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Bank-Inhaberschuldverschreibung was ist das?

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neuester Beitrag: 16.10.15 09:42
eröffnet am: 15.10.15 21:24 von: Sparkles Anzahl Beiträge: 12
neuester Beitrag: 16.10.15 09:42 von: Fischbroetch. Leser gesamt: 1591
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

15.10.15 21:24

8 Postings, 3251 Tage SparklesBank-Inhaberschuldverschreibung was ist das?

hallo,

Entschuldigung, bevor ich mich irgendwo anmelde stelle ich die frage erst mal hier.

Was ist eine Bank-Inhaberschuldverschreibung?

Es gab hier gerade so eine Diskussion bzgl. dem Wechsel von der Sparkasse zu irgendeiner Bank... mir kam da diese Bail-In Geschichte in den Sinn. Hab also "wie man das so macht" bei Wiki nachgelesen und stieß auf das Wort Bank-Inhaberschuldverschreibung. Finde aber keine konkrete Definition dafür.

vllt kann mir hier jemand helfen. was ist das?

mfg  

15.10.15 21:27

143 Postings, 1566 Tage abthisDas ist ein Hybrid

so wie eine Hybridanleihe, also teils Eigentum und somit der Kernkapitalquote des Unternehmens zuzuschreiben und teils Anleihe entsprechend Gläubiger. Da sitzt man zu 50% mit im Boot.

Die Antwort kostet 5 Grüne!  

15.10.15 21:30
1

7122 Postings, 5745 Tage Crossboy@1: musst Du im Dark Web nachlesen




Kleiner Profitip: bei einer Bank-Inhaberschuldverschreibung

ist der Emittent..














eine BANK...  

15.10.15 21:35

8 Postings, 3251 Tage Sparklesund wer hält sowas?

"Bereits mit dem Restrukturierungsgesetz von 2010 wurde eine Form des Bail-in im Kreditinstitute-Reorganisationsgesetz (KredReorgG) für Inhaber von Bank-Inhaberschuldverschreibungen geregelt (§ 9 und § 12 KredReorgG). Nach § 12 KredReorgG kann im Reorganisationsplan auch die Kürzung beziehungsweise Stundung von Gläubiger-Forderungen vorgesehen werden. Die in § 12 KredReorgG vorgesehene Kürzung kann bis zu 100 Prozent der Forderung gehen, also bis zum totalen Verlust eines in Form von Bank-Inhaberschuldverschreibung angelegten Vermögens, falls ein Kreditinstitut "reorganisiert" werden soll.

Des Weiteren wurde im Dezember 2014 das BRRD-Umsetzungsgesetz verabschiedet; somit werden auch die Bail-in Bestimmungen der Abwicklungsrichtlinie in Deutschland bereits zum 1. Januar 2015 umgesetzt."... übernommen von Wikipedia  ...

wenn man das in das Gesetz übernimmt scheinen da ja größere Summen zu liegen...
 

15.10.15 21:43

8 Postings, 3251 Tage Sparklesich hatte grad nur den dummen verdacht...

das mit diesen hochtrabenden worten mein sparguthaben gemeint ist... da ich ja, sobald ich geld bei der bank hinterlege, gläubiger bin und mir mein vertrag mit der bank verbrieft, auf dieses guthaben auch zugreifen zu können... aber ich ich bin da wohl zu paranoid  

15.10.15 21:54

8 Postings, 3251 Tage Sparklessry...

nochmal die Frage: Wer hält sowas und wo wird es gehandelt? Es scheint sich ja nicht um Anleihen zu handeln...  

15.10.15 21:56

7122 Postings, 5745 Tage Crossboy@ #5: geht schon mal damit los,

dass Du beim Hinterlegen von Sparkapital
zwar Gläubiger aber FK-Kapitalgeber wirst...


ist bei 0,0000000000026 % p.a.
aber ein überschaubares Risiko...

wenn es nicht die Fuck-You-Corporation ist...  

15.10.15 23:16

8 Postings, 3251 Tage Sparkleswas wurde dann im Zuge von Zypern...

beschlossen?

wie gesagt ich versteh es nicht und wüsste gern, wer genau diese bank-inhaberschuldverschreibungen hält?

der zusammenhang aus dem wort schuldverschreibungen und dem wort bank, davor, kann ich auch selber ziehen... ich hab auch den artikel bzgl schuldverschreibung gelesen...

mir fehlt trotz der antworten hier der kontext, weil offenbar keiner in der lage ist, mir das, für ganz dumme genau zu, definieren.

ich stell also die frage anders... wer wird bei nem bail-in belangt?

grz  

15.10.15 23:33

2268 Postings, 3353 Tage tobiraveganz einfach, eine Bank Inhaberschuldverschreibung

ist eine Anleihe, die eine Bank für sich als Emittent heraus gibt.
Also damit leiht sich eine Bank bei Kapitalgebern, auch privaten und Institutionellen Geld.

Dann mag es da verschiedene Arten geben, eben die zum haftenden Eigenkapital zählen, andere die nur so eine Anleihe sind und eben im Falle einer Insolvenz  auch bedient werden müssen.

Nur im Falle einer Pleite wird jeder auf teile seiner Forderung verzichten, derjenige der eine ganz Normale Anleihe gezeichnet hat, ohne Rückgriff als Eigenkapital hat dann Foderungen in die Insolvenzmasse, derjenige wo die Forderung mit haftenden Eigenkapital gleichgesetzt wird, da hat es direkt nach den Bankenkriese ja einige Emissionen auch  von der Deutschen Bank gegeben,  wird nur eine Zahlung erhaltne, wenn noch Eigenkapital vorhanden ist. Aber dafür wird er auch wenstlich höhere Zinsen erhalten, weil er ja auch eine Haftung mit übernimmt.
Das ist aber grundsätzlich nicht die Regel bei Bank-Inhaberschuldverschreibungen.

Man sollte aber vorher genau wissen, ob man auch eine Haftung  übernehmen könnte, oder ob man rein Forderungen gegenüber der Bank hat.  

16.10.15 00:36

8 Postings, 3251 Tage Sparklesdas ist zu krass...

ich hab grad mal angefangen mich in die betreffenden gesetzestexte einzulesen... jetzt weiß ich auch warum wir so bürokratisch sind. jeder 2. paragraph enthält einen querverweis zu einem anderen gesetz und wieder zurück, oder so ungefähr... wahnsinn. der absolute wahnsinn.
 

16.10.15 01:41

2268 Postings, 3353 Tage tobiravemeine mit den einzelnen Gesetzen braucht man sich

doch gar nicht beschäftigen, wenn man eine einfache Bankinhaberverschreibung die es immer schon gab, erwirbt. Da wird es wohl kaum mehr Zinsen als 1 bis 2 % geben, bei über 3 % würde ich vorsichtig sein, weil dann wohl die Bonität schlecht ist.

Diese neue Sache mit "haftendes Eigenkapital" ist ja erst nach der Bankenkrise  dazu gekommen, damit die Banken für den Krisenfall noch etwas haben, wo sie darauf zurück greifen  können, wenn sonst schon alles weg ist.      

16.10.15 09:42

7774 Postings, 3827 Tage FischbroetchenDie Schuldverschreibungen oder zertifikate

bedeuten, dass du der Bank Geld gibst zu einen bestimmten Zins, bzw. der Zins ist an eine Kurs gekoppelt. Geht der Emittent pleite ist dein Geld weg, da es kein Sondervermögen ist.
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