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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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neuester Beitrag: 17.08.19 23:04
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 2195
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01.05.16 00:56
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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06.08.19 17:55
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerEndlich!

Drei mutige Professoren lesen den Energiewendehälsen die physikalischen Leviten, zumindest ein bisschen. Sie halten sich dabei gar nicht mit dem Speicherprobelm auf, sondern gehen realistischerweise davon aus, dass wir so weitermachen wie bisher. D.h. wir pushen die Erneuerbaren Energieträger noch weiter, stellen auf E-Mobilität um und warten auf das Wunder, das ... einfach ausbleiben wird.

Etwas verschämt verweisen sie darauf, dass Kernenergie andernorts nicht so ideologisch in die Tonne getreten wird, bereits weiterentwickelt ist und noch wird.

Ein sehr guter Hinweis ist der Effekt der bisherigen Energiewende im gesamten Energieverbrauch. Die Grafik spricht Bände und outet die Umsetzer der Energiewende bzw. die Politik als Volltrottel. Schaut man sich auf dem Weg durch Deutschland das von Windrädern verschandelte Land an und blickt auf deren winzigen Beitrag an unserer Energieversorgung, müsste selbst der dümmste Trottel aufwachen.

Cool ist auch der professorale Hinweis auf die sinnlose E-Mobilität: "Elektroautos, so attraktiv sie sein mögen, tragen daher praktisch nichts zur Energiewende bei."

Wo ich nicht zustimme, ist der Hinweis auf die Bevölkerungsexplosion. Wir können die 11 Milliarden sehr wohl energetisch ernähren. Allerdings bedeutet es einen massiven Ausbau der Kernenergie und einen Erfolg der GEN IV Generatoren.

Insgesamt ist das ein Papier, das wohl bewusst einfach gehalten und für Leser ohne physikalische Kenntnisse verständlich geschrieben ist. Deshalb fehlen auch viele Hinweise und Widersprüche, gerade bei der E-Mobilität, wie z.B. die vollkommen hanebüchene Ansiedlung der Batterieproduktion in Deutschland.

https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/...ende_Web_2019.pdf

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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06.08.19 19:17

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerPassend dazu

Windräder reduzieren Immobilienwert um bis zu 23%. Wenn?s um den eigenen Lebensraum geht, stehen anscheinend keine 90% der Deutschen hinter der ?umweltfreundlichen? Technologie, die noch dazu nichts bringt.

Studie des RWI:
https://idw-online.de/en/news709215

Über:
https://notrickszone.com/2019/08/06/...y-up-to-23-german-study-finds/
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

07.08.19 19:57
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerEnergie, quo vadis?

Angeregt durch die 3 Heidelberger Physiker will ich der Energiewende und den Lösungen noch einmal auf den Zahn fühlen. Die Professoren formulieren sehr vorsichtig und überlassen es dem Betrachter, ob die Energiewende wie geplant gelingen kann, obwohl sie alle Daten zur Verfügung stellen, dass das nicht sein kann. Ihre Empfehlung deshalb: Kernenergie, Solarenergie aus Afrika, Einsparungen und Aufhalten der Bevölkerungsexplosion.

Bei der Kernenergie stimme ich zu, bei Solar in Afrika prinzipiell auch. Allerdings sehe ich da das Problem, dass sich fast ganz Europa und Afrika selbst um diese Energiequelle streiten werden und der Energietransport nach Europa vermutlich nur über synthetische Kraftstoffe funktionieren wird. Aber nehmen wir das einmal trotz aller politischen und logistischen Schwierigkeiten als gegeben hin. Bei den Einsparungen fangen meine Bauchschmerzen aber schon an. M.E. ist da nicht viel zu holen. Energie ist heute schon ein Kostenfaktor, der energetisch effiziente Lösungen erzeugt, im Industriesektor sogar noch mehr als im Privatbereich. Einsparungen gingen also nur über Verzicht bzw. zu Lasten des Komforts. Das rechnen die Heidelberger Autoren auch am Beispiel der Autos vor. Eine Verbrauchseinsparung von 12% durch weniger Autos und niedrigere Leistung wäre demnach ausreichend, 3% unserer gesamten Energie einzusparen. Die Professoren machen das anschaulich mit dem um 8% gestiegenen Fahrzeugbestand in den letzten 10 Jahren. Ob diese zusätzlichen 3,5 Millionen PKW nun alle in die Hände von reichen Haushalten mit Zweit- und Drittfahrzeug gingen, wage ich zu bezweifeln. Da wäre z.B. zu berücksichtigen, dass darunter auch viele frühere Arbeitslose und Teilzeit arbeitende Mütter sind, die das aus Mangel an Alternativen wieder bleiben lassen müssten. Diejenigen, die hier von der individuellen Mobilität ausgenommen würden, wären also wahrscheinlich die Schwächsten. Und selbst die, die das Auto nicht unbedingt bräuchten, wären nur über extreme Kosten umzuerziehen und am Ende doch unzufrieden, solange keine Mobilitätsalternative angeboten wird. Es ist also leichter gesagt als getan, die Zahl der Fahrzeuge zu reduzieren. Bei der Leistung könnte man drüber nachdenken, über eine realistische CO2-Bepreisung Autos mit weniger Gewicht und Leistung zu pushen, die 12% sehe ich aber mehr als sportlich an. Am Ende des Prozesses redet man aber vielleicht über eine Einsparung von 1-2% der gesamten Energie. Hier schießt man also mit Kanonen auf Spatzen. Ich vermute, die Autoren wissen das und führen das nur auf, weil es dem gängigen Aberglauben entspricht und weil sie politisch nicht zerrissen werden wollen.

Damit kommen wir zur wichtigsten Komponente der Einsparung: Die Reduktion oder zumindest der Wachstumsstopp bei der Weltbevölkerung. Das wäre natürlich die rechnerisch einfachste Lösung. Einfach weniger Menschen und weniger Wirtschaftswachstum und fertig ist die Lösung. Aber politisch und vor allem sozial betrachtet ist dieses Problem so gut wie unlösbar. Wer soll denn in welcher Form und Menge reduzieren? Wer legt die Quoten fest, wer die Strafen? Ab wann, wie überwacht und wie sowie von wem sanktioniert soll das stattfinden? Dieses Problem gerecht und menschenwürdig ohne Riesenkonflikte zu lösen, ist unmöglich. Deshalb sage ich kategorisch: Die Weltbevölkerung ist mit friedlichen und menschenwürdigen Mitteln nicht steuerbar.

