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Wie antisemitisch sind die Deutschen wirklich?

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neuester Beitrag: 13.11.03 00:28
eröffnet am: 12.11.03 12:02 von: Major Tom Anzahl Beiträge: 29
neuester Beitrag: 13.11.03 00:28 von: Müder Joe Leser gesamt: 1925
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12.11.03 12:02

4428 Postings, 6403 Tage Major TomWie antisemitisch sind die Deutschen wirklich?

Montag, 10. November 2003
Normalisierte Beziehung
Deutsche und Juden
Quelle: http://www.n-tv.de/5193438.html

Wie antisemitisch sind die Deutschen wirklich? Eine Frage, die durch die jüngsten Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann neue Bedeutung erhält. Eine Umfrage der Tageszeitung "Die Welt" in Zusammenarbeit mit Emnid und dem Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin kommt in einer Umfrage zu einem überraschendem Ergebnis: das Verhältnis der Deutschen zu den Juden hat sich normalisiert, besonders in der jüngeren Generation verschwinden antisemitische Stereotypen.

Nur ein Prozent gegen Juden

So glauben 79 Prozent der Deutschen, dass das Verhältnis der Deutschen zu den Juden positiv ist, nur ein Prozent von 1006 Befragten gibt an, dass die Deutschen den Juden gegenüber negativ eingestellt sind. Nach Ansicht des Historikers und Antisemitsmusexperten Wolfgang Benz ein überraschendes Ergebnis. Normalerweise gingen die Forscher von drei bis fünf Prozent so genannter "Unbelehrbarer" aus. Erfeut habe Benz die hohe Zustimmung unter Jüngeren. Sie belege den Erfolg demokratischer Bildungsanstrengungen in den vergangenen Jahrzehnten.

"Jüdische Weltverschwörung" verliert an Bedeutung

Auch das antisemitische Stereotyp der "jüdischen Weltverschwörung" verliert bei den jungen Menschen in Deutschland erheblich an Kraft. 82 Prozent der 14 bis 29-Jährigen stimmen der Behauptung nicht zu, dass die Juden einen umfassenden globalen Einfluss auf die Geschicke des Planeten ausüben. Nur sechs Prozent dieser Altersgruppe sind der Meinung, dass die Juden in Deutschland viel Einfluss ausübten.

Bei den über 50-Jährigen sind es noch 28 Prozent. Und 27 Prozent glauben an die "Weltverschwörungstheorie". In Benz Augen eine alarmierende Zahl, die den Nährboden für Politiker wie Hohmann bildeten. Die tief eingelassenen Vorurteile könnten bei dieser Kohorte auf positive Resonanz stoßen.

Mit Juden in einem Haus leben

Etwas schwieriger einzuschätzen ist die Antwort nach der Frage, "möchten sie einen Juden als Nachbarn haben". 85 Prozent der insgesamt Befragten wählten die Antwort, es sei ihnen egal. Hätte die Frage gelautet, "sind sie Antisemit", dann hätte natürlich kaum einer mit Ja geantwortet. So ist davon auszugehen, dass sich unter den 85 Prozent Menschen befinden, die Vorbehalte unterschiedlichster Natur haben. Positiv: Nur zwei Prozent möchten keinen Juden zum Nachbarn haben, 17 Prozent möchten einen Juden zum Nachbarn haben.

Die Mehrheit der Deutschen, nämlich 65 Prozent, sieht in der "Politik Israels in den besetzten Gebieten" den Grund dafür, warum Deutsche an jüdischen Bürgern Anstoß nehmen. Dieser Wert ist bei den 30 bis 40 Jährigen mit 71 Prozent am höchsten. 19 Prozent nannten den jüdischen Glauben als Ursache für die Ablehnung.

Ein Fünftel der Deutschen glaubt: Die Juden sind an ihren Unglück selber Schuld

Nicht gefragt wurde in der Umfrage nach dem Stereotyp, die Juden seien an ihrem Unglück selber Schuld. Nach Angaben des Zentrums für Antisemitismusforschung sind die Werte hier seit den 1980er Jahren stabil. 20 Prozent der Deutschen würden diese Meinung teilen, so Wolfgang Bergmann vom Berliner Institut zu n-tv.de.

