Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

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neuester Beitrag: 28.10.20 23:23
eröffnet am: 20.06.20 09:47 von: mrymen Anzahl Beiträge: 1438
neuester Beitrag: 28.10.20 23:23 von: Justox Leser gesamt: 175758
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20.06.20 09:47
9

439 Postings, 3411 Tage mrymenSammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

Hallo.
Ich möchte hier einen Thread einrichten, welche sich NUR um Sammelklagen um WDI befasst!
Wer ist dabei?
Wo reicht Ihr die Sammelklage ein?
Wie ist der Ablauf?
Welche Chancen seht Ihr?

Es gibt zigtausende, welche sich auf die Aussagen von Meister Braun verlassen haben.
Viele haben riesen Summen verloren!

Deshalb wäre eine Sammelklage schon sinnvoll.
Auch wenn die Chancen wohl sehr gering erscheinen!
 
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1412 Postings ausgeblendet.

23.10.20 23:37
1

83 Postings, 1326 Tage BaumtedRauwaMingers ist Geschäftsführer der Advofund GmbH

https://www.northdata.de/...C3%BClich/Amtsgericht+D%C3%BCren+HRB+8469

Ich finde das hat ein Geschmäckle.

Die Anmeldung zur Sammelklage kostet generell nur eine 0,8 Gebühr. Wird die durchgewunken kann es sein, dass Vergleiche verhandelt werden und die Gegner sich einigen wollen. Die 0,8 Gebühr ist nicht im Vergleich zu dem, was man dafür abdrücken muss. Spätestens wenn dann eigene Verfahren anstehen und Gerichtskosten eingezahlt werden sollen geht die GmbH warhrscheinlich in die Insolvenz. Die Kosten landen dann beim Kläger - der Prozesfinanzierer ist ggfs. pleite und der Kläger hat die Kosten trotzdem am Arsch.

Ein Vorgehen gegen die Bafin ist fast aussichtslos. Selbst der EuGH hat entschieden, dass eine Haftung nicht stattfindet. Vorsatz und Mittäterschaft nachweisen - das dürfte nicht gelingen.

Ich gehe ohne Prozessfinanzierer vor. Die Kosten mit ner 0,8 Gebühr bei Rechtsanwalt Mattil in München. Hatte einen sehr kompetenten Eindruck und fühle mich nach Mingers und Tilp da wirklich am besten beraten

 

24.10.20 09:41

5063 Postings, 5187 Tage brokersteveBaFin haftet sehr wohl bei Ihrem Handeln

Der EuGH hatte einen ganz anderen Fall zu entscheiden.

Sollten sich das alles bestätigen, ist eine Klage wegen Amtshaftung keineswegs ausgeschlossen. Die BaFin haftet nicht bei Schlamperei, aber was hier passiert ist , geht weit über das hinaus.

Die BaFin hat vorsätzöoch trotz bessern Wissens nicht entsprechend gehandelt und sie hat auch noch die Anleger in die Irre geführt, da sie gegen die whistleblower vorgegangen ist,

Das mit der Sammelklage und 0,8% ist ok. Aber danach muss man seinen Anspruch durchfechten und man hat als einzelne wohl eine schlechte Verhandlungsposition gegen EY bzw. Wird mit denen gar nicht verhandeln können.


Weil eins ist klar, man muss dann die Klage einreichen auf eigene Kosten und ab d wird es dann teuer, a auch wenn man die Sammelklage gewinnt. Es kann dann ja immer noch sein, dass der Prozessgegner pleite geht,

Die Frage ist, ist das dann 30% Prozesskostenfinanzierer wert? Meinungen.  

24.10.20 10:32
1

5063 Postings, 5187 Tage brokersteveSchreibt an die Ausschussmitglieder

Die hingegeben müssen vor den untersuchungssauschuss angehört werden.

Bitte eigenen Test verwenden.

Sehr geehrter .....

Anbei ein Interview mit den whistleblowern, die den Skandal an die BaFin herangetragen haben. Diese sollten in jedem Falle auch im Untersuchungsausschuss geladen und angehört werden.