Wie also ist die Ausgangslage, wenn man großartige Einsparungen nicht erzielen kann? Wir haben z.Zt. in Deutschland einen pro Kopf Verbrauch von Primärenergie von 45 MWh. Global liegt er bei ca. 20 MWh. Eine zukünftige Effizienzsteigerung durch z.B. Solarenergie in Äquatornähe und geschicktere Abwärmenutzung sollte bei gleichzeitiger Steigerung des Bedarfs und mit verteilter Industrie mit 40 MWh pro Kopf machbar sein. Bei 11 Milliarden Erdenbewohnern bedeutet das einen Bedarf von 440 Milliarden MWh in der Zukunft. Die heutigen Kohle-, Gas und Ölreserven wären damit ab 2100 gerechnet ca. 50 Jahre später aufgebraucht. Um überhaupt dahin zu kommen, müssten schon neue Reserven entdeckt werden. Man erahnt, wieso heute die Energie-Hektik aufkommt. Das Klima ist eigentlich nur (vorgeschobener) Statist, wenn es um zukünftige Energieprobleme geht. Was wären die Alternativen zur fossilen Energieerzeugung?

Zunächst einmal Erneuerbare. 440 Milliarden MWh Bedarf bedeuteten bei einem nur 50%-Anteil von Wind inkl. Verlusten ca. 1,2 Billionen MWh installierter Windleistung, also ca. 80 Millionen Windräder oder über die gesamte Landfläche verteilt, alle 1,5 km ein Windrad, egal ob Stadt, Land, Fluss, Wald. Alleine die Wind bremsende Wirkung der Windräder würde die Landmassen erhitzen, vom Beton, Stahl-, Kupfer- und Kohlefaserbedarf einmal ganz abgesehen, den man alle 20 Jahre zum Ersatz bräuchte. Den Rest müssten Solarmodule stemmen, die dann die komplette Sahara bedeckten. Die 10-fach überdimensionierte Strommenge würde wegen der energie- und rohstoffintensiven Modulherstellung und Verlusten über nahe Fabriken in bedarfsgerechte Mengen synthetischer Kraftstoffe umgewandelt. Auch Biomasse (Holz) wird, weil sie nur langsam nachwächst und die Anbaufläche mit der Ernährung von Mensch und Tier konkurriert, max. 10% des Bedarfs beisteuern. Eine globale Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien ist damit so gut wie unmöglich, ohne unter unvorstellbarem Invest- und Rohstoffbedarf den Planeten komplett zu verwüsten bzw. die größte Wüste erschließen. Selbst wenn man das wollte, sollte man besser sofort damit anfangen, denn 80 Millionen Windräder, 100 Milliarden Tonnen Batterien und 9 Millionen Quadratkilometer PV-Module bzw. 200 Milliarden MWh Solarthermiekraftwerke und Raffinerien in der Sahara wollen erst einmal gebaut und die Hindernisse aus dem ersten Desertec Versuch überwunden sein.

Wie siehts mit Kernenergie aus? Heutige Leichtwasserreaktoren kommen aufgrund ihrer katastrophalen Rohstoffausbeute und des damit einhergehenden Müllproblems für ein globales Ausrollen nicht in Betracht. Die energetische Rettung im großen Maßstab kann nur über Brutreaktoren erfolgen, die mit minimalem Müllanteil nahezu 100% der Energie des Brennstoffs nutzen können. Wenn man die heutige Zwischenstufe des schnellen Brüters (z.B. aus Russland) außen vor lässt, werden das vor allem kommende GEN IV Reaktoren unterschiedlichster Technologie sein. Unser zukünftiger Energiebedarf entspräche auf dieser Basis ca. 40.000 Atomkraftwerken weltweit, ca. 300 alleine in Deutschland und ebenso viele Tonnen Thorium als Rohstoff pro Jahr. Das Thoriumvorkommen ist schwer zu beziffern, da es in sehr geringen Mengen fast überall in der Erdkruste und selbst im Wasser enthalten ist und die hohe Energiedichte auch ineffiziente Fördermöglichkeiten zulässt. Wahrscheinlich hätte Thorium eine 500-1000-jährige Reichweite ohne größere Flächenumgrabungen nötig zu machen, auf jeden Fall genug, um die Fusionstechnologie abzuwarten. Aber bis diese Technologie fertig entwickelt und die globale Kapazität installiert wäre, dauerte es mehr als 100 Jahre. Selbst wenn wir alle Anstrengungen darauf richteten, wären  wir vermutlich nicht vor 2050 soweit, GEN IV Generatoren auf Thorium Basis zu errichten und zwar global in einem Tempo von ca. 300 St./a. 2200 hätten wir vielleicht die Kernenergie als primäre Quelle und alles andere wäre daraus abgeleitet. Das bedeutete aber auch, dass die fossilen Reserven gehoben werden, egal ob wir in Deutschland jetzt entsagen oder nicht. Es geht schlicht nicht anders. Jede andere Technologie wäre entweder nicht tragfähig oder zu spät ausgerollt. Die starke Fokussierung auf Kernenergie ließe sich durch die Nutzung von Solarthermie in äquatornahen Gebieten um 10% bis 50% reduzieren. Am sinnvollsten wäre dieses Potenzial natürlich von Afrika selbst zu nutzen. Das Verplempern von Zeit und Geld mit ein paar lausigen Windrädern in deutschen Wäldern, ineffizienten PV-Modulen auf deutschen Dächern oder sonstigem, politischen Geplänkel ist vollkommen sinnlos verschwendete Zeit. Wir müssten eigentlich sofort alles dazu tun, die Entwicklung der Atomenergie voranzutreiben, Afrika und Südamerika solar zu erschließen und die Herstellung synthetischer Kraftstoffe zu industrialisieren. Stattdessen reden wir über eine nationale CO2-Steuer und Zertifikatepreise wegen des Klimaschutzes. Für Deutschland bleibt eigentlich nur der atomare Weg.

Lässt man die Kernenergie sausen, ist unser Schicksal eigentlich besiegelt. Das Ende von Energie und Wohlstand für alle würde unmittelbar drohen. Der physische Verteilungskampf um die letzten fossilen Reserven begänne in wenigen Jahrzehnten. 2100 wäre vermutlich Schluss mit lustig. Das sollte jedem halbwegs vernünftigen Menschen einleuchten.

