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Man was 'ne Abzocke...

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neuester Beitrag: 04.08.06 14:39
eröffnet am: 05.01.06 13:31 von: tom68 Anzahl Beiträge: 99
neuester Beitrag: 04.08.06 14:39 von: maggusm Leser gesamt: 33330
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06.02.06 12:33

4579 Postings, 6828 Tage tom68Aktuelle MK 213 Mio. Euro... o. T.

09.03.06 13:49
1

1294 Postings, 5886 Tage kramsollte ne gute gelegenheit zum shorten sein;)

Nano-Müller unter Beschuss

Die an der Börse notierte Firma Neosino AG vertreibt Nahrungsergänzungsmittel mit falschen Angaben. Das haben Recherchen des NDR-Nachrichtenmagazins Panorama (Sendung: Donnerstag, 9. März, 21.45 Uhr, im Ersten) und des NDR Hörfunksenders NDR Info bestätigt. Technology Review hatte bereits in seiner Februar-Ausgabe auf die fragwürdige Werbung des Unternehmens hingewiesen.

Neosino Nanotechnologies vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, die nach Angaben der Firma 3 bis 10 Nanometer große Mineralstoff-Partikel enthalten. Die Firma verwendet angeblich ein mechanisches Mahlverfahren, mit dem sich Mineralien wie Silizium, Calcium und Magnesium zu Nanopartikeln zermalmen lassen. Neosino-Produkte sollen unter anderem Muskelverletzungen vorbeugen und Sportler leistungsfähiger machen. Lizenzpartner des Unternehmens ist der FC Bayern München, Vereinsarzt Müller-Wohlfahrt hat einen Beratervertrag mit der Firma.

Ein Gutachten des Max-Planck-Institutes im Auftrag von Panorama und NDR Info hat nun eindeutig ergeben: Die vom Hersteller angegebene Partikelgröße im Bereich von drei bis zehn Nanometer könne in keinem Fall bestätigt werden. Solch kleine Nanoteilchen fanden sich in keiner der untersuchten Proben. Es gebe eine wesentlich billigere Lösung, als die Produkte von Neosino zu schlucken, sagt Professor Markus Antonietti, renommierter Nano-Forscher am Max-Planck-Institut in Potsdam. Man könne auch "auf einen ganz normalen Bolzplatz gehen und den Staub, der dort ausgewirbelt wird, schlucken. Das hätte genau die gleiche Wirkung."

Der Generalsekretär des Deutschen Sportbundes, Andreas Eichler, hat inzwischen angekündigt, der Vertrag mit Neosino werde nicht verlängert. Der FC Bayern München hatte mitgeteilt, er verlasse sich auf das Urteil seines Vereinsarztes Müller-Wohlfahrt.

Neosino bestreitet die Vorwürfe. Das Max-Planck-Institut habe nicht richtig gemessen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Edmund Krix. Die Neosino AG ist Anfang Januar an die Börse gegangen. Der Kurs der Aktie hatte sich innerhalb weniger Tage verdreifacht und steht trotz der negativen Berichterstattung zurzeit noch bei 123 Euro.

Siehe auch Technology Review:

   * Die Nano-Müller

(wst/Technology Review)

quelle: www.heise.de

mfg kram  

09.03.06 13:56

13923 Postings, 5432 Tage pfeifenlümmelBayern hat gestern beschissen gespielt!

Oh, bin wohl im falschen Thread!  

09.03.06 14:45

31181 Postings, 7039 Tage Robintelly

der größte Schwindel aller Zeiten. Schau mal die Recherchen von NDR. Aktie ist doch nix wert.
Muss normal ausgesetzt werden.  

09.03.06 15:37

4579 Postings, 6828 Tage tom68Den "Bolzplatz in Kapseln" schlucken

Skandal um Pillenschwindel
Den "Bolzplatz in Kapseln" schlucken

Es war einer der erfolgreichsten Börsengänge der vergangenen Jahre. Am ersten Handelstag Anfang Januar schoss die Aktie der Neosino AG sofort in die Höhe. Innerhalb von zwei Wochen hatte sich der Kurs verdreifacht. Der Wert des Unternehmens: über 200 Millionen Euro. Neosino verkauft unter anderem Nahrungsergänzungsmittel, die in ganz besonderer Weise wirken sollen. Denn sie enthalten angeblich so genannte Nano-Mineralien - Mineralien, die winzig klein gemahlen sind. Der Deutsche Sportbund hat diese Mittel empfohlen. Und unter anderem verkauft sie der FC Bayern München als Lizenzpartner. Aber Recherchen von NDR Info und Panorama zeigen: offenbar ein Schwindel.



Von Christian Baars, NDR



"Zaubersaft gibt Roy Kraft" - "Roque verletzt, jetzt hilft ihm Nano-Technik!" So titelten im vergangenen August Münchener Zeitungen als der neueste Deal des FC Bayern München bekannt gegeben wurde - die Partnerschaft mit der Neosino AG. Vermittelt hat das Geschäft Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der Vereinsarzt von Bayern München arbeitet auch als Berater für Neosino. Nach seinen Angaben schlucken die Profi-Kicker seit einigen Monaten regelmäßig Mittel der Firma. Seitdem sei die Zahl der Muskelverletzungen zurückgegangen, so Müller-Wohlfahrt.