Dieses Stereotyp hängt stark mit dem Bedürfnis national gesinnter Deutscher zusammen, sich seelisch von den von Deutschen begangenen Verbrechen während der Nazizeit zu entlasten. Die Union als Auffangbecken auch stramm nationalkonservativ denkender Wähler bringt also immer wieder auch Politiker hervor, die dieses Bedürfnis teilen oder ihm ein Forum geben.

***

Persönliche Anmerkungen:

Die vorstehende Umfrage ist ein gutes Zeugnis für die jüngere Generation und zeigt gleichzeitig ganz klar auf, dass es "Unbelehrbare" gibt und wo der Nährboden für die Vorurteilsbeladenen zu lokalisieren ist.

Diese "Unbelehrbaren" finden sich natürlich auch in Community-Boards im Internet und gerne würden sie die Boards als Plattform für ihre Parolen nutzen, dabei möglichst ungestört ihre durch Frustrationen und Ängste entstandenen Halb- und Unwahrheiten verbreiten, ihre Weltuntergangsszenarien und ihre abstrusen Weltverschwörungstheorien verkünden, ihren Hass gegen Andersdenkende und alles für sie Fremdartige hinausschreien und dabei andere Menschen moralisch abqualifizieren und diffamieren.

Community-Boards im Internet sind zwar nur ein kleiner Teil der demokratischen politischen Kultur, dennoch ist es auch hier wichtig, rassistische Vorurteile öffentlich zu widerlegen und politisch aufklärend zu wirken. Dabei gilt: "Nicht Parole gegen Parole, sondern Argument gegen Parole." Entscheidend bleibt, "gegenzuhalten" und Position zu beziehen und sich nicht aufgrund von unsachlichen, verleumderischen oder destruktiven Inhalten aus dieser Variante der politischen Auseinandersetzung zurückzuziehen - denn das ist ebenfalls ein Ziel dieser "Unbelehrbaren", die Verächtlichmachung und Ausgrenzung anderer User.

Zitat Anfang (aus: Was ist unter einer "Stammtischparole" zu verstehen?).
Stammtischparolen" spiegeln eine Meinung wieder, sie sind "Ansichtssache", oftmals politischer Natur und verfügen über einen erheblichen Mangel an Objektivität . Weisen Sie an gegebener Stelle auf diese Sachverhalte hin.
Zitat Ende.

MT  
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12.11.03 12:27

4428 Postings, 6403 Tage Major Tom@satyr: Umfragen sind nicht immer "absolut"

repräsentativ und die ältere Erhebung, die ich ber. gepostet hatte - Forsa-Umfrage 1998 - kam zum Ergebnis, jeder fünfte Deutsche sei latent antisemitisch. Manifeste Judenfeindschaft ist eher selten zu konstatieren.

Ich hoffe nicht, dass deine Vermutung stimmt und die Zahl tatsächlich so hoch ist, denn dies wäre erschreckend!

MT

PS Eine vielleicht provokante Frage: Ist antisemitisch gleich rechtsradikal?
 

12.11.03 12:39

42128 Postings, 7662 Tage satyrWenn man nachliest wie die Nazis damals die

Bedrohung durch die Juden dargestellt haben.
Einige Stichworte die durchrasste deutsche Volksgemeinschaft und die jüdische Weltverschwörung und wer eigentlich Schuld ist an der schlechten wirtschaftlichen Lage,
Deutschland den Deutschen usw.
Und das in Vergleich setzte zu den heutigen Sprüchen wie das Boot ist voll,die Ausländer leben auf unsere kosten und dann noch ein altes Zitat von Stoiber der von
der Durchrassten Gesellschaft spricht ,würde ich sagen ja.
Ein klares ja sogar weil es auch gegen die geht die eine andere Meinung haben.
Und weil ich die Sprüche kenne und sie immer da waren und ich sie selbst ertragen mußte.
Die dreckigen Langhaarigen die rüber gehen sollten oder besser gleich ins Arbeitslager
oder ins KZ.
Viele wollten mich damals sofort vergasen.  

12.11.03 12:46

196 Postings, 6516 Tage Mat Sane@Major Tom

Deinen persönlichen Anmerkungen hätte ich nichts hinzuzufügen, ich stimme dir voll und ganz zu!

