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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 17.07.19 16:50
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 22798
neuester Beitrag: 17.07.19 16:50 von: Charleston Leser gesamt: 4099668
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26.07.13 11:40
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12277 Postings, 5075 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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22772 Postings ausgeblendet.

11.07.19 09:57

8837 Postings, 4940 Tage Hardstylister2Tz Cosha

hier geht doch keiner zur Bank für ne Immofinanzierungsberatung sondern alle zum Qualitätsführer ;)  

11.07.19 13:04
1

1603 Postings, 6522 Tage staycoolEs wird m.M nach auch nie

wieder eine Hochzinsperiode kommen.

Denn dann koennen wir die ganze EU in die Tonne schmeissen.
 

11.07.19 13:29

174 Postings, 314 Tage Hein_Blöd@cosha

... ich habe mich neulich mit einem Freund darüber unterhalten,
m.E. kann man als EZB Präsident auch einen Affen benennen, denn was braucht man dazu? Einen Würfel mit 4 mal Null darauf und von mir aus noch - 0,25 und -0,5 darauf, keine Ahnung, das kann auch ein Depp.      

11.07.19 13:54

2080 Postings, 701 Tage CoshaAber der Affe muß französisch sprechen können

11.07.19 14:16

174 Postings, 314 Tage Hein_BlödKonnte Draghi französisch?

nicht schlecht... sind die Franzosen an der Reihe? o.k. ein französischer Affe...  

11.07.19 14:44

174 Postings, 314 Tage Hein_Blödaber dann den alten Menschen erzählen,

... die zu wenig Rente bekommen, dass sie hätten privat vorsorgen müssen, am besten mit einem Sparbuch? Was da an Altersvorsorge den Bach runtergeht? Ich könnte kotzen  

11.07.19 15:04

174 Postings, 314 Tage Hein_Blödsorry Niedrigzinsen und Altersvorsorge

ist offtopic, entschuldigung!  

11.07.19 15:08
1

2080 Postings, 701 Tage CoshaBANKSapi Kooperation mit Franke & Bornberg

"Münchner PSD2-Provider gewinnt mit Franke und Bornberg marktführenden Spezialisten für Versicherungsanalysen als Partner, um seine Banking-as-a-Service Lösungen und Data Analytics Plattform weiter auszubauen."

https://banksapi.de/presse/...ten-mit-franke-und-bornberg-investment/  

11.07.19 20:10

174 Postings, 314 Tage Hein_Blöd... aber der DOW zieht schön davon....

schönen Feierabend!  

12.07.19 10:48
5

2080 Postings, 701 Tage CoshaHypoports ex-Partner

die On-geo GmbH (gemeinsames Joint Venture) wurde im Juni von der spanischen Investorengruppe TINSA gekauft.

http://www.deal-magazin.com/news/82876/...-mit-on-geo-Uebernahme-fort

Jetzt gibt die 1822direkt als Tochter der Frankfurter Sparkasse bekannt das sie mit On-geo zusammen arbeiten.
https://www.konii.de/news/...italisieren-baufinanzierung-201907123272

Das ist  im Bereich der Immobilienbewertung eine interessante Entwicklung und bedeutet aus Sicht von Hypoport einen echten Konkurrenzkampf.  

14.07.19 07:07
1

612 Postings, 1232 Tage El PrimeroEU

"Denn dann koennen wir die ganze EU in die Tonne schmeissen."

In Maximum 2 Jahren wird es soweit sein. Meine feste Meinung. Das Kartenhaus ist doch jetzt schon kräftig am wackeln.  

14.07.19 15:35

174 Postings, 314 Tage Hein_Blödwürde wetten

dass Italien in spätestens 2 Jahren pleite ist, die können ja machen was sie wollen, Stabilitätskriterien stehen nur auf dem Papier... funktioniert Null, dieses ökonomische Europa. Als südländer kann man ja auch nur lachen, wenn die Deutschen behaupten, wie alle von der EU profitieren... schönen Sonntag  

14.07.19 15:38

174 Postings, 314 Tage Hein_Blödund mit

von der Leyen wird der Bock zum Gärtner gemacht, es ist unfassbar...  