Davon ließ sich auch der Deutsche Sportbund überzeugen. In einem Schreiben an 26.000 Vereine wurden Neosino-Produkte zu Sonderpreisen angeboten und als unbedenklich beschrieben. Warum sollen die Mittel so gut wirken? Wir fragen nach beim Chef von Neosino, Edmund Krix: "Das entscheidende ist eigentlich, dass wir Materialien, die wir heute auf der Erde haben, in ihre einzelnen Atome im Prinzip zerlegen können. Und damit komplett neue Eigenschaft erreichen", erläutert Krix. Bei diesen Materialien handelt es sich vor allem um Silizium, Kalzium und Magnesium.

Die Stoffe würden in einer Mühle winzig klein gemahlen, bis auf die Größe von drei bis zehn Nanometer, sagt Krix. Zum Vergleich: ein menschliches Haar ist etliche tausendmal dicker. Und weil die Mineralstoffe so klein wären, würden sie vom Körper viel besser aufgenommen, sagt Krix. Sie könnten sogar gegen eine Reihe von Krankheiten helfen.
Weltweit einmaliges Verfahren?

Gewonnen würden die Nano-Mineralien mit einem weltweit einmaligen Verfahren. Der Erfinder dieses Verfahrens heißt Gerd Thöne. Er erklärt: "Wenn Sie sich es einfach vorstellen: wir nehmen einen Eimer, schütten in die Maschine Wasser und dann nehmen wir Sand, schütten den hinten rein in einem bestimmten Verhältnis und lassen die Maschine laufen." Heraus komme Nano-Silizium im Bereich von drei bis zehn Nanometern, so Thöne.

Da diese Größe entscheidend für die Wirkung der Neosino-Produkte sein soll, bitten wir Professor Markus Antonietti vom Max-Planck-Institut in Potsdam, einen der renommiertesten Nano-Forscher in Deutschland, die Produkte zu untersuchen. Das Ergebnis ist eindeutig: "Wir haben tatsächlich sehr sorgfältig mit einer Reihe von Verfahren nachgeschaut und der experimentelle Befund ist eigentlich überwältigend: das ist ganz und gar nicht wahr. Die untersuchten Proben - es waren fünf verschiedene - sind aus Mikrometer-großen Objekten, also 1000-mal so großen Objekten, zusammengesetzt. Wir haben auch in keinem Fall eine Gruppe von Teilchen gefunden, die so groß ist wie auf der Packung angegeben."
"Der Staub vom Bolzplatz hat die gleiche Wirkung"

Statt die teuren Pillen zu schlucken, könnten die Fußballer von Bayern München auch auf eine günstigere Möglichkeit zurückgreifen, so Antonietti. "Sie könnten auf einen ganz normalen Bolzplatz gehen und den Staub, den sie dort aufwirbeln würden, aufnehmen, das hätte genau die gleiche Wirkung, wie die Dinge, die in diesen Kapseln enthalten sind. Die Leute schlucken sozusagen Bolzplatz in Kapseln."
Neosino bestreitet die Vorwürfe

Die Neosino AG bestreitet die Vorwürfe. Das Max-Planck-Institut habe nicht richtig gemessen, sagt der Vorstandschef Krix. Der Deutsche Sportbund allerdings geht jetzt auf Abstand zu den Neosino-Produkten. Generalsekretär Andreas Eichler: "Wir haben den Fehler gemacht, dass wir den Vereinen suggeriert haben, es sei ein unbedenkliches Produkt, was wir mit unserem Segen als Dachorganisation nach draußen geben. Dies war in dieser Eindeutigkeit falsch." Der Vertrag mit Neosino werde nicht verlängert, sagte Eichler dem NDR. Bayern München sagt, sie würden sich auf ihren Arzt Müller-Wohlfahrt verlassen. Der hatte aber keine Zeit für ein Interview.

Video   http://www.tagesschau.de/video/...real256_PLYinternal_NAV_BAB,00.html  

09.03.06 15:49
1

187 Postings, 4993 Tage YannieMir tun wirklich die Anleger leid

aber endlich ist die Abzocke aufgeflogen. Ich hoffe die Brüder wandern in den Knast. Dort können sie Tütchen kleben mit ihrem Zeugs drin  

09.03.06 16:06

38922 Postings, 6754 Tage Dr.UdoBroemmeKurz nach 13 Uhr kam der Bericht auf NDR-Info

Erstaunlich wie lange sich der Kurs noch gehalten hat.


Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.  