Die Alternative dazu wiederum lautet, meine obige Prämisse sausen zu lassen und global mit Zwang die ?Transformation? zu betreiben, so wie es die Klimawandelprediger fordern. Die paar Prozent Einsparungen durch Steuern und guten Willen werden es nämlich nicht reißen. Zukünftig leben dann eben nur noch 5 Milliarden Menschen, die sich unter strikter Anleitung, sprich Gewalt, energetisch asketisch und räumlich zusammengepfercht von Erneuerbaren ernähren und bei denen die Geburtenkontrolle militärisch umgesetzt wird. Es gibt keinen Feel-Good-Anything-Goes-Kompromiss dazwischen, außer man findet plötzlich noch Öl- und Kohlevorkommen, die weitere 1.000 Jahre für 11 Milliarden Menschen mit wachsendem Energiebedarf reichen. Das wäre natürlich am einfachsten.

Welches Schweinderl hätten?s denn gerne?

A: Globale Ökodiktatur mit Geburtenkontrolle
B: 3. Weltkrieg um die letzten fossilen Ressourcen
C: Kernkraft, äquatorale Solarenergie und synthetische KS
D: Ein Wunder

Ob es zukünftig 1 Grad wärmer oder kälter wird und ob die Bundesregierung deswegen eine CO2-Steuer einführt ist noch bedeutungsloser als der berühmte Sack Reis in China.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

08.08.19 12:48

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDer Klimawandel ist Wikinger

zumindest mag er den Süden nicht. Da droht der August, also der Winter, entgegen der Klimawandelhypothese ein ganz kalter zu werden. Bestimmt wieder so eine Finte, um die Leugner reinzulegen. Rechnet man den Bias des zugrundeliegenden Modells dazu, dürften wir global betrachtet Mitte August exakt bei der Durchschnittstemperatur von 1979-2000 ankommen. Aber selbstverständlich ist das nur Wetter. Und darf nicht auch ein Klimawandel mal Ferien haben? Wenn nicht im August, wann dann?

Stutzig würde mich vor allem das Klimawandelprofil machen, dass die Erde in den letzten Jahrzehnten fast ausschließlich über die Arktis abkühlt, wo sie das nach der Theorie doch über beide Pole tun sollte. Ist das nur ein altbekannter Meeresströmungseffekt, namens AMO? Der wird in den nächsten 10-15 Jahren drehen. Kommen dann wieder kältere Temperaturen auf die Nordhalbkugel zu? Geht deshalb die Erde in 12 Jahren unter?

http://www.karstenhaustein.com/climate
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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09.08.19 00:38
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerStrom, quo vadis?

Im Juni gab es anscheinend ein paar brenzlige Tage, an denen wir kurz davor waren, die Lichter in D und evtl. anderen europäischen Ländern auszuknipsen. Was war passiert? ?Das Stromnetz in Deutschland ist an mehreren Tagen im Juni in eine kritische Situation geraten, weil zeitweise weniger Strom produziert wurde als benötigt. Ein großflächiger Stromausfall hat nach Einschätzung der Bundesnetzagentur aber nicht gedroht. ?Es bestand keine Gefahr für die sichere Stromversorgung in Deutschland?, teilte ein Behördensprecher am Dienstag in Bonn mit. Die Gründe für das starke Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch seien noch nicht eindeutig geklärt. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte: ?Die Netz- und Versorgungssicherheit ist und war gewährleistet.?

Na, wenn Alti das sagt, muss es doch stimmen. Bei den Netzbetreibern hört sich das allerdings nicht ganz so entspannt an: ?Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden.? Am 6.und 12. Juni sowie am vergangenen Dienstag habe die zu geringe Stromeinspeisung in das deutsche Netz ?jeweils zu einem Absinken der Netzfrequenz im gesamten europäischen Verbundnetz geführt?.

Sicher gibt es dafür eine Erklärung, oder? ?Bundesnetzagentur und Übertragungsnetzbetreiber wollen jetzt klären, wie es zu der Unterversorgung beim Strom gekommen ist. Das werde aber einige Zeit dauern. Die dafür notwendigen Daten würden erst in einigen Wochen vorliegen, hieß es von Seiten der Netzbetreiber. Marktteilnehmer sehen in ungenauen Verbrauchs- und Erzeugungsprognosen einen Grund für die Probleme.?

Während die Spezis noch an ihrem Erklärungsmodell basteln, erklärt euch Lumpi, was tatsächlich Masse war. Der Co2 Zertifikatepreis ging vor einigen Monaten durch die 25? Barriere. Das hat die Energieerzeuger in Not gebracht. Die Steinkohlekraftwerke, die bisher den größten Teil der Regelenergie stellten, wurden plötzlich unrentabel. Auf Gas konnte man nicht verzichten, weil das die ultrakurzfristige Regelenergie stellt. Also hat man seit einigen Monaten die meisten Steinkohlekraftwerke komplett abgeschaltet. Die Braunkohle läuft aufgrund unschlagbarer Kosten weiter. Statt aus heimischen Steinkohlekraftwerken holt man sich seitdem die fehlende Energie zum Kompensieren aus dem Ausland. An den besagten Tagen war selbst im europäischen Netz nicht genügend Regelreserve für den deutschen Bedarf da, vermutlich, weil der Wind gerade europaweit Pause machte und die Sonne noch nicht aus den Federn war, so dass aufgrund dieses Leistungsdefizits die Frequenz in ganz Europa in den Keller ging. Die Unterdeckung muss zeitl. noch nicht einmal groß sein. Wenn das Kohle- oder Gaskraftwerk aus ist, ist es aus. Da hilft kein Regler. Und aus ist es nach den Wind- und Wolkenvohersagen. So stabil ist unsere Stromversorgung heute.

Stay tuned, it?s gonna get dark.

https://www.fr.de/wirtschaft/...ion-deutschem-stromnetz-12758146.html
https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter-widget/


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09.08.19 12:50
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammler2173 + 2175 = 0

Genau so rechnen wir. Warum? Aus posting #2173 folgt, dass wir (die Menschheit), egal, was wir machen, jedes Staubkorn Kohle und jeden Tropfen Öl verbrennen werden und müssen, sofern wir nicht eine anthropogene "Säuberungsaktion" durchführen wollen (obwohl ich mir bei so manchem Zeitgenossen nicht so sicher bin, ob er es nicht doch gerne hätte). D.h. der Kohlenstoff aus der Erde wird unweigerlich zuerst in die Luft, dann ins Meer und zurück in die Erde geschickt werden. Ob wir in Deutschland oder anderswo eine CO2 Steuer einführen oder in Europa über Zertifikate die Stromproduktion ins Nirwana verschieben wollen, ist diesbezgl. vollkommen effektlos. Es verschiebt die Emission nur woanders hin und wir haben die Nachteile.

