AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro

Seite 1 von 42
neuester Beitrag: 15.06.21 17:22
eröffnet am: 28.03.20 07:27 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 1030
neuester Beitrag: 15.06.21 17:22 von: Dividendius Leser gesamt: 229688
davon Heute: 629
bewertet mit 7 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
40 | 41 | 42 | 42   

28.03.20 07:27
7

1240 Postings, 1979 Tage cicero33AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro

Ich habe mich dazu entschlossen einen neuen AT&S - Thread zu eröffnen, weil das Unternehmen im Rahmen der dem Leitsatz "More than AT&S" untergeordneten Strategie eine bedeutende Veränderung erfährt, die dazu führen wird, dass AT&S auch an der Börse neu bewertet werden wird. 

Ich möchte damit auch das Kursziel 80 Euro für das Geschäftsjahr 2024/25 ausgeben und habe entsprechend auch den Thread-Titel angepasst.

Die Grundlage für dieses Kursziel bilden die unternehmenseigenen Prognosen, wonach mittelfristig, also in 5 Jahren (GJ 2024/25), ein Umsatz von 2 Mrd Euro und eine EBITDA-Marge von 25-30% erreicht werden soll. 

Was steht also hinter dem Leitsatz bzw. der Strategie "More than AT&S":?

* Die Hauptsäule ist definitiv der massive Ausbau der IC-Substrate - Produktion, welche die Kapazitäten bis zum GJ 2024/25 stufenweise verfünffachen lässt und AT&S unter die TOP 3 - Hersteller (weltweit) vorstoßen lassen soll. 

* Daneben steigt AT&S verstärkt in die Modulproduktion ein. Es wurden bereits Investitionen in Produktionsanlagen (Werk Chongqing II) vorgenommen. Die Umsätze sollen in den nächsten 2 Jahren
5-10% des Konzernumsatzes erreichen. 

* Zusätzlich zur "Produktion" von Modulen wird AT&S auch Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Das geht von der Planung mit dem Kunden, über die Produktion und den Tests. Die Wertschöpfung wird also gesteigert und weitere Umsätze erzielt.

In den letzten Jahren ist es gelungen weltweit die Nr. 1 bei der Produktion von technologisch hochwertigen Leiterplatten zu werden. Die Margen stiegen stetig an. Die Pläne unter "More than AT&S" werden eine weitere Margenverbesserung nach sich ziehen.
Die Projekte sind nicht nur bereits geplant und großteils finanziert, sondern es wurde bereits mit der Umsetzung begonnen. Nach zuletzt getätigten Investitionen wird sich die Kapazität für die Produktion von IC-Substraten bereits im GJ 2020/21 nahezu verdoppeln. 

Anhand der angeführten Parameter (Umsatzverdoppelung und Margenverbesserung) lässt sich somit für das Geschäftsjahr 2024/25 ein EBITDA von 500-600 Mio bzw. ein Nettogewinn zwischen 205 und 280 Mio errechnen (Selbstverständlich wurden dabei auch erhöhte Abschreibungen und Zinskosten bzw. Steuern berücksichtigt).
Unterstellt man nun bei gleichbleibender Aktienanzahl einen Aktienkurs von 80 Euro käme man auf einen Marktwert von 3,1 Mrd Euro. Bei der erwarteten Gewinnspanne würde das ein KGV von 11-15 bedeuten. Die Kosten für den Ausbau sollen aus dem CashFlow, den bestehenden liquiden Mittel und neuen Krediten, bestritten werden. Es ist also keine Kapitalerhöhung geplant.

Ich freue mich auf Eure Meinungen zum Thema...  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
40 | 41 | 42 | 42   
1004 Postings ausgeblendet.

06.06.21 07:13
1

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Größenverhältnisse

Vielen Dank für den Link, der zur Präsentation führt. Ich kannte die Folie noch nicht.

Wenn da also sogar ein Foto vom zukünftigen Werksgelände abgebildet ist, dann wird der Standort wohl tatsächlich feststehen.

Interessante Sicht auf die Größenverhältnisse McFarlane.
Das ist schon nachvollziehbar. Vielleicht nur noch so viel dazu:

Diese 200 Mio die in Chongqing III zusätzlich investiert werden, führen ja auch zu einer höheren Kapazität. Ich denke, dass Chongqing III dann sogar für einen Umsatz von 800 stehen müsste.