09.03.06 16:16
1

8001 Postings, 5171 Tage KTM 950Wenn man aber sich anschaut,

wieviel da wieder rein gehen, die wollen es noch immer nicht kapieren.  
Angehängte Grafik:
bigchart.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bigchart.png

09.03.06 16:33

187 Postings, 4993 Tage Yanniedenn sie wissen nicht

was sie tun.
Jetzt tun sie mir nicht mehr leid.
Eigentlich ohne Worte
 

09.03.06 17:03

58183 Postings, 7292 Tage Kickywie der Staub vom Bolzplatz

Börse-online heute :Auf einem Investorentreffen Mitte Januar in München verriet Neosino-Boss Edmund Krix den staunenden Anwesenden noch, wie sich die Einnahme der Neosino-Gesundheitspillen auf sein persönlichen Wohlbefinden ausgewirkt hätten: "Ich leiste mehr, bin ruhiger geworden und rege mich nicht mehr so schnell auf."Am heutigen Tag dürfte Krix einige Packungen seines gemahlenen Siliciums brauchen, um sich wieder zu erholen. Ein Bericht, der am heutigen Abend im ARD-Magazin Panorama ausgestrahlt werden soll, richtete nämlich ein Schlachtfest bei der Neosino-Aktie an. Im Tief rauschte der Kurs um 45 Prozent auf 68 Euro nach unten. Anschließend erholte sich das Papier jedoch wieder ein wenig und zog auf 82 Euro an. Im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs von 124 Euro ist das aber noch immer ein ungewöhnliches Minus von fast 34 Prozent. Damit ist Krix, der noch rund 74 Prozent der Anteile hält, auf dem Papier um fast 42 Millionen Euro ärmer geworden.

Medizinkenner schüttelten angesichts der enormen Versprechen von Krix ohnehin seit dem Börsenstart mit dem Kopf. Kein Einsatzgebiet ? von der allgemeinen Fitness, über Krebs bis hin zur Brandbekämpfung ? für das sich die speziellen Mühlen von Neosino angeblich nicht eigneten. Lange Zeit hielt sich die Aktie auch auf dem erstaunlich hohen Niveau. Erst heute zeigten sich Börsianer angesichts des vernichtenden Urteils von Professor Markus Antonietti, vom Max-Planck-Institut in Potsdam schockiert: "Es gebe eine wesentlich billigere Lösung, als die Produkte von Neosino zu schlucken. Man könne auch auf einen ganz normalen Bolzplatz gehen und den Staub, der dort ausgewirbelt wird, schlucken. Das hätte genau die gleiche Wirkung." So drastisch hatte es bislang noch niemand ausgedrückt.

Eilig zog denn auch ein bekannter Kooperationspartner den Schwanz ein. So hat der Deutsche Sportbund dem Vernehmen nach angekündigt, den Vertrag mit Neosino nicht zu verlängern. Der FC Bayern München hingegen wollte sich einen Tag nach der deprimierenden Schlappe in Mailand weiterhin auf das Urteil seines Vereinsarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt verlassen. Der Bayern-Doc und der frühere Teleplan-Boss Krix gelten als gute Bekannte.

Neosino selbst bemühte sich um Schadensbegrenzung und sagte, dass das Max-Planck-Institut nicht richtig gemessen habe. Dennoch erscheint es natürlich verdächtig, dass noch niemand die "Wundermühlen" von Neosino zu Gesicht bekommen hat. Nach Auskunft von Krix gibt es bei Neosino lediglich drei Personen, die über alles informiert sind.

Anleger sollten, sofern sie noch nicht ausgestoppt sind, Vorsicht walten lassen. Der Vertrauensverlust wiegt derzeit immens, und Krix wird es schwer haben, die Investoren von der Wirksamkeit seiner Produkte zu überzeugen.

Heise hatte bereits am 15.1,2006 in der Technology Review Zweifel am Nanomüller angemeldet.So viel blindes Anlegervertrauen gab es zuletzt während der wilden Jahre des Neuen Markts: Einem Umsatz von 59 000 Euro im Geschäftsjahr 2005 stand ein Fehlbetrag von 336 000 Euro gegenüber. Neosino will drei bis zehn Nanometer große Mineralpartikel zum Inhalieren, Schlucken und Einreiben verkaufen. Doch das Unternehmen hält keine eigenen Patente, sondern kauft ? über eine Tochtergesellschaft auf Malta ? das Know-how bei einem Partner ein: Das ?Fachlabor Gerd Thöne? hat nach Auskunft seines Inhabers ein mechanisches Mahlverfahren entwickelt, mit dem sich Mineralien wie Silizium, Calcium und Magnesium zu Nanopartikeln zermalmen lassen. Laut Neosino-Gründer Krix funktioniert das ?ohne Chemie und Gentechnologie? ? und laut Co-Vorstand Bruno Wüthrich gibt es auch dafür keinen Patentschutz.

Nano-Müller Thöne hält auch die Rechte an der Webadresse neosino.de und verkaufte darüber schon Anfang 2001 Mineralprodukte ? allerdings noch ohne Nano-Etikett. Krix saß zu dieser Zeit noch im Vorstand des IT-Reparaturbetriebs Teleplan, einem der vielen gefallenen Stars des Neuen Marktes.
http://www.heise.de/tr/artikel/68770
man kann sich einer gewissen Schadenfreude wirklich nicht erwehren!  

