WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 17.09.20 10:41
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 14196
neuester Beitrag: 17.09.20 10:41 von: Stronzo1 Leser gesamt: 2424312
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bewertet mit 49 Sternen

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30.01.19 17:51

18282 Postings, 6283 Tage harry74nrwUm 16 Uhr passiert...

Bin gespannt ob eine 2tes Tief kommt, ich denke das war der typische LemmingEffekt
Und in 3 Wochen steht es fast bei 200 und alle Analysten hatten Recht

G8

 

30.01.19 18:02
1

1127 Postings, 1994 Tage hgschrdie Folgen der Attacken....

... werden immer weniger deutlich, die Erholungsphasen immer kürzer. In einer Woche sind wir bei > 160.  

30.01.19 18:17
7

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Die eigtl. Meldung des Tages ist

Dass auch im 4. Quartal das EBITDA-Wachstum mit 37% höher ausfiel, als das Umsatzwachstum im 36%.
EBITDA-Wachstum sticht damit Umsatzwachstum zum achten Mal in Folge aus.

Mglw. auch schon eher, aber ich sammel die Daten erst ab 2017 ;-)

Ich freue mich jetzt schon auf die EBITDA-Prognose für 2020. Dann könnte erstmalig ein EBIDTA in Milliardenhöhe anfallen :-)

Hier die heutige Finanzmeldung von Wirecard:
https://ir.wirecard.com/websites/wc/German/3150/...tml?newsID=1750711

 

30.01.19 19:01
1

1038 Postings, 1902 Tage matze91Verdächtige Umsätze

Ich geben zwetschgenquetsche voll recht mit seinen Aussagen.
Die WC-Group hat eine (deutsche) Bank und daraus folgt, dass diese Bank bestimmte Pflichten nach dem GWG hat. Aus diesen Überwachungspflichten (und die werden offenbar auch erfüllt) resultiert auch, dass WC ein entsprechendes Überwachungssystem eingerichtet haben muss. Hiernach sind verdächtige Transaktionen die ÜBER die WC abgewickelt werden einer besonderen internen Stelle zu melden, die dann prüfen und entscheiden muss ob ein meldepflichtiger Vorgang vorliegt. Gegenbenenfalls sind die Transaktionen (insbes. der Bankenaufsicht) zu melden. Im Übrigen wird Einhaltung der GWG-Vorschriften auch von den Abschussprüfern überprüft und über das Prüfungsergebnis den zuständigen Stellen berichtet.  

30.01.19 19:48
1

1127 Postings, 1994 Tage hgschr173 Mio..

EBITDA Q4 173 X 4 Quartale 2019 = 692 Mio + 25% (unterdurchschnittlichem) Wachstum = 865 und schon ist die guidance 2019 erfüllt. Allerdings muss da schon etwas mehr kommen um ein KGV von 35 - 40 zu rechtfertigen. Es kommt!  

30.01.19 19:54

1127 Postings, 1994 Tage hgschraber wie auch immer..

?. und wer auch immer. Der Angriff war genial. Bei den Umsätzen (5% der Aktien) nur in D alleine, da wird eine Untersuchungskommission nie auf den Manipulator kommen. Unsicherheit nach starkem Rebound auf 170 cool ausgenutzt. Und am Ende werde ich verurteilt, weil ich mir ein paar T OS gekauft habe,  

30.01.19 20:00
1

1127 Postings, 1994 Tage hgschrnaja , ich ...

? bleibe während der Untersuchung mit wenigen Haftausnahmen bei freier Verköstigung frei, werde dann zu zwei Jahren verurteilt, dabei werden die Untersuchungstage angerechnet, bin dann frei, gehe zu meiner Bank, hole mir anständig Kohle und je nach Jahreszeit gehe ich Skilaufen und pisse in den Schnee, wie damals der Vize vom Vorstand der Kapitalanleger. Der lacht den ganzen Tag. Solange die Rechtsprechung bei solchen Betrugsaktionen nicht berücksichtigt, wieviel Schaden tatsächlich entsteht ( tausende von Familienkrisen oder - ruinen, weil OS vernichtet wurden) und nicht drastisch veruteilt, bleibt uns nur, jemanden zu engagieren, der ebenfalls rechtswidrig Recht wiederherstellt. 20 gr Blei.  

