IVU - sachlich und konstruktiv

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neuester Beitrag: 08.12.22 11:20
eröffnet am: 08.01.15 20:16 von: AngelaF. Anzahl Beiträge: 9820
neuester Beitrag: 08.12.22 11:20 von: nuuj Leser gesamt: 3036489
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08.01.15 20:16
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4254 Postings, 4938 Tage AngelaF.IVU - sachlich und konstruktiv

Hier also der neue IVU-Thread.

Es ist erlaubt und erwünscht, positives als auch negatives zur IVU-Aktie zu schreiben.

Es ist nicht erlaubt aus der Luft gegriffene Anschuldigungen zu äußern und User persönlich anzugreifen.  
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9794 Postings ausgeblendet.

02.12.22 13:17
9

9 Postings, 3397 Tage SyrtakihansUnternehmensprognose

Die Nachvollziehbarkeit der Unternehmensprognose hängt übrigens, sofern sie überhaupt noch gegeben ist, an dem Wort "über" (Zitat: Rohergebnis von über 80 Mio. EUR).

Wenn man die Entwicklung der Personalaufwendungen, der sonstigen Aufwendungen und Abschreibungen nach Q4 extrapoliert, dann hat man die Zahlen des gesamten Geschäftsjahres. Die drei Aufwandsposten dürften sich in 2022 auf 61,9 bzw. 11,9 bzw. 4,5 Mio. EUR belaufen.

Wenn sich das EBIT auf 14,0 Mio. EUR belaufen soll, dann ergibt sich:

Rohergebnis 92,3
Personal 61,9
sonstige Aufwendungen 11,9
EBITDA 18,5
Abschreibungen 4,5
EBIT 14,0

Man kann daraus ableiten: Wir brauchen ein Rohergebnis von weit über 80 Mio. EUR, um das geplante EBIT noch erreichen zu können. Falls das Rohergebnis nur wenig über 80 Mio. EUR zu liegen kommt, wird die EBIT-Prognose verfehlt.  

02.12.22 13:17

9 Postings, 3397 Tage SyrtakihansUnternehmensprognose

Die Nachvollziehbarkeit der Unternehmensprognose hängt übrigens, sofern sie überhaupt noch gegeben ist, an dem Wort "über" (Zitat: Rohergebnis von über 80 Mio. EUR).

Wenn man die Entwicklung der Personalaufwendungen, der sonstigen Aufwendungen und Abschreibungen nach Q4 extrapoliert, dann hat man die Zahlen des gesamten Geschäftsjahres. Die drei Aufwandsposten dürften sich in 2022 auf 61,9 bzw. 11,9 bzw. 4,5 Mio. EUR belaufen.

Wenn sich das EBIT auf 14,0 Mio. EUR belaufen soll, dann ergibt sich:

Rohergebnis 92,3
Personal 61,9
sonstige Aufwendungen 11,9
EBITDA 18,5
Abschreibungen 4,5
EBIT 14,0

Man kann daraus ableiten: Wir brauchen ein Rohergebnis von weit über 80 Mio. EUR, um das geplante EBIT noch erreichen zu können. Falls das Rohergebnis nur wenig über 80 Mio. EUR zu liegen kommt, wird die EBIT-Prognose verfehlt.  

02.12.22 16:55
6

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaDa hast du leider recht

Ich hätte mir den Q3 Bericht wohl doch mal genauer anschauen sollen.

Dass die Personalkosten überdurchschnittlich gestiegen sind, hatte ich zwar schon geschrieben, aber das eher nur im Vorstandskommentar gelesen statt mal die GUV im Detail anzuschauen. Da wird klar, dass Personalkosten wirklich erheblich überdurchschnittlich angezogen sind, und auch die SbA und Abschreibungen sind höher als von mir am Jahresanfang kalkuliert. Wie gesagt, dürfte natürlich alles mit LBW zu tun haben, aber auch generellen Anpassungen der Wachstumskapazitäten.

