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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 07.04.20 10:00
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 4147
neuester Beitrag: 07.04.20 10:00 von: difigiano Leser gesamt: 735605
davon Heute: 1013
bewertet mit 24 Sternen

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16.06.15 09:36
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935 Postings, 1791 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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4121 Postings ausgeblendet.

06.04.20 12:05
1
zweite Downer kommt sicher. Musst nur geduldig sein. Nach den nächsten Wirtschaftsdaten und massiven Anstieg der Arbeitslosen in USA wird mindestens das Tief im Dax getestet. Evtl geht da WDI nicht mehr so stark mit. Bin WDI long, Dax short  

06.04.20 12:35
12

759 Postings, 2200 Tage Thomas941@D.Karusseld.s.w

"DER
zweite Downer kommt sicher. Musst nur geduldig sein. Nach den nächsten Wirtschaftsdaten und massiven Anstieg der Arbeitslosen in USA wird mindestens das Tief im Dax getestet."

Da wär ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Damals bei der Finanzkrise 2007/08 stieg die Arbeitslosigkeit der EU bis ca. 2013 weiter an und trotz des massiven Anstieges der Arbeitslosenzahlen stiegen die Aktienmärkte. Vergleiche die Arbeitslosenquote mit den DAX Kursen und du wirst feststellen das es da keinen sinnvollen Zusammenhang gibt.

Der jetzige Crash hatte wahrscheinlich eine "ähnliche Leistung" wie Crashs davor, denn man darf den Faktor "Zeit" dabei nicht außer Acht lassen. Der DAX ist diesmal zwar "nur" um zeitweise über -40% gefallen, allerdings in so einem rasanten Tempo wie noch nie.

Der Corona-Crash ist meiner Meinung nach auch der erste, wirkliche "digitalisierte Crash", denn meiner Meinung nach war der rasante Crash den Algos & KI-Programmen der Finanzinstitute geschuldet. 

Du wirst dich jetzt vielleicht fragen wieso der Crash im DAX "nur" -40% zur Folge hatte?

1.) Die DAX Unternehmen sind/waren recht moderat bewertet, von einer Blasenbildung waren die DAX-Werte weit entfernt.
2.) Es gibt einfach zuviel billiges Geld welches investiert werden möchte, wohin soll man sonst mit dem billigen Geld? Überteuerte Immobilien? Anleihen die keine Rendite abwerfen? Da bleiben fast nur Aktien übrig und sobald sich der Markt wieder etwas beruhigt hat, werden wieder Billionen in die Aktienmärkte fließen.

Ein perverses System, aber solange man massenhaft Geld druckt und die Zinsen bei Null hält steigen die Aktienmärkte egal was die Realwirtschaft tut.

 

06.04.20 12:54
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2470 Postings, 1477 Tage zwetschgenquetsche.Marge - Seppelfricke - Umsatzrückgang

Endlich mal eine halbwegs akzeptable Rückmeldung auf einen Beschwerdebrief.
Und endlich wird auch mal die Marge "gelobt", statt in verquerer Logik von einem Margenproblem bei WDI zu schreiben, wie es Dohms und andere Analysten tun.

Eine deutliche Steigerung der EBIT-Marge, wie Seppelfricke schreibt, sehe ich aber nicht. Zumindest ich verstehe unter "deutlich" etwas anderes, aber nun gut. Die EBIT-Marge ist weiterhin exzellent, das ist eh klar.

Nun zum berechtigten Aber:
Einen Umsatzrückgang hat WDI nun wirklich nicht zu befürchten. Der Seppelfricke weiß das noch nicht, aber wir hier :-)
Von einem Umsatzrückgang zu schwadronieren, wo doch gerade das unbare Bezahlen ganz besonders forciert und etabliert wird (v.a. in Bereichen, in denen Barzahlung noch dominierte) passt daher in die verquere Berichterstattung über alle Medien hinweg was WDI angeht. Und WDI hat viel an Umsatzpotential, entgegen z.B. Adyen, denn die großen Portale werden ja längst genutzt und dort ist digitales Bezahlen auch längst eine Selbstverständlichkeit. Und vor allem Google und Facebook sehe ich, wenn überhaupt, als am ehesten gefährdet mit Umsatzrückgängen, denn wenn die Firmen Werbebudgets kprzen, dann trift es auch diese beiden Werbeplattformen. In der Finanzkrise war das noch anders. Dort wurde die Online-Werbung so stark forciert und etabliert, wie es nun mit dem divgitalen Geld ist.

