Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 114
neuester Beitrag: 28.11.20 15:18
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 2837
neuester Beitrag: 28.11.20 15:18 von: lumpensamm. Leser gesamt: 466549
davon Heute: 162
bewertet mit 39 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114   

01.05.16 00:56
39

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
Angehängte Grafik:
co2_emissions_(2).jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
co2_emissions_(2).jpg
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114   
2811 Postings ausgeblendet.

21.11.20 15:29
1

1020 Postings, 6165 Tage sue.viempirischen Fundamentals des Infektionsgeschehens

( 20 )Bisher wurde die Übertragung von SARS-CoV-2 auf dieser Art von Aerosolroute nicht nachgewiesen. Angesichts der möglichen Auswirkungen eines solchen Übertragungsweges ist viel mehr Forschung erforderlich.
(20) To date, transmission of SARS-CoV-2 by this type of aerosol route has not been demonstrated; much more research is needed given the possible implications of such route of transmission.
https://www.who.int/news-room/commentaries/detail/...tion-precautions  

22.11.20 00:24
1

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerDer mit dem Trick

war gut Fill. Ich bleib lieber bei den Zahlen und bei uns. Zeig mir, dass das hier die Superkatastrophe schlechthin wäre, die es rechtfertigt, alles, was Millionen mit ihrem Leben erkämpft haben, aufzugeben.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

22.11.20 14:22

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeTemperaturmessung

Alle Maßnahmen dienen der Reduzierung der Wahrscheinlichkeit, dass eine Infektion weitergegeben wird. Eine Temperaturmessung kann zusätzlich durch Eltern erfolgen, bevor das Kind in die Schule geht - aus reinem Selbstschutz. Man kann das Kind dann noch immer mit Bauchweh entschuldigen. Und wenn die Eltern wissen, dass in der Schule gemessen wird, dann tun sie das vorher.

Und in der Logik heißt das ja, dass Kinder nicht nur schon welche angesteckt haben, sondern weiter anstecken, wenn kein Temperaturtest gemacht wird. Da kratze ich mich schon am Kopf.

"Furchtbarer Quatsch" ? Ich hoffe, dass das Deutsch so gut ist, zu erkennen, dass ich im Präsens schrieb. Spekulieren darf dann jeder, wie er will.
 

22.11.20 14:31

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeWHO

Die Aussage der WHO ist von Juli 2020. Es ist in Sachen Aerosole eher das Ergebnis einer  Diskussion, als solider Studien. Im September haben chinesische Wissenschaftler dagegen den Mechanismus gut dokumentiert von Busfahrten aufgezeigt: https://jamanetwork.com/journals/...utm_term=090120&alert=article

"In this cohort study of 128 individuals who rode 1 of 2 buses and attended a worship event in Eastern China, those who rode a bus with air recirculation and with a patient with COVID-19 had an increased risk of SARS-CoV-2 infection compared with those who rode a different bus. Airborne transmission may partially explain the increased risk of SARS-CoV-2 infection among these bus riders."  

22.11.20 21:22

1020 Postings, 6165 Tage sue.viDie Aussage der WHO ist von Juli 2020

Die Aussage   gilt bis heute.

 

23.11.20 12:36

13 Postings, 316 Tage Ende Gelände"To date" heißt nun mal "Bis heute"..

..und nicht bis Ende November. Die Studien rund um Corona dürften zur Zeit die dynamischsten sein. Auch wenn die WHO kein Update herausgegeben hat, heißt das nicht viel. Das Update, dass wir keine Pandemie haben, scheint dagegen in Deutschland noch nicht angekommen zu sein.  

23.11.20 18:26

50286 Postings, 4557 Tage Fillorkillauf dieser Art von Aerosolroute nicht nachgewiesen

Die aufgenommene Virenlast muss 'kritisch' sein, um eine Infektion triggern zu können. Sprich es müssen genug Viren zusammenkommen und sie müssen ihren Weg in den Rachenraum resp tiefere Atemwege  finden können. Damit ist die Übertragung über den Luftweg evident. Sog Kontakt- und Schmierinfektionen bilden da lediglich eine nicht vollkommen ausschliessbare theoretische Option.  
-----------
relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

23.11.20 20:12

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeJa, Aerosole dürften tief in die Lunge eindringen

Der Stand des RKI vom 13.11. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/...rnet082#doc13776792bodyText2
Unter 'Übertragungswege'  
Angehängte Grafik:
steckbrief.jpg (verkleinert auf 77%) vergrößern
steckbrief.jpg

23.11.20 20:18

50286 Postings, 4557 Tage FillorkillDer Stand des RKI vom 13.11.

Ich glaube, das war der Stand auch schon vor 6 Monaten.  
-----------
relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

24.11.20 00:22
1

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerPlausibilität Aerosolübertragung

Erwiesen ist bisher gar nichts. Es gibt allenfalls Indizien für die Aerosolübertragung. Plausibel ist sie jedoch aus mehreren Gründen (dasselbe gilt auch für die Grippe).

1. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit, global innerhalb von wenigen Monaten ausgebreitet
2. Die Saisonalität: Grippe- und Coronaviren mögen kein UV und sind von der Luftfeuchte, vielleicht auch in Verbindung mit der Temperatur abhängig. Stimmen die Bedingungen, geht es mit den Infektionen rasant nach oben, stimmen sie nicht, dämmert das Virus vor sich hin, Alltagsmasken hin oder her.
3. Superspreading Events sind bisher v.a. in geschlossenen Räumen aufgetreten. Großveranstaltungen im Freien als Ausgangsort sind mir nicht bekannt. Wäre die Übertragung nur per Tröpfchen- oder Schmierinfektion möglich, müssten auch Großveranstaltungen im Freien mit viel körperlicher Nähe fast das gleiche Ergebnis zeitigen wie die in geschlossenen Räumen. Die bisherigen Demos rund um den Globus lassen den Schluss nicht zu.
4. Die Wirkungslosigkeit von Alltagsmasken ist mehr als evident. Weder existiert eine ernst zu nehmende wissenschaftliche Evidenz, noch deutet die bisherige Ausbreitungsqualität auf einen Effekt der Masken hin. Nur kleine Aerosole durchdringen diese Masken.

Aus diesen Gründen halte ich die Aerosolübertragung für sehr wahrscheinlich. Deshalb ist dieses Virus, ähnlich wie die Grippe, auch nicht zu stoppen. Ein (vermutlich großer) Teil der Menschen ist grundsätzlich immun, weshalb sich auch nach sehr langer Zeit Menschen desselben Haushalts nicht anstecken. Der Rest ist auf sein adaptives Immunsystem angewiesen. Das muss lernen, mit dem Burschen umzugehen. Lassen wir das Lernen nicht zu, z.B. durch permanente FFP2-Pflicht oder permanente Lockdowns, wird es auch nie einen Schutz geben, außer durch einen sicheren und effektiven Impfstoff. Dass der schon vor der Tür steht, bezweifle ich. Denn auch bei der Grippe bringt die Impfung selbst nach Jahrzehnten nicht so super viel.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24.11.20 18:06
2

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerTricks und Heuchelei

Die Antwort auf die #2812 als Generalabrechnung mit den Heuchlern.

Zunächst einmal hätte ich den Vorwurf mi den Tricks gerne belegt. Du unterstellst mir Unaufrichtigkeit, ohne sie belegen zu können. Das tust du, weil du deine Position emotional und ethisch als "richtig" veortest, aber deinen Verstand ausschaltest. Also muss in deiner verqueren Logik derjenige, der hier argumentativ Punkte sammelt, zwangsläufig unlauter arbeiten. Im Gegenteil, ich stelle hier die Empirie ein. Die Regierung samt angeschlossener 5. Kolonne in den Schreibstuben posaunt sinnlose Fallzahlen in den Äther, um damit Maßnahmen zu legitimieren, die eben im Vergleich zur Empirie geradezu lachhaft sind. Andersrum wird ein Schuh draus. Die Tricks liegen eindeutig auf Seiten der Betroffenheit Heuchelnden.

Wir haben gemessen an den Zahlen keinen Notstand und werden höchstwahrscheinlich auch keinen bekommen. Die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Atemwegserkrankungen sowohl auf Normal- als auch auf Intensivstation ist im ersten HJ 2020 niedriger als im ersten HJ 2019! Selbst die Anzahl der mechanisch beatmeten Patienten war in 2019 höher! https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