09.03.06 17:08

58183 Postings, 7292 Tage KickyDoc Müller-Wohlfahrt erhält angemessene Vergütung

?Die haben Galionsfiguren.? Der FC-Bayern-Star Roy Makaay und der Nationalelf-Chefarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt werben für die Mineralprodukte, die sich außerdem mit dem Gütesiegel ?Empfohlen vom Deutschen Sportbund? schmücken dürfen. Freilich nicht ohne Gegenleistung: Für die Empfehlung kassiert der DSB nach eigener Aussage Geld, Bayern- Doc Müller-Wohlfahrt erhält laut Neosino eine ?angemessene Vergütung? als Berater.Die Empfehlungen rufen Kritiker wie Wolfgang Becker-Brüser vom Institut für Arzneimittelinformation auf den Plan: ?Uns stört, dass diese Mittel mit dem Prädikat des Sportbunds beworben werden, obwohl weder ihre Wirksamkeit noch ihre Unbedenklichkeit bewiesen ist.? Auch die Expertise von Müller- Wohlfahrt beeindruckt ihn wenig: So habe der Orthopäde keine Studien durchgeführt, die wissenschaftlichen Kriterien genügen. Offen bleibe zudem, ob sich mit dem verwendeten Verfahren überhaupt Nanopartikel herstellen lassen oder ob die enthaltenen Partikel neben den bejubelten positiven Wirkungen nicht auch unerwartete Eigenschaften haben, sagt Becker-Brüser. ?Also entweder ist es Betrug, weil etwas angepriesen wird, was nicht funktioniert, oder man muss sich die Frage stellen, ob das nicht gefährlich ist.?  

09.03.06 17:19

4579 Postings, 6828 Tage tom68Schadenfreude, na ja...

Schlimm ist doch die Außenwirkung dieses IPO. Da bekommt 'ne Pommesbude eine Börsenzulassung, eine Halsabschneiderbank die sich für nix zu schade ist emmitiert kurstreibend eine Minianzahl Aktien und die schon bekannten Börsenhasardeure a la Krix & Co. sahnen ab.

Leidtragende sind die wieder mal Kleinanleger, denn wirklich gravierende Strafen für Betrug/Börsenbetrug hat es in Deutschland noch nie gegeben.

Aber wie heißt es so schön: "Neues Spiel, neues Glück..." Der 2006'er IPO-Reigen ist eröffnet mit so Weltfirmen wie "Lena Investment AG, München", "Prior Capital AG, Frankfurt", "Geld Art AG, Ilmmünster"...  

09.03.06 17:42

4579 Postings, 6828 Tage tom68...

aktiencheck.de führte das folgende Interview mit Herrn Andreas Beyer, Vorstand der VEM Aktienbank AG:

aktiencheck.de: Guten Tag, Herr Beyer. Die VEM Aktienbank konnte sich innerhalb weniger Jahre als einer der führenden Anbieter von kapitalmarktgebundenen Dienstleistungen für börsennotierte und börsenfähige Unternehmen etablieren. So haben Sie allein im abgelaufenen Jahr 2005 insgesamt 11 Unternehmen an die Börse gebracht und waren damit die aktivste Emissionsbank bei Börsengängen. Gerade erst vor wenigen Wochen haben Sie die Neosino mit überwältigendem Erfolg an der Börse platziert. Wie konnte es Ihnen gelingen, sich innerhalb kurzer Zeit eine so gute Marktposition zu erarbeiten?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Für unsere Kunden sind wir kompetente und verlässliche Partner. Wir bieten keine Lösungen von der Stange, sondern entwickeln anspruchsvolle unternehmensspezifische Lösungen. Wir haben uns mit den Produkten \"Börsengang light\" und speziellen Wandelanleihen für Distressed Companies als innovativer Dienstleister im Markt positioniert. Bedingt durch unseren Börsengang sowie der damit verbundenen positiven Berichterstattung in der Presse und unseren starken Deal Flow ist unser Bekanntheitsgrad enorm gestiegen. Viele Kunden wünschen ausdrücklich eine Betreuung von der VEM Aktienbank, weil sie wissen, dass wir uns mit voller Leidenschaft für den Erfolg jeder Transaktion einsetzen. Dass wir unsere Dienstleistungen zu einem sehr attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten, stärkt unsere Marktstellung. Wir geben stets zu erkennen, dass unser Fokus eine langfristige und umfassende Betreuung ist.

aktiencheck.de: Der IPO-Markt hat im vergangenen Jahr wieder richtig an Fahrt gewonnen. Sie haben sich vor allem auf Transaktionsvolumina zwischen 1 und 30 Millionen Euro spezialisiert. Die Deutsche Börse und die Börse München haben mit dem Entry Standard bzw. mit M:access zwei Marktsegmente aufgebaut, die Unternehmen einen flexiblen und kosteneffizienten Marktzugang ermöglichen und somit speziell auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen zugeschnitten sind. Rechnen Sie in diesem Zusammenhang mit einer deutlichen Zunahme von Börsengängen kleinerer Unternehmen?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Wir gehen von 50-100 Mini-Börsengängen im laufenden Jahr aus. Mittelständische Firmen, die ihr Wachstum finanzieren müssen, erkennen immer mehr, dass hnen die Börse und nicht die Kreditbanken Kapital für ihre Pläne zur Verfügung stellt. Infolge von Basel II rechnen wir mit einem richtigen Boom an weiteren Börsengängen. Hierbei gewinnt der Freiverkehr als unreguliertes Marktsegment mit den neuen Qualitätssegmenten Entry Standard und M:access massiv an Bedeutung. Firmen können sich mit der Erfüllung von zusätzlichen Transparenzstandards und mit der Benennung von Kapitalmarktexperten als Bürgen gegenüber anderen Freiverkehrswerten positiv abgrenzen. Hinzu kommt die Bereitschaft der Investoren, auch Small Caps Kapital für Wachstum bereitzustellen. Kurzum, die aktuelle Börsenlandschaft bietet ein ideales Umfeld für den IPO-Markt. Wir rechnen mit einer Fortsetzung des positiven Trends des letzten Quartals 2005. Immerhin haben sich in den letzten drei Monaten vergangenen Jahres 27 Firmen neu im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse listen lassen.

