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Bayer AG

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neuester Beitrag: 08.07.20 00:27
eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaro. Anzahl Beiträge: 5153
neuester Beitrag: 08.07.20 00:27 von: Boi_go Leser gesamt: 1122500
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bewertet mit 12 Sternen

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17.10.08 12:35
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1932 Postings, 4387 Tage toni.maccaroniBayer AG

Ideen zum Titel aus Tonis Bastelkiste...




ps. bisherige posting unter http://www.ariva.de/Bayer_t241289#bottom  
Angehängte Grafik:
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5127 Postings ausgeblendet.

07.07.20 12:12
1

17773 Postings, 4499 Tage Trash#5127

Das war ja auch nicht nett gemeint. Der User zieht überall über verlustig gewordene Leute her und verfehlt aber stets den Kontext. Inwiefern ist bei Bayer eine Blase oder ein Fraud in der Mache wie bei WDI und Co ? Wo ist da der Zusammenhang? Klar, die Monsanto-Story war ein Schuss in den Ofen, aber nun muss halt eine Lösung her.

Und ich unterstelle nichts, was nicht irgendwie offensichtlich erscheint.  
-----------
100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !

07.07.20 12:26
5

23 Postings, 34 Tage NiHoDiskussionsgrundlage...

Hallo @ Alle!

Ich weiß gar nicht, auf was ich hier als erstes eingehen soll. Ich fang mal folgendermaßen an: Vor kurzem hatte ich neben BAYER auch BASF im Depot. Ich war (kurzzeitig) davon überzeugt, dass das operative Geschäft den Kurs bald wieder antreiben würde. Nun ja , heute bin ich da anderer Meinung. Ich finde, dass BASF ein riesiges und auch schwerfälliges Unternehmen ist. Es ist viel zu langsam, die Führungsriege ist aus meiner Sicht wenig inspirativ. Wenn man sich dagegen (nur zum Vergleich) Unternehmen wie Amazon ansieht, wo es ständig neue Ideen gibt, neue Geschäftsfelder erschlossen werden, ohne die alten zu vernachlässigen, dann sieht man, wie innovativ ein Konzern sein kann. BASF ist für mich aus diesem Grund aktuell nicht mehr lukrativ, aber zurück zu BAYER.

Also, um auch mal etwas Positives zu Monsanto sagen zu können... das Risiko wurde sicherlich unterschätzt und nochmal würde man das Unternehmen mit all seinen Rechtsrisiken zumindest so nicht kaufen. Aber! Grundsätzlich gibt es die in Rede stehenden Mittel wie Roundup mit Wirkstoff Glyphosat seit 1974 (lt. Wikipedia) und wird seitdem in mehr als 100 Ländern eingesetzt. Es hat sicher einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Produktivität von Lebensmittel (oder Nutzpflanzen) dermaßen gestiegen ist, dass wir den Großteil der Weltbevölkerung ernähren können. Letztens habe ich einen Bericht gesehen, dass vor hundert Jahren ein Bauer in Deutschland etwa 4 Menschen versorgt hatte. Heute versorgt ein Bauer 150 Menschen. Sicher hat dies auch viele andere Gründe (Maschinen, größere Höfe, etc.). Ein Teil wird aber auch die Agrarchemie dazu beigetragen haben.
BAYER hatte sich nun dann überlegt, wie es seine entsprechende Sparte stärken kann. Es hat sich somit einen der größten Branchenkonzerne einverleibt. Da es die glyphosathaltigen Mittel seit Jahrzehnten gibt, wird man hier die entsprechenden Rechtsrisiken schlichtweg unterschätzt haben. Ich glaube, dass man bei BAYER darüber auch nicht glücklich ist.
Operativ trägt der Monsanto-Umsatz aber einen großen Teil zum BAYER-Konzernumsatz und zu dessen Gewinnen! bei. Das darf man so auch nicht vernachlässigen.