Aus posting #2175 folgt, dass der Zertifikatepreis sein Ziel langsam erreicht und bestehende Kohlekraftwerke teurer macht. Allerdings vergisst man, dass eine zertifikatelösung nicht die Kraftwerksplanung ersetzt. Man kann zwar das unrentable Kraftwerk abschalten und Strom aus dem Ausland beziehen, wenn dort aber nicht genügend Reserve für alle da ist, bricht das System zusammen. Mit jedem Windrad und jedem PV Modul, das in Europa installiert wird und jedem Kohlekraftwerk, das man aus Zertifikatepreisgründen abschaltet, läuft man näher an den unausweichlichen Blackout. Es müssten also viel mehr Gaskraftwerke genbaut werden. Gerade wenn z.B. Deutschlan in die Batterieproduktion einsteigen will, muss dieser Strom zuerst einmal her. Da hilft kein Zertifkatepreis, sondern nur Birne einschalten und machen. Beides wird unterlassen.

Viel effizienter und für uns komfortabler wäre es, wenn wir das CO2 weiterhin rauspusten würden, bis das physische Ende der fossilen Kraftwerke erreicht wäre und wenn wir den armen Ländern bereits jetzt neue Kernkraftwerke und Solarthermiekraftwerke spendieren würden. Deren Atommüll könnte später in GEN IV Reaktoren verbrannt werden. Das wäre zielführender, als dort zuerst die fossile Kraftwerkstechnik einzuführen, um dann vor deren Lebensdauerende auf Atom umzustellen. Ebenso dringend müsste die Kernkraftabschaltung hierzulande sofort revidiert und ein neues programm aufgelegt werden. Das wäre viel viel sinnvoller investiertes Geld als in Windräder, PV Modulen und Batterien. Mit 30 Milliarden/Jahr wäre da schon was zu machen. Aber das erkläre man einmal einem Hexenjäger im Furormodus kurz vor dem Climax.

Stattdessen rechnen wir lieber wie Milchmädchen und sonnen uns im Gefühl, ein paar Tonnen CO2 eingespart zu haben, die dann klammheimlich anderswo in die Atmosphäre gehen und für die gesteigerte Photosynthese des Planeten sorgen. Ich warte auf den Blackout im Winter. Ohne Strom geht auch keine Heizung. Vielleicht hilft ja Kälte beim Nachdenken. Da freut sich bestimmt jeder, wenn plötzlich gar kein CO2 mehr emittiert wird außer von denen mit Schwedenofen. Das ist übrigens auch die größte Befürchtung des Katastrophenschutzes.

https://www.welt.de/politik/deutschland/...h-vorbereiten-sollten.html
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09.08.19 20:41
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDeus Carbonis

schickt nächste Woche auch seine europäischen Propheten des jüngsten Gerichtes in den wohlverdienten Urlaub. Bei Temperaturen unter 20 Grad heißt es Land gewinnen mit der Mär vom brennenden Planeten. Obwohl, selbst das schaffen die, dem Co2 anzuhängen. Da kramt man dann den guten alten Jet Stream aus dem Koffer.  
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09.08.19 22:53
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerGeht Links

Stiften beim Klimawandelzirkus? Einer vom ganz linken Rand, der noch dazu Signalwirkung hat, erkennt die heiße Luft hinter den grünen Träumen und vor allem enttarnt er die ahnungslosen grünen und linken Phrasendrescher. Michael Moore.

https://wattsupwiththat.com/2019/08/09/...e-promises-of-green-energy/
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11.08.19 11:55
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDie Blindgängerinnen

in der Regierung sind beim Kaffeeklatsch auf schlicht geniale Lösungen zur Rettung des Planeten gekommen. Um chinesischen Plastikmüll in den Weltmeeren zu vermeiden, will die blonde Svenja Plastiktüten in Deutschland verbieten. Wohl etwas Pech beim Nachdenken gehabt. Nach der 2. Tasse kam dann AKK mit einer neuen Abwrackprämie um die Ecke. Diesmal für Ölheizungen. Geistesglück kann man das auch nicht gerade nennen. Stattdessen fördert man wahrsch. Holzschnipsel, die die Abholzung beschleunigen und ein Vielfaches der Partikelemissionen verursachen. Na, Hauptsache wir Deutschen können funktionierende Maschinen auf die Müllhalde kippen und den Müll auch noch belohnen. Machen wir regelmäßig alle paar Jahre und sind auch noch stolz darauf. Denn Maschinenmüll rettet die Welt. Weiß doch jeder, vor allem die Tagesschaukonsumenten.

Am besten fand ich aber diesen Satz: ?Zur Nachhaltigkeit gehöre die Schwarze Null, also ein ausgeglichener Bundeshaushalt, aber auch die "grüne Null im Sinne von Klimaneutralität".

Ist doch schön, wenn die Weltenrettung so billig zu haben ist. Ich nominiere AKK hiermit für den Nobelpreis in Mathematik. Wenn sie ihn nicht bekommt, spendiere ich ihr ne Tasse Kaffee.

https://www.tagesschau.de/inland/...-karrenbauer-klimaschutz-101.html

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12.08.19 10:21
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerE-Scooter retten überraschend nicht die Welt

Die SZ wundert sich, dass man mit e-Scootern nicht die Welt retten kann. Das drollige Gefährt, das man einfach liegen lässt, wo es gerade beliebt, trägt nur wenig zur Klimarettung bei. Das ist umso erstaunlicher, als man die Dinger ja aufgrund ihrer begrenzten Lebensdauer schnell entsorgt. Und gerade eben haben wir ja gelernt, dass Abwracken gut für die Umwelt ist.

