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Bundesregierung nennt falsche Arbeitslosenzahlen

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neuester Beitrag: 05.01.18 13:51
eröffnet am: 05.01.07 11:32 von: 007Bond Anzahl Beiträge: 83
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05.01.07 11:32
45

24273 Postings, 7130 Tage 007BondBundesregierung nennt falsche Arbeitslosenzahlen

Müntefering gibt falsche Zahlen heraus

Keiner weiß, wie viele Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger es gibt, sagt der Arbeitsmarktexperte Paul Schröder.Denn die Hartz-Gesetze haben zu einem statistischen Chaos geführt, in dem niemand mehr den Durchblick behält

taz: Herr Schröder, offiziell sind vier Millionen Arbeitslose registriert. Geht es jetzt aufwärts auf dem Arbeitsmarkt?

Paul Schröder: Die offiziellen Statistiken sind eher verwirrend. Vergangenes Jahr ist die Zahl der Arbeitslosen um knapp 600.000 gesunken, aber bis Ende Oktober sind nur 392.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden. Diese Lücke passt mit dem Aufschwung nicht so recht zusammen.

Die Statistik ist ungenau? Weiß man in Deutschland denn nicht sogar, wie viele Kühlschränke verkauft werden?

Bei der Arbeitslosenzahl sind die Gestaltungsspielräume aber extrem groß. Ein Beispiel: Wenn man die Bezieher von Arbeitslosengeld I und II zusammenrechnet, dann hat sich ihre Zahl letztes Jahr nur um 257.000 vermindert. Aber die registrierten Arbeitslosen sind - wie gesagt - um knapp 600.000 gesunken. Hier tut sich eine Lücke von rund 340.000 Menschen auf, die irgendwie aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden sind.

Und wohin sind diese Menschen verschwunden?

Das weiß keiner genau. Denn bei Hartz-IV-Empfängern wird nicht erfasst, warum sie nicht - oder nicht mehr - als Arbeitslose registriert werden. Darüber gibt es bisher keine Statistik - oder sie wird nicht veröffentlicht.

Das klingt nach einer Verschwörungstheorie: Die Regierung will uns ihre dunklen Geheimnisse verheimlichen.

Es scheint eher so zu sein, dass die Regierung ihre eigene Reform nicht mehr versteht. Selbst Arbeitsminister Müntefering gibt Presseerklärungen heraus, die objektiv falsch sind.

Inwiefern?

Das ist so kompliziert wie die ganze Reform. Aber ein Beispiel: Ende November haben die Arbeitsagenturen 30.000 Arbeitslose weniger gezählt, die sie betreuen. Daraus hat dann Müntefering gemacht, dass es 30.000 Arbeitslosengeld-I-Empfänger weniger geben würde. Ein Irrtum, weil nicht jeder Arbeitslose auch Arbeitslosengeld I erhält.

Gibt es noch andere solcher amtlichen Irrtümer?

Eher lustig war, dass einige Landkreise immer wieder ausgewiesen haben, dass die allein erziehenden Hartz-IV-Empfänger zu 50 Prozent männlich seien. Das widerspricht natürlich jeder Lebenserfahrung. Ein Computerfehler, wie sich dann herausstellte: Jetzt werden für diese Landkreise gar keine Zahlen mehr zu Alleinerziehenden angegeben. Oder mit einer Fußnote versehen: "Software-Fehler".

Aber kann man sich wenigstens darauf verlassen, dass die Datenerhebung funktioniert, wenn es wichtig wird?

Nein. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hartz-IV-Empfänger es wirklich gibt. Nach drei Monaten kommen revidierte Zahlen heraus - die bisher immer um 4 bis 5 Prozent höher lagen, als in den Arbeitsmarktberichten ausgewiesen wurde. Aber selbst diese revidierten Daten sind zum Teil so unplausibel, dass die Bundesregierung sie 2007 nicht herangezogen hat, um die Eingliederungsmittel für Hartz-IV-Empfänger zu verteilen.

Zusammengefasst: Viele interessante Daten werden gar nicht erhoben - und die erhobenen Daten sind ungenau.

Besonders erstaunlich ist zum Beispiel, dass zwar die Zahl der Hartz-IV-Empfänger immer wieder nach oben korrigiert wird - was aber gar keinen Einfluss auf die offiziellen Arbeitslosenzahlen hat. Die werden nie revidiert.

Vielleicht endet das Chaos, wenn alle Computerprogramme der Bundesagentur laufen?

