SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

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neuester Beitrag: 17.10.20 13:20
eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 633
neuester Beitrag: 17.10.20 13:20 von: Michael_198. Leser gesamt: 111317
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959 Postings, 1742 Tage cicero33SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 1910 am Markt aktiv ist.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien (die Bauwirtschaft war mit Umsatzrückgängen von bis zu 50% massiv betroffen) kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man für die Expansion hohe - zum Großteil fremdfinanzierte - Geldmittel aufgewendet hatte und die betriebliche Struktur auf wesentlich höhere Umsätze ausgerichtet war. Des weiteren kam ein starker Rückgang der ungarischen und rumänischen Währung hinzu. Die Folge waren hohe Verluste über mehrere Jahre hindurch. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun ist man wieder auf Kurs zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit auf ca. 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis?:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen ? belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirkten sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet.
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten und hohen Abschreibungen zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unternehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur ? sozusagen nicht sichtbar wurden ? dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro ? fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 ? 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein ? auch bei voller Aufrechterhaltung der ? Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neu- also der Bestandsinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis niederschlagen.

Pro und Contra:

Wie geschrieben liegt das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens aktuell bei 3,5 Mio Euro. Würde man die Währungsverluste von 14 Mio unberücksichtigt lassen (was bilanztechnisch nicht möglich ist) läge das EK also bei 17,5 Mio. Dieser Umstand zeigt, dass die massiven Rückgänge des Eigenkapitals nicht durch unternehmerische Misserfolge - sondern zu großen Teilen wegen der Währungsverluste zustande kam.
Ein weiterer unberücksichtigter Umstand sind die hohen stillen Reserven des Unternehmens. Die Österreichischen Werke wurden 1910 und den sechziger Jahren errichtet bzw. die Grundstücke dafür angekauft. Insgesamt (Österreich, Ungarn und Rumänien zusammen) stehen die Grundstücke mit 4,6 Mio Euro in der Bilanz. Nach meinen Recherchen müssten diese Grundstücke einen wesentlich höheren Wert aufweisen, als sie in der Bilanz ausgewiesen sind. Je nach Berechnungsweise könnte sich hier ein Aufwertungspotential von etwa 14-20 Mio Euro ergeben.
Auch wenn man die Bilanz jetzt nicht auf diese Werte anpassen kann, so zeigt es doch, welche Substanz im Unternehmen steckt.

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Ein Risikofaktor ist auch die Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. Der Unternehmensbereich "Wasserschutz"  lebt von diesen Fördergeldern. Ein Wegfall dieser Förderungen ist zwar aktuell kein Thema (eine neue Förderperiode ist kürzlich in Kraft getreten), würde aber beim WorstCase - wie etwa dem Zerfall der EU - wohl schlagend werden.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft und die verborgene hohe Substanz in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.  
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607 Postings ausgeblendet.

28.06.20 21:19
1

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980Gedanken

Vorstand kauft wieder 500 st?ck  

29.06.20 20:54

1362 Postings, 3480 Tage schakal1409Wer sonst....

Kauft swut......................
mfg................
ich nicht mehr............  

29.06.20 21:16

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980Gedanken

hauptsache es kauft wer ;-)

finde es sehr positiv das f?hrungspersonal kauft.  

13.07.20 15:31

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980gedanken

etwas ruhig geworden hier ...

solang aber vorstände & Aufsichsträte kaufen, scheint alles i.o.  

20.07.20 19:00
2

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980gedanken

schon wieder Insider käufe  

21.07.20 14:19

552 Postings, 5331 Tage buckstarQuelle?

22.07.20 11:18

552 Postings, 5331 Tage buckstar@Michael_1980 Danke!

28.08.20 10:05
1

303 Postings, 3993 Tage birraHervorragende Hj-Zahlen

Das Kärntner Unternehmen bleibt nach dem Rekordjahr 2019 in herausfordernden Zeiten auf Kurs: Mit einem starken Start ins Jahr erwirtschaftete SW Umwelttechnik trotz Auftragsrückgängen im zweiten Quartal ein leichtes Umsatzplus von 2 % und deutlich verbesserte Ertragszahlen.

Klagenfurt, 28. August 2020; SW Umwelttechnik konnte im ersten Halbjahr 2020 trotz der aktuellen Weltlage und der damit einhergehenden Geschäftsentwicklung an das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte anschließen. Mit einem starken Start ins Jahr ist es gelungen, die Abflachung ab dem Frühjahr auszugleichen, solide Umsätze in beiden Geschäftsbereichen zu erzielen und die Ertragszahlen deutlich zu verbessern.