Eine bevölkerungskorrigierte tatsächliche Übersterblichkeit existiert nicht in Deutschland. Die von Destatis veröffentlichte angebliche Übersterblichkeit ist ein simplizistischer Vergleich der Jahresdurchschnitte, der nichts mit der statistischen Übersterblichkeit zu tun hat. Letztere muss der Bevölkerungsentwicklung und der Standardabweichung Rechnung tragen. Nicht umsonst steigen die jährlichen Todeszahlen seit ca. 15 Jahren (s.Bild). Corona hat zudem nur die Sterblichkeit von der Alterskohorte der Kinder auf die der Alten verlagert, ohne die Lebenserwartung im Ganzen zu senken. Und selbst bei den Alten kam bis zum Sommer unterm Strich eine Untersterblichkeit raus. So banal ist es. Und das ist auch der Grund, wieso ich das Treiben des Virus bei uns als Nonevent einstufe. Ja, es sterben Menschen an diesem Virus und deren Tod ist bedauernswert und furchtbar. Es sterben aber zumindest bei uns nicht mehr als zu erwarten wären, eher sogar weniger. Sie sterben halt aus anderen Gründen. https://www.achgut.com/artikel/...uebersterblichkeit_was_bleibt_davon

Wie sich seitdem die Lockdowntoten und die 2. Welle auswirken, bleibt noch abzuwarten. Selbst wenn die 2. Welle noch eine tatsächliche Übersterblichkeit produzieren sollte, dürfte es sehr schwer werden, die genau mit diesem Maßband gemessene Übersterblichkeit der Grippe aus 2018 zu toppen. Damit bleibt der Coronahype individuell betrachtet eine Tragödie wie jeder Tod, abstrakt betrachtet aber ein ganz großes politisches Theater.

Die Weigerung der Politik, diese vollkommen innerhalb des normalen Katastrophenbereichs liegende Empirie zu berücksichtigen, ist der Riesenskandal. Stattdessen wird das Misstrauen der Menschen gegenüber einer Politik, die aus der extremen Dramatisierung und Verzerrung dieser banalen Realität Legitimation für ihre eigene Position und ihre dubiose Agenda erschleicht, als extremistisch und demokratiefeindlich diffamiert. Das ist klassische totalitäre Propaganda einer sachfremden und agendagetriebenen Politik.

Nun zum Covid-typischen Zytokinsturm. Der sollte doch in der Regel auf der Intensiv enden und das ist ein weiteres Mosaiksteinchen der nicht zur kolportierten Riesenkatastrophe passenden Empirie. Der Anteil der Toten, der nicht auf Intensivstationen gestorben ist, ist der Löwenanteil der Coronatoten und er steigt laut den täglichen RKI-Berichten. D.h. der Zustand dieser Menschen war schon so schlecht bzw. hat sich so rapide verschlechtert, dass sie es nicht mehr rechtzeitig auf die Intensiv geschafft haben, oder sie sind schlicht an etwas anderem gestorben.

Dazu passt die von Destatis gemeldete (Pseudo)"Übersterblichkeit" von 5% im September, ohne dass da Covid eine Rolle gespielt hätte. Derselbe Effekt war mit 26.000 zusätzlichen Nicht-Covid-Toten im eigenen Heim noch stärker in UK zu beobachten. Zu vermuten ist, dass auch während des Anstiegs zur 2. Welle ein erheblicher Anteil der Covidopfer, die zuhause sterben, nur positiv getestet sind, aber an ganz anderen Ursachen versterben. Je mehr getestet wird, desto mehr solche Opfer finden sich. Wenn ich Zeit habe, hole ich mir mal die Daten und stelle sie über die Zeit dar. Grob geschätzt sterben mittlerweile nur noch 20-40% auf Intensiv, im Gegensatz zu 40-50% während der ersten Welle. Man darf annehmen, dass die Septembersterbefälle und ein Teil der heutigen Coronatoten Nachholeffekte der Untersterblichkeit des 1. Halbjahres und/oder Opfer des ersten Lockdowns (v.a. in UK) sind. Zu letzterem zählen z.B. Krebspatienten, Herzkranke etc. die wegen der geschürten Panik nicht behandelt wurden.

Ein Blick auf die demografischen Daten lässt auch ein jüngeres Alter dieser Verstorbenen schließen. Denn testbereingt und gemessen an der ersten Welle sind die Alten heillos unterrepräsentiert. Es sollten deshalb von der Altersstruktur her gesehen viel weniger versterben, als es tatsächlich der Fall ist, wenn sich die Todesrate unter den Alten aus irgendeinem unbekannten Grund nicht vervielfacht haben sollte. Sollte das so sein, könnte man die Opfer wharscheinlich als Lockdown- oder zumindest Nicht-Covid-Opfer einordnen. Bisher nur Spekulation, aber es wäre die Pflicht der damit Beauftragten, darüber zu wachen und zu informieren.