Sie sind fest davon überzeugt, dass die BaFin wegen ihren Beziehungen zu dem Unternehmen, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgegangen sind und abgewickelt haben. Sie sind damit für den Schaden an uns Kleinanlegern verantwortlich.

CPJ: How did you feel when the German financial regulator out of all regulators in the world started investigating you?

S.P.: At first it was quite stressful that the regulator of one of the largest financial markets in Europe recommended that a criminal complaint be filed against us. The stress quickly gave way to pure incredulity. Mainly because we knew that the reporting was solid. It was almost surreal that we were the ones being targeted. Up until that moment, I believed that the information we discovered could have been of use to anyone overseeing Wirecard. It was jarring, unexpected, surprising, unbelievable.

D.M.: It felt completely mad. It is one thing to be accused by Twitter bots but when the German financial regulator says that we are investigating you for corruption, you ask yourself, what on earth is going on? It was more frustrating than anything because it is so hard to print a story in a UK context raising allegations of fraud. You have to have so much evidence, you are taking such legal risk. So it was baffling to understand what the German regulator was seeing that we did not after we were publishing repeatedly evidence of significant problems at a very large company. It became stressful because what Wirecard turned it into was a question between its reputation and the reputation of the Financial Times. But I did not take the chance of being prosecuted that seriously because I knew that was just nonsense. At the same time you start feeling that you are banging your head to the brick wall.

CPJ: Did the German regulator reach out to you after they closed the investigation acknowledging that your reporting was accurate, the allegations unfounded?

D.M.: Not in the slightest. We only had an official notice about closing the investigation. I think BaFin [Germany?s Federal Financial Supervisory Authority]fundamentally did not understand how journalism works and did not attempt to find out. The suspicions it raised were groundless and if you know anything about journalism ridiculous, too. A key thing BaFin found suspicious was that we did not publish everything we had in one go. We wrote three stories in a space of a week, with two pieces with lots of information and a third feature piece. They seem to think that we were doing that to maximize profit for speculators. They sort of admitted that that was a misunderstanding but they investigated who might have leaked it, by implication suggesting they still think someone at the FT is corrupt.

S.P.: It was very confusing. The question to which we still have no answer is why they started the investigation at all. There are still a lot of unanswered questions about their motives.

D.M.: To be fair to BaFin: the one piece of evidence was an unsigned witness statement provided by a former convicted criminal who claims that he had advanced knowledge of the first story we published January 30, 2019. This person supposedly thought that the story was going to be published at 1 pm although 1 pm was the deadline which was given to the company to react. BaFin does not seem to have considered the possibility that Wirecard had itself access to this information and may have leaked it as a pretext to discredit us. There has been a fundamental failure of imagination at best on the part of the regulator.

CPJ: What is your take-away from all this? Is it that people do not trust the media and financial regulators are just people like anyone else? Or is it more that German financial regulators might be intertwined with those they are supposed to oversee?

D.M.: I wouldn?t tar all financial regulators in the world with the same brush. We don?t have the answer, but there is going to be a parliamentary inquiry in Germany which I hope will get to the bottom of why Wirecard appeared to have a close relationship with BaFin over several years.    

(HINWEIS: DIESEN LETZTEN SATZ BITTE  BEHERZIGEN, DAS IST DER GRUND, WESHALB DIE BAFIN NICHT GEHANDLET HAT UND PRIVATANLEGER ENTSCHÄDIGT WERDEN MÜSSEN. WIR REDEN HIER VON RUND 3 MRD EURO)

S.P.: The Singapore regulators reacted differently: days after we published our first piece, the police were raiding Wirecard offices, launched a criminal investigation and remained pro-active. The question is still whether German regulators took the time to go through all that we published, which paints a clear picture of what was going on at the company. And if not, why did it not happen? And how did they end up by investigating the journalists themselves?
 