Wenn die von Dir genannten Größenverhältnisse stimmen, dann müsste in Malaysia tatsächlich ein weitaus höherer Umsatz als diese 1 Mrd erzielbar sein. Die Investitionssumme von 1,7 Mrd im Vergleich zur (geschätzt) halben Investitionssumme in Chongqing III  spricht ja auch klar dafür, dass Malaysia mindestens doppelt so groß sein müsste.
Dann würde sich allerdings die Frage stellen, warum man das nicht kommuniziert.
Möglich, dass man das Werk vorerst einmal größer baut, weil man ohnehin weiß, dass man bald weitere Kapazität braucht - etwa für die Modulproduktion.
 

06.06.21 20:27

308 Postings, 2394 Tage McFarlane@Cicero33

Vielen Dank auch noch mal für deine jahrelangen super Beiträge!

Warum man nicht einen (möglicherweise) höheren Umsatz kommuniziert?
Ich vermute (und hoffe) mal, daß es das typische Understatement-mit-Sicherheitspuffer-Denken ist, um dann evtl. analog zum Vorziehen des Ziels von 24/25 auf 23/24 das Gleiche oder etwas Ähnliches  (z.B. Erhöhung auf 3,5 Mrd.) nochmal bzgl. Malaysia praktizieren könnte...  

07.06.21 07:42

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Finanzierungsbedingungen

Vielen Dank McFarlane!

Die Taiwanesischen PCB- und Substrathersteller Unimicron, Nan Ya und Kinsus haben in den letzten Tagen auch wieder neue Kurshöchststände erreicht. Unimicron ist nun bereits deutlich über 5 Mrd Euro wert. Die deutlich kleinere Nan Ya 6,5 Mrd Euro.

Es stimmt natürlich, dass die genannten Taiwanesen aktuell profitabler sind. Ich kann hier die Aussage des Daniel Lion (nach den Zahlen), dass AT&S nun zur Peer aufgeschlossen hat, trotzdem nicht teilen. Meiner Ansicht gibt es nach wie vor einen Abschlag von AT&S.

Gerade der nun im Abschluss befindliche Deal mit den beiden Kunden hat einen riesigen Wert.
Er zeigt einerseits, dass die Kunden  von den Substratherstellern abhängig sind - dass es damit wohl auch für diese technologisch führenden Chiphersteller nicht so einfach ist die Substrate selbst herzustellen. Mit der Finanzierung des Werkes und mit den Verträgen begeben sie sich in eine Abhängigkeit gegenüber AT&S. Diese Abhängigkeit führt umgekehrt bei AT&S zu einem Vorteil der eigentlich zu einer deutlichen Höherbewertung führen sollte.
Mir ist klar, dass viel von der Ausgestaltung dieser Verträge bzw. den Finanzierungsbedingen abhängen wird. Über die bilanzielle Darstellung der Finanzierungsbeiträge werden wir sicher Genaueres erfahren, über die Verträge allerdings nicht. Man darf nur hoffen, dass AT&S sich von diesen Weltmarktführern nicht knebeln lässt. Das neue Selbstbewusstsein von AT&S und die Marktsituation sprechen allerdings klar gegen eine mögliche Knechtung.
Die Umstände, dass die Ziele (EBITDA/Nettoverschuldung und Eigenkapitalquote) vorübergehend gerissen werden, zeigt vorerst einmal an, dass es eine Art von Fremdkapital sein muss.
Es ist möglich, dass es Investoren gibt, die sich vorerst einmal die bilanzielle Ausgestaltung der Finanzierungsbeiträge anschauen wollen, bevor sie hier (weiter) investieren.
 

07.06.21 08:11
1

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Kursvisionen

Wenn man das visionäre Denken von AT&S mit meinen eigenen Kursvisionen zusammenfügt, dann stehen wir auch Aktienkursseitig noch ganz am Anfang.
AT&S befindet sich aktuell in einer gewaltigen Transformationsphase - von einem mittelständischen Technologieunternehmen - hin zu "dem führenden" Hersteller für Verbindungslösungen.
Die beiden Substratwerke werden die Brücke dazu bilden, auch indem sie eine solide Cashflow-Basis schaffen sollten.
Der Modulbereich befindet sich noch ganz am Anfang. Hier könnten in den nächsten Jahren noch gewaltige Investitionsvorhaben entstehen.
Wenn man diesen aktuellen Marktwert von 1,4 Mrd hernimmt, dann ist das verschwindend gering zu den Werten die hinter einer TSMC (460 Mrd); Intel (190 Mrd); Infineon (43 Mrd) usw. stehen.
In 5-10 Jahren sind hier auch Kurse von 300 vorstellbar.
 

07.06.21 10:05

298 Postings, 1506 Tage privatier16Die Vergleiche müssen aber auch passen

Im Post vorab hast Du den Vergleich zu den anderen Substratherstellern aufgezeigt. Der macht auch Sinn. Das Verhältnis der Kapitalisierung zu Intel ist nicht relevant. So etwas führt in die Irre. Warum nun AT&S so mies bewertet wird, hat sicher mehrere Gründe. Zum einen hat man in der Vergangenheit einfach nie vernünftige Cashflows generiert. Hier hat die Peergroup einen anderen Track Record. Diesmal scheint man ja auch mal in eine rentable Position rutschen zu können. Aber man könnte hier auch Vorbehalte haben. Warum sollte man nun ähnlich rentabel wie die Konkurrenz arbeiten? Das hat man noch nie - auch nur in homöopathischen Ansätzen - geschafft. Sicher hast Du auch mit dem Börsenplatz einen Punkt. Ich denke allerdings, daß der zweite Priorität hat. Wer viele Jahr nicht angemessen liefert, dem vertraut man nicht mehr blind.

Bzgl. der Finanzierung könntest Du Recht haben. Ich könnte mir die Verschiebung aber auch bei EK Instrumenten wie einer stillen Beteiligung vorstellen. Ausschließlich FK Instrumente lassen die Bilanz ggf. sehr schnell so aussehen wie die der amerikanischen Fluggesellschaften. Ich hoffe, daß man hier nicht zu hart am Wind segelt.  

07.06.21 10:51

1240 Postings, 1979 Tage cicero33privatier

Das ist richtig privatier. Das Verhältnis zu Intel und anderen Chipgiganten ist nicht relevant, wenn es nur darum geht, die Preise gegenüber zu stellen. Das habe ich auch nicht so darstellen wollen. Offenbar ist es verwirrend angekommen.
Ich wollte damit nur aufzeigen, dass ein Marktwert von 1,4 Mrd geradezu lächerlich ist, wenn man davon ausgeht, dass AT&S seine technologische Marktführerschaft zunehmend industrialisiert und in der Industrie zum Marktführer aufsteigt - denn damit wird es zumindest Umsatzseitig in  7-10 Jahren  in ähnliche Bereiche kommen, wo sich Infineon derzeit befindet. Bei halber Proftitabilität wäre damit noch immer der halbe Marktwert gerechtfertigt und das sind immerhin 20 Mrd Euro.

Darüber, dass AT&S erstmals liefern wird müssen, sind wir uns einig. Aktuell sieht es aber danach aus, dass dies gelingen wird.  

08.06.21 05:50
1

1240 Postings, 1979 Tage cicero33privatier II

Warum nun AT&S so mies bewertet wird, hat sicher mehrere Gründe. Zum einen hat man in der Vergangenheit einfach nie vernünftige Cashflows generiert. Hier hat die Peergroup einen anderen Track Record. Diesmal scheint man ja auch mal in eine rentable Position rutschen zu können. Aber man könnte hier auch Vorbehalte haben. Warum sollte man nun ähnlich rentabel wie die Konkurrenz arbeiten? Das hat man noch nie - auch nur in homöopathischen Ansätzen - geschafft.



Ich hab mir Deinen Beitrag nochmals genauer angeschaut. Ganz kann man das nicht so stehen lassen.

Ich nehme an, Du meinst Free CashFlows, ansonsten würde ich sagen, dass Du das einmal prüfen solltest. Bei den operativen CashFlows hat AT&S immer geliefert. Das Problem war ja nur, dass man wegen der ständigen neuen Investitionen nur in wenigen - der letzten 20 Jahre - FCF generierte.

Bezüglich der PeerGroup muss man ohnehin zu unterscheiden beginnen. Unternehmen wie Compeq - die bei HDI-Platten noch vor AT&S die höchsten Umsätze verzeichnen - aber keine IC-Substrate herstellen - sollte man nicht mehr zur Peer-Group zählen. Die Amerikanische TTM stellt zwar Substrate her, aber offenbar nicht mit entsprechendem Erfolg.
Diese beiden Unternehmen werden von der Börse auch links liegen gelassen.
Anders sieht es bei den schon oft erwähnten Unternehmen Unimicron, Nan Ya und Kinsus aus. Alle stellen Substrate her und haben seit Corona eine fulminante Kursrallye hingelegt.
Dann gibt es auch noch den IC-Substrate Marktführer Ibiden - das ist aber kein PurePlay - also auch wieder schwer zu vergleichen und nicht unbedingt in die Gruppe aufzunehmen. Die Substrathersteller SEMCO und Shinco sind meines Wissens auch Mischkonzerne.
Für einen direkten Vergleich eignen sich also eigentlich nur die erwähnten Taiwanesen.
Wenn ich dann wieder - den von Dir erwähnten Track Record von Unimicron hernehme, dann ist dieser nicht besser als bei AT&S - zumindest in den Jahren vor 2020. Ich habe da einmal einen Vergleich mit Unimicron, Compeq und TTM gemacht. 2020 blieb bei Unimicron allerdings netto wesentlich mehr übrig.

Und auch diese Aussage, dass AT&S noch nie rentabel gearbeitet hat, passt einfach nicht. Schau Dir 2018/19 an. Da hats gepasst und auch in einigen Jahren davor. Ich gebe Dir aber recht, dass die Kontinuität fehlt.
Und (ich hoffe) unumstritten dürfte auch sein, dass AT&S seit dem CEO Gerstenmayer immer das geliefert hat, was prognostiziert wurde - siehe die bisherigen Zielvorgaben beim EBITDA von 20-25%. Da war man seit 2013/14 nur einmal drunter - nämlich 2016/17 als man Chongqing I hochfuhr.

Ich denke, man muss AT&S einfach zugute halten, dass sie qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Das kostet zwar hier und da Marge, führt aber dazu, dass man keine Probleme mit den Kunden bekommt. Vielleicht waren genau die beiden Brände bei Unimicron ausschlaggebend, dass AT&S und nicht Unimicron von Intel einen Folgeauftrag bei den Substraten erhalten hat.
AT&S ist erst spät in die Substratherstellung eingestiegen und wird bereits mit den Lieferungen aus Chongqing III zur Nr. 3 aufsteigen - durch Malaysia dann zur Nr. 2. Ich denke das sagt einiges aus.
 

08.06.21 06:04

1240 Postings, 1979 Tage cicero33privatier III

Noch etwas bezüglich Profitabilität:

Diese hohe technologische Kompetenz in verschiedenen Bereichen muss ja auch irgendwo herkommen - also Ausgaben verursachen. Wenn ich da an den frühen Einstieg in die HDI - oder die mSAP-Technologie denke, wo man 2018/19 führend war oder, dass man eben im Substratbereich mittlerweile ganz vorne mitmischt. Und zukünftig wird man wohl auch im Modulbereich ganz vorne mit dabei sein - siehe den Erfolg mit LG Innotek beim kleinsten bluetooth - Modul weltweit.

Was AT&S bislang gefehlt hat - das war das ausrollen dieser Kompetenzen in den Großindustriellen Maßstab. Aber genau das kommt jetzt zunehmend. Wie gesagt, ich erwarte mir das auch im Modulbereich.
 

08.06.21 06:21
2

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Richtige Entscheidungen

Ich kann mich nur wiederholen - AT&S hat in den letzten Monaten alles richtig gemacht.

Man hat erkannt, dass eine zu starke Abhängigkeit von China Risiken birgt. Wir hatten das im Forum auch öfters diskutiert. Ich finde es vollkommen richtig, dass man sich einen neuen Standort gesucht hat. Ansonsten wäre AT&S immer mehr zu einem Chinesischen Unternehmen verkommen.

Man hat die Aktionäre für die neue Werksfinanzierung außen vor gelassen. Auch das war eine richtige Entscheidung. Vielleicht hätte man das nötige Eigenkapital über die Börse einspielen können. Das hätte allerdings zu einer massiven Verwässerung geführt. Dass diese Lösung jetzt mit den Kunden kommt, ist aus mehrerlei Hinsicht das Beste für uns Aktionäre.
 

08.06.21 08:45
1

298 Postings, 1506 Tage privatier16Rentabilität

Danke für die ausführliche Antwort. Insbesondere der Augenmerk auf den großindustriellen Output scheint hier kritisch zu sein. Da stimme ich Dir zu. Es ist auch toll, daß man diesen Weg nun geht. Auch die Form der Finanzierung ist wirklich smart. Ich bin hier noch auf die Details gespannt. Die Investorenseite scheint so langsam Vertrauen zu gewinnen, könnte man meinen. Auf der anderen Seite entwickelt sich der Kurs der ATS in der Peergroup nicht sensationell. Der Abschlag ist immer noch immens. Man scheint hier immer noch eine große Möglichkeit des Scheiterns zu antizipieren. Und sicher hat man auch nicht vergessen, daß es der ATS bis dato eben nicht gelungen ist die getätigten Investitionen ordentlich zu skalieren. Und genau hier wird die Entscheidung fallen. Bzgl. Kursentwicklung könnte auch eher ein Durchbruch kommen. Wenn einmal gezeigt werden würde, daß man die hochgesteckten Ziele auch erfüllen kann. Eine nahezu vollumfängliche Umsetzung in Chonquing wäre hier eine super Basis. Dann würde man auch wenige Abstriche am malayischen Projekt machen.

Es bleibt auf jeden Fall spannend. Ich habe übrigens immer noch keine Kasse gemacht. Da ist ein wenig Obacht geboten, daß man sich nun nicht in die Story verliebt ;-)
Darin, daß die gerade viel richtig machen und ein Bewrtungsgap zu schließen ist, haben wir auf jeden Fall Einigkeit.  

10.06.21 10:11

90 Postings, 1735 Tage AktienFredAloisia, Aloisia wir fahren nach Maloysia...

fix jetzt:

www.malaysianow.com/news/2021/06/10/...on-boost-to-pandemic-recovery/

 

European circuits board giant picks Malaysia in RM8.5 billion boost to pandemic recovery

The plant in Kedah is expected to generate 5,000 high-impact jobs.

Jun 10, 2021 2:40 PM

 

Leading circuits board  maker AT&S has announced a RM8.5 billion investment for a plant in  Malaysia, in a major boost to the economy as the country seeks to  recover from the impact of the Covid-19 pandemic.

 

The Austrian-based giant which has factories in India, China and  South Korea, is a global leader in high-end printed circuit boards and  integrated circuit substrates, as well as a major parts supplier to  global computer brands including Apple.

 

Despite the pandemic, AT&S recorded a double-digit increase in  revenue and earnings for the 2020/21 period, with a record revenue of  €1.19 billion, up 19% from the year before.

 

The plant at the Kulim Hi-Tech Park in Kedah will mark its debut in  the Southeast Asian region, and is expected to create 5,000 high-tech  and high-impact jobs once operations begin in 2024.

 

“No doubt, AT&S’ latest investment is a testament to the  confidence of foreign investors in Malaysia’s economic prospects as well  as the human capital resource available to cope with the high-tech  demands of high-impact industries,” International Trade and Industry  Minister Mohamed Azmin Ali said in a statement welcoming the company’s  decision.

 

The decision was officially conveyed by AT&S CEO Andreas  Gerstenmayer to Prime Minister Muhyiddin Yassin during a video  conference yesterday.

 

Gerstenmayer said AT&S had been involved in “very intensive  location scouting globally”, adding that Malaysia was chosen to push  ahead its “More than AT&S” initiative.

 

“Beside the manufacturing of high-tech products, a significant number  of R&D activities will be executed at this new location. Malaysia  can benefit from its position as a technology country and can strengthen  the region as a high-tech manufacturing hub in Asia,” he said.

 

 

AT&S chief operating officer Ingolf Schröder meanwhile described  the Kulim Hi-Tech Park as the “perfect match” for its expansion plans.

 

This comes on the back of the latest figures revealed by the  Malaysian Investment Development Authority (Mida) that the country  recorded RM80.6 billion in approved investments in the manufacturing,  services and primary sectors in the first quarter of this year, a 95.6%  spike from RM41.2 billion in the same period last year.

 

Azmin said the AT&S project was the result of Mida’s engagements  with the company since last November, as part of efforts under the  Penjana scheme, or the National Short-Term Economic Recovery Plan,  launched to restart the economy following the nationwide lockdown in  2020.

 

AT&S’ high-end circuit boards are used in mobile devices,  industrial electronics, automotive applications as well as medical and  health technology.

 

Meanwhile, Muhyiddin commended the international trade and industry  ministry as well as Mida for their work in attracting investors.

 

“This investment announcement represents a key win for Malaysia in  proving our efforts to source for high-quality investments from  international companies.”

 

 

10.06.21 23:33

38 Postings, 401 Tage stockererich bereue...

NICHTS. Ich finde gut was die Firma macht wirtschaftlich und wie sie expandiert und investiert.

https://www.nytimes.com/2021/06/08/us/politics/china-bill-passes.html

Lest mal den Artikel. Wenn ein Tech Race ist , wer profitiert dann? Das ist genauso wie bei Arms Race ist nur liefert  half nicht Glock sondern AT&S mit IC Substraten und modernsten Platinen. Mit bester Technik und investiert in neue Werke, HQ, bleibt in Österreich. Es ist ein tolle Story. Muss ich echt sagen.  

10.06.21 23:57

38 Postings, 401 Tage stockererIch kaufe nach

Großes Vertrauen in at&s  

11.06.21 11:49

38 Postings, 401 Tage stockererhöherer Kurs möglich

Wenn der Umsatz auf 3Mrd. in 4 Jahren steigt, bei einem Umsatz von 1Mrd: jetzt, da würde sich der Kurspreis der Aktie ja noch mind. verdreifachen.  

11.06.21 14:40

38 Postings, 401 Tage stockererGrundlagen Forschung

Sehr sehr wichtig! Und At&S tut es! Damit ist At&s bestens für die Zukunft positioniert.
 

11.06.21 18:16
2

1240 Postings, 1979 Tage cicero33stockerer

Schön, dass Du Deinen Glauben in AT&S gefunden hast. Ansonsten denke ich nicht, dass Deine gehaltlosen Pusherbeiträge hier auf viel Resonanz stoßen werden.
 

11.06.21 18:33
1

5795 Postings, 5704 Tage FredoTorpedoJetzt hat auch Der Aktionär

AT&S entdeckt. Ind der Titelstory der  neuesten Ausgabe wird unter ?11 Siegertitel? aufgeführt. Erstes Kursziel: 48? .
Das dürfte das Interesse an der Aktie hier in Deutschland weiter Aufschwung geben.  

12.06.21 19:01

38 Postings, 401 Tage stockererwas ist aus vietnam geworden?

https://e.vnexpress.net/news/business/companies/...etnam-4253323.html

Wird die Fabrik in Vietnam gebaut? oder ist das die die jetzt in Malaysien kommt?
 

13.06.21 12:26

211 Postings, 210 Tage Dividendius@ Stockerer / Vietnam

.... ich glaub, Vietnam wird für die 4. Umsatz - Mrd. aufgehoben ;o)

Aber im Ernst:

Zur Kursverdreifachung angesichts der Pläne zur 3. Umsatz-Mrd. wäre ich eher "behutsam". Umsatz bedeutet nicht Gewinn. AT&S steigert zwar die Produktivität - aber die Profitabilität müsste noch sehr verbessert werden.

Zu bedenken ist weiters, dass "wir" derzeit noch recht erkennbar in den roten Zahlen stecken. Für die 2. Umsatz-Mrd müssen schon nochmals 200 Mill. In die Hand genommen werden (um das Ziel ein Jahr früher zu erreichen).

Am Grundstück, wo dereinst die 3. Mrd blühen soll, wachsen derzeit nur echte Blumen. Die Fabrik muss noch gebaut werden, was eine Kleinigkeit kostet. Gut ist, dass es Partnerschaften für die Werkserrichtung geben soll - bloß werden die nicht den Bau finanzieren um dann zum "Vollpreis" bei AT&S einzukaufen.....

Ich denke, die Story stimmt. AT&S bewegt sich in einem hervorragenden Markt, und könnte - lt Androsch - 5x so viel vetkaufen. Was zum Thema der dennoch nicht überschwängl. Profitabilität zurückführt.....