Darüber wird aber noch nicht einmal berichtet, geschweige denn diskutiert. Man ist nach wie vor im gewünschten Panikmodus und verbittet sich moralisch legitimiert eine Diskussion über Zahlen aus der Realität, die ein klareres Bild verschaffen könnten. Damit diese Moralpolitik einen formalen Rahmen bekommt, greift man auf eine politische Institution zurück, die als das formale Fundament für diese Willkür fungieren soll. Das ist in diesem Fall der Ethikrat der Bundesregierung. Hier wird moralinsaures aber fakten- und sinnfreies Geschwurbel in einen politischen Handlungsrahmen gegossen.

https://taz.de/Ethikraetin-Graumann-zu-Massnahmen/!5726067/

Da sagt also die Ethikrätin Graumann, dass man die Diskussion mit so harten Fragen zu Vergleichen mit anderen Todeszahlen nicht führen könne. Man müsse zwar abwägen, dürfe aber nicht aufrechnen. Ein Witz, der als Denkverbot dahertorkelt! Abwägen ohne Aufrechnen ist unmöglich. Ein Abwägen mit ausschließlich geschärftem Blick auf die eine Seite der Bilanz und mit weichgezeichnetem auf die andere hat ein vorhersehbares Ergebnis. Und genau das ist es, was erwünscht ist. Wenn man die tabufreie Diskussion zuließe, würde man wie die WHO auch feststellen, dass Lockdowns über den wirtschaftlichen und sozialen Hebel viel mehr gesundheitlichen Schaden anrichten als dieses Virus. Die ethisch begründete Weigerung, darüber zu diskutieren, ist genau das Ggenteil der Intention: zutiefst unethisch. Das politische Motiv dazu ist Macht unter vorgegaukelter Ethik. Der Witzfigurenrat, den die Politik aus der Taufe gehoben hat, folgt der feigen Ichschmiedenurkalteeisenstrategie, ja nicht über Unangenehmes zu reden und lieber die unterm Radar fliegenden Schicksale und Leichen unter den Teppich zu kehren, dann sind sie irgendwie weg. Er ist damit eine Versammlung feiger Heuchler und politischer Steigbügelhalter, die sich öffentlich als moralische Instanz gerieren und das Gegenteil dessen praktizieren, was ihr eigentlicher Zweck ist. Eine reine Wohlfühlveranstaltung wissenschaftlich angemalter, aber am Ende politischer Wichtigtuer zum Legitimieren vernunftbefreiter Politik und zu deren Verbreitung durch Triggern des Virtue Signallings in der feminin tickenden Gesellschaft.

Corona ist damit eine weitere politische Erzählung der konstruktivistischen Pippilangstrumpf-Postmoderne. Die Bewohner des mit ideologischen Gebirgen verbarrikadierten Wolkenkuckucksheims sind die Guten aus dem Feeenland, die Deplorables von Realhausen sind verabscheuungswürdige Monster aus dem Reich des Bösen. Mal sehen, wie lange man mit dieser spalterischen Realitätsverweigerung noch durchkommt.

Ich kenne schon jetzt die Antwort der Heuchler darauf, ich wäre ein kaltherziger Leugner millionenfachen und furchtbaren Leids, das durch das Virus verursacht würde. Nein, das bin ich nicht. Dieses Leid ist da, genauso wie das der Krebspatienten, der Herzkranken und der psychisch und physisch Erkrankten, die genau deshalb sterben und noch sterben werden. Es ist pure Heuchelei, jetzt ein Preisschild an den Coronatotensäcken vermeiden zu wollen und das bei all den anderen dramatischen Todesfällen, die jedes Jahr tausendfach stattfinden, schulterzuckend hinzunehmen. Ich denke da z.B. an Kinderleukämie oder DPG. Das sind Todesurteile für die Schwächsten ohne jegliche Fürsprache, wo Eltern trotzdem händeringend mit Crowdfunding versuchen, das Leben ihres Kindes mit ein paar Euro wenigstens ein bisschen zu verlängern. Der Staat, das Gesundheitssystem und die Allgemeinheit geben einen Scheiß drauf. Da erzähle mir keiner was von Ethik, Moral und unzulässigen Aufrechnungen. Stattdessen konzentriert sich seit Monaten alles auf die politische Bazooka zur Bekämpfung eines Nichts und walzt alles an Leben und Vernunft nieder, was sich ihr entgegenstellt.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24.11.20 18:39
1

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerBild vergessen

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
sterbef__lle_in_deutschland_bis_2019.png (verkleinert auf 56%) vergrößern
sterbef__lle_in_deutschland_bis_2019.png

25.11.20 12:37
1

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeInterview Ethikrätin Graumann

Ein interessantes Interview, die Fragen waren gut.