aktiencheck.de: Sie haben mit dem so genannten \"IPO Light\" ein neuartiges Konzept des Börsenganges eingeführt und auch beim eigenen Börsengang im Juni 2004 angewendet. Durch die Notierungsaufnahme mit XETRA-Eröffnung ohne vorherige Roadshow und ohne Werbemaßnahmen ermöglichen Sie es dabei kleineren Unternehmen, den Börsengang mit einem minimalen finanziellen Aufwand zu realisieren. Wie wurde dieses Angebot bislang am Markt angenommen?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Unser \"Börsengang light\" wurde als Produkt während der IPO-Flaute konzipiert. Idee war die Sicherstellung eines kostengünstigen Kapitalmarktzugangs für Firmen auch in schwierigen Börsenzeiten. Eine Verschiebung können sich Emittent und begleitende Bank nicht leisten. Daher muss ein Einvernehmen über eine Mindestzufuhr an Finanzmitteln im Vorfeld des Börsengangs bestehen, um anschließend ein Listing durchzuführen. Optional konnte zusätzlich eine Erstauktion auf Xetra im Rahmen der Erstnotierung durchgeführt werden (XETRA-IPO), um ein weiteres flexibles Emissionsvolumen zu generieren. Wir setzen heute verstärkt auf Privatplatzierungen kleinerer Emissionsvolumia bis 10 Mio. EUR an Institutionelle Anleger, um sodann unter Vorlage eines Wertpapierprospektes die Einbeziehung der Aktien in den Freiverkehr zu erwirken. Im vergangenen Jahr haben neun Firmen diese Variante des Börsengangs gewählt. Im laufenden Jahr erwarten wir eine deutliche Zunahme der von uns betreuten Börsengänge.

aktiencheck.de: Insbesondere vor dem Hintergrund der Auswirkungen von Basel II ist davon auszugehen, dass die vor allem im Mittelstandsbereich klassische Hausbankenfinanzierung immer mehr durch eigenkapital- oder kapitalmarktorientierte Finanzierungsformen ersetzt werden wird. Viele kleinere Unternehmen können sich aber einen normalen, kostenintensiven Börsengang nicht leisten. Daher bietet sich für diese Gesellschaften vor allem Ihr \"IPO-Light\" an. Ist insofern nicht davon auszugehen, dass Sie mit dem \"IPO-Light\" einen neuen Standard gesetzt haben, der zukünftig auch von allen anderen Wertpapierhandelsbanken angeboten wird?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Der \"IPO-light\" ist das richtige Konzept für kleine Werte. Wir haben mit unseren Innovationen schon öfters Trends und Standards gesetzt. Patente dafür gibt es nicht. Wenn andere Banken ebenfalls in ähnlicher Weise Kapitalmarktdienstleistungen anbieten, ist dies für uns eine Bestätigung, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen. Wir arbeiten dann aber bereits mit neuen Varianten, um uns vom Mainstream abzusetzen.

aktiencheck.de: Bei Transaktionsvolumina bis 30 Millionen Euro konkurrieren Sie in erster Linie mit anderen Wertpapierhandelsbanken wie Baader oder Concord Effekten. Viele dieser Wettbewerber kämpften in den vergangenen Jahren ums nackte Überleben, haben sich aber jetzt wieder langsam erholt. Ist vor dem Hintergrund dieser Wiedererstarkung der wichtigsten Wettbewerber in Zukunft nicht mit einem verschärften Kampf um Marktanteile und damit mit sinkenden Margen zu rechnen?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Es ist doch klar, dass wir nicht alle IPOs machen können und auch andere Banken schöne Börsengänge begleiten. Solange die Anzahl der Börsengänge steigt und die Kapazitäten der Banken ausgelastet sind, wird es keinen Margenverfall geben. Wir befinden uns am Anfang einer neuen IPO-Welle und rechnen daher nicht mit sinkenden Margen. Wir erbringen qualitativ hochwertige Leistungen, die ihren Preis haben. Unser Geschäftsmodell ist im übrigen so ausgelegt, dass wir vollumfängliche Leistungen erbringen. Wir haben kein Interesse, häppchenweise von Kunden in Anspruch genommen zu werden, die sich so ihren Do-it-yourself-IPO basteln, sondern wollen im Sinne unserer Kunden den gesamten Prozesses steuern und nichts dem Zufall überlassen.