Btw: Den Denkanstoss des israelischen Botschafters Shimon Stein (am Sonntag bei Christiansen ) fand ich sehr interessant; demnach hat man die nachfolgenden Generationen in den vergangenen fast 60 Jahren zwar immer wieder über die schrecklichen Greueltaten unter der Naziherrschaft informiert und aufgeklärt, in der Hoffnung, man könne so dem Vergessen entgegenwirken (was ich durchaus für richtig und sehr wichtig halte!). Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob es nicht ebenso notwendig wäre, die Zweit-, Dritt- etc. -Generationen darüber aufzuklären, wie sich Antisemitismus und Rassenhass überhaupt derart ausbreiten konnten, was Antisemitismus überhaupt ist und wie er entstand. Wie wenig die Deutschen darüber wirklich wissen, sieht man ja derzeit ziemlich deutlich, und wozu eine derartige Unwissenheit, oder sagen wir Halbwissen, führen kann, das sehen wir jetzt an Hohmann und fragen uns, wie so jemand es überhaupt bis in den Bundestag packen konnte.

Auch mir ist das "ständige Runterbeten unser aller Schuldigkeit" bereits während der Kohl-Zeit "auf den Sack gegangen", da ich mich ebenfalls nicht schuldig für etwas fühlen konnte, was ich nicht begangen habe. Je mehr ich jedoch über die Vor- und Nachgeschichte des Holocaust erfahre, und den oftmals erschreckend leichtfertigen Umgang damit (auch bei mir selbst) feststellen muss, desto mehr sehe ich, wie wichtig es ist für uns alle, für unser aller Zukunft, diese Zeit des Grauens mit all ihren Hintergründen zu kennen und niemals zu vergessen. Dabei lerne ich bald täglich dazu, und entwickle so Stück für Stück meine Sichtweise/n weiter, ohne jemals dabei stehen bleiben zu wollen, geschweige denn können, denn ich möchte, dass meine Erben einmal "stolz" auf ihre Vorfahren sein können, und dass sich ihnen die Frage "schuldig oder nicht" gar niemals stellen wird!

Nochmals @MT, 100% ak, die "digitale Konfrontation" mit diesem Thema in den von dir erwähnten Web-Communities und die sichtbare Vermischung antisetmitischer Resentiments mit aktuellen weltpolitischen Fragen erfordert es geradzu, unsere Geschichte und deren Hintergründe und Zusammenhänge zu er- und -kennen.  

12.11.03 12:47

4428 Postings, 6403 Tage Major TomDann ist deine Annahme

[...] Bei Jugendlich zwischen 15-30 sicher auf eine Zahl von über 50%. [...] um so erschreckender, sollte sie denn tatsächlich zutreffen.

Ich hoffe jedoch, dass die Ergebnisse der Umfrage [...] besonders in der jüngeren Generation verschwinden antisemitische Stereotypen [...] dann auch bedeuten, dass rechtsradikale Tendenzen verschwinden! Allerdings: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."

MT

PS Das mit den "Langhaarigen" kommt mir doch irgendwie bekannt vor! ;-)  

12.11.03 12:55

42128 Postings, 7662 Tage satyrIch gebe euch ein Beispiel von vor ein paar

Wochen aus Pforzheim.Wegen Eifersucht oader ich weiß nicht was es genau war,erschlug in
Pforzheim einer ein junges Mädchen,mit einer Machete.
Da ich dort in der Nähe wohne wurde natürlich darüber gesprochen.
Die Meisten waren geschockt und traurig aber ich hörte auch mehrmals den Spruch was
soll das Theater war doch bloß ne Russin.  

12.11.03 13:03
2

2273 Postings, 6174 Tage TomIndustryIIDie Jugendlichen sind nicht mehr oder

weniger "rechtsradikal".

Der Grund ist aber, dass sie es satt haben abends weg zu gehen, und andauernd von irgendwelchen unterbemittelten, eingebildeten (nur auf was?) Türken/Russen/Albanern etc auf die Schnauze hauen zu lassen. Irgendwann ist schluss.

Die anständigen Kinder werden von solchen o.g. personenkreisen bedroht: in der Schule, nach der Schule, an der bushaltestelle, nachmittags in der stadt, auf dem spielplatz, vor und in den diskotheken.... was soll das.

warum kommen in die meisten Clubs (die was von sich halten) keine "Tschabos (o.g. Personenkreis) mehr rein??? --- Sie machen nur Aerger... und zwar aus ihrer tiefen Blödheit heraus  

12.11.03 13:06

4428 Postings, 6403 Tage Major Tom@Mat Sane

Ich kann dir ebenfalls nur zustimmen. Es geht nicht darum, der heutigen Generation eine Schuld an den Verbrechen der Nazis anzulasten. Das wäre vollkommen falsch und ebenfalls nur eine Parole.

