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Silber - quo vadis 2011

Seite 8 von 55
neuester Beitrag: 23.01.19 12:41
eröffnet am: 12.01.11 00:21 von: MikeOS Anzahl Beiträge: 1369
neuester Beitrag: 23.01.19 12:41 von: 1Quantum Leser gesamt: 146365
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26.01.11 16:23
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890 Postings, 3864 Tage T41002600bei

1000$ wollte ich gold shorten, hab aber die hosen voll gehabt.bei 1200 $ hab ich den preis nicht mehr verstanden, dann kam 1400$ was mich an las vegas erinnerte und ob ich diesen markt überhaupt noch einschätzen kann. das casino wird immer bunter und lauter, der durchblick immer schwieriger. wenn silber den punkt x erreicht kann es fallen bei stagnierenden goldpreis.
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26.01.11 16:30
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467 Postings, 3248 Tage AllesKlaroSilber ist das neue Gold

 

Silber IST das neue Gold

 
 
Vom Beginn der Finanzkrise in 2008 an,  begannen konträr denkende Investoren, darüber zu reden, in Gold und  kurzfristig in Staatsanleihen zu gehen. Es war wie ein Mantra: Gold und StaatsanleihenGold und Staatsanleihen. Ein Silberbug würde jetzt fragen: Fehlt da nicht etwas?   Aber konventionell denkende Investoren – auch Goldbugs – sehen Silber  mehrheitlich immer noch als Industriemetall, das mit starken  Preisrückgängen auf eine nachlassende Industrienachfrage reagiert. Das  wird angeblich bestätigt, durch die Halbierung des Silberpreises – von  20$ auf unter 10$ - an der COMEX im Herbst 2008. Silber wurde  überwiegend ignoriert – auch von den Superreichen, die lieber Gold  kaufen, da Gold eine weitaus größere Wertdichte hat.
 
So, wie es im Jahr 2008 war,  dass Sicherheitsbewusste vorwiegend in Gold und Staatsanleihen gingen,  war es auch in den Jahren 1929 und 1932. Und Silber? Silber war damals  ein Basismetall, das überwiegend in den Hartgeldmünzen Verwendung fand.  Während der Depressionsphasen war die Minenproduktion fünfmal höher, als  die Nachfrage der US-Mint und der Industrie! Damals sah die Lage für  Silber nicht sehr rosig aus – der Silberpreis musste gestützt werden, da  er unter 50 Cents pro Unze gefallen war. Sinnlos zu sagen, dass kaum  ein Amerikaner an Silber dachte, als Mittel, um sein Vermögen zu  schützen, gegen ein zertrümmertes Bankensystem.
 
45  Jahre später wird Silber immer noch als reichlich vorhandenes, billiges  Industriemetall gesehen. Das liegt unter anderem daran, dass die  Preisspitze im Jahr 1980 nicht auf industrielle Nachfrage zurückzuführen  ist, sondern allein auf die Nachfrage der Gebrüder Hunt und anderer  Investoren. Alles, was die CMEX damals tun musste, um den Preis wieder  zurückzuführen, war, nur noch Verkäufe zuzulassen – und innerhalb von  Tagen brach der Silberpreis massiv ein. Der Preis wurde noch weiter  gedrückt, aufgrund der Enthortung der staatlichen Silbervorräte. Silber  wurde und wird als Basismetall angesehen, während Gold das Metall der  Banker ist. Wer Gold hat, macht die Regeln, sagt man…
 
Aufgrund  der Marktmanipulationen und zielgerichteter Falschinformationen, wurden  die Marktteilnehmer darauf konditioniert, zu glauben, dass ein Mangel an  Silber unmöglich wäre – kombiniert mit dem Glauben, dass Gold die  einzige Versicherung für das Portfolio darstellt. Diese Sicht wird  allgemein von den Banken und auch noch von einigen Goldhändlern  verbreitet. Ich wette, dass viele in der Goldindustrie nicht glauben,  dass bei Silber jemals ein Engpass auftreten kann. Diese Behauptung wird  maßgeblich vom Marketmaker im Silberbereich, der COMEX, verbreitet.
 