?In den ersten Wochen des Jahres konnten wir an das außergewöhnlich hohe Vorjahresniveau anknüpfen, bevor im März die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für eine starke, aber kurze Irritation unserer Geschäfte sorgten. Einen kühlen Kopf bewahrend, haben wir das erste Halbjahr 2020 dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut und sogar mit einem kleinen Umsatzplus abgeschlossen?, erläutert Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik Klaus Einfalt.

Eine starke Bautätigkeit und Investitionsbereitschaft insbesondere aus Industrie und Gewerbe sorgte zu Jahresbeginn für eine sehr gute Auftragslage, ehe diese durch die globalen Entwicklungen abgebremst wurde. ?Erfreulicherweise war die Fortführung von Baustellen in Österreich nur marginal vom staatlich verordneten Lockdown betroffen. In Ungarn und Rumänien kam es zu keinen offiziell verordneten Baustopps, wodurch wir die meisten laufenden Projekte unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen fortführen konnten. Unsere Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten kam uns zusätzlich zu Gute?, so Einfalt.

Diese Geschäftsentwicklung führte zu einem Umsatzplus in Höhe von 2 %. Der Umsatz der SW Umwelttechnik beträgt für das erste Halbjahr 2020 EUR 42,1 Mio. (VJ EUR 41,4 Mio.). Die Betriebsleistung stieg auf EUR 43,0 Mio. (VJ EUR 42,4 Mio.). Das EBIT liegt mit EUR 5,1 Mio. (VJ EUR 3,1 Mio.) deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Auch das EBITDA konnte deutlich auf EUR 7,0 Mio. gesteigert werden (VJ EUR 4,9 Mio.). Das Finanzergebnis beträgt EUR -1,7 Mio. (VJ EUR -1,0 Mio.). Aus der Veränderung der FX-Kurse (HUF zu EUR, RON zu EUR) ergeben sich Kursdifferenzen von EUR -0,9 Mio. (VJ EUR -0,4 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern stieg deutlich auf EUR 3,4 Mio. (VJ EUR 2,0 Mio.). Auch das Ergebnis nach Steuern stieg signifikant auf EUR 2,9 Mio. (VJ EUR 1,7 Mio.).  

28.08.20 10:14
1

9 Postings, 163 Tage Hotshot69Sensationelle Zahlen

SW Umwelttechnik ist auf Kurs das Rekordjahr von 2019 noch einmal zu übertreffen. Und das trotz Corona. Ich halte SW Umwelttechnik für die beste österreichische Aktie. Ein KGV von  unter (!) 3 für ein Unternehmen mit Gewinn- und Umsatzwachstum. Ein besseres Investment findet man hierzulande nicht. Halte die Aktie immer noch für viel zu billig.  

28.08.20 10:37

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980gedanken

28.08.20 22:09

19 Postings, 1355 Tage _buhmi_Unglaubliche Zahlen, unglaubliches Momentum

Ich habe zwar durchaus mit eher positiven Zahlen gerechnet, aber nicht mit einer Steigerung des Ergebnisses um +70% bei fast konstantem Umsatz. Dieses Jahr wird SWUT wohl zweistellige Kapitalrenditen (ROI) einfahren, was im aktuellen Zinskontext bemerkenswert ist. Schön auch der Mitarbeiterwachstum von knapp 10% im ersten Halbjahr, man schaut offensichtlich sehr optimistisch in die Zukunft, auch wenn der Ausblick sehr vorsichtig formuliert ist.

Treiber der Margenerhöhung war eine Reduzierung des Materialauwands und sonstiger Herstellungsleistungen.

Die absurde Unterbewertung dieses Werts ist eigentlich intellektuell unerträglich. Wo landen wir dieses Jahr? Bei einem KGV von 2? Während sich an deutschen Börsen reihenweise Werte finde, die wahrscheinlich nie akzeptable Kapitalrenditen erzielen werden, aber mit KGV 20 bewertet werden.

Ich bin aber weiter überzeugt, dass höhere Ausschüttungsquoten kurz bis mittelfristig eine Neubewertung triggern können. Die Bilanz ist allerdings immer noch prekär und das um Immaterielles bereinigte Eigenkapital ist weiterhin stark negativ, weshalb ich mir hier keine kurzfristigen Sprünge erwarte.

Wie dem auch sei, das Gewinnpotential ist aufgrund der sehr tiefen Bewertung so hoch, dass man hier einen langfristigen Horizont haben darf und soll.

Grüße
buhmi  

28.08.20 23:03

9 Postings, 163 Tage Hotshot69schöne Zusammenfassung Buhmi

Das Mitarbeiterwachstum ist ein guter Punkt. Allein für Österreich sind zur Zeit auch wieder 5 Stellen ausgeschrieben. Beim bereinigten Eigenkapital sollte man dann auch die stillen Reserven auf den Immobilien dazurechnen.