30.01.19 22:15
3

18282 Postings, 6283 Tage harry74nrw4 Banken schreien am Abend kaufen

225 NLB
200 DZ
200  Credit Suizze
198 Baader

Misstrauen sieht anders aus oder die wollen nur böse abverkaufen...



 

31.01.19 10:50
4

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.So entstehen Gerüchte, shame on wallstreet-online

Der nächste Offenbarungseid deutscher Börsenjournalisten, ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll:

Die Redaktion von Wallstreet-Online veröffentlichte die Pressemitteilung von Wirecard. Allerdings nicht die deutsche, sondern die englische. Und daher hat man sie übersetzt, und zwar mit DeepL. Damit geht es am schnellsten und ich habe es nachgesehen, DeepL übersetzt 1:1 so, wie der Artikel von wallstreet-online. WO hat allerdings einen Absatz gestrichen.

Problem ist jedoch, dass "cannot" mit "nicht dürfen" übersetzt wurde, statt mit "kann nicht". Und schon tat der User Orlandus in Byblos-Thread so, als ob Wirecard sich aus der Affäre ziehen wollte.

Wallstreetonline hätte einfach mal selber lesen und übersetzen sollen oder von der Wirecard-Homepage die deutsche Fassung kopieren sollen: In beiden ist die Rede davon, dass es zwischen Wirecard und FlexiFlex keine betrügerische Aktivitäten gegeben haben konnte! Konnte!

Lest selbst: https://ir.wirecard.com/websites/wc/English/3150/...ml?newsID=1750987
https://ir.wirecard.com/websites/wc/German/3150/...tml?newsID=1750985
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...chricht-financial-times

Oder übersetzt es auf DeepL.com

 

01.02.19 15:49
3

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Wieder alter Wein in neuen Schläuchen

Wieder von McCrum und wieder dasselbe, nur diesmal mit der Info, dass Wirecard eine Kanzlei beauftragte, buchhalterische Vorgänge zum Business in Indien, Hongkong und Singapur zu untersuchen. Da kam dann wohl raus, dass da falsche Rechnungen gestellt wurden, bzw. rückdatiert wurden. Die Motive unter anderem: Um das Business in Indien ertragreicher/umsatzstärker erscheinen zu lassen, als es war. Ob überhaupt Gelder veruntreut wurden, und wenn ja, in welcher Höhe, sagt der Bericht nicht. Bislang gibt es keinen Geschädigten - sieht man mal von ausgestoppten Aktionären und dem Ruf von Wirecard ab.
Auch eine Beteiligung der Muttergesellschaft in die dubiosen Vorgänge ist nicht ersichtlich.
Auch werden keine Infos ersichtlich, wie genau man gegen Gesetze verstieß, ob Klage und wenn ja gegen wen, eingereicht wurden.

Ach ja, dieser Bericht, den die Anwaltskanzlei aufbereitete, war Grundlage für die Präsentation, die man im Mai 2018 sah und über die ja bereits berichtet wurde.

Wieder mal wird man aus dem Artikel nicht schlau. Ich bin mir aber sicher, dass noch Artikel folgen. Denn die FT wird das Thema ausschlachten und jede Info, die im Anwaltsbericht und in der Präsentation steht, sukzessive veröffentlichen. Das da mehr Substanz hintersteckt, bezweifel ich.

bei allem was ich bislang las, verstehe ich nur: Wirecard untersucht sich ständig selbst, irgendwo in Asien haben sie was entdeckt, was unkoscher ist und um die 30mUSD beträgt und daher eine Anwaltskanzlei beauftragt, das zu untersuchen.

So what?
Das wäre so, als ob über die Post berichtet würde, dass Postboten Briefe mitgehen lassen in kleinem Umfang und die Post dies nun untersuche. Wow...  

01.02.19 15:56
3

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Hier der Artikel mit DeepL übersetzt Teil1

Daher nicht jede Konjugation wortwörtlich nehmen ;-)

Eine externe Anwaltskanzlei, die von Wirecard mit der Untersuchung des Singapur-Büros des Zahlungsunternehmens beauftragt wurde, fand Beweise für "schwere Straftaten wegen Fälschung und/oder Fälschung von Konten", so ein Vorbericht über die Untersuchung der Financial Times.