aktiencheck.de: Sie haben seit Juli 2004 selbst insgesamt vier Kapitalbeschaffungsmaßnahmen durchgeführt. Dies und der erfolgreiche Geschäftsverlauf haben das bilanzielle Eigenkapital Ihres Unternehmens von 6,4 Millionen Euro zum Geschäftsjahresende 2003 auf etwa 25 Millionen Euro per Ende 2005 ansteigen lassen. Damit haben Sie eine wesentliche Voraussetzung zur Abwicklung höherer Emissionsvolumina erfüllt. Können Sie sich in diesem Zusammenhang vorstellen, zukünftig auch Emissionen mit einem Volumen von deutlich mehr als 30 Millionen Euro zu begleiten?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Mit mehr Eigenkapital sind wir in der Lage unser Geschäft auszuweiten, indem wir verschiedene Kapitalerhöhungen parallel durchführen und auch größere Volumina abwickeln können. Das Eigenkapital stärkt unsere Glaubwürdigkeit im Markt als verlässlicher Partner. Mit unserem Eigenkapital von 25 Mio. EUR können wir problemlos den zehnfachen Betrag an Kapitalerhöhungen abwickeln. Wir denken dann auch an Emissionsvolumina über 30 Mio. EUR.

aktiencheck.de: Beim Emissionsgeschäft sind Sie allerdings auch stark von der jeweiligen Börsenentwicklung abhängig. Im abgelaufenen Jahr 2005 zeigte sich die Börse von ihrer besten Seite. Hierdurch kam auch das IPO-Geschäft wieder richtig ins Rollen. Wie sehen Sie hier die weitere Marktentwicklung im laufenden Jahr 2006?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Ich lege großen Wert darauf, dass wir auch im katastrophalen Börsenjahr 2002 profitabel gearbeitet haben. Natürlich hilft uns eine freundliche Börsensituation, unser Geschäft deutlich auszuweiten. Wichtig ist jedoch, dass ein erheblicher Teil unseres Ertragsstroms völlig unabhängig von der Börsenlage ist. Einnahmen aus Designated Sponsoring und durch unsere Zulassungsverfahren generieren wir auf einer kontinuierlichen Basis. Unser Ertrag ist 2005 v.a. deswegen explodiert, weil die Einnahmen aus dem Platzierungsgeschäft exorbitant gestiegen sind. Für 2006 sind wir sehr optimistisch. Von der IPO-Welle sowie der Bereitschaft vieler Small Caps weitere Kapitalerhöhungen durchzuführen, werden wir ganz maßgeblich profitieren.

aktiencheck.de: Wie ist derzeit Ihr Auftragsbestand im IPO-Geschäft? Wie viele Unternehmen wollen Sie im laufenden Jahr 2006 noch an die Börse bringen?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Der Auftragsbestand ist erfrischend. Im laufenden Jahr werden wir deutlich mehr als 10 Firmen an die Börse bringen.

aktiencheck.de: Seit Oktober 2003 sind Sie auch als Designated Sponsor tätig. Dabei ist es Ihnen gelungen, innerhalb kürzester Zeit auch in diesem Bereich zu einem der zehn größten Anbieter Deutschlands aufzusteigen. So betreuen Sie inklusive Ihrer eigenen Aktie aktuell insgesamt 45 verschiedene Papiere börsennotierter Gesellschaften. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung dieses Geschäftsbereiches? Wie viele Unternehmen wollen Sie bis zum Jahresende 2006 als Designated Sponsor betreuen?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Wir gehen davon aus, dass wir die Firmen, die wir an die Börse begleiten, auch als Designated Sponsor betreuen können. Die Anzahl unserer Sponsoring-Werte dürfte im laufenden Jahr auf über 50 Mandate ansteigen.

aktiencheck.de: Mit Ihren Aktivitäten im Designated Sponsoring haben Sie eine zweite, weniger schwankungsanfällige Erlösquelle erschlossen und damit Ihre Abhängigkeit von zyklischen Börsenschwankungen verringert. Wie hoch soll zukünftig der Anteil am Gesamtumsatz werden, den Sie im Bereich Designated Sponsoring erwirtschaften?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Der Einnahmestrom aus dem Designated Sponsoring soll einen Großteil unserer Personal- und Sachkosten abdecken. Eine Zielgröße hinsichtlich eines quotalen Anteils an unseren Gesamterträgen haben wir nicht definiert.

aktiencheck.de: Sie haben in den ersten neun Monaten des nunmehr abgelaufenen Geschäftsjahres 2005 bei operativen Nettoerträgen von 11,36 Millionen Euro ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 7,01 Millionen Euro erwirtschaftet. Wodurch wurde diese tolle Ergebnismarge von fast 62% ermöglicht?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Wir arbeiten hoch konzentriert und verzetteln uns nicht mit Themen, die nicht zu unserem Kerngeschäft gehören. Aus unseren Geschäftsbereichen Emissionen und Sponsoring erzielen wir hohe synergetische Effekte. Zudem sind unsere Fixkosten niedrig.