15.07.19 18:02

1108 Postings, 3394 Tage Thebat-FanHmm

Was die Euro-Gewinner angeht: Wir sind gerade in Dänemark und dürfen traurig mit ansehen, was man sich hier als Deutscher noch groß leisten kann. Ein Glas Cola im Restaurant in Billund = knapp 10 Euro. Naja, in Dänemark liegt der monatliche Durchschnittsverdienst auch gut 1.000 Euro über dem deutschen Durchschnittsverdienst, und das bei einer 37 Std. Woche. Also als DIE Gewinner sehe ich uns nicht unbedingt.  

15.07.19 18:38

623 Postings, 3788 Tage FFrodxinPreisniveau

Das durchschnittliche Preisniveau liegt ca. 42% über der EU in Dänemark. Da kommst du mit 1000? mehr nicht weit.

Lt. meinen dänischen Bekannten wurdet ihr ganz schön abgezockt. Augen auf bei der Restaurantwahl.  

15.07.19 20:36

8837 Postings, 4940 Tage Hardstylister2Das liegt nicht am Euro

der ist genau wie vorher die DM mit einer range von +\- 2,25 % an die Krone gekoppelt.

Und 75 DKK für eine Cola ohne Schuss klingt tatsächlich nach Touristenfalle.

Der dänische Markt wäre aber in ein paar Jahren was für Dänopace, die Dänenplattform.  

16.07.19 10:32

547 Postings, 1448 Tage RisikoklasseDANSKPACE

gesprochen dansk pace  

16.07.19 11:51
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174 Postings, 314 Tage Hein_Blödich finde es echt geil...

... welche Stärke der Kurs zeigt im Vergleich zum Gesamtmarkt die Tage, auf der Nachfrageseite scheint wirklich genügend Interesse da zu sein
vg  

17.07.19 08:49

174 Postings, 314 Tage Hein_BlödPaukenschlag

die frühere Verteidigungsministerin für Europa, AKK als Nachfolgerin, wenn da der DAX mal nicht dunkelgrün startet....  

17.07.19 10:00
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13 Postings, 706 Tage MathemattiEuropa nicht den Leyen überlassen! ;-)

17.07.19 10:09
6

8837 Postings, 4940 Tage Hardstylister2Zu dem Thema gibt es 587 Laberthreads auf ariva

da ist für jede politische Richtung was dabei, macht doch aus diesem bitte nicht den 588.

Eine für Hypoport relevantere News der letzten Tage ist die anhaltend hohe innereuropäische Migration nach Deutschland - solange der Trend besteht und die Bautätigkeit weiter hinterherhinkt ist jegliches Gerede von einer Immoblase geschweige denn deren Platzen Makulatur.

https://www.welt.de/politik/deutschland/...t-um-400-000-Menschen.html


 

17.07.19 11:05

174 Postings, 314 Tage Hein_Blödo.k. Asche auf mein Haupt...

gelobe Besserung!  

17.07.19 11:35
7

2080 Postings, 701 Tage CoshaSmart InsureTech verzahnt sich weiter

Der Tarifcheck der blick1 Software Tarifair wurde in die Plattform integriert, Smart InsurTech bietet den Maklern damit einen Vergleichsrechner der Tarife nicht nur nach quantitativen Aspekten betrachtet.

https://www.smartinsurtech.de/smartinsurtech/...erschutzkriterien.pdf  

17.07.19 16:26

142 Postings, 953 Tage Biene6Kurs

240,50€
nun reicht es aber ! Wohin denn noch ? Wieder bis 232,- ???  

17.07.19 16:50
1

292 Postings, 2391 Tage CharlestonChart

Da sich im vergangenen Monat so etwas wie ein Dreifach-Top gebildet hat und wir dieses Jahr bereits außerordentlich gut gelaufen sind, würde ich mit einer etwas größeren und gesunden Korrektur bis in den Bereich 205 - 210 ? rechnen. Hypoport typisch könnte das auch relativ schnell gehen. Die nächsten Monate könnte sich der Kurs dann weiter in dieser Spanne zwischen 205 und dem Hoch bei 250? auskonsolidieren, um mit neuer Kraft in den Jahreswechsel zu gehen.  
Angehängte Grafik:
hypo8.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
hypo8.jpg

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