Ja, allerdings: Kaufpreis = Umsatz mal drei ist schon Klasse, und wenn man dann die 100% Umsatzsteigerung von 2012 zu 2013 sieht, dann ist das schon nicht schlecht.
Mir war schon aufgefallen, dass man die Dinger zunehmend öfter auf der Straße sieht, aber dass man mit Kopfhörern viel Geld verdienen kann, war mir neu. Und da ich eher von der Sennheiser/Klassik Fraktion bin, habe ich mich dafür nicht interessiert.
Was aber zählt, ist nicht die eigene Präferenz, sondern wieviele Leute bereit sind hohe Preise für einen Kopfhörer zu zahlen, und das sind anscheinend sehr viele in den USA.
Für viele ist der Kauf eines Kopfhörers eine Reinlichkeitsfrage - die Suche und der Glaube an den 'ultimativ wahren' Klang. Ist fast schon religiös, wie da argumentiert wird (bis hin zur Kabelfrage). Nur vergessen sie, dass es einen 'wahren Klang bei Elektronischen Instrumenten einfach nicht gibt. Und wenn die Musik explizit Basslastig ist, und die Leute das wollen, dann ist eben das der Trend, und wird gekauft. Solange es Alternativen gibt, sehe ich keinen Grund zu meckern. Diese 'zu viele Bässe' Kommentare sind ja wahrscheinlich nicht aus der Luft gegriffen, aber eben reine Geschmackssache.
Ich bin mit den ergonomischen Apple Ohrstöpseln zufrieden, und meine Uralt (halbgeschlossenen) Sennheiser haben eh einen zu hohen Widerstand, um die an einen iPod anzuschließen, geschweige denn sehen sie schick genug aus, als dass ich mich damit auf die Straße trauen würde. Und durch das halbgeschlossene Prinzip würde ich ungern in der U-Bahn meine Nachbarn mit meiner Musik berieseln. Mein Musikgeschmack ist sicher nicht repräsentativer Mainstream. ;-) |