https://www.sueddeutsche.de/auto/...-und-wenig-umweltnutzen-1.4559040

Der Planet bleibt also nachhaltig gefährdet. Nicht nur der, sondern auch der hippe Rider! Der unterschätzt oft, was Trägheitsmomente und Gyroskopie so alles fabrizieren können. Wo ein 28" Rad über eine kleine Bodenschwelle holpert, lässt die winzige Höhe der Nabe eines Rollers das Gefährt gegen eine Wand knallen. Den Rest erledigt die Massenträgheit.  Das Fehlen des selbst  stabiliserenden Effekts großer Räder über die Kreiselkräfte (Gyroskopie) dürfte auch einige überraschen, die dem System Fahrer-Gefährt-Gepäck allzuheftige Lenkkommandos verpassen und deren mentale sowie physische Gelenkigkeit mit den Gegensteuermaßnahmen nicht Schritt halten.

https://www.sueddeutsche.de/auto/...r-unfaelle-versicherung-1.4435936

Schade, da hat man die Verkehrswende doch gerade erst eingeleitet und schon demotiviert einen die Physik. Wir sollten sie abschaffen. Also wählt nachhaltig, damit das doofe Zeugs mit blöden Formeln und Gesetzen endlich besteuert oder verboten wird!
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12.08.19 16:58
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDie Abstinenz jeglicher Intelligenz

bei den Analysen und Maßnahmen ist im Vergleich zur Verbreitung und zum Akzeptanzgrad der Umweltideologie erschreckend. Gerade ist wieder ein tendenziöser Vorabbericht vom IPCC erschienen, wo es um Landnutzung geht. Der nächste offizielle primäre, naturwissenschaftliche Bericht des IPCC ist erst für das Jahr 2021 vorgesehen. Solche präejakulativen Konsequenzen bei der Landnutzung sind also pure Panikmache. Natürlich steht da derselbe Mist wie in den Vorgängerpamphleten der Arbeitsgruppen 2 und 3 drin, nur noch schlimmer. "Die Zeit" hat diesen Unfug kritiklos aufgegriffen und nochmals dramatisiert. Die Katastrophe von der 80% Landnutzung für Tierhaltung erweist sich bei genauerem Hinsehen als unhaltbar. Selbst wenn die 80% stimmten, könnten sich demnach ca. 5 Milliarden Menschen problemlos vegan von 20% der verfügbaren Ackerfläche ernähren. 12,5 Milliarden Veganer würden demnach nur 50% der Ackerfläche benötigen. Die anderen 50% könnte man also durchaus für die Tierhaltung nutzen. Um die Reduktion des notwendigen Fleischkonsums zu ermitteln, teilt man zunächst die 80% durch 5 kommt damit auf 16% Ackerfläche /1 Milliarde Menschen. Teilt man die 50% durch 12,5 kommt man auf  4%/1 Milliarde Menschen. 16% geteilt durch 4% ergibt 1/4. D.h. ohne irgendetwas zu wissen oder zu hinterfragen kann man schon sagen, dass eine Viertelung des individuellen Fleischkonsums ausreicht, um eine zukünftige Weltbevölkerung von 12,5 Milliarden gemischt zu ernähren. Bei einer Effizienzsteigerung durch moderne Chmie und Gentechnik, wäre sicher auch eine Halbierung des Fleischbedarfs ausreichend. Das klingt dann schon bei weitem nicht mehr so bedrohlich. Der europäische und der nordamerikanische Fleischkonsum sowie deren Produktion sind übrigens in den letzten 20 Jahren nicht gewachsen. D.h. selbst bei billigst verfügbaren Fleischmengen wollen und brauchen wir gar nicht mehr. Solch simple Analysen werden aber unterlassen. Stattdessen wird das Ende der Welt an die Wand gemalt. Die Fläche reicht nicht aus, wir müssen alle Veganer werden und die Landwirtschaft reduziert auch noch die Biodiversität. Ja, das tut sie. Aber das hat sie immer getan und Biolandwirtschaft reduziert sie noch viel mehr als die industrielle. Außerdem reduzieren Energie auf Basis Biomasse und Biokraftstoffe die vorhandenen Flächen bei lächerlichen 1,5 Watt/Hektar noch einmal deutlich. Aber trotz dieser offensichtlichen Widersprüche und empirischen Erfahrungen muss die Energieerzeugung Bio werden, die Landwirtschaft auf Bio und die Ernährung auf Vegan umgestellt werden, um angeblich den Planeten zu retten. Neben der Notwendigkeit der CO2-Vermeidung ist das der größte Unfug! All dies würde unseren Untergang nur beschleunigen.

Die sich unweigerlich aufdrängende Konsequenz wäre die Feststellung der gesellschaftlichen Totalverblödung. Dass die Mehrheit doofer ist, als es das Verständnis einer komplexen Welt erfordert, ist so, aber war auch immer so. Dass mit der Eroberung der höheren Bildungsstätten durch die Massen eine Erosion der Bildungsqualität einherging, trägt vielleicht dazu bei. Aber: Selbst wenn das Bildungsniveau gesunken wäre, müssten immer noch genügend prinzipiell fähige, aber potenziell unterforderte  Menschen da sein, um genügend Verständnis zu generieren (obiges Beispiel braucht keinen Einstein). Darüber hinaus hätte die flächendeckende Bildung für einige einen positiven Effekt, indem sie durch die aus ihrer Sicht bessere Bildung ansatzweise Methodiken an die Hand gegeben bekommen hätten, die sie sonst nicht zum Verständnis befähigt hätten. D.h. ich glaube nicht, dass die grassierende "Dummheit" am vielbeschworenen Niedergang des Bildungswesens liegt, zumindest nicht signifikant. Dagegen spricht auch, dass viele Anhänger der Ideologie auf anderem Gebiet durchaus intelligent sind.

Wenn es also nicht fehlende Intelligenz ist, was den Erfolg der Ideologie ausmacht, was ist es dann? Die wahrscheinlichere Ursache liegt vermutlich in der gesellschaftlichen Entwicklung. Und die wird seit geraumer Zeit von der Postmoderne gekennzeichnet. Deren Kennzeichen ist die bewusste Ausschaltung menschlicher Vernunft. Die Vernunft einzelner Spezialisten wurde sukzessive durch Emotion und eine Vielzahl von Sichten ersetzt. Das gestattete sukzessive dem Aberglauben und einer anders gearteten Ideologie nicht nur einen Fuß in die Beurteilungs- und Entscheidungstür zu bekommen, sondern sie komplett zu entern. Heutzutage ist in der Politik gerade dann, wenn es um Zusammenhänge, Zahlen und Fakten gehen sollte, nichts mehr vernünftig. Wir sind zum Tollhaus verkommen, wo selbst höchst dekorierte Wissenschaftler ein Mantra vor sich hertragen und alles Wissen bereitwillig fahren lassen, wenn es um das Anzeigen der Zugehörigkeit zur gerade angesagten Gruppe geht.

