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Drillisch AG

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neuester Beitrag: 24.02.20 19:46
eröffnet am: 23.07.13 13:31 von: biergott Anzahl Beiträge: 24816
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30.11.19 19:15
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1540 Postings, 5166 Tage muppets158Richtig Werner

1und1 ist dazugekommen.

Wir lagen 2014 sogar bei knapp 30%. Da gab es noch keine Handysubvention. Daher sank die Marge in den Jahre 2015 und 2016. Stieg dann für 2017 Q1 auf 23% an.

1und1 stand im Gutachten bei 14% und sollte auf 20% wachsen. Eine total utopische Zahl, wie man im Nachgang sieht. Zusammen sollte es für 2019 über 21% sein. Da sind wir mit 18% 3% weg.

Und dass das Preisgebaren bei 3 Mio Telefonkunden durch TEF D anders ist, als bei jetzt 7 bis 8 Mio. sollte klar sein.

Dass die Hardwareumsätze da keine Rolle spielen, sieht man an 2018 und 2019. Die Marge sinkt, trotz geringerer Hardwareumsätze.

Das TEF D kein Geld verdient, ist aber nicht allein die Schuld von uns, sondern deren eigenes Agieren auf dem Telefonmarkt. Die Preise sind nicht kostendeckend. Zumindest beim Gewinn. Da aber ein positiver Cashflow heraus kommt, da die immernoch hohe Abschreibungen haben, ist es der Mutter in Spanien egal. Die will ihre Zinsen auf gegebene Darlehen und die Dividende. Grundlage dafür sind die Cashflows. Und dafür reicht es.

Ohne 1und1 gehe ich von aus, dass wir die Zahlen aus dem Gutachten aus 2017 eingehalten hätten. Das wären 950 Mio. Umsatz (damals 700 Mio bei 3,5 Mio. Kunden). Da wären heuer sicherlich auch mehr als 4,5 Mio. evtl. sogar 5 Mio. Kunden. Das Wachstum von quartalsweise 200 K wird ja überwiegend bei den DRI-Marken erzielt. Bei 1und1 geht es nur um Kundenerhalt und Wechsel ins TEF D Netz, um die Marge zu steigern. Und letzteres schafft die Schwierigkeiten im Umgang mit TEF D. Dadurch schaffen wir zwar die 20% Netz zu nutzen, aber sind in meinen Augen eine Bedrohung für TEF D, die ihre eigenen Ziele (mehr Kunden und auch mal Gewinn) in Gefahr sehen.

Die Griechen hätten den Vertrag mit TEF D besser umgesetzt als RD. Hat ja 2 Jahre bei denen gut geklappt.  Der RD  muss lieber Sprüche klopfen, Schiedsgerichte anrufen, zu Gericht rennen, statt mal zu handeln.

Und ob das Modell ein Auslaufmodell gewesen wäre, wo wir doch Zugriff auf neue Technologien haben (1 Jahr vor Firmen wie FNT), können wir in 2034 diskutieren. Wenn FNT dann nicht mehr am Markt ist, wird das stimmen, aber der Markt wird für MVNO weiter attraktiv bleiben. Da sorgt die EU schon für. Muss ja Wettbewerb geben.  

01.12.19 08:24
2

212 Postings, 85 Tage wabonaGuten Morgen

und einen schönen ersten Advent an alle.

Gestern abend hatte ich eine kleine Schrecksekunde, es lief eine Telekom-Werbung im TV (könnte Pro7 oder RTL gewesen sein), relativ lange, vieleicht so 15-30 sec. über den Ausbau des 5G Netzes durch die Telekom, welcher bereits gestartet sei.

Da war ich doch etwas überrascht, während meine Drillisch (habe ich bedauerlicherweise recht hoch gewichtet in meinem Dividendendepot) noch nicht einmal ansatzweise mit 5G begonnen zu haben scheint (weder Ausrüster, Strategie, Kosten, Zeitplan oder ähnliches habe ich bisher dazu gelesen), hat die Telekom schon mit dem Ausbau begonnen.

Wie sieht es mit den anderen Anbietern aus, bauen die auch schon? Ich bin ja immer der Meinung, das der First Mover letztlich das beste und meiste Geschäft macht, ich denke auch, das die anderen großen  Anbieter Vodafone/Telefonica bereits die Arbeiten gestartet haben. Der Last Mover scheint leider wirklich Drillisch zu sein, der mir nichtmal Dividende zahlt, das nagt etwas an mir und meinem Depot.

Warum ist Drillisch nicht in der Lage, dies endlich zu kommunizieren, außer Durchhalteparolen habe ich bisher nichts konkretes in Erfahrung gebracht.

Wie seht ihr die Zukunft hier? Wird das überhaupt noch was?

Danke und einen schönen Sonntag
 

01.12.19 09:31

767 Postings, 2299 Tage weisvonnixKlar bauen die schon!

... und selbst wenn nicht, sie werben damit!


 

01.12.19 10:19

212 Postings, 85 Tage wabonaFreigabe erforderlich


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Grund: Möglichkeit eines Regelverstoßes.
Ein Mitarbeiter-Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

01.12.19 10:30
1

1540 Postings, 5166 Tage muppets158Das ist schöne Verdummung vom Volk

solange wie die Rahmenbedingungen für den Bau nicht feststehen (wer darf, wer darf nicht). Da muss ja "China" oder wie sieht der Kern aus etc. noch durch die Bundesnetzagentur oder eine andere staatliche Behörde geklärt werden.

Bevor das nicht feststeht, kann m. E. auch die Telekom nichts in Echtbetrieb nehmen. Höchstens eine Testlandschaft betreiben. Sind aktuell 5 Städte mit Technologie (Berlin, Köln, München, Darmstadt und Bonn) vorhanden.

Bei uns steht ja der Fahrplan nach dem Erwerb der 5G Lizenzen fest.

Erst National Roaming (da wird aktuell mit allen 3 verhandelt) und dann der Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit Technologiepartner (die zugelassen sind) und dann der Netzausbau (unter Beteiligung von Versatel).

Insofern darf man gespannt sein, was nun in Sachen Roaming passiert sowie welche Anbieter zum Ausbau von Technologie von 5G in Deutschland überhaupt zugelassen werden. Dazu sind auch noch genügend technische Standards durch die Bundesnetzagentur internatinal abzustimmen  (s. https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/.../technik-node.html und den dortigen Vorhabenplan 2020). Da sind erst mal noch jede Menge Grundlagen zu schaffen, bevor der Netzausbau richtig losgehen kann.  

01.12.19 11:48

110 Postings, 2329 Tage MrWolfPlan B

Klar ist die Stimmung gerade analog zum Aktienkurs im Keller, und Muppets Ausführungen tun wirklich weh... Finde es an dieser Stelle nochmal erwähnenswert, dass RD bei aller Risikofreude durchaus jeweils einen Plan B im Köcher hat:
Bei der Roaming-Frage ist es die Möglichkeit, unseren bestehenden Vertrag mit Telefonica in einen Roaming-Vertrag zu wandeln, dessen Entscheidung ja demnächst ansteht. (Bin aber davon überzeugt, dass diese Option nicht gezogen werden muss)
Bei der Netzausrüster-Frage habe ich mir nochmal einen älteren (nachstehenden) Artikel angeschaut (den ich im Kopf hatte), wobei gerade auch im Hinblick auf die China-Frage hervorgeht, dass RD auch hier nicht nur auf einen chinesischen Anbieter gesetzt hat.
Denke Planlosigkeit, wie es hier ja teilweise vorgeworfen wird, sieht anders aus.
Und der Blick in den Rückspiegel bringt jetzt nichts mehr.

Auszug:
"1&1 Drillisch hat mit allen namhaften Netzausstattern gesprochen", sagte ein Unternehmenssprecher. Mit zwei Anbietern seien die Verhandlungen weitestgehend abgeschlossen. Einer der Anbieter komme aus China. "

https://www.golem.de/news/...meinsamen-5g-netzausbau-1901-139052.html  

01.12.19 23:30

1562 Postings, 1176 Tage Roggi60#845

Wie kommst du zu dieser deiner Einschätzung?

Ich bin für Schuldenmachen für den Netzausbau und Auszahlung einer Dividende. Im Sinne des Kleinaktionärs, der die Dividende gerne als Ausgleich zum eklatanten Kursverlust hätte.

Der Rest meines letzten Posts sind reine Gedankenspiele. Meinetwegen auch Spinnereien!  

02.12.19 08:39

114 Postings, 109 Tage debt money@Roggi60 Ist der Kleinaktionär so etwas wie

eine  besonders schützenswerte Art, oder sowas wie "nicht volljährig"? Für mich verbindet sich mit diesem Begriff das Bild des gierigen Möchtegernreichen, der furchtbar enttäuscht ist, wenn er nicht am reich gedeckten Tisch der "Großen" sitzen darf. Solange er Buchgewinne realisieren kann, fühlt er sich clever und dem Nachbarn mit dem Sparbuch überlegen, gehen seine Aktien in den Keller, betrogen. Für mich ist die Fixierung auf den shareholder value die Perversion der Börse und es würde mich nicht wundern, wenn sie daran zu Grunde geht.
Das aber nur am Rande.
Ich hatte den Eindruck, dass du mir hinsichtlich der Notwendigkeit, in ein eigenes Netz investieren zu müssen, zugestimmt hattest. Aber das ist mir jetzt auch egal. Dieses Forum ist ohnehin so etwas wie eine Selbsthilfegruppe von "Kleinaktionären", die sich betrogen fühlen, da bin ich fehl am Platz.
Solange hier das gegenseitige Lecken von Wunden und der fremdfinanzierte Urlaub wichtiger sind, als der Erfolg des eigenen Unternehmens, kann ich hier nicht viel zum Austausch beitragen...
---------------
Geld verstehen, schuldenfrei leben.              www.schuldgeld.de
 

02.12.19 09:13

1562 Postings, 1176 Tage Roggi60Ericsson

Yes, they can!
https://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/...ANG=de&ioContid=2724

Dann kanns ja bald losgehen!

In teltarif stehen 2 lesenswerte Artikel zum Verhältnis BREKO und DTAG und zu 5G-Ausbau drin!

 

02.12.19 09:15

212 Postings, 85 Tage wabonatja

und alle bauen auch schon

ausser......
 

02.12.19 09:21
2

1562 Postings, 1176 Tage Roggi60Debt

Ich habe noch nie etwas gegen die Ersteigerung der Frequezen und den Ausbau eines eigenen Netzes gesagt. Ich will das nur anders finanziert sehen!

Privat halte ich es überigens wie du: Keine Schulden!

Aber auf Unternehmensebene denke ich da anders. Bei dem Eurozonenzinsniveau ist es praktisch eine Unterlassung, keinen Kredit aufzunehmen. Der wird sich auch in den nächsten Jahren praktisch über die Inflation, auch schon sehr niedrig, refinanzieren.

Ist übrigens kein Wundenleckerthread. Heulen tun nur die, die den schnellen Kursgewinn haben wollten. Die schauen schwer in die Röhre. Die richtigen Aktionäre (=Mitinhaber des Unternehmens) sind vom Geschäftsmodell trotz Kursverlusten immer noch überzeugt und halten ihrer Company die Stange.  

02.12.19 09:54

114 Postings, 109 Tage debt moneyDie Entschuldung durch Inflation,

die derzeit ja in aller Munde ist, hat mich lange beschäftigt. Zu einfach schien mir dieser Gedanke, als dass er funktionieren könnte. Und tatsächlich bin ich fündig geworden. Zuerst einmal fällt Inflation nicht einfach so vom Himmel. Ob wir in eine Inflation oder in eine Deflation marschieren, ist keineswegs ausgemacht. Nicht wenige von den sogenannten Fachleuten erwarten sogar ausdrücklich zuerst eine drastische Deflation,  hervorgerufen durch eine Wegbrechen des Eigenkapitals der Banken und damit ein Wegbrechen von Kreditlinien, und erst als Reaktion darauf ein Anschmeißen der Druckerpressen und damit die Inflation (Hyperinflation).
Hierüber gehen die Meinungen derart auseinander, und alle haben derart überzeugende Argumente, dass ich für mich selbst noch keine Entscheidung getroffen habe, aber doch zur gefürchteten Deflation neige. Hier folge ich Markus Krall, der mir weniger ein Crashprophet, als vielmehr jemand mit Verstand zu sein scheint. Klar wird an diesem Punkt, dass Schulden in einem solchen Szenario tödlich sind.
Mein Fazit: die Entschuldung durch Inflation ist eine Leimrute, mit der die Zentralbanken Unternehmen in Kredite bringen wollen, welche das Geldsystem dringend braucht. Damit kann sie den Crash noch eine Weile hinauszögern, verhindern wird sie ihn damit nicht.
Weshalb ich sowohl privat, wie auch als Unternehmer Kredite in dem derzeitigen Geldumfeld ablehne.
In 5000 Jahren Wirtschaftsgeschichte gab es meines Wissens noch nie Null- oder Negativzinsen. Das hatte Gründe.
Die Hoffnung, mit billigen Geld Werte schaffen zu können, ist einfach irre! Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Menschliche Arbeit schafft Werte, und Werte schaffen Geld. Alles andere ist Alchemie, die vorgibt, Geld aus dem Nichts schöpfen zu können.
Dass DRI über derart viel EK verfügt ist für mich ein absoluter Glücksfall und Grund, dabei zu sein.
-------------
https://schuldgeld.de/nachgedacht/entschuldung-durch-inflation/  

02.12.19 10:10
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678 Postings, 3338 Tage CramerJimEigenkapital...

Eigenkapital hat aber bei börsennotierten Unternehmen keinen Selbstzweck, sondern es muss dazu dienen, Gewinne zu erwirtschaften. Debt money, du sagst selbst, dass Menschen und nicht Kapital Werte schaffen kann. Was nutzt mir dann ein Berg von Eigenkapital? Entweder ich kann mit dem Faktor Kapital Wertschöpfung betreiben (dann ist zu einem gewissen Grad die Herkunft des Kapitals (Eigen-/Fremd-) völlig egal. Oder aber ich stelle mich auf den Standpunkt, dass ich nur mit Arbeit, nicht aber mit Kapital Werte schaffen kann. Dann muss ich aber auch konsequent sein und das Kapital ausschütten und nicht horten.  Dass eine Wertschöpfung durch den Faktor Kapital möglich ist, ist indes unstrittig.  Und ob ich Eigen- oder Fremdkapital als Unternehmer einsetze hängt einzig und allein von dessen Preis ab. Wenn ich EK für 5% verzinsen muss, Fk aber nur für 2%, dann nehme ich für die Investitionen FK, ganz einfach.

Für mich ist Eigenkapital nur eines von vielen Indikatoren für die Gesundheit eines Unternehmens, wesentlich aber sind der Aktienkurs, und die Dividende als Rückfluss. Was nutzt mir viel Eigenkapital, wenn der Kurs trotzdem am Boden ist?

So sehe ich es auch bei Drillisch: Hohes Eigenkapital ist gut, weil das Unternehmen dadurch gesund ist, günstig finanzieren kann, keine hohe  Zinslasten hat. Aber es hat eben keinen dogmatischen Selbstzweck sondern ist einzig und allein einer von vielen Faktoren.    

02.12.19 10:31

114 Postings, 109 Tage debt money@Cramerjim Absolut einverstanden!

Eigenkapital als Unternehmensziel ist Quatsch. Nur sehe ich ja gerade bei DRI eine EXTREME Kostenbelastung anrollen, auf die sich ein kluger Unternehmer durch Bildung von EK vorbereitet.
Geld zu horten als Selbstzweck ist eine unternehmerische Fehlentscheidung erster Güte. Nur macht es für mich eben keinen Sinn, EK auszuschütten, wenn ich bereits in der Planung der größten Investition der Unternehmensgeschichte stecke! Um das hier nicht ausufern zu lassen: Ich bin kein Anhänger der MMT ( modern monetary theory), denke erzkonservativ und verstehe nicht wirklich alles, was derzeit mit dem Geld geschieht. Was mir allerdings sicher scheint ist, dass nach einem Crash des Finanzsystems keine Schulden immer noch keine Schulden sind, während die Historie lehrt, dass sich Schulden durch Finanzkrisen nicht selten drastisch erhöht haben. Weshalb ich mein eigenes Kapital auch nicht hebele, was aber auch niemand versteht.... ;-)
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Geld verstehen, schuldenfrei leben                    www.schuldgeld.de  

02.12.19 12:15
1

3114 Postings, 3391 Tage bagatela23,90

Da sind sie wieder.  

02.12.19 13:09
1

39891 Postings, 5087 Tage biergottAltmaier erwägt Förderung europäischer 5G-

Hersteller

Von Petra Sorge

BERLIN (Dow Jones) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine mögliche industriepolitische Förderung europäischer 5G-Ausrüster erwogen. "In einer hochgradig globalisierten Welt ist es immer ein Problem, wenn ein Unternehmen Monopolist ist", sagte Altmaier im Interview mit dem Handelsblatt. "Deshalb müssen wir uns auch die Frage stellen, was wir tun müssen, damit in Europa große, kräftige Netzausrüster entstehen, die dann auch im Wettbewerb mit Huawei bestehen."

Er sei mit den deutschen Telekommunikationsunternehmen - Deutscher Telekom, Vodafone, Telefonica und Drillisch - im Austausch und führe Gespräche mit seinen europäischen Kollegen. "Wir wollen eine gemeinsame Haltung finden. Denn wir haben ein gemeinsames Interesse daran, dass es mehrere starke Wettbewerber gibt", betonte Altmaier.

Konkret verwies Altmaier auf das Vorgehen der Chinesen, "Komplettpakete" beim 5G-Ausbau anzubieten: "Mit einem Produkt erhält man auch eine sehr günstige Finanzierung über eine staatliche chinesische Bank", sagte er. "Das führt dann oft dazu, dass vor allem wirtschaftlich schwächere Länder in Afrika diese Angebote nutzen und ihr Heil bei China suchen. Darüber muss die EU diskutieren."

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, eine industriepolitische Förderung europäischer 5G-Ausrüster sei nicht wettbewerbsverzerrend und auch konform mit EU-Recht. Die Europäische Kommission habe eine Empfehlung zur europaweit abgestimmten Behandlung von 5G-Cybersicherheitsrisiken ausgesprochen und dabei keinen Netzwerkausrüster grundsätzlich ausgeschlossen, sondern skizziert, wie man technologie- und herstellerneutral mit den Risiken umgehen könnte, sagte Ministeriumssprecherin Katharina Grave in Berlin. "Der Ansatz entspricht also im Wesentlichen dem Vorgehen von Deutschland."

Einen Ausschluss chinesischer Anbieter vom Aufbau des neuen, superschnellen Mobilfunknetzes lehnt Altmaier allerdings weiter ab. "Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit beinhalten eben auch, dass Anbieter nicht willkürlich ohne nachprüfbare Tatsachen vom Marktzugang ausgeschlossen werden dürfen", sagte der Wirtschaftsminister.

Zudem kündigte er an, den Umgang mit 5G-Anbietern rechtlich zu klären. Die Frage, ob der chinesische Hersteller Huawei ausgeschlossen werden müsse, werde nun gemeinsam mit dem Parlament geprüft. Altmaier erwartet, "dass wir in den nächsten Wochen zügig ein entsprechendes Gesetz vorlegen werden".

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/apo

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
 

02.12.19 13:21

1658 Postings, 4015 Tage niovsalso deine Abneigung gegen Schulden

ist ja schoen und gut, aber so wirklich Sinn ergibt dein Denken nicht, mit Schulden kann Wert erschaffen werden, ein Netz ist so ein Wert, dass nur ueber EK zu machen ist zwar ne tolle Idee in der momentanen Zinssituation aber auch fragwuerdig.
Haette man die Dividende nicht so gekuerzt, waere der Kurs bestimmt nicht da wo er jetzt ist.
Und man kriegt mit sicherheit leichter Geld wenn ein Unternehmen im MDAX ist und eine MK von 8 statt 4 Milliarden.
Schoen fuer dich das Du jetzt erst eingestiegen bist und das toll findest, die Kommunikation seitens RD ist aber fatal zu seinem Handeln.
Es wurde so getan, als ob nach der Ersteigerung der Lizenz es hier direkt losgehen wuerde, aber passiert ist immer noch GAR NICHTS.
Stattdessen wurden Ziele einkassiert, Schiedsgericht als sicher hingestellt, Geld von DRI zu UI transferiert. Kundenversprechen gemacht die unnoetig und dumm waren, das eigene momentane Geschaeft als bald tot kommuniziert etc. pp
Man haette ihm einfach nicht so viel zutrauen sollen und gucken muessen wie schlecht seine Investitionen immer gelaufen sind.

Schade um das viele Geld
31.12. stichtag  

02.12.19 13:44

1332 Postings, 1492 Tage Werner01Niovs

So lange sich die Politik einmischt, kann er nicht Handeln.
Und die Verhandlungen über das Roaming, da sind 4 Parteien incl Politik beteiligt.
Da kannst du auch nicht einer Partei etwas vorwerfen.
Im Übrigen das Geschäft läuft weiter auch ohne 5G. Nur die Unsicherheit bleibt und damit hängt der Kurs.


 

02.12.19 14:13
3

212 Postings, 85 Tage wabonaalso

den satz "So lange sich die Politik einmischt, kann er nicht Handeln." kann ich keineswegs unterschreiben, denn wie man sieht, handeln die anderen (telekom, vodafone) ja schon, von mir aus seien es nur testnetze in grpßen städten, aber auch dort gewinnt man eben sofort erste kunden, während bei drillisch überhaupt nichts passiert, ja noch ncihtmal ansatzweise ein start, strategie oder irgendwas bekannt ist

selbst wenn das mal bekanntgegeben wird, fliesst noch viel wasser die elbe runter, bis dann auch mal praktisch etwas losgeht

in der zeit haben die anderen ihre netze fertig und die tarife an alle kunden für die ersten zwei jahre verkauft, während man bei D noch im tiefschlaf schlummert  

02.12.19 15:26
2

4306 Postings, 3997 Tage Diskussionskulturwas auch

schwer zu ertragen ist, ist, dass trotz des bald zweijährigen kursdesasters die bodenbildung immer noch offen ist.

@werner: ich glaube, du hast neulich sinngemäß geschrieben, dass die 70 eh ein witz waren. nachdem im prinzip in diesem geschäftsjahr ohne nebenkosten und in harmonischer beziehung zu o2 schon locker 3 euro eps drin gewesen wären, möchte ich auch das nicht unwidersproche stehenlassen. mit 2 oder 2,50 euro dividende wären die 70 bei negativzinsen m. e. sogar relativ gut abgesichert gewesen.  


und wenn man sich dann noch ansieht, was muppets bereits sehr klar herausgestellt hat: dass es jetzt auch noch leider leider etwas zu viele aktien gibt, dann ist schon die große frage, ob das, was dommermuth den drillischkleinaktionären durch seinen seinerzeitigen einstieg gegeben hat (an kursgewinnen, phantasie etc.) immer noch größer ist als das, was auf der anderen seite steht.

es bleibt vor allem: glaube, liebe, hoffnung.  

02.12.19 16:03
2

212 Postings, 85 Tage wabonanun

läuft das übliche spiel, fällt der gesamtmarkt, fallen die versagerbuden, die vorher nicht mitgestiegen sind, als erstes volle kanne ab

danke für nichts, herr d.  

02.12.19 16:46
4

12152 Postings, 3252 Tage crunch time#23870

zumindest wäre die kurzfristige Bodenbildung wieder offen, wenn es unter 23,06 gehen würde. Da könnten dann wieder viele SL fliegen und das Fenster bis zum alte Jahrestief wäre wieder geöffnet. Die Trendlinie, die seit dem Jahrestief anstieg, ist heute auch schon gefallen. Hat manchem Trendfolger sicher auch nicht gefallen. Muß man mal abwarten wie lange der Gesamtmarkt den "Erscheckten" nun weiter spielen will und ob Trump nicht bald wieder twittert "alles läuft rund bei den Gesprächen mit China". Vielleicht wollte der DAX auch nur das offene Gap bei 12992 noch schließen. Man hat hat im Dezember 2018 aber gesehen was passiert, wenn die Märkte vorher ein Abkommen mit China schon fast als sicher einpreisen und dann nicht geliefert wird. Der ganze Anstieg des Marktes von Mitte Okt. bis Mitte Nov. war doch nur alleine hoffungsgetrieben. Patzt die Hoffnung, platzt der Markt wieder. Von daher darf hier die Hoffnung jetzt nicht zu sehr überstrapaziert werden von Trump.  Und vor dem bald anstehenden letzten großen Verfallstag in 2019 würde es  dann nochmal sehr volatil zugehen.  Wenn dazu eh noch im Dezember das Window-Dressing hinkommt , wo "Verliereraktien" des Jahres verkauft werden, um sie nicht im Portfolio auszuweisen zum Stichtag, dann hätten  Aktien wie Drillisch gleich doppelt Probleme. Schauen wir also mal, ob Trump noch die Kurve bekommt und die verschreckten Märkte wieder einlullen kann mit den nächsten getwitterten Durchhalteparolen.  
Angehängte Grafik:
chart_free_11drillisch.png (verkleinert auf 71%) vergrößern
chart_free_11drillisch.png

02.12.19 18:05
1

63 Postings, 121 Tage HaraldW.Die Informationspolitik

von Telekom und Vodafone war schon immer völlig anders, als bei Drillisch.

Das ist aber auch meine Hoffnung, dass wir von Drillisch irgendwann zu lesen bekommen:

Die letzten Monate ist dies und das und jenes passiert. Dann kommt vielleicht einmal eine geballte Zusammenfassung und der Kurs explodiert.

Und der 26.11. wird mir auch sehr gut in Erinnerung bleiben. Die 4,7 Millionen Aktien wurden zu 24,32? gehandelt. Da werden wir vielleicht noch im Dezember von einem neuen 3% Anteilseigner lesen.

Die Gunst der Stunde werden die ?Großen? zum günstigen Nachkauf nutzen. Warum sollte man mit viel Kapital den Kurs hochziehen, wenn man unten günstig nachkaufen kann? Die verzweifelten Kleinanleger werden als erstes rausgeschüttelt.

 

02.12.19 18:31

3114 Postings, 3391 Tage bagatelaDie

Haben sowas von einen an der waffel.

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02.12.19 18:34
2

1357 Postings, 3864 Tage mh2003#23873

Die gehandelten Aktien wurden zwischen verschiedenen Fonds hin und hergeschoben. An dem Tag hat MSCI einige Indices neu geordnet und dadurch kam es zu Verschiebungen. Viele andere Werte hatten an dem Tag auch ein sehr hohes Volumen in der Schlussauktion.

Von daher wird hierzu wahrscheinlich keine Meldung kommen.  

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