Der Trend ist dein Freund
 
Die oberirdischen Silbervorräte  betragen etwa 22-25 Milliarden Unzen , hauptsächlich in der Form von  Schmuck und Silberwaren – daran hat sich im letzten halben Jahrhundert  kaum etwas verändert. (Davon sind weltweit weniger als eine Milliarde  Unzen in Form von Münzen und Barren vorhanden) Allerdings wuchs der  oberirdische Vorrat an Goldmünzen und Goldbarren im gleichen Zeitraum  von 1 auf 7 Milliarden Unzen an.
  
Neben der Tatsache, dass das  (oberirdische) Gold-Silberverhältnis bei 4:1 liegt und nicht bei 50:1,  wie es derzeit eingepreist ist, geht der Trend im physischen Gold und  Silber eindeutig in Richtung Parität – oder zumindest in die Nähe.  Jedoch kostet eine Unze Gold aktuell 1350$ und eine Unze Silber 27.50$.  Silber, das irgendwann einmal in die Nähe des Goldpreises kommen könnte,  wird immer noch viel zu billig verkauft. [Quelle: Financialsense]
 

http://klarblick.blogspot.com/

 

 

26.01.11 16:33

890 Postings, 3864 Tage T41002600ja klar

der trend geht eindeutig richtung 1350$ :) ich trink erst mal kaffee und versuche das alles zu vergessen.  
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26.01.11 16:40

890 Postings, 3864 Tage T41002600ich wollt mich gerade

über die 50$ ansage im nebenthread belustigen und dann kommt das.  
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26.01.11 16:50

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSMeinen Informationen nach liegt das Verhältnis

Gold zu Silber 10:1. Platin zu Silber 100:1. Demnach müsste Platin ganz woanders stehen - oder doch eher Gold.

Es ist nicht lange her, dass ich die 20 Mark Kaiserreich Goldmünzen für 140 Euro kaufen konnte. Der Preis ist in kürzester Zeit aus dem Ruder gelaufen. Das war dann auch meine Idee Gold zu shorten, wovon ich ruckzuck wieder abkam.

Casinomentalität: 2008 im Herbst und später hätte man die Investmentbanken stärker regulieren müssen im Sinne von den Eigenhandel limitieren. Ohne den ausufernden Eigenhandel würde es die Preisexplosionen im Rohstoffhandel nicht geben.  

26.01.11 16:58
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890 Postings, 3864 Tage T41002600das ist sicher richtig

aber da die banken fast gar keine einschränkungen erfahren haben, wurde mein politisches bild noch weiter gefestigt. nachdem über 480 mrd euro an sicherheiten in einer woche durchregiert wurden, wissen wir spätestens seitdem wer hier regiert. wenn es wieder mal angeblich an geld fehlt für bildung und infrastruktur dann weiß ich das es nicht fehlt, die prioritäten sind nur anders gelegt.  
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26.01.11 17:04
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3568 Postings, 3633 Tage ZoggiSilber Bewegungen

auf dem 1 Jahres Chart kann man sehen, dass genau um die gleiche Zeit vor einem Jahr eine heftige Abwärtsbewegung stattgefunden hart.
http://www.ariva.de/chart/...esolution=auto&type=Close&box5=0  
Angehängte Grafik:
silber_jan_2010_bis_jan_2011.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
silber_jan_2010_bis_jan_2011.png

26.01.11 17:04

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSBekanntermaßen sind Goldman Sachs und die Deutsche

Bank Schwergewichte im Eigenhandel. Grundsätzlich könnte jeder dieser Banken alleine verschiedene Rohstoffe wie Kupfer cornern. Diese beiden Banken brauchten übrigens 2008 keine staatliche Stützung. Bin im übrigen gespannt bei welchen Rohstoffen die Blase zuerst platzt. Marc Faber redet davon, dass sich bei einigen eine Blase gebildet habe. Einige finde ich ein bischen untertrieben.  