Und generell gilt für Software-/Datenfirmen: Selbst wenn der Umsatz sich reduzieren würde, muss das keine Auswirkungen auf die EBIT-Marge haben. Zumindest keine große Auswirkung. Denn a) Daten kosten nichts. b) Die Software läuft auch so und verursacht nahezu keine Kosten. c) Auch Wirecard kann Personal in Kurzarbeit schicken, entlassen. d) Allein 100 MIo. Euro ließen sich einsparen nur in dem man F&E mal ein Jahr sein lässt. e) WDI kann auch Adyen machen und seinen Vertrieb reduzieren, f) was Wirecard viel kostet, ist, neue Produkte herauszubringen. Die bringen noch nicht mal direkt mehr Umsatz, weil die ja nicht verkauft werden. Sondern nur indirekt, in dem sie die Kunden noch stärker binden, weil das Produktportfolio und die Qualität besser wird. g) Und wenn WDI weniger Umsatz machen sollte, dann muss sie auch weniger Geld vorhalten. Umsatz wird nur gemacht, wenn jemand bezahlt. Und wie die Bilanzbuchhalter von uns wissen (ich bin keiner!), hat WDI dann auch weniger eigene Zahlungsverpflichtungen, weniger Risiko, usw.

Also bevor sich bei WDI irgendwas signifikant eintrübt, (ich meine wirklich signifikant) sei es Wachstumsrate, Gewinnmargen, Umsätze und TX, vermeldet die Lufthansa neue Passagierrekorde! :-)  

06.04.20 13:13
4

285 Postings, 4281 Tage VolkswirtAntwort von Herrn Stocker : Ein Missverständnis

Sehr geehrter......
Ich fürchte, Sie haben meinen Artikel nicht richtig gelesen. Ich habe nirgends Wirecard als insolvenzgefährdet bezeichnet.

Wörtlich heißt es in meinem Artikel:

Das ?operative Risiko?, das sich daraus ergibt, ist nur bei zwei Dax-Konzernen sehr hoch, nämlich bei der Lufthansa und bei Wirecard.
Im MDax und im SDax findet Seppelfricke dagegen jeweils sechs Firmen, auf die das zutrifft. Allerdings ist das operative Risiko allein noch kein Grund dafür, dass einem Unternehmen die Insolvenz droht. Dieses muss vielmehr auf hohe finanzielle Risiken treffen.

Bei der Auflistung der Firmen mit hohen finanziellen Risiken kommt Wirecard dann nicht mehr vor, aus guten Gründen.
Ich hoffe das Missverständnis hiermit aufgeklärt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Stocker

