Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 17.09.21 13:20
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 41342
neuester Beitrag: 17.09.21 13:20 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 6531692
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03.08.21 15:30

576 Postings, 1270 Tage The_ManBei

der Fannie hast jetzt auch noch nicht den großen Erfolg gerissen ... der Chart ist für Alle mehr als bescheiden!

Speziell bei der Fannie muss man irgendwann sagen, jetzt einfach nur halten und nicht permanent nachkaufen.

 

03.08.21 15:44

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingIch habe nur einmal nachgekauft

und zwar FNMAS bei 1,82 $.  

04.08.21 11:56
2

450 Postings, 1662 Tage DihotokoHallo ...

" Im zweiten Quartal erzielten wir einen Nettogewinn von 7,2 Milliarden US-Dollar und erhöhten unser Nettovermögen auf 37,3 Milliarden US-Dollar.

Wir bleiben deutlich unterkapitalisiert. Aber diese Ergebnisse sind ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Mission, Sicherheit und Solidität sowie Kapitalaufbau nicht im Widerspruch zueinander stehen – sie ergänzen sich sogar. "

https://www.fanniemae.com/newsroom/...021-earnings-media-call-remarks

Und heute  nächster Termin im Bundesgericht, Mündliche Argumente in Fairholme  4. August 2021

Grüße  an Alle  

05.08.21 22:03
1

2321 Postings, 3735 Tage oldwatcherJeden Tag ein Cent weniger.

Geht es so weiter, dann durchbricht der Kurs Mitte September die 1 Dollar Schranke  

06.08.21 11:48

69608 Postings, 6345 Tage Anti Lemming# 104

06.08.21 14:27

2321 Postings, 3735 Tage oldwatcherGlen schrieb bei mir ab

06.08.21 16:15

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingUnseren täglich Cent nimm und heut'

 
Angehängte Grafik:
2021-08-06_16__15_fnma_1.jpg (verkleinert auf 78%) vergrößern
2021-08-06_16__15_fnma_1.jpg

09.08.21 10:56

196 Postings, 2857 Tage Helmut DietrichIch weiß, es ist müßig nochmals darauf einzugehen.


Wenn ich # 491 (AL Forum)  von AL lese, klingt alles sehr logisch. Der Staat versucht, wie beschrieben, den höchsten Profit zu Lasten der Stammaktionäre zu erzielen.

Die Aussagen von AL und seinen Kollegen in USA ziehen sich bereits schon länger hin und verändern wahrscheinlich die Denkweise vieler Beteiligter. Ist es daher überhaupt noch möglich an ein Aufbäumen des Kurses auf über zwei Dollar zu denken?

Oder gibt es irgendein Szenario, in welchem wir Stammaktionäre noch eine bessere Chance haben?
 

09.08.21 11:41

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingDie US-Regierung agiert bekanntlich betrügerisch

Seit Scotus ist sogar klar, dass sie auf die Verfassung ("Zusicherung von Privateigentum") pfeift, sofern es ihr finanziell nützt.

Dass USA tendenziell eine Bananenrepublik ist, hatte ich hier schon mehrfach vor dem Scotus-Unrechtsurteil kundgetan.

Auffallend ist, dass Scotus den Pseudoargumenten der FnF-Gegner und -Aussauger haarklein gefolgt ist. So haben die Scotus-Richter z. B. die Lüge von der "Todessspirale", in der sich FnF angeblich 2012 befunden haben sollen, kritiklos übernommen. Mit der Todesspirale wurde der NWS gerechtfertigt.

Die Richter haben weiterhin entschieden, dass HERA sakrosankt bzw. unantastbar ist, obwohl HERA nur eine 1-zu-1-Übernahme von Gesetzen aus der Bankenkrise 1990 (S&L-Krise) ist und Fannie und Freddie KEINE Banken sind, sonderen Dienstleister.