Halte die Unterbewertung hier auch für nahezu unerträglich. In Amerika finde ich zB Aktien mit negativem Eigenkapital und ohne Momentum mit KGV 10-20. Man muss dazu sagen das das Management von SW alles andere als Pusher sind. Jahr für Jahr wird tiefgestapelt aber jedes Mal wird das Ergebnis übertroffen. Ein Artikel in einer deutschen Börsenzeitschrift über SW würde da schon helfen.

Falls jemand sonst noch Unternehmen kennt mit ähnlichen niedrigen Bewertungen dann bitte her damit.  

29.08.20 08:49

36 Postings, 247 Tage bargaininvestIntangibles

Die Zeile mit den Immaterialgütern ist falsch im Halbjahresbericht. Es wurden materielles und immaterielles vertauscht. Woher soll denn eine SW 50 Mio Immaterialgüter haben?  

29.08.20 13:18

19 Postings, 1355 Tage _buhmi_Intangibles revisited

Hallo Bargaininvest

Genau diese Frage hat mich gestern nach meinem Posting dann auch umgetrieben, denn das Verhältnis zwischen Tangibles und Intangibles im HJ-Bericht konnte einfach nicht stimmen und ich hatte auch andere Daten in meinen Notizen zu SWUT (die ich leider erst nach meinem Posting konsultiert habe). Danke für die Richtigstellung, ich wollte dem dieses W-E eigentlich nochmal auf den Grund gehen; hast mir ne halbe Stunde Recherche erspart.

Somit den Satz in meinem Posting der mit "Die Bilanz..." beginnt einfach streichen, dann stimmt es wieder.  

29.08.20 13:23

19 Postings, 1355 Tage _buhmi_Reduzierung Materialaufwand etc.

Leider wird dazu im HJ-Bericht nichts näheres gesagt; mich hätte schon sehr interessiert, ob das ein Einmaleffekt oder eher nachhaltig ist. Der Bericht lobt ja ausdrücklich die Belegschaft, die durch kluge Maßnahmen dieses Ergebnis ermöglicht hätte. Wahrscheinlich ist aber nur der Preis eines der Rohmaterialien signifikant gefallen.

Steckt von Euch jemand tiefer in dieser Materie? Habt Ihr dazu einen Erklärungsansatz?

Grüße
buhmi

 

29.08.20 14:22

36 Postings, 247 Tage bargaininvestMaterialaufwand

Ein gefallener Stahlpreis spielt sicher eine Rolle.  

31.08.20 15:28
2

9 Postings, 163 Tage Hotshot69Sehe den fairen Wert der Aktie in der Nähe von 70

Dann wäre das KGV gerade einmal bei 6 und sicher keine Überbewertung. Rechne mit einem Jahresgewinn von 10 Millionen. Die Eigenkapitalquote wird sich dieses Jahr auch noch mal erheblich verbessern.  

05.09.20 21:03
1

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980Gedanken

Nach dem schon sämtliche Führungspersonal gekauft hat, sollte es gut aussehen.

Wenn jetzt noch Schulden auf ein normal Stand gebracht wird, stehen wir um die 100?  

24.09.20 19:33

1362 Postings, 3480 Tage schakal1409200 Stück,,,

Heute gekauft,,,Plus 5%..
Sicher das Führungspersonal ,,,wer sonst,,,
und verkaufen werden sie ja nicht...
und wenn ein ausenstehender Verkauft,,???100-300 Stück ein Minus von???15-20%

Es gilt die Unschuldsvermutung
 

25.09.20 11:36

552 Postings, 5331 Tage buckstar@schakal1409 - Was meinst du damit?

25.09.20 15:53

1362 Postings, 3480 Tage schakal1409Das was...

628 steht.
Nicht mehr und nicht weniger.
mfg  

16.10.20 14:35

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980Gedanken

Sehr ruhig geworden.  

17.10.20 09:03
2

9 Postings, 163 Tage Hotshot69Kommentar

SW Umwelttechnik notiert jetzt wieder höher als vor Ausbruch der Pandemie. Der ATX ist dieses Jahr 30% im Minus. SW ist in etwa 30% im Plus ytd. Ist SW die österreichische Aktie mit der besten Jahresperformance 2020? Man sollte jedenfalls zufrieden sein. Und es ist noch genug Luft nach oben. Der Gewinn und die Dividende wird für 2020 wieder steigen. Man kann mit SW nicht viel falsch machen.  

17.10.20 13:20

1206 Postings, 360 Tage Michael_1980Gedanken

Ja, haben sich gut entwickelt.

EK muss nur noch etwas steigen  

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