Die Frage ist nun aber, wie es weitergeht. Wer glaubt dem Vorstand in einigen Wochen noch, dass eine Einigung erzielt sei? Was soll das überhaupt vom Gericht? Wenn sich Kläger und Beklagte einig sind, was hat das Gericht dann noch dagegen zu haben? Kommt eventuell eine außergerichtliche Einigung? Hmm... Die Frage nach dem Rechtsstreit generell. Ich bin mir sicher, dass es auf den Verpackungen Warnhinweise gibt und schon immer gab. Das Zeug vernichtet Insekten. Der allgemeine Menschenverstand sollte einen raten, das Zeug nicht zu inhalieren. Okay, dann muss man nur noch mit der sagenhaften Intelligenz der US-Amerikaner rechnen. Ganz abgesehen von der absoluten "Spitzenkraft" (der empfiehlt, Desinfektionsmittel zu trinken), sieht man fast täglich, wie ein Großteil der Amerikaner Gefahren einfach nicht ernst nehmen. Denken die echt, ihnen kann nichts passieren? Die haben haufenweise Filme zu Pandemien gedreht. Denken die, das ist nur ein Film momentan? Ich möchte mich gar nicht weiter dazu auslassen und hier auch nicht mit Irgendwem deswegen anecken. Es ist meine persönliche Beobachtung und Meinung. Fakt ist... man hätte darauf kommen können (sollen/müssen), dass diese Mittel dem eigenen Körper genauso wie denen der Insekten unzuträglich sind.

Um zurück zum aktuellen Geschehen zu kommen: Man versucht eine Lösung herbeizuführen, was auch dringend notwendig ist. Eine Vertagung um Jahre macht meines Erachtens auch keinen Sinn. Im Gegenteil... die Mittel werden ja weiterhin verkauft und dürfen dies auch! Wie sieht es hier mit den Rechtsrisiken aus? Ich halte das für keinen guten Ansatz. Ich denke, dass eine Lösung bald kommen wird. Ich hoffe nur, dass sich BAYER mit der Meldung aber so lange Zeit lässt, bis die Unterschriften getrocknet sind.

MEINE Meinung zum Konzern und zum Management:

Zeit für Sorgfalt ist durchaus okay, aber Schwerfälligkeit ist gar nicht gut, weder bei Behörden noch in Unternehmen.
Siemens hat es aus meiner Sicht vorgemacht, wie ein riesiger Konzern trotzdem dynamisch und innovativ arbeiten kann. Der Konzern hat sich neu aufgestellt und bestimmte Bereiche in Tochterunternehmen ausgegliedert (schnell wachsende, dynamische Sparten). Wäre das vielleicht ein Vorbild für BAYER? Könnte man hier die Agrarsparte sowie andere Sparten nicht auch ausgliedern? Dann könnte man sagen, okay wir schießen 12 Mrd. bei Monsanto dazu, aber mehr ist nicht drin. Deckel drauf!
Sollte es mehr kosten, wird das Unternehmen (Monsanto) abgewickelt, dann gibt es halt gar nichts. Ich glaube, da würde man sich dann sehr schnell einig werden. ;)
Die Risiken der einzelnen Sparten wären überschaubarer. Wenn es irgendwann mal mit einer Sparte so gar nicht mehr läuft, könnte man diese einfach abstoßen oder seine Anteile verringern. Die kleineren Sparten wären sicher auch dynamischer und innovativer. Ich möchte nicht sagen, dass dies ein Allerheilmittel ist. Ich vermisse einfach die Innovationsfähigkeit! Die Trägheit des Konzerns und dieses eine Thema belasten so sehr. Warum gehen wir denn nicht Richtung 100 ? pro Aktie? Amazon hat die 3000 $ geknackt!

Es fehlen die Ideen, wo man mit dem Konzern hin will. Wie möchte man sich für die Zukunft aufstellen. Hoffentlich nicht mit weiteren Monsanto-Deals! Wieso holt man sich nicht kleine dynamische Unternehmen bzw. handelt mit diesen Deals aus? Wieso hat Pfizer einen Deal mit BioNTec und nicht BAYER?!
Ich muss leider zu dem Schluss kommen, dass die Verantwortlichen an der Spitze den Platz frei machen sollten, weil sie offensichtlich nicht in der Lage sind, den Konzern zu modernisieren. Hinzu kommt der große Vertrauensverlust aufgrund der Schlingerpartie. Am Ende wird der Konzern so runtergewirtschaftet, dass es zu Entlassungen kommen muss. Das ist eigentlich unnötig, weil der Markt nach wie vor riesig ist, die Chancen aber einfach nicht gesehen oder ergriffen werden.