Das Dokument war die Grundlage für eine interne Präsentation vor dem obersten Management von Wirecard am 8. Mai 2018. Die FT veröffentlichte am Mittwoch einen Bericht über das Präsentationsdokument. Das deutsche Unternehmen hat erklärt, dass sich aus seinen internen und externen Audits "keine wesentlichen Compliance-Feststellungen" ergeben haben.

Das steht im vorläufigen Anwaltsbericht: "Auf der Grundlage der bisher aufgedeckten Beweise scheinen diese Handlungen zumindest schwerwiegende Straftaten der Fälschung und/oder der Fälschung von Konten/Dokumenten gemäß § 477A des Strafgesetzbuches von Singapur zu belegen. Da es sich bei diesen Handlungen um vorsätzliche Handlungen handelte, besteht der Verdacht, dass sie zur Verheimlichung anderer Delikte wie Betrug, krimineller Vertrauensbruch, Korruption und/oder Geldwäsche begangen wurden".

Die neue Offenbarung wirft weitere ernste Fragen über eines der weltweit erfolgreichsten Finanztechnologieunternehmen auf und erhöht den Druck auf Wirecard, Investoren und Aufsichtsbehörden zu erklären, was den Verdacht der Anwälte von Rajah & Tann - einer erstklassigen Anwaltskanzlei in der Region - zerstreut hat, die genügend Beweise für eine Untersuchung mit dem Titel "Project Tiger" gefunden hatten.

Die Aktie der Gruppe, die im vergangenen Jahr die Marktkapitalisierung der Deutschen Bank übertraf und die Commerzbank im renommierten Dax 30 verdrängte, fiel am Mittwoch nach der Veröffentlichung des FT-Berichts um 11 Prozent, da die Anleger von der Gesellschaft eine Gewissheit über die Integrität ihrer Abschlüsse erwarteten.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator  

01.02.19 15:56
2
Der vorläufige Anwaltsbericht identifizierte potenzielle zivil- und strafrechtliche Verstöße in mindestens fünf Gerichtsbarkeiten: Singapur, Hongkong, Indien, Malaysia und Deutschland. Wirecard könnte mit einer Haftung für Unternehmen konfrontiert werden, "wenn die Muttergesellschaft in Verschwörung mit ihrer Tochtergesellschaft handelt", so der Bericht.

Wirecard hat jegliches Fehlverhalten abgelehnt. Sie hat gesagt, dass sie alle Compliance- und regulatorischen Verpflichtungen sehr ernst nimmt, "strenge interne und externe Audits" hat und alle Bedenken "immer gründlich und angemessen untersucht werden".

Auf die Frage, warum aus einer Untersuchung keine wesentlichen Governance- oder Auditfolgen entstanden sind, gab das Unternehmen keine Antwort zur Veröffentlichung.

Der Bericht der Anwälte ist eines von mehreren internen Dokumenten, die die FT in einer Untersuchung auf der Grundlage von Informationen von Whistleblowern gesehen hat, aus der hervorgeht, dass der Verdacht besteht, dass Einnahmen durch die Verwendung von erfundenen und rückwirkenden Verkaufsverträgen gefälscht wurden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator  

01.02.19 15:57
2
Eine geheime Einheit in Singapur "arbeitete zusammen, um Vereinbarungen zu erstellen und zu rückwirken, um Rechnungen zu unterstützen, die von Wirecard[Singapore] bis zu drei Jahre zuvor abgerechnet wurden", so der Vorbericht.

"Es gab zumindest mehrere Unregelmäßigkeiten in der Buchführung, die in Form von gefälschten Vereinbarungen entstanden sind. Im besten Fall kann sich der Zweck dieser vorsätzlichen Handlungen auf die falsche Schaffung von Einnahmen beschränken, ohne dass es zu einer unrechtmäßigen Veruntreuung von Geldern kommt", sagte sie.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator  

01.02.19 15:58
3
Die Anwälte entdeckten Beweise dafür, dass mindestens ein Dutzend Verträge über Summen in Millionenhöhe gefälscht worden zu sein schienen. Obwohl im Vergleich zu den ausgewiesenen Umsätzen von Wirecard gering, scheinen die Vereinbarungen genutzt worden zu sein, um es Unternehmen zu ermöglichen, Gewinnziele zu erreichen und Aufsichtsbehörden in die Irre zu führen.