Womit wir wieder bei der Frage wären, wie sich etwas Angesagtes etabliert. Meine Theorie mit den männlich/weiblich dominierten Zyklen, u.U. getriggert/verstärkt durch Wirtschaftszyklen, ist bekannt.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

13.08.19 00:02

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerApropos Fläche

Die größte Verschwendung von Fläche sind bekanntlich Biogasanlagen. Für eine 500 kW Anlage braucht man in etwa 200 Hektar Anbaufläche. D.h. pro kW macht das bescheidene 0,004 Quadratkilometer, die sich aber summieren, denn 1 kW ist nichts, ein Hahrföhn z.B. Laut Statista haben wir 2018 4.800 MW Biogasleistung installiert. Aufs Jahr gerechnet entspricht das ungefähr 1% unseres gesamten Energieverbrauchs. Nicht viel.

Aber was macht das an Fläche aus? Wir fragen unseren Taschenrechner. 4.800.000 kW x 0,004 km2/kW = 19.200 km2. Ganz schön viel. Deutschland hat ca. 357.000 km2 Fläche. Ca. die Hälfte davon, also 178.500 km2, ist Agrarfläche. D.h. wir opfern 10% unserer verfügbaren Fläche für 1% unseres Energiebedarfs. Wollten wir ganz Deutschland so regenerativ betreiben, bräuchten wir 10 Deutschländer. Woher nehmen? Vielleicht mal den Putin fragen, ob er uns etwas verbrannte sibirische Erde für unseren tollkühnen Energieplan gibt. Das scheint mir ein ziemlich unglückliches Experiment zu sein.

Aber nein, denn dafür, dass die Bauern ihren Mais auf so riesigen Flächen, aussähen, düngen, ernten und am Ende für ein bisschen minderwertiges Biogas verrotten lassen, zahlen wir dem guten Mann auch noch viel Geld. Ich finde energiewenden macht fast soviel Spaß wir Klimacampen.

Da relativieren sich die 80% Flächennutzung für Tierhaltung doch signifikant.
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13.08.19 00:21

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerWährenddessen

will sich der Katastropheneffekt auf unserem Planeten nicht ums Verrecken einstellen.

https://notrickszone.com/2019/08/12/...ted-greening-trend-since-1990/

Ich glaube, wir brauchen mehr Bio, mehr Wind und Solar, um das zu erreichen.
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13.08.19 12:45
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerKurzer Lagebericht zum Überlebenskampf

Der Homo Occidens steht dem Dräuen einer natürlichen Vergeltungsmaßnahme für sein Sündenleben gegenüber. Gaia kündigt über das 30-jährige Wettermittel ihren Suizid an. Um Gaia zu retten, gilt es, die anthropogene Photosynthese zu reduzieren und das Wetter wieder auf Stand Null vor 150 Jahren zurückzudrehen. Die Elbe muss wieder zufrieren und Ernten müssen jämmerlich erfrieren, erst dann ist alles wieder gut. Das ist nicht schön, aber wir müssen es tun! Dem Problem sind wir bisher entgegengesetzt:

1. Wetterfreundlichkeit
2. Wetterschutzmaßnahmen
3. Wetterneutralität
4. Wetterziele
5. Wetterpolitik
6. Wetterkabinett
7. Wettergesetz
8. Wetterrettung
9. Weltwetterrat
10. Wetternotstand

Trotzdem muss man konstatieren: Es reicht nicht! Wetter und Gaia sind nicht mehr zu retten, zumindest nicht mehr mit Worten. Jetzt müssen Taten folgen und zwar radikale! Alle Wetterschädlinge müssen eliminiert werden, sofort! Da die Wetterpolitik so kläglich versagt hat, müssen jetzt Späne fallen. Alle Macht den KKK-Kommandos! Kinder, Kommunisten und Katastrophensturmtruppen bitte übernehmen. Ihr seid unsere letzte Hoffnung, bitte leuchtet uns heim!

Wir fangen schon mal mit Sand im Getriebe an.  Die Zeit des Redens ist vorbei. Zerstörung und Stigmatisierung ist heute ziviler Ungehorsam.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/...chutz-vor/ar-AAFJ0TB
https://sand-im-getriebe.mobi/
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13.08.19 18:08
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerKurzer Loop back zum Ernst

Die Wissenschaft hat ein gemütliches Auskommen. Fehler werden nicht bestraft. Im Gegenteil, wenn das Ergebnis zwar faktisch falsch, aber politisch interessant ist, wird man sogar mit Fördergeldern und Ruhm überschüttet. Wenn sich dann 20 Jahre später herausstellt, dass das grober Unfug war, muss kein Wissenschaftler die Konsequenzen seines bewussten oder unbewussten Fehlers verantworten.

Wenn heute ein naiver Teil der Bevölkerung aufgrund maßlos übertriebener oder offensichtlich falscher wissenschaftlicher Aussagen auf die Barrikaden geht und eine reale Revolution anzettelt, freuen sich diese Zahlenverdreher wahrscheinlich auch noch. Selbst wenn Milliarden zerstört, Menschenleben, wie das der armen Greta, versaut und vernünftige technologische Zukunftswege verbaut sind, wird die Verursacher keiner zur Rechenschaft ziehen.

Ich würde genau dafür plädieren. Ein Wissenschaftler, der einfachste wissenschaftliche Prinzipien bewusst übergeht oder Daten bewusst falsch interpretiert und darauf basierend extreme, ungerechtfertigte Aussagen tätigt, muss dafür geradestehen.

Jeder popelige Ingenieur in der Wirtschaft kann selbst für einen fahrlässigen Fehler vor Gericht gezerrt werden. Das sollte man auch dem Wissenschaftler zumuten können.
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14.08.19 01:10
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerCO2 Steuer nachgerechnet

Die Sturzbetroffenen wollen uns nach dem Sommerurlaub mit einer CO2-Steuer beglücken, damit der Sprit weltweit 1 Monat länger reicht. Kann man machen. Die Superhirne haben sich dabei auf 40 ?/Tonne eingeschossen. Warum, weiß man nicht, denn die Untergangsapologeten haben in ihren geheim ausgetüftelten Computermodellen den Schaden auf 180 ?\t berechnet. Wahrscheinlich ist 40? der Pegel für den Angstanzeiger der Politik. 0 ? würde bedeuten, sie hätten vor Greta und Luisa ebenso viel Angst wie vor den deutschen Gelbwesten. 40 ? bedeutet, sie haben vor der Amerikaseglerin und der Vielfliegerin mehr Angst als vor dem gelb verkleideten Warnmichel. Auch eine Aussage.