aktiencheck.de: Eine solche Marge würden andere Unternehmen zweifellos auch gerne erwirtschaften. Befürchten Sie vor diesem Hintergrund zukünftig eine deutliche Verschärfung der Wettbewerbssituation? Welche Margen halten Sie langfristig für realisierbar?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Die Wettbewerbssituation in unserem Geschäft sehe ich seit Jahren als unverändert an. In Boom-Märkten nimmt die Anzahl der Anbieter zu: zum einen sind es etablierte Bankinstitute, die sich in der Börsenflaute zurückgezogen haben und nun wieder da sind, zum anderen kommen neue Anbieter. In der Flaute verschwinden Anbieter durch Rückzug oder auch Insolvenz. Dieser Zyklus ist immer wieder der gleiche. Derzeit nimmt zwar die Anzahl der Anbieter zu, aber zugleich gibt es mehr Geschäftsmöglichkeiten. Unsere Margen sehe ich daher nicht in Gefahr.

aktiencheck.de: Sie haben sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung kürzlich mit 11% an der Equity Story AG beteiligt. Diese Gesellschaft hat ihrerseits die DGAP übernommen. Zusammen betreuen beide Unternehmen rund 900 börsennotierte Gesellschaften bei ihren gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflichten sowie im Bereich Investor Relations und haben damit die unangefochtenen Marktführer im Bereich Ad-hoc-Publizität. Können Sie sich vorstellen, diese Beteiligung kurz- bis mittelfristig weiter aufzustocken und als dritten Geschäftszweig der VEM Aktienbank zu etablieren? Welche strategischen Vorteile versprechen Sie sich von dieser Beteiligung?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Mit unserer Beteiligungsquote sind wir zufrieden. Wir wollen Equity Story als angenehmer Aktionär langfristig begleiten, aber in keinem Fall uns in das operative Geschäft einmischen. Interessant ist für uns, dass wir uns mit dieser Beteiligung den aus unserer Sicht sehr interessanten Markt für Ad-hoc-Publizität und Online-Investor Relations erschließen. Wir partizipieren an einem stetigen Ertragsstrom, der unabhängig von der Börsenentwicklung ist und deutliches Wachstum verspricht. Zudem denken wir, dass wir unseren Bekanntheitsgrad als einer der größten Aktionäre des Marktführers in der Ad-hoc-Publizität bei den börsennotierten Unternehmen weiter steigern können.

aktiencheck.de: Des Weiteren haben Sie zum 01. Juli 2005 die TradeCross AG übernommen. Dabei handelt es sich um einen Corporate Finance Boutique mit Finanzdienstleistungslizenz. Was versprechen Sie sich von dieser Beteiligung?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Mit TradeCross haben wir uns kompetentes Personal und einen Deal Flow eingekauft. Die Integration in unsere Gruppe ist problemlos verlaufen. Einen Verlustvortrag haben wir auch nutzen können. Wir erörtern derzeit verschiedene Optionen, welche Rolle TradeCross als VEM-Unternehmen in Zukunft übernehmen kann.

aktiencheck.de: Streben Sie zum Ausbau Ihrer eigenen Marktposition auch weitere Unternehmensakquisitionen an?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Das kann durchaus sinnvoll sein. Von unserer Seite her ist Bereitschaft vorhanden, uns Targets anzusehen.

aktiencheck.de: Im Gesamtjahr 2005 haben Sie ca. 13,0 Millionen Euro vor Steuern und mindestens 8,0 Millionen Euro nach Steuern verdient und somit auch die höchsten Analystenschätzungen übertroffen. Wie war das möglich?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Durch harte Arbeit der ganzen Mannschaft.

aktiencheck.de: Der Kurs der VEM Aktienbank-Aktie hat sich in den vergangenen 12 Monaten mehr als verdreifacht und notiert derzeit bei rund 25,50 Euro. Bei einem 2005er Gewinn je Aktie von etwa 2,07 Euro ergibt sich damit ein KGV 2006e von etwa 12. Bei welchem Kurs wäre Ihre Aktie Ihrer Meinung nach fair bewertet?

Andreas Beyer, VEM Aktienbank AG: Wir haben in den beiden vergangenen Geschäftsjahren unseren Ertrag um einige hundert Prozent gesteigert, unsere EK-Rendite gehört zu den Spitzenwerten im deutschen Bankwesen, unsere Marktstellung ist überzeugend. Ich sehe nicht ein, warum die VEM-Aktie nicht als Wachstumstitel gesehen werden kann mit einer KGV-Betrachtung jenseits von 20. Auch ein peer group Vergleich zeigt eine massive Unterbewertung unserer Aktie.

aktiencheck.de: Vielen Dank für dieses Interview, Herr Andreas Beyer.


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),15:50 03.03.2006  

09.03.06 17:45

36 Postings, 4979 Tage AktienauktionatorMit solchen Sch...-Aktien wurde vor 5 Jahren die..

Talfahrt vom Neuen Markt von über 8000 Punkten auf unter 1000 Punkten eingeleitet. Damals wollten 2 Möchtegerndiscobesitzer Geld von der Börse beschaffen zum Kauf zweier Discotheken auf Mallorca.Sie wurden damals Gottseidank nicht zugelassen. Also, das ist für mich mal wieder der Anfang vom Ende.
Ich steige aus, und nehme die Hälfte meines Aktiengeldes um in Tiefstständen wieder einzusteigen.Und die lassen nicht lange auf sich warten.  