24.10.20 18:18
1

7082 Postings, 1233 Tage hardyleinRechtsanwälte müssen nach der Gebührenordnung

abrechnen. Viele klage dann nicht und den RA geht einiges an Salär verloren. Wenn Mingers zahlungs-
kräftig bliebe ist das  Advomodel eigentlich gut, dann erhält der RA nur im Erfolgsfalle seine x%.  

24.10.20 18:26
1

1510 Postings, 4300 Tage butschiHafti-Hafti

dürfte der Kläger machen dürfen.

Wenn der PKF pleite geht, dürfte wegen nicht erlaubtem Erfolgsmodell für die Anwälte der Kläger für die Anwaltskosten haften und ggfs. auch für die Gerichtskosten. Wenn man verliert auch für die Kosten von den Gegenanwälten, wenn man gewinnt, dann gibts Geld vom Inso, die Quote dürfte die Kosten eher nicht decken können.

E&Y dürfte, wenn in 5-7 Jahren absehbar ist, ob Sie verlieren die Ohren anlegen, dann ist auch nicht mehr viel zu holen.

Bafin-Klagen dürfte eher aussichtslos sein und Klagen gegen Braun dürften sich stapeln.

Klagen wird der Inso, falls gegen alle wird auch der Inso, wenn es Erfolgsaussichten gibt. Es ist ja nicht sein Geld, solange Geld für Ihn selbst noch da ist ;)

Wenn Inso gegen E&Y klagt und der Anleger und dann es da eine Quote gibt (nach E&Y) Inso und dann der Anleger noch gegen WC, dann haben die Anwälte auf jeden Fall viel Spaß und ein Gebührenfest.  

24.10.20 18:29
1

7082 Postings, 1233 Tage hardylein@brokersteve

Bafin pleite gehen? Der Staat wird aber nicht zahlen wollen!

Wie schwierig es ist in diesem Rechtsstaat , zu seinem Recht zu kommen, das sieht man im Falle WCD.

Aber auf jedenfall:
Keinen Entschädigungsfond!

 

25.10.20 10:39

3 Postings, 8 Tage Böres59Mingers AdvoFound

Da aber dort Prof.Dr Knoll mit seiner ifact GmbH neben Mingers Gesellschafter ist, ist dies wie ich finde nicht auf sichere Beine gestellt.

Dazu natürlich das Wissen das Mingers im Bereich LKW- Kartell gegen die Wand gelaufen ist.
30 O 72/18

 

25.10.20 12:56

51 Postings, 408 Tage valerrikKann man

auch nach dem 26.10.2020 die Forderungen bei Jaffe anmelden oder ist der Zug abgefahren?
Finde hierzu keine Infos nur das die Frist auf den 26.10.2020 gesetzt wurde. Habe irgendwo gelesen, dass gegen eine Gebühr auch spätere Anmeldungen möglich wären. Vielleicht hat jemand einen Link.  

25.10.20 14:12

8810 Postings, 4202 Tage MulticultiZu#1418

Welches Interesse sollte der Insolfenverwalter an irgend eine Klage  gegn irgendwen haben?
Kompletter Blödsinn.tzzz  

25.10.20 14:16
1

194 Postings, 82 Tage tire3000Multimarkt

Dann schau Dir mal die letzten Artikel dazu an.
Hauptsache immer am laut Nöhlen....

Wenn Du die Artikel nicht lesen kannst(Bezahlschranke), kannst Du sicher einen Deiner Homies fragen:) Die sind bestimmt alle sehr belesen....  

25.10.20 14:54

1510 Postings, 4300 Tage butschiInso

> Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher
> Beratung bei Cum-Ex-Geschäften auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt
Ist für den Inso und die beauftragten Anwälte ein Win-Win.

Entweder man bekommt mehr als als Inso oder man ist Hero weil man was für die Gläubiger rausschlägt. Das Verfahren dauert dann noch 5-7 Jahre länger ;)

Wenn man verliert schmälert es die Quote. Solange noch Geld für den Inso und die Klagen da ist, wird man Klagen und muss ggfs. auch Klagen um sich nicht haftbar zu machen.  