Dokumente, die auf das Jahr 2017 zurückgehen, sollen 3 Mio. $ Umsatz von Wirecard Hong Kong ausweisen, der zum Zeitpunkt der Stilllegung des Unternehmens erzielt wurde. "Ein solches Umsatzvolumen ist daher unerklärlich", heißt es in dem Bericht. Die Zahlen wurden in einen Businessplan aufgenommen, der im vergangenen Jahr im Rahmen eines Lizenzantrags bei der Hong Kong Monetary Authority eingereicht wurde. Laut der Präsentation von Project Tiger wurde dem General Manager von Hongkong mitgeteilt, dass es sich bei den Einnahmen um eine "ebitda-Anpassung" handelt.

Ein Whistleblower, der in dem Bericht zitiert wird, beschreibt "Round-Tripping"-Systeme zur Unterstützung von Wirecard-Unternehmen in Indien, indem Firmengelder über Dritte an sie weitergeleitet werden, als ob sie von echten Kunden stammen. Laut dem vorläufigen Bericht der Anwälte war der Zweck des einen der Pläne, das indische Unternehmen in die Lage zu versetzen, Gewinnziele zu erreichen. Die Autoren empfahlen dringend "eine umfassende Untersuchung". Es ist unklar, welche Schlussfolgerungen die nachfolgende Sonde gezogen hat.

Das F&T-Team, das den Vorbericht erstellt hat, umfasste ehemalige Staatsanwälte, die das Buch Financial Crimes in Singapur geschrieben haben.

Die Führungskraft, die die Einheit Singapur leitet, bleibt bei Wirecard angestellt.  

01.02.19 16:54
5

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Es ist doch so

Die FT veröffentlicht Interna von einer Präsentation und einem Untersuchungsbericht, den eine Anwaltskanzlei erstellt hat, nachdem Wirecard sie darum gebeten hat. Es handelt sich daher um nichts, was Wirecard nicht auch wüsste.
Die Präsentation, in der die Untersuchungsergebnisse festgehalten sind, ist von Mai 2018. Vor 9 Monaten!
Die Untersuchung fand daher quasi vor genau einem Jahr statt und die Vorgänge bzw. Vergehen (z.B. rückdatierte Rechnungen) stammen aus 2017.

Es zeigt doch nur, dass Wirecards Risikomanagementsysteme funktionieren!
Und sie wollen nix unter den Teppich kehren, sondern beauftragen direkt ne Kanzlei.
Was will man Wirecard also vorwerfen? Das sie Mitarbeiter haben bzw. hatten, die Schmu machten? Wow! Das gibts überall: In Supermärkten etikettieren Verkäuferinnen höhere Rabattaufkleber auf Waren, in Betrieben nehmen Mitarbeiter Besteck und Toilettenpapier mit oder fahren den Firmenwagen mal ein paar Kilometer privat ohne es festzuhalten, Techniker manipulieren Abgaswerte und -vorrichtungen, Briefträger klauen Briefe, FB, Google und Amazon spionieren weiter munter ihre Kunden aus und scheren sich um keine Geldbuße und beim Spiegel erfindet ein Journalist blumig-gemalte Geschichten.
Soll Wirecard jetzt wegen jedem popeligen Vergehen und Rechtsstreit eine Adhoc rausbringen?

Ja, vielleicht wäre das gut. Bitte demnächst jedes aufgedeckte und nachrecherchierte Vorkommnis publizieren. Manoman...

Die Korruptionsaffäre beim Sommermärchen traf den DFB völlig unerwartet und zierte sich und ziert sich weiterhin bei der Aufklärung. Bei Steinhoff hat man im großen Maße die gesamte Konzernbilanz über Jahre kreativ gestaltet.
Von so etwas kann doch hier keine Rede sein.

Wirecard wird also Zeit genug gehabt haben, zu klären, inwiefern sie selbst betroffen waren, gegen welche Gesetze verstoßen wurde, welche Compliance-Regeln nicht eingehalten wurden, und kam anscheinend zum Schluss, dass man sich nichts vorwerfen kann. Und vor allem: Sie dementieren nicht, sondern sie beschweren sich über die ungenaue, irreführende und diffamierende Formulierungen.