09.03.06 17:52

3440 Postings, 5065 Tage MatzelbubGenau das sind die Folgen...

wo sich jetzt doch langsam wieder Vertrauen in Aktien als Geldanlage verbreitet hatte, da müssen knallharte Strafen her für die Abzocker.  

09.03.06 19:10

187 Postings, 4993 Tage YannieSo wars o. T.

 
Angehängte Grafik:
abzocke.gif
abzocke.gif

09.03.06 19:13

187 Postings, 4993 Tage YannieFür noch Investierte:

Bevor es zu spät ist:  
Angehängte Grafik:
sell.jpg
sell.jpg

09.03.06 19:30
mag ja stimmen was die da festgestellt haben ,aber so eine nachricht an die öffentlichkeit zu bringen ist geschäftschädigent,und wird bestimmt vor gericht ausgetragen ,da neo ja bestimmt die mittelchen voher zumindest von einigen leuten testen lies ,und es gibt vieleicht 5 die sagen alles schrott und fünf wo sagen alles glaubenssache ,denn schon der glaube daran dass das mittelchen helfen könnte kann eine leistungssteigerung geben, außerdem hat neo eine stellungsnahme abgegeben ,und nätürlich das gegenteil behauptet. allso abwarten ,wert morgen mal ein paar stücke kaufen,  

09.03.06 19:33
3 Stück, mehr lohnt sich nicht  

09.03.06 19:36
nö 10st mehr geld hab ich nicht  

10.03.06 00:07
1

58183 Postings, 7292 Tage Kicky"Insofern passt das Produkt wunderbar zu uns."

Seit Jahren beschäftigt sich Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mit der Wirkungsweise von Mineralien wie z.B. Silicium. Die neosino Sport Produkte "Nano-Liquid" und "Spray Active", die Nano-Silicium als Basisbestandteil enthalten, setzt er bereits seit einiger Zeit erfolgreich bei den Lizenzspielern des FC Bayern München ein.
Kampf dem Faserriss - Der FC Bayern setzt neuerdings auf Nanotechnologie
Fünf Tore in zwei Bundesliga-Spielen - der Erfolg zahlt sich schon aus. Roy Makaay unterschrieb gestern einen Werbevertrag mit "neosino", einem auf der Basis von Silicium neu entwickelten Nahrungsergänzungs-Mittel. ...ereits in der Rückrunde der Fußballsaison 2004/2005 setzte Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt beide neosino Sport Produkte bei den Lizenzspielern des FC Bayern München ein. Er ist von der Wirkung der Produkte überzeugt, da vor allem Silicium in Nanogröße eine schnellere Regeneration der Muskeln ermöglicht und das Verletzungsrisiko senkt.Foto Dr.Hans Müller-Wohlfart Es liest sich wie ein Filmskript, ist aber eine Pressemitteilung, die für ein Produkt wirbt, das einer der schillerndsten Ärzte in Deutschland entwickelt hat. Zumindest einer der faltenfreisten.Dr. Müller-Wohlfahrt ist 60 Jahre alt, hat eine Haut glatt wie die einer Nonne und in seinem Leben schon mehr Sportlerwaden gedrückt, als Haare auf einem Unterschenkel Platz haben.

Darüber hinaus konnte das Unternehmen Fußballprofi Roy Makaay (2.v.r.) als Werbeträger gewinnen. Der sympathische und ambitionierte holländische Nationalspieler und Topstürmer des FC Bayern München wird über die Grenzen Deutschlands hinaus für einen schnellen Bekanntheitsgrad der Produkte sorgen. Geplant ist mit ihm unter anderem auch die Produktion eines Werbespots.
?Mit neosino unterstütze ich die Leistungsfähigkeit meines Körpers. Innerhalb kürzester Zeit, nachdem ich neosino eingenommen hatte, habe ich bereits die Wirkung gespürt. Ich bin nach dem Training nicht mehr so ausgepowert und fühle mich einfach schneller wieder fit. Darüber hinaus war ich in der Saison 2004/2005 verletzt. Dank neosino wurde der Heilungsprozess verkürzt und ich war schneller wieder einsatzfähig?, so Roy Makaay.

"Wir wollen ja auch immer etwas Besonderes sein. Insofern passt das Produkt wunderbar zu uns."
alles von der homepage  http://www.neosino.com/index.php?id=128
http://www.neosino.com/index.php?id=6  
Angehängte Grafik:
p08muellerwohlfahrt.jpg
p08muellerwohlfahrt.jpg

10.03.06 08:50

31181 Postings, 7039 Tage Robinkicky

das dürfte ein Blutbad geben, Produkte und Firma Neosino nur heisse Luft. Siehe ARD BEricht gestern abend. Aktie nix wert.  

10.03.06 09:01

4697 Postings, 7133 Tage ChartsurferWenn man mal davon ausgeht,

dass eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts ziemlich seriös ist, und wenn die sagen, dass die in 5 Proben nicht ein einziges Teilchen in Nanogrösse gefunden haben - sondern alles ca. 1000 mal größer war - dann haben wir einen astreinen Betrug der Firma Neosino!

Bin gespannt, was heute mit der Aktie passiert!!  

10.03.06 11:33

21318 Postings, 5256 Tage Terminator100und warum geht der Kurs jetzt wieder HOCH o. T.

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