Alles in allem wird also meine Ebit-Spanne aus dem letzten Posting von 14-19 Mio nur erreicht, wenn man 91-97 Mio Rohergebnis erzielen würde. Das ist aus genannten Gründen nicht unmöglich, da man ja nach 9 Monaten schon weit deutlicher gewachsen ist als es die "über 80 Mio Rohergebnis" im Gesamtjahr erwarten lassen würden, aber ich richte mich jetzt eher mal auf 14-15 Mio Ebit ein.

Insgesamt schon etwas merkwürdige Kommunikation des Vorstands. Da hätte man eigentlich nach der LBW Übernahme oder zumindest mit Bekanntgabe des Halbjahresergebnis die Prognose justieren müssen. Sprich, Umsatz/Rohergebnis-Prognose nach oben anpassen, Ebit beibehalten. So wie es jetzt immernoch kommuniziert wurde, kommt man in diese Turbulenzen meines Postings zuvor. Man wunderte sich, wieso man so wenig Rohergebnis im Gesamtjahr machen soll, wenn man nach 9 Monaten so weit im Wachstum vorne liegt. Und dadurch kalkulierte ich grob mit entsprechend hohem Ebit. Klarer Fehler meinerseits, aber auch bedingt durch die aus meiner Sicht unglückliche Vorstandskommunikation. Wäre schon heftig, wenn man auf 117-119 Mio Umsatz und 90-92 Mio Rohertrag kommt und diesbezüglich also die Prognose meilenweit überbietet, aber beim Ebit nur glatt auf die anvisierten 14 Mio kommt. Eine Prognoseerhöhung wäre dann eigentlich keine. ... aber mal sehen, vielleicht stellt das Management das demnächst mal klar. Wäre schön, wenn das noch vor Weihnachten geschieht, damit man auch für 2023 leichter prognostizieren kann. Bei 14 Mio Ebit käme man etwa auf 9,5 Mio ? Überschuss, also KGV bei 31 aktuell. Das ist dann schon nicht mehr so günstig wie gedacht, zumal die Übernahme den Cash noch entsprechend reduziert hat. Ich hoffe, da kann IVU die Margen nächstes Jahr wieder steigern.  
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the harder we fight the higher the wall

04.12.22 20:07

335 Postings, 2341 Tage Porter70Rohergebnis

Ist es blauäugig die Steigerung  demzufolge für das Gesamtjahr von 97 Mio. Euro möglich. Die Personalkosten waren ja auch schon im dritten Quartal 2022 entsprechend gestiegen.  

04.12.22 20:11
1

335 Postings, 2341 Tage Porter70Rohergebnis 2.Versuch

Ist es blauäugig das Rohergebnis aus dem Vorjahr in Höhe von 75 Mio. Euro auf das Gesamtjahr hochzurechnen? Unter Berücksichtigung einer Steigerung von 30 Prozent würde es 97 Mio. Euro betragen. Die Personalkosten waren ja auch schon im dritten Quartal 2022 entsprechend gestiegen.  

05.12.22 00:03

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaWie kommst du auf 30%?


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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 05:30
1

335 Postings, 2341 Tage Porter70Ganz

einfach das Rohergebnis ist von Quartal 3/21 zu Quartal 3/22 von 46 Mio. auf 59 Mio. Euro gestiegen. Waa spricht dagegen, ausser Verschiebungen, dass das Rohergebnis von 75 Mio. auf 97 Mio. Euro steigt. Wäre dich lediglich eine Fortsetzung des Trends.  

05.12.22 09:12
4

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaOkay, aber dafür finde ich ehrlich gesagt die

Datenlage etwas dünne, um da von einem stabilen Trend zu sprechen. Aus drei Quartalen mit höchst unterschiedlichem Wachstum von einem 30% Wachstums-Trend zu schließen, ist dann halt etwas verfrüht.

Ich mein, wir hatten in Q1 etwa 9% Wachstum, in Q2 hatten wir etwa 25% Wachstum, und in Q3 dann etwa 50% Wachstum. Heißt das jetzt, dass der Trend sich sogar beschleunigt, und wir in Q4 mit 60% Wachstum rechnen können und dann bei 107 Mio landen? Natürlich nicht, schon generell nicht, aber im besonderen weil bei IVU der Umsatz in Q4 saisonal immer mit Abstand am höchsten ist. Genauso wenig wie der Trend sich einfach beschleunigt, kann man aber auch nicht sagen, dass es einen 30% Trend gibt.

Aber wie gesagt, leider hat der Vorstand durch die unklare Kommunikation jetzt diese höchst unterschiedlichen Erwartungen verursacht. Es ist denkbar dass es Verschiebungen gab und wir in Q4 gar nicht mehr wachsen, sondern stagnieren, wobei selbst das noch auf Jahresbasis einem Umsatz von 89,4 Mio ? entsprechen würde. Es kann sein, das wir in Q4 die sonst üblichen Wachstumszahlen auf Jahresbasis von um die 10% sehen, was dann etwa auf 92 Mio Umsatz hinausläuft. Oder die von dir durchschnittlichen (aber eben nicht gleichmäßigen) Wachstumsraten von 30% des laufenden Jahres. Dann kämen wir auf 97 Mio.  Vielleicht schrumpfen wir in Q4 aber auch mal, falls es beispielsweise in Q4/21 positive Verschiebungen ins Q4 gab und dieses Jahr dafür in die Vorquartale. Dann werden es eher um die 85 Mio. Man weiß es einfach nicht. Die letzten 5-10 Jahre war das wirklich wesentlich einfacher für mich, erst recht was die daraus dann resultierenden Gewinne betrifft. ? ganz so einfach wie du es machst, ist es jedenfalls nicht. Ich werde die nächsten Tage dazu mal die IR Anschreiben und darum bitten, dass der Vorstand da bis Weihnachten etwas mehr Klarheit reinbringt, weil die bisherige Kommunikation der Prognose einfach diese unterschiedlichen Erwartungen schüren muss. Und nichts ist schlimmer als zu hohe Erwartungen und sich daraus ergebener falsche Berechnungen zu zukünftigen Gewinnen und sich daraus ergebene Hoffnungen.
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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 09:13

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaWenn ich von Umsatz schrieb, meinte ich natürlich

das Rohergebnis.
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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 09:41

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaDie Hauptfrage ist dabei ja auch, ob LBW

einen ähnlichen saisonalen Verlauf hat wie IVU bisher.

Das kann ziemlich entscheidend für die Frage sein, wie man diese bisher höchst unterschiedliche Wachstum der einzelnen Quartale und dann vor allem das umsatzstarke Q4 beurteilt. Allein weil Q4 letztes Jahr knapp 30 Mio Rohertrag brachte, macht das gegenüber den bisherigen Quartalen mit LBW natürlich schon einen enormen Unterschied.

Aber wie gesagt, ich werd mir bis morgen da mal 2-3 Fragen an die IR überlegen.
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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 10:24
3

6253 Postings, 1941 Tage CoshaAch Kinder

Am Ende reicht die Kommunikation völlig aus. Prognose wurde bestätigt.
Personalaufwand steigt, das ist die eigentlich gute Nachricht, denn gutes Personal zu finden ist eine der wichtigsten Fragen, die ein Unternehmen beantworten muss und das wird auch so bleiben.
 Kann mich noch an die Diskussion mit Katjusha bzgl. Personalaufbau erinnern, ob das so bleibt etc. pp.
Für mich zeigen die Meldungen zur Markterschließung iberische Halbinsel, Tochtergesellschaften in Ungarn und Schweden, das neue Team in Polen, dass die IVU das Geschäft weiter internationalisieren und erweitern will.
Da ist es kurzfristig ziemlich Latte, wo das EBIT landet.