Ich bin gespannt, wie sich die nächsten Wochen gestalten. Ein "Neuanfang" wäre aus meiner Sicht wünschenswert. Ich schreibe diesen Beitrag nicht aus Verbitterung über den aktuellen Kursverlust, sondern versuche einfach mal zu analysieren, wie es zu diesem kommt! Ich bin für andere (fundamentale) Meinungen durchaus offen.

Liebe Grüße @ Alle!
NiHo  

07.07.20 12:33

155 Postings, 69 Tage GramuselWie kann Bayer einen

Deal als offiziell vermelden, wenn er noch nicht in trockenen Tüchern ist !!  

07.07.20 12:33

1663 Postings, 5316 Tage KaktusJonesmal abgesehen davon, dass ich kein

Glückliches Händchen habe ... Warum schmiert der Kurs nun so ab?
Vor dem Vergleich lag der Kurs über 60 ? und nach der Vergleichsmeldung waren die Analysten auch nicht euphorisch. Warum ist es jetzt so dramatisch, wenn der teure Vergleich nicht zu stande kommt? Was hat sich denn nun geändert i Vergleich zu einem Monat zuvor? Wenn der Vergleich zu einem Kurssprung geführt hätte, dann würde ich den Kurssturz ja verstehen.  

07.07.20 12:46

23 Postings, 34 Tage NiHoVertrauensverlust @KaktusJones...

Hallo KJ. ;)

Es ist aus meiner Sicht genau dieser Vertrauensverlust, der hier den Kurs bestimmt. Ein Vergleich zu Wirecard verbietet sich grundsätzlich, allerdings brach dort der Kurs ein, bevor (dem Letzten) bekannt war, dass man Bilanzen gefälscht hat. Man wollte nochmal die Präsentation der Zahlen verschieben, da entstand ein derartig großes Misstrauen... fertig.

Das ist es auch, was ich hier sehe, was dem Management entgegengebracht wird. Unabhängig von der Ideenlosigkeit (vielleicht ist man ja zu sehr mit der Verwaltung beschäftigt), hat diese ganze Monsanto-Geschichte derartiges Misstrauen aufgebaut, dass sich wahrscheinlich gerade die Institutionellen die Finger bei BAYER nicht verbrennen wollen. Nach Wirecard ist man sicher mehr als aufgeschreckt und Glaubwürdigkeit ist DAS hohe Gut an der Börse!

Liebe Grüße, NiHo  

07.07.20 13:14

3679 Postings, 4496 Tage sharpals@Lupin

ja sie könnten es , indem sie monanto wider ausgliedern und eventuell
den ungefählich teil zurückkaufen. Aber genau das will bayer ja nicht
Die zeche bezahlen jetzt eben die anleger.
Ehlich gesagt habe ich jetzt nicht mit einen kursstürz gerechenet ( leider kein SL gesetzt ).
Vorher war WDI mein geldverbrenner, der durch ander aktienwerte
kompensiert wurde, jetzt ist es eben BAYER.

WAS mir jetzt sorgen macht, ist das die aktie jetzt definitiv aus dem aufwärtstrend raus ist
und von einer seitwärtsbewegung kann jetzt auch nicht mehr die rede sein.

Also könnte die nächsten zielmarken ( bei schlechten markt ) 55 - 50 - 45 sein.

Einzige hoffnung, das sich jetzt daytrader die aktie schbappen.
 

07.07.20 13:17
1

159 Postings, 2309 Tage Boi_goDie Frage

Die sich jeder stellen mus.....warum sind zwei Unternehmen zusammen deutlich weniger wert als jedes einzelne. Die Analysten sehen das anders. Aber privatanleger meinen immer schlauer zu sein. Mal sehen wer 12-2020 recht hat  

07.07.20 13:22
1

3679 Postings, 4496 Tage sharpals@Boi_go

ich glaube nicht, das privatanleger den kurs zum absturz gebraucht haben.

Weshalb zwei weniger als eines wert sind ?
Ein vergleich mit Obst.
Wenn ich in meine Obstkiste eine faule birne lege,
erden die anderen auch schlecht.  