Der Kurs ist nach Thematisierung der 2. Mrd. (Für ATS Verhältnisse) von um die 25 auf etwa 35 gestiegen, dann aber bald auf um die 30 gafallen. Die Ankündigung jetzt hat gegen 37 eingebracht - ob sich der hält, muss sich erst zeigen.

Da ist also schon einige Zukunft eingepreist. Potential ist zweifellos da, dank der Story. Aber wenn AT&S mit der 2. Mrd nicht auch DEUTLICH die Profitabilität steigert, ist der Kurs sehr schnell wieder weg. Das hat AT&S leider auch schon bewiesen. Eine Verdreifachung auf deutlich über 100, wie du erwartest, ist aus heutiger Sicht recht kühn. Aber ich wünsch uns, dass du Recht hast.  

14.06.21 06:05
1

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Dividendius

Lieber Dividendius,

wie meinst Du das, dass AT&S "noch recht erkennbar" in den roten Zahlen steckt?
Entweder schreibt man rote Zahlen - oder eben nicht.
AT&S schreibt die letzten 10 Jahre - mit Ausnahme des Jahres 2016/17 (Hochfahren von Chongqing I) - Gewinne und erwartet sich solche auch im laufenden Jahr. Das ist das, was ich sehe.

Ich habe das Gefühl, dass Du bei AT&S - der Du ja auch wohl die längste ununterbrochene Historie im Besitz dieser Aktie hast - noch nicht ganz an den Erfolg  der neuesten Projekte bzw. die Verlässlichkeit der Prognosen glauben kannst. Woher kommt das? Unterstellst Du dem CEO damit nicht Unglaubwürdigkeit?

Ich finde ja auch, dass AT&S, was die Profitabilität der bisherigen Projekte betrifft, eher schwach performt hat. Ich denke aber auch, dass es kaum jemand geben wird, der dem CEO nicht eine hohe Glaubwürdigkeit attestieren würde. Ich denke daher auch nicht, dass es einen Grund geben müsste, an den Zielen ernsthaft zu zweifeln. Wie hier schon geschrieben wurde - ist eher damit zu rechnen, dass die Ziele nach oben hin angepasst werden - zumindest was die Umsätze betrifft.  

14.06.21 09:47

3 Postings, 142 Tage Baudi_InvestVerteilung Investitionssumme Malaysia

Für Malaysia sollen ja 1,7 Mrd ? an Invest erforderlich sein. Die Hälfte soll von zwei Partnern erfolgen, die noch nicht namentlich genannt worden. Die Zeit erstreckt sich über 5 Jahre.
Lässt sich aus den vergangenen Investitionen in den IC-Substrat Ausbau herleiten wann welche Investitionshöhe in etwa fällig sein? Als welcher Anteil der ca. 850 Mio ? wird in welchem Jahr in etwa notwendig sein. Laut Unternehmen will man ja nur kurzfristig die EK-Quote von 30% unterschreiten. Wie verteilen sich die notwendigen Investitionen für den Ausbau in China?  

14.06.21 12:19

211 Postings, 210 Tage Dividendius@Cicero

Hallo Cicero. Weder meine ich noch hab ich geschrieben, dass ATS rote Zahlen schreibt - sondern da drin steckt. Womit ich meine, dass die bisherigen Investitionen zu einem deutlichen Stand an Verbindlichkeiten geführt hat - was angesichts der Entwicklungspläne nicht beunruhigend ist.

Jedoch: der Abbau der Schulden sollte, speziell wenn man 5x soviel verkaufen könnte und der Markt auch ausgetrocknet ist, eigentlich rascher gehen (... Profitabilität...)

Und noch mehr "Jedoch": schon beunruhigend ist, dass man trotz der  Schulden, bereits jetzt schon den Bau eines noch größeren Werkes angeht. ATS steigt damit in der Hierarchie weiter auf. Das ist gut. Aber ich wette, Malaysia wird anlaufen (mehr nicht), China wird noch nicht abbezahlt sein und ATS wird die nächste noch größere Ausbaustufe planen. Wo auch immer.

Das ist gut wenns klappt. Aber es gibt auch Konzerne, die zu schnell wachsen wollten. Hr Gerstenmayer unterstelle ich keine bösen Absichten. Allerdings glaube ich, dass ihm Wachstum wichtiger ist als der Börsenkurs.

An die Zukunft von AT&S glaub ich (noch). Andie Zukunft der Branche in jedem Fall. An eine Kursverdreifachung in den nächsten paar Jahen (der Zeck des konkreten Postings) aber nicht. Aber wie gesagt, ich täusch mich da gerne....  

15.06.21 06:21
8

1240 Postings, 1979 Tage cicero33Nettovershuldung/EBITDA

#Baudi

Die Frage ist gut. Ich gehe davon aus, Du willst wissen, wann das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA bzw. Eigenkapitalquote vermutlich gerissen wird.

Was wissen wir, bzw. was ist zu erwarten:

Aktuell liegt das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA (Entschuldungsdauer) bei 2,1 und die EK-Quote bei 34%.

Im GJ 2021/22 hat man Investitionen von bis zu 630 Mio (Einschließlich Basisinvestitionen und Beachtung der Periodenverschiebungen) veranschlagt - allerdings ohne Malaysia.

In der zweiten Hälfte 2021 soll mit dem Bau in Malaysia begonnen werden. Ich denke, dass 2021 nur marginale Summen in Malaysia fließen werden zumal man ja auch erst im Anschluss an die Bauleistung zahlen wird - zumindest den Hauptteil.
Auch wird das Gebäude, das wohl 2022 errichtet werden wird, einen - im Vergleich mit den Maschinen - eher kleineren Kostenanteil haben.

Im Geschäftsjahr 2023/24 werden dann wohl schon die Maschinen angeliefert. In diesem GJ soll aber bereits die 2. Umsatzmilliarde und die EBITDA-Marge von 25-30% erreicht werden.
Das EBITDA sollte damit bei 500-600 Mio Euro liegen. Nachdem der Operative CashFlow bei AT&S in der Regel annähernd dem EBITDA entspricht, kann man auch davon ausgehen, dass der OCF zwischen 450 und 550 Mio liegt. Damit sollte der OCF in diesem Geschäftsjahr bereits einen wesentlichen Anteil der Investitionen in Malaysia abdecken.
Ich denke also, dass 2022 das Jahr sein wird, wo das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA am ehesten gerissen werden könnte, wobei AT&S davon ausgeht, dass nur der eigene Zielwert (und nicht der Schwellenwert - also die Bankvorgaben der alten Kreditverträge) unterschritten wird.

Wie oben geschrieben, kann man mit einem EBITDA von 500-600 Mio im GJ 2023/24 rechnen. Um den Zielwert von <3 zu erreichen, dürfte die Nettoverschuldung dann bereits bei 1,5 Mrd liegen. Aktuell liegt sie bei 508 Mio.

Fazit:

Veranschlagt man nun für Malaysia im laufenden GJ 100 Mio an Baukosten, käme man auf eine Gesamtinvestitionssumme von 730 Mio. Zieht man hievon den erwarteten CashFlow von 250 Mio ab, würde die Nettoverschuldung etwa um 500 Mio zulegen. Damit wäre man Ende GJ 2021/22 bei bis zu 1 Mrd Nettoverschuldung. Bei einem erwarteten EBITDA von 300 Mio würde das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA mit 3,3 leicht über dem Zielwert sein.

2022/23 sollten die Investitionen in Chongqing bereits deutlich sinken, allerdings in Malaysia wesentlich höher werden. Die Nettoverschuldung wird entsprechend weiter steigen zumal Chongqing III in diesem Jahr noch nicht den vollen Ausstoß haben wird.  In diesem GJ könnte das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA also am deutlichsten den Zielwert überschreiten.

2023/24 sollte dann bereits deutliche Entspannung eintreten, zumal Chongqing dann bereits sehr gut laufen sollte und hier auch kaum mehr Investitionen anfallen werden. Der erwirtschaftete OCF sollte bereits so hoch sein, dass die Nettoverschuldung kaum mehr steigen sollte.
 

15.06.21 13:40
1

113 Postings, 361 Tage hzenger2020AT&S

Sehr guter Beitrag, danke cicero!  

15.06.21 17:22
1

211 Postings, 210 Tage DividendiusVerschuldenskalkulation

Schließe mich hzenger gerne an. Danke, Cicero  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
40 | 41 | 42 | 42   
   Antwort einfügen - nach oben
Werbung
finanzen.net Brokerage
finanzen.net Zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln