Spiegel: „Schlimmster Fall von Antisemitismus“
„Dies ist der schlimmste Fall von Antisemitismus, den ich in den letzten Jahrzehnten erlebt habe.“ Die Staatsanwaltschaft Fulda prüft bereits seit Montag eine Strafanzeige einer Bonner Privatperson gegen Hohmann nach dessen umstrittener Rede zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in seinem Wahlkreis im hesssichen Neuhof. Spiegel sagte, er verstehe nicht, daß die CDU Hohmanns Äußerungen als Widerspruch zu den Grundüberzeugungen der Partei bezeichne, ihn dann aber in der Fraktion belasse, weil er sich entschuldigt habe. „Das ist ja nicht eine Äußerung, die er im Affekt getan hat“. Die Rede sei wohlüberlegt und dann sogar noch ins Internet gestellt worden, „da nützt auch keine Entschuldigung mehr.“
Er glaube, daß Hohmann mit seiner Rede auch eine bestimmte Stimmung in Deutschland aufgenommen habe, sagte Spiegel. So hätten am 3. Oktober wohl Hunderte Menschen die Rede gehört und sich ebenso wenig aufgeregt wie die anwesenden Journalisten. „Keiner hat sich aufgeregt, sondern sie haben auch noch Beifall geklatscht.“ Dies sei auch ein Skandal, „daß wirklich viele Menschen das einfach so akzeptiert haben, was da gesagt worden ist.“
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