Und bei beiden FT/Dan McCrum-Berichten fand ich nichts Eindeutiges, Konkretes und den Geschäftsbetrieb von Wirecard wirklich gefährdenes. Es wird doch maßlos übertrieben durch den weltweiten Börsenjournalismus, die Algos und Co., sowie eine nochmals verbesserungswürdige IR/PR-Arbeit von Wirecard.

Es wird so getan, als ob man dem ganzen TX von Wirecard nicht mehr trauen könnte. Ausgerechnet bei einem Unternehmen, dass von schlauen Wirtschaftsprüfern geprüft wird, das schon immer kritisch beäugt wurde und dessen Umsätze aus Provisionen von real getätigten Transaktionen entstehen. Wirecard kann ja nicht den Händlern ne beliebige Rechnung über Betrag x schicken, weil die Händler ja genau nachvollziehen können, wie viele Umsätze und Transaktionen bei ihnen getätigt wurden. Und auch Wirecard wird intern feststellen können, ob die Beträge, die sie erhalten, von Firmen stammen, die in ihrer Kundendatei sind und ob da ein TX anfiel.
Bei abertausenden Kooperationspartnern mag man ja was fingieren können, aber doch nur im Kleinen. So wie auch die Post es niemals zulassen würde, dass Briefe und Pakete im großen Stile geklaut würden. Dann beraube man sich ja seines eigenes Geschäftbetriebes.

Also, ich sitze das aus, kaufe ggf. noch nach (allerdings hatte ich mein Invest hier schon final und will mein Geld für andere Unternehmen ausgeben) und hoffe, dass die Kommunikationsabteilung von Wirecard ein Statement raushaut, dass wirklich keine Fragen mehr offenlässt und alles antizipiert, was da noch kommen mag.

Denn die FT wird schließlich keine Infos haben, die Wirecard nicht auch hat. Wirecard weiß also, auf was die FT sich bezieht und was sie noch nicht geschrieben haben.

Und von den tausenden Mitarbeitern, die man in den letzten Jahren reinholte, waren doch nicht 100% nur Informatiker oder Vertriebler...

 

01.02.19 17:41
6

1127 Postings, 1994 Tage hgschrIch erwarte....

1. Strafanzeige von Wirecard gegen die FT
2. Veröffentlichung eines Statements der Kanzlei in Singapore  

01.02.19 18:25
3

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Zatarra 2.0

Mit dem zweiten Statement von Wirecard scheint mir die Lage doch sehr eindeutig zu sein.
Erinnert mich an die H.-Tagebücher beim Stern, wobei ich dem hiesigen Autor McCrum keine Fahrlässigkeit, sondern Kalkül vorwerfe.

Ich denke mir das so:
Er bekam eine Präsentation und einen Report der Kanzlei von irgendwem zugesteckt, oder hat selbst dran mitgewirkt, und veröffentlicht das nun. Er traut sich aber nicht, oder will und darf diese Unterlagen per Screenshot nicht zeigen. Denn dann würde man wohl erkennen, das es gefälschte Dokumente sind mit dem Logo der Firmen und bestimmt auch in weiterer Hinsicht gut gefälscht. Dann würde es Klagen über Klagen geben und ein Waterloo für die gesamte Börsen- und Wirtschaftspresse.

Neben weiteren Statements von Wirecard und vor allem von der Kanzlei, erwarte ich sehnlichst Screenshots der Präsentation und des Kanzlei-Reports.
 

01.02.19 19:14

707 Postings, 6518 Tage de Sadeübers Wochenende dürfte FT einige Artikel ....

....zusätzlich bringen,....denkt daran der Schlußkurs auf Xetra war bei 108,50 ? und
davor um ca. 105  ??...ne richtige Erholung sieht anders aus ...hier kommt noch was!

GrußdeSade  

01.02.19 22:56

6951 Postings, 2080 Tage BorsaMetin#141

Darauf kannst du noch lange warten, denn die FT bleibt mächtiger anders als alle anderen.  

02.02.19 14:22
28

2875 Postings, 1680 Tage zwetschgenquetsche.Für die, die die Statements nicht verstehen können

sei Folgendes gesagt:

In den zwei Statements von Wirecard steht im juristisch notwendig geschliffenem Deutsch, dass seitens Dan McCrum und Financial Times gelogen wurde.
Die Aussage "Es ist klar, dass der Journalist mit falschen Informationen versorgt wurde" verdeutlicht, dass all die Informationen, die McC und FT anscheinend vorliegen (bislang weigern sie sich ja Screenshots zu zeigen) gefälscht sind, wenn sie denn überhaupt vorliegen.