Wer in Ethikkommissionen sitzt muss mit Zahlen argumentieren können, und denen nicht ausweichen. Die Antworten sind geprägt von der Angst, wie sich die Krankheitsfälle entwickeln könnten, im Hintergrund immer die Exponentialfunktion, und der Angst, der AfD in die Karten zu spielen oder die Regierung zu kritisieren. So sieht keine unabhängige Ethikrätin aus.

Die Antwort auf die Berücksichtigung ökonomischer Folgen bleibt sie tatsächlich schuldig, schwurbelt und landet bei der Einzelmaßnahme Öffnung von Asylheimen - eine Antwort auf sicherem Parkett.

Die Frau muss auch nicht absolute Sterberaten benennen, die sie akzeptieren würde. Der Lockdown hat unmittelbare und mittelbare gesundheitliche Folgen, deren Abschätzung zum Handwerkszeug einer Ethikrätin gehören muss.  Und damit lässt sich schon ganz gut Risiko und Nutzen abwägen.

Und dann muss eine Ethikrätin Prinzipien haben, in der Hinsicht, wie weit Eigenverantwortung reichen muss und wann und wie ein Staat überhaupt eingreifen darf. Das aktuelle Dilemma ist ja primär, dass die Politik eine Verantwortung an sich gezogen hat, aus der sie keinen Weg mehr findet, inzwischen vielleicht aber auch nur auf eine bestimmte Art und Weise finden will.  

25.11.20 17:51

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerHandwerkszeug zum Abwägen

Für NOx oder Partikel hat komischerweise jeder sofort Todeszahlen parat, obwohl jegliche Evidenz zwar in vielen Studien steht, aber dort logisch wg. fehlender Expositionsdaten vollkommen in der Luft hängt. Bei den gesundheitlichen Auswirkungen der wirtschaftlichen Folgen eines Lockdowns, wo man durch Tausende von Studien sogar expositionsdatenmäßig üppig versorgt ist, kräht plötzlich kein Hahn. Denn Aufrechnen von Toten ist des Teufels.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

25.11.20 21:58

50286 Postings, 4557 Tage Fillorkilldie Superkatastrophe schlechthin

'Zeig mir, dass das hier die Superkatastrophe schlechthin wäre, die es rechtfertigt, alles, was Millionen mit ihrem Leben erkämpft haben, aufzugeben.'

Für einige Wochen sind Restaurants, Fitnesscenter sowie Clubs geschlossen und die soziale Mobilität wird partiell gehemmt, um die Sphäre der materiellen Produktion und Reproduktion gerade nicht mit einem  Lockdown zu belasten. Daneben gibt es eine generelle Maskenpflicht. Diese temporären Einschränkungen sind für die meisten moderat, entstandene materielle Verluste werden zudem in erheblichem Umfang durch staatliche Transfers kompensiert. Zusammengenommen ein Lockdownchen, den du in seinen Konsequenzen ins masslos-apokalyptische übertreibst. Du selbst bist hier der Panikfreak.  
-----------
relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

25.11.20 21:58

50286 Postings, 4557 Tage Fillorkillauf sein adaptives Immunsystem angewiesen

'Ein (vermutlich großer) Teil der Menschen ist grundsätzlich immun, weshalb sich auch nach sehr langer Zeit Menschen desselben Haushalts nicht anstecken. Der Rest ist auf sein adaptives Immunsystem angewiesen. Das muss lernen, mit dem Burschen umzugehen. Lassen wir das Lernen nicht zu...'