25.10.20 18:07

3 Postings, 8 Tage neuling1234@dyandi Gültigkeit des Urteils und Haftung

in dem besagten Urteil der LKW-Geschichte hat das Gericht den damaligen Prozessfinanzierer nicht anerkannt. Irgendwas stimmte auch mit dem Gesellschaftervertrag nicht. Der Richter hat was von "Sittenwirdrigkeit" ins Urteil geschrieben. Die Gerichtskosten hätte eigentlich der Prozessfinanzierer tragen müssen. weil er verloren hat. Im Urteil schreibt der Richter aber folgendes: "Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 ZPO. Soweit danach die Klägerin als unterliegende Partei die Kosten zu tragen hat, waren diese jedoch nicht der Klägerin selbst, sondern M. aufzuerlegen...Es ist ein allgemein anerkannter Rechtsgrundsatz, dass in Fällen der Nichtexistenz des Klägers derjenige die Kosten zu tragen hat, der die Existenz des Klägers behauptet hat.

Also wenn das Ding vor die Wand fährt weil der Prozessfinanzierer dieses Verfahren gar nicht "finanzieren" darf, glaub ich nicht dass Mingers selbst das ganze finanziell stämmen kann...also wer zahlt dann?  

27.10.20 19:03
1

7082 Postings, 1233 Tage hardyleinWie ich es euch sagte

https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/...-forderungen-ein-94780867

zweifach auf Papier , nur reinen Verlust angeben. Nichts mit Rosinenpicken!  

28.10.20 09:00
1

21 Postings, 60 Tage Ozymandias???

Warum fährt der Anwalt zum Gericht? Die Unterlagen müssen beim Insolvenzverwalter landen.  

28.10.20 12:01
1

214 Postings, 149 Tage IFHXIÖsterreich

Hehe,

"Warum fährt der Anwalt zum Gericht? Die Unterlagen müssen beim Insolvenzverwalter landen."

Gute Frage. Der Mann ist hoffentlich durch die Millionen an Provisionen nicht vollkommen benebelt.

„Bisher machen wir für 914 Investoren Schadenersatz für in Summe EUR 53.490.000 geltend.“

Nach München hat er aber nur 15.000.000 getragen???
 

28.10.20 12:07

214 Postings, 149 Tage IFHXIXXX

"Insgesamt repräsentiert unsere Gruppe ein Investitionsvolumen von rund 50 Mio. Euro", so Breiteneder.

Seltsam formuliert. Scheinbar sind dort auch unverbindliche Interessanten für anderweitige Forderungen inkludiert.
 

28.10.20 19:54

210 Postings, 5820 Tage Mast@hardylein

Das bezieht sich nur auf andere Kosten, nicht auf Transaktionen.  

28.10.20 20:00

7082 Postings, 1233 Tage hardylein@mast

welche anderen Kosten?  

28.10.20 20:04

352 Postings, 724 Tage Hobbytrader0815hier wirds garnix mehr geben

Wo nix ist und war gibts auch nix zu holen.
 

28.10.20 20:20

210 Postings, 5820 Tage Mast@hardylein

Z.B. Transaktionskosten oder Porto-, Kopierkosten etc. Also Nettoverlust einer Transaktion.  

28.10.20 20:22

7082 Postings, 1233 Tage hardyleinAlso beim ISV

sind Quoten von 4 - 8 % drin. WEr hier 10000 angemeldet hat, sollte mind. 400 - 800 zurück-
erhalten MM nach.  

28.10.20 20:22

7082 Postings, 1233 Tage hardylein@mast

da hast Du was nicht verstanden!  

28.10.20 20:55

210 Postings, 5820 Tage Mast@hardylein

So habe ich das aus dem Text verstanden. Ansonsten müsste man dort nachfragen.

Was ist ISV ?  

28.10.20 23:23
1

557 Postings, 616 Tage JustoxISV Insolvenzverwalter

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