26.01.11 17:06

890 Postings, 3864 Tage T41002600nun

die db wurde doch indirekt über die hre mit gestützt, oder nicht?
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26.01.11 17:18
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48 Postings, 3486 Tage KilohamsterJulia Roberts

Wie im gleichnamigen Godmode Artikel könnte ich mir
den Divamodus bestens vorstellen. Jetzt auf ca. 26,30
runter, dann an die obere Linie bei 27,95 und dann
wieder South to Alaska (oder wie war das :O))

 
Angehängte Grafik:
profichart_26012011_1712.png (verkleinert auf 69%) vergrößern
profichart_26012011_1712.png

26.01.11 17:28

4021 Postings, 4547 Tage MikeOS#185: Die Indikatorenlage spricht für das Szenario

Bin auch schon auf der Suche nach dem geeigneten Long OS.  

26.01.11 18:27
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467 Postings, 3248 Tage AllesKlaro@T41002600 / Rohstoffpreise

Die Deutsche Bank wurde indirekt über die IKB über die HRE und auch über die Bank of Amerika gestützt. Und das werden sicherlich nicht die einzigen gewesen sein (Irland). Allein durch die Bank of Amerika in Höhe von mind. 10 Mrd. Dollar.

Von wegen die kam allein durch die Krise?

Mal ne Frage?  Wieso sind hier so viele  der Meinung, das die Rohstoffpreise zu hoch gehandelt werden. Meiner Meinung nach sind die meisten noch günstig bewertet, vor Allem die EMs. Die gesamte politische Rahmensituation sieht mittelfristig schlecht aus. Kurzfristig werden die Kurse sicherlich noch einmal gedrückt werden, aber das sind nur gute Gelegenheiten um die eigenen Positionen physisch auszubauen. Wir sind im Kondratjew Winter , mathematisch gesehen in einer Exponetialfunktion. Da kommt man nur raus indem ein Cut gemacht wird. Wie der aussehen wird , da kann man geteilter Meinung sein.  In dem Moment sind aber  alle Rohstoffhalter im grünen Bereich.

Für Leute die ganz schnell Geld verdienen wollen, ist der EM Bereich vielleicht nicht der richtige!

Munter Bleiben

 

26.01.11 18:38
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4021 Postings, 4547 Tage MikeOSRohstoffe verdienen keine Zinsen, keine Dividenden

Die EMs sind keineswegs so krisenunanfällig. Inflationsraten unter 5 % gelten allgemein als noch konjunkturfeindlich. Im Moment sind keine sehr hohen Inflationsraten in Sicht. Die können rohstoffinduziert kommen. Von der Lohnseite ist in EU-Land keine Gefahr zu erwarten. In Deutschland sind die Durchschnittslöhne seit 1980 gerade mal um 5 % gestiegen.

Was für Rohstoffe derzeit noch spricht sind die stabile Konjunktur und starke Aktienindizes. Was gegen einzelne Rohstoffe wie Silber jetzt schon spricht ist die Blasenbildung.  

26.01.11 18:45
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1197 Postings, 3326 Tage Silverman@Mike OS

Ich weiß, ich komme immer mit dem Thorsten Schulte, aber zur Blasenbildung sagt er, dass nur 6 Dollar Silber auf jeden Erdenbürger kommen und bei Anleihen sind es 13.000 USD.

Was meinst du zu diesem Argument?