Gemäß Scotus soll Alles, was die Zwangsverwaltung macht, automatisch rechtens sein. Scotus hat sich sogar erdreistet zu behaupten, dass es völlig okay sei, wenn die Zwangsverwaltung Schritte unternimmt, die nur ihr selbst (oder "der Öffentlichkeit") nützen, und nicht den zwangsverwalteten Firmen. Typischerweise hat eine Zwangsverwaltung aber etwas anderes im Blick, nämlich den Firmen wieder auf die Beine zu helfen.

In der Presse wird landauf landab die Spinstory weitergesponnen, dass FnF 2008 tatsächlich pleite waren und nur durch die 190 Mrd. -Geldspritze von Hank Paulson vor dem sonst fälligen Untergang gerettet worden sei. Auch das ist bekanntlich eine dreckige Lüge. Fannie und Freddie wurden 2008 trotz intakter Finanzen "schaugeschlachtet", um den TBTF-Banken (Goldman, Bank of America usw.) den subprime-versengten Arsch zu retten. Noch eine Woche vor der Zwangsverwaltung hatte Paulson verlautbaren lassen, dass es bei FnF keine Finanzprobleme gäbe. In seinen Memorien schrieb er dann später: "Das erste, was die Fannie-Aktionäre hören werden, ist wenn ihr Kopf auf den Boden aufschlägt". Was für eine Drecksack!

Viele hier hatten gehofft, auch hier, dass Scotus als unabhängiges Gericht endlich Gerechtigkeit einkehren lassen würde. Das Gegenteil ist eingetreten. Scotus hat die Rechtsverdreher in ihren Auffassungen bestärkt.

Daher dürfte - nach meine Einschätzung und der einiger anderer bei iHub - die Freilassung von Fannie und Freddie vonstatten gehen wie eine Bankrott-Restrukturierung. Die Altaktionäre dürften durch Umwandlung der SPS in Stammaktien für dumm verkauft werden. Der Kurs würde dadurch extrem verwässert. Auch Glen Bradford sieht in seinem neuesten S.A-Artikel Kurse für die Stämme "von unter 1 Dollar", falls der SPS-Swap durchgeführt wird.

Ich teile dies (wegen HD, # 108) nun auch hier noch mal mit - wohlwissend, dass solche pessimistischen Aussagen hier nicht gern gelesen werden. Aber es braut sich etwas gegen die Stammaktionäre zusammen, und es wäre unklug, die Augen davor zu verschließen.

Aber jeder muss selber wissen, wie (und ob) der auf diese Entwicklungen reagiert. Dieses Posting ist nicht als Empfehlung für irgendetwas zu verstehen.  

09.08.21 13:42
2

2321 Postings, 3735 Tage oldwatcherSchade, dass sich fully nicht äußert ,

Ich würde mir seinen Standpunkt gerne ansehen.  

09.08.21 14:06
3

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingSieht leider eher so aus,

als würde es seine alten Mitstreiter hier im Regen stehen lassen.  

09.08.21 19:25
1

576 Postings, 1270 Tage The_ManWieso im Regen?

Weißt du, wie es Fully geht? Deine Vorzüge laufen wahrlich nicht gut und haben im Vergleich überdurchschnittlich mehr verloren als die Stammaktien.

Solche Phasen gab es immer wieder und irgendwann steigt das Teil wieder. Dafür brauche ich keine Texte lesen, die am Ende des Tages sowieso nichts bringen ... AL du hättest den Kurs zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht erwartet? Von daher bin ich genauso gelassen, wenn du stets die Vorzüge als die einzige Option empfiehlst ;)  

09.08.21 20:23
1

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingStimmt, ich hatte mit so starken

Rückgängen nach Scotus bei Stämmen und speziell bei JPS nicht gerechnet.

Vor allem deshalb nicht, weil ich, wie so Viele, der Ilusion nachhing, dass Scotus rückwirkend Gerechtigkeit schaffen würde.
 