Anscheinend ein Missverständnis bei mir  

06.04.20 13:41
sein Thomas. Wir werdens sehen...langfristig long ist eh klar  

06.04.20 13:44

132 Postings, 602 Tage Conchita KäseDass Wirecard

ein gutes Unternehmen mit reichlich Potential ist sei wohl unbestritten.
Man kann sagen man steigt jetzt ein und kauft um auf long zu gehen
oder man wartet noch.
Es wird vermutlich durch die meiner Meinung nach völlig überzogenen Coronamassnahmen
zu drastischen Pleiteszenarien auf breiter Front kommen was noch zu weiteren zeitweilig derben Kursabstürzen
führen könnte.Bisher haben sich  die Companies die vom shutdown wenig oder überhaupt nicht betroffen
sind wie Onlinehändler,Zahlungsdienstleister und andere ganz gut gehalten und zum Teil sogar wieder etwas erholt.
Ob der Markt noch mal so abrutschen wird dass auch diese bisher stabilen Werte nochmal mit runtergezogen werden weiss niemand
im Moment.
Am Ende muss jetzt eben jeder selbst entscheiden ob sie/er jetzt nicht nur bei Wirecard schon zu relativ günstigen Konditionen
einsteigt oder ob es nochmal richtig billiger wird.
Auf jeden Fall sollte man die allgemeine Situation genau beobachten.
Sollte auf die Schnelle ein Impfstoff auftauchen oder der shutdown kurzfristig gelockert werden kann es schnell mal bei vielen Werten 20-40% hochschiessen.Eine Möglichkeit ist noch einen Limitkaufkurs für den Fall eines Falles einzurichten oder immer mal kleine Tranchen seiner Wunschaktie zu ordern.Das ist aber keine Handlungsanweisung sondern nur meine persöhnliche Meinung.  

06.04.20 14:31
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1059 Postings, 554 Tage difigianolesen macht kirre


....?
Großer Streitpunkt auch unter Experten bleibt, wie stark die Branche um Adyen, Wirecard & Co. unter der Situation leiden. Neben den News aus der Corona-Krise selbst könnten diese Entwicklungen trendbestimmend werden. Große Teile des stationären Handels und damit auch der Payment-Dienstleistungen in diesem Sektor liegen faktisch brach, dazu ist unter anderen die Tourismus- und Reisebranche faktisch stillgelegt. Wie gut dies durch wachsendes Internet-Geschäft aufgefangen werden kann, ist fraglich.

Die Süddeutschen haben jüngst dennoch mehrfach betont, dass man die Prognose für 2020 trotz der Pandemie-Folgen nicht ändern müsse. Skeptisch zeigte sich dagegen zuletzt die Deutsche Bank für Adyen: Die Experten glauben nicht, dass der niederländische Konzern resistent gegen die Folgen der Corona-Virus-Pandemie ist. Im Gegenteil: Das Geschäft mit Großkunden aus der Transport- und Reisebranche wie Booking.com, Expedia, Airbnb, Uber ist eingebrochen. Die Deutsche Bank rechnet mit deutlichen Umsatzeinbußen in diesem Teil des Geschäfts von Adyen, solange die Krise andauere. Am 21. April will Adyen genauere Informationen vorlegen....?

an dem vergleich mag auch etwas dran sein. wenn man jedoch drei artikel hintereinander liest und sich deren schlussfolgerungen verinnerlicht ,müsste man zu dem schluss kommen mittel-und langfristig wäre es sicherer unternehmensanteile an mtu oder flixbus zu haben. wollte ja eigentlich auf das allgemein richtige aber individuelle als gefrickel entpuppende antwortschreiben an hgschr vom seppl eingehen aber ich hebe mir das auf bis nach den q1 zahlen.

man könnte ja zum schluss kommen, das die branche und wirecard a) liquiditätsmässig an den rand des angrunds kommen und danach b) die wtc eventuelle erst wieder eine ?nordstream-pipline? neu verlegen müsste um die bezahlvorgänge wieder transferieren zu können um keiner geld-transferier- rohrpost-verstopfung zu unterliegen.

eins nochmal zum seppelfricke seiner grundsätzlich richtigen erklärung: wenn es aufgrund corona keine massiven bewegungen hin zum digitalen bezahlen geben würde dann ja. aber zieht man die darstellungen von dem artikel oben und den artikel von volkswirt von der welt hinzu dann wackelt die feststellung vom seppelfricke.

wenn 15% von reiseumsatz nun für ein paar wochen gänzlich weggebrochen sind und das digitale zahlen lt. welt jetzt schon um rd 50 % zugenommen hat, können diese verändeungen im wesentlichen den klein-und kleinstkunden (nachzügler) geschuldet sein. von bio-bauern über bäcker etc....  vergleicht man die gebühren von zb. lieferando und flyeralarm und aldi mit den gebühren und margen die nit dem bauern und bäckern vergleicht dann genügen 7-10% umsatzsteigerung um die MARGE der rückgänge von 15% umsatz mit grossen auszugleichen.