07.07.20 13:35

159 Postings, 2309 Tage Boi_go@sharpals

Ob du recht hast erfahren wir am 04.08. Das Corona quartal wird für alle bitter. Hoffentlich ist Bayer die Ausnahme weil ja weiter konsumiert werden musste in Q2. Und damit meine ich kein Klopapier  

07.07.20 13:37

159 Postings, 2309 Tage Boi_goWas sagt Blackrock zu dem Absturz?

07.07.20 13:42
2

2161 Postings, 3691 Tage wamufan-the-greatMonsanto

ist keinesfalls fauler Obst. Nur weil die großangelegte Anwaltskampagne der Amis zu funzen scheint.
 

07.07.20 13:50
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158 Postings, 428 Tage mjj041080@ niho

Die Unternehmensstruktur ist nicht das Problem
Auch kann man wenn man will das Einzelthema Glysophat pleite gehen lassen.
- Der 15 Seitige Anhang der konsolidierten Firmen lässt erahnen das dies Rechtlich gehen kann.
Das Problem wenn man Roundup nicht mehr verkauft es fehlen:
in etwa 5 mrd. Umsatz
Eine Mrd im Ergebniss
und man muss 12 mrd. aus der bilanz streichen (Goodwill, Patente und Markenrecht...)
Also zusätzlich zu den 10 mrd. die man jetzt auf den Tisch legt kann man 12 aus der Bilanz streichen und eine weniger verdienen . - dann ist das halbe Eigenkapital weg - RATING dann singel B ?
Nächste Schritt  die Healt Care und Pharma Sparte verkaufen zum Überleben
Am Ende bleibt noch ein bisschen Agro Technik... Wohl keine Option - Darum weiter wurschelt ....  

07.07.20 13:51

7987 Postings, 7556 Tage bauwiObstkiste hin oder her - Charttechnik , was sagt

die Charttechnik?  Meines Erachtens müsste jetzt in diesem Bereich der Boden gefunden sein.
Die Großen wissen doch, welche Assets in der Aktie stecken, und schauen dem Treiben nicht lange zu.
Ich stelle jetzt in den Raum, dass beim Durchbrechen der 62 ? Marke spätestens bei 57 ? Schluss ist.
Idealer wäre natürlich, wenn die 62 ? halten, da dies dem erwarteten Korrekturszenario entsprechen würde. Bei all den Widrigkeiten um die Aktie - sie ist ein typischer Spätzünder, und kann sich erst dann erholen, wenn diese juristischen Punkte in trockene Tücher gelegt werden können. Rechtssicherheit!!
Wohlgemerkt - auch in Corona-Zeiten verdient das Unternehmen, was an den nächsten Zahlen ablesbar sein wird.  
-----------
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

07.07.20 16:26

11 Postings, 23 Tage mahanazschaPlan B

selbst der Richter verweist darauf, daß es wohl einen Plan B geben müsse (bayer also nicht so dilettantisch unterwegs sein kann, um keinen zu haben):

"If the motion for preliminary approval is denied, the parties will presumably move to Plan B for devising a system to address future claims. (Although the Court is not aware of any Plan B, it would be surprising if none existed given the stakes involved and the novelty of Plan A.) And if the parties are going to need to move to Plan B, they would presumably prefer to do that sooner rather than later."  

07.07.20 16:32
2

63 Postings, 316 Tage mowitschPlan B

Da wäre ich mir nicht so sicher. Das ganze Konstrukt baut auf Plan A auf und wird hinfällig, wenn es keine Lösung für zukünftige Claims gibt.
Wenn es blöd läuft, dann platzt der Vergleich  

07.07.20 16:50
2

33 Postings, 24 Tage AlterindianerVergleich

Besser wenn der Vergleich scheitert.

Ich denke Bayer kann sich Zeit lassen. Je länger sich der Streit vor Gericht hinzieht desto ungeduldiger werden die Kläger und desto kleiner sind die Summen mit denen sie zufrieden sind.  