Gruß  

26.01.11 18:49

890 Postings, 3864 Tage T41002600..

die bewertung von aktien können blasen bilden ohne große nachteile für die reale wirtschaft. rohstoffe die industriell verarbeitet werden und grundsätzlich benötigt werden können mit extrem hohen preisen die wirtschaft abwürgen, daran hat niemand interesse. (lieber verkauft bp mehr benzin für 1,50 als ganz wenig für 3 euro.) das mal als grundsatz. ob silber nun teuer oder billig ist hängt von vielen faktoren ab, jedenfalls ist silber historisch gesehen in einem sehr kurzen zeitraum extrem teuer geworden. ist dieser preisanstieg fundiert? dazu müsste man in die zukunft schauen können. rein nach ct sehe ich nur in die vergangenheit.
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26.01.11 18:53

890 Postings, 3864 Tage T41002600wenn

ich nur mein elektronikmüll mir anschaue, habe ich vielleicht höchstens silber im wert von 1$ zu hause. aber mein standard ist der der 1.welt, von daher kein maßstab.
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26.01.11 18:58

736 Postings, 3332 Tage dersammlerBlasenbildung

Wenn man von Blasenbildung spricht dann muß man ja wohl zu allererst DOW und DAX in den Mund nehmen.  

26.01.11 19:10

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSOb jeder Erdenbürger Silber braucht lassen wir mal

dahingestellt. Die Aussage von Schulte sagt nicht wirklich viel aus.  

26.01.11 19:12
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467 Postings, 3248 Tage AllesKlaro@MikeOs /krisenunanfällige Rohstoffpreise

Ich meine auch nicht das Rohstoffe krisenunanfällig sind.

Aber Rohstoffe, vor Allem EM, sind eine Fluchtwährung in währungspolitischen Krisenzeiten. Die Szenarien die überall verkündet werden haben doch ihre Berechtigung. Allein die unendliche Geschichte der Papiergeldausweitung, das Verhalten der FED, die Europrobleme, die Geldmengenausweitung im Dollarraum die steigenden Alo-Zahlen in den Staaten, und und und...

Was denkst Du wie man aus so einer Spirale herauskommt. Schau Dir die Währungsgeschichte der letzten hundert Jahre an und Du wirst sehen, dass wir in einer Phase des Welt-Währungsumbruchs sind. Selbst Bankster schließen sich dieser Meinung an.

Also wenn man ein wenig Sicherheit will, investiert man in EM. Kurzfristig treten vielleicht Verluste auf und vielleicht dauert es ein bischen bis sich ein erstes Plus einstellt. Wenn die Krise allerdings begint, kann Du nicht mehr reagieren. Dir Laufen die Preise davon und wie heißt es so schön. Den Letzten beißen die Hunde und der möchte ich nicht sein.

Und noch Mal zu Silber, die Weltvorräte sind arg begrenzt, die Industrie wird dieses Material weiter verarbeiten und dadurch verknappen. Die Preisdrückerei wie letztens noch mit der Marginerhöhung amerikanischer Banken wird nicht ewig dauern. Irgendwann geht auch Denen die Luft aus und dann ? Dann möchte ich auf der Seite stehen, der stetig Hier und Da nachgekauft hat um seinen Eigenbestand physisch zu halten. Die Zeit wird mir Recht geben und da werde ichmittelfristig richtig liegen.

Alte Zahlen der letzten 20- 30 Jahre und die daraus abzuleitenden Kurvendiskussionen haben nur begrenzte Aussagekraft. Die letzte Währungskrise war 48/49 und wie die Kurven danach verlaufen sind??  Wems hilft !!  Wir sind in einer Sondersituation dem sogenannten Kondratjew Winter, es tauchen irgendwann die berühmter "Schwarzen Schwäne" auf und dann geht die Post ab.

Allerdings Geld ist nicht Alles und

Der Weltuntergang fällt aus,  Auf ein Neues

 

26.01.11 19:20

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSVon wegen Blasenbildung im Dax

1. Um den Dax mit dem S&P 500 ode DJIA zu vergleichen kann man nur den Kursindexdax heranziehen.

2. Die Dividendensumme des Dax ist von 2000 mit 15,8 Mrd. Euro auf erwartete 26,4 Mrd. Euro in 2010 gestiegen.

2000 markierte der Dax unter Einbeziehung seiner Kurse ohne Dividenden seinen Höchststand von dem er jetzt noch sehr weit entfernt ist.  