Zwei Punkte interessieren mich. A: Wieviel Co2 Steuer zahlen wir denn heute schon? Und B: Wieviel Schäden sind in den letzten 50 Jahren so aufgelaufen. Ich hätte schließlich gerne erfahren, wem ich den Schaden wie bezahlt habe oder ob da noch eine große Schuld auf mir lastet.

A: CO2 Steuer heute
Bei einem Spritpreis von 1,40 ?/Liter zahlt man 0,88 ? Steuern. 0,22 ? sind Umsatzsteuer, also lassen wir sie mal weg, der Staat muss schließlich auch von was leben. Bleiben 0,66 ? Energiesteuer. Von den Einnahmen der Energiesteuer im Sprit verwendet der Staat ca. 1/4 für den Straßenbau (https://www.bundesfinanzministerium.de/...-bundeshaushalt-2018.html). Bleiben grob 0,5 ?, mit denen der Staat unsere Schäden begleichen, oder die man auch Co2 Steuer nennen könnte. Die Frage ist, wieviel Co2 pusten wir pro Liter Benzin raus. Über das stöchiometrische Verhältnis landen 1 kg Benzin und 14,7 kg Luft im Topf. Hinten kommen ca. 15% CO2 raus. D.h. pro kg Benzin pusten wir 2,36 kg CO2 in die Luft. Über die Dichte von 0,748 kg/l kommt man auf 2,36 kg Co2 / 1,34 l = 1,76 kg Co2/ l Benzin = 1,76 kg Co2/ 0,5?  = 3,52 kg Co2/? = 1000 kg/284 ?.

Wir zahlen also heute schon 244 ? / t mehr, als man uns zusätzlich auf die Nase binden will. Und wir zahlen jetzt schon 104  ? mehr, als die Cracks behaupten, was das Co2 tatsächlich an Schaden anrichtet. Warum dann eigentlich nochmal 40 ? oben drauf schlagen?

B: Bisheriger Schaden seit 1969
Bei einer Fahrleistung von 10.000 km/a und einem Verbrauch von 8 l/100km emittiert ein Benziner ca. 1,4 Tonnen/a. Ein Diesel emittiert zwar mehr Co2 aber verbraucht weniger. Wir nehmen der Einfachhait dasselbe Verhältnis. Im Schnitt nehme ich über die 50 Jahre 25 Millionen Pkw in D an. Macht 1,4 x 50 x 25.000.000 x 180 = 315 Milliarden Euro. Das macht pro Haushalt ca. 10.000 ? Klimaschaden durch das Auto. Die Pkw machen aber nur ein Fünftel der Co2 Emissionen aus. D.h. der ganze Co2 Schaden wäre eigentlich 50.000 ? pro Haushalt, oder 1.000  pro Haushalt und Jahr. Also ich hab so eine Rechnung noch nicht gesehen. Wo ist der Schaden? Wahrscheinlich mit den Statistikleichen der Nox- und Partikeltoten begraben. R.I.P. Oder das ganze dicke Ende kommt noch. Ganz bestimmt sogar. Bisher war noch jeder Weltuntergang in der Zukunft.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

14.08.19 08:34

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerDen wichtigsten Satz vergessen

14.08.19 09:32

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerOoops

Da hat der Editor mein schickes 100er Symbol nicht geschluckt. Also nochmal. Da wir schon 100 ? mehr als den Schadenswert pro Tonne Co2 zahlen, muss Väterchen Staat auch alle Klimaschäden decken. Es gibt deshalb auch keine Notwendigkeit, die Steuer zu erhöhen.

Aber es gibt noch ein interessantes Detail. Die 40? Erhöhung würde gerade einmal 10 Cent/l ausmachen. Auf 10.000 km hochgerechnet machte das 80?/a aus. Nicht sehr viel. Hätte also Null Wirkung. Gibt man dann noch 100? Energiegeld zurück, machen die meisten sogar noch was gut. Also was soll diese sinnlose Geld-Hin-und-Herschieberei?

Ganz einfach: Die schlichten Gemüter unter den Sturzbetroffenen wären beruhigt, man rettet mal wieder den Planeten. Gleichzeitig erhöht man in einer kritischen Phase des Abschwungs nicht die Steuerlast. Und da dürften einige zittern. Die Autobranche schlittert aufgrund der E-Mobil-Propaganda eher einem 10% als 5% Minus entgegen. Das dürfte eine satte Rezession ergeben. Also Durchhalteparolen verkünden und Planetenrettung monetär auf Sparflamme setzen, auch wenn der Witz mit Brachialrhetorik verkündet wird.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

14.08.19 16:40

40791 Postings, 4089 Tage Fillorkillist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Discrepancy in scientific authority and media visibility of climate change scientists and contrarians:

...we juxtapose 386 prominent contrarians with 386 expert scientists by tracking their digital footprints across ?200,000 research publications and ?100,000 English-language digital and print media articles on climate change. Projecting these individuals across the same backdrop facilitates quantifying disparities in media visibility and scientific authority, and identifying organization patterns within their association networks. Here we show via direct comparison that contrarians are featured in 49% more media articles than scientists. ..   https://www.nature.com/articles/s41467-019-09959-4

Tja, Lumpi, der Klimaskepsismaoismus repräsentiert keine verfolgte Minderheit, sondern Mainstream. Jedenfalls wenn man sich auf veröffentlichte Meinung bezieht.  
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it's the culture, stupid

14.08.19 20:53

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerNicht dein Ernst, Fill

Ich kenne das Ding nicht und habe natürlich keine Zahlen parat, aber bin mir zu 100% sicher, dass das reine Propaganda ist. Gründe:

Der Artikel ist am 13.08.2019 veröffentlicht worden und ist einen Tag später in aller Munde. Klares Propagandazeichen. Dass man überhaupt solche Studien anstellt, ist schon ein Armutszeugnis dieser ?Wissenschaft?.

