: Gesamtmarkt 10 Milliarden, Hypoport-Anteil 20% = 2 Milliarden.
.: Gesamtmarkt 9 Milliarden (-10%), Hypoport-Anteil 25% = 2,25 Milliarden (ein Plus von 12,5%)

 

16.07.20 02:49

81 Postings, 3016 Tage Geldschwemme@sirmike

Hinsichtlich der Bundesbankzahlen kann ich dir nicht folgen, aber vielleicht verstehe ich die auch falsch. Offiziell heißt es "Neugeschäftsvolumina Banken DE / Wohnungsbaukredite an private Haushalte insgesamt" (https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/...452?tsId=BBK01.SUD231) und du meinst, da geht es um Anfragen?
Ansonsten sehe ich das genauso: Ein Rückgang beim Gesamtvolumen wird durch Marktanteilsgewinne mehr als überkompensiert.  

16.07.20 08:29

614 Postings, 2018 Tage sirmike#24969

Ich beziehe mich auf den Finanz-Szene-Artikel und die dortige Grafik (die erste), unter der erläutert wird, was die Statistik anzeigt. Und das sind die Anfragen.

P.S.: Unter Deinem Link wird mir kein Inhalt auf der BuBa-Seite angezeigt.
 

16.07.20 08:56

81 Postings, 3016 Tage GeldschwemmeVerstehe -

16.07.20 12:12
1

971 Postings, 1799 Tage matze91Entwicklung der privaten Wohnungsbaukredite?

Zu den Auswertungen der "finanz-szene":
Ich weiß nicht ob das so sinnvoll ist von Stückzahlen auf Volumen (EUR)  schließen zu wollen.
Die BuBank Statistik im Vergleich 1.4.-31.5. der Jahre 2019 und 2020 sehen ja noch ganz gut aus (sh. Tabelle der BuBank unten).
Der Juni 2020 kann auch nicht so schlecht gewesen sein. Wenn also ein starkes Wachstum von ca. 20-30% im Juni ff. bei Europace nur aus Marktanteilsgewinnen kommen sollte, kann es wir auch recht sein. Ich bin überzeugt, dass gerade aus den Bereichen VOBA/SPARK. starke Wachstumsimpulse kommen werden (das Plus in Q2 ist erst der Anfang!).

Im Übrigen traue ich der Auswertung der Umfragestatistik „Nachfrage“ (obere Tabelle) nicht so recht. Da sind ja auch diejenigen Banken dabei, die noch nicht mit EUROPCE zusammenarbeiten, dies hat ja von der Seite betrachtet m.E. auf das Umfrageergebnis auch "Nachfrage dämpfende" Auswirkungen (weil potenzielle Kreditkunden sich auf der Plattform von EUROPACE tummeln und nicht an den Bankschalter kommen!).

Der Q2 Bericht zum TAV von EUROPACE  enthält ja auch keine negativen Anzeichen zur weiteren Entwicklung des TAV.
Zitat: „…Wir sehen eine anhaltend hohe Dynamik bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie eine hervorragende Entwicklung unseres Segments Privatkunden. Der Einsatz videochat-gestützter Beratung des Endkunden und die digitale Abwicklung der Finanzierungsanfragen an Banken über Europace ermöglichte es den bei uns angeschlossenen Vertrieben, ihre Position gegenüber weniger digitalaffinen Marktteilnehmern deutlich auszubauen."

   2020-05§22.361 Vorläufiger Wert
   2020-04§24.541
   2020-03§25.314
   2020-02§20.546
   2020-01§21.927
   2019-12§20.048
   2019-11§22.234
   2019-10§23.169
   2019-09§21.803
   2019-08§22.520
   2019-07§25.672
   2019-06§20.164
   2019-05§22.629
   2019-04§23.105

Ich bleibe optimistisch, 20% Zuwachs auf der Plattform wäre ja auch noch ein gutes Ergebnis!  

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