Das Immunsystem neutralisiert das invadierende Virus entweder rasch nach dem Körpereintritt im Rahmen einer unspezifischen Abwehrreaktion (symptomlose oder leichte Verläufe), was die Einleitung eines Adaptionsvorganges zur Ausbildung spezifischer Abwehr von vorherein verhindert. Oder aber die unspezifische Abwehr versagt, der Lernvorgang setzt ein, spezifische Immunzellen werden bereit gestellt und diese attackieren nun jene Körperzellen, in die sich das Virus hat einnisten können. Zu diesem Zeitpunkt werden bereits sehr viele Zellen betroffen sein, denn das Virus konnte sich bis dahin ungehindert ausbreiten. Das eigentlich erwünschte adaptive fundiert so jene Autoimmunreaktion, die für schwere und letale Verläufe verantwortlich zeichnet. Überlebt man die, verfügt man zwar über spezifische Abwehr, die jedoch bereits bei der nächsten Mutation des Virus obsolet geworden sein kann. Das ist hier die Krux.  
-----------
relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business

25.11.20 22:15
1

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeNOx und so..

Gibt man den Menschen Grenzwerte, starren sie auf diese so wie das Kaninchen auf die Schlange, bleibt der Verstand auf der Strecke. Ist der Grenzwert ein Politikum, wird er nie geändert werden. So ist das mit Inzidenzwerten, R-Werten und anderem.  

25.11.20 22:34
1

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeKrux

Entweder gibt es die T-Zellen-Immunität, dann ist die Krux nicht allzu groß, oder es gibt sie nicht, dann lässt sich manches nicht so einfach erklären. Über Mutationen kann man viel spekulieren: https://www.nytimes.com/2020/11/24/world/covid-mutation.html
Man kann sich mit Abwehrmaßnahmen aber auch ins Knie schießen. Bei der aktuellen Letalität gibt es keinen vernünftigen Grund, sich wirtschaftlich zu ruinieren. Das Interessante: Bei einer PCR-Positivrate von ca. 10 %, meist ohne oder wenig Symptome, sind statistisch automatisch auch 10 % aller Sterbefälle positiv, egal ob asymptotisch oder nicht. 10 % entspricht ungefähr dem Anteil der ca. 2500 täglichen Todesfälle, der als COVID-19-Totesfälle deklariert wird. Allein auf Basis eines PCR-Tests? Es ist wohl anzunehmen, dass aktuell alle stationär Eingelieferten einen PCR-Test machen. Allein schon wegen des Verlegens auf die 'richtige' Station. Jeder, der dort stirbt, ist aufgrund des Testergebnisses ein COVID-19-Toter. Also eher mit als an.  

25.11.20 23:06

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerDie Krux des adaptiven

Immunsystems rettet jedes Jahr Milliarden von Leben. Soll etwas, das 99,99% das Leben rettet, ein Problem sein, weil es bei 0,01% das Gegenteil tut? Die Frage ist nicht, ob Adaption zu vermeiden ist, sondern, warum das bei den 0,01% schief läuft.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

25.11.20 23:48
2

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerPanikfreak

Wenn das Lockdownchen sowieso keine Einschränkung bedeutet, dann bringt es doch auch nix. Wieso ihn also überhaupt einführen? Es geht hier nur um politische Macht, nichts anderes. Die Politik hat Lunte grochen. Sie merken, dass es genug Doofe und Extremisten hier gibt, die man mit Angst in die Gefolgschaft drängen kann. Jetzt macht sie es auch. Diese Maßnähmchen hatten nie etwas bewirkt und hatten auch gar nicht den Zweck, das zu tun. Die Wende im November war bereits beim Beschluss im Oktober abzusehen und ich selbst habe das hier vorhergesagt.

Ich kann nichts mehr planen, ohne mit neuen Schikanen der Hirnlosen in Berlin und München zu kalkulieren. Ich kann nicht Skifahren oder in Urlaub gehen. Meine Töchter sitzen den ganzen Tag mit Masken in der Schule und alle 20 min. wird auf Durchzug gelüftet. Deren Hobbys wie Reiten abgesagt, wahrsch. weil Gäule ganz besonders ansteckend sind. Wenn ich zum Bäcker oder sonstwo hingehe, ziehe ich eine sinnlose Maske auf, nur weil es ein Schwachmat so will. Essen gehen ist sowieso vorbei. 2 meiner Lieblingskneipen haben ganz dicht gemacht. Beim Rest weiß man nicht, wann es Grökaz und Dummbaz beliebt, sie wieder aufzumachen. Man ist daheim eingesperrt. Mich hat der Corona Spaß auch ne Stange Geld gekostet. Und man ist mit dem neuen Gesetz zukünftig vor keiner Schikane mehr geschützt. Freiheit riecht anders. Wieso sollte ich also so etwas gutheißen? Weil dadurch auch nur 1 Leben gerettet wird? Vergiss es. Darum ging es dieser Bande nie. Ich erinnere: Es war einmal vor langer Zeit, da sagte man, Lockdowns machen wir nur, um die Überlast im Gesundheitssystem zu vermeiden. Die gab es nie und wir sind auch heute noch meilenweit davon entfernt. Jetzt haben die Unterbelichteten einen vollkommen aus der Luft gegriffenen und während der Virensaison so gut wie unerreichbaren Grenzwert der Inzidenzen auf Basis eines Tests, der alles misst, nur keine Virengefahr, eingeführt. Von Überlast des Gesundheitssystems ist nicht mehr die Rede. Diese Leute sind gefährlich!