zudem sollte der lt. welt am sonntag anstieg um 50 % digital zu mindestens 50-75 diesen kleinen zuzuordnen sein. was wiederum bedeuten muss das a) die anzahl der getätigten digitalen zahlvorhänge exorbitant durch corona um erheblich mehr als 50 % zugenommen haben sollten. vermutlich sogar nun um 100-200% höher liegen, wohl gemerkt die anzahl der bezahlvorgänge, nicht der umsatz.

wieviel von diesen bezahlvorgängen werden nach corona wieder durch bare bazahlvorgänge ersetzt ind wieviel nicht?!!

das ist eigentlich die spanneste frage die es zu beantworten gilt.

das von den reisumsätzen von den 15% mind. 2/3 zurückkehren werden dürfte schlpssig sein, da auch wenn diese branche nach den nacholeffekten nicht mehr das level wie vor corona erreichen sollte, da dann dieses angenommene 1/3 mittelfristig schon durch verlagerung hin zu digital kompensierbar sein sollte.

übel nehm ich das dem seppefricke jedoch nicht ( alleine schon wegen dem namen). es liegt in der natur seines berufes, der beschäftigt sich mit dutzenden von branchen und 100 ten von firmen, das hat zwangsweise ein gewisses defizit bei einzelbranchen und titeln zur folge. mit individuellen und spezifischen detail sind da die die sich nur mit 5 bis 10 werten beschäftigten im vorteil.  auch wenn dies gegen kurzfristige kurskapriolen auch nicht schützt.  

06.04.20 16:22

952 Postings, 7265 Tage Logovergesst die asiatischen Reisenden nicht

die haben hier immer lieber/leichter Umsätze in Europa gemacht - auch dank perfekter WDI-Technologie. Die haben pro Flugticket locker 10 und mehr Shopping-Einkäufe hier gemacht.
Das fällt alles weg und neben wenigen Onlineshop s die blühen gibt es noch mehr, bei denen auch das Online-Geschäft ordentlich eingebrochen ist.
Umso spannender ist es, in und wie die WDI trotzdem ihre Ziele erreichen will.
 

06.04.20 17:43

313 Postings, 348 Tage LucasMaathgschr und Volkswirt

Besten Dank an Euch für eure Mühe und die Info an uns :)  

06.04.20 19:33
4

1059 Postings, 554 Tage difigianoasiatischen reisende


logo:  die tausende chinesen generieren zumindest derzeit keinen umsatz mehr in europa. dies ist richtig. dennoch dürfte dieser bereich deutlich kleiner ausfallen als der gewinn von marktanteilen.  könnte mir auch vorstellen, dass bei anhlatenden shutdown weit ins 2. quartal hinein das wtc-günstige derzeite konsumverhalten statt investitionsverhalten wieder nachlassen sollte.  dieses ei mit dem zeitlichem shutdown ist aber noch nicht einmal gelegt und auch wenn es so kommt wird das dann nicht mehr annähernd seriös greifbar sein, die auswirkungen auf das ergebnis.

aber die ergebnisse des corona-zeitalters waren ohnehin nicht der kern meines posts (vgl. 3. absatz). vielmehr beschäftigten mich die langfristigen veränderungen und entwicklungen des digitalen bezahlens. wie in den unzähligen vorangegangen posts auch. ebenso wie die feststellung, dass es ausnahmslos wichtig ist, das wtc den betrieb in dieser zeit uneingeschränkt aufrecht erhalten kann und die liquidität ausreichend vorhanden ist. sollte dies gewährleistet sein wäre selbst ein umsatzrückgang/ gewinnrückgang während corona vernachlässigbar sein. nach 2 tweets von mb zum 1. quartal konnte dies zumindest für das 1.quartal vermieden worden sein. gewisse dellen im 2.quartal können natürlich eintreten.  auch wenn nur überschaubar im vergleich zu anderen branchen und firmen.  

06.04.20 21:04
5

2470 Postings, 1477 Tage zwetschgenquetsche.was man auch berücksichtigen muss

Es ist ja nicht so, dass die Reisefreiheit komplett verboten wäre oder das nur noch die eigenen zwei Beine als Fortbewegungsmittel erlaubt seien.