Kleine Denkaufgabe: Wenn 97% der Wissenschaft rot und 3% blau sind. Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass du für 3% der roten einen niedrigeren Publicitybeitrag erzielst als für die gesamten 3% der Blauen? Um Gleichstand herzustellen, müssten die Contrarians statt 49% in etwa 3000% mehr Publicity erwirtschaften.

Morgen ist Packtag und Zelebrieren der Urlaubsvorfreude mit Wein, Weib und Kindergesang. Danach Urlaub. Vielleicht hab ich währenddessen mal Muße und ich schau mir das Ding genauer an. Ich glaube aber eher nicht. Wenn du drauf bestehst, tue ich das nach meinem Urlaub.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

14.08.19 21:18
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerund dann wäre da noch die Frage

wie die Medien über beide Seiten berichten. Wenn sie die 3% der Roten 100 mal hochjubeln und die 3% der Blauen 149 mal als Flatearther bezeichnen haben die zwar 49% mehr Publicity, aber die rote Sache hat 100% gewonnen. Das ist Bullshit hoch drei, Hundertneunundvierzig Prozent!
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

14.08.19 23:26
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40791 Postings, 4089 Tage FillorkillWenn 97% der Wissenschaft rot und 3% blau sind

No, No, No. Oben steht: we juxtapose 386 prominent contrarians with 386 expert scientists by tracking their digital footprints

Natürlich bestehe ich nicht drauf. Es wird damit ja keine Aussage über den Wahrheitsgehalt von Argumentation getroffen, sondern nur über die Pose der Klimaskepsisstalinisten, die sich gern als vom System verfolgte Minderheit beschreiben. Dabei sitzt einer dieser Stalinisten sogar im Weissen Haus. Du darfst also unbekümmert in den Urlaub. Übrigens endet diese Studie mit dem Aufruf an die Klimaleute, ihr Advertising zu verbessern.  
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it's the culture, stupid

15.08.19 00:07
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9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlereben Fill

wie die Gemeinde ja nicht müde wird zu behaupten, sind 97% der Wissenschaftler einer Meinung, also Weltuntergang oder was auch immer. Nur 3% wären also contrarians.

Angenommen die Anzahl der Klimawissenschaftler wäre 10.000, was viell. sogar realistisch ist, dann wären 3 % 300 Wissenschaftler. Die Guten zählten dann 9700.

Jetzt nehme ich 300 von den 9700 Guten und ratzeputz alle 300 von den Bösen und messe jeweils deren Medienrepräsentanz, egal was die sagen. Es zählt nur die Erwähnung. Zwei Fragen:

1. Wenn Medien wenigstens ansatzweise ausgewogen von beiden Seiten der Medaille berichten wollen, welche 300 wirst du dann öfter finden?

2. Ist bei diesem Ungleichgewicht ein logischer Rückschluss aufs Allgemeine zulässig, indem man die eine Gruppe auf ca. 3% beschränkt und die andere aber zu 100% ausbeutet.

Überleg mal! Das Ding stinkt von hinten bis vorne. Es ist eine weitere dieser vielen Nebelkerzen, die mit viel Aufwand und Getöse Stimmung machen sollen. Tatsächlich steckt nur heiße Luft zum Verdrehen der Realität dahinter.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

15.08.19 18:42

588 Postings, 3495 Tage iBroker@#2192, "Stalinisten"

..dein Beitrag #2192 ist voller Raffinesse - zunächst die Theorie darlegen versuchen, dass das Weihwasser nass ist, und dann geschickt die Gelegenheit gerade wegen nutzen, um nicht nur die Existenz, sondern speziell die Identifikation des "Teufels und seine Jünger" zu verbreiten.

Fillorkill, #2192: Es wird damit ja keine Aussage über den Wahrheitsgehalt von Argumentation getroffen, [...]

..für den "Wahrheitsgehalt" bedarf es mehr als einer erblassten "Argumentation", wie z.B. ein komplexes Klimasystem NUR anhand eines einzigen Parameter "CO2" zu erklären.

Außerdem, die vorrangige Priorität sollte offenbar vorerst sein, was unter den Begriff "Forscher / Wissenschaftler" heutzutage überhaupt verstanden wird, besonders angesichts der flagrant selbst erteilten "Pflicht" entsprechend eigener entgeisterten Wahrnehmung (#2153).

 [...], sondern nur über die Pose der Klimaskepsisstalinisten, die sich gern als vom System verfolgte Minderheit beschreiben. Dabei sitzt einer dieser Stalinisten sogar im Weissen Haus.

..meinst nicht, dass die genossen-verbreitete Idee von "Tierfurzen"-Strafbesteuerung und "Mobilität-Ernährung-Konsum"-Selbstbestrafung vielmehr nach Zwangsformen von autoritär-bürokratischen Methoden und Herrschaftsformen aussieht? Wobei wohl nicht vergessen auch das zu der üblichen Genossenschaft gehörend "innovative Advertising", Schüler auf die Straße schicken, um diese "Methoden und Formen" zu promoten.

Gerade als bereits anerkannter "Philosoph Marx-Sokrates" (#88971) müsstest du über die geprägte Kontextualisierung des Marxismus wohl im Bilde sein, oder ging wieder was schief? Wieder eine versehentliche "Neuronen-Umpolung" eingetreten, die Polarität "links und rechts" wieder verwechselt?

Oder diese Woche wieder mal in die "Philosoph Popkulturell-Konfuzius"-Rolle zur Abwechslung geschlüpft, um diesen Thread zu unterhalten? (#89243)

As always, very predictable and consistent - same old, same old. Just your usual way of "big (confused and empty) talk" about the "obvious evil". This time "stalinism prophecy" for a change, since "white supremacy and racism prophecy" no longer dissimulates reality (#94579).

Zwar raffiniert, aber einfach unverbesserlich.

 

17.08.19 23:04

9885 Postings, 5559 Tage lumpensammlerKorrektur #2186

Der Co2 Gehalt (Gewicht) beträgt wohl eher 20% im Abgas. Dadurch erhöht sich die Emission pro Liter um ein Drittel auf 2,35 kg/l. Die von uns bereits gezahlte Co2 Steuer verringert sich dadurch auf 213 ?/Tonne, liegt aber immer noch deutlich über dem angeblichen Schadenswert von Co2.

Die Emission pro Pkw und a erhöht sich dadurch auf 1,88 Tonnen, der Rechnungsbetrag durch 50 Jahre Straßenverkehr steigt auf 423 Milliarden, die anderen Beträge erhöhen sich entsprechend.  
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