14 Gründe für ein Investment in BVB.

Seite 1 von 931
neuester Beitrag: 22.09.21 00:03
eröffnet am: 24.05.11 15:08 von: atitlan Anzahl Beiträge: 23261
neuester Beitrag: 22.09.21 00:03 von: Katjuscha Leser gesamt: 2887719
davon Heute: 483
bewertet mit 61 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
929 | 930 | 931 | 931   

24.05.11 15:08
61

5367 Postings, 6126 Tage atitlan14 Gründe für ein Investment in BVB.

 

  1. Nach viel Jahre von sportlichem so wie wirtschaftlichem Rückgang, hat vor einige Jahre eine neue Zeitrechnung angefangen der  in die deutsche Meisterschaft kulminierte.

  2. BVB reduzierte dabei die vergangen Jahre (und zwar fast ohne europäische Teilnahme) ihre Verschuldung um mehr als 100 Mio. Euro... ein starkes Beleg dafür welche Freier Cashflow unter vernünftige Führung bei ein Club wie die BVB möglich ist

  3. Die Bundesliga ist zeitgleich sportlich aufgestiegen.
    Im Saison 2009/2010 belegte es den 1. Platz in Europa 2010/2011 den 2. Platz (UEFA Wertung). Von daher sind 4 CL Plätze erstmals garantiert.

  4. Dies ist auch ein Beleg dafür das deutsch Spitzenmannschaften relativ stärker geworden sind, bzw. vom Qualität her im CL viel bessere Chancen haben als vor einige Jahre.

  5. Eine Erfolgreiche Liga bringt mehr Euros aus internationale TV Vermarktung.

  6. Der internationale Konkurrenz.. kommt aus Länder die es wirtschaftlich nicht sehr gut geht.. dafür boomt es in Deutschland. Dies wird für den Clubs mehr Geld einbringen.. dafür weniger bei die Wettbewerber aus England, Italien usw.

  7. Die Europäischen Spitzenmannschaften sind meist restlos überschuldet.. b.z.w. sind von daher im Wettbewerb schwacher aufgestellt.

  8. BVB hat in Watzke, Zorc, Klopp, ein tolle Führungsmannschaft.

  9. Die BVB hatte die jüngste Meisterschaftmannschaft aller Zeiten in die zweitstärkste Europäische Liga... hat von daher extrem gute sportliche Chancen national.. sowie international.

  10. Hat einzigartige Einzeltalente wie Götzke, Bender, Kagawa, Hummels, Schmelzer und noch einige mehr. Im Kader.

  11. Mit 130 Mio. Euro, zusätzlich eine Nettoverschuldung von 40 Mio., hat die BVB ein sehr niedrige Gesamtbewertung (Enterprise Value) .. verschiedene Wettbewerber aus Spanien, England über 1 Milliarde.. dies zeigt den Potenzial bei Erfolg.

  12. Die Einkünfte aus Merchandising / TV / CL werden 2011/2012 sehr stark zulegen (schätzungsweise 50 bis 80 Mio. Euro). Dann müsste wenigstens 30 Mio. Euro Reingewinn übrig bleiben.. zu ein KGV von 10/12 bringe das ein Kurs von 5/6 €

  13. Es könnte sehr wohl ein großer ausländischer Investor auf die BVB aufmerksam werden.
    Ein arabischer Scheich muss ziemlich blöd sein wenn er ein Einzelspieler für 180 Mio. verpflichten möchte.. wenn er dafür den ganzen BVB (inklusive das tolle Stadium) kaufen kann.

  14. Atitlan ist ein Beleg dafür das schon die ersten ausländischen Kleininvestoren auf die BVB aufmerksam werden

-----------
Deutschland... schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
929 | 930 | 931 | 931   
23235 Postings ausgeblendet.

21.09.21 16:26

15 Postings, 338 Tage Stiefingerzuschauer

das wäre zumindest ein kleiner antrieb für den kurs....hoffen wir das beste  

21.09.21 17:09

9460 Postings, 3887 Tage halbgotttnachkaufen?

Das Fussballaktien Wikifolio hat aufgrund der automatischen Veräußerung der Bezugsrechte in Sachen BVB-Aktie/Kapitalerhöhung eine Cashgutschrift im Wikifolio erhalten, es wurden also tieferliegende Limits platziert. Zwei davon wurden bedient, mal sehen, ob noch günstigere Kurse kommen, hätte nix dagegen.

Ich sag das hier nur, weil hier ein Thema war, daß es niedrige Gebühren kosten würde, zu kaufen. Aber jeder Wikifolio Trade innerhalb des Wikifolios ist komplett umsonst und wenn  das Wikifolio noch nicht mal Aktien verkaufen muss, um für mögliche Käufe Cash zu generieren, sondern direkt und umstandslos einen  Barausgleich erhält, dann ist das natürlich ein Vorteil.

Daß diese vergleichsweise winzige Kapitalerhöhung nachhaltig Vertrauen zerstört hätte, glaube ich nicht. Der Verwässerungseffekt beträgz lediglich 30 Cent, wenn hier jeder Einzelne stattdesssen sogar statt 5,80 zu 4,70 kaufen kann, also mehr als einen Euro niedriger, dann hat jeder, der die Bezugsrechte wahrnimmt, letztlich keine wirkliche Verwässerung.

Diese sehr sehr niedrigen Aktienkurse können echte Vorteile bieten. richtige Verstimmung gibt es bei den Aktionären insbesondere dann, wenn nur ausgewählten Großinvestoren eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss der Bezugsrechte für die übrigen angeboten wird. Das ist aber hier nicht der Fall, jeder hat die gleichen Chancen.

