"Der havarierte Reaktorblock ist heute durch einen provisorischen, durchlässigen „Sarkophag“ gedeckelt. Im Inneren ist weitgehend die Situation vom Zeitpunkt der Katastrophe in heißer Form konserviert. Von rund 190 Tonnen Reaktorkernmasse befinden sich Schätzungen zufolge noch rund 150–180 Tonnen im Gebäude, teils in Form geschmolzener und erstarrter Brennelemente aus Uran, Plutonium, Graphit und Sand, teils in Form von Staub und Asche, in Form ausgewaschener Flüssigkeiten im Reaktorsumpf und im Fundament oder in anderer Form. Die ZDF-Reportage Tschernobyl − der Millionensarg spricht hingegen von weit weniger verbliebenem Brennstoff im zerstörten Reaktorblock. Demnach sei im Zuge der Katastrophe mehr radioaktives Material freigesetzt worden, als ukrainische und westliche Stellen behaupten." http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl --- Daraus entnehme ich, dass man annimmt, dass 10-40 Tonnen in die Umgebung abgegeben wurde. --- 1840 Tonnen sind in Fukushima zwischengelagert http://de.wikipedia.org/wiki/...lagerte_Brennst.C3.A4be_zum_Abklingen Dazu kommt noch das radioaktive Material in den jeweiligen Reaktoren. Laut Wikipedia-Artikel wird jährlich mit 700 Tonnen neuen Abfällen gerechnet. Vielleicht weiß ja jemand, wie lange diese Stäbe halten? Dann hätten wir die Gesamtmenge des dort liegenden Materials. ----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919 |