Auch die Beteiligung an TrenoLab oder die Übernahme der LBW Optimization würde ich weniger unter dem Aspekt der kurzfristigen Auswirkung Umsatz und Gewinn behandeln.
Finde das wenig spannend, ob jetzt LBW 1 Mio. mehr an Überschuss bringt.

Mit den Tools von TrenoLab rundet man die IVU Software ab, bietet Verkehrsunternehmen etwas inclusive, was sie sonst extra ordern müssten z.B. bei Fahrplan Simulationen. IVU.rail/IVU.suite wird so einfach zu einem noch attraktiveren Software-Angebot.

Die Optimierungs-Algorithmen der LBW sind noch schwerer abzugrenzen, weil sie bereits in den Software Angeboten der IVU drin sind. Das war quasi eine strategische Entscheidung der Ressourcensicherung. Ob das Fremdkundengeschäft beibehalten oder ausgebaut wird, keine Ahnung, im Vordergrund wird aber sicher die Arbeit an IVU Software Produkten sein.

Auch dass das Cash durch diese Entscheidungen geringer und die Bewertung der IVU gestiegen ist, ist doch egal.
Im Gegenteil würde ich mir eine weitere Übernahme wünschen, z.B. im Bereich Verkehrsberatung etc.
dazu habe ich ja auch schon häufiger was geschrieben.
Insgesamt sehe ich die IVU mit diesen Entscheidungen auf gutem Kurs, einiges geht auch in die Richtung meiner Nachfragen bei der HV.
Die IVU bleibt ja konservativ und sicher als Investment, wagt aber offensichtlich etwas mehr an Investitionen, um weitere Kunden und Aufträge in alten Kernmärkten, wie in noch schwach erschlossenen Regionen zu gewinnen.
Und das ist genau richtig in dieser Zeit.
 

05.12.22 10:44
3

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaNa ja Cosha, als Unternehmer würde ich das zu 100%

so unterschreiben, aber als Anleger/Aktionär spielt es durchaus eine enorme Rolle für das Kurspotenzial.

Ich war ja nie so optimistisch wie andere User was zukünftige Skaleneffekte und damit Margen betrifft. Scansoft war da beispielsweise in seinen Postings hier wesentlich optimistischer. Ich hatte da immer schon gewarnt, weil ja auch der Vorstand immer wesentlich niedrige mittelfristige Margenziele veröffentlicht hatte als wir uns das so ausmalten. Mich hat das zwar dann auch immer vorsichtiger gemacht, aber generell habe ich das eher für das typische IVU Vorstands Understatement gehalten.
Wenn man jetzt aber die von Syrthakihans dargelegte neue Kostenstruktur anschaut, die du nachvollziehbar rechtfertigst/erklärst (was ich absolut richtig finde), dann ändert das schlichtweg etwas an meinem Gewinnerwartungen der kommenden Jahre, und zwar nicht zu knapp. Ich kann mich ja jetzt hier nicht hinstellen und einfach lügen, um der guten Laune wegen.
Aber wie gesagt, vielleicht ist auch einfach noch zu vielem im Unklaren bezüglich neuer Wachstumsraten und Kostenstruktur. Wenn das geklärt und erklärt ist, bin ich der Erste, der sofort den Vorstand auch für die verbesserte Kommunikation wieder lobt und hoffentlich auch wieder optimistischer bezüglich zukünftiger EBIT-Margen wird. Aber Fakt ist erstmal, dass Syrthakihans da einen wunden Punkt getroffen hat. Es wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr weit mehr Wachstum geben als erwartet, aber deutlich niedrige Margen. Das gleicht sich erstmal aus, aber entscheidend ist ja was das für die nächsten Jahre heißt. Nur darum gehts mir. Wenn man jetzt weiter 20-30% im Rohertrag pro Jahr wachsen würde, würde ich hier Freudentänze aufführen und mein Depot zu 50% mit IVU Aktien befüllen. Gehe ich ?nur? von dem 10-12% aus, die ich bisher auch immer kalkuliert hatte, dann sieht es mit der neuen Kostenstruktur dann halt dürftiger aus was zukünftige Ebits betrifft als ich bisher kalkulierte. Das macht dann (erst recht in schwierigerem Börsenumfeld) einen Unterschied, ob ich 2024 mit 23-24 Mio oder mit 18-19 Mio EBIT rechnen kann.
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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 11:06
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16085 Postings, 6315 Tage ScansoftIch bin ja bekanntlich immer