Bei der HV dürfte der Aktienkurs längst die 6 wieder überschritten haben, wenn es sportl einigermaßen normal laufen sollte. Wo dann der Leerverkäufer noch eindecken will, wird sich zeigen müssen. Es gab bei der BVB Aktie nie den Fall, daß Eindeckungen der Leerverkäufer nicht zu steigenden Aktienkursen geführt hatten.

 

21.09.21 17:27

9460 Postings, 3887 Tage halbgotttZuschauerauslastung

In Hamburg keine Zuschauerbegrenzung, aber auch keine Maske,  kein Abstand und bei Minderjährigen keine  Impfung, da reicht ein Test.

Holstein Kiel darf sogar unbegrenzt Zuschauer haben bei 3G.

Das geht jetzt alles sehr schnell. Es ist für mich keine Frage, daß die Analysten Schätzungen bzgl zuschauerauslastung allesamt zu vorsichtig waren. Immerhin wurde auf der Bilanzpressekonferenz ausdrücklich gesagt, daß sich das Minus durch fehlende Zuschauer bereits bei 22.000 Zuschauern direkt halbieren würde.

Edison Research hatte 76,2 Mio Nettoschulden zum 30.6.21 also Ende des Geschäftsjahres geschätzt, CFO Thomas Treß hat aber in der Wirtschaftswoche 59 Mio Nettoschulden zum 30.6. genannt!!

Da hat sich Edison Research also um 27 Mio (!!!) Nettoschulden verschätzt. Würde direkt 20 Cent höheren Aktienkurs bedeuten.  Bei den Zuschauerkalkulationen musste Edison Research bereits die Prognosen anheben, sie werden es aber erneut tun müssen.

Aber selbst wenn die Analysten die Prognosen und Kursziele nicht anheben sollten, sondern den Verwässerungseffekt 1:1 umrechnen würden (was ich für sehr unwahrscheinlich halte, denn ein Nettocashzufluss von 81 Mio birgt echte Vorteile, zum Beispiel, daß die Zinsbelastung komplett entfällt, aber auch vieles mehr), hat man hier selbst bei den konservativsten Kurszielen mittlerweile ein viel besseres Kurspotential, wie man an untenstehender Tabelle sieht, Grundlage dafür war ein Aktienkurs bei 5,50!!!

 
Angehängte Grafik:
neue_tabelle_2.jpg (verkleinert auf 82%) vergrößern
neue_tabelle_2.jpg

21.09.21 17:29
2

4237 Postings, 3767 Tage Der TschecheIst ja echt peinlich, die wiederholte Einordnung

als "vergleichsweise winzige Kapitalerhöhung". 20% ist ziemlich groß, daran ändert sich auch nichts, wenn der BVB letztes Mal die absolute Oberkeule herausgeholt hatte mit 50%.  

21.09.21 18:02
2

103337 Postings, 7862 Tage KatjuschaDie beiden KEs sind eh nicht zu vergleichen

1. Damals waren Puma und Signal Iduna die großen Abnehmer.
2. Kurz zuvor waren schon die Deutsche Bank und Evonik groß eingestiegen und haben den Kurs damit auf fast 5 ? gehoben.
3. Die KE ging dann letztlich zu 4,66 ? knapp unterm Hoch und zum Mittel der letzten 6-8 Wochen über die Bühne. Also Abschlag gleich Null.

Was wirklich genauso war, waren die Aussagen von Watzke/Treß zum Grnd für die KE. Zitat Watzke damals, " Uns ist eine Vollplatzierung gelungen. Vom Interesse her hätten wir sogar deutlich mehr Aktien ausgeben können als rechtlich möglich ? alleine dies zeigt schon das Vertrauen, das Anleger inzwischen in Borussia Dortmund setzen. Wir streben nun an, unsere restlichen Finanzverbindlichkeiten komplett abzulösen. Durch die erfolgreichen Kapitalerhöhungen und den Bruttoemissionserlös in Höhe von 140,7 Millionen Euro gründet die Wachstumsstrategie des BVB langfristig und vor allem nachhaltig auf einem stabilem Fundament".

Yepp, das ist halt Watzkes größte Sorge. Er will niemals wieder einen BVB sehen, der so wie 2005 dasteht. Er will seitdem immer einen möglichst schuldenfreien BVB. Das ist ja kaufmännisch deutsch auch löblich. Aber deshalb muss man nicht eine KE 25% unter dem Börsenkurs der letzten Monate durchführen. Das entspricht ganz und garnicht kaufmännischer Logik, wenn man deutlich weniger am Kapitalmarkt rausschlagen kann als man könnte und verdient hätte, unbd ganz nebenbei damit auch noch Altaktionäre verschreckt. Letzteres könnte man dadurch mildern, in dem man den Kurs bis zur Hauptversammlung wieder über 6 e hebt. Dann wird sich der Ärger auf der HV wohl in Wohlgefallen auflösen. Vergessen werden es kritische Geister aber deshalb nicht.
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 18:17

9460 Postings, 3887 Tage halbgotttdie letzte Kapitalerhöhung


die letzte Kapitalerhöhung brachte eine völlig andere Verwässerung. Ist ja logisch, es war eine 50% Kapitalerhöhung und damit +150% größer. Daß die Aktienkurse damals als besser empfunden wurden, ändert nichts an der viel größeren Verwässerung, im Gegenteil, durch den höheren Aktienkurs und die extrem größere Verwässerung gab es kaum Potential.

Wenn der Verwässerungseffekt hingegen deutlich geringer ist, hat man weiterhin ein sehr gutes Kurspotential und zu welchem Aktienkurs die Kapitalerhöhung durchgeführt wurde, hat damit nix zu tun, auch hier im Gegenteil, durch den niedrigeren Aktienkurs hat man sogar ein größeres Kurspotential.

Wenn Forbes sagt, faire Bewertung 1,6 Mrd, dann kann man daraus ein mögliches Kursziel ableiten in Abhängigkeit von der bestehenden Anzahl Aktien. Wenn nun 18 Mio Aktien dazukommen, hat sich am möglichem Kurspotential wenig bis nichts geändert.

Einfache Beispielrechnung:

Vor der Kapitalerhöhung stand der Aktienkurs bei 6,20. Börsenkapitalisierung also 570 Mio. Nettoschulden zum Ende des GEschäftsjahres am 30.6. 59 Mio (die Nettoschulden sind momentan wg des Sancho Deal niedriger). Diese Nettoschulden muss man also dazurechnen, wenn man das Kurspotential zur Forbes Bewertung errechnen will.

Aktienkurs 6,20 macht 570 Mio Börsenkapitalisierung + 59 Mio = 629 Mio
Forbes Bewertung 1,61 Mrd

Abstand zur Forbes Bewertung vor Bekanntgabe der Kapitalerhöhung fast eine Milliarde, macht +156%

Aktienkurs jetzt  5,24 bei 110,4 Mio Aktien nach der Kapitalerhöhung macht das 579 Börsenkapitalisierung. Da Unternehmen ist aber nicht 9 Mio wertvoller geworden, sondern hat einen Nettozufluss von 81 Mio, Forbes wird das natürlich berücksichtigen. Forbes Bewertung also 1,69 Mrd statt 1,61 Mrd

Nun geht die Rechnung so:

579 Mio Börsenkapitalisierung + 59 Mio Nettoschulden = 638 Mio

Abstand zur Forbes Bewertung über eine Milliarde, in Prozent exakt +165%

Der Abstand hat sich also durch den widersinnig niedrigen Aktienkurs also sogar vergrößert. Der eigentliche Gag ist aber ein ganz anderer: Man darf Aktien über 50 Cent tiefer bei 4,70 kaufen!!! Diese Vorteile gab es bei der letzten Kapitalerhöhung nicht ansatzweise.

Denn bei der extrem viel größeren letzten Kapitalerhöhung war das riesengroße Kurspotential zunächst mal perdu, ein Riesenunterschied.

Der nächste riesige Unterschied zu damals:
BVB hätte überhaupt nicht eine 50% Kapitalerhöhung gemacht haben können, auch nicht wenn sie das gewollt hätten. Eine 50% Kapitalerhöhung wurde nicht genehmigt, der Antrag ist bei der HV durchgefallen. Folglich hatten sie zwischendurch überhaupt keine genehmigte Kapitalerhöhung, was sehr ungewöhnlich ist, denn normalerweise ist eine Kapitalerhöhung standardmäßig bei jedem Unternehmen genehmigt, für den Fall der Fälle. Die letzte Kapitalerhöhung war 8 Jahre genehmigt, bevor sie in Anspruch genommen wurde. BVB war also gezwungen, eine wesentlich kleinere Kapitalerhöhung genehmigen zu lassen. Sollte klar sein, was das für die Zukunft bedeuten wird, nämlich erst in vielen Jahren eine kleinere Kapitalerhöhung, jetzt aber jahrelang nicht.

Und der nächste gravierende Unterschied zu damals ist, daß man eben nicht das Geld für unnütze Spieler ausgeben wird können. Tscheche, Du hattest darauf hingewiesen, wie es damals gelaufen ist. Man bekam brutto 140 Mio und hat davon richtig viele Spieler gekauft, was die Bilanzen jahrelang verschlechtert hatte. Definitiv.

Aber jetzt????
Wird man nach verbindlichen Angaben im Wertpapierprospekt 68 Mio Finanzverbindlichkeiten auflösen, es bleiben also nur noch 13 Mio übrig, die man suboptimal investieren würde können. Man kann also getrost annehmen, daß diese 81 Mio Nettoeinnahmen das Unternehmen tatsächlich 81 Mio wertvoller gemacht haben.


 

21.09.21 18:26

55 Postings, 36 Tage Bullish99Richtig

viele werden auch nicht vergessen, was Watzke bereits 2014 sagte : Der BVB ist komplett schuldenfrei.

https://www.t-online.de/sport/fussball/bundesliga/...huldenfrei-.html

7 Jahre später sieht es wohl wieder anders aus und man braucht wieder eine KE.
Dieser Mensch ist aus Aktionärssicht eine totale Niete und wie schon bereits erwähnt, hat er es nicht aus eigener Kraft geschafft schuldenfrei zu werden, nein, die beiden KE haben dazu beigetragen.
Was daran so schwer zu verstehen ist und warum speziell einer das hier im Forum nicht akzeptieren möchte, bleibt ein Rätsel.

Das ein derartiger Kursverfall dann noch schön geredet wird, für mich unerklärlich.
Ob der Kurs so schnell über 6 ? kommt sei mal dahingestellt, dafür gibt es keine Garantien.
Die 4,70 ? sind und bleiben ein Witz, für den Kleinaktionär kaum relevant Aktien zu diesem Kurs nachzukaufen, aber für Großinvestoren natürlich so was wie ein Geschenk.
Wer weis, was sich der Aki dabei gedacht hat, vielleicht wollte er seinen einflussreichen Freunden einen gefallen damit tun ?
Wäre nicht der erste, der später dafür belohnt wird.  

21.09.21 18:30

1377 Postings, 506 Tage WireGold...

Aus Aktionärssicht eine Niete ....

Wenn du meinst ....