Das ist unwahrscheinlich. Denn das Chaos wird von den Hartz-Gesetzen selbst gestiftet, die zwei Klassen von Arbeitslosen geschaffen haben und gleich drei Verwaltungsinstitutionen: Arbeitsagenturen, Arbeitsgemeinschaften und optierende Kommunen. Und zwischen diesen werden die Arbeitslosen hin- und hergeschoben.

Geben Sie doch mal einen Tipp an die Laien: Wenn man sich nur mal ganz schnell über den Arbeitsmarkt informieren will - welcher Zahl ist dann am ehesten zu trauen?

Hmm ?

Gibt es wirklich gar keine?

Eigentlich nicht. Man könnte zum Beispiel denken, dass wenigstens der Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Stellen eine relativ verlässliche Zahl sei. Aber es irritiert, dass immer mehr Beschäftigte mit regulären Jobs nebenher noch Hartz-IV beziehen müssen. Offenbar nehmen vor allem Teilzeitstellen und Niedriglohnjobs zu.

Ein letzter Test: Die Bundesagentur meldet stolz, dass nur 43 Prozent aller Erwerbslosen Langzeitarbeitslose seien.

Das stellt sogar das wissenschaftliche Institut der Bundesagentur in Frage. Ein Langzeitarbeitsloser muss nur einen 1-Euro-Job machen oder eine Trainingsmaßnahme absolvieren, dann gilt er wieder als "kurzzeitig arbeitslos".

Was raten Sie also?

Auch auf das Kleingedruckte und alle Fußnoten achten - besonders auf die nicht geschriebenen.

INTERVIEW: ULRIKE HERRMANN

taz vom 5.1.2007, S. 12, 159 Z. (Interview), ULRIKE HERRMANN

Merke:Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast ...  
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57 Postings ausgeblendet.

05.01.07 14:43
3

12850 Postings, 5254 Tage WoodstoreWerbung! Hobby hör auf zu betteln, hab a keine

Woodstore
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Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.  

05.01.07 23:09
3

95 Postings, 4586 Tage HeisenbergDas...

könnte man einfach zurückrechnen, wär nicht so schwer. Die Nettolöhne stimmen jedenfalls m. E. so ungefähr, hinzu kommen noch die Trinkgelder, deshalb ist der Lohn bei Frisösen ja so niedrig.



click!  

20.02.07 14:48
3

10041 Postings, 6241 Tage BeMiup

da wichtig  

20.02.07 19:35
3

12175 Postings, 6653 Tage Karlchen_IIAls ob es jemals mal richtige

Arbeitslosenzahlen gegeben hätte. Gröhl.


Für Arbeitslosenzahlen interessieren sich nur Beamte, Journalisten und einige Konjunkturfuzzies, die sich allesamt durch Unkenntnis über die Güte der Arbeitslosigkeitsstatistik auszeichnen.  

20.02.07 19:46
2

8758 Postings, 5015 Tage DSM2005Tipp an die Bundesregierung


Nicht die Zahl der Arbeitslosenzahlen veröffentlichen.............sondern die monatlichen Ausgaben für Arbeitslose sowie die staatlich gefördert werden, die die in 1,- Euro Jaobs gezwängt werden um die Quote zu drücken........


kurz.......die Summe zu nennen, die monatlich ausgegeben wird für Leute die nicht in einem festen normalen Arbeitsverhältnis stehen..........( was ja nicht schlimm ist )



diese Summe sollte sich doch monatlich belegen lassen..........alles andere ist Lug und Trug......


Grüßle DSM






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Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers!!!!!
 

31.05.07 18:13
3

24273 Postings, 7130 Tage 007BondArbeitslosenzahl seit Monaten höher als angegeben

Arbeitslosenzahl seit Monaten höher als angegeben

Wegen einer Panne bei der Datenübertragung hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatelang zu niedrige Arbeitslosenzahlen gemeldet. Das Problem hat sich inzwischen abgeschwächt, ist allerdings bis heute nicht gänzlich aus der Welt.

Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise, räumte am Donnerstag ein, beispielsweise weise die Statistik vom Januar 2007 eine um 37 500 geringere Zahl von Erwerbslosen aus.

Quelle: Handelsblatt v. 31.05.2007  

31.05.07 18:34
2

129861 Postings, 5724 Tage kiiwiialso ob nun 3,89 oder 3,92 mio- es sind gerundet

immer 3,9 Mio

Ausserdem: keiner hat was gemerkt, alle ham's geglaubt


MfG
kiiwii

 

31.05.07 22:06
3

21368 Postings, 6599 Tage ottifantDazu:

.  
Angehängte Grafik:
070531_2.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
070531_2.jpg

25.11.08 09:42
2

24273 Postings, 7130 Tage 007BondMunter geht's weiter ....

font size=+1 color=darkred>Regierung rechnet Arbeitslose im Wahljahr herunter

Ausgerechnet im Wahljahr 2009 soll die Arbeitslosenstatistik in Deutschland geändert werden. Laut Gesetz werden dann hunderttausende Menschen ohne Arbeitsplatz einfach nicht mehr mitgezählt. Selbst die Bundesagentur für Arbeit bemängelt, dass die geplante "statistische Kosmetik" keine saubere Lösung sei. Der Aufschrei ist für Insider jedoch wenig überraschend, steht doch die Bundesagentur für Arbeit bei den Politikern auf der Liste für Kosteneinsparungen.  

25.11.08 09:44
3

24273 Postings, 7130 Tage 007BondMuner geht' s noch einmal weiter - ohne Fehler ...

Regierung rechnet Arbeitslose im Wahljahr herunter

Ausgerechnet im Wahljahr 2009 soll die Arbeitslosenstatistik in Deutschland geändert werden. Laut Gesetz werden dann hunderttausende Menschen ohne Arbeitsplatz einfach nicht mehr mitgezählt. Selbst die Bundesagentur für Arbeit bemängelt, dass die geplante "statistische Kosmetik" keine saubere Lösung sei. Der Aufschrei ist für Insider jedoch wenig überraschend, steht doch die Bundesagentur für Arbeit bei den Politikern auf der Liste für Kosteneinsparungen.

Quelle: Welt Online

http://www.welt.de/wirtschaft/article2777226/...ahljahr-herunter.html  

25.11.08 09:51
3

52 Postings, 4682 Tage PrivatierMuner geht' s noch einmal weiter - ohne Fehler ...

ohne Fehler ...  ?  

25.11.08 09:59

24273 Postings, 7130 Tage 007Bond...

geht's weiter ohne Fehler .. ;-)  

25.11.08 11:40

24273 Postings, 7130 Tage 007BondNaja, wenn ich meine Beiträge schreibe,

komme ich zu dem Entschluss, dass Kritik allein nichts bringt. Also gehe ich mit gutem Vorbild voran und stelle für alle hier anwesenden Arbeitssuchenden an dieser Stelle nützliche Informationen rein:

Teil 1: Das Bewerbungsgespräch - worauf ist zu achten - wie umgehe ich geschickt böse Fragen beim Gespräch

http://www.focus.de/karriere/karriere-videos/...terview_vid_1672.html

 

25.11.08 12:12
1

25551 Postings, 6639 Tage Depothalbiererdenn sie predigten öffentlich wasser

und tranken heimlich caipirinha.

oder so ähnlich...  

28.05.09 12:23
2

24273 Postings, 7130 Tage 007BondWeniger Arbeitslose?! Wieder Statistik geändert!

Eilmeldung

 

UPDATE: Statistikänderung bremst Abschwung am deutschen Arbeitsmarkt 

(NEU: Weitere Einzelheiten, insb. zur Neuerfassung der Arbeitslosigkeit)

FRANKFURT/NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Situation am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im Mai besser dargestellt als erwartet, allerdings war hierfür auch eine veränderte Erfassung der Arbeitslosigkeit ursächlich. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, waren bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse lediglich 1.000 Menschen mehr arbeitslos als vor einem Monat. Im April war die Zahl der Arbeitslosen nach revidierten Angaben noch um 57.000 (vorläufig: plus 58.000) gestiegen.

Bei der Beurteilung der saisonbereinigten Veränderung muss allerdings ein Sondereffekt durch die Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente beachtet werden, die das Saisonbereinigungsverfahren laut BA nicht erkennen kann. Ohne diesen Effekt wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt um etwa 15.000 bis 20.000 gestiegen.

http://kurse.focus.de/news/...iknderung-bremst_id_news_107342673.html

 

28.05.09 12:29
1

9431 Postings, 4105 Tage KlappmesserNichts weiter als Verarschung

Kennt noch jemand die "Neue Markt" Bude  Micrologik und deren Vorstand Frank Weise ?
-----------
Wenn mein Hintern nicht immer so sauber wäre , könnten mich alle mal am Ärmel zupfen
Ich bin imma ich selber. Ich bin womöglich  mehr Ich als Du Du bist, den ich kopier nichts von Dir und niemandem.

28.05.09 12:40
1

24273 Postings, 7130 Tage 007BondWie lange soll das denn noch

so weitergehen??  Hier ein interessanter Artikel aus dem Focus zum Thema "Demokratie in Deutschland" - also Leute wacht endlich mal auf!

 

Staatsverschuldung

Warum Politiker keine Volksentscheide wollen

Nicht mal unseren Grüß-August dürfen wir selber wählen. Alles, was wichtig ist, entscheiden in Deutschland Politiker. Das ist einer der Gründe für die hohe Staatsverschuldung.

Horst Köhler hält viele Reden, aber er hat nichts zu sagen. Schließlich soll ja nur repräsentieren und nicht regieren. Das ist von der Verfassung, dem deutschen Grundgesetz, so gewollt. Aber von wem stammt überhaupt das Grundgesetz? Es ist nicht mehr oder weniger als ein Provisorium des damaligen Palamentatischen Rates und wurde dann von den Länderparlamenten abgesegnet. Die eigentlich vorgesehene Volksabstimmung hat es bis dato aber nie gegeben.

Und auch die Politik scheint wenig Respekt vor dieser Grundsäule unserer Demokratie zu haben. Ist es mit der gewünschten Gesetzgebung nicht vereinbar, na, dann wird es eben entsprechend geändert! Wie das geht nicht? Doch, denn ganz ungeniert ändert die große Koalition gerade die Verfassung, ohne uns Bürger auch nur zu fragen. Immerhin hat sich eine Kommission von Bund und Ländern nach gut drei Jahren Beratung auf eine „Schuldenbremse“ geeinigt.

Das klingt jetzt ein bisschen "witzig" - obwohl es einem bei näherer Betrachtung alles andere als zum Lachen erscheint. Denn allein der Bund macht in diesem Jahr so viele neue Schulden wie noch nie. Bis 2013 wird sich nach aktueller Planung allein die Verschuldung des Bundes um 500 Milliarden Euro auf 1,5 Billionen Euro erhöhen – ein Plus von 50 Prozent. WILLKOMMEN IN DER REALITÄT!

Quelle:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/thewes/...id_403061.html#comment

 

30.12.11 09:25
2

24273 Postings, 7130 Tage 007BondAlle Jahre wieder ...

Bundesregierung schönt Arbeitslosenstatistik

Mehr als 100.000 Erwerbslose über 58 Jahre tauchen nicht in der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur auf - möglich macht das eine Sonderregelung, die 2008 beschlossen wurde. Würde man diese Gruppe berücksichtigen, erhöhte sich die Arbeitslosenrate der Älteren erheblich. Das Arbeitsministerium weist die Vorwürfe zurück.

Wer mindestens 58 Jahre alt ist und wenigstens zwölf Monate Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezieht, ohne ein Jobangebot bekommen zu haben, gilt nicht als arbeitslos. Im November 2011 waren dies bereits knapp 105 000 Personen, wie das Arbeitsministerium im Dezember in seiner Antwort auf die Grünen-Anfrage mitteilt. Das sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) 16 Prozent mehr als vor einem Jahr - und so viele wie noch nie.

http://www.sueddeutsche.de/politik/...arbeitslosenstatistik-1.1246810  

03.04.13 20:56

24273 Postings, 7130 Tage 007BondSind die Zahlen der BA wieder falsch?

Gewerkschaften können Zahlen der Bundesagentur nicht nachvollziehen  

Die Gewerkschaften zweifeln Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) an, wonach die Zahl älterer Beschäftigter in Deutschland deutlich gestiegen sei. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach erklärte am Mittwoch in Berlin, es sei zwar richtig, dass die Zahl der älteren Beschäftigten zunehme. Dies liege aber "vor allem daran, dass diejenigen, die eine Beschäftigung haben, länger im Job verbleiben". Die Beschäftigung Älterer liege immer noch auf niedrigem Niveau.  Nach den Daten der BA gingen im September 2012 fast 1,484 Millionen Menschen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. Das seien 12,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gewesen. Innerhalb von fünf Jahren, seit September 2007, habe sich die Zahl der Beschäftigten in der Altersgruppe 60plus den Daten zufolge sogar um 667.000 oder 81,7 Prozent erhöht.  Buntenbach zufolge ist nur jeder Dritte in der Altersgruppe über 60 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In der Altersgruppe 25 bis 50 Jahre sei der Anteil doppelt so hoch. Weitere 470.000 Personen zwischen 60 und 65 hätten nur einen Minijob. Gleichzeitig sei die Zahl der arbeitslosen Älteren gestiegen. Jeder dritte Arbeitslose sei inzwischen über 50 Jahre alt.  IG Metall hält höhere Beschäftigungsquote für Legende  Ältere Arbeitslose hätten zudem nur eine sehr geringe Chance auf eine neue Beschäftigung. Nur 2,2 Prozent der Menschen über 60 Jahre fänden pro Monat eine neue Beschäftigung, bei allen Arbeitslosen sei die Chance dreimal höher. "Und wenn Ältere eine neue Beschäftigung finden, dann häufig nur, wenn sie erhebliche Einbußen zum Beispiel bei der Entlohnung hinnehmen", sagte Buntenbach. Die Rente mit 67 bleibe damit für viele "einfach nur eine drastische Rentenkürzung".

http://www.welt.de/newsticker/news3/...ueber-Altersgruppe-60plus.html

 

03.06.13 10:24
2

24273 Postings, 7130 Tage 007BondDie Mär vom Arbeiten bis ins hohe Alter

Ältere Arbeitslose haben kaum Jobchancen

Unternehmen klagen heute oft über Fachkräftemangel - doch ältere Arbeitslose haben offenbar trotzdem kaum Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Doch warum ist das so?

"Die Diskrepanz zwischen Sonntagsreden und tatsächlicher Einstellungspraxis der Arbeitgeberseite, die die älteren Menschen einfach links liegen lässt, ist erheblich - allen Rufen nach Fachkräften zum Trotz", sagte die Grünen-Politiker Brigitte Pothmer.

Hintergrund: Obwohl rund 60 Prozent der Teilnehmer des Programms "Perspektive 50plus" des Bundesarbeitsministeriums eine abgeschlossene Berufsausbildung, einen Meisterbrief oder gar ein Hochschuldiplom hätten, seien sie zwischen 2003 und 2013 meist arbeitslos geblieben, heißt es in dem Bericht. Auch waren lediglich 16 Prozent der über 50-Jährigen länger als ein halbes Jahr in einem neuen Beschäftigungsverhältnis. Allen anderen wurde sogar noch früher die Kündigung überreicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...jobchancen-a-903374.html  

05.12.15 16:08
4

24273 Postings, 7130 Tage 007BondProf. Dr. Heinz Josef Bontrup über Volksverdummung

oder wie hoch die Arbeitslosenzahlen tatsächlich sind



 

05.12.15 16:35
1

683 Postings, 2105 Tage husky113arbeitlosenzahlen

...in meinen augen kann man sich nicht damit als regierung sonnen, wenn man die niedrigen zahlen vorweist, wie viele von diesen leuten haben grad so viel dass es zum leben reicht.
sich aber nichts leisten koennen und angst vor kuendigungen haben.

die firmen freuts viele guenstige beschaeftigte.
mir brauch eine zweite statistik ueber den anteil des mittelstandes ob dieser steigt oder faellt.  

05.12.15 16:50
2

24273 Postings, 7130 Tage 007BondViel wichtiger als die

Arbeitslosenstatistik halte ich daher andere Vergleichszahlen, wie z. B.:

Wie viel verdient eigentlich ein Arbeitnehmer / Angestellter? (wie z. B. 10 % verdienen x1, 40 % verdienen x2, 50 % verdienen x3).

Welche Arbeitgeber bezahlen am schlechtesten? (z. B. Behörden, Krankenhäuser, Altenheime etc.).

Wie haben sich Höhe und Verteilung (wie oben angegeben) in den letzten Jahren verändert?

Einführung einer Ampel für Arbeitgeber ->

rot = bezahlt schlecht, d. h. unterdurchschnittlichen Lohn f. d. Arbeitsleistung;
gelb = bezahlt durchschnittlichen Lohn;
grün = bezahlt überdurchschnittlichen Lohn.

etc. etc. ...

Solche Zahlen würden m. E. eine deutlich transparentere Aussagekraft haben!  

05.01.18 13:51
1

5248 Postings, 1038 Tage 007_BondAlle Jahre wieder ...

Das Milliardengeschäft mit den Arbeitslosen

Kursanbieter und Jobcenter-Angestellte haben ein System etabliert, das die Arbeitslosen-Statistiken schönt und der eigenen Karriere dient. Eine Analyse.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...n-arbeitslosen/20800654.html

 

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