nicht in ein Umfeld, das durch die Schrottaktien im Dax geprägt ist. Da ist mir ein Kurs lieber, der zwar einige Euro teurer sein kann, aber nicht (mehr) die latente Gefahr eines Crashes beinhaltet. Deswegen habe ich gestern immer noch nicht geordert. Erst bei einem Dax-Ausbruch über die Widerstandszone werde ich nachkaufen, auch wenn die Post derweil weiter ansteigt (wovon ich ausgehe).
Dafür habe ich meinem Anlageberater meine Meinung gegeigt. Eine Halte-Empfehlung, die unterhalb des Tageskurses liegt, ist eine Verlustempfehlung. Eine derartige Beratung kann ich nicht weiter empfehlen. Auch wenn es klar ist, warum meine Hausbank so agiert (sie ist ja auch die Hausbank der Post, die den Rückkauf tätigt, und sie will günstiger zurückkaufen), ist es nicht hinnehmbar, warum derartige Analysen abgegeben werden. Wenn man auf HALTEN rät, so sollte man das ohne Kursziel, aber mit Begründung (z. B. Dividende) tun.
Anhand der bankinternen Doku zu meinem Depot, seiner Entwicklung und der jeweiligen Analyse ist es klar, warum ich jederzeit unter dem Gesichtspunkt risikoloser Aktienanlage alle Analysten schlage. Das war ein Moment in dem ich ihm klar machte, dass auch eine Hausbank wechselbar ist.
Guten Morgen
Der Chartlord |