Hier offenbart sich eine humanistisch-moralistische, zugleich surreale Perspektive: Die AfD als Partei, oder besser: Bewegung der Dichter und Denker, in ihrer Existenz bedroht aus den Niederungen des deutschen Vereinsunwesens heraus.
Gut, dass das so haltlos undifferenziert daherkommt, sowohl im Besonderen, als auch im Allgemeinen, ganz zu schweigen vom Einzelnen. Aber gelegentlicher Denksport kann nicht schaden, zumal wenn eingebundene Geistesgrößen oder Befürworter der AfD aus der Welt des deutschen Geistes heraus grünes Licht geben.
" Die AfD aber ist da, um zu bleiben, und kein moralischer Bannspruch wird helfen." (Michael Stürmer)
Eine mit einem Nazikomponisten, der mit Vornamen auch noch Bruno hieß, als Vater begabte Leuchte der Historikerzunft ist wohl erfahren genug, um diese Worte in die Waagschale werfen zu können, auch wenn sein Zugang zu einem Swinger-Club nur ein geringer sein dürfte. Auf den Gedanken, dass die AfD zeitweise selbst einem Karnevalsverein gleichen und in Kaninchenzüchtervereinen wegen des dort üblichen, entspannten Verhältnisses zu antiquiertem Rassendenken gut verankert sein könnte, kommt so ein wenn nicht Vor- so doch wohlwollender Mitdenker natürlich nicht. Wer wollte es ihm verdenken ? |