Es geht um Erinnerung und gleichzeitig Annäherung oder Aussöhnung, um Lernen aus der Geschichte/der Vergangenheit, darum, sich weiterzuentwickeln und Kritik vortragen zu dürfen (aus jeder Richtung), dabei jedoch sachlich und argumentativ bei der Wahrheit zu bleiben und auch Position gegen rassistische Vorurteile jedweder Couleur zu beziehen.

MT

 

12.11.03 13:24

14308 Postings, 6466 Tage WALDYHmmm...

"in der Hoffnung, man könne so dem Vergessen entgegenwirken (was ich durchaus für richtig und sehr wichtig halte!).
Klar...Mat Sane .

Das vergessen, der Deutschen, könnte ja bewirken, das es kein
Geld mehr gibt!


"Es geht um Erinnerung"

danke M.T.
Ich weis was die Deutschen für
UNBESCHREIBLICHE !!!! Greuel an den Juden &
andern Gruppen begangen hat.
Ich will nicht ---mehr--- an diesen Albtraum erinnert werden.
Sollen meine Kinder auch noch ????
Es reicht!

waldy

 

12.11.03 13:28

196 Postings, 6516 Tage Mat Sane@Major Tom

Es geht um Erinnerung und gleichzeitig Annäherung oder Aussöhnung, um Lernen aus der Geschichte/der Vergangenheit, darum, sich weiterzuentwickeln und Kritik vortragen zu dürfen (aus jeder Richtung), dabei jedoch sachlich und argumentativ bei der Wahrheit zu bleiben und auch Position gegen rassistische Vorurteile jedweder Couleur zu beziehen.

Als "Emotional-Extremist" tu ich mich in Sachen Sachlichkeit zuweilen etwas schwer, Recht hast du dennoch, und die Hoffnung auf Erweiterungsfähigkeit meiner "communication skills" hab ich auch noch nicht ganz aufgegeben. ;)  

12.11.03 13:28

6685 Postings, 6326 Tage geldschneiderJuden sind geborene Händler

und Feilscher.
Sie waren die ersten Zinsverleiher und sie hhaben immer gewußt wie sie zu Geld kommen.
Auch auf Kosten anderer. Das hat sie nicht gerade beliebt gemacht. Es war deshalb leicht für Hitler diese Andersartigkeit auszunutzen, um das Deutsche Volk , bzw. einige davon aufzuwiegeln.

Im Privat und Geschäftsleben habe ich mit Kunden zu tun gehabt , ohne es erst zu wissen.
Ich habe dann aber anhand deren Gepflogenheiten, bzw. Verhaltensweisen, sofort erkannt,
daß dies vermutlich Juden sind. was sich im Nachhinein bestätigt hat.

Unser Nachbar, hat sich Möbel vom Vormieter "unter den Nagel gerissen" zu einem Preis, den wir nie angeboten bekommen haben. Zuerst erhielten wir das angebot zu kaufen. da uns der Preis zu hoch war, beließen wir es dabei. Der Nachmieter jedoch bekam die fast geschenkt. Die art und weise wie er uns das erzählte, wie er die Möbel für ein Appel und ein Ei bekam, ließ mich sofort vermuten, daß dies Juden sein müssen.
wir hätten uns einfach nicht getraut , so zu feilschen. Es handelte sich schießlich um gute Qualtitätsmöbel, neuwertig.
Unseren Rasenmäher hat er sich ständig ausgeliehen, er war zu geizig sich selbst einen zu kaufen. Kauften aber bei Feinkost Käfer ein.

Da sie unsere Nachbarn waren und die Grundstücke eng aneinderlagen, hörten wir sie auch sprechen. Es gab nur ein Thema, wenn die Besuch hatten. Es wurde über Geld gesprochen.

Gut das will nichts heißen, kam mir aber shcon komisch vor.

Bei uns ist es in der Regel so, daß man nicht ständig über Geld spricht.

Es sei denn man unterhält sich über die Börse.

Die Familie , die ich als Kunden hatte, die wollten mich ausnutzen, nachdem ich ihnen den kleinen Finger gereicht hatte, wollten Sie, die ganze Hand, immer mehr Leistung ohne Geld. Ich habe dann den Vertrag gekündigt.