09.08.21 20:43

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingIch bin allerdings nach wir vor der Ansicht,

dass es noch vor der nächsten Präsidentschaftswahl in USA eine Freilassung von FnF geben wird, bei der die JPS zum Nennwert in neue, wieder an der NYSE gelistete Stammaktien umgetauscht werden.

Die Regierung will an dieser gigantischen Transaktion nochmals verdienen bzw. Geld für ihre "affordable housing"- Programme herausholen.

Vor Scotus sah es noch stark danach aus, als würde dies durch Ausübung der Warrants geschehen. Inzwischen sieht es mehr danach aus, als würde die Regierung ihr "Investment" in FnF (sprich: die SPS) zu Geld machen, indem sie die SPS in Stammaktien umwandelt, während sie die Warrants wertlos verfallen lässt.

Dieser SPS-zu-Stammaktien-Swap dürfte der Regierung ca. 100 Mrd. Dollar in die Kassen spülen. Wie er technisch vonstatten gehen könnte, steht hier:
https://www.ariva.de/forum/...hung-bis-juli-574209?page=19#jumppos491

Leidtragende diese Mega-Beschisses sind vor allem die Stammaktionäre. Denn die Stammaktien dürften infolge der enormen Verwässerung (ca. 1 zu 100) auf Kurse deutlich unter 1 Dollar fallen. Sogar 10 Cents wären möglich.

Es gibt aber wohl noch zusätzlich ca 1,20 Dollar Abfindung (Entschädigung für die Zwangsenteignung) über der Takings-Klage, die Scotus ja für rechtmäßig erklärt hat. Macht zusammen 1,30 Dollar. Es ist mMn kein Zufall, dass der Kurs aktuell in etwa auf diesem Niveau notiert. Ich sehe keine große Chance, dass er noch einmal über 2 Dollar steigt.

Aber das ist wie gesagt nur meine Meinung, die natürlich falsch sein kann.
 

09.08.21 20:46

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingP.S.

Mit "gigantische Transaktion" ist die Kombination aus Freilassung und Kapitalerhöhung gemeint.  

09.08.21 21:18

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingDie einzig gerechte Lösung wäre gewesen,

wenn Scotus die SPS für bereits abgezahlt erklärt hätte und die 29,5 Mrd. $ Überzahlung, die sich unter Berücksichtigung der seit 2008 fälligen 10%-Div-Zahlungen auf die SPS ergibt, zurückerstattet hätte.

Scotus hat hingegen entschieden, dass nur HERA gilt und sonst nichts. Und der damalige Rettungs-Vertrag sah eben nicht vor, dass die Zahlung der 10 % Dividende einen Abtrag auf die Grundschuld darstellt. Auch der NWS soll diesen Abtrag nicht geleistet haben, Scotus bezeichnet ihn frech als "variable Dividende". Also blieben die SPS voll stehen.

Rechtlich dürfte mMn außer Bagatellbeträgen aus den Klagen wegen Zwangsenteignung (Takings) nicht viel rauszuholen sein.

Alle Aktionäre (Stämme und JPS) sind nun darauf angewiesen, dass die US-Regierung von sich aus die Freilassung in die Wege leitet.

In dem Sinne bot das Scotus-Urteil aber auch etwas Positives: Der Direktor der FHFA kann nun jederzeit abberufen werden. Biden muss sich deshalb beeilen, die GSE-Reform noch in seiner Amtszeit durchzuziehen, sonst machen es die Reps nach der nächsten Wahl zu (aus Demokraten-Sicht) ungünstigeren Konditionen.  

09.08.21 22:10

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingTrendwende bei FNMA vorerst nicht in Sicht

Seit der technischen Erholung nach dem Scotus-Absacker geht es praktisch ohne Gegenwehr nach unten.

 
Angehängte Grafik:
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tutfzhsd.png

10.08.21 12:16

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingKorrektur zu # 114

Dort hatte ich geschrieben:

"Denn die Stammaktien dürften infolge der enormen Verwässerung (ca. 1 zu 100) auf Kurse deutlich unter 1 Dollar fallen. Sogar 10 Cents wären möglich."

Ich hab das heute noch einmal genauer durchgerechnet. Realistisch ist, dass die Stammaktien nach einem SPS-Swap auf 50 Cents fallen.

 

10.08.21 12:22
1

2321 Postings, 3735 Tage oldwatcherDer Ausverkauf in D beginnt

Fannie fällt unter einen Euro.
Warum bin ich nicht beunruhigt?  

10.08.21 12:28

9271 Postings, 5968 Tage pacorubioMoin

ich bin so etwas von tiefenenstpannt, da seitdem ich verkauft habe der Kurs weiter am fallen ist, ich kann gar nicht mehr verlieren ausser meine 7% restinvest........  

10.08.21 12:30

69608 Postings, 6345 Tage Anti Lemming# 119

Was ist Frankfurt geschieht, hat keine praktische Relevanz. Die Kurse werden in USA gemacht, und dort beginnt der Handel um 15:30 Uhr MEZ.  

10.08.21 13:15

69608 Postings, 6345 Tage Anti Lemmingbcde auf iHub

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=165360818

"Ich möchte Ihnen nicht widersprechen, aber da ich seit fast 30 Jahren investiere, habe ich viele Umstrukturierungen gesehen, bei denen alte Anteilseigner entsorgt wurden und neue hinzukamen."

Dies ist ein sehr alter Trick der Kredithaie. Sie belasten die Unternehmen zunächst mit massiven Krediten und schneiden ihnen dann zum ungünstigsten Zeitpunkt den Zugang zu Liquidität ab. Dies führt zur Insolvenz und die Gläubiger übernehmen die Kontrolle über die Unternehmen. Dann löschen die Gläubiger die bisherigen Aktionäre aus.

Aber Hank Paulson (& Co) nutzte alle Tricks und bürokratischen Befugnisse, um es seinen Gegnern (wie Lehman, ML, AIG, FnF) schwerer zu machen und seine Kumpane zu begünstigen. Hank prahlt in seinem Buch schamlos damit.

Der große Unterschied besteht darin, dass Kredithaie ihre Tricks im Rahmen der Gesetze anwenden, während Hank & Co die Bankengesetze (HERA) nutzen, um den Rahmen der Gesetze zu verletzen.

Welche Rechtsgrundsätze hindern die Regierung denn daran, Bankengesetze zur Regulierung von Fluggesellschaften oder Krankenhäusern zu verwenden?
 Dieselben Rechtsgrundsätze hätten die Regierung daran hindern sollen, Bankengesetze zur Regulierung von FnF (Versicherungsgesellschaften) zu verwenden. Leider haben die Aktionäre die bösen Pläne von Hank&Co nie verstanden. Außerdem hat Hank&Co die Aktionäre mit allerlei falschen Zusicherungen in die Irre geführt.

Mir ist es schleierhaft, warum die Anwälte der Kläger nie die Anwendung von Bankengesetzen (HERA) zur Regulierung von Versicherungsunternehmen (FnF) angefochten haben. Dies ist der Kern des FnF-Zwangsverwaltung-Problems. Solange dieser eklatante Verstoß gegen die Rechtsgrundsätze nicht geklärt ist, gibt es keine gerichtliche Lösung. Die Aktionäre von Versicherungsgesellschaften können im Rahmen der Bankengesetze niemals Recht bekommen.

deepL + edit
 

10.08.21 17:31
1

1673 Postings, 3224 Tage katzenbeissserLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 10.08.21 20:12
Aktion: Löschung des Beitrages
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10.08.21 17:42

69608 Postings, 6345 Tage Anti LemmingLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 10.08.21 20:18
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10.08.21 17:45

1673 Postings, 3224 Tage katzenbeissserLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 11.08.21 08:16
Aktion: Löschung des Beitrages
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