07.07.20 16:59
2

135 Postings, 64 Tage koeln2999Wenn der Vergleich scheitert

dann wird es turbulent an der Börse. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir heute schon bei einem Titel der sich normal gar nicht bewegt.
Ich würde auch und liebend gerne kaufen wenn es turbulent wird - allerdings würde ich vorher gerne unfallfrei aus meinen aktuell 900 Aktien rauskommen. Zumidnest auf 400 reduzieren bevor es rundgeht.
Ich denke auch dass der Vorstand hier eine sehr unglückliche Rolle abgibt und dem Aktienkurs das alles nicht zuträglich ist. Dennoch ein gutes Unternehmen von dem ich nicht weit wegwohne.

Mir persönlich wäre ein Vergleich lieber da dann Sicherheit besteht - der aktuell scheint diese zu geben, aber das wird ja nicht so bewertet und dann nützt es auch nichts. Und in 4 Jahren das gleiche Theater - nein Danke.  

07.07.20 17:14
1

479 Postings, 419 Tage Graf RotzDer Richtrr

wird sicherlich Gegenvorschläge unterbreiten. Allerdings dürften diese ungünstiger für Bayer sein. Die Frage ist, wie die Börse dann einen solchen Vergleich bewerten wird.  

07.07.20 19:32

732 Postings, 3028 Tage EvolaDer Vergleich

war meiner Meinung sowieso ungünstig für Bayer. Man sollte die Streitigkeiten weiter fortführen und die Kläger über die Jahre hinweg ausbluten lassen. Lächerlich ist auch, dass der Kurs heute so abschirmt nur weil so ein Hinterwälder-Richter aus "Amiland", der wahrscheinlich noch nicht mal richtig schreiben und lesen kann, seine launische Meinung äußert.  

07.07.20 19:54

564 Postings, 939 Tage PogrozEs war ein Bundesrichter

wie definierst du "hinterwälder-Richter"?
Bundesrichter werden vom  US Präsidenten ernannt und vom Senat bestätigt.
Ich denke lesen und schreiben wird er wohl können.....  

07.07.20 19:55
1

11 Postings, 23 Tage mahanazschaHinterwäldler ?

hmm, es war Chabbria. da ist die Beschreibung nicht zutreffend, er macht nur seinen Job und den macht er gut, soweit ich das beurteilen kann.

hier das ganze Schreiben:
https://cand.uscourts.gov/wp-content/uploads/...liminary-Approval.pdf  

07.07.20 19:59
1

135 Postings, 64 Tage koeln2999@evola:

Hinterwälder-Richter aus "Amiland", der wahrscheinlich noch nicht mal richtig schreiben und lesen kann, seine launische Meinung äußert


Findest du das nicht ein wenig arrogant. Sicher warst Du noch nie vor Gericht in den USA.
Analphabeten als Richter? Träumst Du? Der Mann hat ein Studium absolviert.
Da kommt nicht Hinz und Kunz in den Fahrersitz und ich denke auch nicht dass er es aus einer Laune raus entschieden hat.
Mach mal ne Nummer kleiner.  

07.07.20 20:07
1

1 Posting, 1 Tag Fuchs79Bayer Unruhe

Oh man.Da steht die Bayer Führung echt mal schlecht da.Es kann ja nicht sein,dass der Vergleich verkündet wird,obwohl er noch nicht sicher ist.Dies kann sich ein Weltunternehmen wie Bayer nicht leisten.Das Vertrauen in die Führung ist nicht mehr da und unter Seriosität versteht sich etwas anderes.Das komplette Glyphosat Thema bzw. der hauseigene Umgang hiermit schädigt Bayer enorm.
Trotzdessen sollte klar sein,dass Bayer ein Unternehmen ist,welches eine sehr gute Marktposition besitzt,gut für die Zukunft aufgestellt ist und auch gute Ergebnisse liefern wird.Die Übernahme von Monsanto macht langfristig Sinn da man hierdurch Branchenführer in einem sehr zukunftsträchtigem Markt geworden ist.Die Unternehmenskommunikation muss aber mal dringend geändert werden.Es wäre schön mal länger nix von Bayer zu hören.Ich hoffe auf ruhigere Zeiten da ich auch bei Bayer eingestiegen bin-ich hoffe das die Aktie zum Jahresende bei 73-75Euro liegen wird.  

07.07.20 20:44

23 Postings, 34 Tage NiHoAlles auf dem Tisch...

Guten Abend @ Alle.