26.01.11 19:24

467 Postings, 3248 Tage AllesKlaroAnmerkung zu Rohstoffpreisen

 

Die Ressourcen der Erde sind nun Mal begrenzt, also wen wundert es, dass die Preise steigen (Inflation, nur Papier). Ewiges Wachstum gibt es nicht einmal beim Krebs, irgendwann ist auch sein Wirt tot!

 

Pressemitteilung       Nr.033 vom    26.01.2011

 

Importpreise Dezember 2010: + 12,0% gegenüber Dezember 2009  

 


   WIESBADEN – Der Index der Einfuhrpreise lag im Dezember 2010 um  12,0% über dem Vorjahresstand. Dies war nach Mitteilung des  Statistischen Bundesamtes (Destatis) die höchste Jahresteuerungsrate  seit Oktober 1981 (+ 13,7% gegenüber Oktober 1980). Im November 2010  hatte die Jahresveränderungsrate + 10,0% und im Oktober 2010  + 9,2%  betragen. Gegenüber November 2010 stieg der Einfuhrpreisindex um 2,3%.
 
Energie war im Dezember 2010 um 34,2% teurer als im Dezember 2009.  Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 7,7%.  Dabei wies Rohöl mit + 36,5% die höchste Vorjahresveränderung auf  (+ 10,1% gegenüber November 2010). Mineralölerzeugnisse waren im  Vergleich zum Dezember 2009 um 33,8% teurer (+ 8,4% gegenüber November  2010). Die Rohgaspreise lagen um 31,2% über denen des Vorjahresmonats  (+ 2,0% gegenüber November 2010).
 
Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im  Dezember 2010 um 9,2% über dem Stand von Dezember 2009 (+ 1,3% gegenüber  November 2010).
 
Bei den übrigen Rohstoffen war Eisenerz um 98,4% teurer als im  Dezember 2009. Gegenüber November 2010 stiegen die Preise um 1,4%.  Die  Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lagen im Dezember  2010 um 29,7% über dem Niveau des  Vorjahresmonats, gegenüber November 2010 stiegen sie um 1,4%. Für  Nicht-Eisen-Metallerze mussten deutsche Importeure 37,9% mehr zahlen als  im Dezember 2009, gegenüber November 2010 verteuerten sich  Nicht-Eisen-Metallerze deutlich (+ 7,5%). Nicht-Eisen-Metalle und deren  Halbzeug waren im Dezember 2010 im Vergleich zum Dezember 2009 um 32,4%  teurer (+ 5,0% gegenüber November 2010).
Für das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel musste 51,3% mehr  bezahlt werden als im Dezember 2009 (+ 3,7% gegenüber November 2010).  Die Rohkupferpreise lagen um 41,4% über dem Vorjahresniveau  und verteuerte sich um 10,8% gegenüber dem Vormonat. Rohaluminium war  gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 24,2% teurer (+ 2,1%  gegenüber November 2010).
 
Im Nahrungsmittelsektor lag der Einfuhrpreisindex für Rohkaffee im  Dezember 2010 um 65,1% höher als im  Dezember 2009 (+ 12,8% gegenüber  dem Vormonat). Getreide kostete 56,7% mehr als im Dezember 2009 (+ 4,8%  gegenüber November 2010). Für Rindfleisch war binnen Jahresfrist 12,1%  mehr zu bezahlen (+ 3,1% gegenüber dem Vormonat). Die Preise für  importierte Milch und Milcherzeugnisse lagen im Dezember 2010 gegenüber  Dezember 2009 um 9,6% höher (+ 1,3% gegenüber November 2010).
 
Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im Dezember 2010 im  Vergleich zum Dezember 2009 um 5,2%. Im November 2010 hatte die  Jahresveränderungsrate + 4,5% und im Oktober 2010 + 4,3% betragen.  Bezogen auf den Vormonat November 2010 stieg der Ausfuhrpreisindex um  0,8%.
 