Medien haben nur ein einziges Gut, und das ist Vertrauen. Verspielen sie es, ist ihre Geschäftsgrundlage weg. Jeder Rezipient zieht hierbei eine andere Grenze ab der das Vertrauen verspielt wurde. Bei mir fängt es schon mit "boulevardeskem Stil" an, bei anderen muss es erst zur Katastrophe kommen, wenn also "vorsätzliche Wahrheitswidrigkeit" vorliegt.

Das einzige was hilft, Vertrauen zu erhalten bzw. Vertrauen zurückzugewinnen ist Aufklärung und Transparenz oder zumindest mehr eindeutig gute Taten, als Schlechte, wie beim SPIEGEL.
Und hier müssen sich die Financial Times und Dan McCrum (vor allem wegen seiner Vorgeschichte) deutlich mehr Vorwürfe und Versäumnisse machen, als Wirecard.

Wirecard lässt sich im Jahr mehrfach auditieren von Wirtschaftsprüfern und Kooperationspartnern und unterliegt strengen Compliance- und Gesetzesvorhaben. Es ist Usus in der Wirtschaft, alles zu tun, um  dem zu entsprechen, da sonst neben schlechter Presse, Shitstorms und (ggf. vertretbaren) Bußgeldern ein immenser Reputations-, Umsatz- und Bonitätsverlust bevorsteht, von dem man sich, wenn überhaupt, nur schwer wird befreien können. Ich kenne genügend Beispiele, z.B. dass ein deutscher Milliardenkonzern eine seiner Start-up-Beteiligung von jetzt auf gleich Richtung Insolvenz schickte durch Weigerung einer Tranche, weil irgendjemand von der Compliance-Abteilung (über ein Jahr später nachdem der Corporate die Beteiligung einging) meinte, es könnte negativ ausgelegt werden, dass das Start-up unter anderem durch ein Aufsichtsratsmitglied dieses Konzern inhaltlich und in noch geringerem Maße finanziell unterstützt wurde. Wir sprechen hier von circa 2 Mio. ?, die das Startup von dem Konzern erhielt. Dabei ist das kein Vergehen, bei Beteiligungsgesellschaften und selbst bei Ströer und Freenet und diversen anderen kommen solche Deals zustande. Aber bevor man auch nur ein klitzekleines Bisschen schlecht in der Öffentlichkeit darsteht, lässt man das Start-up und ein Dutzend Mitarbeiter fallen.

Damit will ich sagen:
Man sichert sich lieber tausendfachmal ab, auditiert sich zu Tode, feilscht um jedes Wort in Erklärungen und trifft alle erdenkbaren Risikomanagement-, Compliance- und Covernance-Maßnahmen, bevor auch jeder noch so kleine Vorfall passieren, missinterpretiert und falsch ausgelegt werden könnte oder bevor man den Ansprüchen seiner Kooperationspartner nicht genüge. Auch in der Autoindustrie müssen sich die Zulieferer ständig Audits und Zertifizierungen unterziehen. Man wird nicht einfach so Lieferant bei VW, und bleibt erst recht nicht ohne permanenten Rezertifizierungen.

Und wenn jemand so perfekt ist und viele Neider hat und man einfach nix Schlechtes findet, dann platziert man Gerüchte. Frauen lästern über einander, Politiker diskreditieren sich gegenseitig, die Netzgemeinde shitstormt ohne Aderlass und Journalisten behaupten, kommentieren und interpretieren.

Kurzum:
Wirecard hat nicht nur mehr zu verlieren als Financial Times (von der Mitarbeiterzahl und der Umsatzgröße her sowie für Dritte, wie Kunden und die Gemeinden durch wegbrechende Zahlungstechnologien und Steueraufkommen), sondern unterliegt auch einem strengerem Rechtsrahmen. Die Presse hat ja allenfalls nur den Presserat, einem zahnlosen, ach was, komplett gebisslosen Tiger.
Außerdem bietet Wirecard seine Unterstützung an, schaltet Bafin und die Staatsanwaltschaft ein, lässt ihre Legal- und Kommunikationsabteilung und viele mehr das Wochenende durcharbeiten und erklärt sich am Montag zum dritten Mal.

