Habe ich in meiner ganzen Zeit als Aktionär nie erlebt. Von über 40 € auf 33 €, da haben heute etliche langfristige Anleger verkauft. Dass das neue Produkt nicht der Bringer ist, kann dem Vorstand nicht neu sein. Wenn die das nicht gewusst haben, dann haben sie das Unternehmen nicht mehr im Griff, sondern reagieren nur noch auf die Meldungen von außen. Wenn sie es wussten, was hat dann ein Winkeljohann noch im Aufsichtsrat zu suchen? Den B. Anderson kann man noch außen vor lassen, der hat weder die Studie, noch die Entwicklung des Produkts in Auftrag gegeben, trägt nur die Folgen. Er kann es kaum schlechter als W. Baumann und Winkeljohann machen. So lange die Strategie nicht vorliegt, ist die Aktie nicht mehr anzufassen. Die alten Scheine kann man ja noch halten, aber da bin ich bei Euch, der Kurs wird nun eher 30 € als 40 € sein. Die Prozesse gehen nun alle wieder verloren, die Pharmaprodukte sind ein Flop. Wo soll Kursfantasie herkommen? Klar wird Bayer in Berufung gehen, die Strafe evtl. erheblich reduzieren. Aber es ist ein Glaubenskrieg geworden, es wird aus Prinzip gegen das Mittel geklagt mit fadenscheinigen Begründungen, die auch noch vor Gericht bestehen. Das die heutigen Landwirte ihr Unkraut kaum mehr anders beseitigen können, ist diesen Klägern egal. Wie Bayer sich künftig aufstellt, wird spannend werden. Änderung muss kommen. Vor allem muss sich Bayer fragen, ob es mit Glyphosat überhaupt noch Gewinn machen kann oder ob das eine Produkt nicht den ganzen Konzern überfordert. |