zu optimistisch. Bei Softwareunternehmen besteht halt die Besonderheit, dass der größte und wesentliche Kostenblock Personalkosten sind und hier leider im IT Bereich große Knappheit herrscht. Allerdings funktionieren Softwareunternehmen auch, wenn man mal 20 bis 30% des Personals streicht. Damit verringert man das Wachstumspotential, würde aber die Margen dramatisch erhöhen. Ist halt eine Frage des Marktpotentials. Wenn man noch große Chancen im Markt sieht, sollte man investieren. Falls der Markt verteilt ist, kann man auch gerne die Margen in Richtung 30% laufen lassen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

05.12.22 11:28
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6253 Postings, 1941 Tage CoshaRelativieren

würde ich deine Aussage, was die Erwartung der Gewinne der kommenden Jahre betrifft.
In der Diskussion damals hatte ich schon betont, dass ich hoffe, IVU baut Personalkapazitäten für die Zukunft auf, weil jetzt wirklich eine wichtige Phase im Verkehrsbereich beginnt, gepusht durch mehrere Mega Trends, die sich teilweise sogar gegenseitig nähren und verstärken.
IVU wird wie gesagt nie zu den aggressiven Playern gehören, was aber das Investment auch einigermaßen sicher und sogar stressfrei macht. Aber ich meine, dass sowohl der Personalaufbau, als auch die News zu anderen Ländern dafür sprechen, dass der Vorstand das ganz ähnlich sieht:
Jetzt gilt es, die Grundlage zu verbessern und zu verbreitern, um künftig mehr Kunden, größere Aufträge und auch ein Stück weit riskantere Märkte bewältigen zu können.
Die Marge wird auch sehr schnell wieder steigen, denn die IVU baut keine Kapazitäten für Luftschlösser oder Elfenbeintürme auf.
Stetig zunehmen werden sowohl die wiederkehrenden Erlöse, was die Planbarkeit erleichtert, als auch die margenstarken Erträge aus dem Cloud Hosting. Je größer die Verkehrsunternehmen und Verbünde, je moderner sie sich ausrichten und auch ausrichten müssen, desto stärker wird das Cloudgeschäft zulegen. Weil es einfach Kosten und Ressourcen bei den Unternehmen spart und der Trend sich verstärken wird, Komplexität abzugeben, um sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren zu können.
Und wie gesagt: Die Prognose wurde bestätigt, wird wie immer übertroffen werden, selbst diese kurzfristige "Ergebnis-Belastung" beim EBIT, die möglich ist, ist doch so gesehen nichts, was irgendwas was am Investmentcase ändert.  

05.12.22 15:12
1

107143 Postings, 8304 Tage KatjuschaDa geb dir völlig recht

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the harder we fight the higher the wall

05.12.22 21:46
1

186 Postings, 4625 Tage piriImmer

wieder eine Freude in diesem thread mitlesen zu können, vielen Dank für die guten Beiträge  

06.12.22 01:33

920 Postings, 862 Tage moneymakerzzzEbitmarge

Dennoch ein guter und valider Punkt. Wenn man 12% als Ziel hat, sind die 18% der letzten Jahre doch zu viel. Entweder ist man also schon 30% zu wenig Personal gefahren (was die Marge nach oben verfälscht) oder der VOR ist zu pessimistisch...  