Auch wird nicht jeder Bezahlvorgang, den ein chinesischer Tourist in Europa per Alipay durchführt, von Wirecard abgewickelt.

Und wir sind erst im sechsten Tag des zweiten Quartals.

Und ich halte es für wahrscheinlicher, dass wir dem Ende des Lock- und Shutdows näher sind, als andersrum.

Und für mich ist es auch wahrscheinlicher, dass der Sparvorteil allein im ARP durch den geringen Kurs im Vergleich zu Softbanks Wandlungspreis, die Ertragsausfälle im Tourismusbereich größtenteils wegmacht.

Warum würde sich eigtl. keiner beschwerden, wenn Aktien zu 200 Euro zurückgekauft müssten? Was das kosten würde ;-)

Und wenn ich mir dann noch vorstelle, dass jetzt ganz viele Startup-Bewertungen runtergehen und sich Wirecard, sofern denn beabsichtigt, gute Fits zu günstigeren Preisen einverleiben kann, ja dann ist Corona ein Segen für Wirecard. Wenn eine potentielle Übernahme "nur" noch 50 Mio. Euro, statt 150 Mio. Euro koste... Schaut euch die Finanzierungsrunden und Bewertungen von Kreditech oder SumUp an. Da gings nicht nur rauf...

Die Erfahrung zeigt zudem: Analysten und die Presse folgt später sowieso dem, was dieses Forum längst wusste. Nur weil viele darüber schreiben, WDI könnte durch Corona belastet werden, wird eine Behauptung nicht wahrer. Nur häufiger.
Doch bedenkt, wie häufig Dummheit anzutreffen ist. ;-)  

06.04.20 21:23
3

1059 Postings, 554 Tage difigiano....


mir ist auch noch kein journalist begegnet dem vor lauter oberflächliches dummes schreiben ein sack geld auf den kopf gefallen ist.... :)))

aber ma konkret zur reisebranche: die diskutieren ja an vielen ecken eine ?gutscheinlösung für abgesagte reiseleistungen. als wtc. würde ich schon rückerstattungen dann spätere neubuchungen begrüssen anstelle der gutscheine... einmaleffekte kann man schon ma mitnehmen als unternehmen in solch zeiten......


 

06.04.20 21:33

952 Postings, 7265 Tage LogoGutscheine: gute Lösung, aber

Für mich als in dieser Hinsicht vielleicht typisch Deutschen muss ich sagen: Gutscheine sind für mich grob etwa 2/3 wert.
Wenn ich also in gut 1,5 Jahren 3/3 bekommen kann, dann muss ich nicht zwingend vorher den Gutschein einlösen - natürlich gehe ich damit das Risiko einer Pleite ein - aber vermutlich würde mich dann der etwas blöde deutsche Staat auch noch dafür entschädigen
 

06.04.20 21:39
2

1059 Postings, 554 Tage difigianologo:


du verstehst meine posts irgendwie nicht.
setz ma eine wirecard brille auf, dann sollte es besser klappen.   gutscheine erzeugen keine erneute buchung und erneute abwicklung der zahlung über wtc. neubuchungen hingegen schon.  

06.04.20 21:39
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115 Postings, 1463 Tage RelaxedKingLockerung des Shutdowns

In Österreich ist das nun seit heute der Fall. Die Regierung hat heute einen Fahrplan verkündet wie das langsame "Hochfahren" in den nächsten Wochen passieren wird. Österreich hat es geschafft die Kurve massiv abzuflachen und auch die Kapazitäten in den Krankenhäusern bei weitem nicht auszureißen.

Der Plan sieht vor:
ab 14. April: Geschäfte bis zu 400m2 wieder zu öffnen. Ausnahme Bau und Gartenmärkte dürfen auch mit über 400m2 Fläche öffnen. (Es gibt aber Regeln wie viele in das Geschäft dürfen)
ab 1. Mai: dürfen dann ale anderen Geschäfte, Einkaufszentren usw öffnen
Frühestens Ende Juni könnten wieder Veranstaltungen durchgeführt werden.

Vorraussetzung ist aber dass sich die Zahlen nicht wieder dramatisch verschlechtern, darauf wird wohl genau geachtet werden.  

07.04.20 00:08
1

36 Postings, 139 Tage GlühstrumpfKurs

Wurde hier heute Abend LV Pingpong gespielt? Bin mal gespannt..  

07.04.20 00:18
1

176 Postings, 257 Tage ToffUmsatzdelle wird auch WC massiv treffen, aber...

Dass die Umsätze massiv einbrechen, auch bei Wirecard, davon muss man ausgehen. Wenn die Delle nicht einem V gleicht, wird das Spuren auch in der Wirecard Bilanz hinterlassen.  Oben wird argumentiert, dass ja der durch corona verstärkte  Trend zum "digitalen Bezahlen" das ganze auffängt. Sicherlich richtig, dass dieser Trend verstärkt wird.

Aber wenn die Anzahl  solcher Bezahlvorgänge (z.B. durch Privatkunden im Homeoffice) steigt, heißt das noch lange nicht, dass der Umsatz steigt. Es fallen ja andererseits große Unternehmens-Käufer  weg. Und wenn sich der Anteil von X auf Y %  erhöht, dann sind das nur prozentuale Verschiebungen, keine entsprechend erhöhten Zahlungsströme in ? gemessen. Das mag sich langfristig positiv auf die  Zahlungsgewohnheiten auswirken, aber die aktuelle Umsatzdelle  oder im positivsten Fall den Umsatzeinschnitt bügelt das kaum aus.

Immerhin ist der Kurs ja nicht der Umsatz und kann also mit üblichem Vorlauf langsam schon wieder zu steigen beginnen. Und wer ausreichend Atem besitzt, der wird eine gestärkte Wirecard nach der Krise vorfinden, da bin ich mir sicher. Die Innovationskraft wird auch über die aktuellen Herausforderungen hinweghelfen.  

07.04.20 00:32

157 Postings, 356 Tage MutenroshiIch kopiere mal backinstock

UBS hatte #wirecard-­CEO Braun in virtueller­ Konferenz:­

"CEO Braun to confirm Wirecard's­ 2020 guidance at this point, which is looking for EBITDA of ?1,000-1,1­20m, which at mid-point of ?1,060m is in line with cons. ?1,059m, while we remain a bit more cautious at ?1,046m."

...twitter­t Stefa­n Schaaf vom Capital Magazin:

https://mo­bile.twitt­er.com/ste­fanschaaf/...s/124­7142432753­553412

Sprich wir sind voll auf kurs und der megatrend wird sich noch beschleunigen
 

07.04.20 00:33

918 Postings, 1224 Tage CheckpointCharlieblabla ... aber im Kern

kurzfristig mag vieles denkbar, mittelfristig ist der Trend aber eindeutig. sieht man doch auch gut an den Indizes. da wird grundsätzlich ein bis zwei schlechte Quartale hingenommen, insbesondere wenn die mittelfristigen Aussichten stimmen. und bei Wirecard braucht man nur berücksichtigen was die lv Attacken vor Corona bewirkt haben (sprich die niedrige Basis) und was Corona selbst für das Geschäftsmodell. der Rest kann zusätzlich positiv überraschen  

07.04.20 07:58

313 Postings, 348 Tage LucasMaatnur mal so

Entschuldige mich schon vorab beim Forumsleiter !!!!!

Aber die Frage ist mir wichtig !