Ich bin auch gegen eine schamlose Finanzpolitik, bei der der Staat beliebig Unternehmen dicht machen kann und die Unternehmer dafür mehr schlecht als recht mit dem Geld der Bürger entschädigt. Aber das juckt anscheinend schon gar keinen mehr. Wahrscheinlich ist mittlerweile mehr als die Hälfte auf der payroll des Staates und damit stramm auf sozialistischer Linie.

Wenn du so auf diese läppischen Lockdownchen und unbeschränkte Macht der Politik stehst, warum hast du sie bisher nie bei der Grippe gefordert? Wieso gehst du nicht nach China oder besser Nordkorea? Da hat die Politik die Zügel fest in der Hand und man sorgt sich ganz feste um seine Schäfchen.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

26.11.20 09:51
3

737 Postings, 255 Tage SturmfederWeil alles so verdammt normal ist

Wer sich über das adaptive (erworbene) Immunsystem auslässt, der sollte bedenken, dass dieses ab der sechsten Lebensdekade nachlässt (der immunologische Alterungsprozess). Deshalb steigt ab diesem Alter die Infektionshäufigkeit und die Anfälligkeit für Tumore. Wir sehen bei dieser s.g. Pandemie nichts Außergewöhnliches, was die nackten Zahlen (in der richtigen Zuordnung) ja auch reihenweise belegen.
 
Angehängte Grafik:
co1.png (verkleinert auf 79%) vergrößern
co1.png

26.11.20 22:59

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerRückgang beginnt

Ab jetzt dürfte es merklich nach unten gehen bei den Testpositiven (leider noch nicht bei den Toten). Wahrscheinlich in Wellen langsam auslaufend bis April, weil der Nordosten noch Nahrung für das Virus bereitstellt. Natürlich wird das zu 100% auf die allerfeinst am Supercomputer austarierten Maßnähmchen der Politik zurückzuführen sein. Nie und nimmer kann das mit Herdenimmunität zu tun haben. Begleitet von vermutlich sinkenden Testzahlen bis Weihnachten und wieder steigenden danach. Damit man die bösen Kinder nach Neujahr wieder ordentlich schimpfen kann.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
5d1ed9cf-c965-43ae-980d-0b3a8f6552a4.jpeg (verkleinert auf 39%) vergrößern
5d1ed9cf-c965-43ae-980d-0b3a8f6552a4.jpeg

27.11.20 13:38

13 Postings, 316 Tage Ende GeländeHohe Testquote bei Alten?

Dass die 7-Tage-Inzidenz gerade bei alten Leuten sehr hoch ist, dürfte an der höheren Testquote liegen. Wegen diese Abhängigkeit sind solche Zahlen und die daran gekoppelten Maßnahmen Humbug.  

27.11.20 23:44
1

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerTeststrategie

Die Strategie wurde ab KW47 geändert, ab da besinnt man sich, mehr in den Risikogruppen zu testen. Ungünstig für die Methodik. Aber für die Bestimmung des Peaks durch sinkende Steigerungsraten und am Ende fallende Raten bei den Altersgruppen, die die Masse ausmachen, trotzdem gerade noch machbar. Mich beschleicht langsam das Gefühl, dass die sowieso  schon beschränkten Daten des RKI immer dann geändert werden, wenn sie gerade brauchbar geworden sind.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

28.11.20 15:18
1

10297 Postings, 6027 Tage lumpensammlerIst doch alles halb so schlimm,

was uns die Regierung zumutet.