06.12.22 08:49

760 Postings, 2340 Tage GaaryIVU

oder der Vorstand investiert einfach nur langfristig in Wachstum und das dafür notwendige Personal, das auch Einarbeitungszeit und eine Amortisation hat.  

06.12.22 10:59
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5317 Postings, 4719 Tage JulietteWieder eine schöne Dienstag-News:

Die Provinz Utrecht stattet alle ihre 54 Straßenbahnen mit der IVU.suite aus:

https://www.ivu.de/aktuelles/details/...kung-fuer-die-provinz-utrecht  

06.12.22 11:01
4

5317 Postings, 4719 Tage JulietteGlückwunsch IVU:

?Wir sind stolz darauf, einen weiteren nieder­ländischen Kunden von unserem System überzeugt zu haben?, sagt Leon Struijk, CCO bei IVU Traffic Technologies. ?Dass wir uns in dieser europaweiten Ausschreibung durchsetzen konnten, ist ein klarer Beleg für die Wirtschaftlich­keit unserer Software.?

https://www.ivu.de/aktuelles/details/...kung-fuer-die-provinz-utrecht  

06.12.22 12:28
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760 Postings, 2340 Tage GaaryIVU

"...mit einer Vertrags­lauf­zeit von bis zu 30 Jahren."

Stichwort Langfristigkeit. Sehr schön  

06.12.22 12:39
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6253 Postings, 1941 Tage CoshaUtrecht

"Nector  Nemu" hatte die Auftragsvergabe vor beinahe einem Jahr verlinkt, das belegt den informativen Vorteil des Threads für jene Anleger, die ihn aufmerksam lesen.

https://www.ariva.de/forum/...konstruktiv-514518?page=355#jumppos8898

Betreiber der Straßenbahn in Utrecht ist der alte IVU Kunde QBUZZ, ein Tochterunternehmen der italienischen Staatsbahn.
Hatte dazu was angemerkt.
https://www.ariva.de/forum/...konstruktiv-514518?page=356#jumppos8902

Von einem neuen Kunden spricht die IVU, weil QBUZZ eben nur betreibt, Eigentümer der Straßenbahn und neuer IVU Kunde ist die Region Utrecht.
So erklärt sich dann auch die ungewöhnlich lange Vertragslaufzeit von bis zu 30 Jahren, hier weiß jemand, was er will.
Ebenfalls neu als Info bei dem Auftrag und interessant in Bezug auf die Diskussion im Thread, Hosting und Support komplett aus der IVU.Cloud, also etwas für die Marge.  

07.12.22 16:46
2

469 Postings, 3202 Tage SmylUmsätze steigen

aktuell scheint sich jemand in IVU einzukaufen, umsätze steigen stetig an,
trotz steigender kurse keine größeren Abgaben zu erkennen  

07.12.22 17:49

1767 Postings, 577 Tage unbiassedEcht schön, ohne IVU würde mein Depot

völlig absaufen. Aber Umsätze sind nicht außergewöhnlich hoch.
 
Angehängte Grafik:
4e8d7314-e626-49b3-bd1c-699d72e20389.png (verkleinert auf 24%) vergrößern
4e8d7314-e626-49b3-bd1c-699d72e20389.png

08.12.22 11:20

3305 Postings, 4518 Tage nuuj11:00 Uhr

keine Sirenen, keine SMSèn. Armes Deutschland. IVU macht wenigstens richtige Arbeit. Herr Wissing und EDV? Mit dem 49 Euro Ticket wird es wohl so nichts. Hier in Aachen erhöhen sie die Fahrpreise zum 1.1. um 3,5 % und dasselbe zum 1.7. Förderung ÖPNV geht irgendwie anders. Zudem werden hier die Parkgebühren und die Gebühren für das Anwohnerparken erhöht. Man trifft sich dann auf den Märkten auf der grünen Wiese.
Gut, dass es wenigstens IVU gibt.  

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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