Das alles tut weder die FT noch Dan McCrum. Sie versäumen und ignorieren, ja vermutlich weigern sie sich absichtlich, die Sache aufzuklären. Sie veröffentlichen nicht ihr Material, wobei das seriöse Medien tun. Das Aussageverweigerungsrecht bezieht sich nur auf die Namensnennung der Quelle, nicht aber auf das Material. Auch vermeiden sie jedwede Form von Konkretisierungen. Weder Screenshots, noch die Nennung der Leute, die die Präsentation angeblich gesehen haben sollen (wo fängt das Top-Management auf, wo hört es auf?) und auch konkrete Beschuldigungen und Geschädigte fehlen.

Ich sehe die Financial Times weit mehr in Zugzwang, als Wirecard.

Nun nochmal zu den Formulierungen in den Pressemitteilungen von Wirecard:
Man kann sich nicht binnen weniger Stunden umfangreich zurückmelden. Die Sachlage abzuklären braucht Zeit. Aufgescheute Hühner, die ohne nähere Kenntnis direkt eine Antwort und Meinung publizieren, gibt es schon zur genüge. Und bevor man dann auch nur im Aller-, allergeringsten fehlerhaft agiert, wird sowas dann seitens der FT/McC  wiederum ausgeschlachtet und als Beleg gewertet, Wirecard habe Dreck am Stecken. Daher das Wort "wesentlich" - übrigens in beiden Mitteilungen!!!
Das irgendwo bei irgendwem mal ein Fehler passiert (falsche Periodenzurechnung, Tippfehler, veraltete Datenbestände, etc.) wird ja wohl der Fall sein. Wirecard wäre sonst das erste Unternehmen, bei dem das nicht so ist. Nur heißt wesentlich, dass es etwas Geschäftsschädigenes sein muss, also dessen Gefährungspotential und Eintrittswahrscheinlichkeit hoch ist. Und dies ist hier ja nicht gegeben. Alles, was die Glaubwürdigkeit Wirecards beschädigen könnte ist automatisch, da wird mit jeder Risikomanager zustimmen, mit hohem Gefärhungspotential eingestuft. Und ob das nun 36 Mio. ? oder 3.000 ?, ist egal. Denn in beiden Fällen würde ein Versagen der Compliance und des Riskmanagements vorliegen und dass kann sich Wirecard nie erlauben. Schon gar nicht, weil sie ja auch rühmen, ihren Kunden durch ihre Zahlungstechnologie tolles Riskmanagement und Fraud Detection usw. anzubieten.

Zweitens: Und dass Verfehlungen und menschliche Fehler publik werden, ist sehr wahrscheinlich. Je länger krumme Geschäfte dauern, desto mehr ärgern sich darüber und desto mehr wollen was dagegen tun. Wirecard wird daher ganz sicher nicht dulden, dass jemand über längere Zeit irgendwas manipuliert.
Überdies haben sie klar gesagt, dass es keine Präsentation am 8.5 gab und das sie keine Beziehung zu FlexiFlex haben. Dies würden sie ja nicht schreiben, wenn Flexi Flex in ihrer Kundendatenbank und Debitorenrechnung vorkäme.

Ich empfehle übrigens die englischen Statements zu lesen: Dort fehlt das Wort "wesentlich". Damit ist es eindeutig, dass weder ein Fehlverhalten noch überhaupt irgendetwas Anstößiges/Gesetzeswidriges vorlag.

Wirecard hat sich damit wirklich klar geäußert. Deutlich klarer, verbindlicher und verständlicher, als Financial Times und Dan Mccrum.
Sie beschuldigen sogar Dan McCrum der Diffamierung. Und auch dies täten sie nicht grundlos.

Zudem: Was hat Zatarra mit Whistleblower gemeinsam? Richtig, die Anonymität.
Nur kann man diesmal nicht erneut mit einem anonymen Researchhaus kommen, da das dann direkt offensichtlich als Fake eingestuft würde. Also denkt man sich ein neues Szenario aus: Ein Whistleblower aus dem Inneren des Unternehmens, der es satt hat, dass im asiatischen Geschäftsbereich von Wirecard getrickst würde, trotz Kenntnisse des Top-Managements bzw. durch Duldung des Top-Mangements. Aber Beweise fehlen, ja selbst Screenhsots der Dokumente fehlen. So etwas gab es ja wenigstens in den zurückliegenden Jahren, als es Handesregisterauszüge irgendwelcher, vermeintlicher Briefkastenfirmen mit Wirecardbezug gab.
Es ist 1:1 der alte Wein in neuen Schläuchen!

Alles, worauf sich Dan McCrum und FT beziehen ist eine Fälschung. Das ist doch glasklar. Für mich liegen hier eindeutig die neuen H.-Tagebücher vor, an denen der Stern einst zugrunde gegangen wäre.

Und Ihr, die über die schlechte Börsenkenntnis der Deutschen meckert (privat wie auf politischer, regulatorischer Seite) seid doch selbst schuld: Permanent behauptet ihr, es könnte was dran sein und was wäre, wenn da etwas dran wäre, und warum der Asiachef noch nicht gefeuert sei, etc. pp.
Ihr lasst damit doch zu, dass das Gerücht weiter lodert.
Macht euch doch mal klar, dass alles ein abgekatertes Spiel ist an dem alles, was von FT und McC publiziert wurde, frei erfunden wurde.
Es kann niemand gefeuert werden, für etwas, dass er nicht begangen hat.
Und Ihr mit euren Stopp-Losses und euren zittrigen Händen verantwortet den Kurssturz mit. Und wenn ihr richtige Wirecardakien im Depot hättet und Investoren statt Spekulaten wäret, statt nur Anteile an Fonds, die wiederum Wirecardaktien besitzen und diese techno-algo-mäßig handeln, dann gäbe es solche Kursmassaker auch nicht.

Wenn Ihr aber nur schreibt, dass Wirecard Gegenstand von Beschuldigungen wurde, die sie dementierten, statt korrekterweise zu sagen: Wirecard wurde Gegenstand von Beschuldigungen, die sich allesamt als haltlos erwiesen und teilweise auf reine kriminelle Energie zurückgehen, dann gäbe es diese Ausschläge ebenfalls nicht.

Eure Dummheit machen sich diese Leute doch zu nutze. Die Hedgies halten es mit Winston Churchill:  ?Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.?  

02.02.19 19:58

7077 Postings, 1231 Tage hardylein@Zwetschge

Kompliment, toller Beitrag!  

03.02.19 10:49
1

1127 Postings, 1994 Tage hgschrSchlecht ist....

Bei der Stellungnahme  WDI nur manche Formulierung. Es gab keine Präsentation am 08.05.2018. Dann vielleicht am 02.06.? Warum nicht es gab nie eine Information an das Management???    

03.02.19 14:32
1

609 Postings, 2655 Tage Biker 20# 145

Klasse Bericht
Danke zweschge

Die shortis brauchen gar nicht so viele Aktien verkaufen. Die wissen wo die Stopp Kurse sind.
So muss der Kurs nur bis zu den Stoppkursen gedruckt werden, der Rest geht dann automatisch wenn die Stoppkurse ausgeführt werden.

WC kann sich kriminelle Machenschaften gar nicht Leisten. WC wäre morgen pleite.
In dem Geschäft das WC tätigt ist Vertrauen und Sicherheit das oberste Gebot.

Würde sonst Visa, MasterCard oder BASF mit WC zusammenarbeiten.

 

03.02.19 14:50

5059 Postings, 5185 Tage brokerstevevolle Zustimmung zetschqe: bodenlose Übertreibung

Am Montag nach der PK stehen wir bei 150 Euronen.

Ich werde Montag morgen auf jeden Fall kaufen.

Selbst wenn es da eine kleine Unstimmigkeit gegeben haben sollte, rechtfertigt dies nicht ansatzweise diesen Kurseinbruch.

Meine Meinung
 

03.02.19 16:21
1

567 Postings, 720 Tage CapricornoZwetschgenquetsche

Dieser Beitrag war das Beste, was ich hier bisher gelesen habe. Schade, dass ich dir nur einen Punkt geben darf für all die Mühe, die du dir mit einer sinnvollen, nachvollziehbaren und aufwändigen Darstellung gemacht hast.  

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