# Das bisschen Maskentragen visa Leben retten
# ein paar Wochen auf Restaurants verzichten visa Leben retten
# ein paar Wochen auf Urlaub verzichten visa Leben retten
# mal ne Zeit lang kein Kino vs Leben retten
# mal ne Zeit lang nicht ins Theater vs Leben retten
# mal ne Zeit lang kein Konzert vs Leben retten
# mal ein paar Wochen keine Party vs Leben retten
# mal ne Zeit keine Menschen in Bars oder Discos treffen vs Leben retten

Das Hauptproblem ist, dass damit im Vergleich zu aktivem Schutz der Risikogruppen so gut wie kein Leben gerettet, dafür eine ganze Stange an jungen Leben vernichtet wird. Aber diese Aufrechnung ist natürlich eine Reichsbürgerverschwörung und damit verboten. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, wird noch eine moralische Denunziationsbarrikade davorgestellt. Demnach wäre jeder, der nur dem gezielten Schutz das Wort redet, ein egoistischer Kapitalist, der die armen Opfer für ein paar Euro über die Klinge springen ließe. Das ist an Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten.

Aber fügen wir uns kurz gedanklich dem Verbot der totalitären Heuchler und Moralapostel und betrachten die offensichtlichen Konsequenzen, über die keiner spricht.. Als da wären:

# Die Restaurants und Hotels mögen viell. mit unserem Geld und dem unserer Kinder entschädigt werden. Die Minijobber, die dann auch weniger ausgeben, aber nicht. Ebenso werden Investitionen in Einrichtung, Maschinen oder Gebäude gestrichen.
# Dieselbe Logik ist für den Tourismus anzuwenden. V.a. die ärmeren Länder sind dadurch schwer getroffen. Man versetzt ihnen damit einen sozialen Schlag in die Magengrube. Die Menschen, die in diesen Ländern von unserem Urlaub leben, werden von deren Regierungen nicht so reich entschädigt werden wie hier. Ein Teil davon landet auf der Straße und stirbt vollkommen unbeachtet. Oder er macht sich auf den Weg ins gelobte Land, wo Honig und Milch vom Himmel fließen.
# Und dasselbe gilt auch für die Branchen in der 2. Reihe, die Messebauer, die Gastronomieausrüster, die Flugzeugbauer, etc. Auch die Staatskohle für diese Unternehmen, so sie denn etwas bekommen, kommt  am Ende von uns.
# Kommen wir zu den sozialen Konsequenzen. Die extreme Polarisierung durch die moralische und psychotische Aufladung der Debatte erzeugt eine tiefe Spaltung, die sogar quer durch Familien geht. Denunzianten und Aggressionen haben Hochkonjunktur. Wobei beides der Seite der Coronapaniker zuzuordnen ist. Auch davor baut die Regierung ein Lügengebäude auf und will es den Kritikern in die Schuhe schieben. Man gießt fröhlich Öl ins Feuer und schickt gerne seine Antifanten-Sturmtruppen zu den Demos. Sieht fast so aus, als wolle die Politik den Bürgerkrieg.
# Die Einkerkerung der Menschen erzeugen Psychosen. Für mich z.B. unverständlich, dass es sich die Jugend vollkommen protestlos bieten lässt, sich nicht mehr zu treffen. Gerade dort, wo der zwischenmenschliche Kontakt lebensbestimmend ist, kommt nichts an Widerstand. Was ist da los? Sind die schon entmenschlicht? Wenn nicht, tut diese Politik alles dazu, das zu erreichen.
# Die Studenten, die die Regierung in ihren Propagandavideos als faule und Chipsfressende Helden inszeniert, knabbern ganz schön an ihrer Isolation. Nicht nur, dass ihnen die Nebenjobs weggebrochen sind und sie wieder abhängiger von Familie oder Staat werden. Das Alleinsein und die Angst, beim Besuch der Familie viell. jemanden anzustecken, bohrt sich ins Gewissen. Sie vereinsamen und werden neurotisch.
# Die Lebensfreude, ein wichtiger Baustein für die Gesundheit, ist in der Masse der Bevölkerung dahin. Stattdessen sollen Angst, Enthaltsamkeit und Gehorsam unser Leben bestimmen. Von Freiheit spreche ich erst gar nicht. Diese psychotisch-negative Weltsicht hat neben der Spaltung der Gesellschaft die wohl größten sozialen, wirtschaftlichen  und gesundheitlichen Auswirkungen.

All das sind nach Meinung der Politik kleine Opfer, die man bringen müsse, um zwar effektiv kein Leben zu retten, aber den apokalyptischen Reitern mit ihrer dubiosen Resetagenda fest in den Sattel zu helfen.

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln