Paion: Daten / Fakten / Nachrichten / Meinungen

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neuester Beitrag: 21.05.22 14:52
eröffnet am: 08.12.16 20:02 von: Kassiopeia Anzahl Beiträge: 12070
neuester Beitrag: 21.05.22 14:52 von: bülow Leser gesamt: 2656037
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08.12.16 20:02
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2047 Postings, 2386 Tage KassiopeiaPaion: Daten / Fakten / Nachrichten / Meinungen

Liebe Investierte , Nichtinvestierte und Interessierte in und an Paion

Ein Forum dient dazu sich gegenseitig zu informieren, sachlich, auch kontrovers,  zu diskutieren und sich dadurch gegenseitig zu helfen.
Der Thread

?Paion, eine Fledermaus lernt wieder fliegen?

hat o.g. Ziele immer mehr verloren, bis so gut wie keine sachlichen Informationen mehr zu lesen waren. Die wenigen sachlichen Beiträge konnte man in der Flut der Mitteilungen teilweise überlesen. USER mit guten Beiträgen, haben aus Frust das Forum verlassen, deren Beiträge ?mir? fehlen. Das finde ich mehr als schade !

Durch diesen Thread möchte ich den Versuch eines Neuanfanges wagen um wieder einen sachlichen informativen Meinungsaustausch in Gang zu bringen.
Freuen würde ich mich, wenn manche ehemaligen Schreiber ?reaktiviert? würden


Ich möchte dass hier folgende Regeln beachtet werden:

- respektvoller Umgang miteinander, auch bei unterschiedlichen Meinungen.

- Dasselbe gilt gegenüber Dritten (Bsp. Vorstand als Lügner bezeichnen). Was ich jemanden nicht direkt in das Gesicht sagen kann, gehört auch nicht anonym im Forum gepostet

- Beleidigungen und Anfeindungen gehören nicht in das Forum. (wer nicht anders kann ? Bordmail)

- Selbstdarsteller sollen sich an anderer Stelle produzieren, nicht hier !

Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass solche elementaren Dinge für manche USER explizit genannt werden müssen.

Dies ist ein Angebot an alle, sich hier konstruktiv einzubringen und vom Forum zu profitieren.
Ob der Versuch gelingt und das Angebot angenommen wird, wird die Zukunft zeigen

Viele Grüße an alle Leser und Schreiber hier im Forum, und allen Investierten (Long oder Short)
viel Erfolg bei Euren Invests


Kassiopeia  
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12044 Postings ausgeblendet.

19.05.22 17:41

Clubmitglied, 640 Postings, 918 Tage Regi51@viennagirl das war nicht regi

19.05.22 18:08
2

1048 Postings, 1259 Tage flavirufaKorean Journal of Anesthesiology

Published online May 19, 2022.
Remimazolam ? current knowledge on a new benzodiazepine intravenous anesthetic agent
https://ekja.org/journal/view.php?doi=10.4097/kja.22297
Seong-Hyop Kim1,2, Jörg Fechner3
1Department of Anesthesiology and Pain medicine, Konkuk University Medical Center, Konkuk University School of Medicine, Seoul, Korea
2Department of Medicine, Institute of Biomedical Science and Technology, Konkuk University School of Medicine, Seoul, Korea
3Department of Anesthesiology, Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nuremberg, University Hospital Erlangen, Erlangen, Germany
DOI: https://doi.org/10.4097/kja.22297    [Epub ahead of print]

Zusammenfassung
Intravenöse Anästhetika wie Midazolam, Propofol oder Ketamin werden routinemäßig zur Anästhesie und Sedierung eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass sie bei verschiedenen Patientengruppen und in unterschiedlichen klinischen Situationen Amnesie, Sedierung und Hypnose wirksam einleiten und aufrechterhalten können. Alle Anästhetika können jedoch unerwünschte Nebenwirkungen wie hämodynamische Instabilität, Atemdepression oder eine langsame Erholung aufgrund einer verlängerten Sedierung nach dem Eingriff verursachen. Remimazolam, ein vor kurzem in Korea zugelassenes Benzodiazepin für die Allgemeinanästhesie und Sedierung bei Eingriffen, wurde erfolgreich für die Allgemeinanästhesie und Sedierung eingesetzt. Auf der Grundlage der bisher verfügbaren Daten liegen keine eindeutigen Erkenntnisse über den Einsatz von Remimazolam bei verschiedenen Patientengruppen und unter verschiedenen chirurgischen Bedingungen vor. Im Hinblick auf die spezifischen pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Eigenschaften von Remimazolam ist davon auszugehen, dass die Zahl der Verabreichungen von Remimazolam für eine sichere Allgemeinanästhesie und Sedierung zunimmt. Ziel dieser Übersicht ist es, einen Überblick über die spezifische grundlegende und klinische Pharmakologie von Remimazolam zu geben und es mit Midazolam und Propofol zu vergleichen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)  

19.05.22 19:05
1

425 Postings, 724 Tage Leo58Viennagirl66

Nun, kurz und knapp, jeder kann seine eigene Meinung zu der "Pommesbude" ob positiv oder negativ haben.
Und die Zahlen machen den Kurs.

Was mir aber besonders im Magen aufstößt sind die Aussagen des Managements zum Kurs oder deren Einschätzung zu Paion im Verhältnis zum Markt. Ich beziehe mich da auf Interviews des CEO.

Signifikant dafür wie schnell man innerhalb eines1/2 Jahres die Prognose zum BE geändert hat.

Bei aller Bescheidenheit...aber das ist für mich einfach nicht seriös.

Manchmal ist ein bisschen weniger mehr wenn Sie verstehen was ich meine.

 

19.05.22 20:54

688 Postings, 659 Tage selsingenNur für high-risk Anleger!

Die Paion-Aktie ist weiter auf Talfahrt. Mit einem Minus von über drei Prozent fiel die Aktie des Speciality-Pharma-Unternehmens auf ein neues Jahrestief.
Innerhalb der letzten zwölf Monate hat sich der Kurs der Paion-Aktie nahezu halbiert.

Die Paion-Aktie ist nach wie vor nur für high-risk Anleger von Interesse.
Der kommerzielle Erfolg der Produkte ist schwer einzuschätzen.
Zudem ist Paion ein sehr kleines Unternehmen, dessen geringe Finanzkraft einen Wettbewerbsnachteil darstellen kann.
Anleger, die ihr Geld gerne im Bereich Speciality-Pharma investieren wollen, finden attraktivere Investmentoptionen als die Paion-Aktie.
.finanztrends  
Angehängte Grafik:
screenshot_2022-05-19_205403.jpg (verkleinert auf 94%) vergrößern
screenshot_2022-05-19_205403.jpg

20.05.22 10:15

334 Postings, 2672 Tage ReferentRisiko

Im letztjährigen Jahresbericht war ja die Risikobewertung für den kommerziellen Erfolg von Remi als hoch angesetzt, da eine Durchsetzbarkeit des hohen Preises problematisch werden könne. Dies zeigt sich jetzt wohl sehr deutlich. Ein gutes und preislich attraktives Produkt hätte wohl eine automatische Nachfrage und müsste nicht aufwändig suggeriert werden. Ich sehe noch immer 2 Vorgänge, die mich stutzig machen.
1. wie schon letzte Woche geschrieben eine Aktienzusammenlegung, wodurch die ausgereichten Optionsaktien zu 2,--Euro dann vom Vorstand eingelöst und gewinnbringend verkauft werden können und
2. eine weitere Kap.erhöhung, die fehlschlägt und die Pleite nach sich bringt. In diesem Fall könnte ein anderes Pharmaunternehmen das Portfolio äußerst günstig aufkaufen und Remi zu einem Schleuderpreis bzw. preisgleich mit Propofol auf den Markt als Massenprodukt bringen, da ja keine Entwicklungskosten umgelegt werden müssen. Dann wäre der kommerzielle Erfolg gegeben, aber leider nicht für die Aktionäre, die alles finanziert haben. Nutzniesser ist in diesem Fall die Vorstandschaft von Paion mit jahrelang hochdotierten Posten, die Übernahmefirma und letztlich die Patienten.
Ich hatte schon immer an dem extrem hohen Preis von ca. 35 Euro ggü. Propofol mit ca. 5,50 Euro/20 ml gestossen, da der Nutzen diese Preisdifferenz meines Erachtens nicht aufwiegt und auch die Kassen dem Sparzwang unterliegen.  

20.05.22 10:38
2

773 Postings, 3051 Tage neutroRef

Ich gehe mal stark davon aus, dass bei den Aktienoptionen bei einer Zusammenlegung der Aktien das ganze entsprechend  angepasst wird?.da wird es Regeln für geben.  

20.05.22 11:11

3375 Postings, 291 Tage Highländer49Paion

20.05.22 11:50

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernreferent

nochmal:
die produkte sind in der eu noch nicht auf dem markt.......simpel und somit verständlich ausgedrückt

südkorea hat in der ersten drei monaten dieses jahres ca. 0,8 mio umgesetzt......

und die restlichen 30 mio werden zum größten teil ohne verwässerung finanziert.....

nur mm  

20.05.22 12:00

685 Postings, 2509 Tage ahwasMehrdiegern

Stimmt so nicht.
In ein paar Ländern ist Paion schon aktiv. Z.B. GB  

20.05.22 12:43

1048 Postings, 1259 Tage flavirufafrühe Nutzenbewertung

Bei Arzneimitteln mit Zusatznutzen bestimmt das Ausmaß dieses Zusatznutzens den Erstattungsbetrag. Dieser wird als Rabatt auf den Herstellerabgabepreis im Anschluss an das Nutzenbewertungsverfahren zwischen pharmazeutischen Unternehmern und GKV-Spitzenverband verhandelt.
https://www.kbv.de/html/fruehe-nutzenbewertung.php

Gründe für die Änderung der Genehmigung(en) für das Inverkehrbringen
Auf der Grundlage der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen zu Remimazolam ist der CHMP der Ansicht, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Remimazolam-haltigen Arzneimittels (der Remimazolam-haltigen Arzneimittel) unverändert ist, wenn der vorgeschlagenen Änderungen an der Produktinformation
Der CHMP empfiehlt, die Bedingungen der Zulassung(en) zu ändern
https://www.ema.europa.eu/en/documents/...-product-information_en.pdf

 

20.05.22 14:21

110 Postings, 812 Tage viennagirl66Der Preis vom Remimazolam MUSS runter....

Ich sehe die größte Hürde bei dem Vertrieb/Verkauf, in dem hohen Preis, das ist unbestritten. (Fast) egal wie, aber Remi muss günstiger werden und zwar wesentlich günstiger, dann wird der Verkauf kein Problem sein. Remimazolam in jeder Hinsicht überlegen gegenüber Propofol oder Dormicum, der einzige (leider nicht unwesentliche) Nachteil ist der Preis. Ich weiß nicht, ob man mit den Koreanern darüber reden, einigen kann, aber eine Massenproduktion mit günstigeren Endpreisen würde sehr viel helfen.

Paion hat wirklich überzeugende Produkte (ich denke, 2 Produkte kommen noch später dazu - frag mich jetzt nicht, aus welchem Geld), das Problem liegt "allein" in Marketing. Es ist kein medizinisches Problem mehr, alle Zulassungen wird Remimazolam erhalten, egal wo und in welcher Indikation, ist nicht das Problem. Ein gutes Produkt oder mehrere Produkte mit excellenter Werbung (falls schon erlaubt ist) mit einem sehr lukurativen Preis lassen sich relativ leicht zu verkaufen. So einfach ist das - theoretisch. :)
Ich würde auf jeden Fall am Anfang wesentlich niedrigere Margen in Kauf nehmen, nur um den Umsatz am Anfang zu forcieren und das Produkt bekannt zu machen. Dazu braucht man professionellen Marketinmanager und gute Beziehungen bei der Herstellung. Das ist die Aufgabe und nichts anderes. Wenn das gelingt, können die Trolls schreiben was sie wollen, Paion wird erfolgreich und schon gar nicht pleitegehen. Also Aufgaben haben die genug, ob sie das bewältigen können, leider weiß ich nicht, aber durchaus machbar. (Ich verstehe die Trollen nicht, warum melden sich nicht in Aachen und erklären in der Pommesbude dem unfähigen Management, wie man eine Firma erfolgreich führt? Die Antwort kennt  jeder intelligente Mensch.)
Leider das ganze dauert länger, als man erhofft hatte, jammern und täglich in Frust baden hilft überhaupt nicht. Jeder sollte aber machen, was für richtig hält. Ich sitze auch fett im Minus, habe auch Fehler gemacht, jetzt muss ich leider länger warten, als ich dachte. (Der  Marktumfeld ist noch dazu......) Ich gebe aber nicht auf. Macht´s gut! (Ihr wisst schon: Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.)  

20.05.22 15:17
2

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernahwas

ich hatte extra eu geschrieben.....
aber natürlich hast du recht, dass wir in nl und dänemark mit remi schon auf dem markt sind...

wollte es einfach ausdrücken :) ist schon komplex :)

nl und dänemark machen gerade mal ca. 5 % des adressierbaren marktes ewr aus....da kann man doch fast von nicht auf dem markt sprechen...

und natürlich hast du recht, paion ist in vielen ländern aktiv  

20.05.22 15:40
2

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernvienna....

grds. ist ein niedrigerer preis natürlich ein argument
allerdings wie oft muss ich betäubt werden ...

warum rinderfilet und nicht schweinenacken ( mag ich beides) rinderfilet ist aber gesünder.....

ich bin privat, da nehme ich das beste
provokant maybe, aber betäubumg mit remi ist für den einzelnen gerade mal ne kiste bier weniger....

und ein zwischenfall kostet den krankenkassen tausend kisten bier....

nma werden die remi entsprechend dem zusatznutzen erstatten (siehe dazu auch post von flavi)
 

20.05.22 17:20

1048 Postings, 1259 Tage flavirufaKorea

Anesthetic care for electroconvulsive therapy
Anesth Pain Med (Seoul). 2022 Apr 30; 17(2): 145?156.
doi: 10.17085/apm.22145
https://www.anesth-pain-med.org/journal/view.php?d

Anästhesie bei der Elektrokrampftherapie
Benzodiazepine, wie Midazolam und Lorazepam, können die Schwelle und Dauer von Krampfanfällen nach EKT verändern. Bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum Benzodiazepine einnehmen, kann es aufgrund ihrer krampflösenden Wirkung zu keinen Anfällen kommen [68]. Kürzlich wurde Remimazolam, ein neuartiges ultrakurz wirksames Benzodiazepin, in vielen Ländern zugelassen. Obwohl es keine veröffentlichten Berichte über die Wirkungen von Remimazolam als Teil eines EKT-Protokolls gibt, könnte es ähnliche krampflösende Wirkungen haben wie andere Benzodiazepine [69].

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)  

20.05.22 17:37

334 Postings, 2672 Tage ReferentMehrdiegern

Ich bin auch privat versichert und würde Remi nehmen. Im gesetzl. Bereich gelten aber OP-Pauschalsätze im Rahmen der Kostendämpfung und da gehen Mehrkosten zulasten des Krankenhausträgers. Remi wird ja auch vorerst nur an Krankenhäuser zumindest in Deutschland vertrieben, wie mir seinerzeit Hr. Penner sagte.  

20.05.22 17:55

1048 Postings, 1259 Tage flavirufaGiapreza

Protocol Compliance Guiding Angiotensin II Use in Post Cardiovascular Surgery Vasoplegia
Critical Care Explorations: May 2022 - Volume 4 - Issue 5 - p e0687
doi: 10.1097/CCE.0000000000000687
https://journals.lww.com/ccejournal/Fulltext/2022/...I_Use_in.11.aspx

Zusammenfassung
ZIELE:
Katecholamine und Vasopressin werden in der Regel bei Patienten mit postkardiovaskulärer Vasoplegie (PCSV) eingesetzt. Eine multimodale Therapie, einschließlich Methylenblau (MB), Hydroxocobalamin und Angiotensin II (Ang II), kann die Ergebnisse bei Patienten verbessern, die trotz Katecholamin- und Vasopressin-Therapie hypoton bleiben. Ein standardisiertes Vorgehen ist jedoch noch nicht etabliert. Wir haben im Emory-Gesundheitswesen ein Protokoll (Emory-Protokoll) erstellt, das Leitlinien für die Noradrenalin-Äquivalentdosis (NED) und die Verwendung von Nicht-Katecholaminen im Rahmen der PCSV enthält, und wollten die klinische Bedeutung der Einhaltung des Protokolls ermitteln.

Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen, haben trotz ausreichender Herzfunktion ein Risiko für postoperative Hypotonie und benötigen oft signifikante Dosen von Vasopressoren, um den Blutdruck nach der Trennung vom kardiopulmonalen Bypass (CPB) zu unterstützen. Postoperative Hypotonie, auch bekannt als postkardiovaskuläre Vasoplegie (PCSV), ist durch einen niedrigen systemischen Gefäßwiderstand mit normalem oder verbessertem Herzzeitvolumen gekennzeichnet und mit hohen Mortalitätsraten verbunden (1). Derzeit ähnelt die Behandlung von PCSV der des septischen Schocks und umfasst die Verabreichung von Flüssigkeiten und Vasopressorunterstützung. Frühere Studien zu PCSV haben diese Behandlungsmodalitäten in diesem Zusammenhang primär untersucht.

In jüngster Zeit wurde die Verwendung von Nichtkatecholamin-Vasopressoren für PCSV hervorgehoben (2). Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen, werden häufig mit einer Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) behandelt. Darüber hinaus ist die höchste Dichte des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) auf dem pulmonalen Kapillarendothel vorhanden, so dass die Wirkung von CPB die RAAS-Dysfunktion weiter verschlimmert. Daher kann IV Angiotensin II (Ang II) ein ideales Mittel zur Behandlung von PCSV sein. Endogenes Ang II ist ein Peptidhormon, das auf natürliche Weise vom Körper produziert wird und den Blutdruck durch Vasokonstriktion sowohl der Arterien als auch der Venen und die Natriumreabsorption reguliert, was zu einem Anstieg des mittleren arteriellen Drucks (MAP) führt (3). Die Studie Angiotensin II for the Treatment of High-Output Shock 3 (ATHOS-3) zeigte, dass die Verabreichung von Ang II einen niedrigen Blutdruck unterstützt und die Gesamtmenge anderer Vasopressoren bei Patienten mit High-Output-Schock (4). Eine Post-hoc-Analyse von ATHOS-3 identifizierte 16 Patienten mit PCSV und beschrieb einen robusten Blutdruckeffekt als Reaktion auf Ang II (5). Weitere Fallberichte beschreiben die erfolgreiche Down-Titration von Katecholaminen im Setting von Ang II für PCSV (6,7).

SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Die Einhaltung des Emory-Protokolls, das die frühzeitige Einleitung der Nicht-Katecholamine Vasopressin, MB, Hydroxocobalamin und Ang II bei niedrigeren Katecholamindosen bei Hochleistungsschocks betont, ist mit einer verbesserten Intensivmortalität verbunden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)  

20.05.22 18:45

3190 Postings, 4318 Tage nuujPennystock

das ist dann eine besondere Klasse. Finanzakrobaten machen sich das zum Spielball. Kurs anspitzen und dann wieder verkaufen, wenn andere gekauft haben.  Pennystock ist downgrade. Die letzte Stufe vor der Insolvenz. Da fragt man sich; Paion wohin bist du gekommen? Der Kurs ist für Omaria ein schlechtes Zeugnis. Wer will denn den beschäftigen?. Der neue CFO sollte schleunigst den Kurs in gesundes Fahrwasser bringen. Oder ist es gar beabsichtigt, ihn so niedrig zu halten? Ich halte zwar immer noch. Aber bei Paion ist es so wie mit den Pfifferlingen.  

20.05.22 20:38

632 Postings, 4182 Tage Martin Sp.Einfach nur schade,

ich war über fast zehn Jahre hier massivst investiert, habe dann aber die Reisleine gezogen und bin dann bei Steinhoff bei 0,05 bis 0,10 E vollumfänglich eingestiegen : Ich gehe davon aus, dass diese beiden Aktien in zwei Jahren pari seinen sollten.

Und dann komme ich zurück . Abgemacht !  

20.05.22 20:54
2

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernreferent

was du schreibst ist nach meiner meinung grds. richtig (Kostenpauschale /-dämpfung).

deshalb habe ich auch auf flavirufas post hingewiesen, indem die höhe der kosten für die krankenhäuser in abhängigkeit von der feststellung des zusatznutzens eines medikaments (hier natürlich remimazolam) dargestellt wird.

d.h. hoher zusatznutzen bringt größere rabatte von den gesetzlichen krankenkassen (als erstattung an paion) und damit einen geringeren preis für remi in den krankenhäusern.

deshalb hat nmm auch paion noch nicht mit der vermarktung in deutschland angefangen (können).
es wurde für ks allein noch kein "zusatznutzenverfahren" beantragt, weil dieses sehr aufwendig ist.
paion hat sich entschlossen, erst nach zulassung remi aa mit dem zusatznutzenverfahren für beide indikationen gleichzeitig zu beginnen.
folglich wäre auch nur eine verhandlung mit den gkv notwendig.

hier das zitat aus flavirufas - post
quelle: www.kbv.de/html/fruehe-nutzenbewertung.php

Bei Arzneimitteln mit Zusatznutzen bestimmt das Ausmaß dieses Zusatznutzens den Erstattungsbetrag. Dieser wird als Rabatt auf den Herstellerabgabepreis im Anschluss an das Nutzenbewertungsverfahren zwischen pharmazeutischen Unternehmern und GKV-Spitzenverband verhandelt.

 

20.05.22 21:38
3

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernzusatznutzen von giapreza

festgestellt

in kürze zusammengefasst:

giapreza (Angiotensin-II) wurde Abfang 2022 abgeschlossen
(Antrag 15.07.2021 von paion)

zunächst ohne zusatznutzen bewertet (13.10.2021)

nach gesprächen mit G-BA und auslegung von Angiotensin II als
Zweit- und Drittlinientherapie wurde ein Zusatznutzen in Bezug auf die Sterblichkeit
festgestellt.
jetzt laufen die preisverhandlungen mit dem dachverband der gesetzlichen krankenkasse.

genauer nachzulesen:

paion gb 2021 seite 14
oder
erste bewertung ohne zusatznutzen (tut euch die 60 Seiten nicht an, bewertung steht auf seite 34 "zusatznutzen nicht belegt"

https://www.g-ba.de/downloads/92-975-4947/...Angiotensin-II_D-711.pdf

 

20.05.22 21:45

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernmartin sp

schade mit paion
viel glück bei steinhoff...........mutig  

20.05.22 21:50

1048 Postings, 1259 Tage flavirufamehrdiegern

hervorragend, danke!  

20.05.22 22:10

2361 Postings, 2965 Tage mehrdiegernflavirufa

ehrt mich
danke dir, du lieferst ständig .....  

21.05.22 14:52
1

4999 Postings, 4391 Tage bülowFlavi und mehrdingern

Vielen herzlichen Dank  

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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