 

21.09.21 18:45

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschabullish99, das seh ich etwas anders

Watzke ist ganz und gar keine Niete. Er hat den BVB in den Jahren 2007 bis 2020 finanziellin die Spur gebracht. selbst die 50% KE im Jahr 2014 war nicht der Hauptgrund dafür, sondern das solide Wirtschaften des BVB.

Für Corona kann Watzke ja nichts. Bis Mitte des Geschäftsjahres 2019/20 hat der BVb sehr gute Arbeit geleistet und hätte das Geschäftsjahr wohl auch mit einem leich positiven FreeCashflow abgeschlossen. Die 4 Monate Corona (März bis Juni 2020) haben das verhindert, so dass ein kleiner negativer Cashflow entstand, der sich dann im Geschäftsjahr 2020/21 ausgewietet hat, auch das faktisch ausschließlich wegen den fehlenden Zuschauereinnahmen, plus geringerem Sponsoring und Merch, was man dadurch automatisch auch hat.

Wo Watzle einfach übertreibt, ist sein Anspruch schuldenfrei sein zu müssen. Für diese einfache Formel zapft er den Kapitaölmarkt an. Und das ist für mich einfach unter aller Kanone. Man kann auch mal ein paar Jahre mit dem 1fachen Ebitda verschuldet sein. Wo ist da bitte das Problem? So riesige Veräwsserungen zukünftiger Gewinne, Cashflows und Substnzwerte (ja, auch nach sum of the parts, lieer halbgott) in Kauf zu nehmen, ist als Aktionär nicht hinnehmbar, erst recht wenn man das auch noch zu völlig fragüwridgen Kursen tut. Es ist doch bezeichnend, dass diese KE faktisch zm gleichen Kurs wie die KE im Jahr 2014 durchgeführt wurde, obwohl die Substanzwerte weitaus höher liegen als damals. Nur hat man nun halt weit mehr Aktien am Start, und damit wird das Kurspotenzial mittelfristig entsprechend verringert. In 3-4 Jahren erinnert sich keine Saz mehr daran, ob man 2021/22 mal 60 Mio Schulden oder 10 Mio Nettocash hat, aber die 110,4 Mio Aktien statt 92,0 Mio werden bleiben. Das wird den Substanzwert pro Aktie entsprechend langfristig beeinfussen. Nach unten hin mag man allerdings das Risiko minimiert haben, da nun jede finanzielle Bedrohung für Jahre ausgemerzt wurde. Fazit: Die BVB Aktie dürfte deutlich weniger volatil in den nächsten zwei Jahren werden. Es sei denn man wird plötzlich zum Serienmeister und kommt mal wieder ins CL-Finale.
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 19:14
1

9460 Postings, 3887 Tage halbgotttkatjuscha

wenn Du immer von der Verwässerung in Höhe von 20% sprichst, hat man unweigerlich den Eindruck, Du meinst das bezogen auf den Aktienkurs, daß man 1:1 die Verwässerung umrechnen könne. Das ist aber vollkommen falsch. Der Unternehmenswert hat sich um netto +81 Mio erhöht, die Verwässerung von 20% ist insorfern also direkt relativiert.

Konkret liegt die Verwässerung bei lediglich 30 Cent.

Unternehmenswert 570 Mio beim Aktienkurs 6,20
Kapitalerhöhung bringt 81 Mio netto, Unternehmenswert also 81 Mio höher, = 651 Mio

entspricht bei 110,4 Mio Aktien einem Aktienkurs von 5,90

Die Rechnung ist aber nicht wirklich stimmig, denn man wird das nicht 1:1 umrechnen können. Ein Nettozufluss von 81 Mio bringt klare Vorteile im operativem Geschäft, zum Beispiel der Wegfall der Zinsbelastung. Kann man als nichtig abtun, über die Jahre käme da aber etwas zusammen. Und wenn man wie andere Fussballvereine sich hoch verschuldet, dann eben um neue Spieler zu kaufen. Neue Spieler bringen aber höhere Gagen, höhere Belastung aus sbA, höhere Abschreibungen und neue Spieler bringen nicht zwangsläufig den höheren sportlichen Erfolg.

Ich finde eine Schuldenfreiheit auch nicht zwingend, aber ich finde es viel zu einseitig nur die negativen Dinge zu benennen, die Sache hat zwei Seiten. Der Kapitalerhöhungskurs war klar zu niedrig, das birgt aber Vorteile, wenn man sich selber daran beteiligen darf, am ganz langen Ende geht es letztlich nur um das Kurspotential. Dieses hat sich durch die Verwässerung nicht etwa erniedrigt, sondern durch die übertrieben zu tiefen Kurse erhöht, das sind die Fakten  

21.09.21 19:30

1144 Postings, 2741 Tage halbprofi87So eine Kapitalerhöhung wäre bei

einem "normalen" Unternehmen undenkbar.

Entweder ist Watzke wirklich so stark emotional mir dem BvB verbunden, dass er immer noch von den 00er-Jahren traumatisiert ist u deshalb diese KE macht.

Oder er ist ein mieser Populist, dem es einfach nur darum geht vor der Öffentlichkeit als der große Manager dazustehen, der keine Schulden macht. In Deutschland funktioniert dies leider aufgrund der niedrigen Finanzbildung in weiten Teilen der Gesellschaft.

Bedenklich ist die große Machtfülle, die er hat. Er kann schalten und walten wie er möchte. Gibt sicher genug Leute im Club u Aufsichtsrat, die wissen, dass diese KE betriebswirtschaftlicher Unsinn ist, aber keiner kommt wohl gegen ihn an.

Die sehr fragwürdige u für den Club schädliche Entlassung von Tuchel in 2017, war auch in erster Linie emotional u nicht rational getrieben. Mit den Nachfolgern Bosz u Stöger hat man sich auf dieser Position dann erstmal massiv geschwächt.
 

21.09.21 19:46
1

1144 Postings, 2741 Tage halbprofi87Hört doch mal damit auf

die Kapitalerhöhung zu 4,70!!!!!!! (der Kurs stand über 6 u im August sogar über 6,75)für den Aktionär als nahezu neutral darzustellen.

Das kann man vlt bei einem jungen Wachstumsunternehmen machen, wo das Geld in neue Märkte investiert wird, aber doch nicht beim BvB.

Künftig steht der Nachfrage ein höheres Aktienangebot gegenüber, was das künftige Kurspotenzial schmälert. Zudem wurde für die Aktien weit weniger eingenommen als am Markt zuvor dafür bezahlt wurde.  

21.09.21 19:50

1377 Postings, 506 Tage WireGoldIch finde es alles andere als neutral

Klar ist dadurch eine verwässerung entstanden.
Ich habe aber da ich meine Bezugsrechte voll ausübe auch deutlich mehr Aktien.

Durch die KE dauert es länger bis wir die 1mrd Marktkapitalisierung erreichen werden  

21.09.21 19:54

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschahalbprofi87, man muss halbgotts Argumentation

verstehen, die er seit Jahren vorbringt. Dann versteht man auch seine jetzige Argumentation rund um die KE.

Er ist halt davon überzeugt, dass es eshier nur um eine substanzielle "sum of the parts" Bewertung gehen kann. Und demnach gleicht sch Verwässerung und Substanzzufurh fast gegenseitig aus, auch pro Aktie. Ich versteh ihn da schon.

Das Problem ist, dass das meiner Meinung nach der Markt anders sieht, vor allem dann in 3-4 Jahren, wenn die KE längst Geschichte ist. Außer Forbes wird kein Schwein noch die zugeführte Substanz in Form von cash auf der Rechnung haben. Die Aktie wird dann bei 8,5 ? genauso teuer erscheinen, wie man es ohne KE bei 10-11 ? gesehen hätte. Aus meiner Sicht reduziert sich das Kurspotenzial deutlich, wenn auch nicht unbedingt um 20-25%, aber doch prozentual zweistellig. Dafür dürfte man nach unten abgesicherter sein. Wie gesagt, die Vola wird aus meiner Sicht bei der Aktie abnehmen. Das kann man gut finden, nach dem Motto, weg von der Zockeraktie für Fans, hin zu vernünftigen Investoren, vor allem Instis, die möglicherweise die KE wieder zeichnen und dann stärker im Streubesitz präsent sind. Oder man sagt, die Aktie wird dadurch langweiliger, besonders falls es sportlich nicht so löuft, was sich dann überdimensional aufs Kurspotenzial niederschlägt.
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 20:07
1

1144 Postings, 2741 Tage halbprofi87Katjuscha

Ich hätte für die Sichtweise von Halbgott ja noch begrenzt Verständnis, wenn die KE zu einem vernünftigen Kurs stattfinden würde oder man finanziell in so starker Bedrängnis wäre, dass man diesen Kurs akzeptieren müsste.  

21.09.21 20:37
1

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschada sind wir uns einig

Eigentlich war der BVB keineswegs in finanzieller bedrängnis, in dem Zinsumfeld schon garnicht.
Und der KE Preis ist und bleibt ein Witz. Aktionäre können natürlich sagen, 4,7 ? Bezugsrecht ist doch super.Kommt man günstig an Aktien. Aber die Verwässerung bleibt für den Aktionär, und vor allem ist es ja für das Unternehmen selbst kaufmännisch Blödsinn, auf mehr Geld für gleich viel Aktien zu verzichten. Kann mir doch niemand erzählen, ein Kurs von 4,7 ? wäre in den Verhandlungen maxmial möglich gewesen. Wenn das stimmt, haben sich Watzke/Treß über den Tisch ziehen lassen.
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 21:37

9460 Postings, 3887 Tage halbgottt@katjuscha + @halbprofi87

@katjuscha, Du schreibst: "Das Problem ist, dass das meiner Meinung nach der Markt anders sieht, vor allem dann in 3-4 Jahren, wenn die KE längst Geschichte ist. Außer Forbes wird kein Schwein noch die zugeführte Substanz in Form von cash auf der Rechnung haben. Die Aktie wird dann bei 8,5 ? genauso teuer erscheinen, wie man es ohne KE bei 10-11 ? gesehen hätte. Aus meiner Sicht reduziert sich das Kurspotenzial deutlich, wenn auch nicht unbedingt um 20-25%, aber doch prozentual zweistellig. "

Das sehe ich komplett anders. Das Unternehmen ist um 81 Mio wertvoller geworden und dies würde sich erst in dem Moment ändern können, wenn man das viele Geld verballern würde, also so wie bei der letzten Kapitalerhöhung. Wenn man sich also für 82 Mio Schürrle, Götze usw. kaufen würde und die dann floppen. Man nutzt es aber zum Abbau der Finanzverbindlichkeiten bei 68 Mio. Erst in dem Moment, wo man wieder 68 Mio Finanzverbindlichkeiten hätte, könnte sich das möglicherweise relativieren.

Das Unternehmen ist um 81 Mio wertvoller geworden und die Verwässerung beträgt lediglich 30 Cent, so wie im obigrn posting dargestellt.

Übrigens, weil du ständig meine Bewertungsmethode "sum of the parts" kritisierst:

1. das wird bei jeder Fussballaktie Aktie so gemacht, ansonsten würden Juventus und co, die auch an der Börse notieren bei 0,001 stehen.