Das waren meine persönlichen Erfahrungen. Damals kam ich zu dem Ergebnis, wenn die sich alle so benehmen, wundert es mich nicht, daß sie sich nicht beliebt gemacht haben, und Hitler das asugenutzt hat. Das was dann Hitler in den Vernichtungslagern daraus gemacht hat, das haben die Deutschen nicht gewollt. Das glaube ich denen auch.
Es gab auch genug, die welche versteckten,, und ich hätte es auch gemacht, auch meinen Nachbarn. Denn wir waren gute Nachbarn.

Versteht mnich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Juden oder Ausländer . Schon gar nicht gegen Türken.

Aber schauen wir uns die Entwicklung doch an. Gerade die Andersartigkeit, der Ausländer, überschreitet anscheinend oft die Toleranzgrenze der Deutschen. Und immer wieder kommt es zu verbalen Entgleisungen , selbst von Bundestagsabgeordneten.
"Die Türken"
Bei "Happy" von Ariva, sind es nun die Katholiken. Releigieonskriege gab es und gibt es überall. Im Amerika waren es die Schwarzen, die diskriminiert wurden.

Ich habe keine Lust mehr mir diesen Schuh des Hitlerregimes anzuziehen, und heute noch dafür zu zahlen.

Und daß die heute mehr  Privilegien haben als wir. Und studieren können ohne Numerus Klausus, usw.


Und wir Deutschen sind auch nicht überall beliebt. Was ich widerum  auch niemand verdenken kann,daß die was gegen den Prototy haben, wenn die Deutschen im Urlaub in kurzen Hosen in den Städten rumrennen, und so sogar in die Kirchen reingehen, und im Ausland ein Bier wollen und nicht bereit sind sich anzupassen.

Rechtsextreme widerum haben nichts mit dem Deutschen an sich gemein. Die sind ein Kapitel für sich.
Dies zu bekämpfen ist eine wichtige Aufgabe.
 

12.11.03 13:29

8554 Postings, 7103 Tage klecks1wie antideutsch sind die Israelis wirklich? o. T.

12.11.03 13:35

2273 Postings, 6174 Tage TomIndustryIIwas heisst rechtsextrem oder

antisemitisch.

die flamen hassen die Wallonen (doppel l oder einfach?!), die niederlaender die deutschen, die engländer/franzosen die deutschen (eher neid...), die polen die russen, die italiener die franzosen etc.... never ending story...

spinnt ihr eigentlich überhaupt so etwas zu diskutieren? es scheint mir ihr schaut aus deutschland überhaupt nicht heraus...  

12.11.03 13:36

9123 Postings, 7227 Tage ReilaDümmlich geldschneider:

"Juden sind geborene Händler und Feilscher.
Sie waren die ersten Zinsverleiher und sie hhaben immer gewußt wie sie zu Geld kommen."

Natürlich waren sie die ersten Geldverleiher aber doch nur deshalb, weil die Christen keine Zinsen nehmen durften. Und später waren den Juden viele Berufe verwehrt. Da haben sie eben Fähigkeiten entwickelt in den Berufen, die ihnen offen standen. Von wegen: "geborene Händler und Feilscher"
Es gab und gibt übrigens viele arme Juden.

 

12.11.03 13:39

2273 Postings, 6174 Tage TomIndustryIIgenau, um

es richtig festzuhalten.

rechtsextrem und antisemitisch sind alle Länder auf dieser welt. jede nation mag eine andere nation von grund auf nicht (historische verknüpfung).

aber wir müssen immer über d reden?!  

12.11.03 13:41

196 Postings, 6516 Tage Mat Sane@geldschneider

Juden sind geborene Händler und Feilscher.
Sie waren die ersten Zinsverleiher und sie hhaben immer gewußt wie sie zu Geld kommen.


Laut meinem bescheidenen Wissensstand waren Geld-, Gold-, und Diamantengeschäfte das einzige, was man Juden einst zu deren Broterwerb gestattete. (was Reila gerade bestätigt hat)

Auch auf Kosten anderer. Das hat sie nicht gerade beliebt gemacht. Es war deshalb leicht für Hitler diese Andersartigkeit auszunutzen, um das Deutsche Volk , bzw. einige davon aufzuwiegeln.

Sind die Juden also doch selbst schuld an ihrem Schicksal, meinst du?

@klecks1

wie antideutsch sind die Israelis wirklich?

Wieviel würdest du ihnen denn eingestehen?
 

12.11.03 13:43

4428 Postings, 6403 Tage Major Tom@geldschneider: Denke einmal ü. d. Ursachen nach!

geldschneider  12.11.03 13:28 [...] Juden sind geborene Händler und Feilscher. Sie waren die ersten Zinsverleiher und sie hhaben immer gewußt wie sie zu Geld kommen. Auch auf Kosten anderer. Das hat sie nicht gerade beliebt gemacht. Es war deshalb leicht für Hitler diese Andersartigkeit auszunutzen, um das Deutsche Volk , bzw. einige davon aufzuwiegeln. [...]

Die Jüdinnen und Juden des Mittelalters waren aufgrund der Gesetze in die Zirkulationssphäre gesperrt. Das heißt, sie vertraten - als Bankier oder als Krämer - die Geldwirtschaft, den abstrakten Reichtum, die universelle Austauschbarkeit von Waren, in einer immobilen, feudalen, agrarisch geprägten Gesellschaft, die entweder auf Naturalwirtschaft oder überschaubaren Ware-Geldbeziehungen basierte. Aufgrund ihrer besonderen Abhängigkeit vom Schutz der Herrschaft als ?Schutzjuden? und Kammerknechte, waren sie Symbol der Herrschaft. Mit der kapitalistischen Produktion und dem Wegfall der feudalen und zünftischen Schranken wird die Existenzform der Juden allgemein. Die Ersetzung unmittelbarer durch vermittelte Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse bewirkt den Formwechsel des Antisemitismus: Der Jude als Symbol der Vermittlung erscheint als Ursache des Kapitalismus. Ludwig Börne formuliert Begründungswechsel des Antisemitismus: ?Die Juden werden nicht mehr verfolgt weil sie es verdienen, sondern weil sie verdienen?.

»Den Juden« will man als reich und geschäftstüchtig, geldgierig und gewinnsüchtig sehen, definiert ihn als Träger rassisch bedingter Eigenschaften und diskriminiert ihn als Fremden. Dem Stigma des Fremdseins (ausgedrückt in der Frage an den deutschen Juden, ob seine wirkliche Heimat nicht Israel sei oder im Kompliment über seine Beherrschung der deutschen Sprache) wird der Vorwurf der Weltverschwörung aufgesetzt, »bewiesen« durch die bekannten Stereotypen, die Wall Street sei fest in jüdischer Hand und die kommunistische Revolutionsregierung in Russland 1917 von Juden dominiert gewesen.

MT


 

12.11.03 13:44

745 Postings, 6107 Tage NextLevelReile: Ebenso dümmlich. Diejenigen die es nicht

gepackt haben erfolgreich zu Handeln und Feilschen sind damals eben elend verhungert!

Als Jude konntest Du in dieser feindseligen Umgebung wirklich nur überleben, wenn Du Handeln und Feilschen perfektioniert hast!
Und weshalb sollte man solche, damals überlebenswichtigen Verhaltenweisen, grundlos vergessen/verlernen? Das mach einen zwar nicht unbedingt beliebt, aber da war damals auch nicht viel zu verlieren.

Grüße

NL  

12.11.03 13:46

95440 Postings, 7129 Tage Happy EndÄhem @geldschneider

Der Katholiken-Text war satirisch gemeint...

Gruß
Happy  

12.11.03 13:58

745 Postings, 6107 Tage NextLevelSchein aber nicht so angekommen zu sein, wenn Du

es extra erklären mußt. Vielleicht solltest Du mal Dein Satire-Verständnis überprüfen.

Grüße

NL  

12.11.03 13:59

9123 Postings, 7227 Tage ReilaLastLevel,

jaja. Hast sicher recht - oder auch nicht.

Tschö.  

12.11.03 14:01

745 Postings, 6107 Tage NextLevelReila: Brilliante Retoure :))

12.11.03 18:37

6685 Postings, 6326 Tage geldschneider@mat sahne

Jeder verst4eht was er verstehen will.
so habe ich es bestimmt nicht gemeint und auchnicht gesagt.

Ich halte nur nichts davon, daß wir heute noch dafür büßen sollen. Und daß es überhaupt immer wieder solche Überlegungen gibt, ob wir Deutschen antisemitisch seien.

Du hast wohl nie Fehler gemacht.?? Andere Völker wohl auch nicht. Aber wird denen ständig Ihre GFreultaten aus Butterbrot geschmiert?? Nein der DEutsche ist was das betrifft schon besonders dämlich, nämlich meint auch für seine Väter verantwortlich zu sein, nein unsere Großväter , die es nicht gemacht haben, meine wenigstens.