Die Frage , die ich mir schon die ganze Zeit stelle, ist. warum macht man denn eigentlich nicht das,
was ja viel effektvoller wäre.
Warum macht man nicht eine direkte Einmalzahlung an die "Haushalte", meine die Privatperson direkt.
Warum werden Sofortzahlungen an die Unternehmen gezahlt.
Kommt das Geld denn wirklich bei den Betroffenen an?
Viele Anleger, so auch ich, haben ja mit Aktienkäufe fürs Alter versucht Vorsorge zu tätigen.
Wo stehen die Kurse?
Es sind ja alle Aktien, mehr oder weniger, vom Kursverfall, betroffen.
Kurzarbeit oder drohende Kündigungen für Arbeitnehmer spiegeln sich doch auch im Kurs der Aktien wider.
Natürlich sind wir "Kleinanleger" nicht das GRO aber eine andere Wahl hat man doch nicht, vorzusorgen..
Wenn am Ende das Geld fehlt, dann kann man auch nicht in Aktien investieren.
Viele können auch nur Kleinstbeträge, die sie monatlich übrig haben, investieren.
Ich habe mich für Wirecard entschieden, weil sie gut aufgestellt ist.
Werde auch in Zukunft investiert bleiben.
Mich stört nur, der "Leidtragende" wird nicht wirklich berücksichtigt.

 

07.04.20 08:04
das nicht wirklich hilfreich ist, Arbeitsplätze zu sichern. Und ohne Arbeit drehen die meisten durch. Daher Helikoptergeld an die Unternehmen  

07.04.20 08:40

313 Postings, 348 Tage LucasMaatnur mal so

Sorry, das ist mir zu einfach !!!!

Dann sage ich, in dieser Ausnahmesituation, Helikoptergeld - gehe nicht übe Los - gehe direkt zu mir.
"Gestandene Unternehmen sollten solche Ausnahmesituation mit "Blessuren" überstehen !!!
Ich habe ja nicht gesagt, Unternehmen sollen nicht unterstützt werden.
Was die Sicherung des Arbeitsplatzes betr. ist mir schon klar.
Aber, es gibt viele Menschen, die monatliche "Verpflichtungen" eingegangen sind, die sie nicht erfüllen können.
Und auch das wird sich in der Wirtschaft widerspiegeln.  

07.04.20 09:04
jedem Kreditvertrag steht, dass man die Tilgung so wählen sollte, dass man für gewisse Zeit ohne Einnahmen noch zahlungsfähig ist. Bei mir klappt das, weil Cash- Reserven und Tilgung nicht auf Anschlag. Außerdem gibts für AN Kurzarbeitergeld, das oft zusätzlich aufgestockt ist tariflich oder Goodwill vom AG. Und für Selbständige, Freiberufler ist das Sofortprogramm ne Art Helikoptergeld. Aber jetzt für jeden das einzusetzen. Auch für die, welche nicht viel leisten/beitragen . welcome Kommunismus . da sollte man eher den Hebel bei den Finanzhaien, Vorständen und co ansetzen, welche oft auch die Unternehmen schlecht steuern und trotzdem mios von Abfindungen kassieren, siehe DB, Bayer usw. Da stellen ich mir die Nackenhaare auf. Gut dass wir MB haben  

07.04.20 09:46

176 Postings, 257 Tage Toff@Mutenroshi

so ein Quark ist doch keine verlässliche Quelle. Ich lese so ein wichtigtuerisches Geblubber über Dritte eigentlich nicht, ist was für Netzlemminge. Aber wer's mag, kann das gerne tun, obs echt und sinnvoll ist sei dahingestellt.  

07.04.20 10:00

1059 Postings, 554 Tage difigianomassive einbrüche


wenn der shut down noch monate anhält dann ja. aber danach sieht es derzeit nicht aus.  kleine dellen vielleicht, aber massiv scheidet aus so lange es sich zeitlich im rahmen hält und somit nicht die konsumartikel und leistungen des täglichen lebens an einem massiven versorgungsengpass leiden. erst einmal wollen die leute die derzeitige ?schlechte situation? mit konsum kompensieren. ganz nach dem motto: man kann ja nicht auf alles verzichten.... bei investitionsgüter für den privatbereich sieht es anders aus. aber das sind märkte in den wtc vernachlässigbar vertreten ist.

die kurzfristigen risiken liegen in europa in anderen bereichen, die es zu lösen gilt. welche sich durch die branchen (versorgung von gütern und leistungen) fressen könnten.

wie zb die schnelle auszahlung von kfw-krediten.

 

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