Ich bin ganz froh (und habe auch ein wenig damit gerechnet), dass die Amis BAYER nicht noch weiter gedrückt haben. Am frühen Nachmittag hatte sich der Kurs ja bereits stabilisiert, jetzt hat er die Verluste sogar schon wieder etwas gemildert. Ich denke, dass Jedem klar sein sollte, dass die Fakten alle auf dem Tisch liegen. Bei der Höhe des Vergleichs geht es weniger um einen angemessenen Betrag, sondern vielmehr darum, dass das Thema endlich vom Tisch kommt, quasi ein Ende mit Schrecken!
Im Prinzip ist zu dem Thema ALLES gesagt, ausgelotet, geprüft und besprochen. Es gibt ein Vergleichsangebot zwischen Kläger und Beklagtem, welches unterschriftsreif ist. Die Kläger werden sich gerade in den aktuellen Zeiten 3-mal überlegen, ob sie nochmal neu verhandeln wollen. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen!

Weitere 4 Jahre dahinwurschteln?

Wenn man das laufen lässt, die Gewinne von Monsanto meinetwegen zurückstellt und sich auf andere, zukunftstechnische Themen konzentriert, dann wäre mir das auch recht. Wir brauchen andere Schlagzeilen bei BAYER! Es ist doch schade, dass BAYER fast ausschließlich mit dem Thema Monsanto in Verbindung gebracht wird. Da wünsche ich mir von dem Management, dass andere, positive Nachrichten kommen. Der angestrebte Wachstumspfad darf auch gerne weitergeführt werden (wenn man noch Geld für Zukäufe findet). Es muss ja nicht immer gleich ein "Weltmarktführer" sein. Kleine, dynamische und innovative Unternehmen... Partnerschaften sind derzeitig auch total angesagt! Da möchte ich hören... "Wir sind heute eine Partnerschaft mit dem Unternehmen sowieso eingegangen, die forschen an dem und dem und wir versprechen uns davon das und das."

@mjj041080: Ich glaube auch nicht, dass die Unternehmensstruktur das grundsätzliche Problem darstellt. Eventuell aber die rechtliche Struktur. Es ist sicherlich möglich, dass man zukünftig Rechtsrisiken vermeiden kann. To big to fail ist jedenfalls nicht die Lösung. Wenn BAYER immer mit all seinem Kapital geradestehen muss, dann ist das aus meiner Sicht ein ziemliches Risiko. Wieso nicht die Sparten einzeln an die Börse gebracht und Mehrheitsanteile gehalten. Dann hat man nur noch das Risiko der einzelnen Sparte. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass diese mindestens genause effektiv sind. Meinst Du nicht? Es gibt da Leute, die in ganz anderen Gehaltsklassen unterwegs sind... denen sollte doch da was einfallen. ;)

@mahanazscha: Plan B ist wohl, weiterhin den Klageweg zu bestreiten. Da dies nicht im Interesse beider Perteien ist, sollte man sich als Gericht mal ganz deutlich mit dem beiderseits favorisierten Plan A (Vergleich) beschäftigen. Ich möchte nicht zynisch klingen... aber wenn die wirklich alle Krebs haben sollten, dann können die sich doch gar keinen weiteren Verzug leisten. Das ist nicht böse gemeint... Es gibt da einen Spruch: "Ein gutes Geschäft zeichnet aus, dass es beiden (eigentlich Käufer und Verkäufer) etwas weh tut." Die Kläger sind der Meinung, sie bekommen zu wenig, BAYER meint, es bezahlt zu viel. Hört sich fair an. ;)
Ein außergerichtlicher Vergleich wäre nicht mein Plan C. Da käme man eventuell irgendwann auf den Gedanken, dass da was verkehrt lief, die Unterschrift nicht genau auf der Linie steht oder so und ein neuer Rechtsstreit würde folgen... nee nee, das Gericht soll da bitte seinen Segen geben.

Ich bin erwartungsvoll für die nächste Zeit (trotz Sommerloch). ;)

Liebe Grüße @ Alle!
NiHo  

08.07.20 00:27

159 Postings, 2309 Tage Boi_goNiHo

Schöne Nachtlektüre. Danke und Glück auf für morgen  

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