Veränderungen im Jahresdurchschnitt 2010 gegenüber 2009
Im Jahresdurchschnitt 2010 lag der Index der Einfuhrpreise um 7,8%  über dem Vorjahr (2009: – 8,6%). Dies war der höchste Anstieg gegenüber  dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2% gegenüber 1999).
 
Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2010 war  insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und  Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen.
 
Die Preise für Rohöl stiegen im ersten Drittel und im letzten  Quartal des Jahres 2010 deutlich, erreichten aber im Jahresdurchschnitt  nicht den Rekordindexwert des Jahres 2008. Sie lagen 2010 um 38,1% höher  als 2009. Die Importpreise für Mineralölerzeugnisse entwickelten sich  ähnlich. Im Jahresdurchschnitt 2010 lagen sie um 34,4% höher als ein  Jahr zuvor.
 
Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im  Jahresdurchschnitt 2010 um 5,0% über dem Stand des Vorjahres (2009:  – 5,2%).
 
Importiertes Erdgas war im Jahresdurchschnitt 2010 um 4,1% teurer als ein Jahr zuvor.
 
Für Erzimporte musste im Jahr 2010 durchschnittlich fast 36% mehr  bezahlt werden als ein Jahr zuvor. Dabei lag der Einfuhrpreisindex für  Nicht-Eisen-Metallerze um 42,0% über dem Stand des Vorjahres, Eisenerze  wurden um 31,0% teurer importiert.
 
Die Preisentwicklung der Metallerze schlug auch auf die  Metallpreise durch: Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus waren im  Jahresdurchschnitt 2010 um 31,0% teurer als in 2009. Preissteigerungen  gab es insbesondere bei Nickel (+ 60,0%) und Rohkupfer (+ 52,2%). Der  Einfuhrpreisindex für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lag 2010 um  20,8% über dem von 2009.
 
Kräftige Preissteigerungen gab es auch bei importierten Nahrungs-  und Futtermitteln. Die Preise für importiertes Getreide lagen im  Jahresdurchschnitt 2010 um 18,3% über denen des Jahres 2009. Rohkaffee  wurde im Laufe des Jahres 2010 ebenfalls fast durchgängig teurer. Im  Schnitt musste dafür 32,0% mehr bezahlt werden. Auch importierte Milch  und Milcherzeugnisse verteuerten sich fast während des ganzen Jahres  2010, im Durchschnitt um 9,6% gegenüber 2009.
 

 
Detaillierte Informationen zu den Statistiken der Ein- und Ausfuhrpreise bietet die Fachserie 17, Reihe 8.1 und Reihe 8.2,, die im Publikationsservice vom Statistischen Bundesamt kostenlos erhältlich sind. Die Daten können auch über die Tabellen Einfuhrpreise (61411-0006) und Ausfuhrpreise (61421-0006) in der GENESIS-Online Datenbank bezogen werden.

 

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/...DE/Presse/pm/2011

/01/PD11__033__614,templateId=renderPrint.psml

Munter Bleiben

 

26.01.11 19:27

736 Postings, 3332 Tage dersammlerMikesOS

Na dann immer fleißig DAX und TecDAX Aktien kaufen und an den 1-2 % propagandierten und erkauften Aufschwung hoffen :-)

Wir sind noch nicht am Anfang, wir sind auch noch nicht am Ende, aber wir sind am Anfang vom Ende.


Winston Churchill  

26.01.11 19:42

890 Postings, 3864 Tage T41002600..

der aufschwung ist doch da, nur nicht für diejenigen die ihn bezahlen müssen. wer ist eigentlich deutschland oder die menschen??
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26.01.11 19:46

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSEs soll doch Leute geben, die den in der

zweiten Jahreshälfte 2009 begonnenen Wirtschaftsaufschwung nicht mitbekommen haben.  

26.01.11 19:48

4021 Postings, 4547 Tage MikeOSAus Sicht der Konjunktur kann ich die

Angst von Deutschen, Österreichern und Schweizern nicht nachvollziehen. Beim werben um Edelmetalle wird mit irrationaler Angst gespielt. Ich denke das Spiel sollte bei Silber aus sein.  

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