Wir können nur eines machen , und das ist menschlich zu sein. Zu Allen, nicht nur weil er Jude ist oder Ausländer, nein, zu allen Menschen, mit denen wir zu tun haben, auch hier im Forum. #'Auch Toleranz läßt sich lernen.

Es ist sicher nicht schön einen Mörder als Vater zu haben. Aber sollten wir deshalb ständig daran erinnert werden?? Das ist das Gleiche.


@ happy
Ich habe doch gedacht Du meinst Das ernst!
Seltsame Art von Humor. Nennt man schwarzen Humor!
 

12.11.03 19:16

6685 Postings, 6326 Tage geldschneiderNa dann nicht geboren sondern erzogen,

als ob ich so dämlich wäre und nicht wüßte, das die Juden kein Handwerk lernen durften etc. Legt doch nicht jedes Wort auf die Waagschale.

Gerade weil sie nur Geldgeschäfte machen durften, wurden ja einige von Ihnen unheimlich reich. Und viele hatten im Dritten Reich Geschäfte, recht erfolgreiche. Und da gab es natürlich auch Neid. Das war es was ich meinte,. Hitler hat aber genau diesen Neid und die Mißgunst, die uns Menschen so anhaftet, wie man das oft auch hier im Forum beobachtet,nur ausgenutzt.
Trotzdem behaupte ich das  Handeln liegt Ihnen im im Blut. Ob nun durch Erziehung oder durch Gene. Darüber muß man nicht streiten. Es ist erwiesen daß sich die Gene ändern, auch durch das was der Mensch tut.

 

13.11.03 00:12

6685 Postings, 6326 Tage geldschneiderNicht mehr als andere Völker, z.B. Rußland 1905

Wer kennt nicht Anatevka?? Das Musical , spielt in der Ukraine.
Die Russen sperrten im osten die Juden in Ghettos und dann vertrieben sie wieder nach Gutdünken. Sie sollen in unglaublicher Armut, dort gelebt haben. Und dann wurden sie vertireben, von einem Tag auf den anderen das ist Geschichte.

Die Juden haben eine leidvolle Geschichte hinter sich, nicht nur in Deutschland!

Das merkwürdige ist, die Juden leben nicht gerne in israel. Die Familie die ich kenne, meine früheren Nachbarn, gingen von uns nach Amerika, mußten wegen Verarmung allerdings nach Deutschland zurück, weil die frau an Krebs erkrankte und die Kosten nicht mehr bezahlbar waren.

Interessant ist, daß die Juden deutschsprachig sind und das Deutschtum, nach Amerika gebracht haben sollen. Und so zu einer Verbreitung Deutschen Kulturgutes beigetragen haben sollen.
Andererseits haben sie ganz andere Sitten und Rituale, was damit gemeint ist. weiß ich nicht genau.

 

13.11.03 00:28

2683 Postings, 6140 Tage Müder JoeDas Problem der Hohmann-Antisemitismus-Diskussion

ist m. E. fehlende Wahrnehmung.

Letztlich hat Hohmann (wie auch immer man zu ihm steht) zwei Fragen verknüpft:

1. Sind wir heute noch schuldig
2. Dürfen wir eine Meinung zu Juden äußern

Und dieses hat er in einer fast genialen Weise gebracht, daß sich jeder aus seinen Äußerungen bedienen kann, wie er will.

Damit findet man keine Lösung. Das Problem ist Hohmann selbst, oder die Frage: was oder wer hat ihn bewegt, diese Tellermine zu legen?

Ich habe heute auch das Interview im ARD gesehen: Ralph Giordano und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU haben sich ein intelligentes Interview geleistet. Voller Harmonie. Aber nur deshalb, weil sie aneinander vorbeigeredet haben.

Wie kann es (m. E.) Antisemitismus in Dtld. nach Ansicht der Israelis geben, wenn wir fast keine Juden mehr hier haben? Und wieso hält ein Herr Hohmann eine Brandrede, wo jeder halbswegs vernünftige Mensch weiß, daß das politischer Selbstmord ist?

Das sind die Fragen, die ICH gerne beantwortet hätte. Welche Interessen stecken dahinter?

Ich habe keine Ahnung, ich habe nur das Gefühl, daß MASSIV an der Sache vorbei polemisiert wird.  

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