2. sum of the parts kann man auch differenzieren. Forbes zum Beispiel kam jahrelang auf völlig andere Ergebnisse als KPMG, weil sie Transfereinnahmen als Einmaleffekte völlig anders bewerteten und damit auch den Kaderwert an sich. Fakt ist, daß die BVB Aktie vor Corona ggü Forbes zeitweise überbewertet war und heute ist sie so unterbewertet wie kein einziges Mal vor Corona, nämlich mit einer satten Milliarde.

3. Wenn Dir sum of the parts nicht passt, nimmst Du eben das DCF Modell. Siehe Erstcoverage von Hauck & Aufhäuser. Demnach ist die BVB Aktie nach DCF Modell deutlich stärker unterbewertet als z.B. Westwing.

@halbprofi87
Deine Kritik ist überdeutlich und wird hier wiederholt vorgetragen, Kommentar in Deinem Wiki habe ich auch gelesen, alles schön und gut, es ist Deine Meinung und die akzeptiere ich. Was ich aber partout nicht kapiere, Du hattest eine geradezu winzige Gewichtung, regst Dich aber trotzdem wochenlang auf? Kapier ich nicht.
Der andere Punkt ist aber viel wesentlicher, wenn Du den Aktienkurs bei 4,70 als viel zu niedrig ansiehst, müsstest Du doch diesen Kurs eigentlich als klaren Kaufkurs ansehen, oder etwa nicht? Es ist der Nachteil des Unternehmens selbst, aber der Vorteil für jeden einzelnen Aktionär. Stünden alle BVB Aktien bei 4,70 hätten wir bei 110,4 Mio Aktien ggü Forbes eine Unterbewertung von 1,17 Mrd und damit die mit weiten Abstand höchste Unterbewertung aller Zeiten. Wahrscheinlich wird der Aktienkurs aber nicht bis 4,70 sinken, aber egal. Jeder, der Bezugsrechte einlöst, bekommt diesen phantastischen Kurs.
entweder es ist total toll für das Unternehmen, oder total toll für die Aktionäre. 4,70 ist für das Unternehmen total suboptimal, aber für die Aktionäre total super. Du findest es für beide Parteien blöde? Kapier ich nicht....

Und nur mal so, gaaaaanz grundsätzlich. Hier zu unterstellen, Watzke würde irgendetwas gänzlich Absurdes veranstalten, der hätte bei keinem anderen normalen Unternehmen auch nur eine Chance? Wie kommst Du denn auf sowas? Er hat den Unternehmenswert von 0 auf 1,61 Mrd Mrd gesteigert, jedes andere Unternehmen wäre darauf stolz, oder etwa nicht? Und speziell im Fussballgeschäft ticken die Uhren ganz gewaltig anders. Juventus türmt jahrelang extrem hohe Schulden auf, na klar, mit Schukden finanziert man ja ach so tolles Wachstum. Deswegen haben sie Ronaldo geholt, man will nicht immer nur Meister werden, sondern die CL gewinnen, darüber würde sich der Kauf und die extrem hohen laufenden Kosten für ihn refinanzieren.  Leider hat das nicht geklappt. Folglich musste man eine 300 Mio Kapitalerhöhung machen. Leider kam dann aber Corona, folglich musste man eine weitere 400 Mio Kapitalerhöhung machen. Schade, eigentlich, denn trotzdem musste man Ronaldo notverkaufen. Jetzt gerade steht Juventus auf Platz 18, schlechtester Start in die Saison seit 1961. Rekordverlust im abgelaufenden Geschäftsjahr über 200 Mio.

Juventus steht sportlich und finanziell mit dem Rücken zur Wand. Das sind die Fakten, Barcelona ist extrem stark insolvenzgefährdet. Aber Watzke? Ach, was rede ich denn noch? Wer das so dermaßen kritisiert wie Du, den wird man nicht überzeugen können. Muss ich aber auch nicht.
 

21.09.21 22:12

1144 Postings, 2741 Tage halbprofi87Unternehmenswert 1,6 Mrd?

Wo ist denn der BvB 1,6 Mrd wert? Der Unternehmenswert wird am Markt bestimmt u nicht in theoretischen Papieren.

Genau, wenn du in mein wikifolio schaust, siehst du, dass es für mich persönlich keinen Grund gibt sich groß aufzuregen. Die Gewichtung war nicht hoch u ich bin glücklicherweise noch zu ordentlichen Kursen rausgekommen.

Ich verfolge den BvB schon recht lange u finde diese Kapitalerhöhung aus den oben genannten Gründen rational nicht nachvollziehbar u äußere mich daher auch hierzu.

An einem Kurs von 4,70 Euro ist objektiv betrachtet rein gar nichts gut aus Sicht der Aktionäre. Wie man zu einer anderen Sichtweise kommen kann ist mir schleierhaft.

Als langfristiges Invest kommt der BvB nach dieser Aktion für mich nicht mehr in Frage, da die Aktionäre aus meiner Sicht an letzter Stelle kommen u mir hier das Vertrauen fehlt für ein Buy and Hold Invest auf Sicht von 10 Jahren. Ich sehe den Wert sicher höher als aktuell, aber was bringt das, wenn Null Interesee seitens der Unternehmensführung daran besteht die Aktionäre am fairen Wert teilhaben zu lassen.

Zudem sehe ich die Rolle des Fußballs in diesen Zeiten mittlerweile sehr, sehr kritisch u kann nicht beurteilen wie lange die Gesellschaft das so noch weiter finanziell unterstützt: Katar, Super League, etc. Aber das ist ein anderes Thema u schwer zu prognostizieren.

Ich kritisiere Watzke in erster Linie aus Aktionärssicht.
 

21.09.21 22:25

3907 Postings, 4401 Tage velmacrot200 Mio.?

Aus 2 KEs den Aktionären aus den Taschen gezogen (durch Verwässerung bzw. Bezugrechtezwang), dann in de gleichen Zeit gefühlt 1 Mrd.? aus Transfers eingeholt (Dembele, Sancho, Pulisic, Auba, Mikhytaryan?), aber der gute Aki mit dem Bauern Tress ist froh dass man 0? Schulden hat. Und das Ganzr noch als Zuschauerrekordhalter auf der Welt und bei fast durchgehend sportlichem Erfolg?
Katjuscha lobt dabei sogar die gute Wirtschaftlichkeit von Watzke.
Also ich weiss ehrlich gesagt nicht, was für den BVB noch besser laufen kann, damit man in 5 Jahren nicht schon wieder Schulden anhäuft und wieder irgendwo her Geld von aussen einfliessen muss.

Für mich wars das definitiv mit bvb-invest nach 9 Jahren. Nicht mehr solange dieser Mann da oben thront.  

21.09.21 23:01

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschavelmacrot, das kommt halt auf den Zeitraum an

Ich lobe Watzle nicht unbedingt wegen den letzten 3-4 Jahren, aber man muss ja mal bedenke, wo Watzke mit dem BVB gestartet ist, auch noch nach der Restrukturierung 2005/06. Man hatte auch 2007/08 noch eine hohe Verschuldung, und man hat (zugegeben dann auch hauptsächlich durch Klopp) dann eine Zeit eingeläutet, in der man mit wenig Finanzmitteln und noch hoher Verschuldung einen super sportlichen Weg eingeschlagen hat, der durch die damals bis 2013 noch geringen Gehaltskosten auch die Entschuldung bescjleunigt hat. Die KE 2014 war dann nur noch das letzte Quenchen, das Watzke nutze, um endlich sagen zu können, nun sind wir entgültog nettoschuldenfrei.

Ab 2015/16 wurde es  vielleicht en wenig kritischer, was an mehrern Dingen lag, die ja auch halbgtt dazu bewegt haben, zeitweise den BVB sehr kritisch zu sehen. In dieser Zeit habe ich halbgott stark dafür kritisiert, dass er andere User und deren Trades diskutierte, selbst sich aber um 180 Grad drehte. Aber in Teilen hatte er damals recht, weil Watzke es wohl stank, dass die Bayern so weit enteilten, sportlich wie finanziell. Da Watzke aber wusste, dass die TV Gelder weiter steigen und man dieses Transfersystem der jungen Spieler einführte, hat man beim BVB die gehälter stärker erhöht und ist sozusagen etwas in Vorlauf gegangen. Man hat kleinere Schulden von 20-40 Mio übergangsweise akzeptiert, weil man mit höheren TV Geldern und Sponsoring in den Folgejahren rechnen konnte. Aber das war aus meiner Sicht noch völlig okay. Nur kam dann Corona und hat all diese Überlegungen zunichte gemacht. Erst dann ist ja die verschuldung wieder deutlicher gestiegen. Der FreeCashflow war bis Ende Kalenderjahr 2019 positiv. Danach kam Corona und die verschuldung stieg bis jetzt um knapp 50 Mio ?. Eine Kapitalerhöhung dann aber sofort durchzuführen, nur um wieder schuldenfrei melden zu können, na ja, dazu habe ich alles gesagt.
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 23:09

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschahalbgott, das hätte ich jetzt echt gerne mal

vorgerechnet, wie die BVB-Aktie nach DCF-Modell günstiger sein soll als Westwing. Halte ich für ein fragwürdiges Gerücht.

Mal davon abgesehen habe ich niemals geschrieben, dass ich beim BVB ein DCF-Modell will oder dein sum of the parts Modell kritisiere. Ganz im gegenteil, seit ich beim BVB vor 9 Jahren eingestiegen bin, argumentiere ich eigentlich immer mit sum of the parts.

Nur habe ich nicht den Eindruck als würde der Markt das so machen und auch genau die selben Daten dafür zurande ziehen. Mal ganz davon abgesehen was Forbes, KPMG und Co da noch einfliessen lassen. das hat ja manchmal wenig mit klassischem sum of the parts zu tun, wenn man neben Substanzwerten noch Umsatz oder bestimmte eher immaterielle Dinge einfliessen lässt.
Insofern wird es immer zu stark unterschiedlichen Ergebnissen eines fairen Unternehmenswertes kommen. So krass es sich anhört, wird der irgendwo zwischen 700 Mio und 1400 Mio ? liegen. Kann man alles irgendwie begründen, je nachdem wie man argumentiert.  
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 23:13

1377 Postings, 506 Tage WireGoldOk wir halten fest ( und inne )

Herr Watzkes Beweggründe eine Kapitalerhöhung zu machen um danach Schuldenfrei zu sein sind Katastrophal !  Da es viel sinvoller gewesen wäre Jährlich ca 2-4 % auf die 68 Mio zu zahlen
sind ja blos 1,36 mio Jährlich ....

also jedes Jahr 1,36 mio für die Zinsen ( im besten Falle ( 2% ) ) oder halt 2,72 wenn es 4 % sind
also ich kann das durchaus verstehen das man das nicht unbedingt möchte

insgesammt ist das Thema Schuldenabbau doch genau das was wichitg ist wenn man ein Unternhemen langfristiges  erfolgreich gestallten möchte .

Watzke hat es geschafft das der BVB bei den ganz großen mitspielt und hier wird im zu last gelegt das er gegen die Aktionäre arbeitet ?

Ich meine wie sehr muss man den eurer Meinung nach für die Aktionäre arbeiten um dieses Prädikat von euch nicht zu bekommen ?!
In den Jahren als man Oprative Gewinne erzielte . zahlte man sogar Dividenden !
dann ist der Kurs von 1 ? auf 9 ? gestiegen ......
Der Verein spielt seit jahren einen sehr attraktiven Fussball !

Und die Frage was besser laufen muss um in 5 Jahre nich schon wieder eine KE zu machen ?
Ganz einfach kein CORONA welches einfach mal die einnahmen drastisch kaputt gemacht hat
Was glaubt ihr wie viele Unternhemen ohne Staatlich Hilfe nicht mehr exestieren würden ? Weil man halt hohe Schulden hat und wenn dann die Einnahmen so dermaßend wegbrechen ist halt irgendwann feierabend

Herr Watzke und sein Team haben hervorragend gewirtschaftet ! Auch wenn hier die selben leute die jetzt den WAtzke vom Hof jagen wollen ihm damals vorgeworfen haben Gelder zu verschweden weil man Schürrle geholt hat , oder Schulz oder Götze zurück .. usw ..... , auf der Gegenseite standen halt die Granaten , Lewandowski , Aubamejang , Dembele , Sancho usw ...  In der Summe war es auf jedenfall Klasse was der BVB und Watzke geliefert haben und das Sportlich auf so einem hohem Nivau welches auch noch Wirtschaftlich gepasst hatte !

Doch dann kam Corona !

Mag ja viele Unternhemen geben die schon vor Coroan am Ende waren und nun den Todesstoß bekommen , und man dann Corona als Ausrede benutzt ! aber der BVB war vor Corona absolut solide aufgestellt !  

Weis auch gar nicht wie man jetzt hier anderer Meinung sein kann , aber es herrscht ja Meinungsfreiheit !

Keine Ahnung ob halbgott mit seinen Betrachtungen voll richitig liegt aber für mich stellt sich nur die eine Frage : wo steht der BVB in 5 -10 Jahren ?!

Wird der Fussball das Rad zurück drehen ?
Werden wir sinkende Umsäätze sehen
Werden wir sehen das die Menschen sich weniger für Sport intressieren ?

Ich denke eher das diesen Weg mit dem BVB gibt :
Kurzfrisitg potential da völlig überverkauft , sportliche Erfolge kommen
mittelfristig die CL Teilnahme im nächsten Jahr und die Jahre danach zementiert werden
ab 2024 dann noch abgesichert über 2 Wild Cards der CL
dazu für mich als spinner noch die Möglichkeit das die 50+1 Regel fällt , sich ein Big investor dem BVB nähert , die Super Leauge doch noch kommt ( in einer anderen Art ) aber irgendwie werden die Clubs denen es gerade jetzt deutlich schlechter geht als dem BVB irgendwie finanzieren müssen !
Entweder sie schaffen das über Super Leuage oder noch mehr Gelder von Sponsoren ( was beides auch bedeutet das es den Clubs den es finanziell gerade gut geht danach SEHR gut gehen wird ) oder aber die Clubs ( Real , Barca , Juve .. ) können weniger hohe Gehälter zahlen und verlieren attraktivität und der BVB kann dann eventuell den ein oder anderen Star längerr halten

Daher gibt es für moch absolut keine Frage das ich zu solch absurden Kursen weiter kaufen werde wenn es den nur irgendwie bei mir finanziell geht !  

Was jeder einzelne von euch macht muss jeder selber entscheiden aber jetzt bei Kursen um die 5,20 ? ernsthaft alles zu verkaufen und zu sagen BVB nie wieder ... halte ich für eine ausgesrpchen schlechte Idee :)  

21.09.21 23:36

103337 Postings, 7862 Tage KatjuschaWiregold, also in Zeiten von Niedrigzinsen

Ist ein Unternehmen ohne Schulden eigentlich kontraproduktiv. Und im jeden Fall ist eine übereilte KE schlicht unnötig. Und wenn man sie als BVB mit dieser super Marktstellung (Stadion, Fans, Renomee, Kostenstruktur etc) schon durchzieht, dann hat man genug Argumente für einen höheren KE-Kurs. Wie will man denn dem markt erklären, dass er die nächsten Monate und Jahre den Kurs auf 9-10 ? hochkaufen soll, wenn man selbst eine KE zu 4,7 ? durchzieht?  
-----------
the harder we fight the higher the wall

21.09.21 23:53

1377 Postings, 506 Tage WireGoldDas muss man dem markt

Nicht erklären das passiert von alleine.

Sobald Corona vorbei ist , die Stadien voll sind , der BVB deutlich mehr verdient weil CL Reform und bessere Verträge greifen ... Wird der Markt das schon von alleine regeln.

 

22.09.21 00:03

103337 Postings, 7862 Tage Katjuschaach so, und wieso sagt man dem Markt dann

jetzt, dass mehr als 4,7 ? nicht drin sind, wenn doch der Markt das sowieso nach Corona erkennt, dass die Aktie eigentlich doppelt so hoch stehen müsste?

Im Übrigen macht der Markt garnichts von alleine. Man muss ihm Hinweise geben, wieso ein Unternehmen höher bewertet werden sollte. Der Hinweis, dass derzeit maximal 4,7 möglich sind, ist jetzt nicht gerade förderlich für die Ansicht des Marktes zur Zukunft. Oder sind Watzke und Co anderer Meinung als du, was die Zeit nach Corona betrifft?
-----------
the harder we fight the higher the wall

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
929 | 930 | 931 | 931   
   Antwort einfügen - nach oben
Werbung
finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln